DE850501C - Doppelrandvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Doppelrandvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

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DE850501C
DE850501C DEK8673A DEK0008673A DE850501C DE 850501 C DE850501 C DE 850501C DE K8673 A DEK8673 A DE K8673A DE K0008673 A DEK0008673 A DE K0008673A DE 850501 C DE850501 C DE 850501C
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DEK8673A
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Max C Miller
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EMILY ZULICK
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EMILY ZULICK
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/26Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B11/28Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • D04B11/32Straight-bar knitting machines with fixed needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof welts, e.g. double or turned welts

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Description

  • Doppelrandvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf flache Kulierwirkmaschinen zur Herstellung formgerecht gearbeiteter Strümpfe und betrifft im besonderen eine Vorrich-tung zur selbsttätigen Durchführung der Doppelrandherstellung beim Erzeugen mehrfach gefalteter Teile von Wirkwaren, wie z. B. flachen Strumpfwarenstücken.
  • Ein Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer zur Verwendung bei Wirkmaschinen zur Herstellung formgerecht gearbeiteter Strumpfwaren dienenden neuartigen und verbesserten Doppelrandvorrichtung, die einfacher undgedrängter in derAusführung ist, in eine Maschine üblicher Art mit einer Mindestveränderung der üblichen Antriebsvorrichtungen dieser Maschine leichter eingebaut werden kann und gut geeignet für vollautomatischen Betrieb in Verbindung mit den verschiedenen Wirkmechanismen dieser Maschinen ist, um eine Doppelrandware herzustellen, deren Herstellung umfaßt: Das Anschlagen der Anfangsmaschenreihe der Doppelrandware, das Wirken und Falten der Doppelrand-Ware und das Aufstoßen der Anfangsmaschenreihe des Doppelrandes auf eine auf den Nadeln befindliche:\lasclienreihe, um den Doppelrand zuschließen. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Doppelrandvorrichtung ist zum Anschlagen der Anfangsmaschenreihe sowie zum Aufstoßen der Maschen der Anfangsmaschenreihe zurück auf die Nadeln der Fontur mit Doppelrandwerkzeugen versehen, die im Aufbau und im Arbeiten im wesentlichen denjenigen Werkzeugen ähnlich sind, die in der amerikanischen Patentschrift 2 269 463 von L i e b e r k n e c h t dargestellt und beschrieben wurden.
  • Die Erfindung bedeutet in vieler Hinsicht eine Verbesserung der Konstruktion und der Anordnungen der in der vorerwähnten amerikanischen Patentschrift von L i e b e r k n e c h t dargestellten und beschriebenen Teile.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Verbesserung des Aufbaus und der Zusammenarbeit der miteinander arbeitenden Doppelrand- und Wirkvorrichtungen der Maschine sowie der zugeordneten Schaltvorrichtungen, um den Doppelrand und die zugehörigen Längen- und Fußteile des Strumpfrohlings wirkungsvoller zu arbeiten.
  • Die hier dargelegte Doppelrandvorrichtung, die in einer bevorzugten Form die verschiedenen Kennzeichen der Erfindung enthält, ist von der allgemeinen Art, die aus einer Reihe von Doppelrandhaken gebildet wird, die senkrechte Schaftteile und aufwärts gerichtete auf ihren Außenkanten genutete Haken besitzen, wobei die Doppelrandhaken soweit voneinander auf Abstand stehen, daß eine Anschlagmaschenreihe nur auf jeder zweiten Nadel gebildet wird. Während des Arbeitens der :@nschlagmaschenreihewerden denDoppelrandhaken mit Bezug auf die Stuhlnadeln senkrechte, nach vorwärts und nach rückwärts gerichtete Bewegungen gegeben, um von den zweiten Stuhlnadeln die Fadenschleifen abwechselnder Nadelstäbchen oder Nlaschenstäbrhen abzupressen und dann in die Haken einzuhängen. Später werden dann die Doppelrandhaken wieder mit Bezug auf die Stuhlnadeln bewegt, um die Anfangsmaschenreihe zurück auf die Stuhlnadeln zu übertragen und dadurch den Doppelrand zu schließen.
  • Gemäß der Erfindung enthält der Trag- und Antriebsaufbau für die Doppelrandhaken in jeder Fontur der Maschine eine Reihe von rückwärts gerichteter Traghebel, die von einer in einiger Entfernung unterhalb und vorwärts des Arbeitstisches der Maschine liegenden Drehwelle getragen werden, und enthält ferner zwei aufwärts gerichtete Doppelrandliakentragarme, diezwecks Vorwärts-undRückwärtsbewegungen um Drehverbindungen herum von den obenerwähnten Doppelrandtraghebeln getragen werden. Die Bewegung der waagerechten Hebel in einer senkrechten Ebene und die Bewegung der Doppelrandhakentragarme in einer Vorwärts- und Rückwärtsrichtung wird mittels Nocken einer Doppelrandnockenwelle gesteuert, die unterhalb und etwas rückwärts des Arbeitstisches und oberhalb der Hauptnockenwelle der Maschine liegt. Die erforderlichen senkrechten Bewegungen werden den Doppelrandliaken mittels Nockenhebel erteilt, die fest mit der die waagerechten Doppelrandhebel tragenden Drehwelle verbunden sind und sich unterhalb der Doppelrandnockenwelle erstrecken. Die senkrechte Stellung derDoppelrandliaken wird weiterhin während desjenigen Abschnittes der Doppelrandherstellung, der sich der Herstellung der Anfangsanschlagreihe anschließt, mittels zusammenarbeitender Sperr- und Klinkenhebel gesteuert, die selbsttätig geschaltet werden, um die senkrechte Arbeitshöhenstellung der Doppelrandhaken während jeder der verschiedenen aufeinanderfolgenden Stufen der Doppelrandherstellung zribestimmen. Um Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen den Doppelrandtragarmen und den von ihnen getragenen Doppelrandhaken zu erteilen, sind Nocken- und Läuferverbindungen vorgesehen, die eine rückwärts des Arbeitstisches liegende Schwingwelle enthalten, die über Nocken und nachgiebige Läuferhebel gedreht wird und an der Stoßhebelarme befestigt sind, um gegen die zugehörigen Doppelrandtragarme zu drücken und diese in Rückw-ärtsrichtung zu bewegen. Der Aufbau und die Anordnung der Nocken-und Läuferverbindungen für die Doppelrandvor-und -zurückbewegung ist so gewählt, daß lediglich eine federnde Kraft aufgewendet wird, um die Doppelrandhakentragarme und die Doppelrandhaken in der Rückwärtsrichtung zu bewegen.
  • Um eine sicherere und zuverlässigere Regelung fier die Einstellung und Bewegung der Doppelrandhaken in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, insbesondere während des Wirkens der Anschlagniaschenreihe, zu haben, ist eine neuartige Unterleg- oder Versteifungseinrichtung für die Doppelrand-haken vorgesehen, die gegen die Doppelrandtragarme im wesentlichen in der Doppelrandhakenhöhe wirkt. Diese Unterleg- oder Versteifungsvorrichtung besteht aus einer Reihe von Versteifungsplatten, die zwischen und an den Eiiden der verschiedenen Fonturen oder Arbeitsstellen an aufwärts gerichteten Hebelarmen aufgestellt sind, die an einer Schwingwelle sitzen, an der ein oder mehrere abwärts gerichtete Nockenhebel befestigt sind, um in Eingriff mit auf der Doppelrandnockenwelle sitzenden, zusammenarbeitenden Nocken zu treten. Die Stütznockenhebel und Platten werden während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe aufgestellt, um eine sichere Unterlage für die Doppelrandhaken während des Abpreßvorganges der Nadelschleifen von den jeweils zweiten Nadeln zu schaffen, und werden dann wieder zum Arbeiten gebracht, um die Vorwärts- und Rückwärtsstellung der Doppelrandhaken während der Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Haken zu regeln, zu dem Zweck, die abgeworfenen Fadenschleifen nach vorwärts zu schieben und in die Haken hineinzuhängen.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung wird eine neuartige und verbesserte Aufstellung und Zusammenarbeit der verschiedenere Antriebswellen der Maschine dadurch erreicht, daß die die vordere Fangschiene (Verteilschiene) bewegende Schwingwelle der Maschine zusammen mit den zugehörigen Tragarmen und Nockenhebeln rückwärts von der Hauptnockenwelle im wesentlichen oberhalb der hinteren unteren Schiene der Maschine gelagert ist, um einen ausreichenden Raum für die Doppelrandnockenwelle in der bevorzugten Lagerung unterhalb des Werktisches und oberhalb der Hauptnockenwelle zu schaffen.
  • Weiter sind gemäß der Erfindung die verschiedenen Doppelrandbarren längs der Maschine mit den Tragarmen in solcher Weise verbunden und sitzen in solcher Weise auf den Tragarmen, daß irgendeine Gier Doppelrandbarren durch den Bedienungsmann leicht abgenommen werden kann, um bequemen Zugang zu den Barunterliegenden Teilen der Mascliiiie zu haben, und dann durch den Bedienungsinann in einer genau eingestellten Stellung leicht wieder eingesetzt werden kann.
  • Bei der dargestellten Maschine trägt jede Doppelrandbarre auf ihrem :Mittelteil einen aufwärts gerichteten Arm, der zwischen zwei relativ feststehenden l@insteilschrauben erfalit wird, die durch die Kantenharrentragwelle von der Mindermaschine getragen werden, um die verschiedenen Doppelrandhaken mit den zusammenarbeitenden Nadeln genau aufzustellen, sobald die Hakeii in Arbeitsstellung mit Bezug auf die Nadeln iin Laufe der Arbeitsvorgänge beim Anschlagen einer Anfangsmaschenreihe der Doppelrandware und später beim Übertragen der Anfangsmaschenreihe zurück auf die Nadeln zum schlielien des Doppelrandes vorwärts bewegt werden. Die blittenausrichtung der einzelnen Doppelrandbarren in der oben dargelegten Weise hat sich als eine wesentliche Verbesserung der gegenüber den früher verwendeten Verfahren der Führung der einzelnen Doppelrandbarren mittels auf gegenständigen Enden derselben gelegenen locken erwiesen, da die neue Ausrichtung einfacher und weniger kostspielig herzustellen ist, leichter und genauer eingestellt werden kann und im wesentlichen unbeeinflußt durch die Ausdehnung oder Schrumpfung der Metallteile als Folge von Teniperatttrwechseln ist.
  • Weiter sind gemäß der Erfindung die Doppelrandvorriclitung und die zugeordneten Wirkwerkzeuge besonders ausgelrildet und angeordnet, um eine auf jeder zweiten Nadel hängende Anschlag-Maschenreihe von kleinen festgeformten i@-lascheti zu bilden. Die \"orriclitutig, durch die diese Maschen gebildet «-erden. enthält einen besonderen, beim Anschlagen verwendeten Nadelpreßnocken und einen ihni zugeordneten besonderen Dlaschenlängenregler für die Anfangsmaschenreihe, die beim Herstellen der Anschlagsniaschenreilie zum Arbeiten gebracht werden. um die Nadeln so einzustellen, daß die gegen die Schäfte der Nadeln durch das Arbeiten der üblichen Kulierplatinen und Verteilplatinen gebildeten Fadenschleifen wesentlich kleiner sind, als üblicherweise auf der :Maschine gearbeitet werden konnten. Die auf diese Weise gebildeten Fadenschleifen können beispielsweise von einer Länge im Bereich einer halben Länge derjenigen Fadenschleife sein. die für eine gewöhnliche Masche auf der Maschine gebildet werden würden. Die Doppelrandhaken der dargestellten Maschine sind besonders ausgebildet und angeordnet, um mit den Nadeln bei der Bildung der Anfangsmaschenreihe zusammenzuarbeiten und die auf diese Weise gebildeten Fadenschleifen von allen zweiten Nadeln im wesentlichen oberhalb der üblichen Preßstellung abzuschlagen. Während der anschließenden Relativbewegung der Nadeln und der Platinen wird, wenn die Nadeln nach abwärts gegen die Abschlagstelle sich bewegen, der durch die abgeschlagenen Schleifen gegebene Faden der Länge des Fadens der verbleibenden Schleifen zugefügt, denen auf diese Weise eine Länge gegeben wird, die gleich ist derLänge, die sich beimWirken einer gewöhnlichen Masche ergibt, so daß die Relativeinstellung der Nadeln, Platinen und Abschlagkammzinken für die Maschenlänge, sobald die Nadeln abwärts an der Presse vorbei und zur Abschlagstellung sich bewegen, im wesentlichen ungeändert beibehalten werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner eine neuartige und verbesserte Konstruktion und Anordnung der Doppelrandstababzugsvorrichtung vorgesehen, die Doppelrandstababzugshaken und endlose Abzugsketten enthält, die eine federnde Verbindung mit einer gewichtsbelasteten Abzugswelle haben. Die Doppelrandstäbe werden vor dem Zeitpunkt ihrer \Terwendung in Haltern gehalten, die von den zugehörigen Kantenbarren der Maschine getragen werden. Die aus Ketten und Abzugshaken bestehende Doppelrandstababzugsvorrichtungen werden in einer voreingestellten Stellung gehalten und arbeiten mit einer Scheinbewegung der Mindermaschine und der Kantenbarren zusammen, um ein automatisches Einlegen der Doppelrandstäbe zu bewirken und eine Falte der Doppelrandware abzuziehen. Während des Einlegens wird die Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung der Kantenbarre, die für gewöhnlich mit der Mindermaschine arbeiten würde, in Außerarbeitstellung gesetzt.
  • Eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Steuerung des Arbeitens und zum Neueinstellen der Doppelrandstababzugsvorrichtung ist vorgesehen, die aus einer von der Hauptnockenwelle der Maschine betätigten Sperrad- und Sperrklinkenverbindung besteht, die nach dem Einlegen der gewichtsbelasteten Abzugswelle eine schrittweise Drehbewegung in umgekehrter Richtung erteilt, um den Doppelrandstababzug neu einzustellen. Die Abzugsketten und Haken werden in ihrer neu eingestellten Stellung mittels einer Klinke gehalten, die durch Berührung mit dem Doppelrandstab betätigt wird, sobald der Stab in Arbeitsstellung gehalten wird, um die Haken für den Eingriff mit den Doppelrandstäben freizugeben. Das Arbeiten der Neueinstellklinke und Sperradverbindung wird sowohl zum Beginnen als auch zum Beenden des Neueinstellvorganges durch eine Bewegung der Doppelrandstababzugsketten gesteuert.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist ein neuartiger Fadenschneider vorgesehen, der entsprechend den Einstellungen der Musterkette automatisch betätigt wird, um das festgeklemmte Ende des Doppelrandfadens am Beginn des Doppelrandwirkvorganges durchzutrennen. In der bevorzugten Form der Vorrichtung hat der Fadenscbneider die Form eines Messerarmes, der schwingbar auf einer der Trägerbrücken für die Doppelrandstababzugsvorrichtung gelagert ist. Das Arbeiten des Messers wird automatisch gesteuert durch den Doppelrandstababzugsketten und -haken erteilte Scheinbewegungen, die bewirken, daß das Messer automatisch verschwenkt und zurückgestellt wird. Um das Fadenmesser zum Arbeiten zu bringen, wird die an der Maschine vorgesehene Entspannungsvorrichtung für den Doppelrandstababzug zum Arbeiten gebracht, um die Doppelrandstababzugsketten und -haken um eine kurze Strecke von der Neueinstellstellung aus nach rückwärts zu bewegen, und wird dann wieder in die Neueinstellstellung zurückgeführt. Die anschließende Bewegung der Doppelrandstababzugsketten und -haken nach Freigabe in Vorwärtsrichtung, um den Doppelrandstab zu erfassen und die Doppelrandware abzuziehen, bewirkt die Rückstellung des Fadenmessers.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist der Doppelrandwarenabzug so ausgebildet, daß er nur während eines Teiles der Warenherstellung arbeitet, und zwar während der Herstellung des Doppelrandes und eines Teils des Längens. Während des Arbeitens des unteren Längens und des Fußes genügt das Gewicht des Doppelrandstabes und der fertigen Ware zusammen mit der die gewirkte Ware auf die Rückseite der Nadeln schiebenden Wirkung der hier dargestellten gekehlten Absc.hlagkämme, um eine ständige Überführung der gewirkten Ware in die die Ware aufnehmenden Behälter hinein aufrechtzuerhalten.
  • Die selbsttätige schrittweise Rückehr der Doppelrandstababzugsketten und -haken wird während der Herstellung des unteren Längens und Fußes des Strumpfrohlings durchgeführt, so daß der Doppelrandstababzug völlig neueingestellt ist, ehe das Abpressen der fertiggestellten Gruppe von Strumpfrohlingen erfolgt.
  • Ferner ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung des Arbeitens der Mindermaschine in Verbindung mit der Doppelrandvorrichtung vorgesehen, die folgende Teile enthält: Eine mustergesteuerte Vorrichtung zum Bewegen der Mindermaschine auf eine hohe Außerarbeitstellung für das Anschlagen und auch für den zum Schließen des Doppelrandes erforderlichen Maschenübertragungsvorgang, eine mustergesteuerte Vorrichtung zum Zurückführen der Mindermaschine in Arbeitsstellung nach jedem der vorerwähnten Arbeitsvorgänge und eine mustergesteuerte Vorrichtung zum Verhindern der seitlichen Verschiebung der Kantenbarre der Mindermaschine während der Scheintauchbewegung der Mindermaschine und der Kantenbarre beim Einlegen des Doppelrandstabes.
  • Gemäß der Erfindung werden die Abschlagkämme der Maschine in einer neuartigen Weise getragen und betätigt, so daß diese Werkzeuge nach vorwärts und abwärts während vorbestimmter Abschnitte des Wirkzyklus lediglich federgelagert sind und während anderer vorbestimmter Abschnitte des Zyklus sowohl in senkrechter Richtung als auch in waagerechter Richtung fest unterstützt werden. In der dargestellten TNIaschine sind die Abschlagkämme auf Rahmen gelagert, die mit Schwenkzapfen ausgerüstet sind, die in abwärts gerichtete, halbkugelförmige Lager eingreifen, die in den senkrecht bewegbaren üblichen Abschlagkammhebelträgern gebildet sind. Die Abschlagkanimrahmen und die von ihnen getragenen Abschlagkämme werden in diesen Lagern nach aufwärts und nach vorwärts durch Zugfedern gespannt. Auf nockenbetätigten Hebelarmen sitzende einstellbare Anschlagschrauben können in Berührung mit der Unterseite der Lagerzapfen gebracht werden, so daß die Federlagerung in der senkrechten Richtung vollständig ausgeschaltet und dafür eine antriebsschlüssige, nockengesteuerte Bewegung der Abschlagkämme während eines Teiles jedes Wirkzyklus entsprechend den Schaltungen der Antriebsnocken gesetzt wird. Eine antriebsschlüssige Steuerung der senkrechten Stellung der Abschlagkä mme wurde besonders während der Abwärtsbewegung der Nadeln für erstrebenswert befunden. Sobald die Nadeln sich dann der Abschlagebene nähern, werden die den Schwenkzapfen berührenden Anschlagschrauben abwärts aus der Berührung heraus bewegt, so daß das Abschlagen der Maschen gegen in senkrechter Richtung federgelagerte Abschlagkämme erfolgen kann.
  • Für -Mindervorgänge ist eine besondere Gruppe von die Abschlagkämme betätigenden Nocken vorgesehen, die dahin wirken, eine antriebsschlüssige Steuerung der Stellung der Abschlagkämme in der senkrechten Ebene während des ganzen Minderzyklus hindurch aufrechtzuerhalten.
  • Ferner ist gemäß der Erfindung eine neuartige und hochentwickelte :Anordnung von mustergesteuerten Schaltteilen vorgesehen, um ein im wesentlichen ununterbrochenes undautomatischesArbeiten der itlaschine zum @N'irken des Doppelrandabsclinittes eines gewirkten Strumpfrohlings zu sichern. Diese Schaltteile, die später ausführlich dargelegt sind, enthalten eine Hilfseinrichtung, die in einem der Ansclilaginasc@lenreilie und der Doppelrandübertragung vorangehenden Arbeitsgang zum Arbeiten gebracht wird und die automatisch arbeitet, um die Einumdrehungskupplung der Doppelrandnockenwelle der -Maschine einzukuppeln und nach einer entsprechenden Zeitverzögerung die Doppelrandnockenwelle axial zu verschieben, und zwar im ersterwähnten Fall in eine Stellung zum Anschlagen und im zweiten Fall in die Doppelrandübertragungsstellung.
