CH258530A - Richtbock für Bauzwecke. - Google Patents

Richtbock für Bauzwecke.

Info

Publication number
CH258530A
CH258530A CH258530DA CH258530A CH 258530 A CH258530 A CH 258530A CH 258530D A CH258530D A CH 258530DA CH 258530 A CH258530 A CH 258530A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
threaded spindle
straightening
stand
support tube
hollow column
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zeier Roman
Original Assignee
Zeier Roman
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeier Roman filed Critical Zeier Roman
Publication of CH258530A publication Critical patent/CH258530A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/10Devices for levelling, e.g. templates or boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description


  Richtbock für Bauzwecke.    Seit einigen Jahren werden zum Abziehen  von Betondecken an Stelle der sonst hierfür  benutzten     Holzgestelle,    die vor     allem    den  Nachteil umständlicher Rüstarbeit und gro  ssen Materialverbrauches haben, mit Vorteil  Richtböcke ungewandt, die sich stets von  neuem verwenden lassen. Diese Richtböcke  haben indessen den wesentlichen Nachtseil,  dass eine Genauigkeitseinstellung zeitrau  bende Manipulationen erfordert; um dem  Zeitverlust möglichst zu begegnen, wird     ein-          fachheitshaliber    meistens der an einem Stän  der vorgesehene Richtschienenträger mit  Hammerschlägen auf das genaue Mass ge  rückt, wodurch jedoch das weitere Funktio  nieren des Richtbockes beeinträchtigt oder  ganz verunmöglächt wird.

    



  Diese Unzulänglichkeit wird beim erfin  dungsgemässen Richtbock für Bauzwecke da  durch behoben, dass an einem Ständer eine  Gewindespindel angeordnet ist, an der ein  äusseres Rohr aufgehängt ist, welches als  Richtschienenträger ausgebildet und am  Ständer durch Drehen genannter Gewinde  spindel in der Höhenlage einstellbar ist.  



  Es ist somit durch blosses Drehen, genann  ter Gewindespindsel eine Feineinstellung des  als Richtschienenträger dienenden Rohres in  der Höhlenlage am Ständer möglich.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     veran-          s    chaulicht.  



  Fig. 1 zeigt den Richtbock im Aufriss mit  teilweisem Schnitt, und    Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der  Linie II-II in Fig.1, während  Fig.3 eine in bezug auf Fig. 1 recht  winklig versetzte ähnliche Darstellung ist,  jedoch bei veränderter Relativlage von Be  wegungsteilen des Richtbockes.  



  Der Ständer besitzt eine quadratische  Fussplatte 1, auf welche die durch ein ste  hendes Rohr gebildete Säule 2 aufgeschweisst  ist, in deren oberes Ende eine mit Innenge  winde versehene Büchse 3 eingelötet ist.  Diese Gewindebüchse 3 nimmt die Gewinde  spindel 4 auf, welche in die hohle Säule 2  hineinragt. Am obern Endteil der Gewinde  spindel 4 ist ein Auflagering 5 angeschweisst,  dem zusammen mit der Gewindespindel 4 einen  Sitz für eine Tragscheibe 6 bildet, mittels  welcher ein äusseres Rohr 7 an der Gewinde  spindel 4 aufgehängt ist; das Rohr 7 ist an  seinem obern Ende mit der Tragscheibe 6  so verlötet, dass die Scheibe 6 das Rohr 7  abschliesst. Am untern Endbeil besitzt das  Rohr 7 an seinem Umfang zwei einander       gegenüberstehende,        einsgefräste    Ausschnitte B.

    Die so zwischen den beiden Ausschnitten 8  entstandenen zwei Lappen sind derart abge  kröpft, dass mit ihnen am Rohr 7 je ein  U-förmiger Tragteil 9 gebildet ist, in welchen  von     oben,    her eine     so,genannte        Abzieh-    oder  Richbschiene eingelegt werden kann; in    Fig. 1 ist strichpunktiert in jedem der beiden       T@ra"teill.e    9 eine durch eine Latte     gebilJete     Richtschiene A     eingezeichnet    (in der Praxis       -wird    die zur     Verwendung    kommende Richt-      schiene in diesen oder jenen Tragteil 9 einge  legt, wie es jeweils gerade zweckdienlich ist).

