DE807043C - Universal-Dreh-, Bohr- und Fraesmaschine - Google Patents

Universal-Dreh-, Bohr- und Fraesmaschine

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Publication number
DE807043C
DE807043C DEP27800A DEP0027800A DE807043C DE 807043 C DE807043 C DE 807043C DE P27800 A DEP27800 A DE P27800A DE P0027800 A DEP0027800 A DE P0027800A DE 807043 C DE807043 C DE 807043C
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DE
Germany
Prior art keywords
headstock
support
machine according
bed
universal machine
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Expired
Application number
DEP27800A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Busch
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Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Ludenscheider Metallwerke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE807043C publication Critical patent/DE807043C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P23/00—Machines or arrangements of machines for performing specified combinations of different metal-working operations not covered by a single other subclass
    • B23P23/02—Machine tools for performing different machining operations
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Universal-Dreh-, Bohr- und Fräsmaschine Zur Bearbeitung von Werkstücken finden (lie verschiedensten \Taschinen Verwendung, die in ihrem Aufbau ganz und gar danach eingerichtet sind, wie es die Formgebung der Werkstücke verlangt. Hierbei ermöglicht aber jede einzelne i\Iaschine nur eine bestimmte Bearbeitung, je nachdem, zu welchem Zwecke sie gebaut ist. So gibt es Drehbänke, Bohr- und Fräsmaschinen, die also jede für sich mir begrenzte Verformungsmöglichkeiten erlauben.
  • Bei der Erfindung handelt es sich jedoch tiin eine Maschine, die allen drei Bearbeitsverfahren gerecht wird und sogar durch ihren praktischen Aufbau wesentliche Vorteile gegenüber den drei einzelnen Maschinen aufweist, was sie vor allem auch für Kleinbetriebe und Handwerker geeignet macht.
  • Die neuartige LTniversal-Dreh-, Bohr- und Fräsmaschine besitzt, bedingt durch ihre mannigfaltige Verwendbarkeit, ein raliinenfö rmiges Bett, wobei jeder Teil des l'aliniens für die Aufnahme eines oder mehrerer \laschinenteile eingerichtet ist. Ähnlich wie bei der 1)relilianl< befindet sich auf der vorderen Rahmenseite der Support, der durch eine Gewindespindel bewegt wird, wobei aber die Spindel zur besseren Bedienung zwei Handkurbeln, d. h. an jedem Ende eine, hat. Auf den beiden senkrecht dazu verlaufenden Seiten sind Reit- und Spindelstcxk angeordnet, die nach den Erfordernissen der Bearbeitung verschoben werden können. Aii je einer am Rahmen eingetragenen Skala kann <las 11aß der Verschiebung abgelesen werden. Außerdem sind an dem Rahmen Einrichtungen vorhanden, wodurch auf den beiden dein Support anliegenden Seiten und auch auf der ihm gegenüberliegenden Seite Motoren zur Inbetriebsetzung der :1r1>eitsspindel als auch zum Antrieb eines auf dein Support anzubringenden Bohr- und Fräskopfes befestigt werden können. Die Attsl>ildtnig des Maschinenbettes als rechteckiger Rahmen gestattet es, die ".Motoren je nach Bedarf ebenfalls zu verschieden. Es ist ferner nicht unbedingt erforderlich, daß (las gesamte Maschinenbett aus Metall besteht, sondern, daß nur die Gleitflächen für die aufzunehmenden Maschinenteile von Stahl sind und daher als Schieren in das aus Preßstoff hergestellte Bett eingepreßt werden.
