DE842620C - Schwenkfaehiges Hubschuetz - Google Patents

Schwenkfaehiges Hubschuetz

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Publication number
DE842620C
DE842620C DED3921D DED0003921D DE842620C DE 842620 C DE842620 C DE 842620C DE D3921 D DED3921 D DE D3921D DE D0003921 D DED0003921 D DE D0003921D DE 842620 C DE842620 C DE 842620C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weir
contactor
pivoting
rod
stowed position
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Expired
Application number
DED3921D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schlagenhauff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Dortmunder Union Brueckenbau AG filed Critical Dortmunder Union Brueckenbau AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE842620C publication Critical patent/DE842620C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40—Swinging or turning gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Schwenkfähiges Hubschütz Im Wasserbau, insbesondere im Großwehrbau, ist in neuerer Zeit das Bestreben auf eine niedrige und unauffällige Bauweise gerichtet. Weisen die bisherigen Bauten dieser Art, je nach dem Wehrsystem, mehr oder weniger hohe Pfeileraufbauten auf, so wird nach den heute für die Bewertung gültigen Richtlinien demjenigen Wehrsystem der Vorzug gegeben, das nur ganz niedrige oder besser überhaupt keine weithin sichtbaren Erhebungen über dem Wasser bzw. der Pfeilerplattform bedingt, wobei das Ausmaß der Erhebung des Staukörpers selbst in der gehobenen Lage mit in Betracht gezogen wird.
  • Alle bisher in dieser Richtung bekanntgewordenen Vorschläge haben keine vollkommen befriedigende Lösung gebracht. Entweder wird bei ihnen das erstrebte Ziel nur ungenügend erreicht, oder aber es wird ein etwaiges, an sich befriedigendes Ergebnis auf Kosten einer anderen, nicht weniger wichtigen Eigenschaft erkauft. Wieder andere Vorschläge bleiben aus konstruktiven Gründen nur auf bestimmte Größenausmaße beschränkt. Letzteres trifft insbesondere für die ihrer Natur nach für eine niedrige Bauweise sonst sehr gut geeigneten Segmentwehre zu. Bei letzteren Wehren wird der gesamte Wasserdruck von einer einzigen Achse, der Segmentdrehachse, aufgenommen, wohingegen beispielsweise beim Rollschütz die Druckaufnahme durch mehrere Rollen erfolgen kann. Da ganz allgemein jedem Gegenstand in bezug auf seine Größe Grenzen gezogen sind, so leuchtet es ohne weiteres ein, daß von den im einzigen Stützpunkt hochbelasteten Segmentwehren die Grenze der den Druck auf mehrere Punkte verteilenden Rollschützen nicht erreicht werden kann und daß somit das Segmentwehrsystem in der Reihe der Wehre niedriger Bauweise auch nur bis zu einer bestimmten Größe vertreten sein kann. Bei den, wie vorerwähnt, in bezug auf die Aufnahme der Stützkräfte begünstigten Rollschützen ist andererseits der Umstand hinderlich, daß die über Wasser gezogenen Schützkörper vertikal in voller Höhe in Erscheinung treten und für diese Lage entsprechend hohe und weithin sichtbare Führungen notwendig sind. Bei Walzenwehren liegen die einer niedrigen Bauweise entgegenstehenden Schwierigkeiten außerdem noch auf maschinellem Gebiet.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist, nun ein schwenkbares Hubschütz, das in seinem unteren Teil unterwasserseitig je Wehrende über ein mit dem Schützkörper festverbundenes verzahntes Rollsegment als Zwischenstück von einem senkrecht oder schräg geführten Rollwagen gestützt ist, das allen vorerwähnten Mängeln Rechnung trägt und das sich ebenso gut fürkleinere und mittlere als auch für große und größte Anlagen eignet. Die Erfindung besteht darin, daß das Hubschütz in seinem oberen Teil an jedem Wehrende von einer oberwasserseitig gelegenen, mit ihrem freien Ende drehbar am Mauerwerk und mit dem anderen Ende drehbar am Staukörper gelagerten Stange gehalten ist und daß das Hubschütz beim Hochziehen zwangsläufig durch Stange und Rollwagen mit derOberkante nach dem Oberwasser zu in eine horizontale oder annähernd horizontale Lage über Wasser gebracht wird.
