DE829088C - Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse - Google Patents

Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse

Info

Publication number
DE829088C
DE829088C DEP11957A DEP0011957A DE829088C DE 829088 C DE829088 C DE 829088C DE P11957 A DEP11957 A DE P11957A DE P0011957 A DEP0011957 A DE P0011957A DE 829088 C DE829088 C DE 829088C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
closure according
bracket
elements
clamping bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP11957A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Nofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP11957A priority Critical patent/DE829088C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE829088C publication Critical patent/DE829088C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/28Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Verschluß, insbesondere für Konservierungsgefäße Die vorliegende Erfindung hezieht sich auf einen Verschluß, der insl>esondere für .Konservierungsgefäße, z. B. in Form von Flaschen, Gläsern o. dgl. anwendbar ist.
  • Bei den bekannten Verschlüssen wird ein mit einer Dichtung versehener Deckel unter Anwendung eines Spannlügels auf den Rand des Konservierungsgefäßes gepreßt. I)erartige Verschlüsse hahen in der Praxis den NIangel gezeigt, daß zufolge Ungenauigkeiten in der Herstellung des Gefäßrandes, insbesondere bei Glasgefäßen, durch Schrumpfung und auch bei nicht vollkommen ebenen Deckeln undichte Stellen zwischen Gefäß rad und Deckel verbleihen, welche den Eintritt der Luft gestatten und damit das zu Konservierende dem vorzeitigen Verderb aussetzen. Dies Undichtwerden des Verschlusses wird noch dadurch gefördert, daß bei den I>ekannteii Verschlüssen die Druckkraft des Spannhügels entweder auf einer Linie oder auf einer kleinen Fläche am Mittelpunkt des Deckels angreift, so daß eine Druckverteilung in radialer Richtung erfolgt. Ein Teil der ausgeübten Druckkraft wird schon bei den zumeist aus Blech gefertigten Deckeln durch deren Eigenelastizität verbraucht, ohne als l)ruckkraft an der Dichtung ausgenutzt zu ,,verdeii.
  • Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist, bei Verschlüssen, insbesondere für Konservierungsgefäße, unter Anwendung eines Deckels mit Dichtung und eines Spannhügels dafür zu sorgen, die auf den Deckel ausgeübte Druckkraft möglichst gleichmäßig und über den ganzen Umfang möglichst voll auszunutzen und ein Angreifen der Druckkraft möglichst in der Nähe der eigentlichen Dichtung zu verwirklichen. Demnach bezieht sich der allgemeine Lösungsgedanke der Erfindung darauf, bei Verschlüssen mit Spannbügel an dem Spannbügel zusätzliche, vorzugsweise sich quer zu seiner Längsrichtung erstreckende Spannelemente vorzusehen, durch welche die Druckkraft des Bügels und der Spannelemente unmittelbar auf die Randteile des Deckels übertragen wird.
  • In Übereinstimmung mit einer praktischen Ausführungsform der Erfindung werden die am Spannbügel befestigten und sich beiderseits seines Mittelpunktes erstreckenden Spannelemente als Federdrahthügel ausgebildet, welche längs einer Linie oder einer Fläche auf nahe dem Umfang des Deckels liegende Teile drücken, dergestalt, daß die Drucklinien oder Druckflächen konzentrisch zur Umfangslinie eines z. B. kreisförmigen Deckels verlaufen. Die in Form von Federdrahtbügeln gemäß der Erfindung ausgebildeten Spannelemente können nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung etwa die Form eines Ringes haben, dessen Halbringenden am Spannbügel in geeigneter Weise federnd befestigt sind. Hierbei kann nach einem weiteren Gedanken der Erfindung, die einem Spannelement in Form eines Federdrahtbügels innewohnende Federkraft dazu nutzbar gemacht werden, die Federkraft des gegenüberliegenden Spannelements zu erhöhen oder zu fördern. Dies kann in Ubereinstimmung mit der Erfindung dadurch erfolgen, daß zwei jeweils halbringartige Federbügel sich mit ihren Endteilen überdecken und federnde Auflager für den anderen Halbringbügel bilden.
