DE689710C - Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszuege von Gliederkesseln - Google Patents

Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszuege von Gliederkesseln

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DE689710C
DE689710C DE1935B0168548 DEB0168548D DE689710C DE 689710 C DE689710 C DE 689710C DE 1935B0168548 DE1935B0168548 DE 1935B0168548 DE B0168548 D DEB0168548 D DE B0168548D DE 689710 C DE689710 C DE 689710C
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strips
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/06Flue or fire tubes; Accessories therefor, e.g. fire-tube inserts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/01Combustion apparatus for solid fuel adapted for boilers built up from sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszüge von Gliederkesseln Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszüge von Gliederkesseln über den Stoßstellen der die Rauchgaszüge begrenzenden, an den Gliedern angegossenen Leisten.
  • Derartige Dichtleisten dienen dazu, die undicht gewordenen, an den Gliedern von gußeisernen Gliederkesseln angegossenen Leisten abzudecken. An diesen Leisten, welche die Rauchgaskanäle bilden, treten im. Laufe der Zeit Anfressungen. auf, die durch die Heizgase und durch die von den Heizgasen mitgerissenen Flugaschenbestandteile verursacht werden. und bis zur vollständigen Zerstörung der angegossenen Leisten führen können. An solchen undichten Stellen oder Fugen der Leisten können die Rauchgase auf dem kürzesten Weg zum Kamin :entweichen. Die Leistung des Kessels wird dadurch sehr herabgesetzt, und der Brennstoffverbrauch steigt dementsprechend, obwohl die Kesselglieder an sich noch. gut erhalten . sind. Die Abdich@ tung mit Eisenkitt hat sich nicht bewährt, weil der Eisenkitt nach kurzer Dauer durch die Einwirkung des Feuers wieder abbröckelt.-Es sind Dichtleisten aus T-Eisen bekannt, die mit ihrem Steg durch die zwischen den Kesselleisten entstandenen Fugen gesteckt werden, so daB der Steg in den Feuerraum hineinragt. Die an dem Steg vorgesehenen Lappen werden im Feuerraum umgebogen, um die Dichtleisten an den Kesselleisten festzuhalten. Die Dichtleisten werden auch mit Hilfe von Knebelschrauben befestigt, die ebenfalls vom Feuerraum aus in die Dichtleisten eingeschraubt und festgezogen werden müsisen. Diese bekannten Vorrichtungen haben im wesentlichen folgende Nachteile: Erstens kann insbesondere mit den T-förmigen Dichtleisten die Abdichtung erst dann vorgenommen werden, wenn die Zersetzung der angegossenen Kesselleisten schonerheblich fortgeschritten ist und die Fugen die zum Durchstecken der Stege bzw. der Schraubenerforderliche Breite erhalten haben. In der Zwischenzeit ist infolge der Undichtheiten schon viel Brennstoff vergeudet worden, und der Kessel hat bereits seit langem unwirtschaftlich gearbeitet. Außerdem schreitet die Zerstörung, sobald erst einmal merkliche Fugenentstanden sind, immer schneller fort, weil die von den Heizgasen durch die undichten Stellen mitgerissene Flugasche die Fugen immer mehr ausschmirgelt und die zersetzenden Bestandteile der Heizgase immer größere Angriffsmöglichkeiten erbalten. .Sollten diese Dichtleisten schon bei kleineren Zerstörungen angebracht werden, ,so müßten die Fugen künstlich aufgeweitet oder z. B. besondere Löcher zum Durchstecken der Knebelschrawben gebohrt werden. Diese vom Feuerratzn aus vorzunehmende Arbeit ist sehr schwierig und umständlich und erfordert bei kleineren oder engen Feuerräumen sogar den Abbau des vorderen Kesselgliedes.
  • Zweitens ist der Einbau und die Befestigung der bekannten Dichtleisten nur bei stillgesetztem Kessel möglich, was insbesondere im Winter zu erheblichen Unzuträglichkeiten führt und meistens die Ursache dafür ist; daß von der Anbringung der Dichtleisten ganz Abstand genommen wird. Die Abnahme des Vordergliedes oder sogar noch weiterer Teile des Kessels; um den Feuerraum gut zugänglich zu machen, ist eine sehr zeitraubende Arbeit und erfordert größere Kosten. Viele Kesselbesitzer unterlassen unter diesen Umständen die Ausbesserung, so daß der Kessel schließlich wegen seiner Unwirtschaftlichkeit ersetzt werden muß.
  • Drittens kommt noch hinzu, daß bei den bekannten Dichtleisten die Befestigungsmittel, wie die umgebogenen Laschen oder die Knebelschrauben, unmütelbarim Feuerraum liegen und daher der ständigen Einwirkung der Feuerglut ausgesetzt sind. Die große Hitze und die zersetzende Wirkung der Heizgasbestandteile verursachen eine baldige Zerstörung dieser im Feuerraum liegenden Befestigungsmittel, wodurch die Dichtleisten ihren Halt verlieren und die Undichtheiten wieder auftreten.
  • Nach der Erfindung ist die der angegos, senen Dichtleiste angepaßte, am oberen Ende nach bekannter Weise hakenförmig umgebogene Dichtleiste unten mit einer an der gegenüberliegenden Wand des Rauchgaskanals abstützbaren Klemmvorrichtung versehen, durch welche die auf der Kesselseite aufgehängte Dichtleiste fest gegen die Kesselleiste angedrückt wird.
