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Doppelrandvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen Die Erfindung
bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen zur Herstellung formgerecht gearbeiteter
Strümpfe und betrifft im besonderen eine Vorrich-tung zur selbsttätigen Durchführung
der Doppelrandherstellung beim Erzeugen mehrfach gefalteter Teile von Wirkwaren,
wie z. B. flachen Strumpfwarenstücken.
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Ein Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer zur Verwendung
bei Wirkmaschinen zur Herstellung formgerecht gearbeiteter Strumpfwaren dienenden
neuartigen und verbesserten Doppelrandvorrichtung, die einfacher undgedrängter in
derAusführung ist, in eine Maschine üblicher Art mit einer Mindestveränderung der
üblichen Antriebsvorrichtungen dieser Maschine leichter eingebaut werden kann und
gut geeignet für vollautomatischen Betrieb in Verbindung mit den verschiedenen Wirkmechanismen
dieser Maschinen ist, um eine Doppelrandware herzustellen, deren Herstellung umfaßt:
Das Anschlagen der Anfangsmaschenreihe der Doppelrandware, das Wirken und Falten
der Doppelrand-Ware und das Aufstoßen der Anfangsmaschenreihe des Doppelrandes auf
eine auf den Nadeln befindliche:\lasclienreihe, um den Doppelrand zuschließen.
Die
den Gegenstand der Erfindung bildende Doppelrandvorrichtung ist zum Anschlagen der
Anfangsmaschenreihe sowie zum Aufstoßen der Maschen der Anfangsmaschenreihe zurück
auf die Nadeln der Fontur mit Doppelrandwerkzeugen versehen, die im Aufbau und im
Arbeiten im wesentlichen denjenigen Werkzeugen ähnlich sind, die in der amerikanischen
Patentschrift 2 269 463 von L i e b e r k n e c h t dargestellt und beschrieben
wurden.
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Die Erfindung bedeutet in vieler Hinsicht eine Verbesserung der Konstruktion
und der Anordnungen der in der vorerwähnten amerikanischen Patentschrift von L i
e b e r k n e c h t dargestellten und beschriebenen Teile.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Verbesserung des Aufbaus und
der Zusammenarbeit der miteinander arbeitenden Doppelrand- und Wirkvorrichtungen
der Maschine sowie der zugeordneten Schaltvorrichtungen, um den Doppelrand und die
zugehörigen Längen- und Fußteile des Strumpfrohlings wirkungsvoller zu arbeiten.
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Die hier dargelegte Doppelrandvorrichtung, die in einer bevorzugten
Form die verschiedenen Kennzeichen der Erfindung enthält, ist von der allgemeinen
Art, die aus einer Reihe von Doppelrandhaken gebildet wird, die senkrechte Schaftteile
und aufwärts gerichtete auf ihren Außenkanten genutete Haken besitzen, wobei die
Doppelrandhaken soweit voneinander auf Abstand stehen, daß eine Anschlagmaschenreihe
nur auf jeder zweiten Nadel gebildet wird. Während des Arbeitens der :@nschlagmaschenreihewerden
denDoppelrandhaken mit Bezug auf die Stuhlnadeln senkrechte, nach vorwärts und nach
rückwärts gerichtete Bewegungen gegeben, um von den zweiten Stuhlnadeln die Fadenschleifen
abwechselnder Nadelstäbchen oder Nlaschenstäbrhen abzupressen und dann in die Haken
einzuhängen. Später werden dann die Doppelrandhaken wieder mit Bezug auf die Stuhlnadeln
bewegt, um die Anfangsmaschenreihe zurück auf die Stuhlnadeln zu übertragen und
dadurch den Doppelrand zu schließen.
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Gemäß der Erfindung enthält der Trag- und Antriebsaufbau für die Doppelrandhaken
in jeder Fontur der Maschine eine Reihe von rückwärts gerichteter Traghebel, die
von einer in einiger Entfernung unterhalb und vorwärts des Arbeitstisches der Maschine
liegenden Drehwelle getragen werden, und enthält ferner zwei aufwärts gerichtete
Doppelrandliakentragarme, diezwecks Vorwärts-undRückwärtsbewegungen um Drehverbindungen
herum von den obenerwähnten Doppelrandtraghebeln getragen werden. Die Bewegung der
waagerechten Hebel in einer senkrechten Ebene und die Bewegung der Doppelrandhakentragarme
in einer Vorwärts- und Rückwärtsrichtung wird mittels Nocken einer Doppelrandnockenwelle
gesteuert, die unterhalb und etwas rückwärts des Arbeitstisches und oberhalb der
Hauptnockenwelle der Maschine liegt. Die erforderlichen senkrechten Bewegungen werden
den Doppelrandliaken mittels Nockenhebel erteilt, die fest mit der die waagerechten
Doppelrandhebel tragenden Drehwelle verbunden sind und sich unterhalb der Doppelrandnockenwelle
erstrecken. Die senkrechte Stellung derDoppelrandliaken wird weiterhin während desjenigen
Abschnittes der Doppelrandherstellung, der sich der Herstellung der Anfangsanschlagreihe
anschließt, mittels zusammenarbeitender Sperr- und Klinkenhebel gesteuert, die selbsttätig
geschaltet werden, um die senkrechte Arbeitshöhenstellung der Doppelrandhaken während
jeder der verschiedenen aufeinanderfolgenden Stufen der Doppelrandherstellung zribestimmen.
Um Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen den Doppelrandtragarmen und den von ihnen getragenen
Doppelrandhaken zu erteilen, sind Nocken- und Läuferverbindungen vorgesehen, die
eine rückwärts des Arbeitstisches liegende Schwingwelle enthalten, die über Nocken
und nachgiebige Läuferhebel gedreht wird und an der Stoßhebelarme befestigt sind,
um gegen die zugehörigen Doppelrandtragarme zu drücken und diese in Rückw-ärtsrichtung
zu bewegen. Der Aufbau und die Anordnung der Nocken-und Läuferverbindungen für die
Doppelrandvor-und -zurückbewegung ist so gewählt, daß lediglich eine federnde Kraft
aufgewendet wird, um die Doppelrandhakentragarme und die Doppelrandhaken in der
Rückwärtsrichtung zu bewegen.
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Um eine sicherere und zuverlässigere Regelung fier die Einstellung
und Bewegung der Doppelrandhaken in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, insbesondere
während des Wirkens der Anschlagniaschenreihe, zu haben, ist eine neuartige Unterleg-
oder Versteifungseinrichtung für die Doppelrand-haken vorgesehen, die gegen die
Doppelrandtragarme im wesentlichen in der Doppelrandhakenhöhe wirkt. Diese Unterleg-
oder Versteifungsvorrichtung besteht aus einer Reihe von Versteifungsplatten, die
zwischen und an den Eiiden der verschiedenen Fonturen oder Arbeitsstellen an aufwärts
gerichteten Hebelarmen aufgestellt sind, die an einer Schwingwelle sitzen, an der
ein oder mehrere abwärts gerichtete Nockenhebel befestigt sind, um in Eingriff mit
auf der Doppelrandnockenwelle sitzenden, zusammenarbeitenden Nocken zu treten. Die
Stütznockenhebel und Platten werden während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe
aufgestellt, um eine sichere Unterlage für die Doppelrandhaken während des Abpreßvorganges
der Nadelschleifen von den jeweils zweiten Nadeln zu schaffen, und werden dann wieder
zum Arbeiten gebracht, um die Vorwärts- und Rückwärtsstellung der Doppelrandhaken
während der Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Haken zu regeln, zu dem Zweck, die
abgeworfenen Fadenschleifen nach vorwärts zu schieben und in die Haken hineinzuhängen.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung wird eine neuartige und verbesserte
Aufstellung und Zusammenarbeit der verschiedenere Antriebswellen der Maschine dadurch
erreicht, daß die die vordere Fangschiene (Verteilschiene) bewegende Schwingwelle
der Maschine zusammen mit den zugehörigen Tragarmen und Nockenhebeln rückwärts von
der Hauptnockenwelle im wesentlichen oberhalb der hinteren unteren Schiene der Maschine
gelagert ist, um einen ausreichenden Raum für die Doppelrandnockenwelle
in
der bevorzugten Lagerung unterhalb des Werktisches und oberhalb der Hauptnockenwelle
zu schaffen.
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Weiter sind gemäß der Erfindung die verschiedenen Doppelrandbarren
längs der Maschine mit den Tragarmen in solcher Weise verbunden und sitzen in solcher
Weise auf den Tragarmen, daß irgendeine Gier Doppelrandbarren durch den Bedienungsmann
leicht abgenommen werden kann, um bequemen Zugang zu den Barunterliegenden Teilen
der Mascliiiie zu haben, und dann durch den Bedienungsinann in einer genau eingestellten
Stellung leicht wieder eingesetzt werden kann.
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Bei der dargestellten Maschine trägt jede Doppelrandbarre auf ihrem
:Mittelteil einen aufwärts gerichteten Arm, der zwischen zwei relativ feststehenden
l@insteilschrauben erfalit wird, die durch die Kantenharrentragwelle von der Mindermaschine
getragen werden, um die verschiedenen Doppelrandhaken mit den zusammenarbeitenden
Nadeln genau aufzustellen, sobald die Hakeii in Arbeitsstellung mit Bezug auf die
Nadeln iin Laufe der Arbeitsvorgänge beim Anschlagen einer Anfangsmaschenreihe der
Doppelrandware und später beim Übertragen der Anfangsmaschenreihe zurück auf die
Nadeln zum schlielien des Doppelrandes vorwärts bewegt werden. Die blittenausrichtung
der einzelnen Doppelrandbarren in der oben dargelegten Weise hat sich als eine wesentliche
Verbesserung der gegenüber den früher verwendeten Verfahren der Führung der einzelnen
Doppelrandbarren mittels auf gegenständigen Enden derselben gelegenen locken erwiesen,
da die neue Ausrichtung einfacher und weniger kostspielig herzustellen ist, leichter
und genauer eingestellt werden kann und im wesentlichen unbeeinflußt durch die Ausdehnung
oder Schrumpfung der Metallteile als Folge von Teniperatttrwechseln ist.
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Weiter sind gemäß der Erfindung die Doppelrandvorriclitung und die
zugeordneten Wirkwerkzeuge besonders ausgelrildet und angeordnet, um eine auf jeder
zweiten Nadel hängende Anschlag-Maschenreihe von kleinen festgeformten i@-lascheti
zu bilden. Die \"orriclitutig, durch die diese Maschen gebildet «-erden. enthält
einen besonderen, beim Anschlagen verwendeten Nadelpreßnocken und einen ihni zugeordneten
besonderen Dlaschenlängenregler für die Anfangsmaschenreihe, die beim Herstellen
der Anschlagsniaschenreilie zum Arbeiten gebracht werden. um die Nadeln so einzustellen,
daß die gegen die Schäfte der Nadeln durch das Arbeiten der üblichen Kulierplatinen
und Verteilplatinen gebildeten Fadenschleifen wesentlich kleiner sind, als üblicherweise
auf der :Maschine gearbeitet werden konnten. Die auf diese Weise gebildeten Fadenschleifen
können beispielsweise von einer Länge im Bereich einer halben Länge derjenigen Fadenschleife
sein. die für eine gewöhnliche Masche auf der Maschine gebildet werden würden. Die
Doppelrandhaken der dargestellten Maschine sind besonders ausgebildet und angeordnet,
um mit den Nadeln bei der Bildung der Anfangsmaschenreihe zusammenzuarbeiten und
die auf diese Weise gebildeten Fadenschleifen von allen zweiten Nadeln im wesentlichen
oberhalb der üblichen Preßstellung abzuschlagen. Während der anschließenden Relativbewegung
der Nadeln und der Platinen wird, wenn die Nadeln nach abwärts gegen die Abschlagstelle
sich bewegen, der durch die abgeschlagenen Schleifen gegebene Faden der Länge des
Fadens der verbleibenden Schleifen zugefügt, denen auf diese Weise eine Länge gegeben
wird, die gleich ist derLänge, die sich beimWirken einer gewöhnlichen Masche ergibt,
so daß die Relativeinstellung der Nadeln, Platinen und Abschlagkammzinken für die
Maschenlänge, sobald die Nadeln abwärts an der Presse vorbei und zur Abschlagstellung
sich bewegen, im wesentlichen ungeändert beibehalten werden kann.
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Gemäß der Erfindung ist ferner eine neuartige und verbesserte Konstruktion
und Anordnung der Doppelrandstababzugsvorrichtung vorgesehen, die Doppelrandstababzugshaken
und endlose Abzugsketten enthält, die eine federnde Verbindung mit einer gewichtsbelasteten
Abzugswelle haben. Die Doppelrandstäbe werden vor dem Zeitpunkt ihrer \Terwendung
in Haltern gehalten, die von den zugehörigen Kantenbarren der Maschine getragen
werden. Die aus Ketten und Abzugshaken bestehende Doppelrandstababzugsvorrichtungen
werden in einer voreingestellten Stellung gehalten und arbeiten mit einer Scheinbewegung
der Mindermaschine und der Kantenbarren zusammen, um ein automatisches Einlegen
der Doppelrandstäbe zu bewirken und eine Falte der Doppelrandware abzuziehen. Während
des Einlegens wird die Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung der Kantenbarre,
die für gewöhnlich mit der Mindermaschine arbeiten würde, in Außerarbeitstellung
gesetzt.
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Eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Steuerung des Arbeitens
und zum Neueinstellen der Doppelrandstababzugsvorrichtung ist vorgesehen, die aus
einer von der Hauptnockenwelle der Maschine betätigten Sperrad- und Sperrklinkenverbindung
besteht, die nach dem Einlegen der gewichtsbelasteten Abzugswelle eine schrittweise
Drehbewegung in umgekehrter Richtung erteilt, um den Doppelrandstababzug neu einzustellen.
Die Abzugsketten und Haken werden in ihrer neu eingestellten Stellung mittels einer
Klinke gehalten, die durch Berührung mit dem Doppelrandstab betätigt wird, sobald
der Stab in Arbeitsstellung gehalten wird, um die Haken für den Eingriff mit den
Doppelrandstäben freizugeben. Das Arbeiten der Neueinstellklinke und Sperradverbindung
wird sowohl zum Beginnen als auch zum Beenden des Neueinstellvorganges durch eine
Bewegung der Doppelrandstababzugsketten gesteuert.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist ein neuartiger Fadenschneider
vorgesehen, der entsprechend den Einstellungen der Musterkette automatisch betätigt
wird, um das festgeklemmte Ende des Doppelrandfadens am Beginn des Doppelrandwirkvorganges
durchzutrennen. In der bevorzugten Form der Vorrichtung hat der Fadenscbneider die
Form eines Messerarmes, der schwingbar auf einer
der Trägerbrücken
für die Doppelrandstababzugsvorrichtung gelagert ist. Das Arbeiten des Messers wird
automatisch gesteuert durch den Doppelrandstababzugsketten und -haken erteilte Scheinbewegungen,
die bewirken, daß das Messer automatisch verschwenkt und zurückgestellt wird. Um
das Fadenmesser zum Arbeiten zu bringen, wird die an der Maschine vorgesehene Entspannungsvorrichtung
für den Doppelrandstababzug zum Arbeiten gebracht, um die Doppelrandstababzugsketten
und -haken um eine kurze Strecke von der Neueinstellstellung aus nach rückwärts
zu bewegen, und wird dann wieder in die Neueinstellstellung zurückgeführt. Die anschließende
Bewegung der Doppelrandstababzugsketten und -haken nach Freigabe in Vorwärtsrichtung,
um den Doppelrandstab zu erfassen und die Doppelrandware abzuziehen, bewirkt die
Rückstellung des Fadenmessers.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist der Doppelrandwarenabzug
so ausgebildet, daß er nur während eines Teiles der Warenherstellung arbeitet, und
zwar während der Herstellung des Doppelrandes und eines Teils des Längens. Während
des Arbeitens des unteren Längens und des Fußes genügt das Gewicht des Doppelrandstabes
und der fertigen Ware zusammen mit der die gewirkte Ware auf die Rückseite der Nadeln
schiebenden Wirkung der hier dargestellten gekehlten Absc.hlagkämme, um eine ständige
Überführung der gewirkten Ware in die die Ware aufnehmenden Behälter hinein aufrechtzuerhalten.
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Die selbsttätige schrittweise Rückehr der Doppelrandstababzugsketten
und -haken wird während der Herstellung des unteren Längens und Fußes des Strumpfrohlings
durchgeführt, so daß der Doppelrandstababzug völlig neueingestellt ist, ehe das
Abpressen der fertiggestellten Gruppe von Strumpfrohlingen erfolgt.
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Ferner ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zur automatischen
Steuerung des Arbeitens der Mindermaschine in Verbindung mit der Doppelrandvorrichtung
vorgesehen, die folgende Teile enthält: Eine mustergesteuerte Vorrichtung zum Bewegen
der Mindermaschine auf eine hohe Außerarbeitstellung für das Anschlagen und auch
für den zum Schließen des Doppelrandes erforderlichen Maschenübertragungsvorgang,
eine mustergesteuerte Vorrichtung zum Zurückführen der Mindermaschine in Arbeitsstellung
nach jedem der vorerwähnten Arbeitsvorgänge und eine mustergesteuerte Vorrichtung
zum Verhindern der seitlichen Verschiebung der Kantenbarre der Mindermaschine während
der Scheintauchbewegung der Mindermaschine und der Kantenbarre beim Einlegen des
Doppelrandstabes.
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Gemäß der Erfindung werden die Abschlagkämme der Maschine in einer
neuartigen Weise getragen und betätigt, so daß diese Werkzeuge nach vorwärts und
abwärts während vorbestimmter Abschnitte des Wirkzyklus lediglich federgelagert
sind und während anderer vorbestimmter Abschnitte des Zyklus sowohl in senkrechter
Richtung als auch in waagerechter Richtung fest unterstützt werden. In der dargestellten
TNIaschine sind die Abschlagkämme auf Rahmen gelagert, die mit Schwenkzapfen ausgerüstet
sind, die in abwärts gerichtete, halbkugelförmige Lager eingreifen, die in den senkrecht
bewegbaren üblichen Abschlagkammhebelträgern gebildet sind. Die Abschlagkanimrahmen
und die von ihnen getragenen Abschlagkämme werden in diesen Lagern nach aufwärts
und nach vorwärts durch Zugfedern gespannt. Auf nockenbetätigten Hebelarmen sitzende
einstellbare Anschlagschrauben können in Berührung mit der Unterseite der Lagerzapfen
gebracht werden, so daß die Federlagerung in der senkrechten Richtung vollständig
ausgeschaltet und dafür eine antriebsschlüssige, nockengesteuerte Bewegung der Abschlagkämme
während eines Teiles jedes Wirkzyklus entsprechend den Schaltungen der Antriebsnocken
gesetzt wird. Eine antriebsschlüssige Steuerung der senkrechten Stellung der Abschlagkä
mme wurde besonders während der Abwärtsbewegung der Nadeln für erstrebenswert befunden.
Sobald die Nadeln sich dann der Abschlagebene nähern, werden die den Schwenkzapfen
berührenden Anschlagschrauben abwärts aus der Berührung heraus bewegt, so daß das
Abschlagen der Maschen gegen in senkrechter Richtung federgelagerte Abschlagkämme
erfolgen kann.
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Für -Mindervorgänge ist eine besondere Gruppe von die Abschlagkämme
betätigenden Nocken vorgesehen, die dahin wirken, eine antriebsschlüssige Steuerung
der Stellung der Abschlagkämme in der senkrechten Ebene während des ganzen Minderzyklus
hindurch aufrechtzuerhalten.
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Ferner ist gemäß der Erfindung eine neuartige und hochentwickelte
:Anordnung von mustergesteuerten Schaltteilen vorgesehen, um ein im wesentlichen
ununterbrochenes undautomatischesArbeiten der itlaschine zum @N'irken des Doppelrandabsclinittes
eines gewirkten Strumpfrohlings zu sichern. Diese Schaltteile, die später ausführlich
dargelegt sind, enthalten eine Hilfseinrichtung, die in einem der Ansclilaginasc@lenreilie
und der Doppelrandübertragung vorangehenden Arbeitsgang zum Arbeiten gebracht wird
und die automatisch arbeitet, um die Einumdrehungskupplung der Doppelrandnockenwelle
der -Maschine einzukuppeln und nach einer entsprechenden Zeitverzögerung die Doppelrandnockenwelle
axial zu verschieben, und zwar im ersterwähnten Fall in eine Stellung zum Anschlagen
und im zweiten Fall in die Doppelrandübertragungsstellung.
