DE807330C - Richtbock fuer Bauzwecke - Google Patents

Richtbock fuer Bauzwecke

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DE807330C
DE807330C DEP20227A DEP0020227A DE807330C DE 807330 C DE807330 C DE 807330C DE P20227 A DEP20227 A DE P20227A DE P0020227 A DEP0020227 A DE P0020227A DE 807330 C DE807330 C DE 807330C
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DE
Germany
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straightening
stand
threaded spindle
support tube
support
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DEP20227A
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DE829418C (de
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Roman Zeier
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02—Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/10—Devices for levelling, e.g. templates or boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Richtbock für Bauzwecke Seit einigen Jahren werden zum Abziehen von Betondecken an Stelle der sonst hierfür benutzten Holzgestelle, die vor allem den Nachteil umständlicher Rüstarbeit und großen Materialverbrauches haben, mit Vorteil Richtböcke angewandt, die sich stets von neuem verwenden lassen. Diese Richtböcke haben indessen den wesentlichen Nachteil, daß eine Genauigkeitseinstellung zeitraubende Manipulationen erfordert; um dem Zeitverlust möglichst zu begegnen, wird einfachheitshalber meistens der an einem Ständer vorgesehene Richtschienenträger mit Hammerschlägen auf das genaueMaß gerückt, wodurch jedoch dieFunktionsweise des Richtbockes beeinträchtigt oder ganz zerstört wird. Diese Unzulänglichkeit wird beim erfindungsgemäßen Richtbock für Bauzwecke dadurch behoben, daß an einem Ständer eine Gewindespindel angeordnet ist, an der ein äußeres Rohr aufgehängt ist, welches als Richtschienenträger ausgebildet und am Ständer durch Drehen genannter Gewindespindel in der Höhenlage einstellbar ist.
  • Es ist somit durch bloßes Drehen genannter Gewindespindel eine Feineinstellung des als Richtschienenträger dienenden Rohres in der Höhenlage am Ständer möglich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt den Richtbock im Aufriß mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie 1l-11 in Fig. 1, Fig. 3 eine in bezug auf Fig. i rechtwinklig versetzte ähnliche Darstellung, jedoch bei veränderter helativlage von Bewegungsteilen des Richtbockes.
  • Der Ständer besitzt eine quadratische Fußplatte i, auf welche die durch ein stehendes Rohr gebildete Säule 2 aufgeschweißt ist, in deren oberes l finde eine mit Innengewinde versehene Büchse 3 eingclö tet ist. Diese Gewindebuchse 3 nimmt die 11e\\ indespindel 1 auf, welche in die hohle Säule 2 hineinragt. Ani oberen Endteil der Gewindespindel 4 ist ein Auflagering 5 angeschweißt, der zusammen mit der Gewindespindel 4 einen Sitz für eine Tragscheibe 6 bildet, mittels welcher ein :iußeres Rohr 7 an der Gewindespindel 4 aufgehibigt ist; (las Rohr 7 ist an seinem oberen Ende mit der Tragscheibe 6 verlötet. Am unteren Endteil besitzt das Rohr 7 an seinem Umfang zwei einander eingefräste Aussclinitte B. Die so zwischen den beiden Ausschnitten i` entstandenen zwei Lappen sind derart al)gekr('ihft, daß mit ihnen am Rohr 7 je ein U-f(ii-niiger Tragteil 9 gebildet ist, in welchem von olieii her eine sog. Abzieh- oder Richtschiene eingelegt werden kann; in Fig. i ist strichpunktiert in jedem der beiden Tragteile 9 eine durch eine 1_atte gebildete Richtschiene A eingezeichnet. In der Praxis wird die zur Verwendung kommende Dichtschiene in diesen oder jenen Tragteil 9 eingelegt. wie es jeweils gerade zweckdienlich ist. Auf dein abgesetzten oberen Ende der Gewindespindel .4 ist ein Distanzring io und an diesem ein abgewinkelter Griff i i angeschweißt; zwischen dem Auflagering 5 und dem Distanzring io ist für die Tragscheibe 6 etwas Spiel belassen. In Fig. i ist mit 1 2 eine zur Tragscheibe 6 führende Schmiernut bezeichnet. Am Unterteil des äußeren Rohres 7 ist eine Stellschraube 13 angeordnet, welche mit der hohlen Säule 2 zusammenwirken kann. Die 1-' ul.il>latte i besitzt Löcher 14, die zur Aufnahme v(, i llefestigungsstiften bestimmt sind.