  • Zur Erreichung dieser Ziele und später erkenntlicher anderer Ziele bestehen die verschiedenen Kennzeichen der Erfindung in den hier nachstehend beschriebenen und beanspruchten Vorrichtungen, Kombinationen und in der Anordnung von Teilen, die zugleich mit den durch sie erzielten Vorteilen den Fachleuten aus der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen leicht verständlich sind. In den Zeichnungen ist Fig. i ein am linken Ende der Maschine liegender Schnitt, gesehen von links. mit Teilen der Doppelrandvorrichtung, derMindervorrichtung, zusammen mit der Nockenwellensteuervorrichtung und der Mustervorrichtung, wie sie auch in der Vorderansicht in Fig. 8 dargestellt sind, Fig.2 ein Schnitt durch die Maschine, gesehen von links, um vor allem die Trag- und Antriebsvorrichtungen für die Doppelrandbarren kenntlich zu machen, Fig.3 ein Teilschnitt der Maschine, gesehen von links, nach Linie 3-3 der Fig. io, um besonders die Trag- und Antriehsvorrichtung zur Bewegung der adeln zu zeigen, und zwar zusammen mit dein Sondernocken zur Regelung der Nadelbewegung während des Atischlagens, Fig.4 ein senkrechter Teilschnitt der Maschin(:, gesehen von links, der im besonderen die Trag- und Antriebsvorrichtungen für die Abschlagkämme zeigt, die in der Vorderansicht in Fig. ii dargestellt sind, Fig. ; ein senkrechter Teilschnitt der Maschine, gesehen von links, im wesentlichen nach Linie 5-5 der Fig. io, in dein besonders der Anschlagmaschenlängenregler und die Vorrichtung zur Regelung der senkrechten Bewegungen des Rahmens der Mindervorrichtung erkenntlich sind, zusammen mit den Vorrichtungen zur Bewegung der -.Mindervorrichtung in eine außergewöhnlich hohe Ruhelage und der Vorrichtung, die automatisch die lfindervorrichtung auf ihre normale Arbeitslage wieder zurückführt, Fig.6 ein senkrechter-Teilschnitt der Maschine, gesehen von links, der im besonderen die in Fig. io in Vorderansicht dargestellte Vorrichtung zur Regelung des Alttriebs der Kantenbarre, dargestellt in Fig. 12 in Vorderansicht, und die Regelvorrichtung, dargestellt in Fig. io in Vorderansicht, zeigt, Fig.7 ein senkrechter Teilschnitt der Maschine, der vor allem die Nocken- und Läuferverbindungen zur Steuerung der Vor- und Rückwärtsbewegung der Doppelrandbarre, die Entspannungsvorrichtung und die verbesserte Hubvorrichtung für die Fangschiene der Maschine zeigt, Fig.8 eine Teilansicht von vorn eines Teiles der :Maschine, zusammen mit der llusterkettenschaltvorrichtung, einer Gruppe von von der Musterkette aus gesteuerten Schaltstangen, den Vorrichtungen zum Verschieben der Haupt- und Doppelrandnockenwelle und dem Antrieb der Doppelrandnockenwelle, Fig.9 eine Teilansicht von vorn, die die zwei Forsturen zugeordneten Doppelrandbarren zusammen finit ihren Trag- und Antriebsvorrichtungen, der Kantenbarre mit den darauf aufgelegten Doppelrandstäben lind die Minderspindel zeigt, Fig. io eine Teileinzelansicht der Maschine von vorn, die im besonderen einenTeil derHauptnockenwelle der Maschine zusammen mit der in Fig.5 und 6 dargestellten Hubvorrichtung für die Mindervorrichtung und die Vorrichtung für den besonderen Maschenläng enregler zeigt, Fig. 11 eine Teilvorderansicht, die besonders die Hubvorrichtung für die Fangschiene sowie die Abschlagbarre und den Trag- und Antriebsaufbau dafür zeigt, Fig. 12 eine Teilvorderansicht, die besonders die in Fig. 7 dargestellte Entspannungsvorrichtung und die in Fig.6 dargestellten Trag- und Antriebsverbindungen für die Kantenbarre zeigt, zusammen mit einer Riegeleinrichtung, um die Vorrichtung ausztischalten, damit der Kantennadelbarre die in '.;ngsrichtung erfolgende normale Verschiebebewegung gegeben werden kann, Fig. 13 eine Teilvorderansicht, die'einen Teil der 1)ol>lielrandnockenwelle, eine der Doppelrandbarren sow;e die Trag- und Antriebshebel und Nocken zeigt, durch die der Doppelrandbarre Vorwärts-, Rückwärts- und Senkrechtbewegungen erteilt werden, Fig. 14 e;ne vergrößerteEinzelvorderansichteiner Doppelrandbarre und des zugehörigen Tragarmes, #lie vor allem die Verriegelungsvorrichtung erkennen l;ißt, durch die die Doppelrandbarre auslösbar an ihren Tragarmen befestigt ist, Fig. 15 eine Draufsicht der in Fig. 14 darg=estellten Teile, wobei ein Teil des Zusammenbaues weggebrochen und nach Linie 15-i5 der Fig. 14 geschnitten ist, um Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung zu zeigen, Fig. 16 eine Endansicht der in Fig. 14 dargestellten Teile, gesehen von links, '-. 17 ein Schnitt nach Linie 17-17 der Fig. 14, F 11 1 Fig. i8 ein Schnitt der Antriebsvorrichtung für die Doppelrandnockenwelle, gesehen von links, nach Linie 18-i8 der Fig. 8, zusammen mit der von der Musterkette aus betätigten Kupplungsverschiebevorrichtung, um den Doppel randnockenwellenantrieb auszuschalten und einzuschalten, Fig. ic) eine Einzelansicht der Kupplungsvorrichtung, durch die der Doppelrandnockenwellenantrieb ein- und ausgeschaltet wird, Fig.2o ein Teilschnitt, gesehen von links, der vor allem die Unterlegplatten für die Doppelrandbarre und die Trag- und Antriebsteile zeigt, die gemäß der Erfindung vorgesehen sind, Fig.21 eine Teilvorderansicht, die die Doppelrandstababzugsvorrichtung und die Rückstellvorrichtung zeigt, die in Draufsicht und Seitenansicht in den Fig. 2 2 bzw. 25 dargestellt sind, Fig. 22 eine Draufsicht der in Fig. 21 gezeigten wesentlichsten Teile, Fig.23 ein von der Vorderseite der Maschine aus gesehener Schnitt der Federabzugsverbindung, die zwischen der Doppelrandstababzugswelle und der Warenabzugstrommel auf der Welle vorgesehen ist, wie in Fig. 22 dargestellt, Fig. 24 ein Schnitt nach Linie 24-24 der Fig. 23, Fig. 25 ein von der linken -Seite der Maschine gesehener senkrechter Schnitt, der vor allem die Doppelrandabzugs- und Neueinstellvorrichtung zeigt, zusammen mit den Teilen der Doppelrandbarrentrag- und Antriebsvorrichtung, die besonders in den Fig. 21 und 22 dargestellt sind, Fig. 26 eine vergrößerte linke Seitenansicht, die vor allem die Doppelrandstababzugshaken, das Fadenmesser und die Vorrichtung zur Steuerung des Arbeitens dieser Teile mit den Haken und dem Messer in Neueinstellstellung zeigt, Fig. 27 eine Draufsicht der in Fig. 26 gezeigten Teile, Fig. 28 eine der Fig. 26 ähnliche Ansicht, in der die Doppelrandstababzugshaken nach rückwärts bewegt sind, um das Fadenmesser zu schließen, Fig.2g eine Draufsicht der in Fig.28 dargestellten Teile, Fig.3o eine der Fig.26 ähnliche linke Seitenansicht des Doppelrandfadenmessers, der Doppelrandstababzugshaken und des Trägers der Kantennadelbarre, durch die die bis dahin nicht arbeitenden C)oppelrandstäbe auf die Haken übertragen und gegen die Haken gelegt werden, Fig. 3 i eine linke Seitenansicht eines Doppelrand-@tababzugs'hakens mit einer das Fadenmesser neu einstellenden Knagge und der zugehörigen Abzugslette, Fig. 32 eine Draufsicht der in Fig. 31 gezeigten Teile, F ig. 33 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen den Einstellnocken für die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 34 ein von links gesehener Schnitt, der im hesonderen den Einstellnocken für die waagerechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 35 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen den übertragungsnocken für die waagerechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 36 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die im besonderen den Übertragungsnocken für die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken zeigt, Fig. 37 eine von links gesehene Ansicht, teilweise im Schnitt, die insbesondere den Nocken für das Doppelrandaufstoßen zeigt, Fig.38 eine Einzelansicht des Nadelanschlagal>zugsnockens; Fig. 39 bis 52 zeigen in einer Reihe von schematischen Seitenansichten die Relativstellungen der Nadelt. Platinen, Abschlagkammzinken und Doppelrandliaken für die Durchführung des Anschlagvorganges, bei dem eine Anfangsmaschenreihe der Doppel randware auf den Nadeln und auf den Doppelrand@haken artgeschlagen wird; die Stellungen der Teile in den verschiedenen Figuren entsprechen den aufeinanderfolgenden Winkellagen der Nockenwelle der Maschine; Fig. 53 ist eine Teildraufsicht der Nadeln und der Haken, die diese Teile in der in Fig. 49 gezeigten Stellung einnehmen; Fig. 5-4 ist eine stark vergrößerte Ansicht eines Doppelrandhakens ; Fig. 55 bis 63 sind eine Reihe von schematischen Ansichten, die die Relativstellungen der Wirkeleniente und Doppelrandhaken während des Aufder Anfangsmaschenreihe der Doppelrandwaschen zuriick :in[ die Nadeln zwecks Schließens des 1 )@>@@l@elrandes zeigen, wobei die 1Vinkelverstellung-gtade der llauptnockenwelle der Maschine für jede der dargestellten Relativstellungen der Teile angegeben sind; Fig. 64 bis 71 sind eine Reihe von Ansichten, die das Arbeiten der Nadeln, der Platinen und der ausgekehlten Abschlagkammzinken zeigen, um eine Wirkwarenmasdhenreihe zu bilden, wobei die Abschlagkämme sowohl aufw:irts als abwärts federgelagert sind, jedoch während der Herstellung dieses Warenabschnittes antriebsschlüssig gesteuert werden; Fig. 72 bis 8o sind eine Reihe von Ansichten, die das Arbeiten der ausgekehlten Abschlagkämme in Verbindung mit den Nadeln, den Platinen und den Mindernadeln für die Durchführung eines Mindervorganges zeigen.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte -Maschine ist eine mehrfonturige Kulierwirkmasehine zur Herstellung formgerecht gearbeiteter Ware, bei der jede Fotitur der -Maschine eine Reibe von Stuhlhakennadeln aufweist, die von einer Nadelbarre 102 getragen werden und sich als Einheit mit der Barre mit Bezug auf eine feststehende Preßkante 103 bewegen, und bei der jeder Fontur oder Arbeitsstelle ferner einzeln bewegliche Kulierplatinen io4, Verteilplatinen io6, Abschlagl;ämine io8 und Fadenfüllrer i o9 (Fig. 5) zum Zuführen von Fäden zu den Nadeln zugeordnet sind. Das Gestell der -Maschine besteht aus den üblichen Querrahmen i io, die in Abständen längs der -Maschine stehen und durch in Längsrichtung sich erstreckende Schienen verbunden sind, und zwar durch -,eine Platinenkopfschiene 112, eine untere Rückseitenschiene i i-4, eine untere Vorderschiene 116 und einen Werktisch i 18. Die verschiedenen zusammenarbeitenden Wirkwerkzeuge der Maschine werden von einer Hauptnockenwelle i2o aus anetrieben, die sich längs der Maschine erstreckt.' Der Antrieb der Nockenwelle erfolgtvorzugsweise voneinem Elektromotor aus, der von üblicher Art sein kann und hier nicht weiter beschrieben wird. Der Antrieb enthält eine vom Motor getriebene Antriebswelle 115 (Fig. 18), ein von der Welle getragenes Zahnrad 117 und ein auf der Nockenwelle 12o sitzendes getriebenes Zahnrad i i g.
  • Entsprechend dein üblichen Aufbau für Wirkniaschinen zur Herstellung formgerecht gearbeiteter \Varen sitzen die den vet-schiedenen Forituren zugeordneten Nadelbarren io2 auf Rahmen 121, die von Schwinglagern 122 auf «wagerecht liegenden Hebelarmen 123 getragen werden. die auf einer die senkrechte Bewegung hervorrufenden Schwingwelle 12.i starr befestigt sind, die sich über die ganze Länge der Maschine weg erstreckt. Die Welle 124 ist in Abständen mit nach alt\värts gerichteten Nockenhebeln i25 (Fig. 3) ausgerüstet, von denen jeder einen Läufer (Rolle) 126 trägt, uni finit einem die senkrechte Bewegung hervorrufenden Nocken 127 auf Welle i2o zusammenzuarbeiten. Wie aus den Fig. <) und 3 ain besten erkenntlich, ist auch ein Nocken c)o für eine senkrechte Nadelminderbewegung und ein N ocken y t für eine senkrechte Anschlagbewegung vorgesehen. Dur Nocken yi ist so angeordnet, daLi er durch eitlen Nocketiläufer 92 berührt werden kann, Gier gleitbar auf dein Drehz:tl)1et1 (3 ;fitzt. der Mlclt rlcti N()#7ketil£LllfCr 12<> trägt. 1 )er Noikeulanfer 92 wird in :\usrichtutig mit seinem Nocken 91 zurr Wirken der Anschlagmasclietireilie durch eine von einer Musterkette aus gesteuerte Schaltstange 94 und eine Schaltgabel 95 bewegt, die auf der Schaltstange befestigt ist und in eine l:reisriitgfiirmige Nut in der Nabenbüchse voll \'ockenl"iufer 92 eingreift.
  • Die Antriebsverbindungen, durch die Vor- und Ztiriicl:llewegungen auf die Nadeln übertragen werden, bestellen aus einem für je zwei Fonturen vorgesehenen, nach abwärts gerichteten, einen Teil des Tragrahmens 121 bildenden Arm 128, der mittels eitles I_enl:e rs 129 tnit einem abwärts gerichteten Hebelarm 130 verbunden ist, der auf der längs der \laschine sich erstreckenden Schwingwelle 131 befestigt ist. clie die Nadeln in und außer Preßstellung schwitlgt. Mine zwischen einer rückwärtigen Verlängerung des Lenkers 129 und einer Konsole auf der Platincnkopfschiene 112 liegende Zugfeder hat das Bestreben, den Lenker 129 und den Hebel 130 ini l.'ht-zeigersinn, gesehen in Fig. 3, zu verschwingett. i De Welle 131 ist in Abständen auf ihrer Länge finit nach abwiirts gerichteten Nockenhebeln 132 versehen (Fig. lo), von denen jeder einen Nockenläufer 133 zwecks Zusammenarbeit mit einem von drei Nztclelrtocl<eti auf der Hauptnockenwelle 120 tragt, »"itnlicli dem üblichen Preßnocken 134, einem Mindernocken 133 und einem besonderen PreßnOc]#ett 136 für eitle kleine Maschengröße der Ans(-lilagniasclietireihe.
  • Der die Nadeln vor und zurück bewegende NOCketlliel)el 13 ist mit einem nach abwärts gerichteten 'feil 137 und einem Zapfen 138 versehen, der von (lern üblichen Maschenlängenregelhebel 139 verstellt wird, der auf der über die ganze Länge der Maschine reichenden Regelwelle 14o sitzt.
  • Eitle bIaschenlärigenregelvorrichtung üblicher Ausführungsform zur Einstellung der Winkelstellung der Regelwelle 140 ist allgemein in den Fig. 6 und io der Zeichnungen dargestellt. Die Vorrichtung enthält einen Einstelltiockenhebel 141, der lose auf der Regelwelle 141 aufgebüchst ist und einen gegabelten Endteil 142 zur Aufnahme eines Scllwittgz21l>fetls 143 hat. auf dein ein Nockenläufer 144 zwecks Zusammenarbeit mit einem Regelnocken 145 ;;leitbar liegt. Die Winkelstellung der Regelwelle 140 mit Bezog auf den Regelnockenhebel 1.41 wird eingestellt mittels eines Nockenhebels 146, der seinerseits auf der Regelwelle 140 befestigt ist. Die Nabe des Hebels 146 ist gabelförmig, übergreift die Nabe des Nockenhebels 141 und ist auf der Regelwelle aufgesplintet. Eine von dein Nockenhebel 146 getragene einstellbare Anschlagschraube 147 arheitet tttit einer Anschlagfläche auf dem Nockenltel>el 141 zusammen. Dic: Regelwelle 14o zusammen finit den auf ihr befestigten Hebeln wird im Gegenuhrzeigersinn, gesellen in Fig. 6, durch eine starke Zugfeder i 4,X gedrängt, die an einem nach aufwärts gerichteten :\rtn 149 angreift. Eilte zwischen Regelllebel 141 und N ocke tthebel 146 eingeschaltete Zugfeder 15o ist bestrebt, die Anschlagschraube 1.47 in Berührung mit der Oberfläche des Nockenhebels 141 zu halten. Gemäß der Erfindung sind die `Virkwerkzeuge und die Doppelrandanschlaghaken der dargestellten Maschine so ausgebildet und angeordnet, daß sie in einer neuartigen `''eise zusammenarbeiten. Um eine mit einer Masche auf jeder zweiten Nadel hängende Anschlagmaschenreihe zu erzeugen, die aus kleinen Maschen besteht (verglichen mit den verhältnismäßig großen offenen Maschen, die für gewöhnlich bei der Maschenbildung einer Anschlagmaschenreihe mit einer Masche auf jeder zweiten Nadel entstehen würden), wird vorgeschlagen, dem üblichen Brauch entsprechend die Schleife von jeder zweiten Nadel abzuwerfen, worauf der diese -Maschen bildende Faden auf den Doppelrandhaken, von denen je einer für jede zweite Stuhlnadel vorgesehen ist, gefangen wird, so daß die Anfangsanschlagmaschenreihe zwischen den zwischenliegenden Nadeln und den Doppelrandanschlaghaken liegt. Wird dieser Arbeitsvorgang in der üblichen Weise ausgeführt, so würde dies die Herstellung einer Anschlagmaschenreihe voll verhältnismäßig großen Maschen zur Folge haben, da die von den abgeworfenen Maschen stammende Fadenlänge zu- der Länge der verbleibenden Zwischenmaschen zugefügt werden muß.
  • Gemäß der Erfindung sind der obenerwähnte besondere Anschlagpreßnocken und ein damit zusammenarbeitender besonderer Maschenlängenregler vorgesehen, die dahin wirken, die Nadeln in eine außergewöhnliche Vorwärtsstellung während des Kuliervorganges zu stellen, so daß eine Fadenlänge den Nadeln zubemessen wird, die wesentlich geringer ist als diejenige Länge, die für das Arbeiten der dichtesten Masche an der jeweiligen Maschine erforderlich ist. Die auf diese Weise gebildeten sehr ]<leinen Nadelschleifen oder Halbschleifen werden unmittelbar darauf in ihrer Zahl auf die Hälfte herabgesetzt und nehmen durch das Abwerfen jeder zweiten Schleife über die Haken von abwechselnden Nadeln in Größe wesentlich zu, sobald sich die Nadeln abwärts gegen die normale Preßstellung hin bewegen. Sobald sich dann die Schleifen abwärts an der üblichen Preßstellung vorbeibewegen, um am Abschlagkamm wiedergeformt zu werden, werden die ursprünglich um die Schäfte jeder zweiten Nadel herum zu Schleifen gelegten Fadenlängen der Länge der zwischenliegenden Nadelmaschen zugegeben, so daß die Nadeln sich abwärts in im wesentlichen üblicher Weise zur Abschlagstellung hinbewegen können. Die Maschen der auf jeder zweiten Nadel hängenden Anschlagmaschenreihe, die jetzt durch die Abwärtsbewegung der Nadeln zu der Abschlagstelle gezogen und von den Doppelrandhaken erfaßt werden, haben die Länge einer normalen festen Masche, wie sie beim Arbeiten einer gewöhnlichen_ Maschenreihe eines Strumpflängens gebildet wird.
