DE809224C - Feuerschirmeinbauvorrichtung - Google Patents

Feuerschirmeinbauvorrichtung

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DE809224C
DE809224C DEP53668A DEP0053668A DE809224C DE 809224 C DE809224 C DE 809224C DE P53668 A DEP53668 A DE P53668A DE P0053668 A DEP0053668 A DE P0053668A DE 809224 C DE809224 C DE 809224C
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DE
Germany
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fire
fire screen
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support
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Expired
Application number
DEP53668A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Duechting
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Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • F23B1/02Combustion apparatus using only lump fuel for indirect heating of a medium in a vessel, e.g. for boiling water
    • F23B1/08Internal furnaces, i.e. with furnaces inside the vessel
    • F23B1/10Internal furnaces, i.e. with furnaces inside the vessel for heating locomotive boilers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/006Details of locomotive combustion apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Feuerschirmeinbauvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Feuerschirmeinbauvorrichtung für Dampflokomotiven. Die Haltbarkeit des Lokomotivfeuerschirms hängt in ganz besonderem Maße von der festen Seitenauflage und dem fugendichten Einbau der Steine ab. Das Feuerschirmgewölbe ist unter Einwirkung hoher Temperaturen, bei einer verhältnismäßig geringen Auflagefläche, durch starke Erschütterungen einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. Der Einbau muß daher mit besonderer Sorgfalt erfolgen.
  • Da die Breiten der Feuerkisten auch innerhalb der einzelnen Gattungen Schwankungen unterliegen, müssen diese Breitenänderungen beim Einbau berücksichtigt werden. Die Feuerschirmsteine sind nach einem unteren Radius von 1500 mm hergestellt. Bei Einhaltung dieses Maßes liegen alle Trennfugen radial und fugendicht. Da die Seiten- und Anstoßsteine unverändert verwendet werden, wird der Breitenunterschied nur an den Schlußsteinen in der Mitte des Bogens ausgeglichen.
  • Bisher wurde ein Lehrbogen in einer nach Augenmaß bestimmten Höhe zur Feuerschirmtragleiste gegen die .Seitenwände bzw. gegen den Rost abgestützt. Durch Holzkeile zwischen Lehrbogen und den Steinen wurden letztere so weit gehoben oder gesenkt, bis sich der Schlußstein einsetzen ließ. Eine Bearbeitung der Steine fand allgemein nicht statt. Die drei Reihen des Feuerschirms wurden nacheinander eingebaut. Die Güte der Arbeitsausführung hing sehr von der Geschicklichkeit des Arbeiters ab.
  • Die Lage der Feuerschirmtragleisten für zwei verschiedene Breiten ist in Abb. 8 dargestellt. Bei der größeren Breite der Feuerkiste rückt die Tragleiste nicht nur nach außen, sondern dem Kreisbogen folgend auch nach unten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche es ermöglicht, den Einbau der Feuerschirme in Lokomotivfeuerungen unter genauer Einhaltung der Stichmaße für alle vorkommenden Feuerraumbreiten durchzuführen und die Einbauarbeit zu erleichtern.
  • Erfindungsgemäß wird das durch eine Feuerschirmeinbauvorrichtung erreicht, welche aus einem nach dem Stichmaß verstellbaren, an die Tragleisten in der Feuerbüchse aufhängbaren, vierteiligen Rohrrahmenstützgerüst besteht, an welchem zwei aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Gewölbelehrbogen und zwei Exzenterscheiben zur Verstellung der Pfeilhöhe des Gewölbes beim Einsetzen der Steine angeordnet sind.
  • Die so eingebauten Feuerschirme haben gegenüber den nach dem bisherigen Einbauverfahren eingebauten eine zwei- bis dreifache Lebensdauer und bedingen somit eine erhebliche Einsparung an Kosten für die Unterhaltung der Feuerschirme.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Feuerschirmeinbauvorrichtung in Ansicht in Richtung der Gewölbeachse, Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. i, Abb. 3 eine verkleinerte Seitenansicht in der Gebrauchslage, Abb. 4 Tragleisten in eingeklemmtem Zustande, Abb. 5 den Einbau der Tragleisten, Abb. 6 die Lehre 12 für den Schlußstein, Abb. 7 den Bearbeitungsbock für die Steine und Abb. 8 in einem Schaubilde die Ermittlung der Lage der Tragleisten.
