DE810958C - Einrichtung zur Lagerung von Drueckern, Fensteroliven u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Lagerung von Drueckern, Fensteroliven u. dgl.

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Publication number
DE810958C
DE810958C DEP1614A DEP0001614A DE810958C DE 810958 C DE810958 C DE 810958C DE P1614 A DEP1614 A DE P1614A DE P0001614 A DEP0001614 A DE P0001614A DE 810958 C DE810958 C DE 810958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
shaft
rosette
olive
trigger
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1614A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Sievers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA Sievers Carl
Original Assignee
FA Sievers Carl
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE810958C publication Critical patent/DE810958C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/06Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Lagerung von Drückern, Fensteroliven u. dgl. Die Türdrücker bekannter Art besitzen einen Drückergriff und einen Drückerhals. In dem Drückerhals sitzt im allgemeinen ein Vierkantdorn, der in die Schloßnuß eingesteckt wird. Der Drückerhals stößt mit seinem freien Ende gegen das Drückerschild oder die Rosette, in der er dann auch sehr häufig noch lose gelagert ist.
  • Die. Bewegung des Drückers wird durch einen Anschlag begrenzt, der sich innerhalb des Schlosses befindet. Eine ähnliche Ausbildung besitzen auch die Fensteroliven.
  • Zwischen dem Angriffspunkt der auf den Drückergriff ausgeübten Kraft und der diese Kraft aufnehmenden Lagerstelle ist also ein verhältnismäßig großer Abstand vorhanden. Bei übermäßiger und langer Beanspruchung eines solchen Türdrückers oder einer solchen Rosette wirken die infolge dieses Abstandes auftretenden Hebelkräfte auf die Lagerung und den Anschlag, derart, daß bald die Lagerung ausgeschlissen ist. Es kommt sogar vor, daß der Drückerstift verwürgt und der im Schloß befindliche Anschlag zerstört wird. Auch bei einer Fensterolive sind die entsprechenden Verhältnisse vorhanden. So ist dann die Erscheinung der lockeren und nicht mehr einwandfrei geführten Drückergriffe und Oliven eire allgemeine.
  • Durch die Erfindung wird nun eine Einrichtung bzw. Bauart angegeben, bei der dieser vorzeitige Verschleiß des Lagers ausgeschlossen ist, und zwar wird grundsätzlich bei der Erfindung der Abstand zwischen Lagerung des Drückers und dem Drückergriff selbst, d. h. also zwischen Kraftangriff und Kraft, aufnahme so gering wie möglich gemacht. Er braucht nach der Erfindung nur ein paar Millimeter zu betragen. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß das Drückerschild bzw. die Rosette mit einem Fortsatz zur lagernden Aufnahme des Drückerhalses bzw. des Olivenschaftes versehen ist.
  • Dieser Fortsatz erhält zweckmäßig die Länge des sonst verwendeten Drückerhalses oder Olivenschaftes, so daß also Drücker und Olive in dem üblich notwendigen Abstand von dem Drückerschild bzw. der Rosette verbleiben. Eine einfache Ausführung ist erfindungsgemäß die, daß das Drückerschild bzw. die Rosette mit einer der Länge des Drückerhalses bzw. des Olivenschaftes entsprechenden Büchse versehen ist, in der der Drückerhals bzw. der Olivenschaft lagert. Auf diese Weise wird die auf den Drücker ausgeübte Kraft unmittelbar von dieser bis an den Drückergriff reichenden Büchse aufgenommen. Es ist nun bei dieser Ausführung auch nicht mehr nötig, dem Drücker den bisher üblichen und fein bearbeiteten Hals zu geben. Vielmehr kann dieser Hals vollkommen wegfallen. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß der Vierkantdorn des Drückers nur mehr im Drückergriff selbst befestigt ist und unmittelbar hinter seiner Befestigungsstelle eine Lagerscheibe aufweist, die in der am Drückerschild festsitzenden Büchse läuft. Dieser Vierkantdorn tritt also durch die Büchse hindurch und braucht daher nicht besonders bearbeitet zu werden.
  • Diese Vorlegung des Drückerlagers nach dem Drückergriff hin hat neben obenerwähnter Verhinderung des Ausleierns noch den weiteren Vorteil, daß man, nunmehr auch nicht mehr genötigt ist, den Drückerschaft in der Nuß zu befestigen, und däß man ferner, wegen der geringen Beanspruchung des Vierkantdornes in der Lage ist, diesen Vierkantdorn an seinem freien Ende zu schwächen, um ein Überlappen der beiden von beiden Türseiten eingesteckten Vierkantdornen in der Nuß zu ermöglichen. Um hierbei aber ein Herausziehen der Drücker zu verhindern, wird erfindungsgemäß der Drückerschaft hinter dem Drückerschild versplintet.
