DE819975C - Selbsttaetige hydraulische Bandspanneinrichtung an einem Foerderbandgluehofen - Google Patents

Selbsttaetige hydraulische Bandspanneinrichtung an einem Foerderbandgluehofen

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DE819975C
DE819975C DEP49687A DEP0049687A DE819975C DE 819975 C DE819975 C DE 819975C DE P49687 A DEP49687 A DE P49687A DE P0049687 A DEP0049687 A DE P0049687A DE 819975 C DE819975 C DE 819975C
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DE
Germany
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belt
tensioning device
annealing furnace
conveyor belt
automatic hydraulic
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Expired
Application number
DEP49687A
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English (en)
Inventor
Paul Ernsberger
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Bei der immer mehr sich ausbreitenden Anwendung der Hartlötung im Maschinen- und Gerätebau spielt der Förderbandhartlötofen die wichtigste Rolle.
  • Dieser Hartlötofen, der von verschiedenen Firmen gebaut wird, besteht aus dem eigentlichen Glühofen und dem daran anschließenden Kühlkanal. Durch beide Teile wird mittels eines Antriebes das endlose hitzebeständige Förderband hindurchgezogen.
  • Trotz Verwendung eines Schutzgases ist dieses Förderband einem hohen Verschleiß unterworfen.
  • Da der Werkstoff des Förderbandes bei Glühtemperaturen von 11000 C nur noch eine sehr geringe Zugfestigkeit besitzt, ist es von größter Wichtigkeit, das Band an der empfindlichsten Stelle, und zwar am Ende der Glühzone, am Punkt.4, so nieder wie möglich auf Zug zu belasten, ohne jedoch den Durchsatz unter den Sollwert zu bringen.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, daß die teuren Bandreparaturen nicht allein auf das normale Altern bzw. Verzundern zurückzuführen sind, sondern daß die Bänder oftmals durch übermäßige Vorspannung verzerrt werden und dadurch ihre Lebensdauer stark herabgesetzt wird.
  • Die bestehenden üblichen Bandspanneinrichtungen besitzen meist ein Spanngewicht, das die dem Antrieb entgegengesetzte Bandtrommel mit immer gleicher Kraft nach außen zieht.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. I und 2 bekannte Ausführungen, und zwar erfolgt in Abb. I der Antrieb hinten, in der Förderrichtung gesehen, und in Abb. 2 vorn. Abb. 3 zeigt den Antrieb vorn mit der erfindungsgemäßen Bandspanneinrichtung.
  • Abb. 4 zeigt die am Ende A der Glühzone im Ofen auftretende Zugbeanspruchung 5 in kg/cm2 in den Banddrähten bei verschiedenen Belegungen p des 13anders mit Glühglu; In Abb. I bis 3 bedeuten 5t die Zugbeanspruchungen bei belegtem Band und c2 diese bei leerem Band in kg/cm2.
  • Bei der gebräuchlichen Bandspanneinrichtung nach Abb. I wächst die Zugbeanspruchung s bei A entsprechend der maximalen Bandbelegung p auf auf einen um etwa 500/0 höheren Betrag an wie bei einem Ofen von gleicher Größe und gleicher 13andbelegung nach Abb. 2. Der vordere Antrieb nach Abb. 2 hat jedoch den großen Nachteil, daß bei leerem Band die Zugbeanspruchung c2 bei ,4 noch ungünstiger wird, und zwar um annähernd das Doppelte gegenüber dem Betrieb bei vollem Band.
  • Um die Vorteile der Antriebsart nach Abb. 2 unter Ausschaltung der Nachteile zu erreichen, wurde bei der neuen hydraulischen Bandspanneinrichtung nach Abb. 3 das Bandspanngewicht G ersetzt durch den Kolben fy und den Zylinder Z, der durch eine Druckflüssigkeit, z. 13. Leitungswasser, gespeist und dessen Flüssigkeitsdruck durch ein Steuerorgan S und die Blende O geregelt wird. Das bei .Y austretende Wasser kann zum Ablauf oder auch zxvecks Wiederverwendung in die Kühlkammer geleitet werden. Das Steuerorgaa S wird betätigt über die Al)tastrolle R durch den Bandbuckel D, der sich nach Verlassen der Anpreßrolle E bildet und dessen Höhe sich entsprechend den Gleitwiderständen einstellt.
  • Der Buckel D ist die Kontrolle dafür, daß im Band kurz nach Verlassen der .2npreßrolle keine Zugkraft mehr vorhanden ist, daß sogar ein leichter Schub entsteht, der auf das Band im Ofen entlastend wirkt. Bei leerer werdendem Band ist der Antrieb bestrebt, die ßuckelhöhe niedriger zu ziehen, was eine Herabsetzung des Druckes in der Steuerleitung L und damit eine Verminderung der Bandzugkraft zur Folge hat. Nimmt die Bandhelegung zu, so vergrößert der dadurch höher werdende Bandbuckel umgekehrt den Druck bei L und Z.
  • Zur Sicherheit gegen Überlastung ist in die Steuerleitung L ein A[anometer .ll mit Gefahrmeldekontakt eingel>aut zur Betätigung einer Alarmglocke und zur Nnrschuhabschaltung.
  • Durch den Anschluß eines Druckschreibers an die Steuerleitung L ist es möglich, die Ofenführung laufend zu kontrollieren, was zur Erreichung einer guten Ofenausnutzung, besonders bei großen Ofen, anzustreben ist.
  • / PATENTANSPRCHE.
  • 1. Selbsttätige hydraulisclle Uandspanneinrichtung an einem Förderbandglühofen, dadurch gekennzeichnet, daß am Ofeneinlauf ein Bandbuckel (D) verwendet wird, dessen Buckelhöhe über ein Steuerorgan (S), eine Steuerleitung (L) und einen hydraulischen Druckzylinder (Z) die Bandspannkraft den jexveiligen Gleitwiderständen anpaßt.

Claims (1)

  1. 2. BandspanneiIlricltunb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des mechanischen Steuerorgans (S) (Hahn oder Ventil) ein elektrischer Koiitaktgeber verwendet wird, der über ein Magnetventil den Druck der Steuerflüssigkeit regelt.
    3. Bandspanneinrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des Flüssigkeitsdruckes in der Steuerleitung über ein Kontaktmanometer und einen Druckschreiber Gefahrmeldung, Vorschubabschaltung und Registrierung des Druckes und damit der Bandbelegung und der Störungen erfolgen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011836B (de) * 1954-12-23 1957-07-11 Demag Ag Bewegungsvorrichtung fuer das Dornstangenwiderlager bei Rohrschraegwalzwerken
DE3400616A1 (de) * 1984-01-11 1985-07-18 Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen Verfahren zur regelung der vorspannkraft von kettenkratzerfoerderern und hobelanlagen und dafuer geeignete einrichtung
DE3406519A1 (de) * 1984-02-23 1985-08-29 Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen Spannvorrichtung fuer kettengetriebene betriebsmittel

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DE1011836B (de) * 1954-12-23 1957-07-11 Demag Ag Bewegungsvorrichtung fuer das Dornstangenwiderlager bei Rohrschraegwalzwerken
DE3400616A1 (de) * 1984-01-11 1985-07-18 Bergwerksverband Gmbh, 4300 Essen Verfahren zur regelung der vorspannkraft von kettenkratzerfoerderern und hobelanlagen und dafuer geeignete einrichtung
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