  • :\ußer diesen neuen Einrichtungen weist der Gegenstand der Erfindung noch weitere besondere -Merkmale auf, die die vielseitige Verwendungsinöglichkeit noch bedeutend vergrößern. So besitzt (iei- Support außer der Längs- und Planverschiebung noch eine Vertikalverschiebung, so (laß auf der Aufspannplatte des Vertikalschlittens befestigte Werkstücke auch unter die Spindelstockachse gebracht werchn können. Weiterhin kann an dem Vertikalschlitten der Bohr- oder Fräskopf angebracht \N-erden, der z. B. über eine Gelenkwelle von einem zweiten. auf dem Rahmen befestigten Motor in Gang gesetzt wird, wobei als -lotor auch eine 1landlx>lirrnaschine Verwendung finden kann. Zur \tisfiihrung von Fräs- und Bohrarbeiten werden die \\"crkstiicke auf der Planscheibe des aufgespannt. Um bessere Einspannmöglichkeiten zu erhalten, ist die Planscheibe mit senkrecht zur Arbeitsspindelachse gerichteten parallelen Spannuten versehen. Für Fräsarbeiten, bei denen all Werkstücken genaue Einteilungen eingehalten Nverden müssen, wie z. B. bei Zahnrädern, ist eine 1-ocliteilscheil>e vorhanden, die auf die Rückseite des Spindelstockes aufgesetzt wird. Dabei greift ein im Rahmen gelagerter Index in die 1_(*iclier der Scheibe ein. Sollen die Fräsarbeiten kreisbogenförmig verlaufen, so dient hierzu eine Seilscheibe auf der Rückseite des Spindelstockes, über die ein Seil läuft, an dessen Ende ein Gewicht hängt, welches die Spindelachse beim Fräsen selbständig dreht. Auch ist es möglich, die Planscheibe jeweils nach einer Drehung von 18o° fest= zusetzen, wodurch nur eine geringe Verschiebung an Man- und Vertikalschlitten des Supports not-Nvendig wird. Zur besseren Beseitigung von anfallenden Spänen ist schließlich noch unter dein Maschinenbett eine entfernbare Platte angebracht.
  • Alb. i stellt eine Vorderansicht, Abo. 2 eine Draufsicht und A1>1>. 3 eine Seitenansicht der -Maschine dar. Atü>. 4 zeigt den Spindelstock mit aufgesetzter Teilscheibe und Abb. 5 mit der Seilscheibe und dem Gewicht.
  • I)as rahmenförmige Bett bestellt aus den vier Iletteilen 1, 2, 3 und 4 (Abb. 2), die an sich vollkommen gleich sind. Auf dem Betteil i sitzt der Support 9. auf dem Betteil 2 der Spindelstock 23 und auf dein Betteil 3 der Reitstock 23. Spindelstock und Reitstock können auch gegeneinander vertatischt sein, d. 1i. der Spindelstock sitzt auf dem Betteil 3 und der Reitstock auf dem Betteil 2. Das ilettei14 dient zur stabilen VerbindungdesRahmens und zuni Befestigen eines Motors oder sonstiger Gerate. Sowohl der Support als auch der Spindelstock können auf den Betteilen beliebig verschoben werden. Hierbei ist die Verschiebung vom Spindelstock und Reitstock senkrecht zur Verschiebung des Supports gerichtet. Die Verschiebung des Spindelstockes und des Reitstockes ermöglicht es auch, zwischen Kcirnersl>itzen konisch zti drehen. Ebenso braucht der Planschlitten des Supports bei der Bearbeitung von Arbeitsstücken mit kleinerem Durchmesser weniger weit ausgefahren zu werden. wenn der Spindelstock und gegebenenfalls der Reitstock näher an den Support herangerückt Nverden.
  • Im Sinne der Erfindung ist es einerlei, ob die einzelnen Maschinenteile auf den Oberflächen 3 (Abb. i) der Betteile oder all deren Seitenflächen 6 (Abb. i) gelagert bzw. abgestützt sind. Die Längsverschiebung des Supports erfolgt durch die Spindel 7 (Alb. 2). die an leiden Enden mit je einer Kurbel 8 versehen ist. Die -Maschine wird zweckmäßig von der Reitstockseite aus bedient. Sie kann aber auch von der Spindelstockseite aus bedient werden; daher trägt die Längsspindel 7 zwei Kurbeln B. Zur Planverschiebung wird der Schlitten 9 (Abb. i) benutzt, wie er allgemein für diesen Zweck in Anwendung kommt. Die Vertikalverschiebung des Supports erfolgt durch eine Spindel io°, die den mit einerAufspannplatte i t (Abb.3) versehenen Schlitten i 1" (Abb. 3) längs der Schlittenführung io verschiebt.
