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Fußbadewanne Die bekannten Fußbadewannen, die gewöhnlich aus einer
kreisrunden oder leicht elliptischen Schüssel bestehen, haben den -Nachteil, (laß
sie, uni beim Baden die Füße flach auf den Boden aufsetzen zu können, einen verhältnismäßig
großen Durchmesser besitzen müssen. Hiermit ist aber der weitere Nachteil verbunden,
daß jedes Bad eine verhältnismäßig große Menge Wasser erfordert, eine Tatsache,
die dann von Bedeutung wird, wenn es sich um die Verabfolgung vieler und heißer
Bäder handelt, wie beispielsweise in Krankenhäusern, bei Fußärzten u. dgl. Ein weiterer
Nachteil der bisher bekannten Fußbadewannen besteht darin, daß sie keine Fußstütze
für die Behandlung der Füße nach dem Bade und auch keine Einrichtungen für die Aufbewahrung
der für das Baden und die Fußpflege benötigten Gegenstände und Präparate u. dgl.,
wie Seife, Waschlappen, Schwamm, Fußcreme, Streupuder, Binden ti. dgl., besitzen.
Ein weiterer Nachteil besteht auch noch darin, daß sich mit den bisher bekannten
Fußbadeschüsseln nur schwierig Wechselbäder, nach denen die Füße abwechselnd in
kaltes und warmes Wasser getaucht werden, durchführen lassen.
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Gemäß vorliegender Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch
behoben, daß der Fußbadewanne eine dem Fuß etwa entsprechende Form, d. h.
eine schmale und lange Form, gegeben wird, und zwei derartige kleine Wannen an ihren
äußeren einander zugekehrten oberen Längskanten miteinander und verschwenkbar zueinander
verbunden werden, und zwar unter Zwischenschaltung einer horizontalen Platte, die
beim Gebrauch der Fußbadewanne als Fußstütze benutzt werden kann und in der auch
Fächer für die Aufnahme der Seifenschale, des Waschlappens und der sonstigen zur
Fußpflege benötigten Gegenstände und Mittel vorgesehen werden können.
Eine
Fußbadewanne gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt, und zwar veranschaulicht Abb. i eine Draufsicht, Abb. 2 eine Stirnansicht
der einen Ausführungsform, Abb. 3 eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform,
Abb. 4 eine Stirnansicht der ersten Ausführungsform im zusammengeklappten Zustande
und Abb. 5 eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform im zusammengeklappten
Zustande.
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Die neue Fußbadewanne besteht aus zwei langen, schmalen und sich nach
oben hin etwas erweiternden Schalen i und 2 für das Badewasser, die auf den einander
zugekehrten Außenseiten an ihrem oberen Rand je mit einer horizontal verlaufenden
kleinen Platte 3 bzw. 3a versehen und über diese durch ein Scharnier 4 verschwenkbar
miteinander verbunden sind. Von diesen beiden kleinen Platten ist beispielsweise
die Platte 3 als Fußstütze ausgebildet und zu diesem Zweck auf ihrer Oberseite
beispielsweise mit einem Gummi-, Filz- oder Tuchbelag 5
versehen, während
in der anderen Platte 3a eine beliebige Anzahl von Fächern 6 für das Einsetzen
der Seifenschale oder für die Ablage des Waschlappens, des Schwamms, der Schere,
der kosmetischen Präparate usw., vorgesehen ist. Um bei Belastung der Fußstütze
ein Durchknicken der von den Platten 3
und 3a gebildeten Verbindungsbrücke
längs des Scharniers 4 zu verhindern, ist an der vorderen und hinteren Stirnseite
beispielsweise der Platte 3a je
ein Haken 7 vorgesehen, der mit seinem
Maul in einen an der Platte 3 angebrachten Zapfen 8 eingehängt werden
kann.
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Die Fußbadewanne nach Abb. 3 unterscheidet sich von der nach
Abb. 2 lediglich dadurch, duß bei der Ausführungsform nach Abb. 3 die Platten
3 und 3"
unmittelbar an den einander zugekehrten Seitenwandungen der
Fußbadeschalen i und 2 angeordnet sind, wodurch eine verhältnismäßig tiefliegende
FußstÜtze 3 erhalten wird, während bei der Ausführungsform nach Abb. 2 die
Platten 3 und 3a auf an den einander zugekehrten Seitenwänden der Fußbadeschalen
angeordneten kleinen Trägern 9 ruhen, wodurch im Gebrauch der Fußbadewanne
eine etwas höhere FußstÜtze 3 erzielt wird. '
Da bei der heuen Badewanne
für jeden Fuß eine eigene Schale benutzt wird, eignet sie sich auch sehr gut für
Wechselbäder, indem in die eine Schale kaltes und in die andere Schale heißes Wasser
eingefüllt und die Füße dann abwechselnd in das kalte und warme Bad eingetaucht
%\-erden.
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Nach beendetem Gebrauch kann die Fußbadewarme, wie es in Abb. 4 und
.3 angedeutet ist, zusammengeklappt und zur Seite gest ellt werden, wobei
durch das Zusammenklappen der Platten 3
und 3a auch die Behälter
6 geschlossen werden, Wodurch die in diese Behälter eingelegten Gegenstände
gegen Herausfallen gesichert und bei neuem Ge-
brauch der Fußbadewanne irntner
zur Stelle sind.
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Die neue Fußbadewanne kann aus beliebigem -_XIaterial wie Blech oder
auch aus Kunststoff hergestellt werden, und da sie ini /usammengeklappten Zustande
nur einen verhältnistnäßig kleinen Raum einnimmt, kann sie im Bedarfsfall auch leicht
mit auf die Reise genommen \\-erden.