DE841402C - Filmlaufwerk - Google Patents

Filmlaufwerk

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Publication number
DE841402C
DE841402C DEK3708A DEK0003708A DE841402C DE 841402 C DE841402 C DE 841402C DE K3708 A DEK3708 A DE K3708A DE K0003708 A DEK0003708 A DE K0003708A DE 841402 C DE841402 C DE 841402C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
film
drive according
compensating means
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK3708A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hadamik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klangfilm GmbH filed Critical Klangfilm GmbH
Priority to DEK3708A priority Critical patent/DE841402C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841402C publication Critical patent/DE841402C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • G03B1/46Rollers engaging face of film, e.g. barrel, waisted, conical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/16Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by weighted or spring-pressed movable bars or rollers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Filmlaufwerk Die Erfindung bezieht sich auf die Filmberuhigung, insbesondere bei Tonfilmgeräten, die bei der Aufnahme oder Wiedergabe unter .anderem von Lichttonfilmen oder Magnettonfilmen verwendet werden. Bisher wurde bereits für die Stabilisierung des Filmlaufes an der Tonsteuerstelle eine vom Film mitgenommene glatte Laufrolle mit angekuppelter großer Schwungmasse verwendet. Der Film umschlingt dabei die Laufrolle fast vollständig und besitzt in diesem Bereich an sich eine konstante Laufgeschwindigkeit. Vor und hinter der Laufrolle ist der Film dagegen Schwankungen unterworfen, die sich in Form von Stößen auf den Lauf der Schwungmasse auszuwirken suchen. Um dies zu verhindern, ist es auch schon bekannt, an der Laufrolle oder davor bzw. dahinter Ausgleichsmittel in Form gefederter und gedämpfter Hebel mit Rollen vorzusehen. Die Praxis hat aber gezeigt, daß die Arbeitsweise der Ausgleichsmittel noch unvollkommen ist und trotzdem Stöße auf die Schwungmasse übertragen werden.
  • Die Erfindung hat den Zweck, den Filmausgleich an der mit Schwungmasse versehenen Laufrolle in grundsätzlicher Weise zu verbessern, und zwar durch eine Anordnung, deren Wirkungsweise im wesentlichen auf einer exakten oder zumindest angenäherten Ausgleichsbewegung mit Differenzwirkung beruht. Die Erfindung besteht darin, daß der Film beim Hin- und Rücklauf an der Laufrolle in getrennten, vorzugsweise symmetrisch zueinander liegenden Hälften anliegt und in jeder Hälfte eine Ein- und Auslaufstelle an der Laufrolle besitzt und daß auf beiden Seiten der Laufrolle vorzugsweise symmetrisch zueinander Ausgleichsmittel vorgesehen sind, welche auf den Film sowohl leim Hinlauf als auch beim Rücklauf einwirken und in den beiden Hälften verhindern, daß Vilnischwankungen auf die Laufrolle übertragen werden. Die Erfindung beruht im wesentlichen darauf. daß die eingangs geschilderte an sich bekannte Anordnung unterteilt ausgeführt ist und wenigstens zwei Ausgleichsmittel an der Laufrolle unter sich gegensinnig arbeiten, so daß sie eine Differenzbewegung ausführen.Gemäß einerWeiterbildung der Erfindung sollen die Ausgleichsmittel dabei eine Drehbewegung um den \littelpunkt der Laufrolle ausführen; in diesem Fall kann man die Differenzwirkung in idealer Weise erreichen, so claß der beste Effekt erzielt wird. Sofern die Anforderungen an die Konstanz des Filmlaufes geringer sind, genügt es unter Umständen, wenn man von der exakten Mittelpunktslagerung in gewissem \laße abweicht und den Drehpunkt der Ausgleichsmittel etwas außer der Mitte der Laufrollenachse verlegt; auch dann kann noch eine gute Differenzwirkung erzielt werden, die besser ist als bei der bekannten einseitigen Anordnung. Jedes der beiden Ausgleichsmittel wirkt zweckmäßig für sich auf der ihm zugeordneten Hälfte der Laufrolle gleichsinnig auf den Film beim Einlauf und beim Auslauf ein. Die Ausgleichsmittel sollen in an sich bekannter Weise durch Federn vorgespannt und gegebenenfalls mit Dämpfungsvorrichtung versehen «-erden, und zwar erfindungsgemäß zweckmäßig derart, <laß sie einerseits untereinander und andererseits für sich allein gefedert und gedämpft sind. Die Ausgleichsmittel sollen z. B. die Form der an sich bekannten Pendelhebel oder Pendeldoppelhellel haben, es sind jedoch auch andersartige Ausgleichsmittel geeignet.
