DE836632C - Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer - Google Patents

Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer

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Publication number
DE836632C
DE836632C DEH6416A DEH0006416A DE836632C DE 836632 C DE836632 C DE 836632C DE H6416 A DEH6416 A DE H6416A DE H0006416 A DEH0006416 A DE H0006416A DE 836632 C DE836632 C DE 836632C
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DE
Germany
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drill pipe
drill
connecting piece
inner cone
part rock
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Expired
Application number
DEH6416A
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English (en)
Inventor
Adalbert Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Original Assignee
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/03Couplings; joints between drilling rod or pipe and drill motor or surface drive, e.g. between drilling rod and hammer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer 1>ic I?rtin(lung hetritft einen nielirteiligen Gesteitishohlbolirer mit einem am Einsteckende sclir@ig ztir Bohrachse verlaufenden Saugkanal für (las abzusaugende Bohrklein.
  • Gesteins'hohlbo'hrer, die aus mehreren Teilen l)estelien und mittels besonderer Verbindungsstücke zusainnicngefiigt werden können und bei denen ein besonderes, mit schräg verlaufendem Saugkanal versehenes Einsteckende vorgesehen ist, sind bereits bekannt. Infolge der erheblichen Festigkeitsbeansprucliungen 1>eiin Arbeiten mit derartigen nielirteiligen Gesteinshöhlbolirern und besonders infolge der Scliwitiguilgserscheinungen beim Verwenden großer ßolirerlängen und mehrerer Verbindungsstücke treten häufig Materialbrüche an (leii Verbindungsstellen auf.
  • _\1an liat vorgeschlagen, die konische Verbindung (ltircli eine \'ei-scliratil)ting zu sichern, was indessen einen verhältnismäßig langen Schraubgewindeweg verlangt, um die Sicherung einwandfrei zu gestalten. Dadurch wird aber wiederum eine unerwünschte Materialschwächung hervorgerufen, so daß aus Gründen der geringsten Materialbeanspruchung versucht werden muß, die Verschraubung möglichst kurz zu halten, d. h. möglichst mit zwei oder drei Gewindegängen auszukommen.
  • Die Erfindung entspricht dieser Forderung dadurch, daß die eigentliche Sicherung der Verbindung nicht durch eine mit langem Gewindeweg versehene Verschraubung erzielt wird, sondern dadurch, daß der vordere Teil des Einsteckendes verhältnismäßig lang ausgebildet wird und mit einem langen, tragenden Innenkonus versehen ist, ferner dadurch, daß der verhältnismäßig kurze Verschraubungsring in seiner auf dem ßolirrohrende gleitenden zylindrischen Innenbohrung mit mindestens einer Stoßfläche versehen ist, der eine gleiche Stoßfläche des Bohrrdhrendes entspricht.
  • Die Anordnung von Stoßflächen etwa prismatischen Querschnitts im Einsteckende, durch die ein Verdrehen zwischen dem Einsteckende und dem Bohrrohrende verhindert werden soll, ist an sich schon vorgeschlagen worden, gehört aber nicht zum bekannten Stand der Technik. Die Anordnung .derartiger Stoßflächen im Innenkonus des Einsteckendes ist aber mit erheblichen fertigungstechnischen Schwierigkeiten verbunden und verteuert die Verbindung ungemein, weswegen die Erfindung derartige Stoßflächen im Innenkonus des Einsteckendes vermeidet. Statt dessen findet ein Schraubring Verwendung, bei dem sich Stoßflächen in seiner zylindrischen Innenbohrung verhältnismäßig leicht anbringen lassen.
