DE808041C - Bearbeitungs-Vorrichtung fuer feste, fluessige oder teigige Stoffe - Google Patents
Bearbeitungs-Vorrichtung fuer feste, fluessige oder teigige StoffeInfo
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Classifications
-
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- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
- A21C1/02—Mixing or kneading machines for the preparation of dough with vertically-mounted tools; Machines for whipping or beating
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Bearbeitungs-Vorrichtung für feste, flüssige oder teigige Stoffe Zuni De- oder Verarbeiten von festem, flüssigem oder teigigeinGut, insbesondere vonNahrungs-oder Genußmitteln in Aufnahmebehältern. dienen entweder den Aufnahinebebältern zugeordnete Arbeitsmaschinen, deren Arbeitsglieder, wie Rührschaufeln, Schlagliesen oder Quirle, in den Behälter hineinragen, oder Maschinen, bei denen der Aufnahmebehälter mit dein Antriebsaggregat fest verbunden ist und bei dem das Werkzeug in diesen Behälter von unten hineinragt. Bei anderen Bauarten sind die Aufnahmebehälter auf die Maschine bzw. deren Arbeitsglieder aufsetzbar. In allen Fällen muß der Aufnahmebehälter der betreffenden Maschine angepaßt sein und läßt sich nur mit dieser verwenden. Diese Ausführung führt zu einer Vielzahl von Sondermaschinen für bestimmte Zwecke, wobei zu-(lern bei Maschinen mit fest angeordnetem Aufnahinebehälter und darin tunlaufendem Arbeits-Nverkzeug die Reinigung erschwert und umständlich ist.
- Die Erfindung betrifft eine aus einem durch einen Motor angetriebenen Arbeitskopf bestehende Bearbeitungs-Vorrichtungfür feste, flüssige oder teigige Stoffe, die von der Verwendung bestimmter oder angepaßter Bearbeitungsbehälter unabhängig ist und demzufolge ganz allgemein benutzt werden kann. Erfindungsgemäß ist der Arbeitskopf mit dem Antriebsmotor als lagefest in einem Aufnahmebehälter anzuordnender geschlossener Tauchkörper ausgebildet, an dessen Unterseite die nach dem zu verarbeitenden Gut ausgerichteten Bearbeitungsglieder austauschbar angeordnet sind. Vorteilhaft dienen als den Tauchkörper in dem Behälter in der Arbeitslage sichernde Halteglieder Radialarme, -haken o. dgl., wie auch untere Stützfüße vorgesehen sein können. Bei der Anordnung von Stützarmen sind diese zweckmäßig. so ausgebildet. daß ihre Enden in einer an dem Gehäuse des Tauchkörpers vorbeigehenden und auf seiner Achse senkrecht stehenden Ebene liegen. Weiter kann bei der Verwendung gewisser Bearbeitungsglieder, insbesondere bei der Ver- oder Bearbeitung von flüssigem Gut, eine das Motorengehäuse nach unten fortsetzende, die Bearbeitungswerkzeuge umschließende Kappe vorgesehen sein, die eine untere Eintrittsöffnung und seitliche Austrittskanäle für das Gut hat.
- Das neue Tauchgerät kann in jeden beliebigen, lediglich entsprechend großen Aufnahmebehälter gestellt oder durch Randauflage eingehängt oder gehalten werden. Die Radialarme oder Standfüße sind dabei so ausgebildet, daß der Arbeitskopf in günstiger Höhe über dem Behälterboden bleibt. Dabei kann dem Tauchgehäuse eine die Durchmischung des Guts bzw. dessen Strömungsweg zu diesem Zweck begünstigende Form gegeben werden. Der Behälter kann vor und bzw. oder nach dem Arbeitsgang' weiteren Behandlungszwecken des Guts dienen. Das Tauchgerät läßt sich nach dem Gebrauch im Arbeitskopf ohne Hilfsmittel vollständig zerlegen und dadurch leicht reinigen, wie auch der Arbeitskopf ohneweiteresgegeneinenanderenKopf ausgetauscht werden kann.
- Das neue Gerät ist nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt Abb. i eine Ausführungsform als Emulgiergerät, an Radialarmen hängend, Abb.2 eine zweite Ausführungsform als Zerkleinerungsmaschine, mit Handgriff, jedoch an einem Einhängehalter befestigt, Abb.3 die Ausbildung als Grobemulgier- oder Passiergerät auf Füßen stehend und Abb. 4 bis 7 vier Formen des Arbeitskopfes in größerem Maßstab.