  • Die 1?rfindung und dazugehörige Einzelheiten sind all Hand der Abb. i und 2 beispielsweise erläutert.
  • In Abb. i ist die mit eitler Schwungmasse gekuppelte Laufrolle mit i bezeichnet, über welche der Film 2, der in an sich bekannter Weise über Führungsrollen, Filmtransportrollen und Umlenkrollen von einer nicht dargestellten Abwickeltrommel kommt, derart gelegt ist, daß er zunächst die linke Hälfte der Laufrolle i umschlingt und gegenüber der Eintrittsstelle verläßt. Er wird dann durch die Rolle 3 umgelenkt und gelangt zur Laufrolle i zurück, deren andere Hälfte er jetzt symmetrisch zur erstgenannten umschlingt und in der Nähe der Eintrittsstelle wieder verläßt. Der Film 2 liegt also beim Hin- und Rücklauf an der Laufrolle i in getrennten Hälften an und besitzt in jeder Hälfte eine Ein- und Auslaufstelle an der Laufrolle. Für den Ausgleich sind die beiden Pendeldoppelliehel4 und 5 vorgesehen, welche all ihren Enden die Rollen 6 und 7 bzw. 8 und 9 tragen. Die Pendeldoppelhebel4 und 5 sind durch die Feder to gegeneinander gespannt und jeder für sich durch die Feder i i bzw. 12 gegen die Grundplatte. Außerdem befindet sich zwischen jedem Pendelhebel und der Grundplätte eine Dätnpfü4gsvorrichtung, z. B. die I'tlmlle 13 bzw. 14. Für die exakte Ausgleichsbewegung haben die Pendeldoppelhebel 4 und 5 ihren Drehpunkt in der Laufrollenachse 15. Bei einem Filmstoß in einer Richtung, z. B. entgegen der Filmlaufrichtung, wird der Pendeldoppelhebel4 rechts herum bewegt, so daß an der Einlaufstelle die Rolle 6 in Laufrichtung mitgeht und dementsprechend auch die Rolle gleichsinnig nachgibt. Auf der anderen Laufrollenhälfte erfolgt die Bewegung des Pendeldoppelhebels 5 in entgegengesetztem Sinn, d. h. die Rolle 9 bewegt sich entgegen der Filmbewegung und dementsprechend auch die Rolle B. Im Endeffekt kommt eine Differenzbewegung zustande, welche einen exakten Filmausgleich bewirkt. In Abänderung. ist es auch möglich, die Pendeldoppelliebel diagonal einzulegen, z. B. derart, daß ein. Hebel jeweils die Rolle 6 und 9 bzw. 7 und 8 starr verbindet. Es erfolgt dabei ebenfalls eine Differenzbewegung. Es ist nicht in allen Fällen erforderlich, die Rollen 6 und 7 bzw. 8 und 9 mit Hilfe eines Doppelhebels starr zu verbinden, sie können vielmehr auch all getrennten Hebeln befestigt sein, die vorzugsweise im gleichen Drehpunkt gelagert sind. Die Einzelhebel werden dann durch Federn miteinander verspannt, so daß ebenfalls eine Abhängigkeit besteht.
  • E's ist ferner nicht unbedingt erforderlich, die Ausgleichsmittel, d. h. die Pendelhebel, exakt in der Laufrollenachse zu lagern. Ein Ausführungsbeispiel eines entsprechend abgewandelten Laufwerkes ist in Abb. 2 dargestellt. Die Laufrolle ist hier wiederum mit i und der Film mit 2 bezeichnet. Für den Filmantrieb dient die gemeinsame Zackenrolle 16, welche sowohl das Abwickeln als auch das Aufwickeln des Films bewirkt. An den Ein- und Auslaufstellen auf den beiden Laufrollenhälften sind hier Umlenkrollen 17 für den Film 2 vorgesehen. In gewisser Entfernung von diesen davor bzw. dahinter greifen die Ausgleichsrollen i8 an, die an Hebeln i9 befestigt sind, deren Drehpunkte seitlich neben der Laufrolle i sitzen. Die Hebel i9 sind durch Federn 20 gegeneinander gespannt. Ferner sind zweckmäßig noch die Einzelfedern 21 und Dämpfungsvorrichtungen in Form der Luft- oder Flüssigkeitspumpen 22 vorgesehen. \TOM Punkt A gelangt der Film im einfachsten Falle analog wie bei Abb. i zu einer Umlenkrolle und von dieser zurück zum Punkt B. Zwischen A und B können sich. ohne die Wirkungsweise der Erfindung zu verändern, noch weitere Elemente befinden, z. B. Magnettonköpfe oder eine Lichttonoptik.