    Auf dem abgesetzten obern Ende der Ge  windespindel 4 ist ein Dietanzring 10 und an  diesen ein abgewinkelter Griff 1'1 ange  schweisst; zwischen dem Auflagering 5 und  dem Distanzring 10 isst für die Tragscheibe 6  etwas Spiel belassen. In Fig. 1 und 3 ist mit  12 eine zur Tragscheibe 6 führende Schmier  nute bezeichnet. Am Unterteil des äussern  Rohres 7 ist eine Stellschraube 13 angeord  net, welche     mit    der     hohlen        Säule    2 zusam  menwirken kann. Die Fussplatte 1 besitzt  Löcher 14, die zur Aufnahme von Befesti  gungsstiften bestimmt sind.  



  Angenommen, es soll eine Betondecke  oder dergleichen abgezogen werden, dann  stellt man nach Erfordernis mehrere     Richt-          böcke    beschmiebener Art am Arbeitsort auf,  wo sie gegebenenfalls au der Bodenverscha  lung festgenagelt werden. Alsdann werden  die Richtschienen in die Tragteile 9 der  Rohre 7 eingelegt. Nachher wird, um die  gewünschte Deckenstärke einzustellen, jeder  einzelne Bock gerichtet, was aber auch vor  dem Einlegen genannter Schienen geschehen  kann. Dieses Richten geschieht durch     Lnks-          bzw.    Rechtsdrehen der durch den Griff 11  samt dem Distanzring 10 auf der Gewinde  spindel 4 gebildeten Handkurbel.

   Dement  sprechend wird die Gewindespindel 4 ge  dreht, wobei sie sich sinngemäss in der Ge  windebüchse 3, welche an der Säule 2 fest  ist, aufwärts oder abwärts bewegt. Diese  Bewegung macht das an der Gewindespindel  4 aufgehängte Tragrohr 7 mit, so dass die von  demselben getragene Richtschiene dement  sprechend am Richtbock angehoben oder ge  senkt wird; mittels der Stellschraube 13 kann  das Tragrsshr 7 in seiner jeweilig eingestell  ten Höhenlage an der Säule 2 fixiert wer  den, wodurch ein unbeabsichtigtes Drehen  der erwähnten Handkurbel und somit Ver  stellen des Fixpunktes verhindert wind. In  der Folge können die von den Richtböcken  getragenen Richtschienen A als Auflage für  eine zu ihnen quer gelegte eigentfliche Ab  ziehschiene benutzt werden.

   Es ist so mit    einfacher Bedienungsweise eine rasche Fein  einstellung der Richtschienen auf ein ge  wünschtes Niveauermöglicht, wie ahne wei  teres klar ist; es kann sich z. B. um Belag  stärken von 2-25 cm oder mehr handeln.  



  Im Querschnitt ist zwischen dem     Säulen-          rehr    2 und dem Tragrohr 7 und der Gewinde  spindel 4 ein gewisser freier Ri ngraum be  lassen, damit beim Auf- und Abwärtsbewe  gen des Tragrohres 7 keine betriebsstörende  Reibung zwischen den genannten Teilen ent  stehen kann. Die Gewindebüchse 3 und der  Gewindeteil der Spindel 4 liegen in dem  oben duroh die Tragscheibe 6 abgeschlossenen  Tragrohr 7 gegen äussere mechanische und  andere Einflüsse geschützt. Infolge der auf  die beschriebene Weise möglichen raschen  Feineinstellung des Richtboekes ergeben sich  für denselben weitere praktische Anwen  dungsmöglichkeiten. So z. B. kann der     Richt-          bock    zum Fertigstellen von massgenau aus  zuführenden Belägen, wie z. B.