  • An-enominen, es soll eine Betondecke o. dgl. abgezogen werden, dann stellt man nach Erfordernis mehrere Richtböcke beschriebener Art am Arbeitsort auf. wo sie gegebenenfalls an der Bodenverschalung festgenagelt werden. Alsdann werden die Richtschienen in die Tragteile g der Rohre 7 eingelegt. Nachher wird, um die gewünschte Decken-bzw. Konstruktionsstärke einzustellen, jeder einzelne Bock gerichtet, was aber auch vor dem Einlegen genannter Schienen geschehen kann. Dieses Richten geschieht durch Links- bzw. Rechtsdrehen der durch den Griff i i samt dem Distanzring io auf der Gewindespindel ,4 gebildeten Handkurbel. Dementsprechend wird die Gewindespindel 4 gedreht, wobei sie sich sinngemäß in der Gewindebüchse 3, welche an der Säule 2 fest ist, ä rt, -# oder abwärts bewegt. Diese Bewegung macht (las an der Gewindespindel 4 aufgehängte Tragrohr 7 mit, so daß die von demselben getragene Richtschiene dementsprechend am Richtbock angehoben oder gesenkt wird; mittels der Stellschraube 13 kann das Tragrohr 7 in seiner jeweilig eingestellten Höhenlage an der Säule 2 fixiert werden, wodurch ein unbeabsichtigtes Drehen der erwähnten Handkurbel und somit Verstellen des Fixpunktes verhindert wird. In der Folge können die von den Richtböcken getragenen Richtschienen .4 als Auflage für eine zu ihnen quer gelegte eigentliche Abziehschiene benutzt werden. Es ist so mit einfacher Bedienungsweise eine rasche Feineinstellung der Richtschienen auf einen gegebenen Horizont oder eine sonstige Gerade ermöglicht, wie ohne weiteres klar ist; es kann sich z. B. um Konstruktions- bzw. Belagstärken von 2 bis 25 cm oder mehr handeln.
  • Im Querschnitt ist zwischen dein Säulenrohr 2 und dem Tragrohr 7 ein gewisser freier Ringraum belassen, damit beim Auf- und Abwärtsbewegen des Tragrohres 7 keine betriebsstörende Reibung zwischen den genannten Teilen entstehen kann. Die Gewindebiichse3 und der Gewindeteil der Spinde14 liegen in dein oben durch die Tragscheibe 6 abgeschlossenen Tragrohr 7 gegen äußere mechanische und andere Einflüsse geschützt. Infolge der auf die beschriebene Weise möglichen raschen Feineinstellung des Richtbockes ergeben sich für denselben weitere praktische Anwendungsmöglichkeiten. So z. B. kann der Richtbock zum Fertigstellen von maßgenau auszuführenden Belägen, wie z. B. Zementüberzügen auf Betondecken und Böden, benutzt werden sowie zur Festlegung von Fixpunkten mit oder ohne Anwendung von Richtschienen für Abmessungen in vertikaler Richtung und zum Visieren von Horizontalen- sowie von Schrägebenen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Richtbock für Bauzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ständer (1, 2) eine Gewindespindel (4) angeordnet ist, an der ein äußeres Rohr (7) aufgehängt ist, welches als Richtschienenträger (9) ausgebildet und am Ständer durch Drehen der Gewindespindel (4) in der Höhenlage einstellbar ist.
  2. 2. Richtbock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer eine hohle Säule (2) mit einem Innengewinde versebenen Teil (3) aufweist, in welchem die mit einem Handgriff (ii) versehene Gewindespindel (4) unter Freilassung eines Ringraumes im Querschnitt zwischen der Gewindespindet (4) und der hohlen Säule (2) eingeschraubt ist.
  3. 3. Richthock nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragrohr (7) oben durch eine Scheibe (6) abgeschlossen ist, welche zugleich die Verbindung des Tragrohres (7) mit der Gewindespindel (4) herstellt.
  4. 4. Richtbock nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der hohlen Säule (2) eine Büchse (3) angebracht ist, welche das die Gewindespindel (4) aufnehmende Innengewinde aufweist.
  5. 5. Richtbock nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragrohr eine zum Zusammenwirken mit der hohlen Säule (z) bestimmte Stellschraube (i3) zwecks Fixierung des Tragrohres (7) in seiner jeweiligen Einstellage vorgesehen ist.
  6. 6. Richtbock nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragrohr (7) im Unterteil am Umfang zwei einander gegenüberstehende Ausschnitte (8) aufweist und die so zwischen diesen Ausschnitten gebildeten Lappen zu Tragteilen (9) für Richtschienen umgebogen sind.
DEP20227A 1947-11-01 1948-11-02 Richtbock fuer Bauzwecke Expired DE807330C (de)

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CH807330X 1947-11-01

Publications (1)

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DE807330C true DE807330C (de) 1951-06-28

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ID=4538184

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DEP20227A Expired DE807330C (de) 1947-11-01 1948-11-02 Richtbock fuer Bauzwecke

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DE (1) DE807330C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932271C (de) * 1953-04-10 1955-09-05 Emil Oestreich Richtbock fuer Bauzwecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932271C (de) * 1953-04-10 1955-09-05 Emil Oestreich Richtbock fuer Bauzwecke

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