  • Die Befestigung der Spannelemente am Spannbügel kann in beliebiger Weise derart erfolgen, daß die Spannelemente die lohnen innewohnende Spannkraft beim Aufsetzen des Spannbügels voll zur Auswirkung bringen können. In einfacher Weise können nach einer Ausführungsform der Erfindung zum Befestigen der Spannelemente zwischen je zwei seitlich der Längsachse des Bügels vorgesehenen Ausnehmungen zum Durchführen der Spannelemente eine mittlere, nach oben gerichtete Erhöhlung und seitlich der Ausnehmungen nach unten gerichtete Vertiefungen vorgesehen sein, welche als NVi,derlager dienen, derart, daß jedes Ende der federnden Spannelemente an drei Punkten gelagert ist.
  • Will man auf eine gegenseitige Unterstützwng in der Federung der Spannelemente verzichten, so kann bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher Spannelemente in Form von hall>ringartigen Federdrahtbügeln verwendet werden, eine gewünschte Dreipunktlagerung der Enden jedes Spannelements dadurch erreicht werden, daß die Endteile jedes Bügels an einem Punkt an der Oberseite des Spannbügels gelagert werden, durch seitliche Ausnehmungen hindurchgeführt sind und sich jeweils mit ihren Enden gegen sich in entgegengesetzter Richtung zum mittleren Lagerpunkt erstreckende Widerlager anlegen. Für je ein Ende eines halbringartigen Spannbügels können z. B.
  • Sicken verwendet sein, die zugleich Widerlager für die sich in entgegengesetzter Richtung erstreckenden Spannelemente bilden können. Durch eine solche Dreipunktslagerung wird eine gute Federung der Spanneiemente im Sinne der Erfindung erzielt.
  • I>ie mittlere Erhöhung im Spannbügel als Widerlager für die sich seitlich erstreckenden Spannelemente kann gemäß der Erfindung auch durch Teile eines sich in Längsrichtung des Bügels erstreckenden Federelements gebildet werden, welches die Federkraft des Spannbügels in seiner Längsrichtung erhöht. Auf diese Weise kann dadurch gemäß der Erfindung ein kombiniertes Federsystem gebildet werden, das aus einer sich in Längsrichtung des Bügels erstreckenden Federung und weiterhin aus den sich seitlich beiderseits des Spannbügels erstreckenden Spannelementen besteht.
  • Bei der Verwendung von Spannelementen in Form von halbringartigen Federdrahtbügeln, die sich seitlich der mittleren Längsachse des Spannbügels erstrecken, findet dann in der Gebrauchslage des Spannbügels eine Linien- oder Flächenberührung zwischen den Spannelementen und dem Deckel statt, welche nach der Umfangslinie des Deckels verläuft. Die Form und Ausbildung der sich quer zur Längsachse des Spannbügels erstreckenden Spannelemente kann im Rahmen der Erfindung beliebig abgeändert werden; wesentlich ist, daß die Federkraft sich auf Teile des Deckels außerhalb des Mittelpunktes des Spannbügels auswirkt.
  • Eine vorzugsweise Ausführungsform eines Verschlusses gemäß der Erfindung ist geeignet zum Konservieren des Inhalts von Flaschen, beispielsweise in Form von Weinfiaschen. Bei Flaschenverschlüossen wird erfindungsgemäß der Spannbügel quer zu seiner mittleren Längsachse mit Schlitzen versehen, die zum Durchführen des bzw. der Federdrahtbügelteile dienen wobei die durch die Schlitzung gebildeten Lappen zugleich als Halte-und Widerlagerelemente der Federbügelteile dienen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die durch die teilweise Schlitzung des Spannbügels gebildeten seitlichen Lappen in geeigneter Weise winklig zueinander und zu einem mittleren Widerlager, zweckmäßig in Form eines mittleren Lappens, angeordnet sein, so daß sie zugleich Befestigungsmittel für die Federdrahtenden eines oder mehrerer Federbügel bilden, die an ihren Enden umgebogen werden.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht der r< Federdrahtbügel aus einem geschlossenen Ring, der in seiner Mitte auf der einen Seite des Spannbügels durch je zwei Schlitze hindurchgeführt ist und dessen Enden jeweils durch die gegenüberliegenden Schlitze hindurchgeführt sind. Durch Umbiegen der seitlichen Lappen wird der Federbügel befestigt. Dabei ist vorzuziehen, den Durchmesser des F ederdrahtbügels derart zu wählen, daß er sich an den Rand einer im Verschlußdeckel vorgesehenen Sicke oder Einbuchtung anlegt.
