DE807079C - Abwurfwagen fuer Getreidespeicher - Google Patents

Abwurfwagen fuer Getreidespeicher

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Publication number
DE807079C
DE807079C DEE144A DEE0000144A DE807079C DE 807079 C DE807079 C DE 807079C DE E144 A DEE144 A DE E144A DE E0000144 A DEE0000144 A DE E0000144A DE 807079 C DE807079 C DE 807079C
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DE
Germany
Prior art keywords
drop
trolley according
car
drop trolley
remote control
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Expired
Application number
DEE144A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
Elektro Mechanik GmbH
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE807079C publication Critical patent/DE807079C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/94—Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages
    • B65G47/95—Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages adapted for longitudinal delivery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Abwurfwagen für Getreidespeicher In Getreidespeichern kommen Abwurfwagen zur Anwendung, die die Schlaufe des Transportbandes auf dem Speicherboden jeweils so verstellen, dab das Getreide in die im Boden vorgesehenen Füllöffnungen abgeworfen svird. I)er .Antrieb des Wagens erfolgt durchweg durch das Transporthand, indem dieses über ein Wechselgetriebe mit der Achse des Wagens gekuppelt wird. Die Bedienung des Wechselgetriebes und damit die Einsteuerung des Wagens über die jeweiligen Füllöffnungen erfolgt bisher von einem Bedienungsmann. Von diesem wird auch bei Erreichen der gewünschten Stellung eine Bremse betätigt, durch die der Wagen während des Füllvorganges in der eingesteuerten Stellung festgehalten wird.
  • Diese Art der Einsteuerung des Getreideabwurfwagens erfordert besonderes Bedienungspersonal, das jedesmal auf den Speicherboden steigen oder dauernd dort verbleiben muß. Dieses Bedienungspersonal muß den Speicherlageplan genau kennen oder jedesmal telephonisch genau informiert werden. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden. die sich auch aus dem Mangel an geschultem Bedienungspersonal ergeben, wird nach der Erfindung für octen Getreideabwurfwagen eine elektrische Fernsteuerung, und zwar in Form einer wegabhängigen Fernsteuerung vorgesehen. Diese wegalhängige Fernsteuerung ist vorzugsweise als elektrische Brückenschaltung ausgestaltet, deren STullinstrument von einem Röhrenverstärker in Gegentaktschaltung gebildet wird und deren Brücken aus zwei Gruppen von Drehtransformatoren, und zwar einer Gruppe für den Grobvergleich und einer Gruppe für den Feinvergleich bestehen. Der Grob-und Feinvergleich könnte an sich auch durch Widerstandsbrücken erfolgen. Eine solche Anordnung müßte aller im vorliegenden Fall eine große Zahl von Kontakten erhalten. Die Drehtransforma- toren ermöglichen den gleichen Brückenvergleich iii eiiifacher Form ohne Kontakte und mit 13auelementen, die gekapselte kleine Maschinen von robuster Bauart darstellen. Die Übersetzung zwischen den Drehtransformatoren des Groh- und des Feinvergleiches muß so groß gewählt werden, daß der Drebtrausformator für Grobverstellung sich nur um nicht ganz 180 Grad dreht, wenn der Wagen um die ganze Bahn, also um etwa 100 m, verstellt wird, und der Drehtransformator für Feinverstellung sich um einige Grad verdreht, wenn der Wagen sich um die zugelassenen 10 cm Abweichung verstellt hat.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Abb. l ist im Prinzip der Getreideabwurfwagen wiedergegeben. Ein Transporthand 10 zieht sich über die ganze Länge des die Einfüllöffnungen 11 aufweisenden Speichers 12 hinweg.
  • Es wird in nicht dargestellter Weise angetrieben.
  • Nlit 13 und 14 sind die an den Enden vorgesehenen Umlenkrollen und mit Ij sind die Leitrollen bezeichnet. Die Beschickung des Bandes 10 erfolgt am rechten Ende vom Beschickungsrohr 16 aus.
  • 17 bezeichnet den Getreideabwurfwagen, der zwei Umlenkrollen 18 und 19 für das Transportliand 10 aufweist. Das in der Pfeilrichtung angetriebene Band 10 läuft in leicht geneigter Ebene auf die obere Umlenkrolle I8, von dieser über die Umlenkrolle 19 und dann wieder parallel zum Speicherboden über die Leitrollen 15 zur linken stationären Umlenkrolle 13. XVie in der Zeichnung angedeutet ist, wird das auf dem Band 10 liegende Getreide nach dem Passieren der Wagenumlenkrolle IS in eine der Füllöffnungen 11 geworfen, über die der Wagen 17 gerade eingesteuert ist. Ist der Füllvorgang beendet, so wird der Wagen 17 mittels eines Wechselgetriebes mit dem Transportband 10 gekuppelt und von diesem mitgenommen. Die Kupplung wird wieder gelöst, sobald der Wagen die neue Einfüllöffnung erreicht hat. Die Seilanordnung 20, 21, 22 dient dazu, die jeweilige Iststellung des Wagens I7 anzugeben.
