DE80511C - - Google Patents

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DE80511C
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B9/00—Engines characterised by other types of ignition
    • F02B9/06—Engines characterised by other types of ignition with non-timed positive ignition, e.g. with hot-spots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Verbrennung.
Vorliegende Erfindung erstreckt sich auf Zweitakt-Gas- und Petroleummaschinen mit langsamer Verbrennung eines Gemisches von Prefsluft und Gas oder Petroleumnebel und hat zum Zweck, den Beginn der Zündung zu sichern.
Bei dieser Gattung von Kraftmaschinen, in denen während der ganzen Kolbenbewegung oder während eines Theiles der Kolbenbewegung Prefsluft und entweder Gas unter Druck oder Petroleumnebel in den Cylinder strömt und während ihres Einströmens allmälig ohne Drucksteigerung verbrennen soll, bestand die Schwierigkeit bisher darin, beim Beginn der Einströmung kein Gemisch unverbrannt an der Zündstelle vorbeiströmen zu lassen.
Würde nä'mlich Gemisch unverbrannt an der Glühstelle vorbeiströmen und den freien Raum des Cylinders in unverbranntem Zustande erfüllen, so entzünden sich diese Mengen später doch noch. Diese spätere Entzündung einer gröfseren Menge hat dann eine plötzliche Verbrennung und damit verbundene Drucksteigerung zur Folge, welche verhütet werden mufs. Diese Drucksteigerung bewirkt nämlich ein schnelles Zurückströmen verbrannter Gase vom Cylinder durch Einlafsorgane hindurch in die Zuleitungskanäle. Dabei erlischt die Flamme und findet sich eine solche nicht mehr vor, sobald durch Vorwärtsbewegung des Kolbens ein Fallen des Druckes und wieder erneutes Zuströmen von Druckluft und Brennstoff vor sich geht. Eine stetige Flamme soll aber erhalten werden, damit das beständig nachströmende Gemisch sich an derselben'entzündet; indem nicht mehr mit Sicherheit darauf gerechnet werden kann, dafs die glühenden Wandungen eines Zündrohres oder Glühkörpers die Zündung noch bewirken, sobald der Kolben seine Umkehr vollendet und sich wieder auswärts bewegt, indem alsdann Luft und Brennstoff mit gröfserer Geschwindigkeit an der Glühzone vorüberströmen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den Arbeitscylinder a, in dem sich der Kolben h bewegt. Durch Rohr c strömt Prefsluft, durch Rohr d Gas oder Petroleumnebel. Das Gemisch beider wird in der Zündkammer e entzündet und schiebt, während die Zuleitung von Prefsluft und Gas oder Petroleumnebel andauert, den Kolben h vorwärts. Das gesteuerte Auslafsventil b läfst beim Rücklaufe des Kolbens die Abgase entweichen.
Um das angedeutete Ziel zu erreichen, wird nun, noch ehe die Abgase durch das Ventil b vollkommen entwichen sind, dieses Ventil geschlossen. Die Abschlufsorgane gf der Rohre c und d werden alsdann geöffnet, so dafs das brennbare Gemisch in die Glühkammer e tritt. Die Schliefsung des Ventils b erfolgt so, dafs sich, wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist, die Abgase A von dem Kolben aus" bis in die Zündkammer erstrecken.
Ob dies der Fall ist, kann bei einer gegebenen Maschine leicht durch Prüfung mit dem Indicator festgestellt werden.
Die Endschicht des zuströmenden brennbaren Gemisches grenzt innerhalb der Zündkammer an die Schicht A dieses Verbrennungsrückstandes. Infolge dessen wird eine Bürgschaft
dafür erlangt, dafs die langsam fortschreitende Verbrennung an dieser erzielten Grenze beginnt und dafs keine brennbaren Gase schon über die Zündkammer hinausgeeilt sein können, bevor sich die Verbrennung einleitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Gas- und Petroleummaschinen mit langsamer Verbrennung eines Gemisches von Prefsluft und Gas oder Petroleumnebel das Verfahren , vor Erreichung des Todtpunktes (des Kolbenhubes) das Auslafsventil zu schliefsen und die Abschlufsorgane der Prefsluft- und Gas- bezw.Petroleum-Zuleitungsrohre zu öffnen, zu dem Zwecke, durch eine vom Kolben bis in die Zündkammer sich erstreckende Schicht der Abgase das einströmende, brennbare Gemisch zurückzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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