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Zur Erreichung dieser Ziele und später erkenntlicher anderer Ziele
bestehen die verschiedenen Kennzeichen der Erfindung in den hier nachstehend beschriebenen
und beanspruchten Vorrichtungen, Kombinationen und in der Anordnung von Teilen,
die zugleich mit den durch sie erzielten Vorteilen den Fachleuten aus der nachstehenden
Beschreibung an Hand der Zeichnungen leicht verständlich sind. In den Zeichnungen
ist Fig. i ein am linken Ende der Maschine liegender Schnitt, gesehen von links.
mit Teilen der Doppelrandvorrichtung, derMindervorrichtung, zusammen mit der Nockenwellensteuervorrichtung
und der
Mustervorrichtung, wie sie auch in der Vorderansicht in
Fig. 8 dargestellt sind, Fig.2 ein Schnitt durch die Maschine, gesehen von links,
um vor allem die Trag- und Antriebsvorrichtungen für die Doppelrandbarren kenntlich
zu machen, Fig.3 ein Teilschnitt der Maschine, gesehen von links, nach Linie 3-3
der Fig. io, um besonders die Trag- und Antriehsvorrichtung zur Bewegung der adeln
zu zeigen, und zwar zusammen mit dein Sondernocken zur Regelung der Nadelbewegung
während des Atischlagens, Fig.4 ein senkrechter Teilschnitt der Maschin(:, gesehen
von links, der im besonderen die Trag- und Antriebsvorrichtungen für die Abschlagkämme
zeigt, die in der Vorderansicht in Fig. ii dargestellt sind, Fig. ; ein senkrechter
Teilschnitt der Maschine, gesehen von links, im wesentlichen nach Linie 5-5 der
Fig. io, in dein besonders der Anschlagmaschenlängenregler und die Vorrichtung zur
Regelung der senkrechten Bewegungen des Rahmens der Mindervorrichtung erkenntlich
sind, zusammen mit den Vorrichtungen zur Bewegung der -.Mindervorrichtung in eine
außergewöhnlich hohe Ruhelage und der Vorrichtung, die automatisch die lfindervorrichtung
auf ihre normale Arbeitslage wieder zurückführt, Fig.6 ein senkrechter-Teilschnitt
der Maschine, gesehen von links, der im besonderen die in Fig. io in Vorderansicht
dargestellte Vorrichtung zur Regelung des Alttriebs der Kantenbarre, dargestellt
in Fig. 12 in Vorderansicht, und die Regelvorrichtung, dargestellt in Fig. io in
Vorderansicht, zeigt, Fig.7 ein senkrechter Teilschnitt der Maschine, der vor allem
die Nocken- und Läuferverbindungen zur Steuerung der Vor- und Rückwärtsbewegung
der Doppelrandbarre, die Entspannungsvorrichtung und die verbesserte Hubvorrichtung
für die Fangschiene der Maschine zeigt, Fig.8 eine Teilansicht von vorn eines Teiles
der :Maschine, zusammen mit der llusterkettenschaltvorrichtung, einer Gruppe von
von der Musterkette aus gesteuerten Schaltstangen, den Vorrichtungen zum Verschieben
der Haupt- und Doppelrandnockenwelle und dem Antrieb der Doppelrandnockenwelle,
Fig.9 eine Teilansicht von vorn, die die zwei Forsturen zugeordneten Doppelrandbarren
zusammen finit ihren Trag- und Antriebsvorrichtungen, der Kantenbarre mit den darauf
aufgelegten Doppelrandstäben lind die Minderspindel zeigt, Fig. io eine Teileinzelansicht
der Maschine von vorn, die im besonderen einenTeil derHauptnockenwelle der Maschine
zusammen mit der in Fig.5 und 6 dargestellten Hubvorrichtung für die Mindervorrichtung
und die Vorrichtung für den besonderen Maschenläng enregler zeigt, Fig. 11 eine
Teilvorderansicht, die besonders die Hubvorrichtung für die Fangschiene sowie die
Abschlagbarre und den Trag- und Antriebsaufbau dafür zeigt, Fig. 12 eine Teilvorderansicht,
die besonders die in Fig. 7 dargestellte Entspannungsvorrichtung und die in Fig.6
dargestellten Trag- und Antriebsverbindungen für die Kantenbarre zeigt, zusammen
mit einer Riegeleinrichtung, um die Vorrichtung ausztischalten, damit der Kantennadelbarre
die in '.;ngsrichtung erfolgende normale Verschiebebewegung gegeben werden kann,
Fig. 13 eine Teilvorderansicht, die'einen Teil der 1)ol>lielrandnockenwelle, eine
der Doppelrandbarren sow;e die Trag- und Antriebshebel und Nocken zeigt, durch die
der Doppelrandbarre Vorwärts-, Rückwärts- und Senkrechtbewegungen erteilt werden,
Fig. 14 e;ne vergrößerteEinzelvorderansichteiner Doppelrandbarre und des zugehörigen
Tragarmes, #lie vor allem die Verriegelungsvorrichtung erkennen l;ißt, durch die
die Doppelrandbarre auslösbar an ihren Tragarmen befestigt ist, Fig. 15 eine Draufsicht
der in Fig. 14 darg=estellten Teile, wobei ein Teil des Zusammenbaues weggebrochen
und nach Linie 15-i5 der Fig. 14 geschnitten ist, um Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung
zu zeigen, Fig. 16 eine Endansicht der in Fig. 14 dargestellten Teile, gesehen von
links, '-. 17 ein Schnitt nach Linie 17-17 der Fig. 14, F 11 1
Fig.
i8 ein Schnitt der Antriebsvorrichtung für die Doppelrandnockenwelle, gesehen von
links, nach Linie 18-i8 der Fig. 8, zusammen mit der von der Musterkette aus betätigten
Kupplungsverschiebevorrichtung, um den Doppel randnockenwellenantrieb auszuschalten
und einzuschalten, Fig. ic) eine Einzelansicht der Kupplungsvorrichtung, durch die
der Doppelrandnockenwellenantrieb ein- und ausgeschaltet wird, Fig.2o ein Teilschnitt,
gesehen von links, der vor allem die Unterlegplatten für die Doppelrandbarre und
die Trag- und Antriebsteile zeigt, die gemäß der Erfindung vorgesehen sind, Fig.21
eine Teilvorderansicht, die die Doppelrandstababzugsvorrichtung und die Rückstellvorrichtung
zeigt, die in Draufsicht und Seitenansicht in den Fig. 2 2 bzw. 25 dargestellt sind,
Fig. 22 eine Draufsicht der in Fig. 21 gezeigten wesentlichsten Teile, Fig.23 ein
von der Vorderseite der Maschine aus gesehener Schnitt der Federabzugsverbindung,
die zwischen der Doppelrandstababzugswelle und der Warenabzugstrommel auf der Welle
vorgesehen ist, wie in Fig. 22 dargestellt, Fig. 24 ein Schnitt nach Linie 24-24
der Fig. 23, Fig. 25 ein von der linken -Seite der Maschine gesehener senkrechter
Schnitt, der vor allem die Doppelrandabzugs- und Neueinstellvorrichtung zeigt, zusammen
mit den Teilen der Doppelrandbarrentrag- und Antriebsvorrichtung, die besonders
in den Fig. 21 und 22 dargestellt sind, Fig. 26 eine vergrößerte linke Seitenansicht,
die vor allem die Doppelrandstababzugshaken, das Fadenmesser und die Vorrichtung
zur Steuerung des Arbeitens dieser Teile mit den Haken und dem Messer in Neueinstellstellung
zeigt,
Fig. 27 eine Draufsicht der in Fig. 26 gezeigten Teile, Fig.
28 eine der Fig. 26 ähnliche Ansicht, in der die Doppelrandstababzugshaken nach
rückwärts bewegt sind, um das Fadenmesser zu schließen, Fig.2g eine Draufsicht der
in Fig.28 dargestellten Teile, Fig.3o eine der Fig.26 ähnliche linke Seitenansicht
des Doppelrandfadenmessers, der Doppelrandstababzugshaken und des Trägers der Kantennadelbarre,
durch die die bis dahin nicht arbeitenden C)oppelrandstäbe auf die Haken übertragen
und gegen die Haken gelegt werden, Fig. 3 i eine linke Seitenansicht eines Doppelrand-@tababzugs'hakens
mit einer das Fadenmesser neu einstellenden Knagge und der zugehörigen Abzugslette,
Fig. 32 eine Draufsicht der in Fig. 31 gezeigten Teile, F ig. 33 eine von links
gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen den Einstellnocken für
die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 34 ein von links gesehener
Schnitt, der im hesonderen den Einstellnocken für die waagerechte Bewegung der Doppelrandhaken
zeigt, Fig. 35 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen
den übertragungsnocken für die waagerechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig.
36 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen den
Übertragungsnocken für die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 37
eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die insbesondere den Nocken
für das Doppelrandaufstoßen zeigt, Fig.38 eine Einzelansicht des Nadelanschlagal>zugsnockens;
Fig. 39 bis 52 zeigen in einer Reihe von schematischen Seitenansichten die
Relativstellungen der Nadelt. Platinen, Abschlagkammzinken und Doppelrandliaken
für die Durchführung des Anschlagvorganges, bei dem eine Anfangsmaschenreihe der
Doppel randware auf den Nadeln und auf den Doppelrand@haken artgeschlagen wird;
die Stellungen der Teile in den verschiedenen Figuren entsprechen den aufeinanderfolgenden
Winkellagen der Nockenwelle der Maschine; Fig. 53 ist eine Teildraufsicht der Nadeln
und der Haken, die diese Teile in der in Fig. 49 gezeigten Stellung einnehmen; Fig.
5-4 ist eine stark vergrößerte Ansicht eines Doppelrandhakens ; Fig. 55 bis 63 sind
eine Reihe von schematischen Ansichten, die die Relativstellungen der Wirkeleniente
und Doppelrandhaken während des Aufder Anfangsmaschenreihe der Doppelrandwaschen
zuriick :in[ die Nadeln zwecks Schließens des 1 )@>@@l@elrandes zeigen, wobei die
1Vinkelverstellung-gtade der llauptnockenwelle der Maschine für jede der dargestellten
Relativstellungen der Teile angegeben sind; Fig. 64 bis 71 sind eine Reihe von Ansichten,
die das Arbeiten der Nadeln, der Platinen und der ausgekehlten Abschlagkammzinken
zeigen, um eine Wirkwarenmasdhenreihe zu bilden, wobei die Abschlagkämme sowohl
aufw:irts als abwärts federgelagert sind, jedoch während der Herstellung dieses
Warenabschnittes antriebsschlüssig gesteuert werden; Fig. 72 bis 8o sind eine Reihe
von Ansichten, die das Arbeiten der ausgekehlten Abschlagkämme in Verbindung mit
den Nadeln, den Platinen und den Mindernadeln für die Durchführung eines Mindervorganges
zeigen.
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Die in den Zeichnungen dargestellte -Maschine ist eine mehrfonturige
Kulierwirkmasehine zur Herstellung formgerecht gearbeiteter Ware, bei der jede Fotitur
der -Maschine eine Reibe von Stuhlhakennadeln aufweist, die von einer Nadelbarre
102 getragen werden und sich als Einheit mit der Barre mit Bezug auf eine feststehende
Preßkante 103 bewegen, und bei der jeder Fontur oder Arbeitsstelle ferner einzeln
bewegliche Kulierplatinen io4, Verteilplatinen io6, Abschlagl;ämine io8 und Fadenfüllrer
i o9 (Fig. 5) zum Zuführen von Fäden zu den Nadeln zugeordnet sind. Das Gestell
der -Maschine besteht aus den üblichen Querrahmen i io, die in Abständen längs der
-Maschine stehen und durch in Längsrichtung sich erstreckende Schienen verbunden
sind, und zwar durch -,eine Platinenkopfschiene 112, eine untere Rückseitenschiene
i i-4, eine untere Vorderschiene 116 und einen Werktisch i 18. Die verschiedenen
zusammenarbeitenden Wirkwerkzeuge der Maschine werden von einer Hauptnockenwelle
i2o aus anetrieben, die sich längs der Maschine erstreckt.' Der Antrieb der Nockenwelle
erfolgtvorzugsweise voneinem Elektromotor aus, der von üblicher Art sein kann und
hier nicht weiter beschrieben wird. Der Antrieb enthält eine vom Motor getriebene
Antriebswelle 115 (Fig. 18), ein von der Welle getragenes Zahnrad 117 und ein auf
der Nockenwelle 12o sitzendes getriebenes Zahnrad i i g.
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Entsprechend dein üblichen Aufbau für Wirkniaschinen zur Herstellung
formgerecht gearbeiteter \Varen sitzen die den vet-schiedenen Forituren zugeordneten
Nadelbarren io2 auf Rahmen 121, die von Schwinglagern 122 auf «wagerecht liegenden
Hebelarmen 123 getragen werden. die auf einer die senkrechte Bewegung hervorrufenden
Schwingwelle 12.i starr befestigt sind, die sich über die ganze Länge der Maschine
weg erstreckt. Die Welle 124 ist in Abständen mit nach alt\värts gerichteten Nockenhebeln
i25 (Fig. 3) ausgerüstet, von denen jeder einen Läufer (Rolle) 126 trägt, uni finit
einem die senkrechte Bewegung hervorrufenden Nocken 127 auf Welle i2o zusammenzuarbeiten.
Wie aus den Fig. <) und 3 ain besten erkenntlich, ist auch ein Nocken c)o für
eine senkrechte Nadelminderbewegung und ein N ocken y t für eine senkrechte Anschlagbewegung
vorgesehen. Dur Nocken yi ist so angeordnet, daLi er durch eitlen Nocketiläufer
92 berührt werden kann, Gier gleitbar auf dein Drehz:tl)1et1 (3 ;fitzt. der Mlclt
rlcti N()#7ketil£LllfCr 12<>
trägt. 1 )er Noikeulanfer 92 wird
in :\usrichtutig mit seinem Nocken 91 zurr Wirken der Anschlagmasclietireilie durch
eine von einer Musterkette aus gesteuerte Schaltstange 94 und eine Schaltgabel 95
bewegt, die auf der Schaltstange befestigt ist und in eine l:reisriitgfiirmige Nut
in der Nabenbüchse voll \'ockenl"iufer 92 eingreift.
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Die Antriebsverbindungen, durch die Vor- und Ztiriicl:llewegungen
auf die Nadeln übertragen werden, bestellen aus einem für je zwei Fonturen vorgesehenen,
nach abwärts gerichteten, einen Teil des Tragrahmens 121 bildenden Arm
128, der mittels eitles I_enl:e rs 129 tnit einem abwärts gerichteten Hebelarm
130 verbunden ist, der auf der längs der \laschine sich erstreckenden Schwingwelle
131 befestigt ist. clie die Nadeln in und außer Preßstellung schwitlgt. Mine zwischen
einer rückwärtigen Verlängerung des Lenkers 129 und einer Konsole auf der Platincnkopfschiene
112 liegende Zugfeder hat das Bestreben, den Lenker 129 und den Hebel 130 ini l.'ht-zeigersinn,
gesehen in Fig. 3, zu verschwingett. i De Welle 131 ist in Abständen auf ihrer Länge
finit nach abwiirts gerichteten Nockenhebeln 132
versehen (Fig. lo), von denen
jeder einen Nockenläufer 133 zwecks Zusammenarbeit mit einem von drei Nztclelrtocl<eti
auf der Hauptnockenwelle 120 tragt, »"itnlicli dem üblichen Preßnocken 134, einem
Mindernocken 133 und einem besonderen PreßnOc]#ett 136 für eitle kleine Maschengröße
der Ans(-lilagniasclietireihe.
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Der die Nadeln vor und zurück bewegende NOCketlliel)el 13 ist mit
einem nach abwärts gerichteten 'feil 137 und einem Zapfen 138 versehen, der von
(lern üblichen Maschenlängenregelhebel 139 verstellt wird, der auf der über die
ganze Länge der Maschine reichenden Regelwelle 14o sitzt.
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Eitle bIaschenlärigenregelvorrichtung üblicher Ausführungsform zur
Einstellung der Winkelstellung der Regelwelle 140 ist allgemein in den Fig. 6 und
io der Zeichnungen dargestellt. Die Vorrichtung enthält einen Einstelltiockenhebel
141, der lose auf der Regelwelle 141 aufgebüchst ist und einen gegabelten Endteil
142 zur Aufnahme eines Scllwittgz21l>fetls 143 hat. auf dein ein Nockenläufer 144
zwecks Zusammenarbeit mit einem Regelnocken 145 ;;leitbar liegt. Die Winkelstellung
der Regelwelle 140 mit Bezog auf den Regelnockenhebel 1.41 wird eingestellt mittels
eines Nockenhebels 146, der seinerseits auf der Regelwelle 140 befestigt ist. Die
Nabe des Hebels 146 ist gabelförmig, übergreift die Nabe des Nockenhebels 141 und
ist auf der Regelwelle aufgesplintet. Eine von dein Nockenhebel 146 getragene einstellbare
Anschlagschraube 147 arheitet tttit einer Anschlagfläche auf dem Nockenltel>el 141
zusammen. Dic: Regelwelle 14o zusammen finit den auf ihr befestigten Hebeln wird
im Gegenuhrzeigersinn, gesellen in Fig. 6, durch eine starke Zugfeder i 4,X gedrängt,
die an einem nach aufwärts gerichteten :\rtn 149 angreift. Eilte zwischen Regelllebel
141 und N ocke tthebel 146 eingeschaltete Zugfeder 15o ist bestrebt, die Anschlagschraube
1.47 in Berührung mit der Oberfläche des Nockenhebels 141 zu halten. Gemäß der Erfindung
sind die `Virkwerkzeuge und die Doppelrandanschlaghaken der dargestellten Maschine
so ausgebildet und angeordnet, daß sie in einer neuartigen `''eise zusammenarbeiten.
Um eine mit einer Masche auf jeder zweiten Nadel hängende Anschlagmaschenreihe zu
erzeugen, die aus kleinen Maschen besteht (verglichen mit den verhältnismäßig großen
offenen Maschen, die für gewöhnlich bei der Maschenbildung einer Anschlagmaschenreihe
mit einer Masche auf jeder zweiten Nadel entstehen würden), wird vorgeschlagen,
dem üblichen Brauch entsprechend die Schleife von jeder zweiten Nadel abzuwerfen,
worauf der diese -Maschen bildende Faden auf den Doppelrandhaken, von denen je einer
für jede zweite Stuhlnadel vorgesehen ist, gefangen wird, so daß die Anfangsanschlagmaschenreihe
zwischen den zwischenliegenden Nadeln und den Doppelrandanschlaghaken liegt. Wird
dieser Arbeitsvorgang in der üblichen Weise ausgeführt, so würde dies die Herstellung
einer Anschlagmaschenreihe voll verhältnismäßig großen Maschen zur Folge haben,
da die von den abgeworfenen Maschen stammende Fadenlänge zu- der Länge der verbleibenden
Zwischenmaschen zugefügt werden muß.
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Gemäß der Erfindung sind der obenerwähnte besondere Anschlagpreßnocken
und ein damit zusammenarbeitender besonderer Maschenlängenregler vorgesehen, die
dahin wirken, die Nadeln in eine außergewöhnliche Vorwärtsstellung während des Kuliervorganges
zu stellen, so daß eine Fadenlänge den Nadeln zubemessen wird, die wesentlich geringer
ist als diejenige Länge, die für das Arbeiten der dichtesten Masche an der jeweiligen
Maschine erforderlich ist. Die auf diese Weise gebildeten sehr ]<leinen Nadelschleifen
oder Halbschleifen werden unmittelbar darauf in ihrer Zahl auf die Hälfte herabgesetzt
und nehmen durch das Abwerfen jeder zweiten Schleife über die Haken von abwechselnden
Nadeln in Größe wesentlich zu, sobald sich die Nadeln abwärts gegen die normale
Preßstellung hin bewegen. Sobald sich dann die Schleifen abwärts an der üblichen
Preßstellung vorbeibewegen, um am Abschlagkamm wiedergeformt zu werden, werden die
ursprünglich um die Schäfte jeder zweiten Nadel herum zu Schleifen gelegten Fadenlängen
der Länge der zwischenliegenden Nadelmaschen zugegeben, so daß die Nadeln sich abwärts
in im wesentlichen üblicher Weise zur Abschlagstellung hinbewegen können. Die Maschen
der auf jeder zweiten Nadel hängenden Anschlagmaschenreihe, die jetzt durch die
Abwärtsbewegung der Nadeln zu der Abschlagstelle gezogen und von den Doppelrandhaken
erfaßt werden, haben die Länge einer normalen festen Masche, wie sie beim Arbeiten
einer gewöhnlichen_ Maschenreihe eines Strumpflängens gebildet wird.
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In der dargestellten Ausführung wird ein besonderer Nocken verwendet,
der dazu dient, die Nadeln auf eine außergewöhnlich niedrige Ebene an der Abschlagstelle
zu bewegen, um in wirksamster Weise mit den Maschenaufnehmebewegungen der Doppelrandhaken
in der Anschlagmaschenreihe zusammenzuarbeiten.
Kennzeichen der
erfindungsgemäßen Durchführung, die das Wirken einer auf jeder zweiten Nadel hängenden
Anschlagmaschenreihe kleiner Maschengröße ermöglicht, sind eine verbesserte Ausbildung
und Anordnung der Vorrichtung zur Bewegung der Doppelrandhaken, um eine genauere
und sichere Regelung der Bewegungen zu erhalten, sowie eine besondere Maschenlängenregelvorrichtung,
die eingeschaltet wird, um die in der Anschlagmaschenreihe gebildeten Maschen abzumessen.
Die Maschenlängenregelung wird während der Ausarbeitung der Anschlagmaschenreihe
mittels des besonderen Anschlagnadelpreßnockens 136 bewirkt, der in Zusammenarbeit
mit einem Anschlagreihenmaschenlängenregler arbeitet (Fig.5 und io). Der erwähnte
besondere Regler enthält einen besonderen Regelnocken 152, der auf der Hauptnockenwelle
i2o befestigt ist und der auf einen Läufer 153 einzuwirken vermag, der auf dem Zapfen
154 verschiebbar ist. Der Zapfen i54 wird von einem Gabelhebel 155 getragen, der
auf Regelwelle i4o sitzt. Die Stellung des Läufers 153 wird mittels einer Schaltgabel
156 gesteuert, deren Nabenteil lose auf einer Musterschaltstange 157 aufgebüchst
ist. Die Bewegung der Schaltstange nach rechts bei einer Schaltung der Musterkette
309 spannt eine auf der Schaltstange 1-57 liegende Feder 158, die das Bestreben
hat, die Gabel 156 und den Läufer 153 nachgiebig in Ausrichtung mit dem besonderen
Regelnocken 152 zu bringen. Ein auf der Stange 157 befestigter Ring 159 kann sich
gegen die rechte Seite der Schaltgabelnabe legen, um eine Rückführbewegung des Schalthebels
156 und des Läufers 153 mit der Stange 157 in die Ausgangsstellung zu bewirken.
