DE846661C - Schleif- und Laeppvorrichtung fuer Hartmetallwerkzeuge - Google Patents

Schleif- und Laeppvorrichtung fuer Hartmetallwerkzeuge

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DE846661C
DE846661C DEE1903A DEE0001903A DE846661C DE 846661 C DE846661 C DE 846661C DE E1903 A DEE1903 A DE E1903A DE E0001903 A DEE0001903 A DE E0001903A DE 846661 C DE846661 C DE 846661C
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DE
Germany
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grinding
lapping
turntable
lapping device
tool
Prior art date
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Expired
Application number
DEE1903A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Heise
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/34Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of turning or planing tools or tool bits, e.g. gear cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleif- und Läppvorrichtung für Hartmetallwerkzeuge Zunr \acltsrlrleiferr voll 1lartnietallwerkzeugen benutzt rnan bereits Vorrichtungen mit zwei tunlaufenden L'larrscltleifsclteilten, von denen die eine zum Schleifen, die andere ztirn Läppert dient, wobei der Aistellwinkel des Werkzeugs bei beiden Vor-11111 etw;t ',_° a1lweicl1t. Hierbei hat nian entweder für heide Schleifscheiben je einen besonderem Werkzeughalter vorgesehen, in welchen die zti behandeludett Werkzeuge nacheinander eingespannt werden, oder rnan hat den Werkzeughalter auf @ülirungsbettcu oder Führtirigsstangen versclrieltbar und kippbar angeordnet, so daß das einrnal eingespannte Werkzeug zuerst an die eine. dann a11 die aridere Scheitre jeweils mit (lern erforderlichen Anstellwinkel angestellt werden kann.
  • 1 )ie 1?rlindtrrrbetrifft ehre Vervollkornrntititig der @cltleifvorrichtun@ rnit einem einzigen Werkzeughalter.
  • Sie besteht darin, claß die an einem äußeren Ende die Schleif- und die Läppscheibe tragenden Wellen rnitsanit ihren Lagerungen, ihrem Antrieb und denn Zwischengetriebe auf einer Drehplatte angeordnet sind, welche um eine senkrecht zu den Wellen gerichtete Achse derartig schwenkbar und feststellbar ist, daß nacheinander oder abwechselnd die eine oder die andere Scheibe in die zur Anstellung des zu schleifenden Werkzeugs geeignete Lage gebracht werden kann.
  • hierbei können entweder, die Wellen radial auf der Drehplatte angeordnet und mit Iiegelritzeln auf ihren inneren Enden im Eingriff mit der gemeinsamen, zur Drehplatte gleichachsigenAntriel>skegelradwelle sein und einen größeren Winkel (9o° und darüber) einschließen, so daß zur Umsetzung etwa eine Vierteldrehung der Drehplatte ausreicht, es können auch die beiden Scheibenwellen zueinander parallel sein und die Drehplattenachse in einem Abstande senkrecht kreuzen, welcher kleiner als der Scheibenhalbmesser ist. In diesem Fall sitzen die Scheiben all entgegengesetzten Enden ihrer zueinander gegenläufigen Wellen und werden nacheinander durch eine Schwenkung um iSo° in ihre Arbeitsstellung gebracht.
  • Die einfachste Ausführung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß die beiden Scheiben an den Enden einer gemeinsamen, mitsamt dem Antrieb und dein Getriebe auf der Drehplatte gelagerten Welle fliegend angeordnet sind und daß die waagerechte `Vellenachse die senkrechte Drehachse der Drehplatte in einem Abstand kreuzt, welcher kleiner ist als der Halbmesser der Scheiben. In ihrer Arbeitsstellung befindet sich dann die eine Scheibenachse rechts, die andere links vom eingesetzten Werkzeug, und beide haben in ihrer Arbeitsstellung auch entgegengesetzte Drehrichtung. Der Werkzeughalter ist bei allen vorstehend genannten Scheibenwellenanordnungen auf einem radial und tangential zur Drehplatte verschieblichen Block gelagert und diesem gegenüber durch einen Exzenter oder eine Stellschraube um eine waagerechte, quer zur Wellenachse angeordnete Achse um einen kleinen Winkel (kleiner als i°) zwischen Feststellvorrichtungen oder Anschlägen schwenkbar. Mittels Handgriff kann der Werkzeughalter auf seinem Führungsblock gegen Federdruck von der die Schleifscheiben tragenden Drehplatte abgerückt werden, wenn die Drehplatte geschwenkt werden soll. Außerdem kalin der Führungsblock tangential zur Drehplatte beweglich sein. Die Anordnung der Scheibenwellen auf einer Drehplatte bietet gegenüber der reinen Parallelverschiebung zweier gleichachsig nebeneinander alli iä * her nd in einer Ebene angeordneten Schleifschei 1-ben relativ zum Werkzeughalter den Vorteil, daß die Ausgestaltung des Werkzeughalters zur Auflialiine verschiedenartig geformter Werkzeuge nicht durch die Nachbarschaft zweier Scheiben behindert ist, sondern hierbei nur der voll einer Scheibe beanspruchte Raune berücksichtigt werden muß. Ferner ist die Anordnung zweier Schleifscheiben auf einer gemeinsamen Welle bei Verwendung eitles . einzigen, nicht umsetzbaren Werkzeugträgers auch nur bei Lagerung der Welle auf einer Drehplatte möglich.