  • Für die Verbindungsstücke der einzelnen Bohrrohren-den genügt das Zusammenfügen durch konische Ausbildung der Verbindungsstücke und der Bohrrohrenden. Diese Verbindungsart ist auch grundsätzlich bekannt. Es hat sich aber gezeigt, daß, insbesondere bei sehr tiefen Bohrlöchern, durch das Nachrieseln und Nachfallen von Gesteinsbrocken besonders an den Verbindungsstücken leicht Verklemmungen des Bohrrohres entstehen und schließlich ein Festsetzen eintritt, was wiederum zu Materialbrüchen führen kann. Diese Gefahren werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Verbindungsstücke auf ihrer ganzen Länge und ihrem ganzen Umfang oder auch nur teilweise mit Rückschneidezähnen versehen werden, wie dies für Bohrkronen bereits ausgeführt ist, aber nicht zum bekannten Stand der Technik gehört.
  • Die beim Bohren entstehenden Schwingungserscheinungen und Materialbeanspruchungen werden ferner an .den gefährdeten Stellen (Einsteckende und Verbindungsstücke) dadurch weitgehend unschädlich gemacht, daß ein Stahl von etwa i8o kg/mmy Festigkeit Verwendung findet, der im Bereich der konischen Ausbildungsform jedoch durch entsprechendes Anlassen des Werkstücks auf eine Festigkeit gebracht wird, die zwischen 16o und i8o kg/mm2 liegt.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i die Verbindung zwischen Einsteckende und Bohrrohr im Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt in Richtung A-13 der Abb. i, Abb. 3 ein Verbindungsstück für zwei Bohrrohrenden im Längsschnitt und Abb. 4 ein Verbindungsstück in Seitenansicht. Das Hohl'bohrrdhr i ist mit einer oder mehreren Stoßflächen :2 versehen und wird mit seinem konischen Ende 3 in das verlängerte, mit einem langen Innenkonus 4 versehene Ende 5 des Einsteckendes 6 tragend eingeführt. Der Endteil s des Einsteckendes 6 hat einen der Drehrichtung des Bohrers entgegengesetzten kurzen Schraubgewindegang 7, der von dein Schraubring 8 umfaßt wird. Die Innenbohrung 9 des Schraubringes 8 besitzt Stoßflächen io, die den Stoßflächen 2 des Bohrrohrendes i entsprechen. Um ein ungewolltes Lösen des Schraubringes 8 vom Einsteckendenvorderteil 5 zu verhindern, kann noch in bekannter Weise eine Sicherung in die Schraubverbindung 7 eingeschaltet werden.
  • Auf der zylindrischen Außenfläche des mit Innenkonus 13 ausgebildeten Verbindungsstücks i i sind Rückschneidezälhne 12 angebracht, die über die ganze Länge, am ganzen Umfang oder auch nur teilweise angeordnet sein können.
  • Das Einsteckende 6 und das Verbindungsstück i 1 werden aus einem Stahl von i8o kg/mmE Festigkeit hergestellt, wobei die konischen Bereiche 4, 13 durch entsprechendes Anlassen auf eine Festigkeit gebracht werden, .die zwischen 16o und i8o kg/mm$ liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer mit einem am Einsteckende schräg zur Bohrachse verlaufenden Saugkanal für das abzusaugende Bohrklein, dadurch gekennzeichnet, daß bei einen langen Innenkonus (4) aufweisendem, verlängertem Vorderteil (5) des Einsteckendes (6) der die Verbindung -des Bohrrohrendes .mit dem Einsteckteil sichernde, das Einsteckende überfassende Schraubring (8) von verhältnismäßig geringem Gewindegangweg (7) mit mindestens einer in seiner auf dem Bohrrohrende gleitenden zylindrischen Innenbohrung (9) angebrachten Stoßfläche (io) versehen ist, die einer gleichen Stoßfläche (2) des Bohrrohrendes (i) entspricht.
  2. 2. Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß das in bekannter Weise mit Innenkonus (13) versehene Verbindungsstück (ii) für zwei Bohrrohrteile teilweise oder über seine ganze Länge und/oder den ganzen Umfang mit Rückschneidezähnen (12) versehen ist.
  3. 3. Mehrteiliger Gesteinsbohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckende (6) und das Verbindungsstück (i i) für zwei Bohrrohrteile aus einem Stahl mit einer Festigkeit von etwa 18o kg/mm2 bestechen und die mit Innenkonus versehenen Bereiche (4, 13) des Einsteckendes (6) und des Verbindungsstücks (i i) soweit angelassen werden, daß die Festigkeit zwischen 16o und i 8o kg/mm2 liegt.
DEH6416A 1950-10-22 1950-10-22 Mehrteiliger Gesteinshohlbohrer Expired DE836632C (de)

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