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Die Kulierplatinen io4 und die Verteilplatinen io6 haben die übliche
Ausführungsform und die übliche Arbeitsweise dieser Teile. Die mit den Verteilplatinen
io6 längs der ganzen Nadelreihe der Fontur abwechselnden Platinen 104 werden nacheinander
in einer Wirkwelle, die dem Vorbeigang des arbeitenden Fadenführers folgt, längs
der Nadelreihe der Fontur vorgeschoben. Der Faden wird auf diese Weise auf die Schäfte
jedes Nadelpaares abgemessen oder kuliert. Die dazwischenliegenden Verteilplatinen
werden darin vorgeschoben, die von den nebenliegenden Platinenschleifen Faden entnehmen,
um eine gleichmäßig verteilte Reihe von Fadenschleifen auf den Schäften aller Nadeln
zu bilden. Die Platinen werden durch ein in Längsrichtung der Maschine sich verschiebendes
Rößchen vorgeschoben, dessen Antriebsweise bekannt ist und daher hier nicht beschrieben
wird.
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Die Vorrichtung zum Verschieben der Verteilplatinen und zum Zurückziehen
der Kulierplatinen und der Verteilplatinen vor dem Abschlagen und während des Abschlagens
der Maschen enthält eine Fang-(Verteil-)schiene 162 (Fig. 7), die von einem vorderen
und hinteren Fangschienenantriebgetragen und gesteuert wird, um dieüblichen Arbeitsvorgänge
einer Fangschiene in diesen Maschinen auszuführen. Der hintere Fangschienenantrieb,
der aus senkrecht angeordneten Hebeln besteht, auf denen die Fangschienen schwingbar
gelagert sind, um vorwärts gerichtete, rückwärts gerichtete und senkrechte Einstellbewegungen
auszuführen, ist von einer in der Technik bekannten Form und ist hier nicht weiter
dargestellt. Eine Darstellung des hinteren Fangschienenantriebes findet sich in
der amerikanischen Patentschrift 2 269 463 von L i e b e r k n e c h t. Der liier
verwendete vordere Fatigschienenantrieb, der verwendet wird, um der Fangschiene
Aufundab-I@ewe:@unnen zu erteilen, ist von neuer und verlicsserter Ausführung. Wie
aus Fig. 7 erkenntlich, besitzt die Fangschiene i62 in Abständen längs ihrer Länge
nach vorn gerichtete Arme 163, die an ihren vorderen Enden auf senkrecht stehenden
vorderen Lenkern 164 getragen werden, die schwingbar an ihren unteren Enden tiiit
waagerecht gerichteten Hebelarmen 165 einer Schwingwelle 166 verbunden sind. Das
Arbeiten der Schwingweile 166 wird mittels eines oder mehrerer N ockenhebel 167
gesteuert, die auf der Welle in Abständen längs ihrer ganzen Länge befestigt sind.
Jeder Nockenhebel167 trägt einen Läufer 168, der durch einen -Nocken 17o auf der
Hauptnockenwelle i2o betätigt wird. Die an dem Ende des Nocken hebels 166 befestigte
Schraubenfeder 172 hält den Läufer 168 zu allen Zeiten in Berührung mit seinem Nocken
170. Es ist erkenntlich, daß dieser oben beschriebene vordere Fangschienenantrieb
darin neuartig ist, claß die vordere Fangschienenschwingwelle von ihrer üblichen
Lagerung unterhalb und etwas rückwärts des Maschinentisches 118 zu einer Stellung
oberhalb und rückwärts der unteren Hinterschiene i 1.1 verlagert ist und von dieser
Schiene mittels Konsolen 174 getragen wird. Die neue Anordnung der vorderen Fangschienenschwingwelle
schafft einen freien Raum für eine im Durchmesser große Doppelrandnockenwelle sowie
Arbeitsnocken, die nachstehend noch beschrieben werden.
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Die Abschlagkammzinken io8, die am besten aus der Fig. 4 und i i sowie
aus den Fig. 45 bis 68 erkenntlich sind, sind sogenannte gekehlte Zinken, die Vertiefungen
oder Kehlen 176 aufweisen, die fest in einer geschlitzten Barre 178 befestigt sind,
die auf einem Rahmen iSo sitzt. An jedem Ende ist der Rahmen an seiner unteren Kante
mit abwärts gerichteten Armen 182 ausgerüstet, in denen waagerecht gerichtete Schwingzapfen
184 sitzen, auf denen der Rahmen i8o und die Abschlagkämme ioß schwingende Vor-
und Rückbewegungen ausführen können. jeder Abschlagkammralimen.i8owird ferner an
jedem Ende in einer mit der Platinenkopfschiene 1 12 verschraubten Konsole 186 gehalten
und geführt. Die Konsolen 186 verhüten eine in Längsrichtung erfolgende Bewegung
des Rahmens und sind ferner mit Deckplatten 188 ausgerüstet, die dazu dienen, die
Vorwärtsbewegung des Abschlagkammrahmens i8o von der Platinenkopfschiene 112 weg
zu begrenzen. Der Abschlal-kammrahmen i8o und die Abschlagbarre 178 werden in Vorwärtsrichtung
mittels Spannfedern igo gedrängt, die zwischen Knaggen igi an Rahmen i8o und einstellbaren
Lenkern 192 eingeschaltet sind, die einstellbar mit ihren vorderen Enden an nach
abwärts gerichteten, an der Unterseite des Maschinentisches 118 befestigten
Konsolen
i94 sitzen. Die Stellung des Abschlagkammrahmens i8o wird vorwärts und rückwärts
gegen den Druck der Federn igo mittels zweier aufwärts gerichteter Arme 196 geregelt,
die an ihren unteren Enden auf einer Schwingwelle 198 getragen werden und mit ihren
oberen Enden gegen Knaggen Zoo an der Vorderfläche des Abschlagkammrahmens 18o anliegen.
DieArme 196 sind zwecks Drehungeinstellbar mit der Schwingwelle 198 durch Hebel
202 verbunden, die starr auf der Welle 198 sitzen und an ihren obercn Enden durch
einstellbare Schrauben 204 mit den Armen 196 verbunden sind. Schwingbewe= gungen
werden auf die Schwingwelle 198 durch ,\ocken- und Nockenläufergetriebe von der
Hauptnockenwelle i 2o aus über Gestänge übertragen, die aus einem oder mehreren
vorwärts gerichteten Nockenhebelarmen 2o6 bestehen, von denen jeder einen NOckenläufer
2o8 trägt, der gegen die Umfangsfläche eines Nockens 2io liegt, der die Bewegung
eines Abschlagkammes vorwärts und rück-,. bewirkt. Eine starke Zugfeder 212
hält den Nockenhebel 2o6 und Läufer 208 in Berührung mit dem zugehörigen
Nocken 210. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der aus den Abschlagzinken
io8 und dem Abschlagkammrahmen 18o bestehende Abschlagaufbau so angeordnet, daß
er sich in senkrechter Richtung mittels einer Vorrichtung zu bewegen vermag, die
entweder eine antriebsschlüssige Aufundabbewegung oder eine federbeaufschlagte Abwärtsbewegung
je räch den zum Arbeiten de,. verschiedenen Teile des Strumpfrohlings geforderten
Bedingungen wechselweise auszuführen vermag. \\'ie am besten aus Fig. ii erkenntlich,
sind zwischen den unteren Teilen der verschiedenen Rahmen iSo und auf der Platinenkopfschiene212
vorgesehenen Ankern Spannfedern 214 befestigt, die das Bestreben haben, den Rahmen
i8o und die Abschlagzinken io8 federnd nach aufwärts zu lieben. Die Schwingzapfen
184, um die die Abschlagkammbarren vorwärts und rückwärts schwingen, sind schwingbar
aufgehängt und werden gegen unter der Wirkung der Federn 214 einsetzenden Aufwärtsbewegung
mittels zweier vorwärts gerichteter Arme 216 gehalten, die auf einer Schwingwelle
22o gelagert und reit halbkreisförmigen, abwärts gerichteten Tragflachen zur Aufnahme
der Schwingzapfen 184 versehen sind. Die Schwingzapfen werden einstellbar in den
Tragflächen mittels einstellbarer Scliraubenanscl1läge 2i8 getragen, die in die
Arme 216 eingeschraubt sind. Schwingbewegungen werden auf die Schwingwelle 22o mittels
eines oder mehrerer Nockenhebe1222 übertragen, von denen sich jeder von der Welle
22o abwärts erstreckt und an seinem unteren Ende einen Läufer 224 aufweist, der
gegen einen die senkrechte Bewegung der Abschlagbarre bewirkenden N ocker 226 auf
der Hauptnockenwelle 120 l'iuft. Eine gegen das untere Ende von Nockenhebel22o wirkende
starke Zugfeder 22,9 ist bestrebt. den Läufer 224 in Berührung mitseinem zugeliörigeii
Nocken zu halten.
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Gem:iß der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen, die nach Belieben
eingeschaltet werden kann, um die Abwärtsführung der Abschlagkämme unter dem Einfluß
der Feder 2r4 auszuschalten. Diese Vorrichtung besteht aus einer Schwingwelle 23o,
die unmittelbar unterhalb der Schwingwelle 220 liegt und an der seitlich gerichtete
Arme232 befestigt sind, die einstellbare Anschlagschrauben 234 zwecks Eingriffes
mit der Unterseite der Schwingzapfen i84 tragen. Um der Schwingwelle 230
Schwingbewegungen zu erteilen, sind ein oder mehrere nockenbetätigte Hebel
236 vorgesehen, auf denen N ockenläufer 238 sitzen, die auf einer U mfangsfläche
des Antriebsnockens 240 laufen. Eine mit dein unteren Ende jedes Hebels 236 verbundene
starke Spannfeder 242 hält den Läufer 238 in ständiger Berührung mit dem zusammenarbeitenden
Nocken 24o.
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Die Art und Weise, in der die Abschlagkämme während des Wirkens arbeiten,
wird nachstehend mit Bezug auf die schematischen Fig. 64 bis 71 beschrieben. Wie
bereits oben dargelegt, sind die Abschlagkämme in Richtung vorwärts und senkrecht
federgelagert, und der Schwingzapfen, um den die Abschlagkämme sich drehen, ist
zusätzlich einstellbar, uni einen festen Träger in der senkrechten Ebene an Stelle
des federgelagerten Trägers zu bilden. Die durch die Abschlagzinken in; einer senkrechten
Ebene eingenommenen verschiedenen Stellungen sind besonders in den schematischen
Fig. 64 bis 71 gezeigt. Für ein wirkungsvolleres Arbeiten der Abschlagkämme wird
erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen festen senkrechten Träger für die Abschlagkämme
während des ersten Abschnittes des Wirkzvklus bis zur Bewegung der Nadeln abwärts
zur Presse hin und einschließlich dieser Bewegung zu schaffen. Besonders während
der Abwärtsbewegung der Nadeln ist eine sichere Steuerung der senkrechten Stellung
der Abschlag kämme von Vorteil, uni zu verhüten, daß die Ware durch die Reibungsberührung
der Maschen an den Nadelschäften abwiirts gezogen wird, und um dafür zu sorgen,
daß diese Maschen über die noch geschlossenen Haken der Nadeln bewegt werden.
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Fig. 64 zeigt die Abschlagzinken oder Abschlaglcäninie in der teilweise
zurückgezogenen Stellung, die wäilii-end des Kulierens und auf einer verhältnismäßig
tiefen Ebene beibehalten wird. Sobald sich die Nadeln. wie in Fig.65 und 66 dargestellt,
der Preßstellcuig nähern, werden die Abschlagkämme etwas nach rückwärts bewegt,
um die RückwärtsbeNvegung der Nadeln zu leiten. Die Stellung der Abschlagzinken
vorwärts und zurück ist eine solche, daß jeder möglicheZugvonvornhergewirkterWare,
der die Preßbewegung der Nadeln stören würde, vermieden wird. Sobald die Nadeln
jetzt sich abwärts und rückwärts zwecks Abschlagens bewegen, werden die Abschlagkämme
in ihre höchste Stelhing bewegt. Sie sind an diesem Zeitpunkt federgelagert, und
zwar auf Grund einer relativen Ab-
wärtsbewegung der Trägerschrauben 234,
die die halbkreisförmigen Lager für die Abschlagkammrahimen schließen. Bei den in
den Fig. 68, 69 und 70 dargestellten Stellungen sind die Abschlagkämme sowohl in
waagerechter als auch in senkrechter Richtung federgelagert, um dem Zug der Fadenschenkel
zu
widerstehen, sobald die Nadeln die Maschen nach abwärts und rückwärts zwischen die
Abschlagkämme tragen. Die oben beschriebene Anordnung, bei der die Abschlagkämme
feststehend in einer senkrechten Richtung, insbesondere während der Abwärtsbewegung
der Nadeln beim Pressen, gelagert sind, hat den Vorteil, daß eine feste und sichere
Regelung der senkrechten Stellung der Abschlagkämme geschaffen wird. Damit die Stellung
der Endmaschen der vorher gebildeten, auf den Schäften der Nadeln gehaltenen Ware
genau und sicher bestimmt werden kann, hat die anschließende Federlagerung der Abschlagkämmebeider
Abwärtsbewegung der Nadeln zur Abschlagstellung hin den besonderen Vorteil, daß
die Abschlagflächen dahin wirken, die abgeschlagenen Maschen unter einer richtigen
Spannung zu halten, ohne daß die Notwendigkeit besteht, die Abschlagkämme entsprechend
der hergestellten Maschenlänge einzustellen.
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Das Arbeiten der Abschlagkämme während des 1linderns ist besonders
in den schematischen Fig. 72 bis 8o dargestellt. Wie aus Fig. 72 erkenntlich, könrien
die Abschlagkämme zu Beginn des Mindervorganges sich vorwärts bewegen. Die Scheitel
der Abschlagzinken sind an diesem Zeitpunkt auf einer genügend niedrigen Ebene,
so daß kein Faden von den Platinenmaschen abgezogen wird und die Ware auf der Oberfläche
der Abschlagzinken, die Kehlen einschließend, liegt. Sobald die Mindernadeln ihre
Abwärtsbewegung fortsetzen, um die Stuhlnadeln zu decken und die -laschen aufzunehmen,
die in Längsrichtung der Nadelreihe verhängt werden sollen, werden die Abschlagkämme
immer noch in dieser verhältnismäßig zurückliegenden Stellung gehalten. Sobald die
Mindernadeln sich 'heben, um die Maschen von den Stuhlnadeln abzunehmen, werden
die Abschlagkämme gleichzeitig nach aufwärts bewegt, um diesen Vorgang zu unterstützen.
Darauf werden während der seitlichen Übertragungsbewegung der Mindernadeln die Abschlagkämme,
wie in Fig. 76 dargestellt, niedergedrückt, so daß die Minderdecker von den Scheiteln
der Absehlagkämme weiter auf Abstand stehen. Während desanschließenden Übertragungsvorganges,
dargestellt in den Fig. 77 bis 79, werden die Abschlagkämme vorwärts bewegt, so
daß die Kehlen der Abschlagzinken die :Maschen der auf den Nadeln gehaltenen Ware
abwärts halten. Sobald die Minderdecker aufwärts über die Abschlagkämme sich bewegen
und die Nadeln zwischen die Platinen eintreten, wie in Fig.8o dargestellt, werden
die Abschlagkämme wieder in die in der Fig. 72 dargestellte Stellung zurückgezogen.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind während dieses
ganzen Vorganges die Abschlagkämme während des ganzen Mindervorganges in senkrechter
Richtung fest gelagert.
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Die allgemein in den Fig. 5 und 6 der Zeichnungen dargestellte Mindervorrichtung
enthält eine Tragstange 246, die auf Hebelarmen 2:I7 an auf Abstand stehenden Stellen
über die ganze Länge der Maschine gelagert ist, um um eine Schwingwelle 248 (hig.
6) zu schwingen und die Mindervorrichtung zu den Nadeln hin und von den Nadeln weg
zu bewegen. Die üblichen Deck- oder Mindernadeln zur Durchführung von Fassionierungsarbeiten
sind allgemein bei 249 (Fig. 9) dargestellt und werden von einer linken und einer
rechten Minderstange 23o getragen, die gleitbar in hängenden Konsolen 25i gelagert
sind, die an der Tragstange 246 sitzen. Die Mindermaschine trägt auch eine Kantennadelbarre
(Pickotbarre) 252 für jede Fontur. jede Kantennadelbarre 252 wird von einer Kantennadelbarrenwelle
253 getragen, die drehbar in auf den Konsolen 251 vorgesehenen Lagern getragen werden.
Gemäß dem üblichen Brauch sind die Kantennadelbarren so angeordnet, daß sie in Ruhestellung
aufwärts umgelegt werden, wie dies beispielsweise in den Fig. 2 und 9 dargestellt
ist, und dann abwärts in Arbeitsstellung umgelegt werden, wie dies in den Fig. i
und 12 sowie in strichpunktierten Linien in Fig. 2 zur Darstellung gebracht ist.
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Die Mindermaschine wird in senkrechter Richtung mittels Gestängen
bewegt, die von üblicher Art sein können und ein oder mehrere senkrechte Lenker
254 (Fig. 5 und to) enthalten, die über die ganze Länge der Maschine in Abstand
voneinander stehen, an ihrem oberen Ende mit dem Minderniaschinenrahmen und an ihrem
unteren Ende mit einem Nockenliebel255 verbunden sind, dessen Läufer 256 während
des normalen Ausarbeitens mit einer Kreisscheibe 257 im Eingriff steht, während
des ?Mindervorganges aber mit einem Nocken 258 zum Heben der Mindermaschine zusammenarbeitet.
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In der dargestellten bevorzugten Form der 1lascltine ist eine Hochhubvorrichtung
vorgesehen, um die Mindermaschine auf eine außergewöhnlich hohe Stellung aus der
Bewegungsbahn der Doppelrandvorrichtung heraus während des Anschlagens und des Wendens
des Doppelrandes zu heben. Die Hochhubvorrichtung enthält einen Schwingpfosten 239,
der auf einem Zapfen 26o in einem an der Schwingwelle 262 festsitzenden Hebel 261
drehbar gelagert ist. An der Schwingwelle 262 ist außerdem ein Arm 263, ein
einen Nockenläüfer tragender Arm 264 und ein Fußtrethebe1265 befestigt. Der Pfosten
259 wird nachgiebig in Berührung mit einer Anschlagschraube 266 auf Arm 263 mittels
einer Feder 267 gehalten, so daß bei Bewegung der Welle 262 im Uhrzeigersinn der
Pfosten in eine Rast in dem Ende des Lä uferhelyels 255 eingreift und bei weiterer
Drehung der Welle 262 den Läufer 256 von seiner Nockenscheibe 257 abhebt. Eine am
Nockenhebel 264 befestigte Spannfeder 268 ist bestrebt, den Nockenhebel264, den
Schwinghebel 263 und die zugeordneten Teile in Gegenuhrzeigerrichtung in
die in Fig. 5 dargestellte Stellung zu ziehen, in der der Fußhebe1265 unter die
untere Vorderschiene i 16 der Maschine faßt.
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Der Nockenhebel 264 trägt einen Zapfen 269, von dem gleitbar ein NOCkerilälifer
27o getragen wird. Eine lose auf einer Musterstange 272 der llascliine aufgebürliste
Schaltgabel 2; 1, die in einen genuteten Teil der Nabenbüchse des Nockenläufers
eingreift, dient zur Bewegung des N ockenläufers in und außer Eingriff mit <lern
1loclilitil>aiitriel>snocken 273.
Die Nahe der Schaltgabel 271
ist an einer Seite durch einen auf der Musterschaltstange 272 befestigten Ring 274
an ihrer Bewegung begrenzt und wird auf ihrer anderen Seite durch eine Feder
275 beaufschlagt, die gegen einen auf der Schaltstange 272 festgelegten Ring
276 sich absbützt. Wie aus Fig. io erkenntlich, besitzt die Nabenbiichse der Schaltgabel
271 ebenfalls eine abwärts ragende Konsole 277, um zur Abwechslung durch
eine Knagge 278 betätigt werden zu können, die auf eine zweite Musterstange 279
aufgesplintet ist.
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Bei der Bewegung der Schwingwelle 262 und ihrer zugehörigen "heile
einschließlich des Fußtretliebels 265 im LThrzeigersinn in eine Arbeitsstellung
hinein, in der der Pfosten 259 in die Rast der Mindermaschicie eingreift,
bewirkt der Hubnockenhebel 264, daß der F ußtrethebel unter das genutete untere
1?llde eines Riegels 2810 tritt, der auf einem Drehzapfen 281 an der unteren
Vorderschiene 116 getragen wird. Ein aufwärts gerichteter Arm des Riegelhebels 28o
trägt einen Zapfen 282, der in der 13aliti einer 1`llagge 283 liegt, die lose auf
eine Mustertange 28.I atlfgel>ücllst ist. Die Knagge wird auf einer Seite durch
einen auf der 'Musterstange 284 aufgesplinteten Ring 285 begrenzt und wird auf ihrer
anderen Seite durch eine Druckfeder 286 beaufschlagt. die gegen einen auf der Schaltstange
284 befestigten Ring 287 anliegt.
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Die _\rl>eits\%eise der in den Fig. 5 und io gezeigten sellisttiiti<#,en
Vorrichtung zum Hochhub der Minderlnaschille ist kurz folgende: In dem dem Anschlagen
vorangehenden Bewegungszug verschiebt eine Kettenschaltung die Schaltstange 272
nach rechts in die in l` i-. io dargestellte Stellung, wobei die Scli:tltstallge
272 die Schaltgabel 27, und den Läufer 270 ll1itllinltl1t,
der auf diese «'eise in Ausrichtung finit (lern Hochhubnocken 273 gebracht wird.