  • Diese Ausführung hat zusätzlich den Vorteil, daß zugleich mit dem federnden Anpressen des Verschlußdeckels auf den Flaschenhals usw. ein seitliches Verschieben des Deckels mit Sicherheit verhindert wird.
  • In Anpassung an den besonderen Verwendungszweck eines Verschlusses gemäß der Erfindung für Weinflaschen usw. ist der Spannbügel in anderweitig bekannter Weise mit Verlängerungen ver- sehen, welche mit einem Verschließelement verbunden sind, das unterhalb des Halswulstes geführt und dort befestigt ist. Die Erfindung ist in ihrer zusätzlichen Ausgestaltung weiterhin darauf abgestellt, besonders einfache und zweckmäßige Verbindungsmögl ichkeiten zwischen den verlängerten Enden des Federdrahthügels und des um den Flaschenhals o. dgl. gelegten Verschlußelements 0. dgl. zu schaffen. In Übereinstimmung mit einer einfachen Ausführungsform der Erfindung sind die Verlängerungen des Spannbügels im Bereich des Verschlussbandes o.dgl. jeweils mit einer einfachen, ausgestanzten Zunge versehen, welche sich unter den Unterrand des Verschlußbandes legt und dadurch eine Aufwärtsbewegung des Spannbügels verhindert. Wenn es vorgezogen wird, eine zusätzliche Verbindung zwischen den Verlängerungen des Spannbügels und dem Verschlußband o. dgl. herzustellen, so kann dies nach einer Ausführungsform dadurch erfolgen, daß die Verlängerungen des Spannbügels zunächst durch Schlitze in dem Verschlußband o. dgl. hindurchgeführt sind und sich mit je einer vorspringenden und aus der Verlängerung herausgestanzten Nase gegen den unteren Rand des Verschlußhandes o. dgl. legen.
  • Die Erfindung hat in ihrer Ausgestaltung insbesondere den Vorteil der besonderen Einfachheit und gestattet, durch die Anwendung der Federdrahtbügel, welche in der Nähe der Dichtung zwischen Deckel und Flanschen angreifen, solche Flaschen, wie Weinfiaschen usw., nunmehr auch zur wirksamen Konservierung nutzbar zu machen.
  • Dabei gewährleistet die Erfindung den zusätzlichen Vorteil, daß der Verschluß immer wieder verwendbar ist. Außerdem wird durch das Angreifen der Druckkraft in der Nähe der Dichtung selbst auch bei nicht ebener Ausbildung des Flaschenhalses eine sichere und dichte Verbindung zwischen Deckel und Flasche gewällrleistet.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht. Die Fig. I bis 8 zeigen eine Ausführungsform, die vorzugsweise zum Verschließen weithalsiger Gefäße dient, während die Fig. g bis I3 eine andere Ausführungsform zeigen, die vorzugsweise geeignet ist, für enghalsige Gefäße, beispielsweise Flaschen, verwendet zu werden.
  • Fig. I zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den neuen Verschluß mit Teilen eines Gefäßes; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der Fig. I; Fig. 3 zeigt einen senkrechten Querschnitt des Verschlusses nach Fig. I, und zwar an der Lagerstelle der Federbügel; Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab die Lagerung der Federelemente im Querschnitt; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt der Fig. 4; Fig. 6 zeigt eine Draufsicht der Fig. 4; Fig.7 ist eine abgeänderte Ausführung der Fig.4; Fig. 8 zeigt die Unteransicht einer abgeänderten Befestigungsart der Spannelemente; Fig.9 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch einen Flaschenhals mit dem neuen Verschluß im Querschnitt nach Linie 9-9 Ider Fig. I I; Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach Linie I0-I0 der Fig. 11; Fig. 1 1 zeigt eine Draufsicht auf den Verschluß nach Fig. g; Fig. 12 und I3 zeigen in vergrößertem Maßstab die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Verlängerungen des Spannbügels und einem Verschluß band.
