DE81842C - - Google Patents

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DE81842C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B15/00—Attaching articles to cards, sheets, strings, webs, or other carriers
    • B65B15/02—Attaching small articles, e.g. buttons, to cards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \|
Die nachstehend beschriebene und durch Zeichnung erläuterte Erfindung besteht in einem Verfahren, um Knöpfe, die mit Löchern versehen sind, in bestimmter Anzahl auf Karten für den Verkauf aufzuheften.
Das Verfahren, sowie die bei Durchführung desselben zur Anwendung gelangenden Vorrichtungen zeigen verschiedene neue Merkmale, welche mit Hülfe der Zeichnung aus folgender Erläuterung verständlich werden.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι einen Längsschnitt der Vorrichtung,
Fig. 2 den Grundrifs derselben,
Fig. 3 den Auflagetisch aus Fig. i.
Fig. 4 bis 6 sind Einzelheiten der Vorrichtung.
Fig. 7 bis 12 zeigen die Wirkungsweise der Vorrichtung.
Fig. 13 und 14 sind Einzeldarstellungen eines aufgehefteten Knopfes.
Das Verfahren, die für den Verkauf bestimmten Knöpfe auf Platten von Papier oder anderem ähnlichen Stoff mit Draht zu befestigen, besteht im wesentlichen darin, dafs die Knöpfe auf eine Lochplatte A aufgelegt werden. Alsdann findet eine Ueberdeckung der Knöpfeschicht durch Carton oder dergl. a statt. Diese Platte α wird durch eine Gegendruckplatte B niedergehalten bezw. festgelegt. Ueber der Gegendruckplatte befindet sich eine Vorrichtung, mittelst welcher die zum Befestigen der Knöpfe dienenden Drahtschlingen geschlossen werden.
Die von unten her durch die Knopflöcher einzusteckende Drahtschlinge wird mittelst einer besonderen, hier weniger in Betracht kommenden Vorrichtung hergestellt.
Die zusammengebogene Schlinge i wird mittelst des Schiebers C von unten her durch den Knopf hindurchgebracht, so dafs die Drahtenden der Schlinge durch den Knopf und die zur Befestigung desselben dienende Platte getrieben werden (s. Fig. 11), worauf die Schlingenenden in der Weise umgebogen werden, dafs das rechte Ende auf die linke und das linke Ende nach der rechten Seite gedrückt wird (s. Fig. 12 bis 14).
Um nun dieses Verfahren in solcher Weise durchzuführen, dafs der Schiingendraht von der Rolle D hinweg zur Verarbeitungsstelle gelangt, ist die in Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichte Maschine ersonnen.
Diese Maschine ist mit der Knopfauflegeplatte A, der Gegenplatte B und der Schlingenschliefsplatte E versehen.
Unterhalb der Knopfauflegeplatte A befindet sich die Schlingenbilde- und Eintreibvorrichtung.
Unmittelbar unterhalb der Platte A wird Draht von der Rolle G H in abgemessenen Längen eingeführt und dieser in kurze Stückchen i (s. Fig. 7 und 8) zerschnitten, zu welchem Zwecke die Messer M in den Führungsstücken J angeordnet sind.
Zwischen den Führungsstücken befinden sich die Drahtumbieger C, welche mit den federnden Biegelappen b b versehen sind (s. Fig. 4 bis 6).
Die Wirkung der Messer M sowie der Umbieger C gestaltet sich hierbei folgendermafsen:
Sobald ein Drahtstück i von der Rolle D eingeführt ist (s. Fig. 7), werden die Schneidmesser M (s. Fig. 8) aufwärts bewegt, und zwar geschieht dies in geeigneter Weise mittelst entsprechend gestalteter Mechanismen, welche in der Zeichnung beispielsweise als Hebel c bezw. m gestaltet sind, die von Curvenscheiben KL bewegt werden.
Nachdem der Draht in kurze Stücke i (siehe Fig. 8) geschnitten ist, befinden sich letztere zwischen je zwei Messern M (s. Fig. 8).
Die Umbieger C werden nunmehr mittelst geeigneter, beispielsweise oben genannter Bewegungsmechanismen abwärts bewegt und hierbei schliefsen sich die Biegelappen b b (Fig. 9), so zwar, dafs die abgeschnittenen Drahtstücke von denselben erfafst werden (siehe Fig. 9), um bei weiterer Abwärtsbewegung der Umbieger C, wie in Fig. 10 gezeigt, gebogen zu werden.
Die auf solche Weise gebogenen Drahtschlingen werden nunmehr durch Aufwärtsgang der Umbieger C durch die Löcher der Knöpfe hindurchgesteckt (s. Fig. 11) und die Enden der Drahtschlingen, wie Fig. 12 zeigt, durch die Schlingenschliefser e an der Platte E umgelegt.
Es werden auf solche Weise gleichzeitig eine gröfsere Anzahl Knöpfe auf der zum Verkauf bestimmten Platte befestigt, wobei zu betonen ist, dafs die beschriebenen Vorgänge sich in schneller Aufeinanderfolge abspielen.
Die Einrichtung der Maschine ist hierbei im allgemeinen folgendermafsen gestaltet:
Von einer Kurbelwelle d werden mittelst Curvenscheiben K und L und Räder R die Drahteinführwalzen GHP, die Messer M, die Umbieger C und die Schlingenschliefser e bezw. Platten E bewegt, wobei die Einrichtung getroffen ist, dafs die Gegenplatte B sowie die Schlingenschliefsplatte E von der Auflegeplatte A weggeklappt werden können, zu welchem Zwecke die Verbindung des Schlingenschliefsplattenhebels h mit dem Excenter P lösbar gewählt ist. j
Die Maschine kann je nach Art der Knöpfe, sowie auch je nach Zahl der gleichzeitig aufzuheftenden Knöpfe in verschiedenen Grö'fsen und mit geeigneten baulichen Abänderungen ausgeführt werden. ]

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Aufheften von Knöpfen auf Karten u. dgl. mittelst in Stücke zerschnittenen, zu Schlingen gebogenen und durch die Knöpfe und Knopfhalteplatte hindutchgeschobenen Drahts, gekennzeichnet durch die Knopfauflegeplatte A, Gegenplatte B, die Drahtzuführwalzen G H, Messer M, Umbieger C b und die Schlingenschliefser Ee, welche genannten Theile von der Kurbelwelle d aus mittelst Räder und Hebel h, c und m in Bewegung gesetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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