DE832067C - Durch Ausscheidungshaertung verguetbare Silberlegierung - Google Patents

Durch Ausscheidungshaertung verguetbare Silberlegierung

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DE832067C
DE832067C DER3557A DER0003557A DE832067C DE 832067 C DE832067 C DE 832067C DE R3557 A DER3557 A DE R3557A DE R0003557 A DER0003557 A DE R0003557A DE 832067 C DE832067 C DE 832067C
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DE
Germany
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silver
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copper
cadmium
silver alloy
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DER3557A
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English (en)
Inventor
Dr Helmut Gagel
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G RAU GmbH and Co KG
Original Assignee
G RAU GmbH and Co KG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/06Alloys based on silver
    • C22C5/08Alloys based on silver with copper as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Conductive Materials (AREA)

Description

  • Durch Ausscheidungshärtung vergütbare Silberlegierung Gegenstand der Erfindung ist eine durch Ausscheidungshärtun .g vergütbare Legierung, die als Hauptbestandteil Silber enthält, und ein Verfahren zu ihrer Vergütung.
  • Als die Ausscheidungshärtung bewirkende Metallzusätze von vergütl)aren Silberlegierungen sind nebeneinander Aluminium und Mangan oder Magnesium bekannt. Diese bekannten Silberlegierungen besitzen u. a. den Nachteil, daß sie sich schlecht gießen lassen, da sie auf Grund ihres Aluminium- oder Magnesiumgehaltes Gase aufnehmen und so zur Blasenbildung Anlaß geben sowie unerwünschte Oxydhäute bilden.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt.
  • Die neue Silberlegierung ist frei von den genannten Zusätzen. Sie enthält neben Silber als Hauptbestandteil in erster Linie Kupfer und außerdem ein oder mehrere Metalle, die mit Kupfer metallische Verbindungen eingehen und mit Silber Mischkristalle bilden. Solche Metalle, die neben Kupfer zulegiert werden, sind Kadmium und Zinn und für bestimmte Zwecke geringe Mengen von Zink und Indium. So bewirkt z. B. ein Indiumzusatz bei hochsilberhaltigen Legierungen eine Erhöhung der Federkraft, wodurch solche Legierungen sich besonders zur Herstellung von Krawattennadeln, Clipsen usw. eignen. Der Gehalt an Metallzusätzen muß so aufgeteilt sein, daß intermetallische Verbindungen entstehen.
  • Die neuen Legierungen enthalten Silber in den Grenzen von 75 bis 97,5%.
  • Als Beispiele seien folgende Zusammensetzungen angeführt: i. go% A9, 50% Cu, 2% Cd, 2% In, i % Zn; z. 83,5% Ag, 8% Cu, 3,50% Cd, 3,5% Sn, 1,5% Zn; 3. 97,5% Ag, i % Cu, i % Cd, 0,5% In. Erwähnt wird noch, daß der Zusatz an In jeweils unterhalb 4% der Gesamtlegierung liegt.
  • Aus obigen Beispielen geht hervor, daß außer Silber als Haupt-und, Kupfer als notwendiger Zusatz eine weitgehende Auswahl unter den Metallen Kadmium, Zinn, Zink und Indium als Zusätze getroffen werden kann, um zu einer hochsilberhaltigen, vergütbaren Legierung zu gelangen. Im allgemeinen wird der, außerhalb des Silberanteils liegende Rest, etwa zur Hälfte aus Kupfer bestehen, während sich die andere Resthälfte auf Zusätze von einem oder mehreren der Metalle Kadmium, Zinn, Zink und Indium verteilt.
  • Diese Legierungen sind ohne jeden Zusatz von Aluminium, Mangan oder Magnesium vergütbar. Bei der Vergütung wird erfindungsgemäß so verfahren, daß man die Legierung von der; Lösungsglühtemperatur auf die Anlaßtemperatur abschreckt. Das Abschrecken aus der Lösungsglühtemperatur geschieht innerhalb der ungefähren Temperaturgrenzen von 7oo bis 4oo° C. Die Ausgangstemperatur des Vergütungsvorganges, aus der das Abschrecken erfolgt, liegt jedenfalls unterhalb der Temperatur von 78o° C, muß aber über 55o° C betragen. Nach dem Abschrecken vollzieht sich der Anlaßvorgang langsam, z. B. im Durchziehofen vorzugsweise unter Schutzgas. Die Anlaßtemperatur liegt in einem Temperaturintervall zwischen 4oo und 25o° C. '' Es muß noch hervorgehoben werden, daß die neuen Legierungen ohne weiteres lötfähig sind. Da die Löttemperaturen beim Weichlöten unter 25o° C liegen, leidet die Federkraft von aus solchen Legierungen hergestellten Arbeitsstücken nicht durch die Lotung.

Claims (7)

  1. i. Vergütbare Silberlegierung, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer Silber als Hauptbestandteil in den Grenzen 75 bis 97 5% und Kupfer als notwendigen Zusatz Indium unter 4% allein oder zwei oder mehrere der Metallteile Kadmium, Zinn, Zink und Indium, davon letzteres unter 4%, enthält.
  2. 2. Silberlegierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie außer aus Silber als Hauptbestandteil in den Grenzen 75 bis 97 50/0 etwa zur Hälfte des außerhalb des Silberanteils liegenden Restes aus Kupfer besteht, während die andere Resthälfte Indium unter 4% allein oder zwei oder mehrere der i\letalle Kadmium, Zinn, Zink und/oder Indium, davon letzteres unter 4%, enthält.
  3. 3. Silberlegierung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung: 9o% Silber, 5% Kupfer, 2% Kadmium, 2010 Indium und i % Zink.
  4. 4. Silberlegierung nach #,iisprucli i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 83,5% Silber, 8% Kupfer, 3,5% Kadmium, 3,5% Zinn und 1,5% Zink besteht.
  5. 5. Silberlegierung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 97,5% Silber, i % Kupfer, i % Kadmium und o,5 % Indium besteht.
  6. 6. Verfahren zur Vergütung der Silberlegierungen gemäß den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierungen von der Lösungstemperatur auf Anlaßtemperatur abgeschreckt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschrecken in den ungefähren Temperaturgrenzen von 700 bis 400° C geschieht und alsdann für den Anlaßvorgang im Blankglühdurchlaufofen unter Schutzgas langsam abgekühlt wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925987C (de) * 1952-10-28 1955-04-04 Eugen Dr-Ing Duerrwaechter Verwendung von Silberlegierungen als Hartlot fuer die Hochvakuumtechnik
DE1094468B (de) * 1957-02-09 1960-12-08 Degussa Verfahren zum Aushaerten von Silberlegierungen
DE1106967B (de) * 1953-11-21 1961-05-18 Siemens Ag Verwendung indiumhaltiger Legierungen als Werkstoff zur Herstellung von Kontakten
DE1227667B (de) * 1957-03-14 1966-10-27 Degussa Verfahren zum Warmaushaerten von Formkoerpern aus Silberlegierungen

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DE1106967B (de) * 1953-11-21 1961-05-18 Siemens Ag Verwendung indiumhaltiger Legierungen als Werkstoff zur Herstellung von Kontakten
DE1094468B (de) * 1957-02-09 1960-12-08 Degussa Verfahren zum Aushaerten von Silberlegierungen
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