DE810360C - Reissnagel mit mehreren Nagelspitzen - Google Patents

Reissnagel mit mehreren Nagelspitzen

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DE810360C
DE810360C DES1588A DES0001588A DE810360C DE 810360 C DE810360 C DE 810360C DE S1588 A DES1588 A DE S1588A DE S0001588 A DES0001588 A DE S0001588A DE 810360 C DE810360 C DE 810360C
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DE
Germany
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nail
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triangular
thumbtack
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Expired
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DES1588A
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English (en)
Inventor
Ludwig Dr Sachs
Rudolf Ing Vancura
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M15/00—Drawing-pins, Thumb-tacks

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Reißnagel mit mehreren Nagelspitzen Es sind als Eckenschoner dienende Reißnägel mit sektorförmiger Kopfplatte und mehreren aus dieser ausgestanzten Nagelspitzen bekannt. Diese Eckenschoner sind zu einem vollen Kreis zusammenfügbar und haben den Zweck, vier Teilpläne zu einem Gesamtplan in den Ecken planrichtig zusammenzuhalten. Solche Eckenschoner sind als Spezialreißnägel anzusprechen, welche komplizierte Werkzeuge zu ihrer Herstellung benötigen und dem Reißnagel mit kreisrunder Kopfplatte mit ein oder mehreren Spitzen in bezug auf Abfall an Bandstahlmaterial in keiner Weise nachstehen. Die sektorförmige Kopfplatte erfordert wegen der besonderenAusbildung ihrer rechtwinkeligen Randkanten weit mehr Arbeitsgänge und damit auch einen größeren Arbeitsaufwand, als dies bei der Herstellung runder Reißnägel der Fall ist. Es sind jedoch auch noch Reißnägel mit dreieckiger Kopfplatte als ausgesprochene Ecknägel bzw. Ziernägel bekannt, deren Kopfplattenform einem gleichschenkeligen, rechwinkeligen Dreieck entspricht. Das gleichschenkelige, rechtwinkelige Dreieck hat eine vom rechten Winkel zur Basis führende wesentlich kürzere Schwerlinie, die eine sehr nachteilige Wirkung auf eine günstige Verteilung der aus der Kopfplatte auszustanzenden Nagelspitze hat. Diese Verteilung der Nagelspitzen wird bei der gleichschenkelig rechtwinkeligenKopfplattenform praktisch nahezu unmöglich, wenn die Kopfplatte z. B. aus einer quadratischen Fläche ausgestanzt werden soll, welche von dem Umfangskreis des größten handelsüblichen Reißnagels einer Reißnagelserie mit einem Kopfplattendurchmesser von etwa 13,5 mm umschrieben ist. In einem solchen Fall wäre die dreieckige Kopfplatte zu klein, um das Ausstanzen von Nagelspitzen der erforderlichen Mindestlänge zu ermöglichen, ohne dabei die Festigkeit des Reißnagels ungünstig zu beeinflussen. Aus diesem Grunde wurden die gleichschenkelig rechtwinkeligen Kopfplatten der bekannten Reißnägel nur mit eingesetzten Nagelspitzen hergestellt.
  • Außerdem sind kreisförmige Reißnägel mit drei tangential angeordneten und ausgestanzten Spitzen (Abb. 6) bekannt. Die tangential angeordneten Spitzen neigen bei der Verwendung zum Umbiegen bzw. Brechen, weil im Falle der Verdrehung die Kraftmomente sich nicht aufheben, sondern summieren. Zu der Entfernung solcher Dreispitznägel ist ein spezielles Hebegerät notwendig.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine allgemein verwendbare Reißnageltype zu schaffen, welche sich infolge einer besonderen Form und Ausbildung der Kopfplatte durch mehrere Vorzüge auszeichnet, die in der materialsparenden Herstellung, in der Einfachheit der zur Erzeugung erforderlichen Werkzeuge, in der hervorragenden Handlichkeit der Kopfplatte beim Eintreiben und Herausziehen der Reißnägel und nicht zuletzt in der außerordentlichen Festigkeit und Widerstandsfähigkeit seiner Nagelspitzen liegen.