  • Gemäß Fig. I und 3 wird das Gefäß 6 in üblicher Weise vermittels eines Deckels 7 unter Anwendung eines Dichtungsringes 8 und eines Spannbügels 9 verschlossen, der in Gebrauchslage den Gefäßrand mit Krallen 10 und einem Vorsprung II mit Spannung untergreift. Gemäß der Erfindung sind an dem Spannbügel zwei halbringartige Federdrahtelemente in Form von Bügeln I2 und 13 befestigt, die sich in Gebrauchslage elastisch federnd auf den Deckel auflegen und diesen fest gegen die Gefäßoberkante pressen, wie aus Fig. I und 3 ersichtlich ist. Diese Federelemente I 2 und 13 sind gemäß der Ausführung nach Fig. I bis 6 in Form von Halbringen an dem Spannbügel 9 derart befestigt, daß ihre Enden jeweils durch eineOffnung 15 und I6 hindurchgeführt werden und sich dabei gegen ein Widerlager legen, das bei der dargestellten Ausführungsform durch die Enden eines Federelements I8 gebildet ist, das sich in Längsrichtung des Spannbügels g erstreckt.
  • Seitlich der Ausnehmungen 15 und I6 sind in dem Spannbügel jeweils zwei Sicken 19 und 20 angeordnet, welche, wie insbesondere aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich ist, als Widerlager für die Spannelemente I2 und I3 dienen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform nach Fig. I bis 6 sind die Enden 21 bzw. 22 eines jeden halbringartigen Federelements 12 bzw. 13 derart verlängert, daß sie mit Teilen des jeweils gegenüberliegenden Halbringbügels parallel laufen und ihre Enden bei 23 bzw. 24 Widerlager für die jeweils gegenüberliegenden Federelemente bilden.
  • Auf diese Weise wird die Federkraft der beiden halbringartigen Bügelelemente noch erhöht, da jeweils die Enden des gegenüberliegenden Federelements von den Auflagepunkten an den alsWiderlager dienenden Sicken 19 und 20 bis zu ihren Enden 23 bzw. 24 jeweils kurze Federelemente bilden.
  • Durch die Kombination der sich quer zur Längsachse des Spannbügels erstreckenden Federelemente I2 und I3 in Verbindung mit dem sich in Längsrichtung des Spannbügels g erstreckenden Federelemente8 wird ein kombiniertes Federsystem gebildet, welches sämtliche in den verschiedenen Richtungen auftretende Spannkräfte elastisch aufnehmen bzw. die Federkräfte gleichförmig auf den Deckel übertragen kann. Wie insbesondere aus Fig. I und 2 ersichtlich ist, ist der Spannbügel 9 an seinen mittleren Teilen mit einer oder mehreren Wellungen beliebiger Form und Gestalt versehen.
  • Außerdem ist der Spannbügel im Bereich dieser Wellungen von geringerer Breite. Eine solche Ausbildung des Spannbügels g in Verbindung mit dem sich in seiner Längsachse erstreckenden Federelement 18 hat den besonderen Vorteil, das Auf- setzen des Spannbügels in die Verschlußlage zu erleichtern und seinerseits dazu beizutragen, daß die auf den Deckel ausgeübte Verschlußkraft noch erhöht wird. Beim Aufsetzen des Spannbügels biegt sich der Kugel zufolge der geringeren Breite im Bereich der Wellungen zunächst nach unten durch, während in dem Augenblick, in dem der Spannbügel sich in der Schließstellung befindet, der ganze Spannbügel sich etwas nach oben durchbiegt.
  • Die Anordnung von Federelementen 12 und I3 in der Form von Halbringen oder in der Form eines geschlossenen Ringes hat weiterhin den Vorteil, daß die Federelemente dazu beitragen, ein seitliches Abschieben des Bügels vom Deckel mit Sicherheit zu verhindern, wie dies insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 7 durchdringen die Spannelemente I2, I3 bzw. ihre Enden 23, 24 je zwei seitlich derLängsachse des Bügels vorgesehene Ausnehmungen 25, 26, zwischen denen eine nach oben gerichtete Erhöhung 27 und beiderseits der Ausnehmungen 25,26 nach unten gerichtete Erhöhungen 28 vorgesehen sind, derart, daß jeder Drahtbügel I2, I3 bzw. seine Enden die Ausnehmungen 25, 26 durchdringt und in drei Punkten gelagert ist. Auch bei dieser Ausführung überdecken sich die halbringartigen Federbügel I2, I3 mit ihren Endteilen 24 und 23, welch letztere federnde Auflager für den jeweils gegenüberliegenden Spannbügel bilden.