   Zementüber  zügen auf Betondecken und Böden, benutzt  werden, sowie zur Festlegung von Fixpunk  ten (mit oder ohne Anwendung von Richt  schienen) für     Abmessungen    in vertikaler  Richtung und zum Visieren von Horizontalen  sowie von Schrägebenen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Richtbock für Bauzwecke, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem 'Ständereine Ge windespindel angeordnet ist, an der ein äusse res Rohr aufgehängt ist, welches als Richt- scIii@en,enträger ausgebildet und am Ständer durch Drehen genannter Gewindespindel in .der Höhenlage einstellbar ist. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Richtbock naoh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ständer eine hohle Säule mit .einem Innengewiu.de besit zenden Teil. aufweist, in welchen die mit einem Handgriff verseherne Gewindespindel eingeschraubt ist, wobei im Querschnitt zwz- schen der Gewindespindel und der hohlen Säule ein freier Ringraum belassen ist. 2.
    Richtbock nach Patentanspruch und U nteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragrohr oben durch eine Scheibe abgeschlossen ist, welche zugleich die Ver bindung des Tragrohres mit der Gewinde spindel, herstellt. 3. Richtbock nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an der hohlen Säule eine Büchse angebracbt ist, welche das die Gewindespin del aufnehmende Innengewinde aufweist. 4. Richtbock nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragrohr eine zum Zusammenwir ken mit der hohlen Säule bestimmte Stell- schraube vorgesehen ist, um das Tragrohr in seiner jeweiligen Einstellage fixieren zu können. 5.
    Richtbock nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragrohr im Unterteil am Umfang zwei einander gegenüberstehende Aus schnitte aufweist und dass die so. zwischen diesen Ausscbnitten gebildeten Lappen zu Trabbeilen für Richtschienen umgebogen sind.
CH258530D 1947-11-01 1947-11-01 Richtbock für Bauzwecke. CH258530A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH258530T 1947-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH258530A true CH258530A (de) 1948-12-15

Family

ID=4472677

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH258530D CH258530A (de) 1947-11-01 1947-11-01 Richtbock für Bauzwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH258530A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19632327C1 (de) Meß - Nivellier- und Abziehgerät
AT166995B (de) Richtbock für Bauzwecke
CH258530A (de) Richtbock für Bauzwecke.
DE4438690A1 (de) Putzabziehverfahren und Richtleiste
DE807330C (de) Richtbock fuer Bauzwecke
DE2457743A1 (de) Hoehenverstellbares stuetzelement
DE202014001382U1 (de) Hilfsvorrichtung zum Bohren von Löchern
DE19923814C1 (de) Montagezwinge für den Einbau von Fenstern und Türen
DE102021003409B4 (de) Anordnung von Vorrichtungen und Verfahren zur Vereinfachung der Einbringung von Hausanschlussleitungen in Bauwerken
DE527114C (de) Wanderschaltung
CH410366A (de) Verfahren zum Verputzen von Raumwänden und Spannstütze zur Durchführung dieses Verfahrens
DE8910818U1 (de) Vorrichtung als Schrauben-Dübel-Kombination zur Befestigung von Bauteilen
DE8207854U1 (de) Elemente zum schiften eines holzrostes
DE914547C (de) Freitragende Steintreppe
DE3306182A1 (de) Saeulenfuss
DE2032534C3 (de) Abstütz- und Einjustiervorrichtung für Brausewannen
DE102014006156A1 (de) Giebellehre
DE3505049A1 (de) Richt-und messlatte
DE7415869U (de) Vorrichtung zur geruestdauerbefestigung bei vorgehaengten fassadenverkleidungen mit in der bauwerkswand verankertem duebel
DE2923835A1 (de) Vorrichtung zum stabilisieren eines holzbodens auf einen blindboden oder parkett
CH265234A (de) Messlatteneinrichtung, insbesondere für Baugewerbler.
AT265612B (de) Haltevorrichtung für vertikal einzumauernde Pfosten
AT18634U1 (de) Baugruppe
DE1559043C3 (de) Verfahren zum Schalen und Abziehen von Geschossdecken bei Betonbauten mit Hilfe von Grossflächenschalungen für Wände und Decken und Vorrichtung zur Durchführunq des Verfahrens
DE2323797A1 (de) Halteelement zum anbringen von einzubetonierenden bauteilen an stahlschalungen