  • Das wesentlichste Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Kopfplatte des neuen Reißnagels die Grundrißform eines gleichseitigen oder gleichschenkeligen, spitzwinkeligen Dreiecks aufweist und an den drei Schwerlinien je eine ausgestanzte Nagelspitze besitzt, deren Ausschnitte zum Schwerpunkt der Dreiecksform gerichtet sind, deren Bugkanten jedoch mit den Schwerlinien einen rechten Winkel einschließen.
  • Diese besondere Kopfplattenform ist es, welche erstmals eine denkbar größtmögliche Einsparung an Bandstahlmaterial, verbunden mit einer ausreichenden Länge und günstigen Aufteilung der aus ihr auszustanzenden Nagelspitzen, gewährleistet. Die besondere Anordnung der Nagelspitzen verleiht dem Reißnagel erhöhte Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Spitzenbruch.
  • Praktische Versuche in Form von Belastungszugproben ergaben, daß die Haft- und Tragfähigkeit des erfindungsgemäß hergestellten gleichseitigen oder gleichschenkeligen, spitzwinkeligen Reißnagels mit drei radial angeordneten, ausgestanzten Nagelspitzen gegenüber dem bekannten kreisrunden Reißnagel mit einer Spitze, je nach Größe der Kopfplatte und Spitzenlänge der letzteren, unter den gleichen Versuchsbedingungen eine fünf bis dreifach höhere, und gegenüber dem bekannten kreisrunden Dreispitznagel mit tangential angeordneten ausgestanzten Spitzen eine um etwa ein Drittel höhere ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Ecken der dreieckigen Kopfplatte ungefähr im Ausmaß des halben Abstandes der Bugkante der Nagelspitzen von ihren Eckspitzen abgetrennt, so daß die Kopfplatte mit drei Eckpaaren bzw. mit sechs Eckpunkten ausgestattet ist. Die Wirkung dieser Eckenausbildung der dreieckigen Kopfplatte wird jedoch erst ausgewertet, wenn die Kopfplatte in weiterer Ausgestaltung der Erfindung etwas gebaucht bzw. bombiert wird. In diesem Falle ruht die Kopfplatte nur mit den sechs Ecken auf der Unterlage auf, während die Dreieckseiter einen gekrümmten Verlauf aufweisen, durch den an den Dreieckseiter trotz der Klemmstellung der Plattenecken ein Luftspalt von der ungefähren Stärke eines Fingernagels verbleibt. Diese Ausbildung des dreieckigen Reißnagels hat den Vorteil, daß er trotz seiner ausgezeichneten Haftfähigkeit mit dem bloßen Fingernagel ausgehoben werden kann und die Anwendung mechanischer Hebemittel oder Hubapparate überflüssig ist.
  • In der Zeichnung ist der erfindungsgemäß ausgebildete Reißnagel in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Abb. i und 2 im Aufriß und Grundriß veranschaulicht. Die Abb. 3 bis 8 zeigen vergleichsweise verschiedene Reißna,gelkopfplatten.
  • Die dreieckige Kopfplatte i des erfindungsgemäßen Reißnagels hat die Grundrißform eines gleichseitigen Dreiecks, dessen drei Seiten von drei Fingern einer Hand leicht und sicher erfaßt und gehalten werden können. Die Kopfplatte weist drei Nagelspitzen 2 auf, welche in Richtung der drei Schwerlinien 3 des Dreiecks aus der Kopfplatte i ausgestanzt und gleich weit vom Schwerpunkt des Dreiecks entfernt gehalten sind, damit die Nagelspitzen gleich stark und gleich lang sein können und die verbleibenden Ausschnitte 4 keine Schwächung der Plattenfestigkeit für den Stanzgang bedeuten. Die Bugkanten 5 der Nagelspitzen 2 stehen senkrecht zu den Schwerlinien des Dreiecks, so daß sie eine in jeder Richtung, auch in der Drehrichtung gleich widerstandsfähige Einheit bilden. Das bei Drehung des Reißnagels auftretende Kraftmoment wird durch die gegenseitige Unterstützung der Nagelspitzen auf diese Weise aufgehoben.