  • Bei einer Fensterolive wird erfindungsgemäß die Lagerung so getroffen, daß der an seinem freien Ende mit einem sich 'gegen die Rückseite der Rosette legenden Bund versehene Olivenschaft in der feststehenden Büchse der Rosette drehbar lagert. Auf diese Weise entsteht eine sich über die gesamte Länge der Rosettenbüchse erstreckende Lagerung, die vollkommen unzerstörbar ist. Es muß noch darauf hingewiesen werden, daß die erfindungsgemäße Bauart mit Maschinen hergestellt werden kann, die einer Schloß- und Beschlägefabrik eigen sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht auf den Drücker und das Drückerschild, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 eine Vorderansicht auf die Olive nebst Rosette, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3. In dem Drückerschild i ist die Büchse 2 eingenietet. Durch diese Büchse wird der Vierkantschaft 3 hindurchgesteckt, der mit seinem Ende 4 im Drückergriff 5 befestigt ist. Der Drückergriff legt sich hierbei gegen die Vorderfläche 6 der Büchse 2 an. Der Vierkantschaft 3 trägt eine Lagerscheibe 7, die fest mit diesem Vierkantschaft verbunden ist. Diese Lagerscheibe läuft in der Büchse 2. Sie befindet sich in ganz geringem Abstand von dem Drückergriff, so daß also zwischen Drückergriff und Lagerung des Drückers keine wesentlichen Hebelwirkungen auftreten können und ferner der Vierkantschaft vollkommen entlastet ist. Mangels dieser Hebelwirkungen ist die Lebensdauer des Lagers eine bedeutend größere und das Wackeln der Drücker vermieden. Da man infolge der Entlastung des Drückerschaftes auch in der Lage ist, die Befestigung des Drückerschaftes im Schloßgehäuse selbst aufzugeben, man andererseits aber den Drückerschaft bzw. den Drücker an einem Hinausziehen in Richtung des Pfeiles 8 hindern muß, wird der Drückerschaft 3 hinter dem Schild i mit einer Querbohrung versehen, in die ein Splint 9 eingeführt wird. Dieser Splint legt sich gegen eine Unterlegscheibe io, die sich ihrerseits gegen die Rückwand des Schildes i abstützt.
  • Auch bei eineF Fensterolive wird die Rosette ii fest mit einer Büchse 12 verbunden. In dieser äußeren Büchse 12 lagert eine innere Büchse 13, die mit der Olive 14 vernietet ist. Diese Büchse besitzt an ihrem freien Ende einen Bund 15, mit dem sie sich gegen die Rückseite der Rosette ii anlegt. Dieser Bund weist eine Vierkantlochung auf, durch die der Vierkantdorn 16 des Verschlusses hindurchtritt. Auch bei dieser Ausführung ist die Lagerung unmittelbar an den Olivengriff 14, nämlich an die Stelle 17 verlegt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Lagerung von Türdrückern, Fensteroliven o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Drückerschild bzw. die Rosette mit einem Fortsatz zur lagernden Aufnahme des Drückerhalses bzw. des Olivenschaftes versehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Drückerschild bzw. die Rosette mit einer der Länge des Drückerhalses bzw. des Olivenschaftes entsprechenden Büchse versehen ist, in der der Drückerhals bzw. der Olivenschaft drehbar lagert.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vierkantdorn des Drückers im Drückergriff befestigt ist und unmittelbar hinter seiner Befestigungsstelle eine Lagerscheibe aufweist, die in der am Drückerschild festsitzenden Büchse läuft.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drückerschaft hinter dem Drückerschild gegen Herausziehen versplintet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem freien Ende mit einem sich gegen die Rückseite der Rosette legenden Bund versehene Olivenschaft in der feststehenden Büchse der Rosette drehbar lagert:
DEP1614A 1947-05-14 1948-10-02 Einrichtung zur Lagerung von Drueckern, Fensteroliven u. dgl. Expired DE810958C (de)

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DEP1614A Expired DE810958C (de) 1947-05-14 1948-10-02 Einrichtung zur Lagerung von Drueckern, Fensteroliven u. dgl.

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