  • L)ie bisher von Hand vorgenommene Einsteuerung des Wagens I7 erfolgt gemäß Alb. 2 bis 4 mittels einer wegabhängigen Brückenschaltung. Sie besteht im wesentlichen aus dem elektrischen Verstärker 23 als Nullinstrument und der eigentlichen Brücke, die vorliegend von den beiden Drehtransformatorengruppen 24, 25 und 26, 27 gebildet rvird.
  • Die Gruppe 24, 25 dient der Feineinstellung, die Gruppe 26, 27 der Grobeinstellung. Die Transformatoren 24, 26 werden dabei von der Istseite und die Transformatoren 25, 27 von der Sollseite aus verstellt. Die auf der gleichen Seite liegenden Transformatoren sind durch je ein Ül>ersetzungsgetriebe 28, 29 miteinander gekuppelt. Die Verstellung erfolgt auf der Istseite mittels der Seilanordnung 20, 21, 22 und auf der Sollseite mittels des Handrades 30. Mit 3I ist eine auf der Sollseite vorgesehene Zeigeranordnung bezeichnet, die mit sinnfälliger Skalenteilung die jeweilige Sollstellung des fern zu steuernden V Wagens angil)t. Eine gesonderte, von der Steuerung unabhängige Rückmeldung kann leicht an der Rolle 21 des Seiles 20 in Form eines oder zweier Spannungsteiler angebracht werden, deren Abgriffe ein Voltmeter in der Schaltwarte über zwei Leitungen zur stellungsproportionalen Anzeige bringt. Statt dessen kann auch eine zweite kleine Brücke vorgesehen werden, deren Abgleich durch das Handrad 30 vorgenommen wird. Das Nullinstrument dieser Brücke zeigt Störungen sofort an. Statt des Nullinstrumentes kann man ein polarisiertes Relais verwenden, das bei Abweichungen zwischen Soll- und Iststellung Lampen oder Hupsignale betätigt.
  • Der Aufbau des Verstärkers 23 ergibt sich im einzelnen aus dem Schema der Abb. 3. Der X;erstärker 23 ist ein einfacher Gegentaktverstärker, der außer zwei Stahlröhren 32, 33 nur eine Glimmlampe 34 besitzt, die die automatische Umschaltung von dem Grobvergleich auf den Feinvergleich tätigt. Seine sonstigen Bauteile sind ein kleiner Transformator 35 für den Netzanschluß mit vier Sekundärwicklungen, nämlich 1, 2 für die Gittervorspannung, 3, 4 für den Anodenkreis des einen Rohres, 5, 6 für den -Änodenkreis des anderen Rohres, 7, 8 Heizwicklung tür die beiden Röhren.
  • Außer den üblichen kleinen Glättungskondensatoren und vier hochohmschen Widerständen sind nur noch normale kleine Trockengleichrichter für die Gittervorspannung und für die Gleichrichtung der beiden Ausgangsströme nötig.
  • Abb. 4 der Zeichnung zeigt im einzelnen die elektrohydraulische Steuerung für das auf dem Wagen 17 angebrachte Wechselgetriebe und für die Bremse des Wagens. Vom Wagen 17 ist die Antriebsachse 36 gezeichnet. die über die Zahnradpaare 37 und 35 mit der Kupplungswelle 39 verbunden ist. Die Kupplungswelle 39 kann durch die druckmittelbetätigten Lamellenkupplungen 40, 41 entweder über ein einfaches Zahnradpaar 42 oder über ein Zahnradpaar mit Zwischenrad 43 mit dem vom Transportband 10 hergeleiteten Antrieb 44 verbunden werden. Das Schalten der leiden Lamelienkupplungen 40, 41 erfolgt mittels der beiden Stellkolben 45, 46. Diese beiden Kolben 45, 46 werden vom Drucköl beaufscblagt, das über die bewußt eng gehaltenen Rohrleitungen 47, 4S von der Zahnradpumpe 49 geliefert wird, die der Motor 50 antreibt. Mit 51 ist der zugehörige Ölbehälter bezeichnet. Von den Druckräumen der Kolben 45, 46 fließt das 01 über die Rohrleitungen 52, 53 großen Querschnittes zum Steuerschieber 54 und von diesem durch die Rohrleitung 55 in den Behälter 51 zurück. Parallel zu den Rohrleituiig-en 47, 48 liegt die Druckleitung 56. Diese führt zum Druckzylinder des Stellkolbells 57, der bei Drucklieaufschlagung die durch die Feder 55 angezogene Wag enbremse 59 lüftet. Das Öl fließt durch die Rohrleitung 60 zum Steuerschielier 54 und von diesem durch die Rohrleitung 55 zurück zum Behälter 51.