Die Kuppe des Hubnockens 273 bewirkt ein Verschwingen der Sclitviiigwelle 262 und
der zugehörigen Teile ini l'hrzeigersinn aus der in Fig.5 dargestellten Stellung
heraus, so claß der Pfosten 259 in Eingriff mit der Rast in den Minderinaschinenhubnockenhebel
255 tritt und dann diese Teile in die Hochstellung hebt, in der der Fußtretliellel2f>5
unter (las Nutenende von Riegel 280
sich bewegt und auf diese Weise die Teile
in der außergewöhnlich hohen Lage hält. Die Nlindermaschitie verbleibt in dieser
hohen Stellung, bis der Riegel28o weggenommen wird. Nachdem der Verriegelungsvorgang
der Mindermaschine in Hochstellung beendet ist, kehrt die Musterstange 272 in ihre
-ltisgaiigsstelluiig zurück. Ebenso kehren der Läufer 270 Bild die Schaltgabel
271 in die Stellung der Fig. i o unter (lein L.influß von Feder 275 zurück, sobald
der Berührungsdruck finit der Kuppe von FIocliliul)IIockell 273 nicht mehr zur Wirkung
kommt.
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Gemäß der Erfindung wird die vorstehend beschriebene Mtistervorriclitung
verwendet, um automatisch die Mindermaschine. sobald gewünscht, wieder abwärts in
ihre Arbeitsstellung zu führen. Zti diesem Zweck «erden Schaltstange 279 (Fig. io)
und Knagge 278 nach rechts bewegt, so daß Knagge 278 die K()ns(ile 277 mitnimmt,
uln die Schaltgabel 271 und den Läufer 270 wieder in Ausrichtung mit dem
Hochhubnocken 273 zu bewegen, der, sobald der Läufer mit der Kuppe des Nockens in
Berührung tritt, arbeitet, um die Spannung auf Riegel 28o aufztiliehen. Zu gleicher
Zeit wird die durch einen Knopf auf der Musterkette betätigte Schaltstange 284 nach
rechts bewegt, die die Feder 286 (Fig. io) zusammendrückt, -die, sobald die
Belastung auf den Riegel 28o aufgehoben ist, den Riegel 28o außer Eingriff mit dem
Fußtrethebe1265 bringt. Wenn der Hochhubnockenläufer 27o nun den Nockenabstieg des
Hoch'hubnockens 273 abwärts bewegt, kann die Schwingwelle 262 im Gegenuhrzeigersinn
schwingen, wodurch zuerst die Mindermaschine und ihr Hubläufer 256 in die in Fig.
5 gezeigte Arbeitsstellung bewegt werden und dann der Pfostell259 aus der Rast im
Ende des Nockenliebels ->55 herausgenommen wird.
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Die Hochhubvorrichtung wird während des Doppelrandwendevorganges in
einer ähnlichen Weise, wie in Verbindung finit dein Anschlagen beschrieben, betiitigt,
finit der Ausnahme jedoch, daß in dieseln Fall die Verschiebung der Schaltgabel
271 und des Hochhubilockenläufers 27o nach rechts zur Einleitung des oben beschriebenen
Hochhubzyklus durch eine Bewegung der Musterschaltstange 279 und der Kllagge
278 nach rechts ausgeführt wird, der gegen die KOtls0le 277 der Schaltgabel 271
wirkt.
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Die Kantennadelbarre 252 wird für gewöhnlich nach rechts um eine Nadelteilung
während des Abliebens und Übertragens der Maschen einer regulären Kantennlaschenreihe
versetzt. Die Versatzt,orrichtung, wie sie in den Fig. 6 und 12 der Zeichnungen
dargestellt ist, bestellt aus einem Verschiebehebel 29o, der lose drehbar auf der
1Mindermaschinenwelle 246 aufgebüchst und finit einem abwärts gerichteten Arm ausgerüstet
ist, der einen Ring 291 zu berühren vermag, der auf der Kantennadelbarrentragstange
253 aufgesplintet ist. Der Verscliiebehebe129o hat ferner einen nach aufwärts gerichteten
gegabelten Arm, der eine --Mindermaschinenhilfswelle 292 umfaßt, die drehbar in
Lagern auf (lein 1linderinaschinenrahmen getragen wird. Ein auf der `\% olle 292
befestigter Nockenring 293 vermag mit einer Nockenfläc'he auf der Verlängerung voll
Hel>e129o in Berührung zu treten und wirkt dahin, dein Hebel29o, dem mit dem Hebel
in Berütirtitigstehenden Ring 291 und der die Katitennadelbarre tragenden Tragstange
253 eine Versatzbewegung nach rechts zu geben, sobald die Welle 292 ausgeschwungen
wird. Die die Kanteimadelbarre tragende Tragstange 2S3 wird für gewöhnlich in i
*lii -er linken 1 Stellung durch eine Federeinrichtung üblicher Art gehalten.
Um die oben beschriebene Versatzbewegung der Kantennadelbarre zu bewirken, werden
der Mindermaschinenhilfswelle 292 Schwingbewegungen durch Antriebsverbindungen gegeben,
die folgende Einzelteile enthalten: Einen atifwiirts gerichteten, an der Schwingwelle
292 befestigten Hebelarm 294; einen Lenker 295; einen lose schwingbar gelagerten
Hebe1296, der sich auf der Mindermaschinenschwingwelle 248 an derRückseite der Maschine
zu drehen vertrag; einen abwärts
gerichteten Lenker 297 und einen
nockenbetätigten 1-lebel298, der bei 299 auf einer an der unteren rückliegenden
Schiene 114 befestigten Konsole 300 schwingbar getragen wird. Der nockenbetätigte
Hebel 298 ist an seinem vorn liegenden Ende mit einem Tragzapfen 3oi versehen, auf
dem gleitbar ein Nockenläufer 302 zwecks Eingriffes mit einem auf der Hauptnockenwelle
12o aufgekeilten Nocken 303 sitzt. Eine mit dem vorn liegenden Ende des nockeitbetätigten
Hebels 298 verbundene starke Spannfeder 304 ist für gewöhnlich bestrebt, den Läufer
302 in Berührung mit seinen Antriebsnocken 303 zu legen. Ein abwärts
gerichteter Arm des nockeilbetätigten Hebels 298 trägt eine einstellbare Anschlagschraube
3o5, die gegen die untere Schiene 114 anstößt, um die Bewegung des Hebels unter
dem Einfluß seiner Feder 30,4 zu begrenzen.
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Die Vorrichtung zur axialen Verschiebung der Hauptnockenwelle 120
zu dem Zweck, die Mindermaschinennocken einschließlich des oben beschriebenen Kantenbarrenversatznockens
303 in Antriebsstellung zu bringen, ist allgemein in den Fig. i und 8 der
Zeichnungen dargestellt und enthält einen \'erscliiebeläufer 3o6, der im Eingriff
mit einer Verschiebenockenbahn 307 steht, die auf gegenständigen Flächen
von fest auf der Nockenwelle 120 sitzenden Nockenscheiben 308 gebildet ist. Da diese
Vorrichtung zum Verschieben der Nockenwelle 120 in der Technik bekannt ist und von
der Musterkette der Maschine aus in der üblichen Weise geschaltet wird, erscheint
eine weitere Erläuterung derselben nicht notwendig.
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Gemäß dem üblichen Brauch wird das Arbeiten der -Maschine von einer
Mustervorrichtung aus gesteuert, die die Form einer 'Musterkette 3o9 hat, die längs
der Maschine auf Kettenrädern getragen wird, wie sie bei 310 und 311 in Fig.
8 dargestellt sind. Die Musterkette läuft an ihrem linken Ende um eine von einem
Tragzapfen 313 abgestützte Antrielisl:ettetitromme13i2 herum. Eine stufenweise Schaltbewegung
wird der Kette in zeitlicher Abstimmung mit Bezug auf den Umlauf der Hauptnockenwelle
120 währenddes Wirkens eines Strumpflängens durch eine nockenbetätigte Vorrichtung
erteilt, die einen Nocken 314 und einen damit zusamineitarbeitenden, einen Nockenläufer
tragenden \\'inlcelhebel 315 enthält, der schwingbar auf einer Konsole 316 auf der
unteren vorderen Schiene 116 gelagert ist und einen Nockenläufer317 an einem nach
oben gerichteten Hebelarm trägt. Der andere Arm des Winkelhebels 315 ist durch einen
kurzen 1_eilker318 mit einem eine Klinke tragenden Arm 319 verbunden, der
sich lose auf dem Zapfen 313 zii drehen vermag. Die durch den Arm 319 getragene
Klinke 320 stellt im Eingriff mit einem Sperrad 322, das einen einstöckigen
Bestandteil mit der Musterkettentrommel 312 bildet.
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Gemäß der Erfindung ist ein verbessertes System zur automatischen
Steuerung der Mindermaschine vorgesehen, um eine Bewegung der Mindermaschine in
eine Hochstellung hinein aus der Bewegungsbahn der Doppelrandhaken heraus sowohl
beim Ansclilageii als auch bei der Doppelrarndübertragung und aus dieser H'Ocllstellung
zurück vorzusehen und um das Arbeiten der den Kantennadelrechen seitlich versetzenden
Vorrichtung mit Bezug auf die Scheintauclibewegung zwecks arbeitsschlüssigen Eingriffes
des Doppelrandstabes mit den Doppelrandstabauftiehmehaken zu regeln und dann die
Kante in der üblichen Weise zu bilden. Die der Mindermaschine erteilten Bewegungen
können kurz wie folgt umrissen werden: Entsprechend der Vorschrift der Musterkette
wird die 1lindermaschine auf ihre hohe Außerarbeitsstellung vor dem Arbeiten der
Doppelrandanschlagmaschenreihe gehoben. Nachdem eine Anzahl Maschenreihen gearbeitet
worden sind, wird die Mindermaschine wieder automatisch in ihre Arbeitsstellung
gesenkt. An diesem Zeitpunkt werden die Kantennadelbarren uiit den darauf liegenden
Doppelrandstäben von Hand nach abwärts im Arbeitsstellung hinein als Vorbereitung
zur arbeitsschlüssigen Verbindung der Doppelrandstäbe mit ihren Abzügen bewegt.
Da nur eine Scheinbewegung der Mindermaschine erforderlich ist, um diesen Arbeitsvorgang
auszuführen, wird die für gewöhnlich automatisch arbeitende Vorrichtung zur seitlichen
Verschiebung der Kantennadelbarre durch eine mechanische Vorrichtung von dem Arbeiten
mittels eines Riegels herausgehalten. Die Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung
der Kantennadelbar're wird wieder arbeitsfähig durch die Freigabe des Riegels in
dem Bewegungszug des Doppelrandstabeinlegevorganges gemacht. Nachdem eine Hälfte
des Doppelrandes gearbeitet worden ist, arbeitet die Mindermaschine in der üblichen
Weise, um die Kante zu bilden. Wieder wird die Mindermaschine entsprechend der Vorschrift
der Musterkette auf ihre hohe Außerarbeitsstellung für den Doppelrandmaschenübertragungsvorgang
oder den Aufstoßvorgang gehoben, worauf die Mindermaschine dann wieder in ihre Arbeitsstellung
zurückgebracht wird.
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Mn der dargestellten Maschine führt die nach rechts erfolgende Verschiebung
der Musterstange 272 in dem Leerlauf unmittelbar vor der Doppelrandanschlagreihe
eine Anzahl von Arbeiten aus, die umfassen: Das Verschieben der auf der Stange befestigten
Schaltgabel 323 und des dadurch geschalteten Nadelpreßnockenläufers 133 (Fig.
3 und 10) auf den Anschlagnadelpreß-nocken 136, das Spannen der Feder 335, um die
Schaltgabel 334 und den Hauptregelnockenläufer 144 außer Ausrichtung mit dem Hauptregelnocken
145 (Fig. 6 und io) zu verschieben, das Verschieben von Schaltgabel 271 und des
Hochhubnockenläufers 2;o für die Minderinaschine (Fig. io und 5) in Ausrichtung
mit dem Hochhubnocken 273 und die Verschiebung des Nokkeiiläufers 3o2 für die,seitliehe
Verschiebung der Kantennadelbarre in eine Ruhestellung, in der er sich nicht in
Ausrichtung mit seinem Nocken befindet, wenn die Mindermaschine zum Arbeiten gebracht
wird.
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Die Verbindungen zur Regelung der Stellung des Nockenläufers
302 zwecks seitlicher Verschiebung der Kantennadelbarre enthalten, wie Fig.
6 und 12 erkennen läßt, eine Verschiebegabel 324, die lose auf der Schaltstange
272 aufgebüchst ist und gegen
einen auf der Stange festen Ring
325 anschlägt. Die Verschiebegabel 324 und der Läufer 302 werden nach rechts
durch Wirkung der Schaltstange 272 bewegt und in der verschobenen Stellung mittels
eines Z*Cgcls 326 verriegelt, der hinter einem auf der 1 1 t' Nabe
der Verschiebegabel 324 befindlichen Anschlag faßt. Der Riegel 326 wird von einem
feststehenden Drehzapfen 327 getragen und hat eine Schlitzverbindung finit einem
abwärts gerichteten Lenker 328,
der an seinem oberen Ende mit einer vorwärts
gerichteten Verlängerung 329 eines der Nockenhebel 255 zum Heben der Mindermaschine
verbunden ist. Eine zwischen dein freien Ende des Riegels 326 und einem Tragstift
331 eingeschaltete Zugfeder 330 ist bestrebt, den Riegel in Verriegelungsstellung
zu halten. Eine zwischen der Verschiebegabelnabe und einem Ritig 333 auf der Schaltstange
272 liegende Druckfeder 332 wird durch die nach links erfolgende Rückbewegung der
Schaltstange 272 gespannt und bewirkt nach Freigabe des Riegels 326 eine Rückhehr
des die seitliche Verschiebung der Kantennadelbarre bewirkenden Nockenläufers
302 in seine normale Arbeitsstellung. Die Freigabe des Riegels 326 und die
Rückkehr der Verschiebegabel 324 sowie des die seitliche Verschiebung der Kantennadelbarre
bewirkenden Nockenläufers 302 in normale Arbeitsstellung wird bewirkt während
des das Einlegen der Doppelrandstäbe bewirkenden Bewegungszuges durch eine Schwingbewegung
der die -lindermaschine hebenden Nockenhebel 255 und des Armes 329 im Gegenuhrzeigersinn
aus der in Fig. 6 dargestellten Stellung heraus, wodurch der Riegel 326 aus dem
Eingriff mit der auf Verschiebegabel 324 befindlichen Schulter gehoben wird.
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Die Antriebsschaltungen für den Hauptmaschengrößenregler der 'Maschine
enthalten von der -Musterkette 3o9 der -Maschine betätigte Einrichtungen zur Ausschaltung
des Hauptreglers, um die Maschenlänge während des _@nschlagens einer Anfangsmaschenreiite
der Doppelrandware auf der Maschine zu regeln. Die verwendeten Verbindungen enthalten
eine Verschiebegabel 334 (Fig. 6 und to), die lose auf -Musterstange 272 aufgebüchst
und mit einer versetzten Gabel ausgerüstet ist, die die beiden Flächen des den Maschenlängenregler
betätigenden Läufers 144 umfaßt. Die zwischen der Nabenbüchse der Verschiebegabel
334 und dem auf der Schaltstange 272 befestigten Ring 336 liegende Druckfeder 335
ist bestrebt, die Gabel in einer Stellung nach rechts in Berührung mit einem zweiten
Ring 237 zu halten, der auf der Schaltstange 272 befestigt ist.
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Bei der Doppelrandvorrichtung, die im besonderen den Gegenstand der
Erfindung bildet, wird eine Dohpelrandbarre mit senkrecht stehenden 1laken verwendet,
die im wesentlichen in der gleichen Weise ausgc fülli-t sind tind arl)eiten,wie
es in derobenerwähnten amerikanischen Patentschrift 2 269 463 von 1. i e 1) c r
I; n e c h t beschrieben ist. Gemäß den Lehren <ler erwähnten Patentschrift ist
für jede zweite Nadel ein Doppelrandhaken vorgesehen, um eine Anschlagmaschenreihe
auf jeder zweiten 'Tadel zu bilden. Zti diesem Zweck werden die Doppelrandhaken
während der Bildung der Anschlagmaschenreihe, auf den Hakenseiten der Stuhlnadeln
abwärts bewegt, wirken als Preßelemente, um die Haken der zweiten Nadeln oberhalb
der üblichen Preßebene zu schließen, so daß die Maschen von den zweiten Nadeln abgeworfen
werden, und nehmen dann später, wenn die -Nadeln ihreAbwärtsbewegung fortsetzen,
die abgeworfenen und auf den Abschlagkämmen gehaltenen Fadenschlingen auf. Zum Aufstoßen
der Anfangsmaschenreihe der Doppelrandware zurück auf die Nadeln nach Beendigung
der Doppelrandherstellung «erden die Doppelrandbarrenhaken wieder über die Spitzen
der Nadeln an der Hakenseite derselben bewegt, so daß die von den haken gehaltenen
Maschen der Anfangsmaschenreihe des Doppelrandes von den aufsteigenden Nadeln aufgenommen
werden, um den Doppelrand zu schließen. Gemäß den Lehren der obenerwähnten Patentschrift
werden die Doppelrandbarre und die darauf vorgesehenen Haken zu allen Zeiten in
einer senkrechten oder ini wesentlichen senkrechten Stellung während der Arbeitsvorgänge
zum Anschlagen der Anfangsmaschenreihe, des Abziehens und des haltens der Ware sowie
während des Aufstoßens der Maschen der Anfangsmaschenreihe auf die Nadeln zwecks
Schließens des Doppelrandes gehalten.
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Ein Doppelrandhaken 350, wie er erfindungsgemäß verwendet wird, ist
in vergrößertem Maßstab in Fig. 54 dargestellt. Wie aus dieser Figur erkenntlich.
ist der Doppelrandhaken mit einem gebogenen Schaftteil und einem verlängerten Haken
ausgeriistet, dessen Außenfläche mit einer Nut versehen ist, um den -Nadelhaken
abwechselnd während des adelpreßvorganges und dann wieder während der Aufwärtsbewegung
der Nadeln zum Aufstoßen der Anfatigsmaschenreilie der Doppelrandware auf die Nadeln
aufzunehmen. Wie die Fig. 14 bis 17 erkennen lasen. sitzen die Doppelrandhaken
350, die zwecks Zusammenarbeit mit jeder zweiten Stuhlnadel auf Abstand gesetzt
sind, in einer geschlitzten Doppelrandbarre 352 und werden mittels einer Deckplatte
353 fest in der gegebenen Stellung gehalten.
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Jede Doppelrandbarre 352 ist fest auf zwei nach aufwärts gerichteten
Doppelrandbarrentragarmen 354 gelagert, die bei 356 an die rückliegenden Enden an
zwei waagerecht liegenden, die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden
Hebeln 358 schwingbar angelenkt sind, die fest auf der über die ganze Länge
der Maschine reichenden Drehwelle 36o sitzen. Wie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt,
gehen die die senkrechte Bewegung bewirkenden Hebel ` 58 unter der Doppel randnockenwelle
362 hindurch, die im Gestell der Maschine gelagert ist und über die ganze Länge
der Maschine ungefähr oberhalb der Hauptnockenwelle 120 und unterhalb des' Werktisches
118 reicht. Die Schwingwelle 36o, die die senkrechte Bewegung bewirkenden Arme 358
und die durch diese Arme getragenen Doppelrandharren werden aufwärts mittels einer
oder mehrerer Schraubenzugfedern 364 gedrängt, von denen eine in den Fig. 2 und
9 dargestellt ist. Ein Ende der
Feder ist mit einem abwärts gerichteten,
fest auf der Schwingwelle 36o sitzenden Arm 366 und das andere Ende der Feder ist
mit einer fest auf der unteren Vorderschiene 116 sitzenden Konsole 368 verbunden.
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Senkrechte Bewegungen werden den Doppelrandhaken mit zeitlicher Abstimmung
mit Bezug auf das Arbeiten der Stuhlnadeln in Verbindung mit dem Anschlagvorgang
und dann wieder während des Doppelrandschließ- oder Aufstoßvorganges mittels eines
Nockenhebels 392 oder mehrerer Nockenhebel 392 gegeben, die über die ganze Länge
der Maschine verteilt sind. Der beispielsweise in Fig.2 und 13 dargestellte Nockenhebel
392 ist auf der Schwingwelle 36o befestigt und trägt einen Läufer 394, der wahlweise
einen der beiden die senkrechte Bewegung beim Anschlagen herbeiführenden Nocken
396 und 398 sowie einen die senkrechte Bewegung der Doppelrandiibertragung herbeiführenden
Nocken 400 berühren kann, wobei diese Nocken fest auf der Doppelrandnockenwelle
362 sitzen. Bei der dargestellten Anordnung werden die Doppelrand-haken nachgiebig
aufwärts mittels der Federn 364 bewegt und werden während der Ausführung des Anschlagens
und des übertragens antriebssohlüssig abwärts mittels der Nocken 396, 398 und 400
bewegt.