  • In der dargestellten Ausführung wird ein besonderer Nocken verwendet, der dazu dient, die Nadeln auf eine außergewöhnlich niedrige Ebene an der Abschlagstelle zu bewegen, um in wirksamster Weise mit den Maschenaufnehmebewegungen der Doppelrandhaken in der Anschlagmaschenreihe zusammenzuarbeiten. Kennzeichen der erfindungsgemäßen Durchführung, die das Wirken einer auf jeder zweiten Nadel hängenden Anschlagmaschenreihe kleiner Maschengröße ermöglicht, sind eine verbesserte Ausbildung und Anordnung der Vorrichtung zur Bewegung der Doppelrandhaken, um eine genauere und sichere Regelung der Bewegungen zu erhalten, sowie eine besondere Maschenlängenregelvorrichtung, die eingeschaltet wird, um die in der Anschlagmaschenreihe gebildeten Maschen abzumessen. Die Maschenlängenregelung wird während der Ausarbeitung der Anschlagmaschenreihe mittels des besonderen Anschlagnadelpreßnockens 136 bewirkt, der in Zusammenarbeit mit einem Anschlagreihenmaschenlängenregler arbeitet (Fig.5 und io). Der erwähnte besondere Regler enthält einen besonderen Regelnocken 152, der auf der Hauptnockenwelle i2o befestigt ist und der auf einen Läufer 153 einzuwirken vermag, der auf dem Zapfen 154 verschiebbar ist. Der Zapfen i54 wird von einem Gabelhebel 155 getragen, der auf Regelwelle i4o sitzt. Die Stellung des Läufers 153 wird mittels einer Schaltgabel 156 gesteuert, deren Nabenteil lose auf einer Musterschaltstange 157 aufgebüchst ist. Die Bewegung der Schaltstange nach rechts bei einer Schaltung der Musterkette 309 spannt eine auf der Schaltstange 1-57 liegende Feder 158, die das Bestreben hat, die Gabel 156 und den Läufer 153 nachgiebig in Ausrichtung mit dem besonderen Regelnocken 152 zu bringen. Ein auf der Stange 157 befestigter Ring 159 kann sich gegen die rechte Seite der Schaltgabelnabe legen, um eine Rückführbewegung des Schalthebels 156 und des Läufers 153 mit der Stange 157 in die Ausgangsstellung zu bewirken.
  • Die Kulierplatinen io4 und die Verteilplatinen io6 haben die übliche Ausführungsform und die übliche Arbeitsweise dieser Teile. Die mit den Verteilplatinen io6 längs der ganzen Nadelreihe der Fontur abwechselnden Platinen 104 werden nacheinander in einer Wirkwelle, die dem Vorbeigang des arbeitenden Fadenführers folgt, längs der Nadelreihe der Fontur vorgeschoben. Der Faden wird auf diese Weise auf die Schäfte jedes Nadelpaares abgemessen oder kuliert. Die dazwischenliegenden Verteilplatinen werden darin vorgeschoben, die von den nebenliegenden Platinenschleifen Faden entnehmen, um eine gleichmäßig verteilte Reihe von Fadenschleifen auf den Schäften aller Nadeln zu bilden. Die Platinen werden durch ein in Längsrichtung der Maschine sich verschiebendes Rößchen vorgeschoben, dessen Antriebsweise bekannt ist und daher hier nicht beschrieben wird.
  • Die Vorrichtung zum Verschieben der Verteilplatinen und zum Zurückziehen der Kulierplatinen und der Verteilplatinen vor dem Abschlagen und während des Abschlagens der Maschen enthält eine Fang-(Verteil-)schiene 162 (Fig. 7), die von einem vorderen und hinteren Fangschienenantriebgetragen und gesteuert wird, um dieüblichen Arbeitsvorgänge einer Fangschiene in diesen Maschinen auszuführen. Der hintere Fangschienenantrieb, der aus senkrecht angeordneten Hebeln besteht, auf denen die Fangschienen schwingbar gelagert sind, um vorwärts gerichtete, rückwärts gerichtete und senkrechte Einstellbewegungen auszuführen, ist von einer in der Technik bekannten Form und ist hier nicht weiter dargestellt. Eine Darstellung des hinteren Fangschienenantriebes findet sich in der amerikanischen Patentschrift 2 269 463 von L i e b e r k n e c h t. Der liier verwendete vordere Fatigschienenantrieb, der verwendet wird, um der Fangschiene Aufundab-I@ewe:@unnen zu erteilen, ist von neuer und verlicsserter Ausführung. Wie aus Fig. 7 erkenntlich, besitzt die Fangschiene i62 in Abständen längs ihrer Länge nach vorn gerichtete Arme 163, die an ihren vorderen Enden auf senkrecht stehenden vorderen Lenkern 164 getragen werden, die schwingbar an ihren unteren Enden tiiit waagerecht gerichteten Hebelarmen 165 einer Schwingwelle 166 verbunden sind. Das Arbeiten der Schwingweile 166 wird mittels eines oder mehrerer N ockenhebel 167 gesteuert, die auf der Welle in Abständen längs ihrer ganzen Länge befestigt sind. Jeder Nockenhebel167 trägt einen Läufer 168, der durch einen -Nocken 17o auf der Hauptnockenwelle i2o betätigt wird. Die an dem Ende des Nocken hebels 166 befestigte Schraubenfeder 172 hält den Läufer 168 zu allen Zeiten in Berührung mit seinem Nocken 170. Es ist erkenntlich, daß dieser oben beschriebene vordere Fangschienenantrieb darin neuartig ist, claß die vordere Fangschienenschwingwelle von ihrer üblichen Lagerung unterhalb und etwas rückwärts des Maschinentisches 118 zu einer Stellung oberhalb und rückwärts der unteren Hinterschiene i 1.1 verlagert ist und von dieser Schiene mittels Konsolen 174 getragen wird. Die neue Anordnung der vorderen Fangschienenschwingwelle schafft einen freien Raum für eine im Durchmesser große Doppelrandnockenwelle sowie Arbeitsnocken, die nachstehend noch beschrieben werden.
  • Die Abschlagkammzinken io8, die am besten aus der Fig. 4 und i i sowie aus den Fig. 45 bis 68 erkenntlich sind, sind sogenannte gekehlte Zinken, die Vertiefungen oder Kehlen 176 aufweisen, die fest in einer geschlitzten Barre 178 befestigt sind, die auf einem Rahmen iSo sitzt. An jedem Ende ist der Rahmen an seiner unteren Kante mit abwärts gerichteten Armen 182 ausgerüstet, in denen waagerecht gerichtete Schwingzapfen 184 sitzen, auf denen der Rahmen i8o und die Abschlagkämme ioß schwingende Vor- und Rückbewegungen ausführen können. jeder Abschlagkammralimen.i8owird ferner an jedem Ende in einer mit der Platinenkopfschiene 1 12 verschraubten Konsole 186 gehalten und geführt. Die Konsolen 186 verhüten eine in Längsrichtung erfolgende Bewegung des Rahmens und sind ferner mit Deckplatten 188 ausgerüstet, die dazu dienen, die Vorwärtsbewegung des Abschlagkammrahmens i8o von der Platinenkopfschiene 112 weg zu begrenzen. Der Abschlal-kammrahmen i8o und die Abschlagbarre 178 werden in Vorwärtsrichtung mittels Spannfedern igo gedrängt, die zwischen Knaggen igi an Rahmen i8o und einstellbaren Lenkern 192 eingeschaltet sind, die einstellbar mit ihren vorderen Enden an nach abwärts gerichteten, an der Unterseite des Maschinentisches 118 befestigten Konsolen i94 sitzen. Die Stellung des Abschlagkammrahmens i8o wird vorwärts und rückwärts gegen den Druck der Federn igo mittels zweier aufwärts gerichteter Arme 196 geregelt, die an ihren unteren Enden auf einer Schwingwelle 198 getragen werden und mit ihren oberen Enden gegen Knaggen Zoo an der Vorderfläche des Abschlagkammrahmens 18o anliegen. DieArme 196 sind zwecks Drehungeinstellbar mit der Schwingwelle 198 durch Hebel 202 verbunden, die starr auf der Welle 198 sitzen und an ihren obercn Enden durch einstellbare Schrauben 204 mit den Armen 196 verbunden sind. Schwingbewe= gungen werden auf die Schwingwelle 198 durch ,\ocken- und Nockenläufergetriebe von der Hauptnockenwelle i 2o aus über Gestänge übertragen, die aus einem oder mehreren vorwärts gerichteten Nockenhebelarmen 2o6 bestehen, von denen jeder einen NOckenläufer 2o8 trägt, der gegen die Umfangsfläche eines Nockens 2io liegt, der die Bewegung eines Abschlagkammes vorwärts und rück-,. bewirkt. Eine starke Zugfeder 212 hält den Nockenhebel 2o6 und Läufer 208 in Berührung mit dem zugehörigen Nocken 210. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der aus den Abschlagzinken io8 und dem Abschlagkammrahmen 18o bestehende Abschlagaufbau so angeordnet, daß er sich in senkrechter Richtung mittels einer Vorrichtung zu bewegen vermag, die entweder eine antriebsschlüssige Aufundabbewegung oder eine federbeaufschlagte Abwärtsbewegung je räch den zum Arbeiten de,. verschiedenen Teile des Strumpfrohlings geforderten Bedingungen wechselweise auszuführen vermag. \\'ie am besten aus Fig. ii erkenntlich, sind zwischen den unteren Teilen der verschiedenen Rahmen iSo und auf der Platinenkopfschiene212 vorgesehenen Ankern Spannfedern 214 befestigt, die das Bestreben haben, den Rahmen i8o und die Abschlagzinken io8 federnd nach aufwärts zu lieben. Die Schwingzapfen 184, um die die Abschlagkammbarren vorwärts und rückwärts schwingen, sind schwingbar aufgehängt und werden gegen unter der Wirkung der Federn 214 einsetzenden Aufwärtsbewegung mittels zweier vorwärts gerichteter Arme 216 gehalten, die auf einer Schwingwelle 22o gelagert und reit halbkreisförmigen, abwärts gerichteten Tragflachen zur Aufnahme der Schwingzapfen 184 versehen sind. Die Schwingzapfen werden einstellbar in den Tragflächen mittels einstellbarer Scliraubenanscl1läge 2i8 getragen, die in die Arme 216 eingeschraubt sind. Schwingbewegungen werden auf die Schwingwelle 22o mittels eines oder mehrerer Nockenhebe1222 übertragen, von denen sich jeder von der Welle 22o abwärts erstreckt und an seinem unteren Ende einen Läufer 224 aufweist, der gegen einen die senkrechte Bewegung der Abschlagbarre bewirkenden N ocker 226 auf der Hauptnockenwelle 120 l'iuft. Eine gegen das untere Ende von Nockenhebel22o wirkende starke Zugfeder 22,9 ist bestrebt. den Läufer 224 in Berührung mitseinem zugeliörigeii Nocken zu halten.
  • Gem:iß der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen, die nach Belieben eingeschaltet werden kann, um die Abwärtsführung der Abschlagkämme unter dem Einfluß der Feder 2r4 auszuschalten. Diese Vorrichtung besteht aus einer Schwingwelle 23o, die unmittelbar unterhalb der Schwingwelle 220 liegt und an der seitlich gerichtete Arme232 befestigt sind, die einstellbare Anschlagschrauben 234 zwecks Eingriffes mit der Unterseite der Schwingzapfen i84 tragen. Um der Schwingwelle 230 Schwingbewegungen zu erteilen, sind ein oder mehrere nockenbetätigte Hebel 236 vorgesehen, auf denen N ockenläufer 238 sitzen, die auf einer U mfangsfläche des Antriebsnockens 240 laufen. Eine mit dein unteren Ende jedes Hebels 236 verbundene starke Spannfeder 242 hält den Läufer 238 in ständiger Berührung mit dem zusammenarbeitenden Nocken 24o.
  • Die Art und Weise, in der die Abschlagkämme während des Wirkens arbeiten, wird nachstehend mit Bezug auf die schematischen Fig. 64 bis 71 beschrieben. Wie bereits oben dargelegt, sind die Abschlagkämme in Richtung vorwärts und senkrecht federgelagert, und der Schwingzapfen, um den die Abschlagkämme sich drehen, ist zusätzlich einstellbar, uni einen festen Träger in der senkrechten Ebene an Stelle des federgelagerten Trägers zu bilden. Die durch die Abschlagzinken in; einer senkrechten Ebene eingenommenen verschiedenen Stellungen sind besonders in den schematischen Fig. 64 bis 71 gezeigt. Für ein wirkungsvolleres Arbeiten der Abschlagkämme wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen festen senkrechten Träger für die Abschlagkämme während des ersten Abschnittes des Wirkzvklus bis zur Bewegung der Nadeln abwärts zur Presse hin und einschließlich dieser Bewegung zu schaffen. Besonders während der Abwärtsbewegung der Nadeln ist eine sichere Steuerung der senkrechten Stellung der Abschlag kämme von Vorteil, uni zu verhüten, daß die Ware durch die Reibungsberührung der Maschen an den Nadelschäften abwiirts gezogen wird, und um dafür zu sorgen, daß diese Maschen über die noch geschlossenen Haken der Nadeln bewegt werden.
  • Fig. 64 zeigt die Abschlagzinken oder Abschlaglcäninie in der teilweise zurückgezogenen Stellung, die wäilii-end des Kulierens und auf einer verhältnismäßig tiefen Ebene beibehalten wird. Sobald sich die Nadeln. wie in Fig.65 und 66 dargestellt, der Preßstellcuig nähern, werden die Abschlagkämme etwas nach rückwärts bewegt, um die RückwärtsbeNvegung der Nadeln zu leiten. Die Stellung der Abschlagzinken vorwärts und zurück ist eine solche, daß jeder möglicheZugvonvornhergewirkterWare, der die Preßbewegung der Nadeln stören würde, vermieden wird. Sobald die Nadeln jetzt sich abwärts und rückwärts zwecks Abschlagens bewegen, werden die Abschlagkämme in ihre höchste Stelhing bewegt. Sie sind an diesem Zeitpunkt federgelagert, und zwar auf Grund einer relativen Ab- wärtsbewegung der Trägerschrauben 234, die die halbkreisförmigen Lager für die Abschlagkammrahimen schließen. Bei den in den Fig. 68, 69 und 70 dargestellten Stellungen sind die Abschlagkämme sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung federgelagert, um dem Zug der Fadenschenkel zu widerstehen, sobald die Nadeln die Maschen nach abwärts und rückwärts zwischen die Abschlagkämme tragen. Die oben beschriebene Anordnung, bei der die Abschlagkämme feststehend in einer senkrechten Richtung, insbesondere während der Abwärtsbewegung der Nadeln beim Pressen, gelagert sind, hat den Vorteil, daß eine feste und sichere Regelung der senkrechten Stellung der Abschlagkämme geschaffen wird. Damit die Stellung der Endmaschen der vorher gebildeten, auf den Schäften der Nadeln gehaltenen Ware genau und sicher bestimmt werden kann, hat die anschließende Federlagerung der Abschlagkämmebeider Abwärtsbewegung der Nadeln zur Abschlagstellung hin den besonderen Vorteil, daß die Abschlagflächen dahin wirken, die abgeschlagenen Maschen unter einer richtigen Spannung zu halten, ohne daß die Notwendigkeit besteht, die Abschlagkämme entsprechend der hergestellten Maschenlänge einzustellen.
  • Das Arbeiten der Abschlagkämme während des 1linderns ist besonders in den schematischen Fig. 72 bis 8o dargestellt. Wie aus Fig. 72 erkenntlich, könrien die Abschlagkämme zu Beginn des Mindervorganges sich vorwärts bewegen. Die Scheitel der Abschlagzinken sind an diesem Zeitpunkt auf einer genügend niedrigen Ebene, so daß kein Faden von den Platinenmaschen abgezogen wird und die Ware auf der Oberfläche der Abschlagzinken, die Kehlen einschließend, liegt. Sobald die Mindernadeln ihre Abwärtsbewegung fortsetzen, um die Stuhlnadeln zu decken und die -laschen aufzunehmen, die in Längsrichtung der Nadelreihe verhängt werden sollen, werden die Abschlagkämme immer noch in dieser verhältnismäßig zurückliegenden Stellung gehalten. Sobald die Mindernadeln sich 'heben, um die Maschen von den Stuhlnadeln abzunehmen, werden die Abschlagkämme gleichzeitig nach aufwärts bewegt, um diesen Vorgang zu unterstützen. Darauf werden während der seitlichen Übertragungsbewegung der Mindernadeln die Abschlagkämme, wie in Fig. 76 dargestellt, niedergedrückt, so daß die Minderdecker von den Scheiteln der Absehlagkämme weiter auf Abstand stehen. Während desanschließenden Übertragungsvorganges, dargestellt in den Fig. 77 bis 79, werden die Abschlagkämme vorwärts bewegt, so daß die Kehlen der Abschlagzinken die :Maschen der auf den Nadeln gehaltenen Ware abwärts halten. Sobald die Minderdecker aufwärts über die Abschlagkämme sich bewegen und die Nadeln zwischen die Platinen eintreten, wie in Fig.8o dargestellt, werden die Abschlagkämme wieder in die in der Fig. 72 dargestellte Stellung zurückgezogen. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind während dieses ganzen Vorganges die Abschlagkämme während des ganzen Mindervorganges in senkrechter Richtung fest gelagert.
  • Die allgemein in den Fig. 5 und 6 der Zeichnungen dargestellte Mindervorrichtung enthält eine Tragstange 246, die auf Hebelarmen 2:I7 an auf Abstand stehenden Stellen über die ganze Länge der Maschine gelagert ist, um um eine Schwingwelle 248 (hig. 6) zu schwingen und die Mindervorrichtung zu den Nadeln hin und von den Nadeln weg zu bewegen. Die üblichen Deck- oder Mindernadeln zur Durchführung von Fassionierungsarbeiten sind allgemein bei 249 (Fig. 9) dargestellt und werden von einer linken und einer rechten Minderstange 23o getragen, die gleitbar in hängenden Konsolen 25i gelagert sind, die an der Tragstange 246 sitzen. Die Mindermaschine trägt auch eine Kantennadelbarre (Pickotbarre) 252 für jede Fontur. jede Kantennadelbarre 252 wird von einer Kantennadelbarrenwelle 253 getragen, die drehbar in auf den Konsolen 251 vorgesehenen Lagern getragen werden. Gemäß dem üblichen Brauch sind die Kantennadelbarren so angeordnet, daß sie in Ruhestellung aufwärts umgelegt werden, wie dies beispielsweise in den Fig. 2 und 9 dargestellt ist, und dann abwärts in Arbeitsstellung umgelegt werden, wie dies in den Fig. i und 12 sowie in strichpunktierten Linien in Fig. 2 zur Darstellung gebracht ist.
  • Die Mindermaschine wird in senkrechter Richtung mittels Gestängen bewegt, die von üblicher Art sein können und ein oder mehrere senkrechte Lenker 254 (Fig. 5 und to) enthalten, die über die ganze Länge der Maschine in Abstand voneinander stehen, an ihrem oberen Ende mit dem Minderniaschinenrahmen und an ihrem unteren Ende mit einem Nockenliebel255 verbunden sind, dessen Läufer 256 während des normalen Ausarbeitens mit einer Kreisscheibe 257 im Eingriff steht, während des ?Mindervorganges aber mit einem Nocken 258 zum Heben der Mindermaschine zusammenarbeitet.