  • Wenn man die eine Scheibenwelle oder die beiden Scheiben gemeinsame Welle gegenüber der Drehplattenebene um einen sehr kleinen Winkel, etwa um '/z bis '/a° neigt, dann erhält man zwischen den Atistellwinkeln des Werkzeugs gegenüber der Schleif- und gegenüber der Läppscheibe einen entsprechenden Unterschied und genügt damit der Forderung, daß der Anstellwinkel an der Läppscheibe um etwa '/z° größer sein soll als an der Schleifscheibe, ohne die Neigung des Werkzeughalters verändern zu müssen. Man kann also die erwähnte Exzenterhandhabe einsparen und hat den Vorteil, daß jeder Scheibenart der ihr entsprechende Artstellwinkel zwangsläufig zugeordnet ist.
  • Einzelheiten und die Wirkungsweise der Einrichtungen nach der Erfindung ergeben sich aus der Betrachtung zweier Ausführungsbeispiele, von denen das eine in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. 2 in schematischer Draufsicht und in Abb. 3 in schematischer Queransicht dargestellt ist, während die Abb.4 im Längsschnitt und Abb. 5 in Draufsicht eine andere Ausführungsform zeigen.
  • Auf dem Ständer i ist mittels eines hohlzylindrischen Ansatzes 2 und der Längs- und Querlager3,4die Drehplattes um i8o°um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert. Auf der Drehplatte sind die Lagerständer 6 für die Schleifscheibenwelle 7 mit der Exzentrizität e angeordnet. Mit dem Lagerhals 8 ist der Tragblock 9 für den Außenläufermotor io verbunden. Durch den hohlen Lagerhals « ist der Riementrieb i i zwischen dem Motor und der Scheibenwelle hindurchgeführt.
  • Auf dem oberen Ständertisch i ist auf Führungen 12 der Führungsblock 13 tangential zur Drehplatte 5 geführt. Auf dem Führungsblock 13 befinden sich in Augenlagern 14 festgelegte Führungsstangen 15, auf welchen eine Trägerplatte 16 radial zur Drehplatte zwischen Anschlägen oder gegen den Druck einer Feder 20 beweglich ist. Auf der Tragplatte 16 ist schließlich um eilte Querachse 17 schwenkbar der eigentliche Werkzeugträger 18 angeordnet, dessen Neigung durch eilte von Hand betätigte Exzenterwelle i9 eingestellt werden kann.
  • Wenn nach Beendigung des Anschliffs durch die Schleifscheibe 21 die Läppscheibe 22 an das Werkzeug angestellt werden soll, wird der Werkzeugträger mitsamt seiner Trägerplatte radial von der Drehplatte entfernt, diese um i8o° geschwenkt und mit nicht dargestellten -Mitteln festgelegt. Alsdann wird die Neigung durch Betätigung des Exzenters i9 verstellt, worauf das Lippen beginnen kann. Während des Schleifelis und Läppers kann in bekannter Weise der Werkzeugträger auf der Führung 12 kurzhübige, von Hand oder durch ein Getriebe bewirkte Bewegungen zur Ausnutzung der Schleifzone ausführen. In der Ablt. 3 ist die vom Werkzeugträger aus gesehene Arbeitsstellung der Schleifscheibe 21 mit ausgezogenen, die Arbeitsstellung der Läppscheibe 22 mit gestrichelten Kreisen dargestellt und ihre Drehrichtungen durch entsprechende Pfeile allgedeutet. Innerhalb der Kreisüberschneidungen vollzieht sich der Schleif- bzw. Läppvorgang.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 und 5 sind auf den Lagerböckelt 23 der Drehplatte 24 zwei Scheibenwellen parallel zueinander und beiderseitsexzentrisch zur Drehplattenachse angeordnet und durch die Reibräder 25 und 26 gegenläufig miteinander verbunden. Die Schleifscheibe 21 sitzt hierbei auf der Welle 27, die Läppscheibe auf der Welle 28. Beim Schwenken der Drehplatte um i8o° vertauschen die beiden Scheiben ihre Lage gegenüber dem Werkzeugträger 29, welcher auf Pendelstützen 30 zwischen Anschlägen 31 und 32 kleinere Ausschläge tangential zur Drehplatte während des Schleif- oder Läppvorgangs vollführen kann.