  • Gemäß der Ausführungsform der Fig. 8, welche eine Teilunteransicht eines Spannbügels mit Teilen der Spannelemente wiedergibt, legen sich die Enden 23 und 24 der halbringartigen Federbügel 12 und I3 unmittelbar gegen die am Spannbügel vorgesehenen Sicken 20, so daß die halbringartigen Spannelemente sich entgegen der Ausführung der Fig. 4 in ihrer Federung gegenseitig nicht unterstützen. Es hat sich herausgestellt, daß auch eine solche Ausführung die nötige Federkraft ohne weiteres gewährleistet; sie hat aber den zusätzlichen Vorteil, daß durch die Verringerung der Länge der halbkreisartigen Federbügel an Federmaterial gespart wird, so daß der Preis eines fertigen Spannbügels mit den federnden Spannelementen verringert wird.
  • Gemäß der Ausführungsformen der Fig. g bis I3 ist der Spannbügel 29 seitlich seiner mittleren Längsachse mit Schlitzen 30 versehen, wodurch jeweils drei Lappen 31, 32 und 33 gebildet werden.
  • Die Schlitze dienen zum Durchführen der Teile eines oder mehrerer Spannelemente 34. Wie insbesondere aus den Fig. 9 und I I ersichtlich ist, können diese Spannelemente weiterhin dazu dienen, ein seitliches Verschieben des Deckels zu verhindern, indem der Deckel 36 mit Dichtung 37 mit einer Ahsetzung oder Sicke 35 versehen ist. Bei der dargestellten Ausführungsform wird ein einziges Spannelement 34 verwendet, das mit seinen beiden Enden durch je zwei Schlitze 30 hindurchgeführt ist, während der mittlere Teil des Elements auf der gegenüberliegenden Seite des Spannbügels durch entsprechende Schlitze 30 hindurchgeführt ist. Zum Befestigen des bzw. der Spanuelemente 34 werden die Lappen 32 und 33 jeweils etwas umgebogen, wie insbesondere aus Fig. g ersichtlich ist, und bilden auf diese Weise Widerlager und Haltemittel für die Spannelemente.
  • Der Spannbügel 29 ist mit sich nach unten erstreckenden Verlängerungen 38 versehen, welche jeweils durch einen in einem Halteband 39 ausgebildeten Schlitz 40 hindurchgeführt sind, die Verlängerungen 38 sind bei 41 umgebogen. Dadurch wird eine feste Verbindung zwischen dem Spannbügel 29 und dem Halteband 39 hergestellt, das mit einem beliebigen, bei 42 angedeuteten Verschluß versehen ist.
  • Die Fig. I2 und 13 geben zwei andere Möglichkeiten zur Befestigung des Spannbügels 29 bzw. seiner Verlängerungen 38 mit dem Halteband 39 bzw. 45 wieder. Nach der Darstellung der Fig. I2 ist aus der Verlängerung 38 jeweils eine Zunge 46 herausgestanzt, welche sich unter die Unterfläche des Bandes 45 legt. Bei der Ausführungsform der Fig. I3 ist jede Verlängerung 38 (wie bei der Darstellung der Fig. I0) zunächst durch einen Schlitz 4o des Bandes 39 hindurchgeführt, aber zusätzlich unterhalb des Haltebandes 39 nahe seinem unteren Ende 43 mit einer vorspringenden Zunge 44 versehen, welche sich unter das Halteband 39 legt.
  • Die Ausführungsformen gemäß den Fig. g bis I3 sind insbesondere zur Anwendung auf Flaschenverschlüsse (Wein-oder ähnliche Flaschen) geeignet, jedoch kann diese Ausführung, soweit es die federnden Spannelemente und ihre Verbindung mit dem Spannbügel betrifft, ehenfalls für andere Arten von Gefäßen, Konservierungsgefäße, Industrieflaschen usw., mit Vorteil in Anwendung gebracht werden.