  • In der dargestellten bevorzugten Form der 1lascltine ist eine Hochhubvorrichtung vorgesehen, um die Mindermaschine auf eine außergewöhnlich hohe Stellung aus der Bewegungsbahn der Doppelrandvorrichtung heraus während des Anschlagens und des Wendens des Doppelrandes zu heben. Die Hochhubvorrichtung enthält einen Schwingpfosten 239, der auf einem Zapfen 26o in einem an der Schwingwelle 262 festsitzenden Hebel 261 drehbar gelagert ist. An der Schwingwelle 262 ist außerdem ein Arm 263, ein einen Nockenläüfer tragender Arm 264 und ein Fußtrethebe1265 befestigt. Der Pfosten 259 wird nachgiebig in Berührung mit einer Anschlagschraube 266 auf Arm 263 mittels einer Feder 267 gehalten, so daß bei Bewegung der Welle 262 im Uhrzeigersinn der Pfosten in eine Rast in dem Ende des Lä uferhelyels 255 eingreift und bei weiterer Drehung der Welle 262 den Läufer 256 von seiner Nockenscheibe 257 abhebt. Eine am Nockenhebel 264 befestigte Spannfeder 268 ist bestrebt, den Nockenhebel264, den Schwinghebel 263 und die zugeordneten Teile in Gegenuhrzeigerrichtung in die in Fig. 5 dargestellte Stellung zu ziehen, in der der Fußhebe1265 unter die untere Vorderschiene i 16 der Maschine faßt.
  • Der Nockenhebel 264 trägt einen Zapfen 269, von dem gleitbar ein NOCkerilälifer 27o getragen wird. Eine lose auf einer Musterstange 272 der llascliine aufgebürliste Schaltgabel 2; 1, die in einen genuteten Teil der Nabenbüchse des Nockenläufers eingreift, dient zur Bewegung des N ockenläufers in und außer Eingriff mit <lern 1loclilitil>aiitriel>snocken 273. Die Nahe der Schaltgabel 271 ist an einer Seite durch einen auf der Musterschaltstange 272 befestigten Ring 274 an ihrer Bewegung begrenzt und wird auf ihrer anderen Seite durch eine Feder 275 beaufschlagt, die gegen einen auf der Schaltstange 272 festgelegten Ring 276 sich absbützt. Wie aus Fig. io erkenntlich, besitzt die Nabenbiichse der Schaltgabel 271 ebenfalls eine abwärts ragende Konsole 277, um zur Abwechslung durch eine Knagge 278 betätigt werden zu können, die auf eine zweite Musterstange 279 aufgesplintet ist.
  • Bei der Bewegung der Schwingwelle 262 und ihrer zugehörigen "heile einschließlich des Fußtretliebels 265 im LThrzeigersinn in eine Arbeitsstellung hinein, in der der Pfosten 259 in die Rast der Mindermaschicie eingreift, bewirkt der Hubnockenhebel 264, daß der F ußtrethebel unter das genutete untere 1?llde eines Riegels 2810 tritt, der auf einem Drehzapfen 281 an der unteren Vorderschiene 116 getragen wird. Ein aufwärts gerichteter Arm des Riegelhebels 28o trägt einen Zapfen 282, der in der 13aliti einer 1`llagge 283 liegt, die lose auf eine Mustertange 28.I atlfgel>ücllst ist. Die Knagge wird auf einer Seite durch einen auf der 'Musterstange 284 aufgesplinteten Ring 285 begrenzt und wird auf ihrer anderen Seite durch eine Druckfeder 286 beaufschlagt. die gegen einen auf der Schaltstange 284 befestigten Ring 287 anliegt.
  • Die _\rl>eits\%eise der in den Fig. 5 und io gezeigten sellisttiiti<#,en Vorrichtung zum Hochhub der Minderlnaschille ist kurz folgende: In dem dem Anschlagen vorangehenden Bewegungszug verschiebt eine Kettenschaltung die Schaltstange 272 nach rechts in die in l` i-. io dargestellte Stellung, wobei die Scli:tltstallge 272 die Schaltgabel 27, und den Läufer 270 ll1itllinltl1t, der auf diese «'eise in Ausrichtung finit (lern Hochhubnocken 273 gebracht wird. Die Kuppe des Hubnockens 273 bewirkt ein Verschwingen der Sclitviiigwelle 262 und der zugehörigen Teile ini l'hrzeigersinn aus der in Fig.5 dargestellten Stellung heraus, so claß der Pfosten 259 in Eingriff mit der Rast in den Minderinaschinenhubnockenhebel 255 tritt und dann diese Teile in die Hochstellung hebt, in der der Fußtretliellel2f>5 unter (las Nutenende von Riegel 280 sich bewegt und auf diese Weise die Teile in der außergewöhnlich hohen Lage hält. Die Nlindermaschitie verbleibt in dieser hohen Stellung, bis der Riegel28o weggenommen wird. Nachdem der Verriegelungsvorgang der Mindermaschine in Hochstellung beendet ist, kehrt die Musterstange 272 in ihre -ltisgaiigsstelluiig zurück. Ebenso kehren der Läufer 270 Bild die Schaltgabel 271 in die Stellung der Fig. i o unter (lein L.influß von Feder 275 zurück, sobald der Berührungsdruck finit der Kuppe von FIocliliul)IIockell 273 nicht mehr zur Wirkung kommt.
  • Gemäß der Erfindung wird die vorstehend beschriebene Mtistervorriclitung verwendet, um automatisch die Mindermaschine. sobald gewünscht, wieder abwärts in ihre Arbeitsstellung zu führen. Zti diesem Zweck «erden Schaltstange 279 (Fig. io) und Knagge 278 nach rechts bewegt, so daß Knagge 278 die K()ns(ile 277 mitnimmt, uln die Schaltgabel 271 und den Läufer 270 wieder in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273 zu bewegen, der, sobald der Läufer mit der Kuppe des Nockens in Berührung tritt, arbeitet, um die Spannung auf Riegel 28o aufztiliehen. Zu gleicher Zeit wird die durch einen Knopf auf der Musterkette betätigte Schaltstange 284 nach rechts bewegt, die die Feder 286 (Fig. io) zusammendrückt, -die, sobald die Belastung auf den Riegel 28o aufgehoben ist, den Riegel 28o außer Eingriff mit dem Fußtrethebe1265 bringt. Wenn der Hochhubnockenläufer 27o nun den Nockenabstieg des Hoch'hubnockens 273 abwärts bewegt, kann die Schwingwelle 262 im Gegenuhrzeigersinn schwingen, wodurch zuerst die Mindermaschine und ihr Hubläufer 256 in die in Fig. 5 gezeigte Arbeitsstellung bewegt werden und dann der Pfostell259 aus der Rast im Ende des Nockenliebels ->55 herausgenommen wird.
  • Die Hochhubvorrichtung wird während des Doppelrandwendevorganges in einer ähnlichen Weise, wie in Verbindung finit dein Anschlagen beschrieben, betiitigt, finit der Ausnahme jedoch, daß in dieseln Fall die Verschiebung der Schaltgabel 271 und des Hochhubilockenläufers 27o nach rechts zur Einleitung des oben beschriebenen Hochhubzyklus durch eine Bewegung der Musterschaltstange 279 und der Kllagge 278 nach rechts ausgeführt wird, der gegen die KOtls0le 277 der Schaltgabel 271 wirkt.
  • Die Kantennadelbarre 252 wird für gewöhnlich nach rechts um eine Nadelteilung während des Abliebens und Übertragens der Maschen einer regulären Kantennlaschenreihe versetzt. Die Versatzt,orrichtung, wie sie in den Fig. 6 und 12 der Zeichnungen dargestellt ist, bestellt aus einem Verschiebehebel 29o, der lose drehbar auf der 1Mindermaschinenwelle 246 aufgebüchst und finit einem abwärts gerichteten Arm ausgerüstet ist, der einen Ring 291 zu berühren vermag, der auf der Kantennadelbarrentragstange 253 aufgesplintet ist. Der Verscliiebehebe129o hat ferner einen nach aufwärts gerichteten gegabelten Arm, der eine --Mindermaschinenhilfswelle 292 umfaßt, die drehbar in Lagern auf (lein 1linderinaschinenrahmen getragen wird. Ein auf der `\% olle 292 befestigter Nockenring 293 vermag mit einer Nockenfläc'he auf der Verlängerung voll Hel>e129o in Berührung zu treten und wirkt dahin, dein Hebel29o, dem mit dem Hebel in Berütirtitigstehenden Ring 291 und der die Katitennadelbarre tragenden Tragstange 253 eine Versatzbewegung nach rechts zu geben, sobald die Welle 292 ausgeschwungen wird. Die die Kanteimadelbarre tragende Tragstange 2S3 wird für gewöhnlich in i *lii -er linken 1 Stellung durch eine Federeinrichtung üblicher Art gehalten. Um die oben beschriebene Versatzbewegung der Kantennadelbarre zu bewirken, werden der Mindermaschinenhilfswelle 292 Schwingbewegungen durch Antriebsverbindungen gegeben, die folgende Einzelteile enthalten: Einen atifwiirts gerichteten, an der Schwingwelle 292 befestigten Hebelarm 294; einen Lenker 295; einen lose schwingbar gelagerten Hebe1296, der sich auf der Mindermaschinenschwingwelle 248 an derRückseite der Maschine zu drehen vertrag; einen abwärts gerichteten Lenker 297 und einen nockenbetätigten 1-lebel298, der bei 299 auf einer an der unteren rückliegenden Schiene 114 befestigten Konsole 300 schwingbar getragen wird. Der nockenbetätigte Hebel 298 ist an seinem vorn liegenden Ende mit einem Tragzapfen 3oi versehen, auf dem gleitbar ein Nockenläufer 302 zwecks Eingriffes mit einem auf der Hauptnockenwelle 12o aufgekeilten Nocken 303 sitzt. Eine mit dem vorn liegenden Ende des nockeitbetätigten Hebels 298 verbundene starke Spannfeder 304 ist für gewöhnlich bestrebt, den Läufer 302 in Berührung mit seinen Antriebsnocken 303 zu legen. Ein abwärts gerichteter Arm des nockeilbetätigten Hebels 298 trägt eine einstellbare Anschlagschraube 3o5, die gegen die untere Schiene 114 anstößt, um die Bewegung des Hebels unter dem Einfluß seiner Feder 30,4 zu begrenzen.
  • Die Vorrichtung zur axialen Verschiebung der Hauptnockenwelle 120 zu dem Zweck, die Mindermaschinennocken einschließlich des oben beschriebenen Kantenbarrenversatznockens 303 in Antriebsstellung zu bringen, ist allgemein in den Fig. i und 8 der Zeichnungen dargestellt und enthält einen \'erscliiebeläufer 3o6, der im Eingriff mit einer Verschiebenockenbahn 307 steht, die auf gegenständigen Flächen von fest auf der Nockenwelle 120 sitzenden Nockenscheiben 308 gebildet ist. Da diese Vorrichtung zum Verschieben der Nockenwelle 120 in der Technik bekannt ist und von der Musterkette der Maschine aus in der üblichen Weise geschaltet wird, erscheint eine weitere Erläuterung derselben nicht notwendig.
  • Gemäß dem üblichen Brauch wird das Arbeiten der -Maschine von einer Mustervorrichtung aus gesteuert, die die Form einer 'Musterkette 3o9 hat, die längs der Maschine auf Kettenrädern getragen wird, wie sie bei 310 und 311 in Fig. 8 dargestellt sind. Die Musterkette läuft an ihrem linken Ende um eine von einem Tragzapfen 313 abgestützte Antrielisl:ettetitromme13i2 herum. Eine stufenweise Schaltbewegung wird der Kette in zeitlicher Abstimmung mit Bezug auf den Umlauf der Hauptnockenwelle 120 währenddes Wirkens eines Strumpflängens durch eine nockenbetätigte Vorrichtung erteilt, die einen Nocken 314 und einen damit zusamineitarbeitenden, einen Nockenläufer tragenden \\'inlcelhebel 315 enthält, der schwingbar auf einer Konsole 316 auf der unteren vorderen Schiene 116 gelagert ist und einen Nockenläufer317 an einem nach oben gerichteten Hebelarm trägt. Der andere Arm des Winkelhebels 315 ist durch einen kurzen 1_eilker318 mit einem eine Klinke tragenden Arm 319 verbunden, der sich lose auf dem Zapfen 313 zii drehen vermag. Die durch den Arm 319 getragene Klinke 320 stellt im Eingriff mit einem Sperrad 322, das einen einstöckigen Bestandteil mit der Musterkettentrommel 312 bildet.
  • Gemäß der Erfindung ist ein verbessertes System zur automatischen Steuerung der Mindermaschine vorgesehen, um eine Bewegung der Mindermaschine in eine Hochstellung hinein aus der Bewegungsbahn der Doppelrandhaken heraus sowohl beim Ansclilageii als auch bei der Doppelrarndübertragung und aus dieser H'Ocllstellung zurück vorzusehen und um das Arbeiten der den Kantennadelrechen seitlich versetzenden Vorrichtung mit Bezug auf die Scheintauclibewegung zwecks arbeitsschlüssigen Eingriffes des Doppelrandstabes mit den Doppelrandstabauftiehmehaken zu regeln und dann die Kante in der üblichen Weise zu bilden. Die der Mindermaschine erteilten Bewegungen können kurz wie folgt umrissen werden: Entsprechend der Vorschrift der Musterkette wird die 1lindermaschine auf ihre hohe Außerarbeitsstellung vor dem Arbeiten der Doppelrandanschlagmaschenreihe gehoben. Nachdem eine Anzahl Maschenreihen gearbeitet worden sind, wird die Mindermaschine wieder automatisch in ihre Arbeitsstellung gesenkt. An diesem Zeitpunkt werden die Kantennadelbarren uiit den darauf liegenden Doppelrandstäben von Hand nach abwärts im Arbeitsstellung hinein als Vorbereitung zur arbeitsschlüssigen Verbindung der Doppelrandstäbe mit ihren Abzügen bewegt. Da nur eine Scheinbewegung der Mindermaschine erforderlich ist, um diesen Arbeitsvorgang auszuführen, wird die für gewöhnlich automatisch arbeitende Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung der Kantennadelbarre durch eine mechanische Vorrichtung von dem Arbeiten mittels eines Riegels herausgehalten. Die Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung der Kantennadelbar're wird wieder arbeitsfähig durch die Freigabe des Riegels in dem Bewegungszug des Doppelrandstabeinlegevorganges gemacht. Nachdem eine Hälfte des Doppelrandes gearbeitet worden ist, arbeitet die Mindermaschine in der üblichen Weise, um die Kante zu bilden. Wieder wird die Mindermaschine entsprechend der Vorschrift der Musterkette auf ihre hohe Außerarbeitsstellung für den Doppelrandmaschenübertragungsvorgang oder den Aufstoßvorgang gehoben, worauf die Mindermaschine dann wieder in ihre Arbeitsstellung zurückgebracht wird.
  • Mn der dargestellten Maschine führt die nach rechts erfolgende Verschiebung der Musterstange 272 in dem Leerlauf unmittelbar vor der Doppelrandanschlagreihe eine Anzahl von Arbeiten aus, die umfassen: Das Verschieben der auf der Stange befestigten Schaltgabel 323 und des dadurch geschalteten Nadelpreßnockenläufers 133 (Fig. 3 und 10) auf den Anschlagnadelpreß-nocken 136, das Spannen der Feder 335, um die Schaltgabel 334 und den Hauptregelnockenläufer 144 außer Ausrichtung mit dem Hauptregelnocken 145 (Fig. 6 und io) zu verschieben, das Verschieben von Schaltgabel 271 und des Hochhubnockenläufers 2;o für die Minderinaschine (Fig. io und 5) in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273 und die Verschiebung des Nokkeiiläufers 3o2 für die,seitliehe Verschiebung der Kantennadelbarre in eine Ruhestellung, in der er sich nicht in Ausrichtung mit seinem Nocken befindet, wenn die Mindermaschine zum Arbeiten gebracht wird.
  • Die Verbindungen zur Regelung der Stellung des Nockenläufers 302 zwecks seitlicher Verschiebung der Kantennadelbarre enthalten, wie Fig. 6 und 12 erkennen läßt, eine Verschiebegabel 324, die lose auf der Schaltstange 272 aufgebüchst ist und gegen einen auf der Stange festen Ring 325 anschlägt. Die Verschiebegabel 324 und der Läufer 302 werden nach rechts durch Wirkung der Schaltstange 272 bewegt und in der verschobenen Stellung mittels eines Z*Cgcls 326 verriegelt, der hinter einem auf der 1 1 t' Nabe der Verschiebegabel 324 befindlichen Anschlag faßt. Der Riegel 326 wird von einem feststehenden Drehzapfen 327 getragen und hat eine Schlitzverbindung finit einem abwärts gerichteten Lenker 328, der an seinem oberen Ende mit einer vorwärts gerichteten Verlängerung 329 eines der Nockenhebel 255 zum Heben der Mindermaschine verbunden ist. Eine zwischen dein freien Ende des Riegels 326 und einem Tragstift 331 eingeschaltete Zugfeder 330 ist bestrebt, den Riegel in Verriegelungsstellung zu halten. Eine zwischen der Verschiebegabelnabe und einem Ritig 333 auf der Schaltstange 272 liegende Druckfeder 332 wird durch die nach links erfolgende Rückbewegung der Schaltstange 272 gespannt und bewirkt nach Freigabe des Riegels 326 eine Rückhehr des die seitliche Verschiebung der Kantennadelbarre bewirkenden Nockenläufers 302 in seine normale Arbeitsstellung. Die Freigabe des Riegels 326 und die Rückkehr der Verschiebegabel 324 sowie des die seitliche Verschiebung der Kantennadelbarre bewirkenden Nockenläufers 302 in normale Arbeitsstellung wird bewirkt während des das Einlegen der Doppelrandstäbe bewirkenden Bewegungszuges durch eine Schwingbewegung der die -lindermaschine hebenden Nockenhebel 255 und des Armes 329 im Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 6 dargestellten Stellung heraus, wodurch der Riegel 326 aus dem Eingriff mit der auf Verschiebegabel 324 befindlichen Schulter gehoben wird.
  • Die Antriebsschaltungen für den Hauptmaschengrößenregler der 'Maschine enthalten von der -Musterkette 3o9 der -Maschine betätigte Einrichtungen zur Ausschaltung des Hauptreglers, um die Maschenlänge während des _@nschlagens einer Anfangsmaschenreiite der Doppelrandware auf der Maschine zu regeln. Die verwendeten Verbindungen enthalten eine Verschiebegabel 334 (Fig. 6 und to), die lose auf -Musterstange 272 aufgebüchst und mit einer versetzten Gabel ausgerüstet ist, die die beiden Flächen des den Maschenlängenregler betätigenden Läufers 144 umfaßt. Die zwischen der Nabenbüchse der Verschiebegabel 334 und dem auf der Schaltstange 272 befestigten Ring 336 liegende Druckfeder 335 ist bestrebt, die Gabel in einer Stellung nach rechts in Berührung mit einem zweiten Ring 237 zu halten, der auf der Schaltstange 272 befestigt ist.
  • Bei der Doppelrandvorrichtung, die im besonderen den Gegenstand der Erfindung bildet, wird eine Dohpelrandbarre mit senkrecht stehenden 1laken verwendet, die im wesentlichen in der gleichen Weise ausgc fülli-t sind tind arl)eiten,wie es in derobenerwähnten amerikanischen Patentschrift 2 269 463 von 1. i e 1) c r I; n e c h t beschrieben ist. Gemäß den Lehren <ler erwähnten Patentschrift ist für jede zweite Nadel ein Doppelrandhaken vorgesehen, um eine Anschlagmaschenreihe auf jeder zweiten 'Tadel zu bilden. Zti diesem Zweck werden die Doppelrandhaken während der Bildung der Anschlagmaschenreihe, auf den Hakenseiten der Stuhlnadeln abwärts bewegt, wirken als Preßelemente, um die Haken der zweiten Nadeln oberhalb der üblichen Preßebene zu schließen, so daß die Maschen von den zweiten Nadeln abgeworfen werden, und nehmen dann später, wenn die -Nadeln ihreAbwärtsbewegung fortsetzen, die abgeworfenen und auf den Abschlagkämmen gehaltenen Fadenschlingen auf. Zum Aufstoßen der Anfangsmaschenreihe der Doppelrandware zurück auf die Nadeln nach Beendigung der Doppelrandherstellung «erden die Doppelrandbarrenhaken wieder über die Spitzen der Nadeln an der Hakenseite derselben bewegt, so daß die von den haken gehaltenen Maschen der Anfangsmaschenreihe des Doppelrandes von den aufsteigenden Nadeln aufgenommen werden, um den Doppelrand zu schließen. Gemäß den Lehren der obenerwähnten Patentschrift werden die Doppelrandbarre und die darauf vorgesehenen Haken zu allen Zeiten in einer senkrechten oder ini wesentlichen senkrechten Stellung während der Arbeitsvorgänge zum Anschlagen der Anfangsmaschenreihe, des Abziehens und des haltens der Ware sowie während des Aufstoßens der Maschen der Anfangsmaschenreihe auf die Nadeln zwecks Schließens des Doppelrandes gehalten.