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Die Bewegung der Welle 36o und der die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre
bewirkenden Tragllebe1358 aufwärts unter dem Einfluß der Federn 364 wird in einer
äußersten Aufwärtsstellung durch die Berührung von einstellbaren Anschlagschrauben
37o begrenzt, die in die Hebel 358 eingeschraubt sind, um gegen die Unterseite einer
später noch beschriebenen Welle rar sich anzulegen. In verschiedenen Stufen der
Doppelrandherstellung können die die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden
Traghebel 358 antriebsschlüssig in einer von zwei unteren Stellungen mittels eines
abwärts gerichteten Riegelarmes 374 gehalten werden, der lose auf die Welle 131
aufgebüchst ist und zwei Rasten aufweist, die wahlweise mit einem waagerecht liegenden
Riegelarm 376 in Eingriff treten können, der starr an der Schwingwelle
360 befestigt ist und sich um die Wellenachse mit den die senkrechte Bewegung
der Doppelrandbarre bewirkenden Traghebeln 358 (Feg. 2 und 9) bewegt. Wie aus Fig.
2 erkenntlich, wird die Stellung des Riegels 374 automatisch durch eine Vorrichtung
geschaltet, die einen rückwärts und abwärts gerichteten Nockenhebel378 enthält,
der aus einem Stück mit dem Riegel 374 besteht. Der Nockenhebel 378 trägt einen
Zapfen 38o und einen Vockenläufer 382, der auf dem Zapfen 38o im Eingriff mit jedem
der beiden auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine sitzenden Nocken 384 und 386
verschiebbar ist. Mustergesteuerte Verbindungen sind zum Verschieben des Läufers
382 vorgesehen, die eine Verschiebegabel 388 enthalten, die in eine genutete Nabe
des Nockenläufers 382 eingreift und an ihrem vorn liegenden Ende auf einer längs
des Fußes der Maschine sich erstreckenden Musterstange 390 befestigt ist.
Wie später noch im Zusammenhang mit dem Arbeiten der Maschine beschrieben wird,
werden die Doppelrandhaken für gewöhnlich in ihrer z. B. in Fig. 2 dargestellten
äußersten Hochstellung gehalten, sobald die Doppelrandbarre außer Arbeitsstellung
ist. Die Einstellung der obenerwähnten Anschlagschraube 370 bestimmt die
Höhe, um die die Doppelrandhaken 350 über die Köpfe der Nadeln während des
ersten Abschnittes des Doppelrandtnaschenanschlagvorganges sich stellen. Die beiden
anderen Stellungen sind eine äußerste Tiefstellung, die erhalten wird, sobald der
Riegel 376 mit der unteren oder inneren Rast des Riegels 374 im Eingriff steht,
wobei in dieser Höhenlage die Doppelrandhaken mit ihren unteren Enden zwischen benachbarten
Platinen während des Arbeitens eines Anfangsteiles der Ware gehalten werden, und
eine Zwischenstellung, die erbalten wird, sobald der Riegel374 um eine genügende
Strecke im Uhrzeigersinn bewegt wird, so daß der Riegel376 1i) Berührung mit der
in dem Riegel 374 vorhandenen oberen Rast kommt. Die Doppelrandhaken werden in der
Zwisehenstellttng während des Arbeitens eines Hauptteiles der Dol)pelrancl"N are
gehalten und besonders während desjenigen Zeitabschnittes, in dem die Doppelrandstäbe
in Arbeitsstellung gebracht werden.
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Die gemäß der Erfindung vorgesehene Vorrichtung zur Steuerung der
Vor- und Rückwärtsbewegungen der auf den Doppelrandbarrentragarmen 354 befindlichen
Doppelrandhaken 350 und der Doppelrandbarre arbeitet wie folgt: Die jeder
Fontur zugeordneten Doppelrandbarrenarme 354 und die Doppelrandbarre 352 werden
in Vorwärtsstellung von den Nadeln weg durch Verbindungen gedrängt, die einen Seilzug
402 (Feg. 2 und 22) enthalten, der an seinem freien Ende finit einer vornliegenden
Verlängerung404 jedes Doppelrandbarrentragarmes354 verbunden ist und auf eine Trommel
408 aufgewilckelt zu werden vermag, die zwecks Drehung finit einer Doppelrandabzugswickelwelle
41o verbunden ist, die sich über die ganze Länge der Maschine erstreckt. Jede einzelne
Doppelrandbarre ist in dieser Weise mittels einer nachgiebigen Trommelverbindung
mit der Doppelrandabzugswelle 410 in Vorwärtsrichtung unter Spannung gesetzt, um
eine Abzugswirkung auf die verschiedenen Doppelrandbarren auszuüben, während die
Welle 410 im Uhrzeigersinn mittels eines Gewichtes 412 gedreht wird, das an eineue
Seilzug 414 hängt, der aufwärts um eine Führungsrolle 416 herum und dann zur Abzugswelle
410 läuft.
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Die gemäß der Erfindung vorgesehene Vorrichtung zur Erteilung von
Vor- und Rückbewegungen auf die Tragarme 354 und die auf den Tragarmen befindlichen
Doppelrandbarren 352 enthält eine Sohwingwelle42o, die sich über die ganze Länge
der Maschine unmittelbar hinter dem Maschinentisch 118 erstreckt und fier jede Fontur
zwei abwärts gerichtete Antriebshebel 422 (Feg. 7 und 25) besitzt, die an gegenständigen
Enden der Fontur vorgesehen sind und Nockenkanten aufweisen, die mit Läufern 424
zusammenarbeiten, die von den senkrecht stehenden Doppelrandbarrentragarmen354 getragen
werden.
L: nt die Doppelrandtraghebel 354 rückwärts zu .chwingen und die Doppelrandhaken
auf die Hakenseite der Stuhlnadeln zu führen, werden der U'elle -12o mittels Nocken-
und Läuferverbindungen von der Doppelrandnockenwelle 362 aus Schwingliewegungeti
erteilt. Die Verbindungen enthalten einen oder mehrere abwärts gerichtete Nockenhebel
.f26 (Fig. t3), die zwecks Drehung lose auf der Schwingwelle 420 sitzen und an ihren
unteren Eiiden mit einem Läufer 428 ausgerüstet sind, der mit <lein Doppelrandanschlagnocken
430 und mit dem Doppelrandübertragungsnocken 432 in Eingriff zu treten vermag.
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1?ine nacligiel>ige Verbindung ist zwischen jedem Nockenheliel .126
und der Schwingwelle 420 vorgesehen, die bewirkt, claß die Doppelrandbarrentragarme
und die Doppelrandliaken rückwärts auf die Hakenseite der Nadeln übergeführt werden
und pressen. Wie aus den Fig. ,- und 13 erkenntlich, wird die Nabe von N ockenhebel
426 auf einer Seite durch einen auf der @\"elle 42o aufgesplinteten Ring 436 und
auf der anderen Seite durch die Nabe eines ebenfalls auf der `Felle 420 aufgesplinteten
kurzen Hebelarmes .f38 berührt. Ein versetztes Außenende des Hebels .138 trägt eine
einstellbare Anschlagschraube 44o, die gegen den Nockenhebel 426 anliegt, um die
Relativbewegung dieser Teile in der einen Richtung zu begrenzen. Eine zwischen dem
Nockenltebel 426 und dem Hebelarm 438 liegende Shanlifecler 442 hält für gewöhnlich
den Nockenliebel 426 in fester Berührung mit dem Hebel 438. Die Schwingwelle 42o
wird im Gegenuhrzeigersinn, gesehen in Fig. 2, mittels einer Spannfeder 444 beeinflußt,
die mit einem abwärts gerichteten, auf der Schwingwelle 420 sitzenden Arm 446 verbunden
ist.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist eine Vorrichtung zum sicheren
Tragen der Doppelrandhaken in einer etwas von der Preßkante wegstehenden Stellung
während des während des Anschlagens der Anfangsdoppelrandmaschenrei'he stattfindenden
Nadelpreßvorganges und zum anschließenden sicheren Bewegen der Doppelrandhaken vorwärts
über die Spitzen der Nadeln weg nach dem Beendigen des Abpressetis der zweiten Nadeln
vorgesehen. Eine sichere C"nterstützung während der anschließenden Vorwärtsbewegung
der Doppelrandhaken wird fortgesetzt, wiihrend eine Bewegung der Doppelrandhaken
zur Aufnahme der abgeworfenen Fadenschlingen stattfindet. Die in Frage stehende,
die Doppelrandbarre tragende und antreibende Hilfsvorl-ichtung enthält eine Schwingwelle
450 (Fig. i, 2, 13 und 20), die sich längs der 'Maschine erstreckt und lieben sowie
rückwärts der oben beschriebenen Scliwitlgwelle 420 liegt. Zwischen je zwei Fonturen
sitzt auf der Welle 450 ein aufwärts gerichteter Hebelaren .152, der an seinem oberen
Ende eine Tragplatte 154 trägt, die in einer rückliegenden Stellung der Arme 354
und der Doppelrandbarre352 einstellbare Anschlagschrauben 456 berührt, die von den
Doppelrandbarrentragarmen 354 getragen werden (Feg. 1, 2 und 13). Ebenfalls an der
Schwingwelle 45o sind ein oder mehrere, das Pressen der Doppelrandliaken regelnde
Nockenhebel458 vorgesehen, von denen jeder, wie der in Fig. 13 dargestellte, am
unteren Ende mit einem Läufer 46o versehen ist, der in Eingriff mit jedem der beiden
Antriebstrocken 462 und 464 der Doppelrandnockenwelle 362 zu treten vermag. Die
Schwingwelle 450 wird in Gegenuhrzeigerrichtung, gesehen in Fig. 20, zum Anlegen
des Läufers 46o gegen seinen INTocken mittels der Spannfeder 466 beeinflußt, die
gegen einen abwärts gerichteten, an der Schwingwelle 450 befestigten Hebel 468 wirkt.
Eine Umlaufbewegung der Schwingwelle in Gegenuhrzeigerrichtung wird durch einen
vorwärts gerichteten Anschlagarm 470 begrenzt, der eine Anschlagschraube 471 trägt,
die gegen die Unterseite des Tisches 118 sich legt.
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Die die Doppelrandbarre tragende und antreibende, die Unterlegplatten
454 und Arme 452 enthaltende Hilfsvorrichtung kann auch verwendet werden. um zeitweise
irgendeine der Doppelrandbarren 352 mit ihren Tragarmen 354 in einer äußersten rückliegenden
Stellung zu halten, in der die dartinterliegenden Teile einschließlich der Stuhlnadeln
dem Bedienungsmann zwecks Einstellung oder Auswechslung leichter zugänglich sind.
Zu diesem Zweck trägt jeder Arm 452 einen Riegelarm 469, der nach dem Rfickwärtsstoßen
der Doppelrandbarre in die gewünschte Außer-deni-Weg-Stellung von dem Bedienungsmann
in eine waagerechte Lage hinein nach aufwärts geschwenkt werden kann, in der der
Riegel 469 eine damit zusammenarbeitende Schraube 456 erfaßt, tun jede Rückkehrbewegung
der Doppelrandbarre nach vorwärts unter (lern Einfluß ihrer Spannseile zu verhindern.
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Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung sind die einzelnen Doppelrandbarren
352 so ausgeführt und angeordnet, daß sie leicht aus ihren Traghebelarmen 354 herausgenommen
werden können, um dem Bedienungsmann leichten Zugang zu den darunterliegendenTeilen
der-Niaschine zwecks Ausbesserung und Einstellung zu ermöglichen. Die vorgesehene
Verriegelungsvorrichtung ist so ausgebildet und angeordnet, daß die Doppelrandbarre
mit einem hohen Grad von Genauigkeit 'zu der gewünschten Arbeitsstellung an dem
Doppelrandbarrentragarm 35.1 zurückkehrt, wie dies aus den Fig. 13 bis 17
erkenntlich wird. Gemäß der in diesen Figuren dargestellten Ausführung reicht die
Doppelrandbarre an jedem Ende wesentlich über die Deckplatte 353 hinaus, so daß
an jedem Ende des Doppelrandbarrenaufbaues eine flache senkrechte Fläche vorhanden
ist, die eine Verlängerung der geschlitzten Fläche der Doppelrandbarre darstellt
und gegenständige unterschnittene Schrägflächen 472 aufweist, die mit einer senkrechten
Wand 473 und einer damit zusammenarbeitenden, nach einwärts schräg verlaufenden
Wand 474 eines die Doppelrandbarre aufnehmenden Sockels eine Keilpassung bilden,
die an jedem der die Doppelrandbarre tragenden Arme 354 vorhanden ist. Ein über
einen unteren Teil des Sockels reichender Querstift 475 greift in eine übergroße
viereckige Rast 476 ein, die in die Unterseite der Doppelrandbarre 352 eingeschnitten
ist (vgl. beispielsweise Fig. 14 bis 16). Die Doppelrandbarre wird in ihrer
Stellung
in dem Sockel an jedem Ende mittels eines federbeaufschlagten Keilstiftes 477 verriegelt,
der in eine entsprechend abgeschrägte, in jedem Ende der Doppelrandbarre 352 vorgesehene
Bohrung 478 einpaßt.
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Eine um den Stift 477 herumliegende sowie an einem Ende gegen die
Wand des Sockels und am anderen oberen Ende gegen einen auf dem Stift 477 befestigten
Ring 480 sich anlegende schraubenförmige Druckfeder 479 ist bestrebt, den Stift
in Verriegelungseingriff mit der in dem Ende der Doppelrandbarre befindlichen zugespitzten
Bohrung :f78 zu drücken. An seinem Außenende ist der spitz zulaufende Verriegelungsstift
477 mit einem Querstift 48i ausgerüstet, der in einer Winkellage des zugespitzten
Stiftes in einen axialen Schlitz 482 in dem die Doppelrandbarre tragenden Arm 354
eingreift. Wird gewünscht, die Doppelrandbarre aus der Maschine herauszunehmen,
so werden die Verriegelungsstifte 477 an jedem Ende herausgezogen und um
9o° gedreht, so daß die Querstifte 481, die auf diese Weise aus den Sc'hli'tzen
482 herausgezogen sind, kreuzweise zu den Schlitzen liegen und demgemäß die Verriegelungsstifte
477 in einer zurückgezogenen Stellung halten, die die in Fig. 15 strichpunktierte
Stellung ist. Aus diesen Figuren ist leicht erkenntlich, daß der zugespitzte Verriegelungsstift,
sobald seine Freigabe durch die Ausrichtung des Querstiftes 481 mit seiner Nut erfolgt,
durch die Feder 479 gegen die untere Seite der sich verjüngenden Bohrung 478 in
der Doppelrandbarre 352 gepreßt wird, um die Doppelrandbarre abwärts zu drücken,
so daß die senkrechte flache Vorderfläche und die damit zusammenarbeitende abgeschrägte
1Zückfläche der Doppelrandbarre fest durch die zusammenarbeitenden flachen und abgeschrägten
Flächen des Sockels erfaßt werden, um die Doppelrandbarre sehr fest in der gewünschten
Arbeitsstellung zu halten. Gleichzeitig hat der Ausdehnungsdruck der Feder 479 das
Bestreben, den Tragarm 354 und den Sockel in Längsrichtung weg von dem Ende der
Doppelrandbarre zu bewegen, so daß der Querstift 475 fest gegen die Seite der mit
dem Stift zusammenarbeitenden Rast 476 gepreßt wird.
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Weiter ist gemäß der Erfindung eine neue verbesserte Vorrichtung zur
genauen Ausrichtung jeder einzelnen Doppelrandbarre mit den Nadeln und den zusammenarbeitenden
Wirkwerkzeugen der zugehörigen Fontur zwecks Durchführung der Anschlag-und Doppel
randaufstoßarbeiten vorgesehen. Die hier gezeigte verbesserte Vorrichtung zur Ausrichtung
der einzelnen Doppelrandbarren enthält eine nach aufwärts gerichtete Flosse 483,
die in der Mitte der Doppelrandbarre (Fig. 1, 2, 9 und 13) sitzt und die bei Vorwärtsbewegung
der Doppelrandbarre in Arbeitsstellung mit Bezug auf die Stuhlnadeln zwischen zwei
Anschlagschrauben 484 faßt, die von den aufwärts gerichteten Armen einer Konsole
485 der die Kantennadelbarre 252 haltenden Welle 253 r;etragen werden. Diese Anordnung,
bei der die Doppelrandbarren mit Bezug auf die Nadeln durch eine in der Mitte der
Doppelrandbarre liegende Vorrichtung ausgerichtet werden, hat den Vorteil großer
Einfachheit. Schwierigkeiten, die aus der Ausdehnung oder Zusammenziehung der Doppelrandbarre
oder der zugeordneten Teile entstehen, werden vermieden, und jeder mögliche Fehler,
der aus einer solchen Ausdehnung oder Zusammenziehung der Doppelrandbarre mit Bezug
auf die \Tadelbarre entstehen könnte, wird verkleinert, da in jedem Fall nur ein
kleiner Abschnitt jeder Barre in ,Nl itleidenschaft gezogen wird.
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Die Doppelrandnockenwelle 362 der dargestellten Maschine wird absatzweise
von der Hauptnockenwelle i2o aus durch eine nur während einer Umdrehung wirkende
Kupplung angetrieben, die während des Anschlagens eingeschaltet wird, um die Doppelrandnockenwelle
362 durch eine Umdrehung hindurch zu drehen, und dann wieder während der Doppelrandübertragung
oder des Aufstoßvorganges eingeschaltet wird, um die Doppelrandnockenwelle durch
eine zweite Umdrehung hindurch zu drehen. Wie nachstehend ausführlich dargelegt,
wird die Doppelrandnockenwelle nach links von einer neutralen Lage aus versetzt,
um die Gruppe der beim Anschlagen verwendeten Nocken in Arbeitsstellung zur l-l-erstellung
der Anschlagmaschenreihe zu bringen, und wird dann aus der Neutralstellung heraus
nach rechts versetzt, um die Gruppe der das Übertragen des Doppelrandes bewirkenden
Nocken zwecks Durchführung des Doppelrandübertragungs-oder Aufstoßvorganges in Arbeitsstellung
zu bringen.
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Die Vorrichtung zum Antrieb der Doppelrandnockenwelle 362 von der
Hauptnockenwelle i2o (Fig. 8 und 18 bis 20) enthält eine Kette 486, die über ein
auf der Hauptnockenwelle i2o aufgesplintetes Kettenrad 487 und über ein auf der
Doppelrandnockenwelle 362 zwecks Drehung lose aufgebüchstes Kettenrad 488 läuft.
Die Büchsennabe des Kettenrades 488 ist gegen Axialbewegung mit der Doppelrandnockenwelle
362 durch Eingriff eines Läufers gesichert, der von einem einen Keil bildenden Teil
einer Konsole 489 getragen wird, die auf der Unterseite des Werktisches 118 angeschraubt
ist und in eine Nut 490 in der Nabenbüchse des Kettenrades 488 einzutreten vermag.
Eine Fläche des Nabenteiles des Kettenrades 488 ist als das einzahnige Antriebselement
491 einer die Doppelrandnockenwelle antreibenden Kupplung ausgebildet, das mit einer
entsprechenden Rast in Eingriff zu treten vermag, die in einer getriebenen Kupplungsbüchse
492 gebildet ist, die zwecks Drehung auf die Doppelrandnockenwelle 362 aufgekeilt
ist und sich axial mit Bezug auf diese Welle verschieben kann.
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Das Arbeiten der die Doppelrandnockenwelle antreibenden Kupplung wird
von der Mustervorrichtung der Maschine aus durch Verbindungen gesteuert, die , eine
Kupplungsverschiebegabel 494 enthalten, die, wie in Fig. i9 erkenntlich, zwei Arme
aufweist, die sich von einer Nabenbüchse aufwärts erstrecken. Die Nabenbüchse wird
von einer querliegenden Drehwelle496 getragen, die in einer an die Unterseite des
Werktisches 118 angeschraubten hängenden Konsole gelagert ist. Die Gabe1494 ist
mit Backen 5oo ausgerüstet, die in eine in der
getriebenen Kupplungsbüchse
492 befindliche Umfangsnut 502 eingreifen. Zwei seitlich gerichtete Hebelarme
504 und 5o6 sitzen auf der Nabe der Kupplungsverschiebegabe1494 an einem Ende der
Nabe, und ein Hebel 507 erstreckt sich von dem Mittelabschnitt der Gabelnabe
weg. Eine zwischen dem Arm 5o4 und einem abwärts gerichteten Teil 51o der Konsole
498 eingeschaltete Zugfeder 5o8 isst bestrebt, die Gabel 494 und die getriebene
Kupplungsnluffe 492 außer Eingriff mit der treibenden Kupplung 49o zu halten. Eine
in einer Knagge auf Arm 5o6 sitzende Anschlagschraube 512 kann mit einem
Teil der Konsole 498 in Berührung treten, um die unter dem Einfluß von Feder 5o8
erfolgende Bewegung der Verschiebegabel und des getriebenen Kupplungselementes 492
zu begrenzen.
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Um die Doppelrandnockenwelle 362 zurückzudrehen und sie in die gleiche
radiale Stellung nach der Beendigung jeder aufeinanderfolgenden Umdrehung zu bringen,
greift in eine in .die Umfangsfläche der getriebenen Kupplungsbüchse 492 eingeschnittene
Rast 514 eine Rolle 516 ein, die von einem Riegelarm 518 getragen wird, der schwingbar
bei 52o an der Konsole 498 gelagert ist. Die Rolle 516 und der Riegelarm 518 werden
in Berührung finit der Rast durch eine Zugfeder 522 gedrängt, die an einer Verlängerung
des Riegelarmes5i8 angreift. Das Kupplungselement 492 wird antriebsschlüssig nach
rechts in seine Außerbetriebstellung am Ende eines Umlaufes verschöben, so daß die
Riegelrolle 5i6 zum Arbeiten kommt, um die Doppelrandnockeimelio in der gewünschten
vorbestimmten U'iiikelstellung mittels einer Entkupplungsvorrichtung stillzusetzen,
die einen Nocken 524, der an der rechts liegenden Fläche der getriebenen Kupplungslriicllse
49z Vorgesehen ist, und eine damit zusaminenarbeitende Rolle 526 enthält, die von
dem an der Gabelnabe befestigten Hebelarm 507 getragen wird. Sobald der getriebene
Kupplungsteil 492 sich dem Ende einer Umdrehung nähert, berührt der Nocken 5z4 die
Rolle 526 und drückt die Rolle 526 und den Arm 507 abwärts, um die getriebene
Kupplungsbüchse antriebsschlüssig in ihre in Fig. 8 dargestellte ausgelegte Stellung
zu verschieben.
