DE81994C - - Google Patents

Info

Publication number
DE81994C
DE81994C DENDAT81994D DE81994DA DE81994C DE 81994 C DE81994 C DE 81994C DE NDAT81994 D DENDAT81994 D DE NDAT81994D DE 81994D A DE81994D A DE 81994DA DE 81994 C DE81994 C DE 81994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
bearing
bore
ring
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT81994D
Other languages
English (en)
Publication of DE81994C publication Critical patent/DE81994C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/02Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
    • B02C2/04Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
    • B02C2/06Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with top bearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung von mit drehender Pendelschwingbewegung angetriebenen, in einem oberen und unteren Lager gehaltenen Wellen bei Zerkleinerungsmaschinen, deren' Mahlkegel mittelst solcher Welle innerhalb eines die andere Brechbacke bildenden Hohlkegels excentrisch herumgeführt wird. Die Neuerung hat den Zweck, unnöthige Reibung an den Lagerungsstellen zu vermeiden und ein bequemes und schnelles Einstellen der Welle mit dem Mahlkegel von oben aus zuzulassen, wobei schliefslich noch auf leichte Zugänglichkeit und Bedienung der Schmiervorrichtungen Rücksicht genommen ist. Die mit der neuen stellbaren Wellenlagerung ausgerüstete Zerkleinerungsmaschine erfordert nach Angabe des Erfinders bei hoher Leistungsfähigkeit verhältnifsmäfsig wenig Betriebskraft.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine in vergröfsertem Mafsstab ausgeführte Schnittansicht der oberen Lagerungsvorrichtung und
Fig. 2 ein Grundrifs derselben mit abgenommener Schutzkappe.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt der ganzen Maschine.
Die in ihrer allgemeinen Anordnung bekannte Zerkleinerungsmaschine umfafst den Gehäuseaufsatz oder die Einlaufplatte B, das Brechkammergehäuse C mit besonders eingesetztem Futter c, das Unter- oder Auslaufgehäuse D, bei welchem ein nach der Oeffnung a1 geneigter Auslaufboden d die obere Auslaufkammer d1 von der unteren Kammer d2 scheidet, und aus der ringförmigen Grundplatte E. Die letztere erhält einen inneren Falz e mit darüber liegendem Flantsch e1, von welchem unter Einfügung bei genanntem Falz e eine mittelst Bolzen e'2 zu befestigende Bodenplatte F getragen wird. An diese ist eine Gehäusemuffe f angegossen oder angeschraubt, in welcher das untere Ende g der Welle G und ein Theil des Antriebmechanismus eingelagert ist. Der Brechkopf oder Mahlkegel H ist auf der Welle G festgelegt, und zwar mittelst des unteren, die unabhängige Drehung verhindernden Keiles h einerseits und mittelst des Querkeiles h2 am oberen Bundring h1 andererseits.
Am inneren Umfang der zur Platte F gehörigen Gehäusemuffe f ist nahe dem Unterende ein vorspringender Flantsch f1 angebracht. Auf diesen stützt sich von oben die rohrförmige Büchse f2, die ihrerseits die Büchse k der Nabe des Rades K aufnimmt, mit welch' letzterer jene Büchse k übrigens in fester Verbindung durch Keilbefestigung ist.
Unter dem Rand K hat diese Büchse k einen äufseren, auf dem Stirnrand beim Einfassungsflantsch f3 des Gehäuses f aufsitzenden Bund kl, und um die Flantschwandung f3 herum ist eine ringförmige Schmierkammery4 mit horizontalen Kanälen fb ausgespart, die das OeI der Büchse f2 zuführen. Bei ihrem oberen Ende bildet die Büchse k ferner eine Schmierkammer k- an der Welle G selbst.