  • In der Zeichnung ist das schwenkbare Hubschütz gemäß der Erfindung in den Abb. i und 2 in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i das Hubschütz in Staustellung, während Abb. 2 dasselbe in ausgeschwenkter Stellung darstellt.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, besitzt der Wehrkörper i eine schütztafelartige Form. Zu seiner Abstützung bzrv. Führung dienen auf jeder Seite eine oberwasserseitig angeordnete Halte- oder Führungsstange 2 sowie . ein an sich bekannter zweirädriger Stützwagen 3 auf der Unterwasserseite, wobei die Wagendrückstücke als mit dem Wehrkörper i festverbundene verzahnte Rollsegmente 4 oder als zylindrische Achsen (Balanciers) ausgebildet sind. Der Druck wird mithin an jedem Wehrende auf drei Punkte verteilt. Die Zugstangen 2 sind an ihren beiden Enden bei 5 und 6 drehbar gelagert, wodurch dem Wehrkörper i beim Heben eine nach dem Oberwasser zu gerichtete Schwenkbewegung verliehen wird. Die mittels Gelenk 7 miteinander verbundenen Rollbahnen 8 und 9 der Stützwagen 3 verlaufen vertikal oder annähernd vertikal. In völlig angehobener Lage nimmt der Wehrkörper i auf Grund der vereinigten Führung dicht über dem Wasser eine horizontale Lage ein, um sich in dieser Stellung in Höhenrichtung nur im Maß seiner verhältnismäßig geringen Tiefenstärke zu zeigen. Infolge der in Höhe der Pfeilerplattform vorgesehenen Gelenke 7 können sich die überstehenden Schienenenden 9 bei der Staustellung des Wehrkörpers i. umlegen, und zwar durch Ausnutzung des Eigengewichtes' der Schienenstücke, während das Aufrichten der Schienenenden beim Ausschwenken des Wehrkörpers i durch am Wagen 3 befindliche Mitnehmer erfolgt. Das'Wehrhubwerk, ein beiderseits wirkendes Kettentriebwerk, ist unmittelbar in einem Raum unterhalb der Pfeilerplattform untergebracht. Dem Zahnrad io der Wehrhubkette ii kann, dem Wehr zugerichtet, eine Kettenumlenkrolle vorgelagert, und an geeigneter Stelle, beispielsweise an der Segmentdrehachse, kann eine Gegenführungsrolle 13 für eine Gegenschiene 14 angeordnet sein. Auch kann der Wehrkörper r mit einem die Eisabführung erleichternden beweglichen Aufsatz versehen oder zum gleichen Zweck um ein gewisses Maß absenkbar sein. Den Zug- oder Haltestangen 2 wird vorzugsweise eine stromabwärts gerichtete Neigung (Gefälle) gegeben, wodurch erreicht wird, daß sich zu Beginn der Hubbewegung der Oberteil des Wehrkörpers i von einer etwaigen davorliegenden Eisschicht abhebt.
  • Die Erfindung wird in der Vereinigung der die Drehung bewirkenden, an sich neuen Zug- oder Haltestangen 2 mit dem 'an sich bekannten Stützwagen 3, der sowohl mehrrädrig als auch bei kleinen Wehren durch ein einziges Rad ersetzt sein kann, erblickt, zu dem angestrebten Zweck, d. h. zur Erlangung einer niedrigen Bauweise unter Vermeidung von konstruktiven Schwierigkeiten bei großen und größten Kräften in den Wehrstützpunkten. Infolge der Unterbringung des Wehrhubwerkes unmittelbar in einen Raum unterhalb der Pfeilerplattform sind keinerlei Aufbauten erforderlich, so daß weder die Frage der Aufnahme des Wasserdruckes bei Wehren größten Ausmaßes oder sonst irgendwelche wichtigen Belange Schwierigkeiten bereiten. Bei dem Wehr gemäß der Erfindung darf daher die gestellte Frage restlos als gelöst betrachtet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwenkfähiges Hubschütz, das in seinem unteren Teil unterwasserseitig an jedem Wehrende über ein mit dem Schützkörper festverbundenes verzahntes Rollsegment oder eine Balancierachse als Zwischenstück von einem senkrecht oder schräg geführten Rollwagen gestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß es in seinem oberen Teil an jedem Wehrende von einer oberwasserseitig gelegenen, mit ihrem einen Ende drehbar am Mauerwerk, mit dem anderen Ende drehbar am Staukörper (i) gelagerten Schwenkstange (2) gehalten wird, wobei es beim Ausschwenken aus der Staustellung durch die Schwenkstange (2) und den an sich bekannten Rollwagen (3) mit der Oberkante nach dem Oberwasser zu in eine horizontale oder annähernd horizontale Lage über Wasser gebracht wird.
  2. 2. Schwenkfähiges Hubschütz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkstange(2) in Staustellung eine stromabwärts gerichtete Neigung (Gefälle) besitzt.
DED3921D 1940-04-30 1940-04-30 Schwenkfaehiges Hubschuetz Expired DE842620C (de)

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DED3921D DE842620C (de) 1940-04-30 1940-04-30 Schwenkfaehiges Hubschuetz

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DED3921D DE842620C (de) 1940-04-30 1940-04-30 Schwenkfaehiges Hubschuetz

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DE842620C true DE842620C (de) 1952-06-30

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ID=7030750

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DED3921D Expired DE842620C (de) 1940-04-30 1940-04-30 Schwenkfaehiges Hubschuetz

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