- Das neue Gerät besteht aus einem im allgemeinen leicht konischen Gehäuse i, auf das nach Abb. i eine Kappe 2 fest aufgesetzt ist. In dem Gehäuse i ist ein Elektromotor untergebracht, dessen Welle 3 auf der Unterseite des Gehäuses in wasserdichter Führung vorsteht und zur Aufnahme der verschiedenen Arbeitsköpfe eingerichtet ist. ' Die Kappe 2 ist mit drei Radialarmen 4 versehen, die schräg nach oben gezogen sind, so daß ihre Enden in einer über der Kappe liegenden Ebene liegen. Das Gerät kann somit in jeden Aufnahmebehälter 6 entsprechender Größe eingehängt werden, wobei sich die Enden der Arme 4 auf dem Behälterrand abstützen. Bei Nichtgebrauch kann das Gerät mit nach oben gerichtetem Arbeitskopf auf den Armen abgestellt werden.
- Bei der Ausbildung nach Abb. 2 ist das Gehäuse 1 mit Handgriff abnehmbar von einem Halter 5 aufgenommen, der mit einem Haken io in einen Topf 7 o. dgl. eingehängt werden kann. Die Stützarme 8 des Halters 5 sind so ausgebildet, daß das Gerät schräg in den Topf hineinragt, so daß also der Arbeitskopf in günstiger Wirklage sich befindet.
- Die den Arbeitskopf abdeckende Haube 14 kann aber auch nach Abb. 3 mit Standfüßen 9 versehen sein, so daß das Gerät in jeden beliebigen Behälter hineingestellt werden kann. Auch können die Füße an dem Gehäuse i selbst angreifen.
- Die Abb. i und 3 zeigen das Gerät mit einem Emulgierkopf. Hierzu kann das Gehäuse i an der unteren Stirnfläche mit Leitschaufeln i i (Abb. 4) versehen sein, in denen ein auf die Welle 3 aufgestecktes und durch einen Schraubbolzen 12 gehaltenes Schaufelrad 13 umläuft. Diese Arbeitsglieder sind durch eine Schraubkappe 14 abgedeckt, die mit einer unteren Eintrittsöffnung 15 für das Bearbeitungsgut und mit Bohrungen 16 für deren Austritt versehen ist. Die Bohrungen 16 sind zweckmäßig so gestellt, daß durch das aus ihnen austretende Gut die in dem Behälter befindliche Flüssigkeit o. dgl. in eine kreisende oder Wirbelbewegung versetzt wird.
- Die Leitschaufeln i i können auch auf der Innenseite der Abdeckhaube 14 angeordnet sein (Abb.5). Bei dieser Ausführung ist die Haube 14 durch Schraubfüße 17 an dem Gehäuse i abnehmbar gehalten, und die Ausbildung ist so getroffen, daß zwischen dem Gehäuse i und der Haube 14 ein Austrittsschlitz 18 verbleibt, der die Bohrungen 16 nach Abb. 4 ersetzt.
- Die Abb.7 zeigt eine mit Standfüßen i9 versehene Abdeckhaube, die durch Schraubbolzen 2o gehalten ist. Hier liegt der Leitschaufelkranz 21 an der Außenseite der Haube, so daß das Gut aus diesem Kranz 21 grob emulgiert wird, das heißt in mehr körnigem Zustand unmittelbar in den Aufnahmebehälter passieren kann.
- Sofern das Gerät zum Zerkleinern, Schlagen oder Rühren benutzt werden soll, wird der Turbinenkopf nach Abb. 4, 5 und 7 durch einen Messerkopf 22 (Abb. 2 und 6) oder entsprechend ausgebildeten, evtl. in der Geschwindigkeit untersetzten Rühr-oder Schlag- oder Knetkopf ersetzt, der durch einen Fingerschutz abgedeckt sein kann.
- In gleicher Weise können je nach dem Verwendungszweck oder den Eigenschaften des zu bearbeitenden Guts andere Arbeitsköpfe auf die Motorwelle 3 aufgesteckt werden.
- Die neue Ausbildung ist von gedrungener und geschlossener Form. Der Arbeitskopf kann leicht und schnell ohne Werkzeug abgenommen und dabei zerlegt werden, so daß eine einfache, allseitige und nachprüfbare Reinigungsmöglichkeit gegeben ist. Das Gehäuse mit dem Antrieb ist vollkommen oder schwallwasserdicht geschlossen und daher geschützt. Das Gerät ist dem Grunde nach an keinen bestimmten Aufnahmebehälter gebunden. Es kann nacheinander in mehreren Töpfen verwendet oder bei Nichtgebrauch ohne weiteres weggestellt werden und ist an keinen besonderen Arbeitsplatz gebunden.