Claims (1)

  1. Die Büchsenbohrung ist derart schräg angeordnet, dafs sie der excentrischen Schiefstellung der Welle G entspricht, und nimmt deren in der Wellenachse liegenden Endzapfen g auf.
    y6 ist ein Abtropfhahn für das Gehäuse f; f bezeichnet einen Ablauf von der Schmierkammer f4, welcher in Verbindung mit einem Rohr f8 das überschüssige OeI einem nicht dargestellten Gefäfs zuzuleiten ermöglicht.
    M stellt eine vor Staub geschützte Schmiervorrichtung für das untere: Lager der Welle G dar, bestehend aus einem lose drehbaren Ring m und einem Haubenmantel ml. Der Ringkörper m umschliefst die Welle G und liegt auf der Nabe des Rades K, wie dargestellt, auf. Derselbe kann von beliebiger Form sein und erhält ein inneres Schmiergefäfs m2, welches das OeI dem die Nabe schmierenden Gefäfs k2 zuleitet, sowie eine äufsere Schmierkammer m3, welche die Reibungsfläche zwischen Ring m und Rad K ölt.
    Der Ring m ist mit einem Kettchen 7ni oder einem ähnlichen Verbindungsmittel ausgerüstet, dessen freies Ende an einen Haken ?n5 an der Welle G derart angelegt ist, dafs der Ring m deren Drehbewegung folgt und so eine Verbindung zwischen dem genannten Ring und der Welle mittelst Federkeiles überflüssig macht. Der Vortheil dieser Verbindung liegt in dem Umstand, dafs sie wirksamer und ökonomischer als eine Federkeilverbindung ist, nicht leicht in Unordnung kommt, sich nicht wesentlich abnutzt, und dafs sie endlich den Ring daran hindert, sich mit dem Rad K zu drehen. Die Schutzhaube m1 ist oben in geeigneter Weise an der Welle befestigt, während ihr unterer Theil abgesteift ist und auf dem Ring in aufserhalb der beiden Schmierkammern jn2?n3 aufliegt, so dafs Staub und Trümmer des Brechgutes nicht herantreten oder in das Spurlager k der Welle G gelangen können.
    Der Gehäuseaufsatz oder die Einlaüfplatte B hat eine Lagermuffe b mit einer Bohrung b\ an deren unterem Theil ein Flantsch b2 sitzt, welcher die eingelagerte Büchse bs trägt. Zwischen letzteren zwei Theilen kann erforderlichenfalls eine Unterlagsscheibe Z>4 eingefügt werden.
    Die Büchse bs ist aufsen cylindrisch gestaltet und pafst genau in die cvlindrische Bohrung b1 der Lagermuffe b, während die Büchsenbohrung selbst kegelförmig von unten nach oben entsprechend der Kegelachsenlage der Welle erweitert ist, um den oberen Wellenzapfen mit der Wellenachse entsprechender Schräglage so aufzunehmen, dafs in den geschaffenen Linienberührlagern die Welle G und der Mahlkegel H verschoben bezw. eingestellt werden kann, wie nach Mafsgabe der Abnutzung der Mahlflächen oder dem Grad der Feinheit des Productes erforderlich ist. Diese Einstellung ist möglich, ohne dafs der Kegelwinkel am Lager eine Aenderung erfährt, wodurch Reibung oder ein Erhitzen der Lager hervorgerufen würde.
    Damit die Welle sich stets möglichst genau ihrer Achsenrichtung gemäfs und mit geringster Reibung einlagert, wendet nun der 'Erfinder die Stellvorrichtung an, die in Fig. ι dargestellt ist, und welche insbesondere bei den schweren Wellen gröfserer Zerkleinerungsmaschinen erfolgreich zu benutzen sein soll.
    Diese besteht aus einem Schraubenbolzen T und einer Mutter t mit einer Verlängerung f1, welche durch eine Bohrung i2 eines Bügels i3 greift. Der Bügel t3 ist auf den Kopf b des Einlaufdeckels B aufgesetzt und oben als Schmiergefäfs t*, das die Mutter t umgiebt, ausgebildet. Die letztere ist mittelst eines Keiles s1 mit dem Bolzen T fest verbunden.
    Das untere Ende des Schraubenbolzens T greift durch eine Bohrung g2· der Schraube g·3 hindurch in eine Kammer g* im Wellenkopf g1 und endet in einen geeignet gestalteten Kopf f5 von Halbkugel- oder Kugelform (Fig. ι und 3). Der Schraubenbolzen T ist zweckmäfsig rohrförmig ausgebildet oder mit einer axialen Bohrung s versehen, vermittelst deren der Kammer g* behufs Schmierens der Lagerung des Schraubenbolzenkopfes OeI zugeführt werden kann. Das äufsere Ende des Bolzens t ist vierkantig bezw. so gestaltet, dafs das Aufsetzen eines Schlüssels ermöglicht ist. Nach der Fig. 3 ist die Bohrung b1 der Lagermuffe b, wie beschrieben, cylindrisch angeordnet und die Büchse ba, deren Bohrung von unten nach oben entsprechend dem Wellenwinkel konisch verläuft, blos drehbar eingepafst. Die Unterlagervorrichtung umfafst, wie erwähnt, die Bodenplatte F, die mit Hülfe der Bolzen e2 an die Grundplatte E angeschraubt ist. Zwei oder mehrere dieser Bolzen e2 sind länger ausgeführt, einander gegenüber bezw. anders eingesetzt und tragen die abnehmbare Bodenplatte nebst deren zugehörigen Theilen, wenn diese herabgelassen wird. Der Boden F ist zwischen den Bolzen mit Lös- oder Absetzschrauben e4 ausgerüstet, deren obere Enden an die Unterseite des Falzes e des Bodens E anliegen.
    Die Oeffnung di wird durch eine Auslaufplatte rf5, welche in ein Falzlager d6 des Auslaufbodens d pafst, abgedeckt (Fig. 3).
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Stellbare Lagerung für in einem Kegelmantel geführte Mahlkegel-Wellen, bestehend aus einem gelenkig an seinem Kopf festgehaltenen, mit Kugelgelenk an dem oberen Wellenende angreifenden Tragbolzen (TJ, welcher im Verein mit der kegelförmigen
    Bohrung der oberen Lagerungsbüchse es ermöglicht, die Hublage der Welle zu ändern, ohne dafs der Spitzenwinkel des Kegelmantels sich ändert, wodurch es möglich ist, das Unterende der Welle mit freier Verschiebbarkeit in dem schräg gebohrten Zapfenlager der Unterlagerbüchse k zu führen.
    An der Vorrichtung nach Anspruch i. ein durch den Tragbolzen (T) axial hindurchgehender und zu dem Kugelgelenk führender Kanal, durch welchen Schmiermaterial in die durch einen eingeschraubten Widerlagsstöpsel (gaj oben geschlossene Kugelgelenkkammer am Wellenkopf zugeführt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT81994D Active DE81994C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE81994C true DE81994C (de)