  • Ein Doppelrandhaken 350, wie er erfindungsgemäß verwendet wird, ist in vergrößertem Maßstab in Fig. 54 dargestellt. Wie aus dieser Figur erkenntlich. ist der Doppelrandhaken mit einem gebogenen Schaftteil und einem verlängerten Haken ausgeriistet, dessen Außenfläche mit einer Nut versehen ist, um den -Nadelhaken abwechselnd während des adelpreßvorganges und dann wieder während der Aufwärtsbewegung der Nadeln zum Aufstoßen der Anfatigsmaschenreilie der Doppelrandware auf die Nadeln aufzunehmen. Wie die Fig. 14 bis 17 erkennen lasen. sitzen die Doppelrandhaken 350, die zwecks Zusammenarbeit mit jeder zweiten Stuhlnadel auf Abstand gesetzt sind, in einer geschlitzten Doppelrandbarre 352 und werden mittels einer Deckplatte 353 fest in der gegebenen Stellung gehalten.
  • Jede Doppelrandbarre 352 ist fest auf zwei nach aufwärts gerichteten Doppelrandbarrentragarmen 354 gelagert, die bei 356 an die rückliegenden Enden an zwei waagerecht liegenden, die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden Hebeln 358 schwingbar angelenkt sind, die fest auf der über die ganze Länge der Maschine reichenden Drehwelle 36o sitzen. Wie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt, gehen die die senkrechte Bewegung bewirkenden Hebel ` 58 unter der Doppel randnockenwelle 362 hindurch, die im Gestell der Maschine gelagert ist und über die ganze Länge der Maschine ungefähr oberhalb der Hauptnockenwelle 120 und unterhalb des' Werktisches 118 reicht. Die Schwingwelle 36o, die die senkrechte Bewegung bewirkenden Arme 358 und die durch diese Arme getragenen Doppelrandharren werden aufwärts mittels einer oder mehrerer Schraubenzugfedern 364 gedrängt, von denen eine in den Fig. 2 und 9 dargestellt ist. Ein Ende der Feder ist mit einem abwärts gerichteten, fest auf der Schwingwelle 36o sitzenden Arm 366 und das andere Ende der Feder ist mit einer fest auf der unteren Vorderschiene 116 sitzenden Konsole 368 verbunden.
  • Senkrechte Bewegungen werden den Doppelrandhaken mit zeitlicher Abstimmung mit Bezug auf das Arbeiten der Stuhlnadeln in Verbindung mit dem Anschlagvorgang und dann wieder während des Doppelrandschließ- oder Aufstoßvorganges mittels eines Nockenhebels 392 oder mehrerer Nockenhebel 392 gegeben, die über die ganze Länge der Maschine verteilt sind. Der beispielsweise in Fig.2 und 13 dargestellte Nockenhebel 392 ist auf der Schwingwelle 36o befestigt und trägt einen Läufer 394, der wahlweise einen der beiden die senkrechte Bewegung beim Anschlagen herbeiführenden Nocken 396 und 398 sowie einen die senkrechte Bewegung der Doppelrandiibertragung herbeiführenden Nocken 400 berühren kann, wobei diese Nocken fest auf der Doppelrandnockenwelle 362 sitzen. Bei der dargestellten Anordnung werden die Doppelrand-haken nachgiebig aufwärts mittels der Federn 364 bewegt und werden während der Ausführung des Anschlagens und des übertragens antriebssohlüssig abwärts mittels der Nocken 396, 398 und 400 bewegt.
  • Die Bewegung der Welle 36o und der die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden Tragllebe1358 aufwärts unter dem Einfluß der Federn 364 wird in einer äußersten Aufwärtsstellung durch die Berührung von einstellbaren Anschlagschrauben 37o begrenzt, die in die Hebel 358 eingeschraubt sind, um gegen die Unterseite einer später noch beschriebenen Welle rar sich anzulegen. In verschiedenen Stufen der Doppelrandherstellung können die die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden Traghebel 358 antriebsschlüssig in einer von zwei unteren Stellungen mittels eines abwärts gerichteten Riegelarmes 374 gehalten werden, der lose auf die Welle 131 aufgebüchst ist und zwei Rasten aufweist, die wahlweise mit einem waagerecht liegenden Riegelarm 376 in Eingriff treten können, der starr an der Schwingwelle 360 befestigt ist und sich um die Wellenachse mit den die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarre bewirkenden Traghebeln 358 (Feg. 2 und 9) bewegt. Wie aus Fig. 2 erkenntlich, wird die Stellung des Riegels 374 automatisch durch eine Vorrichtung geschaltet, die einen rückwärts und abwärts gerichteten Nockenhebel378 enthält, der aus einem Stück mit dem Riegel 374 besteht. Der Nockenhebel 378 trägt einen Zapfen 38o und einen Vockenläufer 382, der auf dem Zapfen 38o im Eingriff mit jedem der beiden auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine sitzenden Nocken 384 und 386 verschiebbar ist. Mustergesteuerte Verbindungen sind zum Verschieben des Läufers 382 vorgesehen, die eine Verschiebegabel 388 enthalten, die in eine genutete Nabe des Nockenläufers 382 eingreift und an ihrem vorn liegenden Ende auf einer längs des Fußes der Maschine sich erstreckenden Musterstange 390 befestigt ist. Wie später noch im Zusammenhang mit dem Arbeiten der Maschine beschrieben wird, werden die Doppelrandhaken für gewöhnlich in ihrer z. B. in Fig. 2 dargestellten äußersten Hochstellung gehalten, sobald die Doppelrandbarre außer Arbeitsstellung ist. Die Einstellung der obenerwähnten Anschlagschraube 370 bestimmt die Höhe, um die die Doppelrandhaken 350 über die Köpfe der Nadeln während des ersten Abschnittes des Doppelrandtnaschenanschlagvorganges sich stellen. Die beiden anderen Stellungen sind eine äußerste Tiefstellung, die erhalten wird, sobald der Riegel 376 mit der unteren oder inneren Rast des Riegels 374 im Eingriff steht, wobei in dieser Höhenlage die Doppelrandhaken mit ihren unteren Enden zwischen benachbarten Platinen während des Arbeitens eines Anfangsteiles der Ware gehalten werden, und eine Zwischenstellung, die erbalten wird, sobald der Riegel374 um eine genügende Strecke im Uhrzeigersinn bewegt wird, so daß der Riegel376 1i) Berührung mit der in dem Riegel 374 vorhandenen oberen Rast kommt. Die Doppelrandhaken werden in der Zwisehenstellttng während des Arbeitens eines Hauptteiles der Dol)pelrancl"N are gehalten und besonders während desjenigen Zeitabschnittes, in dem die Doppelrandstäbe in Arbeitsstellung gebracht werden.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Vorrichtung zur Steuerung der Vor- und Rückwärtsbewegungen der auf den Doppelrandbarrentragarmen 354 befindlichen Doppelrandhaken 350 und der Doppelrandbarre arbeitet wie folgt: Die jeder Fontur zugeordneten Doppelrandbarrenarme 354 und die Doppelrandbarre 352 werden in Vorwärtsstellung von den Nadeln weg durch Verbindungen gedrängt, die einen Seilzug 402 (Feg. 2 und 22) enthalten, der an seinem freien Ende finit einer vornliegenden Verlängerung404 jedes Doppelrandbarrentragarmes354 verbunden ist und auf eine Trommel 408 aufgewilckelt zu werden vermag, die zwecks Drehung finit einer Doppelrandabzugswickelwelle 41o verbunden ist, die sich über die ganze Länge der Maschine erstreckt. Jede einzelne Doppelrandbarre ist in dieser Weise mittels einer nachgiebigen Trommelverbindung mit der Doppelrandabzugswelle 410 in Vorwärtsrichtung unter Spannung gesetzt, um eine Abzugswirkung auf die verschiedenen Doppelrandbarren auszuüben, während die Welle 410 im Uhrzeigersinn mittels eines Gewichtes 412 gedreht wird, das an eineue Seilzug 414 hängt, der aufwärts um eine Führungsrolle 416 herum und dann zur Abzugswelle 410 läuft.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Vorrichtung zur Erteilung von Vor- und Rückbewegungen auf die Tragarme 354 und die auf den Tragarmen befindlichen Doppelrandbarren 352 enthält eine Sohwingwelle42o, die sich über die ganze Länge der Maschine unmittelbar hinter dem Maschinentisch 118 erstreckt und fier jede Fontur zwei abwärts gerichtete Antriebshebel 422 (Feg. 7 und 25) besitzt, die an gegenständigen Enden der Fontur vorgesehen sind und Nockenkanten aufweisen, die mit Läufern 424 zusammenarbeiten, die von den senkrecht stehenden Doppelrandbarrentragarmen354 getragen werden. L: nt die Doppelrandtraghebel 354 rückwärts zu .chwingen und die Doppelrandhaken auf die Hakenseite der Stuhlnadeln zu führen, werden der U'elle -12o mittels Nocken- und Läuferverbindungen von der Doppelrandnockenwelle 362 aus Schwingliewegungeti erteilt. Die Verbindungen enthalten einen oder mehrere abwärts gerichtete Nockenhebel .f26 (Fig. t3), die zwecks Drehung lose auf der Schwingwelle 420 sitzen und an ihren unteren Eiiden mit einem Läufer 428 ausgerüstet sind, der mit <lein Doppelrandanschlagnocken 430 und mit dem Doppelrandübertragungsnocken 432 in Eingriff zu treten vermag.
  • 1?ine nacligiel>ige Verbindung ist zwischen jedem Nockenheliel .126 und der Schwingwelle 420 vorgesehen, die bewirkt, claß die Doppelrandbarrentragarme und die Doppelrandliaken rückwärts auf die Hakenseite der Nadeln übergeführt werden und pressen. Wie aus den Fig. ,- und 13 erkenntlich, wird die Nabe von N ockenhebel 426 auf einer Seite durch einen auf der @\"elle 42o aufgesplinteten Ring 436 und auf der anderen Seite durch die Nabe eines ebenfalls auf der `Felle 420 aufgesplinteten kurzen Hebelarmes .f38 berührt. Ein versetztes Außenende des Hebels .138 trägt eine einstellbare Anschlagschraube 44o, die gegen den Nockenhebel 426 anliegt, um die Relativbewegung dieser Teile in der einen Richtung zu begrenzen. Eine zwischen dem Nockenltebel 426 und dem Hebelarm 438 liegende Shanlifecler 442 hält für gewöhnlich den Nockenliebel 426 in fester Berührung mit dem Hebel 438. Die Schwingwelle 42o wird im Gegenuhrzeigersinn, gesehen in Fig. 2, mittels einer Spannfeder 444 beeinflußt, die mit einem abwärts gerichteten, auf der Schwingwelle 420 sitzenden Arm 446 verbunden ist.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist eine Vorrichtung zum sicheren Tragen der Doppelrandhaken in einer etwas von der Preßkante wegstehenden Stellung während des während des Anschlagens der Anfangsdoppelrandmaschenrei'he stattfindenden Nadelpreßvorganges und zum anschließenden sicheren Bewegen der Doppelrandhaken vorwärts über die Spitzen der Nadeln weg nach dem Beendigen des Abpressetis der zweiten Nadeln vorgesehen. Eine sichere C"nterstützung während der anschließenden Vorwärtsbewegung der Doppelrandhaken wird fortgesetzt, wiihrend eine Bewegung der Doppelrandhaken zur Aufnahme der abgeworfenen Fadenschlingen stattfindet. Die in Frage stehende, die Doppelrandbarre tragende und antreibende Hilfsvorl-ichtung enthält eine Schwingwelle 450 (Fig. i, 2, 13 und 20), die sich längs der 'Maschine erstreckt und lieben sowie rückwärts der oben beschriebenen Scliwitlgwelle 420 liegt. Zwischen je zwei Fonturen sitzt auf der Welle 450 ein aufwärts gerichteter Hebelaren .152, der an seinem oberen Ende eine Tragplatte 154 trägt, die in einer rückliegenden Stellung der Arme 354 und der Doppelrandbarre352 einstellbare Anschlagschrauben 456 berührt, die von den Doppelrandbarrentragarmen 354 getragen werden (Feg. 1, 2 und 13). Ebenfalls an der Schwingwelle 45o sind ein oder mehrere, das Pressen der Doppelrandliaken regelnde Nockenhebel458 vorgesehen, von denen jeder, wie der in Fig. 13 dargestellte, am unteren Ende mit einem Läufer 46o versehen ist, der in Eingriff mit jedem der beiden Antriebstrocken 462 und 464 der Doppelrandnockenwelle 362 zu treten vermag. Die Schwingwelle 450 wird in Gegenuhrzeigerrichtung, gesehen in Fig. 20, zum Anlegen des Läufers 46o gegen seinen INTocken mittels der Spannfeder 466 beeinflußt, die gegen einen abwärts gerichteten, an der Schwingwelle 450 befestigten Hebel 468 wirkt. Eine Umlaufbewegung der Schwingwelle in Gegenuhrzeigerrichtung wird durch einen vorwärts gerichteten Anschlagarm 470 begrenzt, der eine Anschlagschraube 471 trägt, die gegen die Unterseite des Tisches 118 sich legt.
  • Die die Doppelrandbarre tragende und antreibende, die Unterlegplatten 454 und Arme 452 enthaltende Hilfsvorrichtung kann auch verwendet werden. um zeitweise irgendeine der Doppelrandbarren 352 mit ihren Tragarmen 354 in einer äußersten rückliegenden Stellung zu halten, in der die dartinterliegenden Teile einschließlich der Stuhlnadeln dem Bedienungsmann zwecks Einstellung oder Auswechslung leichter zugänglich sind. Zu diesem Zweck trägt jeder Arm 452 einen Riegelarm 469, der nach dem Rfickwärtsstoßen der Doppelrandbarre in die gewünschte Außer-deni-Weg-Stellung von dem Bedienungsmann in eine waagerechte Lage hinein nach aufwärts geschwenkt werden kann, in der der Riegel 469 eine damit zusammenarbeitende Schraube 456 erfaßt, tun jede Rückkehrbewegung der Doppelrandbarre nach vorwärts unter (lern Einfluß ihrer Spannseile zu verhindern.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung sind die einzelnen Doppelrandbarren 352 so ausgeführt und angeordnet, daß sie leicht aus ihren Traghebelarmen 354 herausgenommen werden können, um dem Bedienungsmann leichten Zugang zu den darunterliegendenTeilen der-Niaschine zwecks Ausbesserung und Einstellung zu ermöglichen. Die vorgesehene Verriegelungsvorrichtung ist so ausgebildet und angeordnet, daß die Doppelrandbarre mit einem hohen Grad von Genauigkeit 'zu der gewünschten Arbeitsstellung an dem Doppelrandbarrentragarm 35.1 zurückkehrt, wie dies aus den Fig. 13 bis 17 erkenntlich wird. Gemäß der in diesen Figuren dargestellten Ausführung reicht die Doppelrandbarre an jedem Ende wesentlich über die Deckplatte 353 hinaus, so daß an jedem Ende des Doppelrandbarrenaufbaues eine flache senkrechte Fläche vorhanden ist, die eine Verlängerung der geschlitzten Fläche der Doppelrandbarre darstellt und gegenständige unterschnittene Schrägflächen 472 aufweist, die mit einer senkrechten Wand 473 und einer damit zusammenarbeitenden, nach einwärts schräg verlaufenden Wand 474 eines die Doppelrandbarre aufnehmenden Sockels eine Keilpassung bilden, die an jedem der die Doppelrandbarre tragenden Arme 354 vorhanden ist. Ein über einen unteren Teil des Sockels reichender Querstift 475 greift in eine übergroße viereckige Rast 476 ein, die in die Unterseite der Doppelrandbarre 352 eingeschnitten ist (vgl. beispielsweise Fig. 14 bis 16). Die Doppelrandbarre wird in ihrer Stellung in dem Sockel an jedem Ende mittels eines federbeaufschlagten Keilstiftes 477 verriegelt, der in eine entsprechend abgeschrägte, in jedem Ende der Doppelrandbarre 352 vorgesehene Bohrung 478 einpaßt.
  • Eine um den Stift 477 herumliegende sowie an einem Ende gegen die Wand des Sockels und am anderen oberen Ende gegen einen auf dem Stift 477 befestigten Ring 480 sich anlegende schraubenförmige Druckfeder 479 ist bestrebt, den Stift in Verriegelungseingriff mit der in dem Ende der Doppelrandbarre befindlichen zugespitzten Bohrung :f78 zu drücken. An seinem Außenende ist der spitz zulaufende Verriegelungsstift 477 mit einem Querstift 48i ausgerüstet, der in einer Winkellage des zugespitzten Stiftes in einen axialen Schlitz 482 in dem die Doppelrandbarre tragenden Arm 354 eingreift. Wird gewünscht, die Doppelrandbarre aus der Maschine herauszunehmen, so werden die Verriegelungsstifte 477 an jedem Ende herausgezogen und um 9o° gedreht, so daß die Querstifte 481, die auf diese Weise aus den Sc'hli'tzen 482 herausgezogen sind, kreuzweise zu den Schlitzen liegen und demgemäß die Verriegelungsstifte 477 in einer zurückgezogenen Stellung halten, die die in Fig. 15 strichpunktierte Stellung ist. Aus diesen Figuren ist leicht erkenntlich, daß der zugespitzte Verriegelungsstift, sobald seine Freigabe durch die Ausrichtung des Querstiftes 481 mit seiner Nut erfolgt, durch die Feder 479 gegen die untere Seite der sich verjüngenden Bohrung 478 in der Doppelrandbarre 352 gepreßt wird, um die Doppelrandbarre abwärts zu drücken, so daß die senkrechte flache Vorderfläche und die damit zusammenarbeitende abgeschrägte 1Zückfläche der Doppelrandbarre fest durch die zusammenarbeitenden flachen und abgeschrägten Flächen des Sockels erfaßt werden, um die Doppelrandbarre sehr fest in der gewünschten Arbeitsstellung zu halten. Gleichzeitig hat der Ausdehnungsdruck der Feder 479 das Bestreben, den Tragarm 354 und den Sockel in Längsrichtung weg von dem Ende der Doppelrandbarre zu bewegen, so daß der Querstift 475 fest gegen die Seite der mit dem Stift zusammenarbeitenden Rast 476 gepreßt wird.
  • Weiter ist gemäß der Erfindung eine neue verbesserte Vorrichtung zur genauen Ausrichtung jeder einzelnen Doppelrandbarre mit den Nadeln und den zusammenarbeitenden Wirkwerkzeugen der zugehörigen Fontur zwecks Durchführung der Anschlag-und Doppel randaufstoßarbeiten vorgesehen. Die hier gezeigte verbesserte Vorrichtung zur Ausrichtung der einzelnen Doppelrandbarren enthält eine nach aufwärts gerichtete Flosse 483, die in der Mitte der Doppelrandbarre (Fig. 1, 2, 9 und 13) sitzt und die bei Vorwärtsbewegung der Doppelrandbarre in Arbeitsstellung mit Bezug auf die Stuhlnadeln zwischen zwei Anschlagschrauben 484 faßt, die von den aufwärts gerichteten Armen einer Konsole 485 der die Kantennadelbarre 252 haltenden Welle 253 r;etragen werden. Diese Anordnung, bei der die Doppelrandbarren mit Bezug auf die Nadeln durch eine in der Mitte der Doppelrandbarre liegende Vorrichtung ausgerichtet werden, hat den Vorteil großer Einfachheit. Schwierigkeiten, die aus der Ausdehnung oder Zusammenziehung der Doppelrandbarre oder der zugeordneten Teile entstehen, werden vermieden, und jeder mögliche Fehler, der aus einer solchen Ausdehnung oder Zusammenziehung der Doppelrandbarre mit Bezug auf die \Tadelbarre entstehen könnte, wird verkleinert, da in jedem Fall nur ein kleiner Abschnitt jeder Barre in ,Nl itleidenschaft gezogen wird.