  • Der gegenüber dem Bekannten erzielte technische Fortschritt besteht darin, daß die Dichtleisten auch bei vollem Betrieb des Kesr sels ohne besondere Schwierigkeit schnell eingebaut werden können. Zu diesem Zweck genügt es, die Dichtleisten einfach durch die oberen Reinigungsöffnungen- des Kessels von oben in den Rauchgäskanaleinzubringen und durch die Klemmvorrichtung an beliebiger Stelle gegen die gegenüberliegende Wand ab, zustutzen. Die Dichtleiste ist unverrückbar festgeklemmt: Die unerwünschte Befestigung vom Feuerraum aus kommt in Fortfall. Die Dichtleisten gemäß der Erfindung können ferner ganz unabhängig von dem bereits erreichten Maß der Zerstörung der angegos, senen Kesselleisten befestigt werden, so daß der Kessel schon bei geringfügigen Zersetzungserscheinungen und Undichtheiten instand gesetzt werden kann. Dadurch wird weiteren Zerstörungen vorgebeugt und die Wirtschaftlichkeit sowie die Lebensdauer des Kessels erhöht. Die Dichtleisten gemäß * der Erfindung lassen sich ebensogut auch bei weit vorgeschrittenen Störungen. und breiten Fugen anbringen. Die Klemmvorrichtung, welche zur hefestigung der Dichtleisten dient, liegt nicht im Feuerraum, sondern in den Rauchgaskanälen, in denen bereits eine niedrigere TemperatuT herrscht. Daher wird die Klemmvorrichtung nicht unter der Einwirkung der unmittelbaren Feuerhitze angegriffen und zerstört, so däß ihre Lebensdauer erhöht ist.
  • Schließlich können die Dichtleisten trotz ihres festen Sitzes leicht wieder aus dem Kessel entfernt werden, wenn sie beispielsweise ausgewechselt werden sollen. Hierfür ist lediglich durch die Reinigungsöffnung hindurch die Klemmvorrichtung zu lockern, und zu lösen, worauf die Dichtleisten nach oben durch die Reinigungsöffnung herausgezogen werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen Abb.-i im Schnitt die Hälfte eines Gliederkessels mit einer Dichtleiste, Abb.2 die Lage der Dichtleiste, eingesetzt, aber -nicht angeklemmt, Abb. 3 eine Dichtleiste in Ansicht und Abb. ¢ im Schnitt in vergrößertem Maßstab den unteren Teil der Dichtleiste mit argelenkten Winkelrahmen.
  • Die dargestellte Dichtleiste a besteht aus einem Flacheisen, welches in seinem oberen Ende hakenförmig umgebogen ist. Die Dichtleiste kann auch aus Gußeisen, Stahlguß oder sonstigem Baustoff bestehen. Die Gestalt der Dichtleiste a entspricht der Gestalt der an den Kesselgliedern angegossenen Leisten, welche von den Dichtleisten abgedeckt werden sollen. Die Dichtleiste a wird am. oberen Ende mit ihrer hakenförmigen Abbiegung an der Kesselleiste C angehängt. An ihrem unteren Ende ist ein beweglicher Schenkel oder Winkelrahmen b gelenkig befestigt. Selbstverständlich können die als Klemmvorrichtung dienenden Schenkel oder Winkelrahmen außer unten an der Dichtleiste auch noch an beliebigen anderen Stellen angeordnet sein. Die .Anordnung und Anzahl der Klemmhebel richtet sich ganz nach Art, Größe und Gestalt der abzudichtenden Kessel.
  • Der Einbau einer Dichtleiste gemäß der Erfindung geschieht in folgender Weise: Die Dichtleiste a wird durch die in der Zeichnung erkennbare- obere Reinigungsöffnung in den Rauchgaskanal eingeführt, wobei der bewegliche Schenkel oder Winkelrahmen b an i der Dichtleiste anliegt, wie dies in der Abb. 2 veranschaulicht ist. Sodann wird die Dichtleiste mit ihrem oberen hakenförmigen.Ende d eingehängt, worauf sie sich gegen die Kesselleiste c legt. Der bewegliche Winkelrahmen legt sich hierbei mit seinem freien Ende gegen die gegenüberliegende Wand des Räuchga-skanals. Nun wird der Winkelrahmen b fest eingeklemmt, indem z. B. mittels eines Eisen; stabes durch die Reinigungsöffnung hindurch auf das freie Ende des Winkelrahmens. b ein Druck ausgeübt wird. Dadurch klemmt sich der Winkelrahmen b fest in deal Rauchgasikanal ein. Die Dichtleistea legt sich fest gegen die Kesselleiste und ist unverrückbar in dem Rauchgaskanal befestigt.
  • Soll die Dichtleiste herausgenommen werden, so genügt es, mittels eines Hakens o. dgl. das freie Ende des Winkelrahmens b anzuheben, worauf die Klemmbefbstigung gelöst wird. Die Dichtleiste a kann dann nach oben herausgezogen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszüge von Gliederkesseln über den Stoßstellen der die Rauchgaszüge begrenzenden, an den Gliedern angego:sr _ senen Leisten, dadurch gekennzeichnet, daß die der angegossenen Kesselleiste (C) angepaßte, am oberen Ende hakenförmig umgebogene Dichtleiste (a) unten mit einer an der gegenüberliegenden Wand des Rauchgaszuges abstützbaren Klemmvorrichtung (b) versehen ist, durch welche die auf der Kesselleiste aufgehängte Dichte leiste fest gegen die Kesselleiste angedrückt wird.
  2. 2. Dichtleiste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (b) aus einem an der Leiste (a) angelenkten Schenkel oder Winkelrahmen besteht.
DE1935B0168548 1935-02-05 1935-02-05 Dichtleiste zum Einsetzen in die senkrechten Rauchgaszuege von Gliederkesseln Expired DE689710C (de)

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