  • Da hierbei der Werkzeugträger keine Einrichtung zum Verstellen des Anstellwinkels hat, ist die eine Welle, vorzugsweise die riemenscheibenfreie Welle, gegenüber der Drehplattenebene um einen kleinen Winkel geneigt, so daß beide Wellenachsen eine windschiefe Ebene bestimmen und die Schleifebenen beider Scheiben somit einen um ein geringes verschiedenen Anstellwinkel erhalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleif- und Läppvorrichtung für Hartmetallwerkzeuge mit einer Planschleifscheibe, einer Läppscheibe und einem einzigen Werkzeughalter, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren äußeren Enden die Schleif- bzw. Läppscheibe (21, 22) tragenden Wellen mitsamt ihren Lagerungen und Antrieben auf einer um eine z11 den Wellenachsen senkrechte Achse schwenkbaren und feststellbaren Drehplatte (5) angeordnet sind.
  2. 2. Schleif- und Läppvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem äußeren Ende die Schleif- und Läppscheiben tragenden untereinander parallelen Wellen (27, 28) gegenläufig sind und beiderseits die senkrechte Achse der Drehplatte in einem Ab-Stande (e) kreuzen, welcher kleiner ist als der Halbmesser der Schleif- und Läppscheiben.
  3. 3. Schleif- und Läppvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekfnnzeichnet, daß eine an ihren beiden Enden die Schleif- und Läppscheiben (21, 22) fliegend tragende Welle (7) die Drehachse der Drehplatte in einem Abstande kreuzt, welcher kleiner ist als die Halbmesser der Schleif- und Läppscheiben.
  4. Schleif- und Läppvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (18, 29) in der Achsrichtung der Scheibenwellen (7, 27, 28) und tangential zur Drehplatte verschieblich auf einem Führungsblock angeordnet ist.
  5. 5. Schleif- und Läppvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (18) gegenüber dem Führungsblock (13, 16) um eine tangential zur Drehplatte liegende waagerechte Querachse (17) in engen Grenzen beispielsweise durch eine handbetätigte Exzenterwelle (i9) schwenkbar ist.
  6. 6. Schleif- und Läppvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder die Scheibenwelle gegenüber der Drehplattenebene um einen spitzen Winkel in der Größenordnung von weniger als i° geneigt ist, so daß um diesen Betrag oder um das Doppelte der Anstellwinkel zwischen Werkzeug und Schleifscheibe von dem Anstellwinkel zwischen Werkzeug und Läppscheibe verschieden ist.
DEE1903A 1950-08-05 1950-08-05 Schleif- und Laeppvorrichtung fuer Hartmetallwerkzeuge Expired DE846661C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040410B (de) * 1953-06-11 1958-10-02 Kurt Vesper Vorrichtung zum Vor- und Fertigschleifen von Hartmetallstaehlen, insbesondere Drehstaehlen, in einer Aufspannung
DE1079498B (de) * 1954-06-22 1960-04-07 Ahle Fa Geb Vorrichtung fuer Schleifarbeiten, insbesondere zum Schleifen von Federenden
DE2652025A1 (de) * 1975-12-10 1977-06-23 Esco Sa Schleif- und poliermaschine fuer werkzeuge
DE4124417A1 (de) * 1990-08-31 1992-03-05 Mas Vertriebsgesellschaft Fuer Verfahren und maschine zum nachschleifen von hartmetallbohrern mit sonderschliff

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DE1040410B (de) * 1953-06-11 1958-10-02 Kurt Vesper Vorrichtung zum Vor- und Fertigschleifen von Hartmetallstaehlen, insbesondere Drehstaehlen, in einer Aufspannung
DE1079498B (de) * 1954-06-22 1960-04-07 Ahle Fa Geb Vorrichtung fuer Schleifarbeiten, insbesondere zum Schleifen von Federenden
DE2652025A1 (de) * 1975-12-10 1977-06-23 Esco Sa Schleif- und poliermaschine fuer werkzeuge
DE4124417A1 (de) * 1990-08-31 1992-03-05 Mas Vertriebsgesellschaft Fuer Verfahren und maschine zum nachschleifen von hartmetallbohrern mit sonderschliff

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