  • Die Doppelrandnockenwelle 362 der dargestellten Maschine wird absatzweise von der Hauptnockenwelle i2o aus durch eine nur während einer Umdrehung wirkende Kupplung angetrieben, die während des Anschlagens eingeschaltet wird, um die Doppelrandnockenwelle 362 durch eine Umdrehung hindurch zu drehen, und dann wieder während der Doppelrandübertragung oder des Aufstoßvorganges eingeschaltet wird, um die Doppelrandnockenwelle durch eine zweite Umdrehung hindurch zu drehen. Wie nachstehend ausführlich dargelegt, wird die Doppelrandnockenwelle nach links von einer neutralen Lage aus versetzt, um die Gruppe der beim Anschlagen verwendeten Nocken in Arbeitsstellung zur l-l-erstellung der Anschlagmaschenreihe zu bringen, und wird dann aus der Neutralstellung heraus nach rechts versetzt, um die Gruppe der das Übertragen des Doppelrandes bewirkenden Nocken zwecks Durchführung des Doppelrandübertragungs-oder Aufstoßvorganges in Arbeitsstellung zu bringen.
  • Die Vorrichtung zum Antrieb der Doppelrandnockenwelle 362 von der Hauptnockenwelle i2o (Fig. 8 und 18 bis 20) enthält eine Kette 486, die über ein auf der Hauptnockenwelle i2o aufgesplintetes Kettenrad 487 und über ein auf der Doppelrandnockenwelle 362 zwecks Drehung lose aufgebüchstes Kettenrad 488 läuft. Die Büchsennabe des Kettenrades 488 ist gegen Axialbewegung mit der Doppelrandnockenwelle 362 durch Eingriff eines Läufers gesichert, der von einem einen Keil bildenden Teil einer Konsole 489 getragen wird, die auf der Unterseite des Werktisches 118 angeschraubt ist und in eine Nut 490 in der Nabenbüchse des Kettenrades 488 einzutreten vermag. Eine Fläche des Nabenteiles des Kettenrades 488 ist als das einzahnige Antriebselement 491 einer die Doppelrandnockenwelle antreibenden Kupplung ausgebildet, das mit einer entsprechenden Rast in Eingriff zu treten vermag, die in einer getriebenen Kupplungsbüchse 492 gebildet ist, die zwecks Drehung auf die Doppelrandnockenwelle 362 aufgekeilt ist und sich axial mit Bezug auf diese Welle verschieben kann.
  • Das Arbeiten der die Doppelrandnockenwelle antreibenden Kupplung wird von der Mustervorrichtung der Maschine aus durch Verbindungen gesteuert, die , eine Kupplungsverschiebegabel 494 enthalten, die, wie in Fig. i9 erkenntlich, zwei Arme aufweist, die sich von einer Nabenbüchse aufwärts erstrecken. Die Nabenbüchse wird von einer querliegenden Drehwelle496 getragen, die in einer an die Unterseite des Werktisches 118 angeschraubten hängenden Konsole gelagert ist. Die Gabe1494 ist mit Backen 5oo ausgerüstet, die in eine in der getriebenen Kupplungsbüchse 492 befindliche Umfangsnut 502 eingreifen. Zwei seitlich gerichtete Hebelarme 504 und 5o6 sitzen auf der Nabe der Kupplungsverschiebegabe1494 an einem Ende der Nabe, und ein Hebel 507 erstreckt sich von dem Mittelabschnitt der Gabelnabe weg. Eine zwischen dem Arm 5o4 und einem abwärts gerichteten Teil 51o der Konsole 498 eingeschaltete Zugfeder 5o8 isst bestrebt, die Gabel 494 und die getriebene Kupplungsnluffe 492 außer Eingriff mit der treibenden Kupplung 49o zu halten. Eine in einer Knagge auf Arm 5o6 sitzende Anschlagschraube 512 kann mit einem Teil der Konsole 498 in Berührung treten, um die unter dem Einfluß von Feder 5o8 erfolgende Bewegung der Verschiebegabel und des getriebenen Kupplungselementes 492 zu begrenzen.
  • Um die Doppelrandnockenwelle 362 zurückzudrehen und sie in die gleiche radiale Stellung nach der Beendigung jeder aufeinanderfolgenden Umdrehung zu bringen, greift in eine in .die Umfangsfläche der getriebenen Kupplungsbüchse 492 eingeschnittene Rast 514 eine Rolle 516 ein, die von einem Riegelarm 518 getragen wird, der schwingbar bei 52o an der Konsole 498 gelagert ist. Die Rolle 516 und der Riegelarm 518 werden in Berührung finit der Rast durch eine Zugfeder 522 gedrängt, die an einer Verlängerung des Riegelarmes5i8 angreift. Das Kupplungselement 492 wird antriebsschlüssig nach rechts in seine Außerbetriebstellung am Ende eines Umlaufes verschöben, so daß die Riegelrolle 5i6 zum Arbeiten kommt, um die Doppelrandnockeimelio in der gewünschten vorbestimmten U'iiikelstellung mittels einer Entkupplungsvorrichtung stillzusetzen, die einen Nocken 524, der an der rechts liegenden Fläche der getriebenen Kupplungslriicllse 49z Vorgesehen ist, und eine damit zusaminenarbeitende Rolle 526 enthält, die von dem an der Gabelnabe befestigten Hebelarm 507 getragen wird. Sobald der getriebene Kupplungsteil 492 sich dem Ende einer Umdrehung nähert, berührt der Nocken 5z4 die Rolle 526 und drückt die Rolle 526 und den Arm 507 abwärts, um die getriebene Kupplungsbüchse antriebsschlüssig in ihre in Fig. 8 dargestellte ausgelegte Stellung zu verschieben.
  • Die Mustersteuervorrichtung zum Verschieben der Doppelrandnockenwellenkupplung in ihre Antriebsstellung enthält einen abwärts gerichteten 1,eillcer 53o, der mit seinem oberen Ende an dem Gabelarm 5o6 und mit seinem unteren Ende an einem AI-111 532 (Fig. 8 und 18) befestigt ist, der an einem Ende eines Schwingzapfens 534 sitzt, der in einer auf der unteren Vorderschiene 116 der Maschine befestigten Konsole 536 lagert. Auf seinem gegenständigen Ende trägt der Söhwingzapfen 534 einen Von einer :Musterstange gesteuerten Hebel, der einen aufwärts gerichteten Arm 538 hat, der gegen eineu Ring 54o sich abstützt, der lose auf einer Musterstange 542 sitzt und federnd gegen eine Druckfeder 544 und einen auf der Musterstange 542 aufgespliiiteten Haltering 546 liegt. Eine Schwingbewegung des Schwingzapfens 534 und seiner zugehörigi#n Teile im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 8 dargestellten Stellung heraus bewirkt, daß die Doppelrandnockenwellenkupplung in ihre Kupplungsstellung bewegt wird. Ein Riegel, der aus einem federbeeinflußten Zähn 548 besteht, der in die auf der Unterseite der Nabenbüchse von Arm 538 gebildete Nockenkerbe 549 einzutreten vermag, dient dazu, den Schwingzapfen 534 und seine zugeordneten Teile in derjenigen Stellung zu halten, die der eingelegten Stellung der Kupplung entspricht.
  • Die Vorrichtung zur Verschiebung der Doppelrandnockenwelle362 nach links, um die Doppelrandanschlagnocken in Arbeitslage zu bringen, und anschließend nach rechts, um die Doppelrandübertragungsnocken in Arbeitslage zu bringen, enthält, wie aus den Fig. i und 8 am besten ersichtlich, zwei Nockenscheiben 550 und 552, die auf der Doppelrandnockenwelle 362 auf Abstand voneinander sitzen und auf ihren gegenständigen Flächen Nuten zum Eingriff eines Läufers 554 aufweisen, der von einem auf einem Drehzapfen 558 drehbar aufgebüchsten Hebel 556 zum Verschieben der Doppelrandnockenwelle getragen wird. Eine Zugfeder 56o ist bestrebt, den Verschiebehebel 556 und den Läufer 554 nach einwärts gegen die Achse der Doppelrandnockenwelle zu schwingen. Die zwischen den Scheiben 550 und 552 vorgesehenen Nockennuten bestehen aus einer äußeren .neutralen Nockennut 562, die die Doppelrandnockenwelle fürgewöhnlich in ihrer neutralen Zwischenstellung hält, aus einer beim Anschlagen der Doppelrandware verwendeten Nockennut 564, die arbeitet, wenn der Verschiebeläufer nach einwärts bewegt wird, um die Doppelrandnockenwelle nach links zu verschieben, und aus einer bei der Doppelrandübertragung verwendeten Nockennut 566, die dann arbeitet, sobald der Verschiebeläufer 554 noch weiter nach einwärts verschoben wird, um die Doppelrandnockenwelle 362 von ihrer neutralen Zwischenstellung heraus nach rechts zu verschieben. Am Ende einer Umdrehung der Doppelrandnockenwelle für jeden Anschlag- und Aufstoßvorgang werden der Verschiebeläufer 554 und der Verschiebehebel 556 nach auswärts in ihre neutrale Stellung bewegt, um den Läufer554mit der neutralen Nockennut auszurichten. Diese Bewegung nach auswärts erfolgt durch das Auflaufen eines Läufers 568 auf eine mit dem Läufer zusammenarbeitende Nockenfläche 570, die auf der Nockenscheibe 552 sitzt.
  • Die Einwärtsbewegung des Verschiebenockenliebels 556 aus der neutralen Stellung in die Doppelrandanschlag- und -aufstoßstellung wird mittels eines abwärts gerichteten Riegelhebels 572 gesteuert, der an dem Schwingzapfen 558 gesichert ist, um sich mit dem Verschiebehebel 556 zu drehen (Fig. i). Der Riegelhebel 572 hat an seinem unteren Ende drei mit A, B und C bezeichnete Rasten, die abwechselnd mit einer Riegelfläche 574 zusammenarbeiten, die in einem waagerechten Arm eines in seitlicher Richtung angeordneten, lose auf der Drehwelle 36o liegenden Sperrhebels 576 gebildet ist. Eine zwischen den Sperrhebel 576 und einen auf der Nabe des Riegelhebels 572 vorgesehenen Arm geschaltete Spannfeder 578 ist bestrebt, den Sperrhebel und den Riegel im Eingriff miteinander zu halten. Das Arbeiten des Sperrhebels 576 wird durch Verbindungen gesteuert, die einen abwärts gerichteten Lenker 58o enthalten, der an seinem oberen Ende an dem Sperrhebel 576 und an seinem unteren Ende finit einem Arm eines Winkelhebels 582 (Fig.1 und e) verbunden ist, der schwingbar auf einer auf der unteren Vorderschiene 116 der Maschine befestigten Konsole 584 gelagert ist. Ein aufwärts gerichteter zweiter Arm des Winkelhebels 582 berührt einen auf eine Musterstange 588 aufgesplinteten Ring 586.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Hilfsvorrichtung vorgesehen, uin die Doppelrandnockenwellenkupplung einzulegen und die Doppelrandnockenwelle in jede ihrer Arbeitsstellungen zu verschieben, und zwar enthält die Vorrichtung einen Hilfsnocken auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine und mustergesteuerte Läuferverbindungen. Das Arbeiten der llilfsvorrichtung wird durch Schalten der Musterkette 309 der Maschine ausgelöst, das in dem den Wirkbewegungen der 1N-laschine nächst vorangehenden Zyklus stattfindet. Die in Frage stehende nockengesteuerte Hilfsverschiebevorrichtung, die am besten aus den Fig. 8 und 18 erkenntlich ist, enthält einen durch einen Hilfsnocken von einer Musterstange aus betätigten. Verschiebehebel 59o, der zwischen seinen Enden auf einem feststehenden Schwingzapfen 592 gelagert und an seinem rückliegenden Ende mit einem Zapfen 594 ausgerüstet ist, von dem ein Läufer 596 getragen wird, der seitlich verschiebbar zum Eingriff mit einem beim Anschlagen verwendeten Hilfsverschiebenocken 598 oder mit einem bei der Doppelrandübertragung verwendeten Bilfsverschiebenocken 6oo auf der Hauptnockenwelle 120 ist. An seinem vornliegenden Ende ist der Verschiebehebel 59o mit einer diagonal liegenden Nockennut 602 ausgerüstet, in die der Läuferzapfen eines Verschieberinges 604, der lose auf der für die Doppelrandversatzvorrichtung bestimmten Verschieb,stange 588 sitzt, und außerdem der Läuferzapfen eines Verschieberinges 6o6 eingreift, der fest auf der die Doppelran.dnockenwellenkupplung betätigenden Musterstange 542 sitzt. Der Verschiebering 60 arbeitet mit einem Ritig 6o8 zusammen, der auf die der Doppelrandversatztiockenw-elle zugeordneten Verschiebestange 588 aufgesplintet ist, wobei diese Ringe voneinander getrennt sind, um eine Verzögerung in die Bewegung der NockenwellenverSatzvorrichtung einzuführen. Eine Verschiebegabel 61o, die auf einer von der ?Musterkette betätigten Musterstange 612 sitzt und an ihrem Ende in die genutete Nabe von Verschiebeläufer 596 eingreift, bildet das von der Mustervorrichtung der Maschine gesteuerte Mittel, um das Arbeiten des Einlegens der Doppelrandnockenwellenantriebskupplung und den Versatz der Doppelrandnockenwelle in die eine oder die andere ihrer Arbeitsstellungen einzuleiten: Das Arbeiten der oben beschriebenen Vorrichtung zum Versetzen und zum Drehen der Doppelrandnockenwelle um eine Umdrehung für jeden der Doppelrandanschlag- und Doppelrandaufstoßvorg *inge ist kurz folgendes: Während des der Bildung der Anschlagmaschenreilie unmittelbar vorausgehenden Maschinenzuges bewegt ein Knopf der Musterkette die Musterstange 612 nach rechts (Fig. 8 und 18), wodurch der Nockenläufer 596 auf den das Anschlagen bewirkenden Nocken 598 verschoben wird. Die Kuppe des Nockens 598 wirkt leim Beginn des Kulierens der Ailfangsmaschenreihe oder der Anschlaginaschenreihe dahin, den .Hebel 59o auf eine Zw-iscltenltölie zu stellen. Der I_äuferzapfenring 6o6, der an der für die Doppelrandnockenwellenkupplung bestimmten Musterstange 5d2 befestigt ist, wird sofort nach rechts bewegt, wodurch die Feder 544 gespannt wird, so daß der nur eine Umdrehung zulassende Kupplungsteil 492 mit dein treibenden Kupplungsteil 491 in Eingriff tritt, sobald der Einzelzahn des treibenden Elementes in Eingriff mit der entsprechenden Rast in dem getriebenen Kupplungsteil kommt. Zu gleicher Zeit wird der Läuferzapfenring 604 auf der für den Doppelrandnockenwellenversatz bestimmten Schaltstange 588 nach rechts bewegt und berührt nach einer Zeitverzögerung den Ring 6o8, um die Doppelrandnockenwellen-Versatzschaltstange 588 nach rechts zu bewegen. Durch diese durch den Winkelhebel 582 und den Lenker 58o wirkende Bewegung der Schaltstange 588 wird der Sperrhebel 576 genügend weit abwärts gedruckt, so daß der Zahn 57,4 von Rast A auf Rast B sich bewegt. Schalthebel 556 und Läufer 554 bewegen sich nun einwärts in Eingriff finit der für das Anschlagen bestimmten Nockennut 564. wodurch die Doppelrandnockenwelle 362 nach links in die Stellung zum Anschlagen der lUaschenreilie verschoben wird.
  • Am Ende einer Umdrehung der Nockenwelle wird die Doppelrandnockenwelle wieder in ihre neutrale Stellung zurückgeführt und wird von ihrerAntriehsvorrichtung in der folgenden `''eise abgeschaltet: Der :@ usternockenwellenschaltliebel 59o, der auf Grund der Bewegung seines Läufers auf einem tiefen Teil des Schaltnockens 598 arbeitet, bewirkt, claß die die Doppelrandnockenwellenkupplung betiitigende Schaltstange 542 nach links in ihre zu Allfang eingenommene Ruhestellung zurückgeführt wird. Die Schaltstange 612 llewegt sich wieder nach links in ihre zu Anfang eingenommene Arbeitsstellung, sobald die Musterkette geschaltet wird, so daß der Läufer 596 in seine Ruhestellung verschollen wird. Der auf Läufer 568 wirkende Nocken 57o bewirkt, claß der Doppelrandnockenwellenschaltläufer 554 und der Verschiebehebel 556 auswärts in Eingriff finit der neutralen Nockennut 56z zurückgeführt werden, so claß die DoppelrandnockenNvelle 362 ihre _Neutralstellung wieder einnimmt. Der Nocken 52I wirkt auf Läufer 526, um die Kupplungsgabel 4o4 zu verschwingen und die Kupplung 492 auszulegen. Der in eine Rast in Kupplungsteil ;I92 einfallende Läufer 516 hält die Doppelrandnockenwelle in ihrer normalen Winkelstellung, wie sie beispielsweise in den Fig. t und 8 dargestellt ist.
  • Für den Doppelrandübertragungsvorgang wird ein Knopf auf der Musterkette 3o9 durch Schalten der Musterkette in der dem Doppelrandübertra-
    (Iungszttg unmittelbar vorausgehenden Maschenreilie
    zur \Virhung -ebracht, um die 'Musterschalt-
    stan@#u (fr= nach rechts zu verschieben, wodurch
    (lie gluic;ic l:olge Norr Arl)eitsvorgüngen, wie sie
    ollen 1)uschriubun ist, zum _\1)lauf kommt, rriit
    der :\u:nalrme. <1a(3 durch Verwendung eines
    hiiliercn Knopfes die Schaltstange 612 weiter
    nach recht: verschohun wird, so dali der Nocken-
    l:iufer 5)tt) irr _\u<richturg mit dem der Dopl>el-
    rari<liilxurtragung zugeordneten Schaltnocken (ioo
    liegt. 1)e1- Nocken Ooo liebt den Schalthebel 59o
    auf eine lriiliei-e Ebene zu Beginn der Doppel-
    als es der Fall bei dein
    _lnschlagvc@rgang war, rnit denn Ergebnis, daß
    die für (icri f)oppelrandnockenwellenversatz 1)e-
    stimmte Schaltstange 588 weiter nach rechts ver-
    scliol)crr wird, so daß auf diese Weise der Sperr-
    liel)el ;,-o @,eiter nach abwärts gedrückt wird
    und der Zahm 7.74 sich von Rast _-I auf Rast C
    versrhicbt. Dadttr(°li wird esdernDoppelrandversatz-
    riocl;eiil:iuf ur 554 ermöglicht, sich weiter nach ein-
    \riirts in Eingriff mit der für die Doppelrand,über-
    tragLttig bestinimt,-rr \ockennut 566 zu verschieben.
    Die Dol)I)elrancltioclcenwelle 362 wird nun nach
    rechts in die Doppelrandübertragungsstellung ver-
    setzt. ,\r11 Ende einer Umdrehung der Doppelrand-
    rtocl:eiirvelle werden die Teile wieder in ihre nor-
    male l'#.uhestellung übergeführt, und zwar in der
    gleichen Weise. wie es in Verbindung mit dem beim
    Anschlagen der :\nfangsmaschenreihe beschrie-
    benen Vorgang dargelegt ist.
