DE822701C - Antrieb fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen - Google Patents

Antrieb fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen

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DE822701C
DE822701C DEP25381D DEP0025381D DE822701C DE 822701 C DE822701 C DE 822701C DE P25381 D DEP25381 D DE P25381D DE P0025381 D DEP0025381 D DE P0025381D DE 822701 C DE822701 C DE 822701C
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DE
Germany
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drive
friction wheel
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braiding
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Expired
Application number
DEP25381D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Steeger
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/38Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Antrieb für Flecht- und Klöppelmaschinen Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Flecht-und Klöppelmaschinen, bei dem die Übertragung der Antriebskraft mittels eines Reibrades erfolgt.
  • Die Verwendung von Reibrädern zur Kraftübertragung an Maschinen mannigfacher Art ist an sich bekannt. Im allgemeinen werden diese Antriebe starr ausgebildet, d. h. das Reibrad wird derart ortsfest gelagert, ciaß es mit einem bestimmten, für die Vermittlung der Antriebskraft erforderlichen Druck an der Gegenscheibe anliegt und mit dieser ständig in Berührung bleibt. Für den Antrieb von Flecht- und Klöppelmaschinen bietet diese starre Anordnung des Reibrades keine oder nur geringe Vorteile, da hierbei, genau wie bei den übrigen bekannten Antriebsarten, besondere Kupplungs-oder Schaltorgane, die durch die selbsttätige Ausrückvorrichtung betätigt werden müssen, notwendig sind.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Antrieb für Flecht-und Klöppelmaschinen in Vorschlag gebracht, bei dem die Kraftübertragung zwischen dem Antriebsorgan und den Klöppeln mittels eines schwenkbar gelagerten Reibrades geschlossen bzw. unterbrochen wird, wobei die Schwenkbewegungen des Reibrades durch die Einrückvorrichtung der Maschine in Verbindung mit dem selbsttätigen Aussetzer erfolgt. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß das Reibrad mittelbar oder unmittelbar auf einem in der Einrückstellung unter Federdruck stehenden Schwenkhebel gelagert ist. Diese Ausführung des Antriebes gestattet es, auf die Anordnung der bisher erforderlichen zusätzlichen Kupplungen zu verzichten und das Ein- und Ausrücken der Maschine unmittelbar durch das Reibrad zu bewerkstelligen. Der hierdurch erzielte Fortfall verschiedener Zahnradgruppen hat eine wesentliche Herabminderung der störenden Maschinengeräusche zur Folge, die um so vorteilhafter ins Gewicht fällt, als Flecht-und Klöppelmaschinen bekanntlich normalerweise erhebliche Geräusche verursachen. Des weiteren ermöglicht der erfindungsgemäße Reibradantrieb nicht nur ein leichtes und sanftes Einrücken der Maschine, sondern führt auch zu einem sofortigen Stillstand der Maschine beim Lösen des Einrückhebels, was besonders für die Behebung von Betriebsstörungen vorteilhaft ist. Darüber hinaus sind plötzliche und ruckartige Belastungen der Maschine durch hartes Einrücken ausgeschlossen, so daß Fadenbrüche weitgehend vermieden werden. Dieser Umstand macht es wiederum möglich, einzelne Teile der Maschine empfindlicher und feiner zu gestalten und ihre Leistung durch eine Erhöhung der Tourenzahl erheblich zu steigern. Demgemäß stellt der Antrieb nach der Erfindung einen wesentlichen technischen Fortschritt gegenüber den bisher verwendeten Antrieben dar.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine teilweise Seitenansicht einer Flechtmaschine mit Einzelantrieb und Abb. 2 eine Draufsicht derselben; Abb.3 ist eine teilweise Seitenansicht einer Flechtmaschine mit Gruppenantrieb und Abh. 4 eine Draufsicht derselben.