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Die Mustersteuervorrichtung zum Verschieben der Doppelrandnockenwellenkupplung
in ihre Antriebsstellung enthält einen abwärts gerichteten 1,eillcer 53o, der mit
seinem oberen Ende an dem Gabelarm 5o6 und mit seinem unteren Ende an einem AI-111
532 (Fig. 8 und 18) befestigt ist, der an einem Ende eines Schwingzapfens 534 sitzt,
der in einer auf der unteren Vorderschiene 116 der Maschine befestigten Konsole
536 lagert. Auf seinem gegenständigen Ende trägt der Söhwingzapfen 534 einen Von
einer :Musterstange gesteuerten Hebel, der einen aufwärts gerichteten Arm 538 hat,
der gegen eineu Ring 54o sich abstützt, der lose auf einer Musterstange 542 sitzt
und federnd gegen eine Druckfeder 544 und einen auf der Musterstange 542 aufgespliiiteten
Haltering 546 liegt. Eine Schwingbewegung des Schwingzapfens 534 und seiner zugehörigi#n
Teile im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 8 dargestellten Stellung heraus bewirkt,
daß die Doppelrandnockenwellenkupplung in ihre Kupplungsstellung bewegt wird. Ein
Riegel, der aus einem federbeeinflußten Zähn 548 besteht, der in die auf der Unterseite
der Nabenbüchse von Arm 538 gebildete Nockenkerbe 549 einzutreten vermag, dient
dazu, den Schwingzapfen 534 und seine zugeordneten Teile in derjenigen Stellung
zu halten, die der eingelegten Stellung der Kupplung entspricht.
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Die Vorrichtung zur Verschiebung der Doppelrandnockenwelle362 nach
links, um die Doppelrandanschlagnocken in Arbeitslage zu bringen, und anschließend
nach rechts, um die Doppelrandübertragungsnocken in Arbeitslage zu bringen, enthält,
wie aus den Fig. i und 8 am besten ersichtlich, zwei Nockenscheiben 550 und
552, die auf der Doppelrandnockenwelle 362 auf Abstand voneinander sitzen und auf
ihren gegenständigen Flächen Nuten zum Eingriff eines Läufers 554 aufweisen, der
von einem auf einem Drehzapfen 558 drehbar aufgebüchsten Hebel 556 zum Verschieben
der Doppelrandnockenwelle getragen wird. Eine Zugfeder 56o ist bestrebt, den Verschiebehebel
556 und den Läufer 554 nach einwärts gegen die Achse der Doppelrandnockenwelle
zu schwingen. Die zwischen den Scheiben 550 und 552 vorgesehenen Nockennuten
bestehen aus einer äußeren .neutralen Nockennut 562, die die Doppelrandnockenwelle
fürgewöhnlich in ihrer neutralen Zwischenstellung hält, aus einer beim Anschlagen
der Doppelrandware verwendeten Nockennut 564, die arbeitet, wenn der Verschiebeläufer
nach einwärts bewegt wird, um die Doppelrandnockenwelle nach links zu verschieben,
und aus einer bei der Doppelrandübertragung verwendeten Nockennut 566, die dann
arbeitet, sobald der Verschiebeläufer 554 noch weiter nach einwärts verschoben wird,
um die Doppelrandnockenwelle 362 von ihrer neutralen Zwischenstellung heraus nach
rechts zu verschieben. Am Ende einer Umdrehung der Doppelrandnockenwelle für jeden
Anschlag- und Aufstoßvorgang werden der Verschiebeläufer 554 und der Verschiebehebel
556 nach auswärts in ihre neutrale Stellung bewegt, um den Läufer554mit der neutralen
Nockennut auszurichten. Diese Bewegung nach auswärts erfolgt durch das Auflaufen
eines Läufers 568 auf eine mit dem Läufer zusammenarbeitende Nockenfläche
570, die auf der Nockenscheibe 552 sitzt.
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Die Einwärtsbewegung des Verschiebenockenliebels 556 aus der neutralen
Stellung in die Doppelrandanschlag- und -aufstoßstellung wird mittels eines abwärts
gerichteten Riegelhebels 572 gesteuert, der an dem Schwingzapfen 558 gesichert ist,
um sich mit dem Verschiebehebel 556 zu drehen (Fig. i). Der Riegelhebel 572
hat an seinem unteren Ende drei mit A, B und C bezeichnete Rasten, die abwechselnd
mit einer Riegelfläche 574 zusammenarbeiten, die in einem waagerechten Arm eines
in seitlicher Richtung angeordneten, lose auf der Drehwelle 36o liegenden Sperrhebels
576 gebildet ist. Eine zwischen den Sperrhebel 576 und einen auf der Nabe des Riegelhebels
572 vorgesehenen Arm geschaltete Spannfeder 578 ist bestrebt, den Sperrhebel und
den Riegel im Eingriff miteinander zu halten.
Das Arbeiten des
Sperrhebels 576 wird durch Verbindungen gesteuert, die einen abwärts gerichteten
Lenker 58o enthalten, der an seinem oberen Ende an dem Sperrhebel 576 und an seinem
unteren Ende finit einem Arm eines Winkelhebels 582 (Fig.1 und e) verbunden
ist, der schwingbar auf einer auf der unteren Vorderschiene 116 der Maschine befestigten
Konsole 584 gelagert ist. Ein aufwärts gerichteter zweiter Arm des Winkelhebels
582 berührt einen auf eine Musterstange 588 aufgesplinteten Ring 586.
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Gemäß der Erfindung ist eine Hilfsvorrichtung vorgesehen, uin die
Doppelrandnockenwellenkupplung einzulegen und die Doppelrandnockenwelle in jede
ihrer Arbeitsstellungen zu verschieben, und zwar enthält die Vorrichtung einen Hilfsnocken
auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine und mustergesteuerte Läuferverbindungen.
Das Arbeiten der llilfsvorrichtung wird durch Schalten der Musterkette
309 der Maschine ausgelöst, das in dem den Wirkbewegungen der 1N-laschine
nächst vorangehenden Zyklus stattfindet. Die in Frage stehende nockengesteuerte
Hilfsverschiebevorrichtung, die am besten aus den Fig. 8 und 18 erkenntlich ist,
enthält einen durch einen Hilfsnocken von einer Musterstange aus betätigten. Verschiebehebel
59o, der zwischen seinen Enden auf einem feststehenden Schwingzapfen 592 gelagert
und an seinem rückliegenden Ende mit einem Zapfen 594 ausgerüstet ist, von dem ein
Läufer 596 getragen wird, der seitlich verschiebbar zum Eingriff mit einem beim
Anschlagen verwendeten Hilfsverschiebenocken 598 oder mit einem bei der Doppelrandübertragung
verwendeten Bilfsverschiebenocken 6oo auf der Hauptnockenwelle 120 ist. An seinem
vornliegenden Ende ist der Verschiebehebel 59o mit einer diagonal liegenden Nockennut
602 ausgerüstet, in die der Läuferzapfen eines Verschieberinges 604, der
lose auf der für die Doppelrandversatzvorrichtung bestimmten Verschieb,stange 588
sitzt, und außerdem der Läuferzapfen eines Verschieberinges 6o6 eingreift, der fest
auf der die Doppelran.dnockenwellenkupplung betätigenden Musterstange 542 sitzt.
Der Verschiebering 60 arbeitet mit einem Ritig 6o8 zusammen, der auf die der Doppelrandversatztiockenw-elle
zugeordneten Verschiebestange 588 aufgesplintet ist, wobei diese Ringe voneinander
getrennt sind, um eine Verzögerung in die Bewegung der NockenwellenverSatzvorrichtung
einzuführen. Eine Verschiebegabel 61o, die auf einer von der ?Musterkette betätigten
Musterstange 612 sitzt und an ihrem Ende in die genutete Nabe von Verschiebeläufer
596 eingreift, bildet das von der Mustervorrichtung der Maschine gesteuerte Mittel,
um das Arbeiten des Einlegens der Doppelrandnockenwellenantriebskupplung und den
Versatz der Doppelrandnockenwelle in die eine oder die andere ihrer Arbeitsstellungen
einzuleiten: Das Arbeiten der oben beschriebenen Vorrichtung zum Versetzen und zum
Drehen der Doppelrandnockenwelle um eine Umdrehung für jeden der Doppelrandanschlag-
und Doppelrandaufstoßvorg *inge ist kurz folgendes: Während des der Bildung der
Anschlagmaschenreilie unmittelbar vorausgehenden Maschinenzuges bewegt ein Knopf
der Musterkette die Musterstange 612 nach rechts (Fig. 8 und 18), wodurch
der Nockenläufer 596 auf den das Anschlagen bewirkenden Nocken 598 verschoben wird.
Die Kuppe des Nockens 598 wirkt leim Beginn des Kulierens der Ailfangsmaschenreihe
oder der Anschlaginaschenreihe dahin, den .Hebel 59o auf eine Zw-iscltenltölie zu
stellen. Der I_äuferzapfenring 6o6, der an der für die Doppelrandnockenwellenkupplung
bestimmten Musterstange 5d2 befestigt ist, wird sofort nach rechts bewegt, wodurch
die Feder 544 gespannt wird, so daß der nur eine Umdrehung zulassende Kupplungsteil
492 mit dein treibenden Kupplungsteil 491 in Eingriff tritt, sobald der Einzelzahn
des treibenden Elementes in Eingriff mit der entsprechenden Rast in dem getriebenen
Kupplungsteil kommt. Zu gleicher Zeit wird der Läuferzapfenring 604 auf der für
den Doppelrandnockenwellenversatz bestimmten Schaltstange 588 nach rechts bewegt
und berührt nach einer Zeitverzögerung den Ring 6o8, um die Doppelrandnockenwellen-Versatzschaltstange
588 nach rechts zu bewegen. Durch diese durch den Winkelhebel 582 und den Lenker
58o wirkende Bewegung der Schaltstange 588 wird der Sperrhebel 576 genügend weit
abwärts gedruckt, so daß der Zahn 57,4 von Rast A auf Rast B sich
bewegt. Schalthebel 556 und Läufer 554 bewegen sich nun einwärts in Eingriff finit
der für das Anschlagen bestimmten Nockennut 564. wodurch die Doppelrandnockenwelle
362 nach links in die Stellung zum Anschlagen der lUaschenreilie verschoben wird.
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Am Ende einer Umdrehung der Nockenwelle wird die Doppelrandnockenwelle
wieder in ihre neutrale Stellung zurückgeführt und wird von ihrerAntriehsvorrichtung
in der folgenden `''eise abgeschaltet: Der :@ usternockenwellenschaltliebel 59o,
der auf Grund der Bewegung seines Läufers auf einem tiefen Teil des Schaltnockens
598 arbeitet, bewirkt, claß die die Doppelrandnockenwellenkupplung betiitigende
Schaltstange 542 nach links in ihre zu Allfang eingenommene Ruhestellung zurückgeführt
wird. Die Schaltstange 612 llewegt sich wieder nach links in ihre zu Anfang eingenommene
Arbeitsstellung, sobald die Musterkette geschaltet wird, so daß der Läufer 596 in
seine Ruhestellung verschollen wird. Der auf Läufer 568 wirkende Nocken 57o bewirkt,
claß der Doppelrandnockenwellenschaltläufer 554 und der Verschiebehebel 556 auswärts
in Eingriff finit der neutralen Nockennut 56z zurückgeführt werden, so claß die
DoppelrandnockenNvelle 362 ihre _Neutralstellung wieder einnimmt. Der Nocken 52I
wirkt auf Läufer 526, um die Kupplungsgabel 4o4 zu verschwingen und die Kupplung
492 auszulegen. Der in eine Rast in Kupplungsteil ;I92 einfallende Läufer 516 hält
die Doppelrandnockenwelle in ihrer normalen Winkelstellung, wie sie beispielsweise
in den Fig. t und 8 dargestellt ist.
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Für den Doppelrandübertragungsvorgang wird ein Knopf auf der Musterkette
3o9 durch Schalten der Musterkette in der dem Doppelrandübertra-
| (Iungszttg unmittelbar vorausgehenden Maschenreilie |
| zur \Virhung -ebracht, um die 'Musterschalt- |
| stan@#u (fr= nach rechts zu verschieben, wodurch |
| (lie gluic;ic l:olge Norr Arl)eitsvorgüngen, wie sie |
| ollen 1)uschriubun ist, zum _\1)lauf kommt, rriit |
| der :\u:nalrme. <1a(3 durch Verwendung eines |
| hiiliercn Knopfes die Schaltstange 612 weiter |
| nach recht: verschohun wird, so dali der Nocken- |
| l:iufer 5)tt) irr _\u<richturg mit dem der Dopl>el- |
| rari<liilxurtragung zugeordneten Schaltnocken (ioo |
| liegt. 1)e1- Nocken Ooo liebt den Schalthebel 59o |
| auf eine lriiliei-e Ebene zu Beginn der Doppel- |
| als es der Fall bei dein |
| _lnschlagvc@rgang war, rnit denn Ergebnis, daß |
| die für (icri f)oppelrandnockenwellenversatz 1)e- |
| stimmte Schaltstange 588 weiter nach rechts ver- |
| scliol)crr wird, so daß auf diese Weise der Sperr- |
| liel)el ;,-o @,eiter nach abwärts gedrückt wird |
| und der Zahm 7.74 sich von Rast _-I auf Rast C |
| versrhicbt. Dadttr(°li wird esdernDoppelrandversatz- |
| riocl;eiil:iuf ur 554 ermöglicht, sich weiter nach ein- |
| \riirts in Eingriff mit der für die Doppelrand,über- |
| tragLttig bestinimt,-rr \ockennut 566 zu verschieben. |
| Die Dol)I)elrancltioclcenwelle 362 wird nun nach |
| rechts in die Doppelrandübertragungsstellung ver- |
| setzt. ,\r11 Ende einer Umdrehung der Doppelrand- |
| rtocl:eiirvelle werden die Teile wieder in ihre nor- |
| male l'#.uhestellung übergeführt, und zwar in der |
| gleichen Weise. wie es in Verbindung mit dem beim |
| Anschlagen der :\nfangsmaschenreihe beschrie- |
| benen Vorgang dargelegt ist. |
| Gemäß der Erfindung ist die dargestellte Ma- |
| schine mit einer verbesserten Vorrichtung zur |
| Durchführung des Faltens und Abziehens des ge- |
| falteten Teils der Doppelrand-,vare versehen. Diese |
| Vorrichtung enthält einen Doppelrandstabträger |
| auf der Kantennadelbarre, in den der Doppelrand- |
| stab vor dem Zeitpunkt seines Bedarfes eingelegt |
| werden kann, ferner eine Dol)pelrandstababzugsvor- |
| richtung tnit den Doppelrandstab aufnehmenden |
| Haken, ferner zwei endlose Abzugsketten, durch die |
| die Haket. und dr durch die Haken erfaßte Doppel- |
| randstal) nach vorwärts von den Nadeln weg und |
| Unterhall) der D(.l)l)elr-atidlraken hindurch abge- |
| zogen «-erden kaiirr. und ferner zwei Brücken, von |
| denen clic _\1)zugsha!:cri und (ler 1)oppelrandstab ge- |
| tragen tirid wülirun<l der von dun Stuhlnadeln rveg |
| gerichteten Bewegung geführt tverden, ferner eine |
| '\l)zugsspanuvorriclrtung, u111 elie :\bzugsl:etten und |
| -haken in eitler _\1)zugsrichtung zu beeinflussen. und |
| eine nach ilrr@r Einschaltung automatisch arbeitende |
| Rückführvorrichtung, um die Abzugsketten und die |
| den Doppelrandstal) erfassenden haken zu einer |
| neuen _\rheitsstellung wieder zurückzuführen. In |
| der dargestellten Form der Erfindung werden ge- |
| kehlte :\1):c.ülagkämme. mit denen die Maschine |
| ausgerüstet ist. dazu verwendet, die gewirkte Ware |
| von den Nadeln wegzuschieben, und ferner wird die |
| Abzugswirkung des Doppelrandstabes während des |
| Wirkens des unteren Längens und Fußabschnittes |
| der Ware aufgehoben, sobald die den Doppelrand- |
| stab aufnehmenden Haken auf einen abwärts ver- |
| laufenden schrägen Teil ihrer Bahn sich bewegen |
und ein,-in an der Vorderseite der Maschine liegenden :\ufrrahniebehälter für die
Ware sich nähern.
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Der Doppelrandstabträger, von dem der jeder Fontur zugeordnete Doppelrandstab
vor dem Zeitpunkt seines Bedarfes getragen wird, enthält zwei I Ialter 6i 4, die
an der Vorderfläche der KantennacIell)arre 2:#2 oder Picotbarre nahe den Enden dersind.
Jeder Halter614 hat eine cl@_i I @:)11)ulranclstab aufnehmende Kehle 6i5, die in
(Irr- in den Fig. 1, 6 und 12 dargestellten Arbeitsstellung der Kantennadelbarre
vorwärts und a1)« Wirts erstreckt. Eine nicht dargestellte Federin der hehle hält
einen in die Auskehlung uin@@eicgt@n r)oi)r)elrandstal) in seiner Lage.
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@Vie aus den Fig. 1, 2, 22 und 25 der Zeichnungen erkenntlich, sind
an jeder Fontur zwei rückwärts gerichtete Brücken 620 vorgesehen, die auf
dem :\rbe_tstisch ii8 befestigt sind und Führung und Träger- für den Doppelrandstab-Abzugshakenaufbau
bilden. Dicht neben den Brücken sind zwei endlose Abzugsketten 624 vorgesehen, an
denen Doppelrandstababzugshaken 626 sitzen. Die Abzugsketten 62,4 lauen um Führungsscheiben
628 herum, die auf Kon-zrolcu 632 drehbar sitzen, die an den Unterseiten der Brücken
6=o an den Enden neben den Nadeln befestigt sind. Die Abzugsketten 624 erstrecken
sich dicht parallel zu den Brücken 620 vorwärts, laufen tim Fiihrungsrollen
63.4 herum, die lose drehbar auf einer Tragwelle 636 liegen, und laufen dann abw:irts
und vorwärts zu den Antriebs- und Spannabzugskettenrädern 638 auf der M'arenabzugswelle
64o. Mit ihrem abgewendeten Kettentrurn werden die Abzugsketten 62d über Führungsrollen
642 und 644 geführt und kehren dann zu der obenerwähnten 1, ührun,rsselieibe 628
zurück. Wie aus Fig. 25 erkennt! sind sind die Rollen 642 auf Hebelarmen 645 gelagert,
die schwingbar von Zapfen 646 getragen werden. Eitie an einem abwärts gerichteten
Haken 65o an _i: clerii Hebelarm 645 befestigte Feder, deren anderes Ende an der
Unterseite des -Maschinentisches i i 8 verankert ist, ist bestrebt, jede Rolle 642
gegen die Kette 624 zu drängen, um jeden Deichhang der Kette zu belieben.
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Zv, ei ati Im Abzugsketten 624 vorwärts der den Doppelrand erfassenden
Haken 626 befestigte Querschienen 652 und 653, deren Endteile die Brücken 62o berühren,
dienen dazu, die Haken 626 in Ausrichtung und auf der gewünschten Ebene zu halten.
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Eine Abzugssparinuug wird den verschiedenen Doppelrandstababzugsketten
624 mittels einer üblichen, nicht dargestellten Gewichtsbelastung und eines Seilzuges
654 gegeben, der an einer Scheibe 656 befestigt ist, die an dein rechts liegenden
Ende der Warenabzugswelle 64o (Fig. 22 und 25) sitzt. Um eine leichte und feinfühlige
Abzugsspannung bei den einzelnen Kettenpaaren und Haken mit Bezug auf die gerade
auf den verschiedenen Fonturen gewirkten Warenstücke aufrechtzuerhalten, ist eine
nachgiebige Verbindung zwischen jedem Antriebskettenrad 638 und der Abzugswelle
640, von der das Kettenrad getragen wird, vorgesehen.