    Gemäß der Erfindung ist die dargestellte Ma-
    schine mit einer verbesserten Vorrichtung zur
    Durchführung des Faltens und Abziehens des ge-
    falteten Teils der Doppelrand-,vare versehen. Diese
    Vorrichtung enthält einen Doppelrandstabträger
    auf der Kantennadelbarre, in den der Doppelrand-
    stab vor dem Zeitpunkt seines Bedarfes eingelegt
    werden kann, ferner eine Dol)pelrandstababzugsvor-
    richtung tnit den Doppelrandstab aufnehmenden
    Haken, ferner zwei endlose Abzugsketten, durch die
    die Haket. und dr durch die Haken erfaßte Doppel-
    randstal) nach vorwärts von den Nadeln weg und
    Unterhall) der D(.l)l)elr-atidlraken hindurch abge-
    zogen «-erden kaiirr. und ferner zwei Brücken, von
    denen clic _\1)zugsha!:cri und (ler 1)oppelrandstab ge-
    tragen tirid wülirun<l der von dun Stuhlnadeln rveg
    gerichteten Bewegung geführt tverden, ferner eine
    '\l)zugsspanuvorriclrtung, u111 elie :\bzugsl:etten und
    -haken in eitler _\1)zugsrichtung zu beeinflussen. und
    eine nach ilrr@r Einschaltung automatisch arbeitende
    Rückführvorrichtung, um die Abzugsketten und die
    den Doppelrandstal) erfassenden haken zu einer
    neuen _\rheitsstellung wieder zurückzuführen. In
    der dargestellten Form der Erfindung werden ge-
    kehlte :\1):c.ülagkämme. mit denen die Maschine
    ausgerüstet ist. dazu verwendet, die gewirkte Ware
    von den Nadeln wegzuschieben, und ferner wird die
    Abzugswirkung des Doppelrandstabes während des
    Wirkens des unteren Längens und Fußabschnittes
    der Ware aufgehoben, sobald die den Doppelrand-
    stab aufnehmenden Haken auf einen abwärts ver-
    laufenden schrägen Teil ihrer Bahn sich bewegen
    und ein,-in an der Vorderseite der Maschine liegenden :\ufrrahniebehälter für die Ware sich nähern.
  • Der Doppelrandstabträger, von dem der jeder Fontur zugeordnete Doppelrandstab vor dem Zeitpunkt seines Bedarfes getragen wird, enthält zwei I Ialter 6i 4, die an der Vorderfläche der KantennacIell)arre 2:#2 oder Picotbarre nahe den Enden dersind. Jeder Halter614 hat eine cl@_i I @:)11)ulranclstab aufnehmende Kehle 6i5, die in (Irr- in den Fig. 1, 6 und 12 dargestellten Arbeitsstellung der Kantennadelbarre vorwärts und a1)« Wirts erstreckt. Eine nicht dargestellte Federin der hehle hält einen in die Auskehlung uin@@eicgt@n r)oi)r)elrandstal) in seiner Lage.
  • @Vie aus den Fig. 1, 2, 22 und 25 der Zeichnungen erkenntlich, sind an jeder Fontur zwei rückwärts gerichtete Brücken 620 vorgesehen, die auf dem :\rbe_tstisch ii8 befestigt sind und Führung und Träger- für den Doppelrandstab-Abzugshakenaufbau bilden. Dicht neben den Brücken sind zwei endlose Abzugsketten 624 vorgesehen, an denen Doppelrandstababzugshaken 626 sitzen. Die Abzugsketten 62,4 lauen um Führungsscheiben 628 herum, die auf Kon-zrolcu 632 drehbar sitzen, die an den Unterseiten der Brücken 6=o an den Enden neben den Nadeln befestigt sind. Die Abzugsketten 624 erstrecken sich dicht parallel zu den Brücken 620 vorwärts, laufen tim Fiihrungsrollen 63.4 herum, die lose drehbar auf einer Tragwelle 636 liegen, und laufen dann abw:irts und vorwärts zu den Antriebs- und Spannabzugskettenrädern 638 auf der M'arenabzugswelle 64o. Mit ihrem abgewendeten Kettentrurn werden die Abzugsketten 62d über Führungsrollen 642 und 644 geführt und kehren dann zu der obenerwähnten 1, ührun,rsselieibe 628 zurück. Wie aus Fig. 25 erkennt! sind sind die Rollen 642 auf Hebelarmen 645 gelagert, die schwingbar von Zapfen 646 getragen werden. Eitie an einem abwärts gerichteten Haken 65o an _i: clerii Hebelarm 645 befestigte Feder, deren anderes Ende an der Unterseite des -Maschinentisches i i 8 verankert ist, ist bestrebt, jede Rolle 642 gegen die Kette 624 zu drängen, um jeden Deichhang der Kette zu belieben.
  • Zv, ei ati Im Abzugsketten 624 vorwärts der den Doppelrand erfassenden Haken 626 befestigte Querschienen 652 und 653, deren Endteile die Brücken 62o berühren, dienen dazu, die Haken 626 in Ausrichtung und auf der gewünschten Ebene zu halten.
  • Eine Abzugssparinuug wird den verschiedenen Doppelrandstababzugsketten 624 mittels einer üblichen, nicht dargestellten Gewichtsbelastung und eines Seilzuges 654 gegeben, der an einer Scheibe 656 befestigt ist, die an dein rechts liegenden Ende der Warenabzugswelle 64o (Fig. 22 und 25) sitzt. Um eine leichte und feinfühlige Abzugsspannung bei den einzelnen Kettenpaaren und Haken mit Bezug auf die gerade auf den verschiedenen Fonturen gewirkten Warenstücke aufrechtzuerhalten, ist eine nachgiebige Verbindung zwischen jedem Antriebskettenrad 638 und der Abzugswelle 640, von der das Kettenrad getragen wird, vorgesehen.
  • Gemäß der Erfindung ist die Maschine mit einer Vorrichtung ausgerüstet, die durch eine Scheintauchbewegung der Mindermaschine und Kantennadelbarre zum Arbeiten gebracht wird, um einen von der Kantennadelbarre getragenen Doppelrandstab in solche Stellung zu bringen, daß er von den Doppelrandstababzugshaken erfaßt werden kann und um dann den Doppelrandstababzug auf Antrieb zu schalten, damit die darin befindlichen Doppelrandstäbe erfaßt werden, so daß die Doppelrandware abgezogen wird. Die Doppelrandstababzugsketten 624 und Haken 626 werden in einer vorher bestimmten Stellung gegen den Spannungszug der gewichtsbelasteten Warenabzugswelle 640 mittels Riegel 670 gehalten, die von auf den Innenseiten der zugehörigen Brücken 620 liegenden Drehzapfen 672 getragen werden und mit Anschlägen 674 ausgerüstet sind, die vor die weiter nach rückwärts zu liegende Querschiene 652 fassen. Die Riegel werden für gewöhnlich in der in Fig.26 dargestellten angehobenen Stellung durch eine Zugfeder 676 gehalten, die an einer nach abwärts gerichteten Verlängerung 678 des Riegels angreift. Ein Endstück 68o des Riegels ist vorgesehen, um gegen einen Abschnitt einer Tragkonsole 682 sich anzulegen und dadurch die Aufwärtsbewegung des Riegels im Uhrzeigersinn zu begrenzen. Jeder Riegel ist nach seinem rückliegenden Ende zu mit einem aufwärts versetzten Teil 684 versehen, der von dem in dem Halter auf der Kantennadelbarre gelagerten Doppelrandstab während der Scheintauchbewegung der Mindermaschine berührt wird, um den Riegel nach abwärts zu bewegen und dadurch die Abzugsketten 624 und den Haken 626 von dem Riegel freizugeben, während der Doppelrandstab in seine Eingriffstellung mit den Haken bewegt wird. Nachdem bei diesem besonders in den Fig. 26 und 3o dargestellten Arbeitsvorgang die Haken 626 die Doppelrandstäbe erfaßt haben, bewirkt die anschließende Aufwärtsbewegung der Mindermaschine und der Kantennadelbarre mit den Haltern ein Herausdrücken der Doppelrandstäbe aus den Haltern, so daß auf diese Weise die Übertragung der Doppelrandstäbe von den Haltern in die Haken und in die Arbeitsstellung hinein beendet ist.
  • Weiter ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgesehen, die, sobald durch die Abzugsbewegung die Doppelrandstababzugsketten624 und Haken626 in die strichpunktierte Stellung nach Fig. 5 gebracht worden sind, automatisch arbeitet, um einen weiteren Abzug der Haken zu unterbrechen und automatisch die Haken in der umgekehrten Richtung zu der vorherbestimmten oben beschriebenen Stellung der Fig. 26 zurückzuführen. Die Rückstell-oder Neueinstellvorrichtung (Fig.21, 22 und 25) enthält eine Rückstellklinke 686 und ein damit zusammenarbeitendes Sperrad 688, das auf der Warenabzugswelle 64o befestigt ist. Die Klinke 686 sitzt auf dem freien Arm eines ständig hin und 'her schwingenden Nockenhebels 69o, der zwecks Drehung lose auf Welle 131 sitzt und an seinem rückliegenden Ende einen Nockenläufer 692 aufweist, der im Eingriff mit einem Nocken auf der Hauptnockenwelle 12o der Maschine liegt. Eine mit dem einen Ende an einer abwärts gerichteten Verlängerung der Rückstellklinke 686 befestigte Zugfeder 694, die mit ihrem anderen Ende an dem Nockenhebel verankert ist, ist bestrebt, die Klinke 686 im Eingriff mit dem Sperrad 688 zuhalten. Eine Verriegelungsklinke 696 (Fig. 21) ist im wesentlichen parallel zur Rückstellklinke drehbar auf einer feststehenden Konsole 698 gelagert und wird nachgiebig im Eingriff mit dem Sperrad 688 durch eine Spannfeder 700 gehalten. Die Rückstellklinke 686 und die Verriegelungsklinke 696 werden für gewöhnlich in Ruhestellung außer Eingriff mit dem Sperrad 6-88 gegen den Druck ihrer zugehörigen Federn durch einen Abschirmhebel 704 gehalten, der schwingbar auf der Tragwelle 636 gelagert ist. Der Abschirmhebel 704 ist an seinem unteren Ende gegabelt, um zwei Abschirmelemente zu schaffen, von denen eines an jeder Seite des Sperrades 688 liegt, um unter die Kanten der zugehörigen Rückstell- und Verriegelungsklinken zu fassen, wie Fig. 21 und 25 erkennen läßt. Der Abschirmbebel 7o4 besitzt auch als einstückige Teile einen Klinkenarm 7o8 und einen Sperrarm 710. Eine Zugfeder 712, die mit einem Ende an dem Arm 708 und mit ihrem anderen Ende an einem festliegenden Teil der Maschine befestigt ist, hat das Bestreben, den Abschirm'hebel und seine zugehörigen Teile im Uhrzeigersinn in die in Fig. 25 dargestellte Stellung zu schwingen, in der die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 außer Arbeit gehalten werden, wobei die Bewegung des Abschirmhebels im Uhrzeigersinn durch Berührung einer auf dem Arm sitzenden einstellbaren Anschlagschraube 714 mit einem auf dem Maschinengestell sitzenden Anschlag 716 begrenzt wird. Zu Beginn der Herstellung eines Strumpfes wird der Abschirmhebe1704 in die in Fig. 25 dargestellte Stellung gelegt, in der die Rückstellklinke 686 und die Verriegelungsklinke 696 außer Arbeitsstellung sind. Wenn das Wirken bis zu einer Stelle vorgeschritten ist, an der die den Doppelrand aufnehmenden Haken 626 die in Fig. 25 strichpunktiert dargestellte Stellung einnehmen, wird die führende Querschiene 653 in Berührung mit dem Klinkenarm 7o8 des Abschirmhebels 704 gebracht und bewegt den Abschirmhebel im Gegenuhrzeigersinn, so daß die ständig hin und her gehende Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 in Eingriff mit dem Sperrad 688 gebracht werden, um eine schrittweise Rückstellung den Doppelrandbarrenhaken 626 und den Ketten 624 zu erteilen. Die Abschirmklinke 704 wird in dieser Ruhestellung während des ganzen Zeitraumes, in dem die Doppelrandstabhaken und die Ketten zurückgestellt werden, durch einen Klinkenhebel 718 gehalten, der von einem festliegenden Zapfen 720 getragen wird und zwecks Eingriffes mit dem Sperrarm 710 des Abschirmhebels 704 ein hakenförmiges Außenende aufweist. Eine Zugfeder 722, die zwischen den Klinkenhebe1718 und eine festliegende Stütze an der Maschine eingeschaltet ist, hat das Bestreben, die Klinke 718 in Eingriff mit dem Sperrarm 710 zu ziehen. Ein zweiter Arm 724 des Klinkenhebels 718 ist so angeordnet, daß er durch eine über den rückwärtigen Abschnitten der Ketten 624 liegende Querschiene 726 beriihrt wird, sobald die Ketten 624 und Haken 626 in der umgekehrten Richtung in ihre Ausgangsstellung bewegt worden sind, um den Kinkenhebel 718 abzustreifen und dadurch demAbschirmhebel 704 zu ermöglichen, unter dem Einfluß der Feder 712 sich im Uhrzeigersinn zu bewegen, um wieder die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 außer Arbeit zu bringen.
  • Gemäß einem anderen Kennzeichen der Erfindung ist die Maschine mit einer Vorrichtung versehen, um das eingeklemmte Anfangsende des Doppelrandfadens kurz nach Beginn der Herstellung des Doppelrandes durchzutrennen. Dererfindungsgeniäß ausgebildete Fadenschneider besteht aus einem scliwingbarenllesserarm73o, derdrehbar auf einem Drehzapfen 732 an der links liegenden Schiene 62o jeder Nadelfontur oder Arbeitsstelle gehalten wird. Eine um den Schwingzapfen 732 herumgewickelte Drehfeder 734, die an einem Ende mit dem Messerarm im Eingriff steht und mit ihrem anderen Ende an einem feststehenden Teil der Maschine verankert ist, hat das Bestreben, das Messer im Gegenuhrzeigersinn beispielsweise in die in Fig.28 dargestellte Lage zu schwingen, in der das Messer gegen eine feststehende Fläche 736 wirkt, um einen von dem Vorrat zu der ersten gewirkten Maschenreihe führenden Faden durchzuschneiden. Damit der Faden mit Bezug auf die Messerflächen richtig gelegt wird, sitzt ein aufwärts gerichteter Fadenleiter 738 auf der links liegenden Brücke am rückwärtigen Ende derselben, der den Faden, der von der üblichen Klemme 739 zu dem Fadenführer (Fig. 22) nach rückwärts sich erstreckt, auffängt und richtig lagert. Der schwingbare Messerarm 730 wird in angehohener Stellung gegen den Druck seiner Feder durch einen auf einem Drehzapfen 742 gelagerten Klinkenarm 740 gehalten, der hinter eine Rast 744 in der Nabe des Messerarmes 730 greift und in seiner Riegelstellung durch eine Drehfeder 746 gehalten wird. Zur Schaltung dieser Teile ist einstückig mit dem Messerarm 730 ein Rückstellarm 748 vorgesehen, der so angeordnet ist, daß er durch eine seitliche Knagge 750 erfaßt wird, die mit dem jeder Fontur zugeordneten Haken 626 aus einem Stück besteht. Der Messerverriegelungsarm 74o ist in ähnlicher Weise mit einem aufwärts gerichteten Fallenarm 752 ausgerüstet, der in der Bewegungsbahn der weiter rückwärts liegenden Querschiene 652 liegt.
  • Das _\rheiten des Messers wird durch eine Rückbewegung der Doppelrandabzugsketten 624 und Halsen 626 von der Rückstellage aus gesteuert, was zur Wirkung hat, daß die weiter rückwärts liegende Querschiene 652 mit dem Fallenarm 752 in Berührung tritt, um den Riegel 74o auszuheben, so daß (las -Messer abwärts sich bewegt, um den Faden durchzutrennen. Dies ist die in Fig. 28 dargestellte Stellung der Teile. Diese zusätzliche Strecke der Rückwärtsbewegung der Ketten 624 und Haken 626 zum Senken des Messers wird durch die Wirkung der Doppel randstababzug-Entspannungsvorrichtung der Maschine ausgelöst und findet während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe statt. Die Umkehrhewegung der Ketten 624 und der Doppelrand-#tahl,aken 626 in Vorwärtsrichtung bewirkt, wenn die 'feile die in Fig. 3o dargestellte Stellung zum Erfassen und Abziehen des Doppelrandstabes einnehnieu, (Maß die seitliche Knagge 75o an den nebenliegenden Haken 626 den dem Messer 730 zugeordiieten Rückstellarm 748 erfaßt, um das -Messer in seine Anfangslage zurückzustellen, in der es wieder durch die Klinke 740 gehalten wird. Es ist ersichtlich, (Maß jeder Fontur der Maschine ein besonderes Messer zugeordnet ist und daß die Doppelrandstabahzug-Entspannungsvorrichtung, wie oben beschrieben, arbeitet, so daß alle Messer auf der ganzen Länge der Maschine gleichzeitig die festgeklemmten Enden derDoppelrandfäden an den verschiedenen Fonturen durchtrennen.
  • Die Rückwärtsbewegung der oben beschriebenen Doppelrandstababzugsketten 624 und Haken 626 zur Betätigung des Messers wird durch die gleiche Vorrichtung hervorgerufen, die dazu benutzt wird, die Spannung auf die Wirkware aufzuheben. Diese Vorrichtung, die am besten aus den Fig. 7 und 12 der Zeichnungen erkenntlich ist, enthält eine Entspannungsklinke 758 und ein Sperrad 76o auf der VVarenabzugswelle 64o. Die Abzugsklinke 758 ist schwingbar auf einem Arm eines nockenbetätigten 11ebels 762 gelagert, der lose drehbar auf Welle i3 i gelagert ist. Eine an der Klinke 758 angreifende Spannfeder 764 ist bestrebt, die Klinke 758 gegen (las Sperrad und gegen eine einstellbare Anschlagschraube 766 auf dem Nockenhebelarm 762 zu drücken. Eine abwärts gerichtete Verlängerung des Nockenliebels 762 trägt einen Zapfen 768, auf dem verschiebbar ein Nockenläufer 770 getragen wird, der nach rechts im Eingriff mit einem FadenschneidiiOcken 772 und bei einer Bewegung noch weiter nach rechts im Eingriff mit einem Entspannungsnocken oder Spannungsnachlaßnocken 774 verschiebbar ist, um die Spannung während des Chertragungsvorganges aufzuheben. Auf der Hauptnockenwelle 120 ist auch ein Spannungsnachlaßnocken 776 vorgesehen, der durch Versatz der Hauptnockenwelle 120 in Minderstellung zum Arbeiten gebracht wird, um die Abzugsspannung während eines Mindervorganges aufzuheben. Der Nockenläufer 770 wird in seine Stellung zum Ruflieben der Spannung während des Aufstoßvorganges und zum Einlegen der Fadenschneidvorrichtung in Arbeitsstellung durch eine Mustervorrichtung gesteuert, die eine von der Musterkette betätigte Schaltstange 778 und eine Verschiebegabel 779 ei'( -hält, die in eine genutete Nabenbüchse des Nockenläufers 77o eingreift. Wie aus Fig. 7 erkenntlich, ist der Nockenhebel 762 ebenfalls mit einem seitlich gerichteten Arm 780 versehen, der eine Anschlagschraube 782 trägt, die gegen die Doppelrandnockenwelle 362 sich legt, um die im Uhi-zeigersinn erfolgende Bewegung des Nockenhebels 762 und seiner zugehörigen Teile zu begrenzen, wie dies in Fig. 7 erkenntlich ist.
  • Die Arbeitsweise der Maschine zum Wirken des Doppelrandteiles eines voll formgerecht gearbeiteten Strumpfrohlings, die das Anschlagen, das Abziehen, das Falten und das Schließen des Doppelrandes unifaßt,wird nachstehend beschrieben.
