DE83231C - - Google Patents

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DE83231C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Webschützen und bezweckt, die Schützenspindel zweckmäfsig zu lagern und in ihrer Lage zu sichern. Zur Erreichung dieses Zweckes ist zunächst der gewöhnlich verwendete, beiderseitig im Schützenkörper befestigte Drehbolzen für die Spindel in Wegfall gebracht. Dieser Drehbolzen erfordert entsprechende Aussparungen in der Schützenwandung und schwächt somit den Schützenkörper. Aufserdem lockerte er sich im Laufe der Zeit, stand dann an den Seiten hervor und bewirkte zeitraubende Betriebsstörungen. Beim Auswechseln der Spindeln mufste der Bolzen herausgeschlagen werden, wodurch sich das Bolzenloch wesentlich erweiterte und bei dem Einbringen einer neuen Spindel einen stärkeren Bolzen erforderlich machte, welcher seinerseits entsprechend vergröfserte Dimensionen der Spindel forderte. Eine mehrmalige Auswechselung der Spindel zog die vollständige Unbrauchbarkeit des Schützens nach sich. Aufserdem war der Bolzen sehr dünn, so dafs die Reibung an dieser Stelle sehr ungünstig wirkte. Bei der vorliegenden Erfindung ist der Drehbolzen für die Schützenspindel durch seitlich am Schützenkörper angegossene Zapfen ersetzt, welche von zweckentsprechend gröfserem Durchmesser sind.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Grundrifs und
Fig. 2 einen Längsschnitt.
An dem zu seiner Verstärkung mit einer Querrippe α versehenen Schützenkörper befinden sich die seitlichen Drehzapfen C C angeordnet. Die hierdurch bedingte Construction der Schützenspindel B ist die folgende. Zwei leicht gewölbte, durch Stanzen hergestellte Stahlstreifen sind mit ihren concaven Flächen einander zugekehrt und an den die Spitze der Spindel bildenden Enden durch Schweifsen oder in einer anderen Weise verbunden, während dieselben an ihren anderen Enden bis zur inneren Breite des Schützenkörpers abgeflacht und derart ausgebildet sind, dafs sie zusammengelegt eine Röhre bilden. Beim Einführen der Spindel in den Schützen wird diese Seite der ersteren geöffnet, über die Drehzapfen C geschoben, worauf die beiden Theile der Spindel hier durch eine Schraube oder ein anderes geeignetes Befestigungsmittel verbunden werden. Beide Seiten der Spindel sind aus Federn gebildet, welche sich genau dem Innern der Garnspule anschliefsen und eine sehr wirksame Befestigung für dieselbe bilden. Durch Herausführen des unteren Theiles der Spindel über den oberen ist.ein Ansatz D gebildet, gegen welchen sich eine Feder E legt, welche mit ihrem anderen Ende an seitlichen Ansätzen e des Schützenkörpers befestigt ist, nachdem sie vorher über eine Brücke G geführt worden ist. Die Feder E besitzt infolge ihrer eigenartigen Gestaltung eine bedeutende Kraft; welche jedoch, nur gegen
den Ansatz D wirkt, so dafs die Reibung keinen nennenswerthen Einflufs ausübt. Die Ansätze F. am Schützenkörper dienen zur Aufnahme der Garnspulen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spindellagerung für Webschützen, bei welcher die aus zwei federnden Stahlstreifen gebildete Spindel zwei seitlich am Schützenkörper angeordnete Drehzapfen umfafst und mit einem Ansatz versehen ist, gegen den eine Feder wirkt, zum Zwecke, Betriebsstörungen durch Lockern des Spindelbolzens zu vermeiden, den Schützenkörper zu verstärken, das Auswechseln der Spindel in leichtester Weise und ohne Verschleifs des Schützenkörpers zu bewirken, sowie die Reibung an der Drehstelle der Spindel zu verringern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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