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Gemäß der Erfindung ist die Maschine mit einer Vorrichtung ausgerüstet,
die durch eine Scheintauchbewegung
der Mindermaschine und Kantennadelbarre
zum Arbeiten gebracht wird, um einen von der Kantennadelbarre getragenen Doppelrandstab
in solche Stellung zu bringen, daß er von den Doppelrandstababzugshaken erfaßt werden
kann und um dann den Doppelrandstababzug auf Antrieb zu schalten, damit die darin
befindlichen Doppelrandstäbe erfaßt werden, so daß die Doppelrandware abgezogen
wird. Die Doppelrandstababzugsketten 624 und Haken 626 werden in einer vorher bestimmten
Stellung gegen den Spannungszug der gewichtsbelasteten Warenabzugswelle 640 mittels
Riegel 670 gehalten, die von auf den Innenseiten der zugehörigen Brücken
620 liegenden Drehzapfen 672 getragen werden und mit Anschlägen 674 ausgerüstet
sind, die vor die weiter nach rückwärts zu liegende Querschiene 652 fassen. Die
Riegel werden für gewöhnlich in der in Fig.26 dargestellten angehobenen Stellung
durch eine Zugfeder 676 gehalten, die an einer nach abwärts gerichteten Verlängerung
678 des Riegels angreift. Ein Endstück 68o des Riegels ist vorgesehen, um gegen
einen Abschnitt einer Tragkonsole 682 sich anzulegen und dadurch die Aufwärtsbewegung
des Riegels im Uhrzeigersinn zu begrenzen. Jeder Riegel ist nach seinem rückliegenden
Ende zu mit einem aufwärts versetzten Teil 684 versehen, der von dem in dem Halter
auf der Kantennadelbarre gelagerten Doppelrandstab während der Scheintauchbewegung
der Mindermaschine berührt wird, um den Riegel nach abwärts zu bewegen und dadurch
die Abzugsketten 624 und den Haken 626 von dem Riegel freizugeben, während der Doppelrandstab
in seine Eingriffstellung mit den Haken bewegt wird. Nachdem bei diesem besonders
in den Fig. 26 und 3o dargestellten Arbeitsvorgang die Haken 626 die Doppelrandstäbe
erfaßt haben, bewirkt die anschließende Aufwärtsbewegung der Mindermaschine und
der Kantennadelbarre mit den Haltern ein Herausdrücken der Doppelrandstäbe aus den
Haltern, so daß auf diese Weise die Übertragung der Doppelrandstäbe von den Haltern
in die Haken und in die Arbeitsstellung hinein beendet ist.
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Weiter ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgesehen, die, sobald
durch die Abzugsbewegung die Doppelrandstababzugsketten624 und Haken626 in die strichpunktierte
Stellung nach Fig. 5 gebracht worden sind, automatisch arbeitet, um einen weiteren
Abzug der Haken zu unterbrechen und automatisch die Haken in der umgekehrten Richtung
zu der vorherbestimmten oben beschriebenen Stellung der Fig. 26 zurückzuführen.
Die Rückstell-oder Neueinstellvorrichtung (Fig.21, 22 und 25) enthält eine Rückstellklinke
686 und ein damit zusammenarbeitendes Sperrad 688, das auf der Warenabzugswelle
64o befestigt ist. Die Klinke 686 sitzt auf dem freien Arm eines ständig hin und
'her schwingenden Nockenhebels 69o, der zwecks Drehung lose auf Welle 131 sitzt
und an seinem rückliegenden Ende einen Nockenläufer 692 aufweist, der im Eingriff
mit einem Nocken auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine liegt. Eine mit dem einen
Ende an einer abwärts gerichteten Verlängerung der Rückstellklinke 686 befestigte
Zugfeder 694, die mit ihrem anderen Ende an dem Nockenhebel verankert ist, ist bestrebt,
die Klinke 686 im Eingriff mit dem Sperrad 688 zuhalten. Eine Verriegelungsklinke
696 (Fig. 21) ist im wesentlichen parallel zur Rückstellklinke drehbar auf einer
feststehenden Konsole 698 gelagert und wird nachgiebig im Eingriff mit dem Sperrad
688 durch eine Spannfeder 700 gehalten. Die Rückstellklinke 686 und die Verriegelungsklinke
696 werden für gewöhnlich in Ruhestellung außer Eingriff mit dem Sperrad 6-88 gegen
den Druck ihrer zugehörigen Federn durch einen Abschirmhebel 704 gehalten, der schwingbar
auf der Tragwelle 636 gelagert ist. Der Abschirmhebel 704 ist an seinem unteren
Ende gegabelt, um zwei Abschirmelemente zu schaffen, von denen eines an jeder Seite
des Sperrades 688 liegt, um unter die Kanten der zugehörigen Rückstell- und Verriegelungsklinken
zu fassen, wie Fig. 21 und 25 erkennen läßt. Der Abschirmbebel 7o4 besitzt auch
als einstückige Teile einen Klinkenarm 7o8 und einen Sperrarm 710. Eine Zugfeder
712, die mit einem Ende an dem Arm 708 und mit ihrem anderen Ende an einem
festliegenden Teil der Maschine befestigt ist, hat das Bestreben, den Abschirm'hebel
und seine zugehörigen Teile im Uhrzeigersinn in die in Fig. 25 dargestellte Stellung
zu schwingen, in der die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 außer Arbeit
gehalten werden, wobei die Bewegung des Abschirmhebels im Uhrzeigersinn durch Berührung
einer auf dem Arm sitzenden einstellbaren Anschlagschraube 714 mit einem auf dem
Maschinengestell sitzenden Anschlag 716 begrenzt wird. Zu Beginn der Herstellung
eines Strumpfes wird der Abschirmhebe1704 in die in Fig. 25 dargestellte Stellung
gelegt, in der die Rückstellklinke 686 und die Verriegelungsklinke 696 außer Arbeitsstellung
sind. Wenn das Wirken bis zu einer Stelle vorgeschritten ist, an der die den Doppelrand
aufnehmenden Haken 626 die in Fig. 25 strichpunktiert dargestellte Stellung einnehmen,
wird die führende Querschiene 653 in Berührung mit dem Klinkenarm 7o8 des Abschirmhebels
704 gebracht und bewegt den Abschirmhebel im Gegenuhrzeigersinn, so daß die ständig
hin und her gehende Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 in Eingriff mit
dem Sperrad 688 gebracht werden, um eine schrittweise Rückstellung den Doppelrandbarrenhaken
626 und den Ketten 624 zu erteilen. Die Abschirmklinke 704 wird in dieser Ruhestellung
während des ganzen Zeitraumes, in dem die Doppelrandstabhaken und die Ketten zurückgestellt
werden, durch einen Klinkenhebel 718 gehalten, der von einem festliegenden Zapfen
720
getragen wird und zwecks Eingriffes mit dem Sperrarm 710 des Abschirmhebels
704 ein hakenförmiges Außenende aufweist. Eine Zugfeder 722, die zwischen den Klinkenhebe1718
und eine festliegende Stütze an der Maschine eingeschaltet ist, hat das Bestreben,
die Klinke 718 in Eingriff mit dem Sperrarm 710 zu ziehen. Ein zweiter Arm 724 des
Klinkenhebels 718 ist so angeordnet, daß er durch eine über den rückwärtigen Abschnitten
der Ketten 624
liegende Querschiene 726 beriihrt wird, sobald die
Ketten 624 und Haken 626 in der umgekehrten Richtung in ihre Ausgangsstellung bewegt
worden sind, um den Kinkenhebel 718 abzustreifen und dadurch demAbschirmhebel 704
zu ermöglichen, unter dem Einfluß der Feder 712 sich im Uhrzeigersinn zu
bewegen, um wieder die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 außer Arbeit
zu bringen.
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Gemäß einem anderen Kennzeichen der Erfindung ist die Maschine mit
einer Vorrichtung versehen, um das eingeklemmte Anfangsende des Doppelrandfadens
kurz nach Beginn der Herstellung des Doppelrandes durchzutrennen. Dererfindungsgeniäß
ausgebildete Fadenschneider besteht aus einem scliwingbarenllesserarm73o, derdrehbar
auf einem Drehzapfen 732 an der links liegenden Schiene 62o jeder Nadelfontur oder
Arbeitsstelle gehalten wird. Eine um den Schwingzapfen 732 herumgewickelte Drehfeder
734, die an einem Ende mit dem Messerarm im Eingriff steht und mit ihrem anderen
Ende an einem feststehenden Teil der Maschine verankert ist, hat das Bestreben,
das Messer im Gegenuhrzeigersinn beispielsweise in die in Fig.28 dargestellte Lage
zu schwingen, in der das Messer gegen eine feststehende Fläche 736 wirkt, um einen
von dem Vorrat zu der ersten gewirkten Maschenreihe führenden Faden durchzuschneiden.
Damit der Faden mit Bezug auf die Messerflächen richtig gelegt wird, sitzt ein aufwärts
gerichteter Fadenleiter 738 auf der links liegenden Brücke am rückwärtigen Ende
derselben, der den Faden, der von der üblichen Klemme 739 zu dem Fadenführer (Fig.
22) nach rückwärts sich erstreckt, auffängt und richtig lagert. Der schwingbare
Messerarm 730 wird in angehohener Stellung gegen den Druck seiner Feder durch
einen auf einem Drehzapfen 742 gelagerten Klinkenarm 740 gehalten, der hinter eine
Rast 744 in der Nabe des Messerarmes 730 greift und in seiner Riegelstellung
durch eine Drehfeder 746 gehalten wird. Zur Schaltung dieser Teile ist einstückig
mit dem Messerarm 730 ein Rückstellarm 748 vorgesehen, der so angeordnet
ist, daß er durch eine seitliche Knagge 750 erfaßt wird, die mit dem jeder
Fontur zugeordneten Haken 626 aus einem Stück besteht. Der Messerverriegelungsarm
74o ist in ähnlicher Weise mit einem aufwärts gerichteten Fallenarm 752 ausgerüstet,
der in der Bewegungsbahn der weiter rückwärts liegenden Querschiene 652 liegt.
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Das _\rheiten des Messers wird durch eine Rückbewegung der Doppelrandabzugsketten
624 und Halsen 626 von der Rückstellage aus gesteuert, was zur Wirkung hat, daß
die weiter rückwärts liegende Querschiene 652 mit dem Fallenarm 752 in Berührung
tritt, um den Riegel 74o auszuheben, so daß (las -Messer abwärts sich bewegt, um
den Faden durchzutrennen. Dies ist die in Fig. 28 dargestellte Stellung der Teile.
Diese zusätzliche Strecke der Rückwärtsbewegung der Ketten 624 und Haken 626 zum
Senken des Messers wird durch die Wirkung der Doppel randstababzug-Entspannungsvorrichtung
der Maschine ausgelöst und findet während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe
statt. Die Umkehrhewegung der Ketten 624 und der Doppelrand-#tahl,aken 626 in Vorwärtsrichtung
bewirkt, wenn die 'feile die in Fig. 3o dargestellte Stellung zum Erfassen und Abziehen
des Doppelrandstabes einnehnieu, (Maß die seitliche Knagge 75o an den nebenliegenden
Haken 626 den dem Messer 730 zugeordiieten Rückstellarm 748 erfaßt, um das
-Messer in seine Anfangslage zurückzustellen, in der es wieder durch die Klinke
740 gehalten wird. Es ist ersichtlich, (Maß jeder Fontur der Maschine ein besonderes
Messer zugeordnet ist und daß die Doppelrandstabahzug-Entspannungsvorrichtung, wie
oben beschrieben, arbeitet, so daß alle Messer auf der ganzen Länge der Maschine
gleichzeitig die festgeklemmten Enden derDoppelrandfäden an den verschiedenen Fonturen
durchtrennen.
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Die Rückwärtsbewegung der oben beschriebenen Doppelrandstababzugsketten
624 und Haken 626 zur Betätigung des Messers wird durch die gleiche Vorrichtung
hervorgerufen, die dazu benutzt wird, die Spannung auf die Wirkware aufzuheben.
Diese Vorrichtung, die am besten aus den Fig. 7 und 12 der Zeichnungen erkenntlich
ist, enthält eine Entspannungsklinke 758 und ein Sperrad 76o auf der VVarenabzugswelle
64o. Die Abzugsklinke 758 ist schwingbar auf einem Arm eines nockenbetätigten 11ebels
762 gelagert, der lose drehbar auf Welle i3 i gelagert ist. Eine an der Klinke 758
angreifende Spannfeder 764 ist bestrebt, die Klinke 758 gegen (las Sperrad und gegen
eine einstellbare Anschlagschraube 766 auf dem Nockenhebelarm 762 zu drücken. Eine
abwärts gerichtete Verlängerung des Nockenliebels 762 trägt einen Zapfen 768, auf
dem verschiebbar ein Nockenläufer 770 getragen wird, der nach rechts im Eingriff
mit einem FadenschneidiiOcken 772 und bei einer Bewegung noch weiter nach rechts
im Eingriff mit einem Entspannungsnocken oder Spannungsnachlaßnocken 774 verschiebbar
ist, um die Spannung während des Chertragungsvorganges aufzuheben. Auf der Hauptnockenwelle
120 ist auch ein Spannungsnachlaßnocken 776 vorgesehen, der durch Versatz der Hauptnockenwelle
120 in Minderstellung zum Arbeiten gebracht wird, um die Abzugsspannung während
eines Mindervorganges aufzuheben. Der Nockenläufer 770 wird in seine Stellung
zum Ruflieben der Spannung während des Aufstoßvorganges und zum Einlegen der Fadenschneidvorrichtung
in Arbeitsstellung durch eine Mustervorrichtung gesteuert, die eine von der Musterkette
betätigte Schaltstange 778 und eine Verschiebegabel 779 ei'( -hält, die in eine
genutete Nabenbüchse des Nockenläufers 77o eingreift. Wie aus Fig. 7 erkenntlich,
ist der Nockenhebel 762 ebenfalls mit einem seitlich gerichteten Arm 780
versehen, der eine Anschlagschraube 782 trägt, die gegen die Doppelrandnockenwelle
362 sich legt, um die im Uhi-zeigersinn erfolgende Bewegung des Nockenhebels 762
und seiner zugehörigen Teile zu begrenzen, wie dies in Fig. 7 erkenntlich ist.
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Die Arbeitsweise der Maschine zum Wirken des Doppelrandteiles eines
voll formgerecht gearbeiteten Strumpfrohlings, die das Anschlagen, das Abziehen,
das
Falten und das Schließen des Doppelrandes unifaßt,wird nachstehend beschrieben.
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Das Fertigmachen der Maschine zu Beginn der f lerstellung des Doppelrandes
erfordert zwei Leergänge vor dein Wirken der Anschlagmaschenreihe. 111 dem ersten
Leergang, in dem das Rößchen von links nach rechts läuft, bewirkt das Schalten der
Musterkette, das im Wirkzyklus von 24o bis 300° Umdrehung der Hauptnockenwelle aus
der Nullstellung heraus und kurz nach dem Verschieben der Verteilplatinen erfolgt,
daß die Schaltstange 157 sich nach rechts (Fig. io und 5) bewegt, wodurch Feder
1,58 gespannt wird und die Verschiebegabel j.56 den besonderen Regelnockenläufer
153 in Ausrichtung mit dem besonderen Anschlagregelnocken 152 zu bringen versucht.
Die Schaltstange 157 wird in der verschobenen Stellung während zweier Maschinengänge
gehalten.
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In dem zweiten Leergang, in dem das Kulieren von rechts nach links
erfolgt, finden folgende Arbeitsvorgänge statt: Der durch seine Feder 158 verdrängte
besondere Regelnockenläufer 153 kommt gegenüber einem tiefen Teil des besonderen
Regelnockens 152 zu liegen und legt sich in Ausrichtung tnit diesem Nocken; die
Schaltstange 272 verschiebt sich nach rechts, so daß die Verschiebegabel 323 und
der Nadelpreßnockenläufer 133 nach rechts auf den Anschlagnadelpreßnocken 136 sich
bewegen (Fig. i o und 3) ; die Feder 335 beaufschlagt die Verschiebegabel 334 und
den Hauptregelnockenläufer 144 (Fig. i o und 6) zwecks Bewegung nach rechts außer
Ausrichtung mit dem Hauptregelnocken 145; die Verschiebegabel 271 und der den Hochhub
der Minderniaschine bewirkende Nockenläufer 270 (Fig. io und 5) verschiebt
sich in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273, und die Verschiebegabel 324 (Fig.
12) und der die Kantennadelbarre seitlich verschiebende Nockenläufer 3o2 bewegt
sich nach rechts in seine Ruhestellung. Die Schaltstange 612 verschiebt sich nach
rechts, um den Hilfsläufer 596 mit dem beim Anschlagen verwendeten Hilfsnocken 598
auszurichten (Fig. 8 und 18).
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Die Musterschaltstange 778 (Fig. 7 und 12) bewegt sich nach rechts,
wodurch die Verschiebegabel 779 und der Spannungsnachlaßnockenläufer77o in Ausrichtung
mit dem Fadenschneidauslösenocken 772 bewegt werden.
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Die -Maschine hält an, und der Doppelrandfadenführer wird in der üblichen
Weise mit seinem Reibungsantrieb verbunden.
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I il der Anschlagmaschenreihe finden folgende Arbeitsvorgänge statt:
Der Hilfsnocken 598 wirkt unmittelbar, um den Nockenhebel 59o auf eine Zwischenstellung
zu verschwingen; die Schaltstange 542 wird nach rechts bewegt, wodurch dieFeder
544 gespannt wird, so daß der nur eine Umdrehung ausführende Kupplungsteil 492 in
Eingriff mit dem Antriebskuppeltei1491 gebracht wird; die Schaltstange 588 wird
nach kurzer Zeitverzögerung in gleicher Weise nach rechts bewegt, wodurch der Klinkenhebel
576 (Fig. i) abwärts in Eingriff finit Nocken B des Sperrzahnes g72 bewegt wird,
so d@aß der Verschiebeläufer 554 nach einwärts in die dem Anschlagen entsprechende
Stellung bewegt wird, um die Doppelratidnockenwelle 362 nach links in die dem Anschlagen
entsprechende Stellung zu verschieben.
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Da sowohl der liauptregelläufer i44 als auch der besondere. beim Anschlagen
arbeitende Regelläufer 153 mit den betreitenden Nocken (Fig. lo) ausgerichtet
sind und da die dem Hauptregelläufer 144 zugehörige Feder 335 durch die vorhergehende
Bewegung der Schaltstaltge 272 nach rechts gespannt ist, bewegt sich der Hauptregler
in Außerarbeitsstellung, und der besondere 1zegelläufer 153 übernimmt die
Regelung der Maschenlänge in der Anschlagmaschenreihe.
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Die Musterkette 309 schaltet und gibt die Schaltstange 272 frei, die
in ihrer Außerarbeitsstellung zurückkehren kann, sobald (lies durch das Arbeiten
des Läufers zugelassen wird.
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Der Preßnockenläufer 133 verbleibt in seiner verschobenen Stellung,
bis der Druck von dem Läufer 133 durch die in der nächsten Maschenreihe erfolgende'
Übernahme des Hauptreglers weggenommen wird.
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Die 1-fusterschaltstange 94 (Fig. 3 und io) verschiebt sich nach rechts,
so claß die Verschiebegabel 95 und der die senkrechte Nadelhubbewegung vermittelnde
Nockenläufer 92 sich in Ausrichtung mit dem besonderen, die senkrechte Bewegung
beim Anschlagen vermittelnden Nocken 9i bewegen. Dieses Verschieben findet bei annähernd
27o° der Umdrehung der Nockenwelle in der Anschlagmaschenreihe statt.
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Nachdem der besondere Regler gearbeitet hat, um die Nadeln für den
Fadenabverteilvorgang richtig einzustellen, und sobald die Nadeln in die beim Anschlagen
erforderliche Preßstellung bewegt sind, verschwingt eine etwas höhere Kuppe des
besonderen Reglernockens die Regelwelle genügend weit, um den Druck auf den Hau
ptregelnockenläufer 144 aufzuheben, dem dann gestattet wird, auf einen kleinen Nockenabstieg
zu laufen und nach links in seine normale Arbeitsstellung unter dem Druck der üblichen
Rückführfeder für Schaltstange 272 sich zu verschieben. Sofort danach kann der besondere
Regelläufer 153 nach links in seine normale Außerarbeitsstellung unter dem Einfluß
der üblichen Rückführfeder für Schaltstange 157 zurückkehren.
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Die Arbeitsweise der Wirkwerkzeuge und der damit zusammenarbeitenden
Doppelrandliaken während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe wird in Verbindung
mit den schematischen Darstellungen der Fig. 39 bis 53 wie folgt beschrieben: Fig.
39 zeigt die Relativstellungen der Nadeln, Platinen und Abschlagkäninie in der normalen
Ausgangsstellung für Null Grad Umdrehung der Hauptnockenwelle. Die Nadeln stehen
in höchster Stellung, und di@Platinen sind zurückgezogen, und zwar vor dem von links
nach rechts erfolgenden Vorbeigang des Fadenführers und des Rößchens. Die Relativstellungen
der zusammenarbeitenden Wirk-und Doppelrandwerkzeuge in jeder der erwähnten Figuren
ist für aufeinanderfolgende Winkelstellungen der Nockenwelle in Bewegungsgraden
der
Nockenwelle aus der Nullstellung heraus angegeben \vordcu.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß, obwohl die DoppelrandnockenNvelle in einem
i : i-Vc@hü@tnis finit der Hauptnockenwelle umläuft, die l)olihelran(luocl<ent@-elle
zwecks Drehung mit der Ilaill)tnocl:ciiNvelle erst gekuppelt wird, wenn die Hauptilockennvelle
sich tun 6o° gedreht hat. Der Umlauf der I >oppelrandnockenwelle wird dann während
des ersten Abschnittes des nächsten Wirkzy-klus fortgesetzt.
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_ltis der in Fig.3p dargestellten Nullstellung heraus erfolgt die
Fadenzuführung und das Kulieren. (las den Kulierlitib des Doppelrandfadenführers
und des IZößchens von links nach rechts und den atiscliließenden Vorschub der Verteilplatinen
ztir Verteilung der Maschen umfaßt, so daß die I'adenschleifcngegen dieSchä fte
allerNadelriliegen. Dies ist die in Fig. 40 dargestellte Stellung. Während dieses
"Leitraumes zwischen 77 und 100° Umdrehung der llauptnockenwelle wird die DoppelrandnockenNvelle
nach links von der in der Fig. 13 dargestellten Stellung verachoben, uni den das
Anschlagen 1)e\\ irkenderi Nocken 430 mit dem Läufer 428 der \'orriclitung für waagerechte
Bewegung, ferner die Nocken 396 und 398 mit dein Läufer 39-1 der Vorrichtung für
senkrechte Bewegung und schließlich den Preßnocken .I6:1 mit dem Läufer 46o der
Doppelratidbarrenfestigungsvorrichtung auszurichten.
