DE809376C - Schubkarren - Google Patents

Schubkarren

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Publication number
DE809376C
DE809376C DEG280A DEG0000280A DE809376C DE 809376 C DE809376 C DE 809376C DE G280 A DEG280 A DE G280A DE G0000280 A DEG0000280 A DE G0000280A DE 809376 C DE809376 C DE 809376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
trough
trees
wheel axle
support
Prior art date
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Expired
Application number
DEG280A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Gatting
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Individual
Original Assignee
Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE809376C publication Critical patent/DE809376C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/18Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is disposed between the wheel axis and the handles, e.g. wheelbarrows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Schubkarren Die Erfindung betrifft einen Schubkarren, bestehend aus ,einem Fahrgestell mit Rad und Bockstütze und einer Mulde für das zu transportierende Material.
  • Die bisher bekannten Schubkarren weisen abgekröpfte Holme auf, infolge@derer sich das Gewicht der Last nach den Tragenden verlagert. Die meist aus Holz oder Winkeleisen hergestellten Bäume laufen zueinander parallel. Ein solcher Schubkarren ist beim Fahren nur unter größerem Kraftaufwand zu balancieren. Auch befindet sich bei den bekannten Schubkarren das Rad des Fahrgestells weit vor dem Kasten, so daß das gesamte Gewicht der zu befördernden Ladung während des Transports unter beträchtlicher Kraftanstrengung mit dem Arm gehalten werden muß.
  • Diese und andere Nachteile der bekannten Schubkarren werden durch die erfindungsgemäße Konstruktion desselben behoben. Ihr liegt das Bestreben zugrunde, die Last weitgehend auf die Radachse zu verlegen und dadurch die Arme des deli Karren bedienenden Fahrers möglichst zu entlasten. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die vorteilhaft aus Stahlrohr hergestellten Bäume nicht, wie bisher, gebogen oder geknickt gestaltet werden, sondern nunmehr geradlinig und zueinander nicht parallel laufen, nämlich so, daß sie von ihrem Tragende aus, an dem ihre Entfernung voneinander die zum Dazwischentreten und zur Bewegung des Fahrers benötigte Breite aufweist, nach dem Kippunkt des Karrens und über diesen hinaus bis zum anderen Ende aufeinander zulaufen, wo sie vorteilhaft auf verhältnismäßig schmale Entfernung durch ein geeignetes Bauelement miteinander verbunden werden. Die Bäume selbst sind durch Bauelemente an der Achse des Rades befestigt, so daß sich das Rad um eine feststehende Achse dreht. Sie sind nicht nur durch diese Achse und gegebenenfalls durch die Unterlage des Muldenbodens miteinander verbunden, sondern auch durch eine an ihrem äußeren Ende in der Nähe des Kippunkts liegende Kippstütze, auf die der Karren beim Entleeren nach vorn oder nach den Seiten gestützt werden kann. Außerdem werden auf den Bäumen und unterhalb der zweckmäßig gesamten Länge der Mulde zwei konisch verlaufende Keile angeordnet, die zweckmäßig aus Holz hergestellt sind und deren höheres Ende in Richtung der Radachse liegt. Auf diesen Keilen ruht vorteilhaft eine über die gesamte Unterfläche des Kastenbodens gehende Unterlage, die gleichfalls zweckmäßig aus Holz hergestellt ist und dazu dient, ein Durchbiegen des Kastenbodens zu vermeiden. Man kann naturgemäß diese zum Schutz des Kastenbodens dienende Unterlage in Wegfall kommen lassen, muß aber dann erforderlichenfalls die Höhe der Keile entsprechend größer bemessen. Die Keile sind in ihrer Form auf ihrer Unterseite der Bildung des Holmens angepaßt ausgefräst. Diese durch die Konizität der Keile und deren Höhe bedingte Lage des tiefsten Teils der Mulde ermöglicht es nun, das Rad möglichst nahe an die Schwerpunktslinie des Schubkarrens heranzubringen. Dadurch wird ein leichteres und bequemeres Fahren und besseres Balancieren des Karrens während des Fahrens erreicht.
  • Die Mulde selbst ist vorteilhaft so ausgebildet, daß sie in Richtung des Rades auf der Bodenseite nach vorn zu schmäler und nach oben zu breiter und höher ausläuft. Alle diese Maßnahmen ermöglichen eine wesentliche Gewichtsverlagerung des Karrens von den Tragenden weg zur Radachse und ein leichteres Balancieren des Karrens, so daß die Last während des Fahrens ohne große Anstrengung mit den Armen des Fahrers gehoben werden kann. Sobald der Karren einmal zwecks Fortbewegung hochgehoben worden ist, entsteht durch die vorteilhafte Verlegung der Last nach vorn ein weitgehender Gewichtsausgleich über der Achse des Rades. Durch die schiebende Wirkung des auf der Achse des Rades lastenden Gewichts der Ladung wird dabei ein bequemeres Fahren des Karrens ermöglicht.
