DE81841C - - Google Patents
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- DE81841C DE81841C DENDAT81841D DE81841DA DE81841C DE 81841 C DE81841 C DE 81841C DE NDAT81841 D DENDAT81841 D DE NDAT81841D DE 81841D A DE81841D A DE 81841DA DE 81841 C DE81841 C DE 81841C
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- DE
- Germany
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- container
- fish
- salt solution
- surrounded
- frozen
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
- A23B4/06—Freezing; Subsequent thawing; Cooling
- A23B4/066—Freezing; Subsequent thawing; Cooling the materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powder, granules or flakes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist zwar bekannt, Conservirungsräume mittels stark comprimirter Luft abzukühlen
bezw. kühl zu erhalten (s. z. B. die Patentschrift Nr. 34011, Kl. 53), ferner ist es bekannt,
das Wasser in Fischbehältern durch mitgeführte Prefsluft zu lüften, zu bewegen und zu filtriren
(s. Patentschrift Nr. 73341). Doch geht aus diesen bekannten Verfahren die Kühlung des
Wassers in Fischbehältern mittels Expansion der Luft weder ohne Weiteres hervor, noch
ist diese Art der Kühlung bei dem Verfahren des zuletzt genannten Patentes, dem Wortlaut
der Beschreibung und der ganzen Anlage nach, weder beabsichtigt, noch möglich. Die
meisten der übrigen bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen zum Transport von
Fischen, Caviar u. dgl. in gefrorenem Zustande bestehen darin, dafs die Kälte entweder
auf maschinellem Wege erzeugt oder durch Verdampfen von Kälteflüssigkeiten, wie: Ammoniak
, schweflige Säure, Kohlensäure und andere, deren Siedepunkte unter o° liegen, und
durch Entweichenlassen der expandirten Gase direct ins Freie oder in Absorptionsflüssigkeiten
erzeugt wird.
Jenes Verfahren besitzt den grofsen Nachtheil, dafs es die Aufstellung von Maschinen und
Dampfkesseln erforderlich macht, wodurch Bedienung nothwendig wird. Aufserdem ertheilt
die Eisenbahnbehörde nicht die Genehmigung zur Aufstellung dieser Apparate in besonderen
Waggons. Ferner sind die Kosten derartige, dafs der Transport der Fische aus entfernteren
Gegenden sich nicht mehr lohnt.
Das zweite der zuletzt erwähnten Verfahren, die Kälte durch Verdampfen von Kälteflüssigkeiten
zu erzeugen, besitzt den Nachtheil, dafs die Kälteflüssigkeit beim Verdampfen ins Freie
abgelassen oder aber durch andere Flüssigkeiten absorbirt werden mufs. Durch das Entweichen
der Dämpfe ins Freie entstehen grofse Kosten, und aufserdem wird die den Waggon umgebende
Luft mit den unangenehm riechenden und der Gesundheit schädlichen Dämpfen geschwängert.
Zur Absorbirung der Dämpfe durch andere Flüssigkeiten ferner würden grofse Flüssigkeitsbehälter erforderlich sein,
wodurch der ganze Transport wesentlich vertheuert und unter Umständen unmöglich wird.
Durch das nachstehend beschriebene Verfahren werden die vorerwähnten Uebelstände
vollkommen beseitigt.
In beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung eines Eisenbahnwagens, welcher nach dem
neuen Verfahren zum Transport gefrorener Lebensmittel dienen soll, dargestellt. Fig. 1
zeigt einen Längsschnitt durch einen Waggon, Fig. 2 und 3 zeigen Querschnitte durch den
Waggon, und zwar Fig. 2 einen Schnitt durch den Aufbewahrungsbehälter und Fig. 3 eine
Vorderansicht der Behälter CCC.
Die Apparate sind in einem speciell dazu construirten, gut isolirten und verschlossenen
Waggon untergebracht, dessen Obertheil überall doppelwandig hergestellt ist, zum Zwecke der
Ausfüllung mit Korksteinen.