Family

ID=354430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT81994D Active DE81994C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE81994C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2551818A1 (de) Ruettelvorrichtung
EP3129148B1 (de) Befestigung der achse in einem kegelbrecher
WO2018234193A1 (de) Arbeitsspindel mit radialklemmeinrichtung
EP0249840B1 (de) Vorrichtung zum automatischen Verstellen des Schneidsatzes einer Fleischzerkleinerungsmaschine
DE81994C (de)
EP0197182B1 (de) Konus-Schneckenmischer mit sphärischem Dichtungskörper in der Bodenöffnung
DE2240751C3 (de) Rührwerksmühle
DE1055924B (de) Kreiselbrecher
DE2224431A1 (de) Lageranordnung für einen der Schwenkzapfen zwischen Vorder- und Hinterwagen knickgelenkter Fahrzeuge
DE946029C (de) Federrollenmuehle
EP0392149B1 (de) Einrichtung zur zentralen Druckschmierung für einen Konus-Schneckenmischer
DE267107C (de)
DE1127830B (de) Axialkolbenmaschine mit umlaufender, kegelradgetriebener Zylindertrommel
DE3446826A1 (de) Backenspannfutter fuer drehmaschinen zur bearbeitung von werkstuecken unter mehreren bearbeitungsachsen
AT201914B (de) Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormähern
DE8143C (de) Walzenstuhl ohne Lagerführungen der Walzenwellen
DE493828C (de) Muehle mit waagerecht angeordneten Muehlsteinen
DE2164244C3 (de) Exzentervorrichtung für Kegelbrecher
DE2154911A1 (de) Lagerung für drehbare Teile
DE2611878A1 (de) Scheibenmuehle fuer kies und aehnliche materialien
DE399100C (de) Pendelmuehle
AT227899B (de) Schneidvorrichtung mit rotierender Transportschnecke
DE512671C (de) Tellerbrecher mit waagerechter Welle
DE2944061A1 (de) Kegelbrecher
CH299461A (de) Vertikale Reibmühle.