  • Der grundsätzliche Aufbau der Maschine hinsichtlich der Ausführung des Tisches sowie die Anordnung und Führung der Klöppel erfolgen in der üblichen Weise und werden den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend angepaßt. Das Gestell der .Maschine besteht aus den Füßen 5, den Winkeleisen 6 und der Grundplatte 7. Zwischen der Oberplatte 8 und der Unterplatte 9 sind die in gegenseitigem Eingriff stehenden Stirnräder io gelagert, die jeweils über eine Welle i i mit den Flügelrädern 12 gekuppelt sind. Die Klöppel 13 mit den Spulen 14 werden von den Flügelrädern 12 getragen und in den Laufbahnen der Oberplatte 8 geführt.
  • Bei der in Abb. i und 2 dargestellten Maschine erfolgt der Antrieb durch einen Motor 15, der von einer in den Lagern 16 gelenkig am Maschinengestell aufgehängten Platte 17 getragen wird. Auf der Motorwelle ist ein Reibrad 18 angeordnet, welches beim Einrücken der Maschine durch eine Schwenkbewegung der Lagerplatte 17 an das Gegenreibrad (gußeiserne Scheibe) i9 gedrückt wird und hierdurch den Kraftschluß zwischen der Kraftquelle (Motor 15) und der Maschine herstellt. Das Reibrad 18 ist also mittelbar durch den Motor auf der als einarmiger Schwenkhebel ausgebildeten Lagerplatte 17 gelagert. Von der Scheibe i9 wird die Antriebsbewegung über die Welle 2o und die Zahnräder 21, 22 auf die Stirnräder io übertragen, die die Flügelräder 12 und somit die Klöppel 13 in Tätigkeit setzen.
  • Die Schwenkbewegung der Lagerplatte 17 wird durch den Einrückhebel 23 gesteuert. der über ein Gestänge 24, 25 und die Drehklauen 26, 27 mit der Platte 17 in Verbindung steht. Der winkelige Einrückhebe123 ist in seinem Scheitelpunkt an der Grundplatte 7 der Maschine aasgelenkt und trägt auf seinem kurzen Hebelarm einen Gelenkklotz 28, in dem die Zugstange 24 gleitet. :\uf dem freien Ende der Zugstange 24 befindet sich eine Druckfeder 29, die sich einerseits am Stangenende abstützt, während andererseits der Gelenkklotz 28 das Widerlager für die Feder 29 bildet. Ein Stellring 3o auf der anderen Seite des Gelenkklotzes 28 dient als Anschlag für den Einrückhebel und kann, ebenso wie die Spannung der Feder 29, beliebig eingestellt werden. Eine weitere Möglichkeit zur Einstellung des Hebelgestänges ist durch die Splintlöcher am Ende der Zugstange 25 in der Drehklaue 27 gegeben. Mit dem langen Arm des Einrückhebels 23 ist die Arretierachse 31 gelenkig verbunden, die in der Büchse 32 geführt wird. Die Arretierachse 31 besitzt eine Sperraste 33, die beim Einrücken der .Maschine durch -1nlieben des Einrückhebels 23 mit dem unter Federspannung 34 stehenden Arretierhebel35 in Eingriff kommt, indem dieser durch eine Ausnehmung der Lagerbüchse 32 hindurchtritt und die Arretierachse 31 bzw. die Reibräder 18, i9 in der kraftschließenden Stellung festhält.
  • Der Arretierhebel35 bildet mit dem Aussetzhebe136 der Maschine einen starr verkröpften Winkel, der auf der Grundplatte 7 horizontal schwenkbar angeordnet ist. Sobald der Aussetzer 37 an den Klöppeln 13 infolge einer Fadenunterbrechung in den Bereich des Aussetzhebels 36 gelangt und an diesen anschlägt, wird der Arretierhebe1 35 aus der Raste der Arretierachse 31 gezogen, die den Einrückhebel 23 freigibt, so daß eine Entspannung der Feder 29 eintritt und über das Gestänge 24, 25 eine Auswärtsbewegung der Lagerplatte 17 stattfindet, wodurch eine selbsttätige Unterbrechung der Kraftübertragung zwischen dem Reibrad 18 und dem Gegenreibrad i9 herbeigeführt und die Maschine stillgesetzt wird.
  • Durch Anheben des Einrückhebels 23 wird der Kraftschluß auf die oben geschilderte Weise wiederhergestellt.
  • Das in Abb. 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes findet bei mehreren auf einem gemeinsamen Tisch angeordneten Riemengängen als Gruppenantrieb Anwendung.