  • Die Einbauvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem nach dem Stichmaß verstellbaren, an die Tragleisten k in der Feuerbüchse aufhängbaren, vierteiligen Rohrrahmenstützgerüst, an welchem zwei aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Gewölbelehrbogen 15 und zwei Exzenterscheiben 9 zur Verstellung der Höhe des Gewölbes angebracht sind.
  • Die Vorrichtung wird folgendermaßen eingebaut. Die Tragleisten sind das Fundament des Feuerschirms; sie müssen gerade sein und fest an den Seitenwänden anliegen. Mit Holzstab und Keil werden die Tragleisten k zunächst in ihrer Einbaulage festgeklemmt (Abb. 5).
  • Bei nicht ebenen Seitenwänden werden passende Eisenstückchen m hinterlegt und mit den Tragleisten k verschweißt, so daß sich letztere auch in glühendem Zustand nicht verbiegen können. Die Tragleisten erhalten außerdem vorn noch eine Anstoßfläche, und zwar aus folgendem Grund: Der Feuerschirm liegt zur senkrechten Rohrwand unter einem Winkel von 6o'. Die infolge dieser Schräglage (Abb. 3) entstehende Schubkraft Q1 muß von den beiden Anstoßsteinen o aufgenommen werden. Hierbei wirkt an der Berührungsstelle mit der Rohrwand eine nach unten gerichtete Kraft Q2. Diese, durch die Erschütterungen arbeitende Kraft drückt die Anstoßsteine o allmählich herunter; sie brechen ab; der Feuerschirm verliert seinen Halt und zerfällt vorzeitig. Um dem vorzubeugen, soll die Schubkraft von den Anstoßflächen n aufgenommen werden.
  • Je nach den zur Verwendung kommenden Steinen undTragleisten werden die mit O oder Q entsprechend gezeichneten, auswechselbaren Einstellhebel 3 in die Vorrichtung eingesteckt.
  • Abb. i zeigt rechts die Anordnung für Steine mit rechteckiger Auflagerung und links für Steine mit Rundeisenauflagerung.
  • Solange die Tragleisten noch festgeklemmt sind, wird mit dem zugehörigen Stichmaß ii (Abb. 4, 11 oder Q) die Feuerkistenbreite vorn und hinten an der inneren Seite der Tragleisten an der mit i (Abb. 5) bezeichneten Stelle gemessen. Dann werden die beiden Einstellhebel eines Hauptrahmens nach dem ermittelten vorderen Breitenmaß durch Einstecken der Steckbolzen 4 in das entsprechend bezeichnete Loch der Steckplatte 5 eingestellt. Dieser Hauptrahmen wird vorn auf die Tragleisten gehängt, so daß die Steckplatten zur Rohrwand zeigen. Mit dem hinteren Rahmen wird sinngemäß verfahren und dieser dann so auf die Tragleisten k gehängt, daß die Steckplatten zum Feuerloch zeigen.
  • Beide Hauptrahmen i werden jetzt durch die Seitenrahmen z miteinander verbunden und durch Einstecken der Keile 14 gesichert.
  • Mit den vier Einstellschrauben 6 wird der Abstand zwischen Vorrichtung und Wand auf beide Seiten gleichmäßig verteilt. Die Einstellschrauben sind nur leicht mit der Hand anzuziehen.
  • Der richtige Abstand von der Rohrwand wird durch Auflage der verlängerten Auflageschienen 7 hergestellt. Die Einbauvorrichtung hat jetzt die theoretisch genaue Lage zu den Tragleisten.
  • Die Eckstützen der beiden Hauptrahmen i werden nun durch Klötze und Keile gegen den Rost abgestützt und darauf die vier Einstellhebel 3 . eingezogen. Bei ausziehbaren Eckstützen entfallen die Klötze. Die Auflageschienen 8 werden aufgelegt und die Hubwelle 9 eingelegt.
  • Nach dem Einbau der Vorrichtung kann mit dem Einbau der Feuerschirmsteine begonnen werden.
  • Die geteilten Bogen 15 der beiden Hauptrahmen i können durch die Hubwelle 9 mittels der Exzenterhebel io in der Mitte etwas angehoben oder gesenkt werden.
  • Die Schlußsteine werden nach entsprechenden Lehren 12 angerissen, in den Bearbeitungsblock 13 gespannt und nachgearbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerschirmeinbauvorrichtung für Dampflokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem nach dem Stichmaß verstellbaren, an die Tragleisten in der Feuerbuchse aufhängbaren, vierteiligen Rohrrahmenstützgerüst besteht, an welchem zwei aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften bestehende Gewölbelehrbogen und zwei Exzenterscheiben zur Verstellung der Pfeilhöhe des Gewölbes beim Einsetzen der Steine angeordnet sind.
DEP53668A 1949-09-02 1949-09-02 Feuerschirmeinbauvorrichtung Expired DE809224C (de)

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DEP53668A DE809224C (de) 1949-09-02 1949-09-02 Feuerschirmeinbauvorrichtung

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DE809224C true DE809224C (de) 1951-07-26

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