DE808071C - Vorgefertigte Hausinstallation - Google Patents

Vorgefertigte Hausinstallation

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Publication number
DE808071C
DE808071C DEP17892A DEP0017892A DE808071C DE 808071 C DE808071 C DE 808071C DE P17892 A DEP17892 A DE P17892A DE P0017892 A DEP0017892 A DE P0017892A DE 808071 C DE808071 C DE 808071C
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DE
Germany
Prior art keywords
prefabricated house
installation
installation according
house installation
frame
Prior art date
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Expired
Application number
DEP17892A
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English (en)
Inventor
Rudolf Steinbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL STEINBACH ZENTRALHEIZUNGE
Original Assignee
EMIL STEINBACH ZENTRALHEIZUNGE
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Publication date
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Publication of DE808071C publication Critical patent/DE808071C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/44Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose
    • E04C2/52Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits
    • E04C2/521Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits serving for locating conduits; for ventilating, heating or cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

  • Vorgefertigte Hausinstallation Die Erfindung betrifft eine vorfabrizierte Hausinstallation, die montagefertig zur Baustelle geliefert wird.
  • Solche kombinierten Installationsaggregate sind an sich bereits bekannt und im allgemeinen sehr voluminös gestaltet und mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet.
  • Gleichzeitig wurde eine kombinierte Hausinstallation vorgeschlagen, die aus einer schrankförmigen Zelle besteht, die als Zwischenwand zwischen Küche und Bad dienen und an die das Installationszubehör angehängt werden soll. Für Bauten, die mit einem Minimum an geldlichem Aufwand und auf einer genau vorgeschriebenen, sehr geringen Grundfläche errichtet werden müssen, sind solche Installationseinrichtungen nicht geeignet. Aber auch die bisher übliche Art, die Installationsleitungen nächträglich dem fertigen Rohbau einzufügen, ist sowohl aus geldlichen Gründen als auch wegen des Facharbeitermangels untunlich.
  • Hier schafft die Erfindung Rat durch eine vorfabrizierte Zwischenwand, die insbesondere zum Einbau zwischen Küche und Bad dient und deren Wesen in einem Rahmen besteht, der hauptsächlich aus dem Wasserleitungs- und dem Kanalisationsrohr gebildet wird unter Zuhilfenahme von deren Abzweigen zu den einzelnen AnschluBstellen. Andere Verstrebungen, die für Leitungszwecke nicht ausgenutzt sind, werden zur Vervollständigung des Rahmens so sparsam wie nur irgend möglich verwendet. Dieser kann dann, entweder bereits in der Fabrik oder nach seinem Einbau an der. Baustelle, in beliebiger Weise, z. B. mit Schaumgips, Schaumbeton o. dgl., ausgefacht werden.
  • Besonders zweckmäßig ist die Verwendung von belageisenförmigen Blechprofilstreben als oberer und unterer Abschluß des Rahmens, wobei die Profile als Feder und Nut für den fugendichten Anschluß nach oben und unten dienen. Dies ist besonders in Mehretagenhäusern von Bedeutung, wo die erfindungsgemäßen Zwischenwände zweckmäßig die gleiche Höhe wie die ganze Etage erhalten, d. h. durch Schlitze in der Decke hindurchgesteckt und unmittelbar miteinander verbunden werden.
  • Um das Material, das zum Ausfachen des hauptsächlich aus den Leitungsrohren gebildeten Rahmens dient, so gering wie möglich zu belasten, sind unmittelbar an die tragenden Rohre angeschweißte Laschen vorgesehen, die zum Anhängen des Installationszubehörs, wie Ausguß, Waschbecken u. dgl., dienen.
  • Für diesen Zweck kann besonders der jeweilige Abflußstutzen herangezogen werden, der innerhalb der Rahmenkonstruktion derart abgesteift ist, daß er als Stützpunkt zur Befestigung des angeschlosseti-n Zubehörs dienen kann.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß die erfindungsgemäße Zwischenwand vorzugsweise volle Geschoßhöhe besitzen und durch Schlitze in der Decke hindurchgesteckt werden soll. Aus Grütiden der leichteren Montage und der Kontrolle der Verbindungsstellen ist es zweckmäßig, die Trennfugen zwischen zwei übereinander angeordneten Wänden gut zugänglich oberhalb des Fußbodens anzuordnen, so daß also die Stutzen der Abflußleitungen noch zur unteren Wand gehören.
  • Auf sehr einfache Weise läßt sich bei der erfindungsgemäßen Zwischenwand ein gemeinsamer Fußbodenabfluß für die beiden anliegenden Räume dadurch gewinnen, daß in Fußbodenhöhe ein Durchlaß in der Wand vorgesehen ist, in dem oder in dessen Nähe ein Abfluß vorhanden ist, der ebenfalls ein fest mit der. Zwischenwand verbundenes Teil darstellt.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Zwischenwand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Schrägansicht der Zwischenwand von der Küchenseite und Fig.2 den Grundriß hierzu; Fig. 3 zeigt die gleiche Installationsanordnung in einer Ausführung, wie sie in tragende Wände eingegossen werden kann; Fig.4 gibt das Einbauschema bei Verwendung in Mehretagenhäusern.
  • In den Figuren ist ein Kanalisationsrohr i und ein Wasserleitungsrohr 2 tragender Bestandteil einer Rahmenkonstruktion, die in den Fig. i und 2 durch belageisenförmige Blechprofilstreben 3 zu einem tragfähigen Ganzen verbunden sind. Zur besseren und genaueren Einfügung des Rahmens in die Baukonstruktion sind weitere Profile 4 vorgesehen, die bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i und 2 zum Anschluß an die Querwand dienen, während sie in Fig.3 hauptsächlich die Abstützung innerhalb der Schalung während des Gießens oder Stampfens der Wand bilden. Mit 5 ist in Fig. i die Ausfachung des Rahmens mittels Platten, Schaumgips oder Schaumbeton bezeichnet. 6 ist ein Wasserhahn, der über einem Ausguß 7 angebracht ist. 8 ist ein W.C. In Fig.3 sind außerdem noch Verbindungsstreben 9 und io vorgesehen, die die Zu-und Abflußleitungen und ihre Abzweige bzw. die Befestigungslaschen für das Zubehör miteinander verbinden, daß eine ausreichende Steifigkeit der gesamten Konstruktion erzielt wird, ohne daß diese zu einem geschlossenen Rahmen wie gemäß Fig. i und 2 zusammengefügt werden muß. Dieser braucht nur bis zum Abbinden der Guß- oder Stampfwand eine genügende Festigkeit zu besitzen, um sicherzustellen, daß die Anschlüsse für das Installationszubehör nach dem Ausschalen an den vorgesehenen Stellen liegen.
  • Fig. 4 zeigt das Schema für den Einbau der erfindungsgemäßen Installationswand in Mehretagenhäusern. Mit i i, i 1° und i ib sind jeweils Zwischenwände bezeichnet, die gemäß den Fig. i und 2 gestaltet sind und durch Schlitze in den Decken 12, 12° und i--b durchgesteckt wurden, so daß ihre Trennfugen in bequemem Abstand oberhalb der Fußbodenoberkante liegen. Um dies zu erreichen, ist auf dem Erdgeschoßfußboden 13 ein kurzes Anschlußstück 14 vorgesehen, das gewissermaßen nur den obersten Teil einer Installationswand darstellt, die Anschlüsse für Kanalisations- und Wasserrohr und auch die Abflußstutzen für das vorgesehene Zubehör enthält.