  • Die vorbeschriebenen Ausführungsformen der Erfindung lassen sich mit einfachsten Mitteln unter Anwendung eines Spannbügels bekannter Art und kurzen Längen eines Federdrahtes leicht und einfach herstellen. Darüber hinaus haben aber Spannbügel gemäß der Erfindung den wesentlichen Vorteil, daß die vom Spannbügel auf den Deckel zu übertragenden Druckkräfte in unmittelbarer Nähe der Dichtungsfläche auf den Deckel übertragen werden und damit eine sichere Gewähr für den Verschluß gegeben ist. Dem Deckel kann bei der Fertigung eine zweckentsprechende Profilierung gegeben werden.
  • Selbstverständlich kann die Form und Ausbildung der Spannelemente im Rahmen der Erfindung abgeändert werden. Beispielsweise ist es möglich, die Federdrahtbügel durch Federblatthügel oder durch eine andere geeignete Ausführung von Federn zu ersetzen.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Verschluß, insbesondere für Konservierungsgefäße, unter Verwendung eines Deckels mit Dichtung und eines Spannbügels, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel (9 bzw. 29) mit zusätzlichen, vorzugsweise sich quer zu seiner Längsachse erstreckenden, auf den Deckel ciiivirkenden Spannelementen (12, I3 bzw. 34) ersehen ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel (29) bei Anwendung auf Flaschen mit Verlängerungen (38) und einem Verschlußband (39) 0. dgl. versehen ist.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Spannbügel befestigen und sich beiderseits des Bügels erstreckenden Spannelemente als Federdrahtbügel ausgei)ildet sind.
  4. 4. Verschluß nach anspruch 1 bis 3, dadurch gekeiiiizeichnet, daß die Spannelemente (12, I3 l)zw. 34) etwa ringförmig auSgebildet sind.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Spannelemente aus zwei hall ikrei sartigen Teilelementen (12,13) bestehen, die jeweils federnd am Spannl>ügel (9 bzw 29) festgelegt sind.
  6. 6. Verschluß nach Anspruch 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente (12, 13 l>zw. 34) als geschlossener Ring ausgebildet sind.
  7. 7. Verschluß nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung eines sich nach einer Seite erstreckenden Spannelements (12) von Teilen (22, 24) des gegenüberliegenden Spannelements (13) gefördert wird.
  8. 8. Verschluß nach Anspruch I bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei halbringartige Federbügel (12, 13) sich mit ihren Enden (21, 23 bzw. 22, 24) jeweils üherdecken und dadurch die gegenseitige Federung erhöhen.
  9. 9. Verschluß nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den sich quer zur Längsachse des Spannbügels (9) erstreckenden Spannelementen (12, 13) und dem Deckel (7) eine Linien- oder Flächenberührung stattfindet, welche nach einer der Umfangslinie des Deckels angepaßten Kurve verläuft.
  10. 10. Verschluß nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbügel (9) mit einer in seiner Längsrichtung verlaufenden Feder (box) versehen ist. ii.
  11. Verschluß nach Anspruch 1 bis I0, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der sich in Längsrichtung des Spannbügels erstreckenden l'e<ler (18) Widerlager für die sich quer erstreckenden Spannelemente (12, 13) bilden.
  12. 12. Verschluß nach Anspruch 1 bis 1 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Querfederung und Längsfederung ein gemeinsames Federsystem bilden.
  13. 13. Verschluß nach Anspruch I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei seitlich der Längsachse des Bügels vorgesehenen Ausnehmungen (25, 26) zum Durchführen der Spannelemente (12, I3) eine nach oben gerichtete Erhöhung (27) und beiderseits der Ausnehmungen nach unten gerichtete Erhöhungen (28) vorgesehen sind die den Drahtbügelenden (23, 24) als Widerlager dienen.
  14. 14. Verschluß nach Anspruch I bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden(23 bzw. 24) jedes halbringartigen Federdrahtbügels (I2 bzw. 13) sich um seitlich im Spannbügel (g) angeordnete Widerlager (20) legen, die zugleich Widerlager für das gegenüberliegende Spannelement sind. i5.
  15. Verschluß nachAnspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet. daß der Spannbügel in den mittleren Teilen mit einer oder mehreren Wellnngeii versehen ist.