  • Diese .vorteilhaften Eigenschaften des erfindungsgemäßen Schubkarrens werden noch durch eine weitere Konstruktionsmaßnahme gefördert. Um die feststehende Achse des Rades dreht sich eine Stahlrohrnabe, an deren beiden Enden aus einem geeigneten Material oder einer Metallegierung ausgebildete Lager angeordnet sind. Der zwischen Achse und Nabe entstehende Hohlraum wird von einem Fettpolster ausgefüllt. In der Mitte der Nabe sind die Speichen des Rades fest angeordnet, z. B. elektrisch verschweißt. Die Nabe selbst ist mit einer automatischenSchmierung ausgestattet.
  • Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläutert. In ihr zeigt Fig. I den erfindungsgemäßen Schubkarren in der Seitenansicht, Fig. II den gleichen Schubkarren in der Aufsicht und Fig. III die Radachse mit Stahlrohrnabe teils im Vertikalschnitt, teils in der Ansicht von vorn.
  • Der Schubkarren besteht aus einem Fahrgestell mit Rad i und Bockstütze 2 und einer Mulde 3 mit um_ gebörteltem, durch eine Rundeiseneinlage von etwa 8 mm verstärktem Rand. Die aus Stahlrohr hergestellten geraden Bäume 4 sind fest mit der Achse 5 des Rades verbunden. Sie laufen vom Griffende 6 aus über dem an der. Achse liegenden Kippunkt nach dem anderen Ende 6 aufeinander zu. An diesem Ende 6' werden sie durch die Kippstütze 7 und an dem Kipppunkt durch das Lager 8 zusammengehalten. Auf ihnen werden unterhalb der gesamten Länge der Mulde 3 zwei konisch auslaufende Keile 9 angebracht, deren höheres Ende nach der Radachse zu liegt. Die Keile 9 greifen infolge der Ausfräsung seitlich etwas über die Wölbung der Bäume. Auf diesen Keilen ruht die Unterlage io des Kastenbodens ii. Die Bäume sind fest an der Achse des Rades befestigt. Die Mulde 3 ist auf der Bodenseite vorn schmaler als hinten und oben breiter als am Boden sowie vorn höher als auf dem tragseitigen Ende. Um die Achse 5 des Rades i ist eine Stahlrohrnabe 12 angeordnet, in deren Mitte die Speichen 13 des Rades angeschweißt sind. Die Nabe selbst, die in einem Fettpolster 14 läuft, weist eine automatische Schmierung auf. Sie ruht an ihren Enden auf den aus einem geeigneten Kompositionsguß ausgebildeten Lagern 15. Das feststehende Lager B der Welle ist an die Holme 4 angeschweißt und durch Stellschrauben 16 blockiert. 17 stellt eine Einfüllschraube zum Fettpolster dar.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schubkarren, bestehend aus einem Fahrgestell mit Rad und Rohrstütze und einer Mulde, dadurch gekennzeichnet, daß die Last weitgehend auf die Radachse (5) verlegt ist, indem die vorteilhaft aus Stahlrohr hergestellten Bäume (4) geradlinig und von ihrem Tragende (6) über ihren Kippunkt an der Achse hinaus bis zum anderen Ende (6') aufeinander zulaufend ausgebildet und mit der Radachse (5) fest verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch unterhalb der Längsseite der Mulde angeordnete Keilstützen (9) auf den Bäumen, deren hohes Ende nach der Radachse zu liegt und auf denen vorteilhaft eine über die gesamte Bodenfläche (ii) der Mulde reichende Bodenunterlage (io) liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bäume (4) an ihrem vorderen Ende (6') durch eine Kippstütze (7) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß um die feststehende Achse (5) des Rades (i) eine zweckmäßig mit einer automatischen Schmierung ausgestattete Stahlrohrnabe (i2) angeordnet ist, in deren Mitte die Speichen (i3) befestigt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (3) auf der Bodenseite vorn schmäler als hinten und oben breiter als am Boden, sowie vorn höher als auf dem tragseitigen Ende ausgebildet ist.
DEG280A 1949-11-01 1949-11-01 Schubkarren Expired DE809376C (de)

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DEG280A DE809376C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schubkarren

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DEG280A DE809376C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schubkarren

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DE809376C true DE809376C (de) 1951-07-30

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ID=7115729

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DEG280A Expired DE809376C (de) 1949-11-01 1949-11-01 Schubkarren

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DE (1) DE809376C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909534C (de) * 1952-09-10 1954-05-13 Willy Gerke Betonkarre
FR2705305A1 (fr) * 1993-05-17 1994-11-25 Fraisse Ets Francois Perfectionnements apportés au procédé de fabrication des brouettes.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909534C (de) * 1952-09-10 1954-05-13 Willy Gerke Betonkarre
FR2705305A1 (fr) * 1993-05-17 1994-11-25 Fraisse Ets Francois Perfectionnements apportés au procédé de fabrication des brouettes.

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