  • Durch die rahmenförmige Gestaltung des Bettes kann die Aufspaniiplatte i i, auf der sowohl Werkzeuge als auch Arbeitsstücke aufgespannt «erden können, bis weit unter die Spindelstockachse verschoben werden, was bei den gewöhnlichen Drehbänken, die mit dieser Einrichtung versehen sind, nicht möglich ist. Aulierdein können mit dem Vertikalschlitten Drehstähle in die richtige Höhenlage gebracht werden, so daß Unterlagen für den Höhenausgleich nicht notwendig sind. Die Verstellung des Spindelstockes und des Reitstockes senkrecht zur Supportbewegung kann mit Hilfe einer Skala 12 (Ab»). 3) und einer -Marke 13 (Abb. 3) abgelesen werden.
  • Auf den Betteilen 2, 3 und .I (Alb. 2) können -Motoren 1.4 (Abb. 2) zum Antreiben von Werkzeugen oder des Spindelstockes befestigt werden. Ihre Achsrichtung ist beliebig. Ebenso ist es auch möglich, auf der Aufspannplatte i i einen Motor z. B. zum Schleifen anzubringen. Auf der Rufspannplatte i i kann aber auch ein Bock zur Lagerung eines Fräsers befestigt werden, dessen Achse entweder mit der Spindelstockachse gleichgerichtet oder senkrecht dazu in Richtung der Planverschiebung des Supports angeordnet ist. Die auf dem Spindelstock sitzende Planscheibe i3, welche gegen andere Spannvorrichtungen auswechselbar ist, besitzt Spannuten 16 (Abb. 3), die senkrecht zur Spindelachse gerichtet sind. Durch diese Anordnung der Nuten ist es möglich, Arbeitsstücke in jede zur Bearbeitung erforderliche Lage zu bringen. .\n (teil auf der Hauscheibe aufgespannten \rheitsstücken lassen sich neben Dreharbeiten auch alle Fräsarbeiten vornehmen, sei es mit Scheiben-, Walzen- oder.Fingerfräsern oder mit Kreissägen. Die Form der Fräsarbeiten ist ebenfalls beliebig; sie können geradlinig oder kreisförmig sein oder eine andere Gestalt haben. Zu diesen Fräsarbeiten wird die Spindelstockachse festgesetzt, was mit der Teilsclleille 21 und dem Index 22 (Abb. 4) geschieht. Die vierkantige Ausbildung der Planscheibe 15 in Verbindung nlit den Spannuten 16 hat den Zweck, bei Fräsarbeiten mit einer geringeren Verschiebung des Planschlittens und des Vertikalschlittens auf dem Support auszukommen, indem man die Planscheibe jeweils nach der halben Fräsarbeit um i8o° dreht. Zur Vornahme von kreisförmigen Fräsarbeiten wird die Spindelstockachse gedreht. Dazu dient die Seilscheibe 17 (Abb. 5), um die das Seil 18 gewunden ist. An dem Seil 18 hängt das Gewichtig. Zur Begrenzung der Fräskreisbogen dient ein verstellbarer Anschlag 2o der Seilscheibe 17. In Verbindung mit der Seilscheibe 17 wird die gelochte Teilscheibe 21 (Abb. 4) zum Fräsen von Zahnrädern oder ähnlichen Fräsarbeiten benutzt. Von dem Index 22 (Abb. t) wird die mit der Spindelstockachse fest verbundene Teilscheibe 21 in den einzelnen Stellungen festgehalten. Unter dem Bett befindet sich die herausnehmbare Platte 28 (Abb. i und 3) zum Entfernen der beim Arbeiten anfallenden Späne.