  • Die Ecken der Kopfplatte i sind ungefähr im halben Abstand der Nagelbugkanten 5 von den Eckens,pitzen 6 abgetrennt, wobei die Abtrennung vorteilhaft in der Form eines Kreisbogens 7 erfolgt, dessen Mittelpunkt mit der Eckspitze 6 des Dreiecks übereinstimmt. Auf diese Weise werden drei Eckenpaare 8, also insgesamt sechs Plattenecken 8 gebildet. Damit diese drei Eckenpaare 8 als Klemmpunkte auf der Unterlage zur Wirkung kommen, ist die Kopfplatte i etwas gebaucht bzw. bombiert ausgeführt, wobei die Bombierung ausschließlich in den Ecken der Kopfplatte i die Auflageebene erreicht. Durch die Bombierung der Kopfplatte i erhalten die Plattenkanten 9 an den Dreieckseiter einen leicht gekrümmten Verlauf (Abb. i), durch den an den Dreieckseiter auch in der Klemmstellung der Plattenecken 8 zwischen dem Plattenrand 9 und der Unterlage io ein Luftspalt i i von der ungefähren Stärke eines Fingernagels verbleibt. Die Kopfplatte kann auch mit einem abgestuften Saumrand, wie die Abb. 2 zeigt, versehen sein, welcher die Randauflage des Reißnagels in den Ecken noch besonders betont.
  • Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß bei der :M)änderung der gleichseitigen Dreiecksform in eine gleichschenkelige, spitzwinkelige Dreiecksform an der Anordnung der auszustanzenden Spitzen sowie in der Art der Wölbung der Kopfplatte nichts geändert wird, so daß auch bei dieser Dreiecksform die gleichen vorbeschriebenen Erfindungsmerkmale erscheinen.
  • Die Vorzüge dieses erfindungsgemäß ausgebildeten Reißnagels sind folgende: i. Die Bombierung des Reißnagels im Verein mit seiner dreieckigen Grundrißform ermöglicht es, den Reißnagel sogar ohne Anwendung von mechanischen Hebewerkzeugen oder fIubapparaten mit dem bloßen Fingernagel zweier Finger aus der Klemmlage auszuheben. 2. I )ie Anordnung der Eckenpaare 8 hat zur Folge, daß der Reißnagel in jeder seiner Ecken einen durch den Nagelspitz gebildeten Haftpunkt und zwei durch die Ecken 8 gebildete Klemmpunkte besitzt, also insgesamt auf der Unterlage mit drei Haftstellen (Einstichstellen) und sechs Klemmstellen verankert ist. 3. Der Reißnagel stellt infolge seiner gleichseitigen Kopfplattenform einen vollwertigen Ersatz für die bekannten Reißnägel mit rundem Kopfplattenprofil sämtlicher handelsüblicher Größen 1, 2, 3, :4 dar. Der Nachweis hierfür wird durch die Abb. 8 erbracht. Aus dieser Figur sind die vier IZeißnagelgrößen mit rundem Kopf durch die strichpunktierten Kreise 12, 13, 14 und 15 ersichtlich gemacht. Der alle vier Reißnagelgrößen ersetzende dreieckförmige Reißnagel ist in die Kopfplattenform der runden Reißnägel so eingezeichnet, daß sich die Schwerpunkte beider Formen decken. Die Abb. 8 zeigt hierbei deutlich, daß der dreieckige Reißnagel mit seinen sechs Ecken den Umfangskreis des größten der vier Reißnagelgrößerr (12 bis 15) berührt, im Flächenausmaß jedoch um ein bedeutendes kleiner ist, wodurch sich eine Materialeinsparung Iris zu 5o% gegenüber dem Verbrauch bei den handelsüblich bekannten kreisrunden Reißnägeln erzielen läßt.