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Zwischen 145 und Zoo ° Umlauf derHauptnockenwelle «erden die Doppelrandhaken
in einem Bogen aus der beispielsweise in den Fig. i und 2 dargestellten Stellung
in die in Fig. 4o dargestellte Stellung bewegt, in der sie unmittelbar über den
Nadeln liegen. \Vährend des anschließenden Arbeitens der Maschine fahren die Doppelrandhaken
fort, nach rückwärts und dann nach abwärts auf die Hakenseite der Nadeln sich zu
bewegen, wobei die Stellung der verschiedenen zusammenarbeitenden Werkzeuge bei
251 ° Umdrehung der Hauptnockenwelle in _F, 11-. 41 dargestellt ist. Wie
in Fig.42 bei 26o° Umdrehung der Hauptnockenwelle erkenntlich, bewegen sich sowohl
die Doppelrandhaken als auch die Stuhlnadeln nach abwärts gegen die Scheitel der
Kulierplatinen und Verteilplatinen. Unmittelbar nachdem die X#erteilplatinen vollständig
vorgeschoben worden sind, bewegen sich die Doppelrandhaken unter die Scheitelebenen
der Platinen herunter und werden durch diese Platinen in Ausrichtung mit den zweiten
Nadeln gehalten.
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Bei 271 ° Umdrehung der Hauptnockenwelle (Fig. :13) übernimmt der
besondere N adelpreßnocken 136 (Fig. 3 und 1o) die Steuerung der Nadeln, wobei es
dein besonderen Anächlagmaschenlängenregelläufer 153 ermöglicht wird, in seine Außerarbeitsstellung
zurückzukehren, und dem Hauptregelnockenläufer 144 ermöglicht wird, wieder mit seinem
Nocken 1:15 in Ausrichtung zu kommen. An diesem Zeitpunkt wird die Doppelrandhakenbarre
verfestigt und starrer gemacht durch die Unterlegplatte .154, die die Schrauben
.156 der Doppelrandbarrenarme 354 berühren. Der die waagerechte Bewegung der Doppelrandhakenbarre
erzeugende Nocken 43o verläuft von etwa 273° ab radial, und der Doppelrandpreßunterlagenocken
verläuft in gleicher Weise radial von 271 bis 31o°, so daß die Doppelrandhaken sich
senkrecht abwärts bewegen, wobei die Schrauben 456 in Berührung mit den Unterlegplatten
45d sind. In der Stellung nach Fig. 45 bei 281° Umdrehung liegt die Kuppe von Nadelpreßnocken
136 unmittelbar unter dein Läufer 133, wodurch alle zweiten Nadeln der Nadelreihe
veranlaßt werden, die Nadelbaken gegen die Doppelrandhaken zu pressen, so daß die
weiter fortgesetzte Abwärtsbewegung der Nadeln bewirkt, daß diese Zwischennadeln
die von ihnen gehaltenen Schleifen abwerfen. In Fig. I6 führen bei 294° Umdrehung
die Doppelrandliaken ihre Abwärtsbewegung weiter fort, die Kulierplatinen sind in
den Platinenkopf wie beim normalen Wirken zurückgezogen, und die Nadeln bewegen
sich nach abwärts und von der Preßstelle weg, und zwar unter dem Einfluß des Anschlagnadelpreßnockens
136. Die die Doppelrandbarre versteifenden Platten 454 führen weiterhin die sich
be-\\ egeiiden Doppelrandhaken, die sich der Auswärtsbe«-egung der Nadeln folgend
etwas nach vorwärts bewegen. Wie aus Fig. 47 erkenntlich, werden bei 310 ° Umdrehung
die, wie oben erläutert, abgeworfenen Fadenschleifen jeder zweiten Nadel über die
Nasen der sich noch zurückziehenden Platinen gestreckt. Bei 312 ° (Fig. 48) hat
die fortgesetzte Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Doppelrandhaken bewirkt, daß
die Fadenschleifen die Nasen der Platinen an (lern gleichen Zeitpunkt verlassen,
an dem die Vörderteile der Doppelrandhaken diese Fadenschleifen berühren und in
einer Vorwärtsrichtung ziehen. Die Doppelrandhaken halten eine kleine Spannung auf
den Fadenschleifen während des Zeitabschnittes aufrecht, während welchem die Doppelrandliaken
die Linie der Köpfe der Nadeln kreuzen. Bei 32o bzw. 323° (Fig.49 bzw. Fig. 50)
werden die Doppelrandhaken auf die Vorderseite der Nadeln durch den Nadelpreßnocken
136 gedrängt, der einen sehr steilen Aufstieg unmittelbar nach 310 ° hat, um die
Haken für eine Tauchbewegung zur Aufnahme der abgepreßten Fadenschleifen einzustellen.
Bei 328 bzw. 335° (Fig. 51 bzw. 52) bleibt die senkrechte Stellung der Doppelrandhaken
fest, und die Doppelrandhaken bewegen sich unter dem Einfluß der üblichen Doppelrandhaken
Abzugsspannvorrichtung nach vorwärts von den Nadeln weg. Um eine knappe Abstandsgrenze
zwischen derUnterkante der Doppelrandhaken und den Spitzen der Nadeln für die in
den Fig. 47 und 48 gezeigten Stellungen aufrechtzuerhalten, hat der die senkrechte
Bewegung der Doppelrandbarren beim Anschlagen bewirkende Nocken 396 ein einstellbares
Segment 81o. wie in den Fig. 13 und 33 erkenntlich ist.
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Es ist erkenntlich, daß der Anstieg des die Ab-
stützung der
Doppelrandbarre bewirkenden Nockens 462 steiler ist als der entsprechende Abstieg
des die Ein- und Ausbewegung bewirkenden DoppelrandnOc kens .I30, so daß die besonders
in Fig. 7 erkenntliche nacligiebigeVerbindungzwischen demNockenläuferliebel .126
und der die Doppelrandbarre tragenden Schwingwelle 420 zum Arbeiten kommt, um die
Doppelrandhaken
unter einem verhältnismäßig starken Federdruck gegen die Absteifungsplatten 454
zu halten.
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Wie aus den Fig. 5o und 52 erkenntlich, stehen die Doppelrandhaken
von 323' an, bis sie zur Bildung einer Falte in der Doppelrandware mittels
des Doppelrandstabes später wieder gehoben werden, senkrecht und ragen etwa 1,5
mm unter die Oberkante der Abschlagkämme. Die Bewegung der Doppelrandhaken in ihreäußersteTiefstellung
unterdem Einfluß des die senkrechte Bewegung beim Anschlagen bewirkenden Nockens
398 ermöglicht dem Sperrhebel 374-(Fig. 2), sich über den Klinkenhebel 376 zu bewegen;
der an der die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken bewirkenden Schwingwelle
36o befestigt ist, so daß die Klinke 376 die untere Stufe der mit Rasten versehenen
Endfläche von Sperrhebel 374 berührt.
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Nachdem etwa 5 cm der Doppelrandware gewirkt worden sind, wird die
Stellung der Doppelrandhaken in senkrechter Richtung eingestellt, und zwar zum Teil,
um darunter Raum für die Bewegung der Doppelrandstäbe zu schaffen, und zum Teil,
um die Größenzunahme der Abwärtsbewegung der Doppelrandhaken zu kompensieren, die
auf ihren Armen 354 um die Drehverbindung mit Tragarmen schwingen. Zu diesem Zweck
bewegt sich die Schaltstange 390 (Fig. 2 und 9) genügend weit nach rechts,
um den Läufer 382 nach rechts in Ausrichtung mit Nocken 384 zu bringen, der bewirkt,
daß der Sperrliebel 374 genügend verschwingt, so daß der Klinkenhebel 376 auf die
obere .oder äußere Stufe des mit Rasten versehenen unteren Endes vom Sperrhebel
374 aufsetzt. Vorbereitend zum Einlegen des Doppelrandstabes wird auch die Mindermaschine
automatisch nach abwärts von ihrer: hohen Außerarbeitsstellung bewegt. Schaltstange
279 (Fig. 5 und io) und Knagge 278 werden auf Grund der Schaltung der Musterkette
nach rechts bewegt und bewegen die Verschiebegabel 271 und den Hochhubnockenläufer
27o nach rechts in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273. Zu gleicher Zeit wird
die ebenfalls von der Musterkette aus gesteuerte Schaltstange 284 nach rechts bewegt
und spannt die Feder 286, die, wenn die Belastung auf die Klinke 280 aufgehoben
ist, dahin wirkt, die Klinke 28o aus Ausrichtung mit dem Fußtrethebel265 zu bringen.
Der Bedienungsmann dreht nun die verschiedenen Kantennadelbarren 252 abwärts in
Arbeitsstellung, so daß die in den Haltern der Kantennadelbarren gehaltenen Doppelrandstäbe
in der Stellung zum Einlegen des Doppelrandstabes sind.
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Die Maschine wird vorzugsweise so eingerichtet, daß sie nun bei verringerter
Geschwindigkeit arbeitet.
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Der Vorgang zum Einlegen des Doppelrandstabes wird jetzt durch die
übliche, von der Musterkette betätigte Minderregelung (nicht dargestellt) eingeleitet,
die in Tätigkeit tritt, um die Hauptnockenwelle nach rechts in die übliche Minderstellung
zu verschieben. Da die Vorrichtung zum seitlichen Verschieben der Kantennadelbarre,
wie oben beschrieben, ausgeklinkt ist, wird nur ein Scheinmindervorgang ausgeführt,
mittels dessen die Doppelrandstäbe und ihre Halter, wie in Fig. 3o dargestellt,
nach abwärts gebracht werden, um die Doppelrandstäbe in die Bewegungsbahn der den
Doppelrand abziehenden Haken 626 zu bringen und die Haken in Eingriff mit den Stäben
zu schieben. Die Klinkenarme 68q., die durch die Doppelrandstäbe abwärts gepreßt
werden, geben die Doppelrandabzugshaken 626 frei, die dann die Doppelrandstäbe erfassen
und sie gegen die Ware drücken.
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Wie aus den Fig. 6 und 12 erkenntlich, wird die äußerste Abwärtsbewegung
des Mindermaschinenrahmens während der Scheinminderbewegung durch eine Schwingbewegung
des die Mindermaschine senkrecht bewegenden Nockenhebels 255 begleitet. Die vordere
Verlängerung 329 dieses Hebels hebt die Klinke 326 aus, so daß der die seitliche
Verschiebung der Kantennadelbarre vermittelnde Läufer 302 in seine Arbeitsstellung
wieder zurückkehren kann.
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Die Vorwärtsbewegung der Abzugsketten 62,; und der Doppelrandhaken
626 zum Eingriff mit dem Doppelrandstab und zum Spannen des Doppelrandstabes (Fig.
28 bis 3o) bewirkt, daß die seitlich sich erstreckende Knagge 75o an dem dem Messerarm
730 zugeordneten, nebenliegenden Haken 626 den Messerarm in seine Ausgangsstellung
zurückführt, in der er wieder durch die Sperrklinke 740 gehalten wird.
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Sobald eine Hälfte des Doppelrandes gearbeitet worden ist, tritt die
Mindermaschine in der üblichen Art in Tätigkeit, um unter Steuerung durch die Musterkette
mittels des Kantenrechens 252 die Kante zu bilden.
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Die Übertragung der Anfangsanschlagmaschenreihe zurück auf die Nadeln
zum Schließen des Doppelrandes erfolgt vollständig automatisch und wird von der
Musterkette der Maschine aus gesteuert. Die Maschine wird für langsamen Gang eingestellt.
In der der Übertragung unmittelbar vorangehenden Maschenreihe bewirkt ein Knopf
auf der Musterkette die Verschiebung der Musterschaltstange 279, Anschlag 278, Verschiebegabel
27i und den den Hochhub der Mindermaschine bewirkenden Nockenläufer 27o nach rechts
in Ausrichtung mit dem Nocken 273 für den Hochhub der Mindermaschine. Die Mindermaschine
wird daraufhin angehoben und wird in ihrer Höchststellung verriegelt, um eine mögliche
Störung mit den Doppelrandhaken während des Übertragungsvorganges (Fig. io) zu vermeiden.
Die Schaltstange 778 (Fig. 7 und i2), Verschiebegabel 779 und Spannungsnachlaßnockenläufer
770 werden in äußerste Lage nach rechts in Ausrichtung mit dem zum Nachlassen
der Warenspannung dienenden Nocken 774 verschoben. Der Umriß des Nockens 774 ist
so ausgebildet, daß der Spannungsnachlaßhebel 762 und die auf das Sperrrad 76o wirkende
Schaltklinke 758 die Spannung auf die Ware etwas vor dem Zeitpunkt aufhebt,
wenn die Doppelrandhaken ihre Rückbewegung über die Nadeln weg und zu der Hakenseite
der Nadeln hin beginnen. Die Spannung wird durch die Wirkung von Nocken 774 nur
während einer begrenzten Zeit
aufgehoben, um die Doppelrandhaken
während ihrer Rückwärtsbewegung zu unterstützen. Die Schaltstange 612 (Fig. 8 und
18) wird um eine genügende Strecke nach rechts verschoben, um den Hilfsnockenläufer
596 in Ausrichtung mit dem Übertragungshilfsnocken 6oo zu bringen.
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Zu Beginn der Doppelrandübertragung hebt der Hilfsübertragungsnocken
6oo den Hilfsnockenhebel 59o in seine äußerste Hochstellung. Die der Doppelrandkupplung
zugeordnete Schaltstange 542 wird nach rechts verschoben, wodurch die Feder 544
gespannt wird, so daß die Doppelrandnockenwellenkupplung 492 mit dem getriebenen
Kupplungsteil 488 in Eingriff gebracht wird, um die Doppelrandnockenwelle 362 (Fig.
8 und 18) anzutreiben. Nach einer kurzen Zeitverzögerung wird die für den Doppelrandnockenwellenversatz
bestimmte Schaltstange 588 in ihre äußerste Rechtsstellung verschoben (Fig. 8 und
i), wodurch der Klinkenhebel 576 mit der am weitesten abwärts liegenden Stufenfläche
C des Sperrhebels 572 in Eingriff kommt, so daß der Doppelrandnockenwellen-Verschiebeläufer
554 um einen höchsten Betrag nach einwärts in Berührung Mit 'Nockennut 566 gebracht
wird, um die Doppelrandnockenwelle 365 nach rechts in ihre Übertragungsstellung
zu verschieben.
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Urn eine Störung mit dem Arbeiten der Doppelrandnocken während der
Übertragung zu vermeiden, ist es notwendig, den Sperrhebel 374 (Fig. 2) wieder auszulegen.
Zu diesem Zweck wird die Schaltstange 39o nach rechts verschoben, sobald die Kette
in dem Lrbertragungsztig schaltet. wodurch die Verschiebegabel 388 und Läufer 382
in eine äußerste rechte Stellung zwecks Eingriffes mit Nocken 386 verschoben werden.
Unmittelbar darauf und ehe die Doppelrandhaken ihre Endaufwärtsbewegung beginnen,
wird der Sperrhebel 374 im Uhrzeigersinn in die in Fig. a dargestellte äußerste
Stellung geführt. Eine Schwingbewegung der Drehwelle 36o und des Klinkenhebels 376
im Uhrzeigersinn bei Bewegung der Doppelrandhaken in ihre Hochstellung bewirkt,
daß der Klinkenhebel 376 gegen die Seite von Sperrhebel 374 sich legt, was die in
Fig. 2 dargestellte Endruhestellung ist.
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Das Arbeiten der Wirkwerkzeuge und der damit zusammenarbeitenden Doppelrandhaken
während des Wirkens der Doppelrandübertragungsmaschenreihe wird in Verbindung mit
den schematischen Ansichten nach Fig. 55 bis 63 beschrieben. Bei diesem Vorgang
wird die Doppelrandnockenwelle nach rechts verschoben, so daß der die Aufundabbewegitngbewirkende
Nocl:en4oo (Fig. 13) mitLäufer 394 und der die Vor- und Zurückbewegung vertirsachende
Dnlaf>elrandiibertragungsnocken.132 mit Läufer A2S in Ausrichtung liegt.
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Bei etw :i i ho' Umdrehung der Hauptnockenwelle berührt der die \'or-
und Zurückbewegung bewirkende Läufer 428 seinen Nocken, und die Doppelrandhaken
bewegen sich langsam nach den Nadeln zu. Die Atrf- ttiid Abwärtslage der Doppelrandhaken
wird hestirnmt durch den Sperrhebel 374 (Fig.2) bis annähernd 3o7° (_'mdreliung
der Hauptnockenwelle, wenn der für senkrechte Bewegung bestimmte Läufer 394 in Berührung
mit seinem Nocken 400 kommt. Wie in Fig. 55 gezeigt, nähern sich bei 3070 Umdrehung
der Nockenwelle die Wirknadeln einer vor dem Abschlagen von neu gebildeten Maschen
entsprechenden Abschlagstellung. Die Platinen werden gerade zurückgezogen. Die Doppelrandhaken
bewegen sich nach rückwärts gegen die Presse zu, und zwar auf einer verhältnismäßig
tiefen Ebene, sauf der sie noch von den Scheiteln der Nadeln ab-@'tchen, so daß
die auf den Doppelrandhaken gehaltctrerr Warenmaschen unter die Nasen der Platinen
treten. Bei 3r8° Umdrehung (Fig.56) setzen die Nadeln ihre Abwärts- und Rückwärtsbewegung
an dem Abschlag fort, die Platinen werden noch weiter zurückgezogen, und die Doppelrandhaken
werden fest gegen die Pressenkante unter dem nachgiebigen Federdruck gedrückt, der
durch die nachgiebige Verbindung zwischen dem Nockenhebel 426 und der Schwingwelle
420 geschaffen ist. Die Doppelrandhaken stehen senkrecht in einer verhältnismäßig
tiefen Stellung, in der die Anfangsmaschenreihe der Maschen so tief wie möglich
auf den Scheiteln der Abschlagkämme in einer Stellung zur Aufnahme der nach aufwärts
sich bewegenden Nadeln liegt. Bei 323° Umdrehung (Fig. 57) hat das obere Ende oder
der Kopf der Nadel die genutete Vorderfläche des Doppelrandhakens an seinem unteren
Ende berührt. Die in der genuteten Vorderfläche des Doppelrandhakens gleitende Nadel
bewegt sich aufwärts durch die ausgespreizte Masche hindurch. Wie in den Fig. 58
und 59 dargestellt, setzen die Nadeln ihren Anstieg fort, während die Doppelrandhaken
sich noch tiefer zwischen die Abschlagkämme bewegen, um die Übertragung der Maschen
auf die Nadeln weiter zu erleichtern. In Fig. 6o haben sich die Doppelrandhaken
in ihre äußerste Tiefstellung bewegt, um die Anfangsmaschenreihe der Maschen aus
ihren Haken abzuwerfen. Jede zweite Nadel trägt jetzt zwei Fadenschleifen auf ihrem
Schaft unterhalb der Spitze des Hakens. Von den Zwischennadeln, die in den schematischen
Ansichten nicht besonders dargestellt sind, trägt jede nur die eine neugebildete
Masche. Die Fig. 61 bis 63 zeigen die Endstufe der Doppelrandübertragung, in der
die der Aufwärtsbewegung der Nadeln folgenden Doppelrandhaken auf der Hakenseite
der Nadeln hochsteigen und sich dann nach vorwärts über den Scheitel der Nadeln
weg in Außerarbeitsstellung bewegen. Wie besonders aus Fig. 62 erkenntlich, werden
die Doppelrandhaken, sobald sie nach aufwärts frei von der Preßkante wegkommen,
nach rückwärts von den Nadelhaken weg unter dem Einfluß der Spannung geschnellt,
die in der obenerwähnten nachgiebigen Verbindung zwischen dem die Doppelrandbarre
vor und zurück bewegenden Nockenhebel .f26 und (°r die Doppelrandbarrenvor- und
-zurückbewegung veranlassenden Schwingwelle 420 besteht. Diese Wirkung wurde von
besonderem Wert befunden, um eine mögliche unbeabsichtigte Berührung der Doppelrandhaken
mit den Nadelhaken und eine mögliche Beschädigung zu verhüten.
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Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Abzug
der `'Ware unter der durch
die Abzugswelle 6,.o erzeugten Spannung
fortgesetzt, bis die Doppelrandhaken die in strichpunktierten Linien in Fig. 25
gezeigte Lage einnehmen, zu welcher, Zeit die weiter vorwärts liegende Querschiene
653 den Klinkenarm 7o8 des Abschirmliebels 704 berührt und verschwingt, um die Rückstellklinke
686 und die Riegelklinke 696 in Eingriff mit dem Sperrad 688 zu bringen, so daß
dann eine stufenweise Rückstellbewegung der Doppelrandbarrenhaken 626 und der Ketten
624 erteilt wird. Bei Beendigung des Rückstellvorganges bewegt die über den rückliegenden
Abschnitt der Ketten 624 verbundene Querschiene 726 den Arm 724 des Klinkenhebels
718, der seinerseits dem Abschirmhebel 704 ermöglicht, die Rückstellklinke 686 und
die Riegelklinke 696 außer Arbeitsstellung zu bewegen.
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Wenn der durch die Doppelrandstab-Abzugshaken 626 geschaffene Doppelrandstababzug
beim weiteren Arbeiten des Längen- und Fußteiles nicht weiter benötigt wird, erzeugt
das Gewicht der Doppelrandstäbe an sich und das Gewicht der daran hängenden Ware
in Verbindung mit der Warenvorstoßwirkung der oben beschriebenen gekehlten Abschlagkämme
einen Abzug, der während des Wirkens des übrigen Teiles des Strumpfrohlings genügend
groß ist.