DE804501C - Gluehkerze - Google Patents
GluehkerzeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/001—Glowing plugs for internal-combustion engines
Landscapes
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Description
- Bei Glühkerzen, insbesondere solchen, die zum Anlassen von Dieselmotoren verwendet werden, benutzt man bisher vorzugsweiseGlimmer, der des beschränkten Raumes wegen zu schwachwandigen Hülsen gewickelt zwischen die Metallbauteile eingeklemmt war. Die zunehmende Schwierigkeit der Beschaffung von Glimmer hat Anlaß zur Verwendung von anderen Isolierstoffen gegeben.
- So hat man als Isolierstoff beispielsweise Glas benutzt, das zwischen die Metallteile eingegossen wurde. Dies hat sich jedoch als unverhältnismäßig teuer und von unsicherer Wirkung erwiesen. Überdies waren dann die Kerzenteile nicht mehr leicht zerlegbar, um Ausbesserungen, vor allem Erneuerung der Glühkörper zu erlauben.
- Ferner wurde schon versucht, als Isolation eine auf der Oberfläche der zu isolierenden Metallteile erzeugte isolierende Oxyd- oder Phosphatschicht zu verwenden. Solche Isolierschichten haben sich aber bei den hohen und stark wechselnden Temperaturen, denen sie im Betrieb ausgesetzt sind, als zu unbeständig erwiesen, so daß man dazu übergehen mußte, sie noch mit einer besonderen Schutzschicht aus Wasserglas zu überziehen. Auch dies hat sich nicht als eine befriedigende Lösung der Frage des Ersatzes von Glimmer erwiesen.
- Gemäß der Erfindung ist es jedoch gelungen, die bisher aufgetretenen Mängel einwandfrei zu beseitigen, und zwar durch ein Verfahren, das sich im großen leicht und zuverlässig ausführen läßt. 1'11s Isolierstoff ist hier Email verwendet, das mit den Bauteilen durch Verschmelzen bei etwa goo° fest verbunden wird.
- Es hat sich gezeigt, daß eine so hergestellte etwa o,5 mm dicke Emailschicht völlig genügt, um ein Durchschlagen bei den für Glühkerzen anzuwendenden Spannungen zu verhüten.
- Vier Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung veranschaulicht.
- Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel in Ansicht mit Andeutung des Einbaues; Abt). 2 ist ein Längsschnitt dazu; Abb. 3 zeigt eine andere Ausbildung der äußeren Elektrode im Längsschnitt; Abb. 4 eine andere Ausbildung der Mittelelektrode teilweise im Längsschnitt; Abb.5 stellt wieder andere Ausbildung und Zusammenbau der Elektroden und des Kerzenkörpers im Längsschnitt dar.
- In allen Abbildungen ist a der mit Außengewinde versehene Kerzenkörper, b die äußere rohrförmige, c die stabförmige Mittelelektrode einer zweipoligen Glühkerze, d der Glühdraht. Die äußere Elektrode b ist bei e schwachkegelig gestaltet und mit einer dort aufgebrachten Emailschicht g verschmolzen, mit welcher sie dann in einer schwachkegeligen Sitzfläche im Kerzenkörper a ruht. Eine Mutter i, die auf einem Außengewinde der Elektrode b verschraubbar ist, stützt sich über eine Unterlagscheibe k und eine Isolierscheibe in auf dem Kerzenkörper a ab und erlaubt es, den kegeligen Teil e mit der Emailschicht g fest in den zugehörigen Hohlkegel hineinzuziehen.
- Die Mittelelektrode c ist an ihrem den Glühdraht d tragenden Ende bei f ebenfalls schwachkegelig und mit einer Emailschicht lt überzogen. Sie wird mittels der auf ihrem Gewindeende o sitzenden kegeligen Mutter n in eine schwachkegelige Sitzfläche in der Außenelektrode b hineingezogen.
- Diese Glühkerze ist ebenso leicht zusammenzubauen wie auseinanderzunehmen.
- Es ist nun keineswegs nötig, daß jede der beiden Elektroden mit einer Email-Isolierschicht ausgestattet wird. Man kann vielmehr auch beide Isolierschichten auf der Außenelektrode b anbringen, wie Abb. 3 und 5 zeigen.
- Ferner ist es möglich, die Emailschicht auch auf einem besonderen Bauteil, z. B. einem Ring p (Abb.4), anzubringen. Das Abdichten des einen gegen den andern Bauteil ist bei der Strukturdichte und glatten Oberfläche des Emails sehr leicht zu erreichen. Dies geschieht am besten durch Zwischenklemmen von Weichmetallringen q und r (Abb. 5).
- In allen Fällen ist das Zerlegen der Glühkerze zwecks Ausbesserung oder Auswechslung des Glühdrahtes denkbar einfach und kann mehrmals vorgenommen werden, ohne daß die Isolierung Schaden leidet.
- Wenn auch alle dargestellten Beispiele zweipolige Glühkerzen zeigen, so ist die Erfindung doch auch bei einpoligen Kerzen ohne weiteres anwendbar.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Glühkerze, insbesondere zum Anlassen von Dieselmotoren u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den stromführenden Polen einerseits und dem Kerzenkörper anderseits erforderliche Isolierung aus Email besteht.
- 2. Glühkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Email-Isolierung mit den Polteilen bzw. Körperteilen der Glühkerze durch Aufschmelzen innige Verbindung hat.
- 3. Glühkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühkerzenisolation als besonderer Bauteil, bestehend aus emaillierten Metallformstücken, wie Hülsen oder Ringscheiben, besteht.
- 4. Glühkerze nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum dichten Abschluß zwischen Kerzenkörper einerseits und den stromführenden Polen anderseits Ringe aus Weichmetall. wie Kupfer oder Weicheisen, eingelegt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR804501X | 1948-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804501C true DE804501C (de) | 1951-04-23 |
Family
ID=9250775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5340A Expired DE804501C (de) | 1948-03-09 | 1948-10-02 | Gluehkerze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804501C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP5340A patent/DE804501C/de not_active Expired
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