Der eigentliche Aufbewahrungsbehälter für die gefrorenen Sachen ist ein vollständig
wasser- und luftdicht abgeschlossener Behälter;!, welcher' oben mit einer Beschickungsöffnung a
versehen ist. Dieser Behälter ist in einem zweiten wasserdichten, nach aufsen gut isolirten
Behälter B angeordnet. In letzterem befinden sich rechts und links vom Behälter A zwei
schmiedeiserne Rohrschlangen b b. In den Zwischenraum der beiden Gefäfse A und B
wird eine schwer gefrierbare Salzlösung eingefüllt, welche die Rohrschlange umgiebt. In
den Rohrschlangen b b kommt die in den Behältern CCC enthaltene, hoch comprimirte
Luft zur Expansion, wobei der Druck, der erforderlichen Kältemenge entsprechend, mittels
des Regulirventils c geregelt wird. Die für die Expansion der Luft nöthige Wärme wird
der umgebenden Salzlösung entzogen und letztere dadurch auf einem niedrigen Temperaturstande
erhalten.
Die Conservirung der Nahrungsmittel für den Transport gestaltet sich nun folgendermafsen:
An der Abgangsstation werden die Fische entweder in bereits gefrorenem Zustande in
den Behälter A eingelegt — dies Gefrieren kann entweder durch Anwendung von Kältemischungen
oder durch Eismaschinen bewirkt werden —, oder — und dies ist ein weiterer
Vorzug vorliegender Erfindung — es wird die oben beschriebene Einrichtung innerhalb des
Waggons gleichzeitig als Kältemaschine benutzt. In letzterem Falle hat man dann nur an der
Abgangsstation eine Luftcompressionspumpe und einen Luftkühler aufzustellen. Die comprimirte
Luft wirkt alsdann, wie schon erwähnt, bei der Expansion in den beiden Rohrschlangen
b b so stark abkühlend auf die Salzlösung, dafs ein Gefrieren der im Behälter A
aufbewahrten Lebensmittel innerhalb kurzer Zeit eintritt.
Vor Abgang des Waggons werden die Behälter CCC mit hochcomprimirter Luft gefüllt,
und der Abkühlungsprocefs der Salzlösung geht alsdann bei entsprechend eingestelltem
Regulirventil während der ganzen Dauer der Fahrt vor sich. Je nach der Länge der Fahrt
erhalten die Behälter bis zu 200 Atmosphären Spannung.
Auf diese Weise ist die Wärmeeinstrahlung möglichst verhindert und die durch Ausstrahlung
verloren gegangene Kälte auf einfachste und billigste Weise wieder ersetzt.
Natürlich kann auch dieselbe Einrichtung an Bord von Schiffen eingebaut und betrieben
werden.
Claims (2)
1. Verfahren zum Transport von Fischen,
Caviar, Fleisch u. dgl. in gefrorenem Zustande, dadurch gekennzeichnet, dafs die
Fische oder dergleichen in einen aufsen von einer Salzlösung umgebenen, innen eventuell zu evacuirenden Behälter in gefrorenem
Zustande eingelegt werden, wobei während des Transportes die Salzlösung durch die innerhalb von Rohrschlangen
expandirende Luft, welche in mitgeführten Behältern, stark comprimirt, aufgespeichert
ist, auf einer niedrigen Temperatur erhalten wird.
2. Eine Einrichtung, gekennzeichnet durch einen von Salzlösung, von Schlangenrohren
(b b) und von einem gegen Wärmeabgabe eventuell geschützten Behälter (A)
umgebenen Behälter (B) zur Ausführung des im ersten Anspruch genannten Verfahrens
bezw. zum Gefrierenlassen der gemäfs diesem Verfahren zu conservirenden
Lebensmittel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81841C true DE81841C (de) |
Family
ID=354291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81841D Active DE81841C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81841C (de) |
-
0
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