DE82860C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE82860C DE82860C DENDAT82860D DE82860DA DE82860C DE 82860 C DE82860 C DE 82860C DE NDAT82860 D DENDAT82860 D DE NDAT82860D DE 82860D A DE82860D A DE 82860DA DE 82860 C DE82860 C DE 82860C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- coin
- clockwork
- spring
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/02—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsteinkassirender Apparat zur Abgabe von
Flüssigkeiten, welche durch den Einwurf einer Münze mit Hülfe eines durch Gewichte in
Thätigkeit gesetzten Räderwerkes nach Auslösung einer Hemmung erfolgt.
Fig. ι stellt einen Verticalschnitt des Getränkeverkäufers
mit innerer Einrichtung dar, Fig. 2 die Seitenansicht des Uhrwerks in vergröfsertem
Mafsstabe, Fig. 3 bis 6 zeigen das Hauptrad des Uhrwerks in verschiedenen Stellungen, Fig. 7 bis 9 sind Theile der inneren
Einrichtung.
Eine in den Gehäuseschlitz α eingeworfene
Münze wird durch Vermittelung einer Rinne b auf den Hebel c geleitet. An dem oberen Ende
der Rinne b, dicht unterhalb des Schlitzes a, ist eine um d drehbare und durch ein verschiebbares
Gewicht e für eine bestimmte Schwere der Münze einstellbare Auffangvorrichtung
d' angebracht, welche zunächst die Münze aufnimmt und an die Rinne b weitergiebt.
Nachdem auf diese Weise das bestimmte Geldstück durch die Rinne nach c gelangt ist,
wird durch das Gewicht desselben der Hebel c, welcher am äufsersten Ende auf einem auf
einer drehbaren Welle g befestigten grofsen Hebel / angebracht ist, bethätigt bezw. in der
Pfeilrichtung nach unten gedrückt, und mit ihm der grofse Hebel f. Auch dieser ist durch ein
durch ein Schraubengewinde verschiebbares Gegengewicht h regulirbar.
Auf der drehbaren Welle g ist ferner ein Sperrhaken i beweglich gelagert (s. Fig. 7); derselbe
ruht mit seiner breiten Spitze auf einer neben dem Zahnrad k angebrachten und mit
demselben fest verbundenen hohlen Scheibe / (Fig. 4 und 5). Diese auf einer. Welle k' mitsammt
dem Zahnrad k sitzende Scheibe / birgt in ihrem Innern einen auf der Welle k' lose
sitzenden Steg m, der, durch eine Feder η in einer bestimmten Richtung gehalten, durch
zwei Oeffnungen 0' über den Umfang der runden Scheibe I herausragt; aufserdem hat
die Scheibe an ihrer äufseren Kante noch einen Einschnitt 0.
Auf dem verlängerten Theil der Welle k' ist ferner ein Querstab ρ befestigt.
Der Apparat wird auf folgende Weise in Thätigkeit gesetzt.
Sobald das Geldstück auf den Hebel c fällt und dadurch den Hebel f niederdrückt, wird
der Sperrhaken i aus dem Einschnitt 0 der Scheibe Z heraus- bezw. gänzlich angehoben
und das durch eine Gewichtskette aufgezogene Räderwerk wird dadurch ausgelöst, sich mit
dem Zahnrad k in angegebener Pfeilrichtung in Bewegung setzend.
In dem Augenblick, wo das Geldstück vom Hebel c herab in den Geldsammelkasten B
geglitten, geht auch der Hebel f wieder hoch, während sich der Sperrhaken gleichzeitig senkt,
und zwar nun auf den durch Feder η vor- gedrückten und aus der Scheibe / herausragenden
schrägen Theil des Steges m (s. Fig. 6). Beim Weitergehen des Rades k gleitet der
Sperrhaken bequem von der schrägen Fläche ab und auf der glatten Scheibe weiter, bis das
Zahnrad bezw. die Scheibe Z eine halbe Umdrehung gemacht hat und das Getriebe durch
den an entgegengesetzter Seite der Scheibe
herausragenden Steg m angehalten wird und der Haken i, den Steg zurückdrängend, durch
sein eigenes Gewicht wieder in den Schlitz ο einfällt. Dieser Vorgang wiederholt sich bei
jedem neuen Einwurf einer Münze.
Durch die Drehung des Zahnrades k wird der auf der Welle k' sitzende Querstab ebenfalls
in Drehung versetzt und wirkt nach einer Vierteldrehung, senkrecht stehend (s. Fig. 9),
auf eine unter ihm angebrachte, um r drehbare Stange q, indem er dieselbe niederdrückt.
Die Stange q steht durch eine Zugstange s mit einer Hebelvorrichtung t in Verbindung.
Diese Hebelvorrichtung ist an einem im oberen Räume des Apparates zur Aufnahme von
Flüssigkeiten angeordneten Bassin A angebracht.
Durch das Niederdrücken der Stange wird mit Hülfe der Zugstange 5 und der Hebelvorrichtung
t ein an einer Zugstange u irn Innern des Bassins befindliches Ventil ν einen
Augenblick angehoben, wodurch so viel Flüssigkeit abgegeben und durch ein Rohr nach
aufsen geführt wird, als für die bei α eingesteckte
Münze abgegeben werden soll, worauf das Ventil sich durch seine eigene Schwere wieder schliefst.
Das aus den Theilen qs tu bestehende Ausgabewerk
ist durch Schrauben w und y einstellbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein selbstkassirender Getränkeverkäufer, dadurch gekennzeichnet, dafs in einer durch ein Uhrwerk zu drehenden hohlen Scheibe / ein auf deren Welle k' durch eine Feder η angespannter Steg m lose angebracht ist, der die Sperrklinke i nach deren Auslösung durch ein eingeworfenes Geldstück unterfängt und unter Wiederanspannung der Feder η erst dann sperrend wieder einfallen läfst, wenn das Uhrwerk durch ein Gestänge q s t ein Ventil zur Abgabe einer bestimmten Flüssigkeitsmenge geöffnet und wieder geschlossen hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82860C true DE82860C (de) |
Family
ID=355238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82860D Active DE82860C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82860C (de) |
-
0
- DE DENDAT82860D patent/DE82860C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2440853C3 (de) | Spülklosett | |
| DE82860C (de) | ||
| DE497516C (de) | Dose fuer losen Puder | |
| DE49508C (de) | Selbstthätige Wiege | |
| DE145555C (de) | ||
| DE225376C (de) | ||
| DE131491C (de) | ||
| DE11678C (de) | Verbesserungen an einem mit einer Schrotmühle kombinirten Malzmefs- und Kontroiapparat | |
| DE292008C (de) | ||
| DE503249C (de) | Vorrichtung zum Auszahlen von Hartgeld | |
| DE38079C (de) | Selbstthätiger Alarmsignalapparat für Eisenbahnen | |
| DE133638C (de) | ||
| EP0185940A2 (de) | WC-Spülkasten | |
| DE105649C (de) | ||
| DE437073C (de) | Vorrichtung zur Zerstaeubung | |
| CH100728A (de) | Trottinet mit Hilfsantrieb. | |
| DE157751C (de) | ||
| DE381075C (de) | Selbstkassierende Sprechmaschine | |
| DE162236C (de) | ||
| DE210772C (de) | ||
| DE555995C (de) | Vorrichtung zum Kuppeln der Nadel- und Knoterwellen von Stroh- und Garbenbindern mitdem Antrieb fuer die Packer o. dgl. | |
| DE106402C (de) | ||
| DE635318C (de) | Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten | |
| DE162164C (de) | ||
| DE371012C (de) | Objektivverschluss |