  • Der Steuerschiel)er 54 wird durch die Tauchspule 6I betätigt, die durch eine elektrische Feder in der Form einer konstant erregten Zusatzwicklung bei Stromlosigkeit der Steuerwicklungen in der gezeigten Nullstellung gehalten wird. Die beiden Steuer- wicklungen der Tauchspule 6t sowie die Zusatzwicklung sind durch die Leitungen 62 an den Verstärker 23 angeschlossen. Zu diesem Verstärker 23 führt ein sechsadriges Kabel 63, wobei drei Adern zur Zufuhr normalen Drehstroms und drei Adern zur Zufuhr der Steuerspannungen dienen. Das Kabel 63 ist auf eine Trommel 64 gewickelt, wobei die Spannungen über sechs Schleifringe 65 zugeleitet werden. Das Kabel 63 kann auch als Schleppkal)el vom Wagen 17 mitgezogen werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: In der gezeigten Nullage (Abb. 4) fließt das den Stellkolben 45, 46,57, zugeführte Öl drucklos durch die Leitungen 52, 53, 60, 55 zurück zum Ölbehälter 51. Der ganze Druck der Zahnradpumpe 49 wird dal>ei iii den engen Rohrleitungen 47, 48, 56 verbraucht. Wird nun das Handrad 30 (Abb. 2) auf eine neue Stellung gedreht, so wird je nach der Steuerrichtung eine der beiden Röhren 32, 33 (Abb. 3) im elektrischen Verstärker 23 geöffnet. Dadurch erhält die entsprechende Steuerwicklung der Tauchspule 61 (Abb. 4) Strom und betätigt den Steuerschieber 54.
  • Je nach der Steuerbewegung wird der Abfluß an einem der Stellkolben 45, 46 gedrosselt, wodurch dieser die zugehörige Kupplung 40 bzw. 41 betätigt.
  • Der andere Stellkolben bleibt drucklos, da dessen Ausfluß umgedrosselt ist. Bei der Betätigung des Steuerschiebers 54 wird gleichzeitig die Abflußleitung 60 des Stellkolbens 57 gedrosselt, wodurch der Kolben 57 gegen die Feder 58 herausgedrückt und so die Bremse 59 gelüftet wird.
  • Die eingeschaltete Lamellenkupplung 40, 41 kuppelt das Wechselgetriel)e 42, 43 so ein, daß der Wagen 17 der Einstellung des Handrades 30 entsprechend in seine neue Stellung einläuft. Zunächst wird die Steuerspannung hir diesen Vorgang von der Grobverstellung in den Verstärker 23 gegeben.
  • Ist der Wagen 17 bis auf einige Meter an die neue Stellung herangekommen, so schaltet sich die durch die Glimmlampe 34 auf einen festen Wert begrenzte Feinsteuerspannung gegenüber der verschwindenden Grobsteuerspannung selbsttätig ein und über nimmt mit ihrer genaueren Steuerspannung die Steuerung des Wagens bis zu der 10 cm genaueren neuen Stellung. Ist diese neue Stellung erreicht, so läßt auch die Feinsteuerspannung stark nach, die Tauchspule 61 geht durch die elektrische Feder auf Null zurück und entkuppelt durch Wegnahme des Öldruckes die vorher eingeschaltete Lamellenkupplung 40 bzw. 41 und bringt gleichzeitig die Bremse 59 zum Eingriff. Das Spiel kann von neuem beginnen.
  • Die Endlagensicherung für den Abwurfwagen kann durch einfache mechanische Beeinflussung der Kupplungen oder durch eine mechanische Beeinflussung des Tauchspulensystems erfolgen. An Stelle der be im beim Ausführungsbeispiel vorgesehenen öldruckgesteuerten Lamellenkupplungen und des Wagenantriebes durch das Transporthand kann auch ein vom Regler gesteuerter Öldruckmotor vorgesehen werden, der über ein einfaches Zahnradgetriel>e den Wagen antreibt, wobei die besondere Wagenbremse fortfallen kann.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Abwurfwagen für Getreidespeicher, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen wegabhängig ferngesteuert wird.
  2. 2. Abwurfwagen nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die wegabhängige Fernsteuerung mit einer elektrischen Brückenschaltung arbeitet, deren Nullinstrument von einem Röhrenverstärker in Gegentaktschaltung gebildet wird und deren Brücken aus zwei Gruppen voll Drehtransformatoren, und zwar einer Gruppe für Grobvergleich und einer Gruppe hir Feinvergleich, bestehen.
  3. 3. Abwurfwagen nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wegabhängige Fernsteuerung über druckmittelbetätigte Lamellenkupplungen auf den Antrieb des Wagens einwirkt.
  4. 4. Abwurfwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Lamellenkupplungen betätigende Druckmittel durch eine Ausflußsteuerung gesteuert wird, wobei der Steuerschieber durch eine Tauchspule betätigt wird.
  5. 5. Abwurfwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wegabhängige Fernsteuerung durch einen Öldruckmotor erfolgt, der vom Regler direkt gesteuert wird.
DEE144A 1949-10-28 1949-10-28 Abwurfwagen fuer Getreidespeicher Expired DE807079C (de)

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