Claims (7)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Vorfabrizierte Hausinstallation, insbesondere als Zwischenwand zum Einbau zwischen Küche und Bad, gekennzeichnet durch einen Rahmen, hauptsächlich gebildet aus Wasserleitungs- und Kanalisationsrohr sowie deren Abzweigen zu den einzelnen Anschlußstellen unter sparsamster Verwendung anderer Verstrebungen, die für Leitungszwecke nicht ausgenutzt sind, wobei der Rahmen in beliebiger Weise, z. B. mit Schaumgips, Schaumbeton o. dgl., ausgefacht sein kann.
  2. 2. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i, gekennzeichnet durch im Querschnitt belageisenförmige Blechprofilstreben als unterer und oberer Abschluß, die als Feder bzw. Nut für den fugendichten Anschluß der Zwischenwand nach oben und unten dienen.
  3. 3. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i, gekennzeichnet durch unmittelbar an die tragenden Rohre angeschweißte Laschen zum Anhängen des Installationszubehör, Ausguß, Waschbecken u. dgl.
  4. 4. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflußstutzen derart innerhalb der Rahmenkonstruktion abgesteift sind, daß sie als Stützpunkte zur Befestigung des jeweiligen Zubehörteils dienen können.
  5. 5. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i und folgenden, insbesondere zum Einbau in Mehretagenhäusern, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfugen zwischen zwei übereinander angeordneten Installationswänden gut zugänglich oberhalb des Fußbodens liegen, wobei die Stutzen der Abflußleitungen jeweils einen Teil der unteren Wand bilden.
  6. 6. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch einen Durchlaß in der Zwischenwand in Fußbodenhöhe und einen darin oder in dessen Nähe angeordneten Abfluß, der so als -Fußbodenabfluß für die beiden anliegenden Räume verwendbar ist.
  7. 7. Vorfabrizierte Hausinstallation nach Anspruch i und folgenden zum Einbau in Wände, die nach dem Guß- oder Stampfvenfahren hergestellt werden, gekennzeichnet durch Streben, die zur Absteifung der Abzweigleitungen mit den Hauptleitungen dienen, und Profile, die den so gebildeten offenen Rahmen innerhalb der Schalung derart verankern, daß er beim Gießen oder Stampfen genau in' der vorgesehenen Lage festgehalten wird.
DEP17892A 1948-09-21 1948-10-12 Vorgefertigte Hausinstallation Expired DE808071C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR808071X 1948-09-21

Publications (1)

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DE808071C true DE808071C (de) 1951-07-09

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ID=9252764

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DEP17892A Expired DE808071C (de) 1948-09-21 1948-10-12 Vorgefertigte Hausinstallation

Country Status (1)

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DE (1) DE808071C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063421B (de) * 1957-07-22 1959-08-13 Karl Schwarzwaelder Stallfussboden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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