  • Es ist ohne weiteres auch möglich, zwischen dem Punkt A und B den Film über weitere Rollen, z. B. Umlenkrollen oder Spannrollen, zu führen.
  • Die Ausgleichsmittel bewirken außer der Unterdrückung schneller Filmstöße auch die periodischer Schwankungen, die im allgemeinen langsamer verlaufen. Außerdem werden dieLängenänderungendes Films durch sie ausgeglichen. Die Federspannung und die Dämpfung an den beiden Hebeln sind zweckmäßig einstellbar; man kann sie gegebenenfalls an den Hebeln auf der Einlaufseite und auf der _\tislatifseite verschieden einstellen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filmlaufwerk, welches eine der Filmberuliigung dienende Laufrolle mit Schwunginasse enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Filni beim Hin- und Rücklauf an der Laufrolle (i) in getrennten, vorzugsweise symmetrisch zueinander liegenden Hälften anliegt und in jeder Hälfte eine Ein- und Auslaufstelle an der Laufrolle (t) besitzt und daß auf beiden Seiten der Laufrolle (i) vorzugsweise symmetrisch zueinander Ausgleichsmittel vorgesehen sind, welche auf den Film (2) sowohl beim Hinlauf als auch beim lZücklauf einwirken und in beiden l lälften verhindern, daß Filmschwankungen auf die Laufrolle (i) übertragen werden.
  2. 2. Laufwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Ausgleichsmittel auf den beiden Hälften der Laufrolle (i) unter sich gegeninnig arbeiten und eine Differenzbewegung ausführen.
  3. 3. Laufwerk nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsmittel ihre Drehbewegung um den Mittelpunkt der Laufrolle (i) ausführen.
  4. 4. Laufwerk nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ausgleichsinittel für sich auf der ihm zugeordneten Hälfte der Laufrolle (i) gleichsinnig auf den Film (2) heim Einlauf und heim Auslauf einwirkt.
  5. 5. Laufwerk nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsmittel mit Federn vorgespannt und gegebenenfalls mit Dämpfungsvorrichtungen versehen sind.
  6. 6. Laufwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsmittel untereinander und jedes für sich gefedert und gedämpft sind.
  7. 7. Laufwerk nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgleichsvorrichtung auf jeder Seite der Laufrolle je ein Pendeldoppelhebel (4, 5) mit Führungsrollen (6, 7, 8, 9) für den Film (2) vorgesehen ist, von denen jeweils die eine Rolle (6, 9) auf den Film (2) an der Einlaufstelle und die andere (7, 8) gleichsinnig auf den Film (2) an der Auslaufstelle der zugeordneten Hälfte auf der Laufrolle (i) einwirkt. B.
  8. Laufwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendeldoppelhebel (4,5) ihren Drehpunkt in der Laufrollenachse haben.
  9. 9. Abänderung des Lauf=werkes nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Pendeldoppelhebel (4, 5) jeweils zwei getrennte Einzelhebel (i9) vorgesehen sind, die gegeneinander@durch Federn (20) gespannt sind und vorzugsweise einen gemeinsamen Drehpunkt, gegebenenfalls außerhalb der Laufrollenachse, besitzen. io. Laufwerk nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ein-und Auslaufstellen auf den beiden Laufrollenhälften Umlenkrollen (i7) fürden Film (2) vorgesehen sind und die Ausgleichsmittel, z. B. Pendelhebel (i9) mit Rollen (i8), in gewisser Entfernung von diesen davor bzw. dahinter am Film angreifen.
DEK3708A 1950-06-11 1950-06-11 Filmlaufwerk Expired DE841402C (de)

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DE841402C true DE841402C (de) 1952-06-16

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ID=7210004

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DEK3708A Expired DE841402C (de) 1950-06-11 1950-06-11 Filmlaufwerk

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DE (1) DE841402C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128740B (de) * 1958-10-09 1962-04-26 Niezoldi & Kraemer G M B H Tonfilmprojektionsgeraet fuer Schmalfilme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128740B (de) * 1958-10-09 1962-04-26 Niezoldi & Kraemer G M B H Tonfilmprojektionsgeraet fuer Schmalfilme

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