- Wenn auch das neue Gerät in erster Linie zur Verwendung als Emulgiermaschine, Schlag-, Knet-oder Zerkleinerungsmaschine für das Nahrungs-und Genußmittelgewerbe bestimmt ist, etwa zur Bereitung von Cremes, Eis, Teig o. dgl., zum Zerkleinern von Gemüse, Fleisch oder anderen Lebensmitteln oder auch von härteren Körpern, wie Nüssen, Eis usw., so kann es doch auch für andere Zwecke in gleicher Weise benutzt werden, wie beizum Emulgieren und Homogenisieren von Salben, Zahnpaste, Farben oder anderen chemischen Mitteln, zum Umwälzen der Waschbrühe in Waschmaschinen, Spülmaschinen usw.
- Der Aufnahmebehälter kann gegebenenfalls noch mit Leitblechen 23 (Abb. 3) versehen sein, wie auch beispielsweise durch Anwendung eines Trichterrohrs 24 (Abb. 3) während des Emulgierens, Schlagens, Knetens oder Zerkleinerns weitere Stoffe der Einlaßöffnung der Abdeckhaube (bzw. dem offenen Arbeitskopf) zugeführt oder abgesaugt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bearbeitungs-Vorrichtung für feste, flüssige oder teigige Stoffe mit einem von einem Motor angetriebenen Arbeitskopf, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als lagefest in dem :\rbeitsbehälter anzuordnender geschlossener Tauchkörper, an dessen Unterseite verschiedene Bearbeitungsköpfe anschließbar sind. z. Bearbeeitungs-Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als ihre Arbeitslage innerhalb des Behälters sichernde Mittel radiale Stützarme oder Haken für die Festlegung am Behälterrand bzw. auch untere Füße vorgesehen sind. 3. Bearbeitungs-Vorrichtung mit radialen Stützarmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armenden in einer am Gehäuse des Tauchkörpers vorbeigehenden und auf seiner Achse senkrecht stehenden Ebene liegen. 4. Bearbeitungs-Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine das Motorengehäuse nach unten fortsetzende und die Bearbeitungswerkzeuge umschließende Kappe mit einer unteren Eintrittsöffnung und seitlichen Austrittskanälen für das zu bearbeitende, vorzugsweise flüssige Gut.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47895A DE808041C (de) | 1949-07-05 | 1949-07-05 | Bearbeitungs-Vorrichtung fuer feste, fluessige oder teigige Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP47895A DE808041C (de) | 1949-07-05 | 1949-07-05 | Bearbeitungs-Vorrichtung fuer feste, fluessige oder teigige Stoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE808041C true DE808041C (de) | 1951-07-09 |
Family
ID=7382714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP47895A Expired DE808041C (de) | 1949-07-05 | 1949-07-05 | Bearbeitungs-Vorrichtung fuer feste, fluessige oder teigige Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE808041C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932175C (de) * | 1953-04-10 | 1955-08-25 | Jakob Fischer | Mischer fuer Moertel und aehnliche Baustoffe |
| DE1024417B (de) * | 1952-09-08 | 1958-02-13 | Erik Valdemar Fejmert | Mischer fuer Beton od. dgl. mit einem oben offenen kreisringfoermigen Mischbehaelter |
| DE1026933B (de) * | 1955-05-13 | 1958-03-27 | Maurice Gerardin | Vorrichtung zum Zerkleinern von in einer Fluessigkeit befindlichen Feststoffen |
| DE1097100B (de) * | 1955-03-21 | 1961-01-12 | Nikolaus Laing | Misch-, Zerkleinerungs- und Emulgiergeraet |
| DE1107907B (de) * | 1957-10-28 | 1961-05-31 | Jean Mantelet | Passiergeraet |
| DE1240767B (de) * | 1959-11-11 | 1967-05-18 | Schlosser & Co G M B H | Baustoffmischer |
| US6479041B2 (en) | 1998-07-02 | 2002-11-12 | Wella Aktiengesellschaft | Method for producing aqueous emulsions or suspensions |
-
1949
- 1949-07-05 DE DEP47895A patent/DE808041C/de not_active Expired
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| US6479041B2 (en) | 1998-07-02 | 2002-11-12 | Wella Aktiengesellschaft | Method for producing aqueous emulsions or suspensions |
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