  • Die neuartige Anordnung der Maschine bewirkt eine äußerst vielseitige Anwendungsmöglichkeit, so daß alle vorkommenden Dreh-, Bohr- und Fräsarbeiten mit der Maschine ohne große Umrüstung durchgeführt werden können. Die Maschine kann auf jedem normalen Tisch aufgestellt werden, da sie sehr leicht ist. Trotzdem können darauf auch größere Werkstücke bearbeitet werden. Sie ist sehr billig herzustellen. weil sie nur aus wenigen und einfachen Bauteilen besteht. Es ist eine ideale Maschine für den industriellen Kleinbetrielt, den Handwerker und den Bastler.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRL CHE: i. Universal-Dreh-, Bohr- und Fräsmaschine, dadurch gekennzeichent, daß das Bett der Maschine rahmenförmig ausgebildet ist, der Spindelstock (23) und der Reitstock (25) auf den senkrecht zur Längsführung des Supports liegenden Seitenteilen (2, 3) des Rahmens verschiebbar angeordnet sind und außer der Einrichtung zur Befestigung des Antriebsmotors (14) der Arbeitsspindel (24) an den dein Support (9) bzw. Spindelstock (23) gegenüberliegenden Rahmenseiten (3, 4) Einrichtungen zur verschiebbaren Befestigung eines Motors (14a) zum Antrieb, z. B. mittels einer Gelenkwelle (27), eines auf dem Support anbringbaren Rohr- oder Fräskopfes (26) vorhanden sind.
  2. 2. Universalmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das rahmenförmige Bett aus Preßstoff besteht und an den Gleitflächen des Spindelstockes, des Reitstockes und des Supports Eisen- oder Metallschienen eingelegt bzw. eingepreßt sind.
  3. 3. Universalmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Verschiebung von Spindelstock (23) und Reitstock (25) an je einer Skaleneinteilung (12, 13) abgelesen werden kann.
  4. 4. Universalmaschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ge-,#vindespindel (7), womit der Support (9) in seiner Längsrichtung verschoben wird, an ihren beiden Enden je eine Handkurbel (8) hat.
  5. 5. Universalmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (9) neben der Längsverschiebung und einer Planverschiebung mit einem Vertikalschlitten (,ja) versehen ist, mit dem das aufgespannte Werkzeug oder Arbeitsstück unter die Achse des Spindelstockes gebracht werden kann.
  6. 6. Universalmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Support (9) zugekehrten Seite der Spindelstock (23) eine auswechselbare, vierkantige Planscheibe (15) zum Aufspannen -von Arbeitsstücken angeordnet ist, die mit parallelen Spannuten (16) versehen ist, die senkrecht zur Spindelachse gerichtet sind.
  7. 7. Universalmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, d.aß sich auf der Außenseite .der Spindelstockachse eine Lochteilscheihe (21) befindet, die durch einen im Bett oder in denn Bock des Spindelstockes gelagerten Index (22) verrastet ist und die nach Lösung der Verrastung als Seilscheibe verwendet werden kann, Tiber die sich ein mit einem Gewicht (i9) versehenes Seil (18) windet. B.
  8. Universalmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsspindel (24) mit der Planscheibe (15) in zwei um 18o° versetzten Lagen festgestellt werden kann, damit beim Fräsen an auf der Planscheibe festgespannten Teilen Planschlitten und Vertikalschlitten des Supports (9) nur den halben Weg verschoben werden müssen.
  9. 9. Universalmaschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb von Arbeitsspindel (24) und von Bohr- und Fräskopf an dem Rahmen befestigte elektrische Handbohrmaschinen verwendet werden. io.Universalmaschine nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Bett der Maschine eine entfernbare Platte (28) angeordnet ist, auf der die anfallenden Späne beseitigt werden k<inneii.
DEP27800A 1948-12-29 1948-12-29 Universal-Dreh-, Bohr- und Fraesmaschine Expired DE807043C (de)

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