  • Die Antriebskraft für die einzelnen Riemengänge wird jeweils von der durch einen Motor (nicht dargestellt) angetriebenen, horizontalen Welle 38 mittels der Kegelräder 39 abgenommen und über die vertikale Welle 40 und die Stirnräder .4i, 42 dem Reibrad 43 mitgeteilt. Das Reibrad 43 ist auf dem kurzen Arm eines doppelarmigen Schwenkhebels 44 unmittelbar gelagert, der um die Welle 40 schwenkbar ist. Der lange Arm des Schwenklultels .+4 stiitzt sielt i#iit dein Bolzet 45 gegeit einen Puffer 46, der sielt etwa in Höhe des Lagers 47 des Einrückhebels 48 in einer Bohrung desselben befindet. Der Puffer 46 wird von einem Bolzen 19 getragen, dessen freies Ende aus der Bohrungsrückwand herausragt und mit einer Stellschraube 5o versehen ist. Gegen den verstellbaren Druck der Pufferfeder 51 ist der Puffer 46 beweglich angeordnet. Bei einer Aufwärtsbewegung des Einrückhebels 48 übt der Puffer 46 einen nachgiebigen Druck auf den doppelarmigen Hebel 4.4 aus und bewirkt eine Schwenkbewegung desselben, wodurch das Reibrad 43 an das Gegenreibrad (gußeiserne Scheibe) 52 gedrückt wird und so die Antriebskraft über das Zahnradgetriebe 53, 54 auf die Stirnräder io bzw. die Flügelräder 12 überträgt. Zur kontinuierlichen Kraftübertragung wird der Einrückhebe148 durch den Arretierhebel 55 in der Einrückstellung festgehalten, so daß das Reibrad 43 mit der Scheibe 52 in Berührung bleibt. Der Arretierhebel 55 bildet mit dem Aussetzer 56 einen starr verkröpften Hebel, der unter der Einwirkung einer Zugfeder 57 steht. Bei Betriebsstörungen, die z. B. durch Fadenbrüche verursacht werden, schlägt der Stift 37 des Klöppels 13 an den Aussetzer 56 und bringt den Hebelarm 55 aus der Arretierstellung, so daß der Einrückhebel 48 freigegeben wird und eine abwärts gerichtete Schwenkbewegung macht. Hierbei läßt der Druck des Puffers 46 auf den Hebel 4.4 nach, wodurch die Verbindung zwischen dem Reibrad 43 und der Scheibe 52 gelöst und eine selbsttätige Kraftunterbrechung bzw. ein Stillsetzen der Maschine bewirkt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die dargestellten Antriebsbeispiele beschränkt; neben anderen technischen Durchführungen des Erfindungsprinzips sind insbesondere auch Konstruktionen itn Sinne der kinematischen Umkehrung möglich.

Claims (4)

  1. PATENT ANSPRt)CHE: i. Antrieb für Flecht- und Klöppelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung zwischen dem Antriebsorgan und den Klöppeln mittels eines schwenkbar gelagerten Reibrades geschlossen bzw. unterbrochen wird, wobei die Steuerung der Schwenkbewegungen des Reibrades durch die Einrückvorrichtung der Maschine in Verbindung mit dem selbsttätigen Aussetzer erfolgt.
  2. 2. Antrieb für Flecht- und Klöppelmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad mittelbar oder unmittelbar auf einem in der Einrückstellung unter Federdruck stehenden Schwenkhebel gelagert ist.
  3. 3. Antrieb für Flecht- und Klöppelmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (18) mit der Welle des Antriebsmotors (15) gekuppelt ist und der als Lagerplatte (17) für den Motor ausgebildete einarmige Schwenkhebel über ein Gestänge (25, 24) durch den Einrückhebel(23) betätigt wird (Abb. i und 2).
  4. 4. Antrieb für Flecht- und Klöppelmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (43) auf dem kurzen Schenkel eines doppelarmigen Schwenkhebels (44) gelagert ist, dessen längerer Schenkel unter der Einwirkung des Einrückhebels (48) steht (Abb. 3 und 4).
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