  16. 16. Verschluß nach Anspruch I bis I5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel in seinen mittleren Teilen geringere Breite aufweist.
  17. 17. Verschluß nach Anspruch I bis 4 und 6, gekennzeichnet durch seitlich der mittleren Längsachse des Spannbügels (29) ausgebildete Schlitze (30), durch welche das bzw. die federnden Spannelemente (34) hindurchgeführt sind und die durch die Schlitze (30) gebildeten Lappen (3I, 32, 33) Haltemittel für die Spannelemente (34) bilden.
  18. 18. Verschluß nach Anspruch I bis 4, 6 und 1.7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Schlitzung des Spannbügels (29) gebildeten Lappen (31, 32, 33) winklig zueinander angeordnet sind, vorzugsweise indem die äußeren Lappen (32, 33) seitlich nach unten gebogen sind und dadurch Haltemittel und Widerlager für das bzw. die Spannelemente (34) bilden.
  19. 19. Verschluß nach Anspruch I bis 4, 6, 17 und 18, bei welchem der Spannbügel mitVerlängerungen und mit einem unter den Halswulst einer Flasche 0. dgl. greifenden Verschlußband versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Verlängerungen (38) herausgestanzte Zungen (46) sich unter das Verschlußband (45) legen.
  20. 20. Verschluß nach Anspruch I bis 4, 6, 17 und 18 dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (38) des Spannbügels (29) durch in dem Verschlußband (39) 0. dgl. ausgebildete Schlitze (40) hindurchgeführt und in ihrer Lage durch herausgestanzte Zungen (44) fest mit dem Verschlußband (39) 0. dgl. verbunden sind.
DEP11957A 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse Expired DE829088C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP11957A DE829088C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP11957A DE829088C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE829088C true DE829088C (de) 1952-01-21

Family

ID=7363782

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP11957A Expired DE829088C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verschluss, insbesondere fuer Konservierungsgefaesse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE829088C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0491508A1 (de) * 1990-12-19 1992-06-24 Mackay, Carol Ann Einfüllöffnungs-Verschlusskappe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0491508A1 (de) * 1990-12-19 1992-06-24 Mackay, Carol Ann Einfüllöffnungs-Verschlusskappe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0045439B1 (de) Verschluss für mit einem Randwulst versehene Dosen
DE2308669B2 (de) Verschluss fuer fluessigkeitsbehaelter
DE2242942A1 (de) Ausdehnungsgefaess, insbesondere fuer heizungsanlagen
DE2452766B2 (de) Flaschenverschluß für Kronenkorkenflaschen
CH498609A (de) Tropfenfänger, insbesondere für Flaschen
CH234639A (de) Schlauchklemme.
DE209567C (de)
DE661062C (de) Huelsenklammer zum Verbinden der Enden von Metallbandumreifungen
DE646264C (de) Aus steifem Papier oder aehnlichem Stoff bestehender Behaelter
DE681311C (de) Blechkonservendose
DE824149C (de) Verschluss fuer Flaschen und aehnliche Behaelter
DE578273C (de) Aufschraubbare Verschlusskappe fuer Flaschen, Behaelter o. dgl.
AT129874B (de) Mit Mantelgewinde versehene Verschlußkappe, insbesondere für Flaschen u. dgl.
DE611364C (de) Abnehmbare Dichtungszwinge
DE3207198A1 (de) Aufreissdeckel
DE544170C (de) Rad
AT167166B (de) Gefäßverschluß, insbesondere Tubenverschluß
CH202215A (de) Verschlussvorrichtung für Gefässe, die abnehmbar auf das Gefäss aufgebracht werden kann.
DE614753C (de) Verschlusseinrichtung fuer Gefaesse
AT122595B (de) Gefäßverschluß.
DE745485C (de) Auswechselbarer Verschlussbuegel fuer Flaschen, Tuben oder sonstige Behaelter
DE1902557C3 (de) Träger für jeweils paarweise angeordnete Behälter
AT167193B (de) Trinkgefäß mit auf seinem Trinkrand aufsetzbarem und durch Verschluß befestigbarem Deckel
AT42976B (de) Flaschenverschluß.
DE1731416U (de) Aufzug- und wendetrommel mit lagerbock fuer jalousien.