  • In den Abb. 3 bis 8 ist eine Gegenüberstellung verschiedener bekannter Reißnageltypen mit dem erfindungsgemäßen Reißnagel dargestellt. Abb. 5 stellt die gleichschenkelig rechtwinkelige Kopfplatte dar, und es zeigt sich, daß dabei die an der Stelle des rechten Winkels ausgestanzte Nagelspitze fast bis an den Rand des Nagelkopfes zu liegen kommt, was eine technisch nicht zu verantwortende Schwächung bewirkt. Aber selbst dann könnte die dortige Spitze nicht ebenso lang wie die beiden anderen Spitzen gehalten werden. Diese Kopfplattenform des gleichschenkeligen, rechtwinkeligen Dreiecks kann also infolge seiner ungünstigen Flächenform nicht technisch einwandfrei mit ausgestanzten Nagelspitzen, sondern nur mit eingesetzten verwendet werden. Demgegenüber ist aus Abb. 7 zu ersehen, daß der Reißnagel mit einer gleichseitigen oder gleichschenkeligen, spitzwinkeligen Dreiecksform infolge der Symmetrie eine einwandfreie Verteilung der Nagelspitzen ermöglicht, ohne in irgendeiner Weise die Festigkeit der Kopfplatte zu gefährden oder eine Kürzung der Nagelspitzen erforderlich zu machen.
  • Die Gegenüberstellung der bekannten Reißnageltypen zum neuen Reißnagel zeigt somit deutlich, daß die neue Kopfplattenform nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Vorteil in der Erzeugung von Reißnägeln mit sich bringt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reißnagel mit einer dreieckigen Kopfplatte und mehreren aus ihr ausgestanzten Nagelspitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte die Grundrißform eines gleichseitigen oder gleichschenkeligen, spitzwinkeligen Dreiecks aufweist und an den drei Schwerlinien je eine ausgestanzte Nagelspitze besitzt, deren Ausschnitte zum Schwerpunkt der Dreiecksform gerichtet sind, deren Bugkanten jedoch mit den Schwerlinien einen rechten Winkel einschließen.
  2. 2. Reißnagel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der dreieckigen Kopfplatte ungefähr im Ausmaß des halben Abstandes der Bugkante der Nagelspitzen von ihren Eckspitzen zweckmäßig bogenförmig abgetrennt sind, so daß die Kopfplatte sechs Eckpunkte besitzt.
  3. 3. Reißnagel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte etwas gebaucht bzw. bombiert ist und nur mit den sechs Eckpunkten auf der Unterlage aufruht, wogegen die Plattenkanten an den drei Seiten der Dreiecksform einen der Bombierung entsprechenden gekrümmten Verlauf aufweisen, so daß zwischen den Plattenkanten und der Unterlage ein Luftspalt zum Unterfassen des in Klemmstellung befindlichen Reißnagels verbleibt.
DES1588A 1949-11-11 1950-02-07 Reissnagel mit mehreren Nagelspitzen Expired DE810360C (de)

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DES1588A Expired DE810360C (de) 1949-11-11 1950-02-07 Reissnagel mit mehreren Nagelspitzen

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DE (1) DE810360C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004106088A3 (en) * 2003-05-30 2005-05-26 David Morrish Drawing pin and dispenser apparjatus for drawing pins
US12296352B1 (en) * 2022-09-12 2025-05-13 Diane C. Banks Garden hose support device

Cited By (3)

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WO2004106088A3 (en) * 2003-05-30 2005-05-26 David Morrish Drawing pin and dispenser apparjatus for drawing pins
US7470096B2 (en) 2003-05-30 2008-12-30 David Morrish Drawing pin
US12296352B1 (en) * 2022-09-12 2025-05-13 Diane C. Banks Garden hose support device

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