  • Das Fertigmachen der Maschine zu Beginn der f lerstellung des Doppelrandes erfordert zwei Leergänge vor dein Wirken der Anschlagmaschenreihe. 111 dem ersten Leergang, in dem das Rößchen von links nach rechts läuft, bewirkt das Schalten der Musterkette, das im Wirkzyklus von 24o bis 300° Umdrehung der Hauptnockenwelle aus der Nullstellung heraus und kurz nach dem Verschieben der Verteilplatinen erfolgt, daß die Schaltstange 157 sich nach rechts (Fig. io und 5) bewegt, wodurch Feder 1,58 gespannt wird und die Verschiebegabel j.56 den besonderen Regelnockenläufer 153 in Ausrichtung mit dem besonderen Anschlagregelnocken 152 zu bringen versucht. Die Schaltstange 157 wird in der verschobenen Stellung während zweier Maschinengänge gehalten.
  • In dem zweiten Leergang, in dem das Kulieren von rechts nach links erfolgt, finden folgende Arbeitsvorgänge statt: Der durch seine Feder 158 verdrängte besondere Regelnockenläufer 153 kommt gegenüber einem tiefen Teil des besonderen Regelnockens 152 zu liegen und legt sich in Ausrichtung tnit diesem Nocken; die Schaltstange 272 verschiebt sich nach rechts, so daß die Verschiebegabel 323 und der Nadelpreßnockenläufer 133 nach rechts auf den Anschlagnadelpreßnocken 136 sich bewegen (Fig. i o und 3) ; die Feder 335 beaufschlagt die Verschiebegabel 334 und den Hauptregelnockenläufer 144 (Fig. i o und 6) zwecks Bewegung nach rechts außer Ausrichtung mit dem Hauptregelnocken 145; die Verschiebegabel 271 und der den Hochhub der Minderniaschine bewirkende Nockenläufer 270 (Fig. io und 5) verschiebt sich in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273, und die Verschiebegabel 324 (Fig. 12) und der die Kantennadelbarre seitlich verschiebende Nockenläufer 3o2 bewegt sich nach rechts in seine Ruhestellung. Die Schaltstange 612 verschiebt sich nach rechts, um den Hilfsläufer 596 mit dem beim Anschlagen verwendeten Hilfsnocken 598 auszurichten (Fig. 8 und 18).
  • Die Musterschaltstange 778 (Fig. 7 und 12) bewegt sich nach rechts, wodurch die Verschiebegabel 779 und der Spannungsnachlaßnockenläufer77o in Ausrichtung mit dem Fadenschneidauslösenocken 772 bewegt werden.
  • Die -Maschine hält an, und der Doppelrandfadenführer wird in der üblichen Weise mit seinem Reibungsantrieb verbunden.
  • I il der Anschlagmaschenreihe finden folgende Arbeitsvorgänge statt: Der Hilfsnocken 598 wirkt unmittelbar, um den Nockenhebel 59o auf eine Zwischenstellung zu verschwingen; die Schaltstange 542 wird nach rechts bewegt, wodurch dieFeder 544 gespannt wird, so daß der nur eine Umdrehung ausführende Kupplungsteil 492 in Eingriff mit dem Antriebskuppeltei1491 gebracht wird; die Schaltstange 588 wird nach kurzer Zeitverzögerung in gleicher Weise nach rechts bewegt, wodurch der Klinkenhebel 576 (Fig. i) abwärts in Eingriff finit Nocken B des Sperrzahnes g72 bewegt wird, so d@aß der Verschiebeläufer 554 nach einwärts in die dem Anschlagen entsprechende Stellung bewegt wird, um die Doppelratidnockenwelle 362 nach links in die dem Anschlagen entsprechende Stellung zu verschieben.
  • Da sowohl der liauptregelläufer i44 als auch der besondere. beim Anschlagen arbeitende Regelläufer 153 mit den betreitenden Nocken (Fig. lo) ausgerichtet sind und da die dem Hauptregelläufer 144 zugehörige Feder 335 durch die vorhergehende Bewegung der Schaltstaltge 272 nach rechts gespannt ist, bewegt sich der Hauptregler in Außerarbeitsstellung, und der besondere 1zegelläufer 153 übernimmt die Regelung der Maschenlänge in der Anschlagmaschenreihe.
  • Die Musterkette 309 schaltet und gibt die Schaltstange 272 frei, die in ihrer Außerarbeitsstellung zurückkehren kann, sobald (lies durch das Arbeiten des Läufers zugelassen wird.
  • Der Preßnockenläufer 133 verbleibt in seiner verschobenen Stellung, bis der Druck von dem Läufer 133 durch die in der nächsten Maschenreihe erfolgende' Übernahme des Hauptreglers weggenommen wird.
  • Die 1-fusterschaltstange 94 (Fig. 3 und io) verschiebt sich nach rechts, so claß die Verschiebegabel 95 und der die senkrechte Nadelhubbewegung vermittelnde Nockenläufer 92 sich in Ausrichtung mit dem besonderen, die senkrechte Bewegung beim Anschlagen vermittelnden Nocken 9i bewegen. Dieses Verschieben findet bei annähernd 27o° der Umdrehung der Nockenwelle in der Anschlagmaschenreihe statt.
  • Nachdem der besondere Regler gearbeitet hat, um die Nadeln für den Fadenabverteilvorgang richtig einzustellen, und sobald die Nadeln in die beim Anschlagen erforderliche Preßstellung bewegt sind, verschwingt eine etwas höhere Kuppe des besonderen Reglernockens die Regelwelle genügend weit, um den Druck auf den Hau ptregelnockenläufer 144 aufzuheben, dem dann gestattet wird, auf einen kleinen Nockenabstieg zu laufen und nach links in seine normale Arbeitsstellung unter dem Druck der üblichen Rückführfeder für Schaltstange 272 sich zu verschieben. Sofort danach kann der besondere Regelläufer 153 nach links in seine normale Außerarbeitsstellung unter dem Einfluß der üblichen Rückführfeder für Schaltstange 157 zurückkehren.
  • Die Arbeitsweise der Wirkwerkzeuge und der damit zusammenarbeitenden Doppelrandliaken während der Herstellung der Anschlagmaschenreihe wird in Verbindung mit den schematischen Darstellungen der Fig. 39 bis 53 wie folgt beschrieben: Fig. 39 zeigt die Relativstellungen der Nadeln, Platinen und Abschlagkäninie in der normalen Ausgangsstellung für Null Grad Umdrehung der Hauptnockenwelle. Die Nadeln stehen in höchster Stellung, und di@Platinen sind zurückgezogen, und zwar vor dem von links nach rechts erfolgenden Vorbeigang des Fadenführers und des Rößchens. Die Relativstellungen der zusammenarbeitenden Wirk-und Doppelrandwerkzeuge in jeder der erwähnten Figuren ist für aufeinanderfolgende Winkelstellungen der Nockenwelle in Bewegungsgraden der Nockenwelle aus der Nullstellung heraus angegeben \vordcu. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß, obwohl die DoppelrandnockenNvelle in einem i : i-Vc@hü@tnis finit der Hauptnockenwelle umläuft, die l)olihelran(luocl<ent@-elle zwecks Drehung mit der Ilaill)tnocl:ciiNvelle erst gekuppelt wird, wenn die Hauptilockennvelle sich tun 6o° gedreht hat. Der Umlauf der I >oppelrandnockenwelle wird dann während des ersten Abschnittes des nächsten Wirkzy-klus fortgesetzt.
  • _ltis der in Fig.3p dargestellten Nullstellung heraus erfolgt die Fadenzuführung und das Kulieren. (las den Kulierlitib des Doppelrandfadenführers und des IZößchens von links nach rechts und den atiscliließenden Vorschub der Verteilplatinen ztir Verteilung der Maschen umfaßt, so daß die I'adenschleifcngegen dieSchä fte allerNadelriliegen. Dies ist die in Fig. 40 dargestellte Stellung. Während dieses "Leitraumes zwischen 77 und 100° Umdrehung der llauptnockenwelle wird die DoppelrandnockenNvelle nach links von der in der Fig. 13 dargestellten Stellung verachoben, uni den das Anschlagen 1)e\\ irkenderi Nocken 430 mit dem Läufer 428 der \'orriclitung für waagerechte Bewegung, ferner die Nocken 396 und 398 mit dein Läufer 39-1 der Vorrichtung für senkrechte Bewegung und schließlich den Preßnocken .I6:1 mit dem Läufer 46o der Doppelratidbarrenfestigungsvorrichtung auszurichten.
  • Zwischen 145 und Zoo ° Umlauf derHauptnockenwelle «erden die Doppelrandhaken in einem Bogen aus der beispielsweise in den Fig. i und 2 dargestellten Stellung in die in Fig. 4o dargestellte Stellung bewegt, in der sie unmittelbar über den Nadeln liegen. \Vährend des anschließenden Arbeitens der Maschine fahren die Doppelrandhaken fort, nach rückwärts und dann nach abwärts auf die Hakenseite der Nadeln sich zu bewegen, wobei die Stellung der verschiedenen zusammenarbeitenden Werkzeuge bei 251 ° Umdrehung der Hauptnockenwelle in _F, 11-. 41 dargestellt ist. Wie in Fig.42 bei 26o° Umdrehung der Hauptnockenwelle erkenntlich, bewegen sich sowohl die Doppelrandhaken als auch die Stuhlnadeln nach abwärts gegen die Scheitel der Kulierplatinen und Verteilplatinen. Unmittelbar nachdem die X#erteilplatinen vollständig vorgeschoben worden sind, bewegen sich die Doppelrandhaken unter die Scheitelebenen der Platinen herunter und werden durch diese Platinen in Ausrichtung mit den zweiten Nadeln gehalten.
  • Bei 271 ° Umdrehung der Hauptnockenwelle (Fig. :13) übernimmt der besondere N adelpreßnocken 136 (Fig. 3 und 1o) die Steuerung der Nadeln, wobei es dein besonderen Anächlagmaschenlängenregelläufer 153 ermöglicht wird, in seine Außerarbeitsstellung zurückzukehren, und dem Hauptregelnockenläufer 144 ermöglicht wird, wieder mit seinem Nocken 1:15 in Ausrichtung zu kommen. An diesem Zeitpunkt wird die Doppelrandhakenbarre verfestigt und starrer gemacht durch die Unterlegplatte .154, die die Schrauben .156 der Doppelrandbarrenarme 354 berühren. Der die waagerechte Bewegung der Doppelrandhakenbarre erzeugende Nocken 43o verläuft von etwa 273° ab radial, und der Doppelrandpreßunterlagenocken verläuft in gleicher Weise radial von 271 bis 31o°, so daß die Doppelrandhaken sich senkrecht abwärts bewegen, wobei die Schrauben 456 in Berührung mit den Unterlegplatten 45d sind. In der Stellung nach Fig. 45 bei 281° Umdrehung liegt die Kuppe von Nadelpreßnocken 136 unmittelbar unter dein Läufer 133, wodurch alle zweiten Nadeln der Nadelreihe veranlaßt werden, die Nadelbaken gegen die Doppelrandhaken zu pressen, so daß die weiter fortgesetzte Abwärtsbewegung der Nadeln bewirkt, daß diese Zwischennadeln die von ihnen gehaltenen Schleifen abwerfen. In Fig. I6 führen bei 294° Umdrehung die Doppelrandliaken ihre Abwärtsbewegung weiter fort, die Kulierplatinen sind in den Platinenkopf wie beim normalen Wirken zurückgezogen, und die Nadeln bewegen sich nach abwärts und von der Preßstelle weg, und zwar unter dem Einfluß des Anschlagnadelpreßnockens 136. Die die Doppelrandbarre versteifenden Platten 454 führen weiterhin die sich be-\\ egeiiden Doppelrandhaken, die sich der Auswärtsbe«-egung der Nadeln folgend etwas nach vorwärts bewegen. Wie aus Fig. 47 erkenntlich, werden bei 310 ° Umdrehung die, wie oben erläutert, abgeworfenen Fadenschleifen jeder zweiten Nadel über die Nasen der sich noch zurückziehenden Platinen gestreckt. Bei 312 ° (Fig. 48) hat die fortgesetzte Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Doppelrandhaken bewirkt, daß die Fadenschleifen die Nasen der Platinen an (lern gleichen Zeitpunkt verlassen, an dem die Vörderteile der Doppelrandhaken diese Fadenschleifen berühren und in einer Vorwärtsrichtung ziehen. Die Doppelrandhaken halten eine kleine Spannung auf den Fadenschleifen während des Zeitabschnittes aufrecht, während welchem die Doppelrandliaken die Linie der Köpfe der Nadeln kreuzen. Bei 32o bzw. 323° (Fig.49 bzw. Fig. 50) werden die Doppelrandhaken auf die Vorderseite der Nadeln durch den Nadelpreßnocken 136 gedrängt, der einen sehr steilen Aufstieg unmittelbar nach 310 ° hat, um die Haken für eine Tauchbewegung zur Aufnahme der abgepreßten Fadenschleifen einzustellen. Bei 328 bzw. 335° (Fig. 51 bzw. 52) bleibt die senkrechte Stellung der Doppelrandhaken fest, und die Doppelrandhaken bewegen sich unter dem Einfluß der üblichen Doppelrandhaken Abzugsspannvorrichtung nach vorwärts von den Nadeln weg. Um eine knappe Abstandsgrenze zwischen derUnterkante der Doppelrandhaken und den Spitzen der Nadeln für die in den Fig. 47 und 48 gezeigten Stellungen aufrechtzuerhalten, hat der die senkrechte Bewegung der Doppelrandbarren beim Anschlagen bewirkende Nocken 396 ein einstellbares Segment 81o. wie in den Fig. 13 und 33 erkenntlich ist.
  • Es ist erkenntlich, daß der Anstieg des die Ab- stützung der Doppelrandbarre bewirkenden Nockens 462 steiler ist als der entsprechende Abstieg des die Ein- und Ausbewegung bewirkenden DoppelrandnOc kens .I30, so daß die besonders in Fig. 7 erkenntliche nacligiebigeVerbindungzwischen demNockenläuferliebel .126 und der die Doppelrandbarre tragenden Schwingwelle 420 zum Arbeiten kommt, um die Doppelrandhaken unter einem verhältnismäßig starken Federdruck gegen die Absteifungsplatten 454 zu halten.
  • Wie aus den Fig. 5o und 52 erkenntlich, stehen die Doppelrandhaken von 323' an, bis sie zur Bildung einer Falte in der Doppelrandware mittels des Doppelrandstabes später wieder gehoben werden, senkrecht und ragen etwa 1,5 mm unter die Oberkante der Abschlagkämme. Die Bewegung der Doppelrandhaken in ihreäußersteTiefstellung unterdem Einfluß des die senkrechte Bewegung beim Anschlagen bewirkenden Nockens 398 ermöglicht dem Sperrhebel 374-(Fig. 2), sich über den Klinkenhebel 376 zu bewegen; der an der die senkrechte Bewegung der Doppelrandhaken bewirkenden Schwingwelle 36o befestigt ist, so daß die Klinke 376 die untere Stufe der mit Rasten versehenen Endfläche von Sperrhebel 374 berührt.
  • Nachdem etwa 5 cm der Doppelrandware gewirkt worden sind, wird die Stellung der Doppelrandhaken in senkrechter Richtung eingestellt, und zwar zum Teil, um darunter Raum für die Bewegung der Doppelrandstäbe zu schaffen, und zum Teil, um die Größenzunahme der Abwärtsbewegung der Doppelrandhaken zu kompensieren, die auf ihren Armen 354 um die Drehverbindung mit Tragarmen schwingen. Zu diesem Zweck bewegt sich die Schaltstange 390 (Fig. 2 und 9) genügend weit nach rechts, um den Läufer 382 nach rechts in Ausrichtung mit Nocken 384 zu bringen, der bewirkt, daß der Sperrliebel 374 genügend verschwingt, so daß der Klinkenhebel 376 auf die obere .oder äußere Stufe des mit Rasten versehenen unteren Endes vom Sperrhebel 374 aufsetzt. Vorbereitend zum Einlegen des Doppelrandstabes wird auch die Mindermaschine automatisch nach abwärts von ihrer: hohen Außerarbeitsstellung bewegt. Schaltstange 279 (Fig. 5 und io) und Knagge 278 werden auf Grund der Schaltung der Musterkette nach rechts bewegt und bewegen die Verschiebegabel 271 und den Hochhubnockenläufer 27o nach rechts in Ausrichtung mit dem Hochhubnocken 273. Zu gleicher Zeit wird die ebenfalls von der Musterkette aus gesteuerte Schaltstange 284 nach rechts bewegt und spannt die Feder 286, die, wenn die Belastung auf die Klinke 280 aufgehoben ist, dahin wirkt, die Klinke 28o aus Ausrichtung mit dem Fußtrethebel265 zu bringen. Der Bedienungsmann dreht nun die verschiedenen Kantennadelbarren 252 abwärts in Arbeitsstellung, so daß die in den Haltern der Kantennadelbarren gehaltenen Doppelrandstäbe in der Stellung zum Einlegen des Doppelrandstabes sind.
  • Die Maschine wird vorzugsweise so eingerichtet, daß sie nun bei verringerter Geschwindigkeit arbeitet.
  • Der Vorgang zum Einlegen des Doppelrandstabes wird jetzt durch die übliche, von der Musterkette betätigte Minderregelung (nicht dargestellt) eingeleitet, die in Tätigkeit tritt, um die Hauptnockenwelle nach rechts in die übliche Minderstellung zu verschieben. Da die Vorrichtung zum seitlichen Verschieben der Kantennadelbarre, wie oben beschrieben, ausgeklinkt ist, wird nur ein Scheinmindervorgang ausgeführt, mittels dessen die Doppelrandstäbe und ihre Halter, wie in Fig. 3o dargestellt, nach abwärts gebracht werden, um die Doppelrandstäbe in die Bewegungsbahn der den Doppelrand abziehenden Haken 626 zu bringen und die Haken in Eingriff mit den Stäben zu schieben. Die Klinkenarme 68q., die durch die Doppelrandstäbe abwärts gepreßt werden, geben die Doppelrandabzugshaken 626 frei, die dann die Doppelrandstäbe erfassen und sie gegen die Ware drücken.
  • Wie aus den Fig. 6 und 12 erkenntlich, wird die äußerste Abwärtsbewegung des Mindermaschinenrahmens während der Scheinminderbewegung durch eine Schwingbewegung des die Mindermaschine senkrecht bewegenden Nockenhebels 255 begleitet. Die vordere Verlängerung 329 dieses Hebels hebt die Klinke 326 aus, so daß der die seitliche Verschiebung der Kantennadelbarre vermittelnde Läufer 302 in seine Arbeitsstellung wieder zurückkehren kann.
  • Die Vorwärtsbewegung der Abzugsketten 62,; und der Doppelrandhaken 626 zum Eingriff mit dem Doppelrandstab und zum Spannen des Doppelrandstabes (Fig. 28 bis 3o) bewirkt, daß die seitlich sich erstreckende Knagge 75o an dem dem Messerarm 730 zugeordneten, nebenliegenden Haken 626 den Messerarm in seine Ausgangsstellung zurückführt, in der er wieder durch die Sperrklinke 740 gehalten wird.
  • Sobald eine Hälfte des Doppelrandes gearbeitet worden ist, tritt die Mindermaschine in der üblichen Art in Tätigkeit, um unter Steuerung durch die Musterkette mittels des Kantenrechens 252 die Kante zu bilden.
  • Die Übertragung der Anfangsanschlagmaschenreihe zurück auf die Nadeln zum Schließen des Doppelrandes erfolgt vollständig automatisch und wird von der Musterkette der Maschine aus gesteuert. Die Maschine wird für langsamen Gang eingestellt. In der der Übertragung unmittelbar vorangehenden Maschenreihe bewirkt ein Knopf auf der Musterkette die Verschiebung der Musterschaltstange 279, Anschlag 278, Verschiebegabel 27i und den den Hochhub der Mindermaschine bewirkenden Nockenläufer 27o nach rechts in Ausrichtung mit dem Nocken 273 für den Hochhub der Mindermaschine. Die Mindermaschine wird daraufhin angehoben und wird in ihrer Höchststellung verriegelt, um eine mögliche Störung mit den Doppelrandhaken während des Übertragungsvorganges (Fig. io) zu vermeiden. Die Schaltstange 778 (Fig. 7 und i2), Verschiebegabel 779 und Spannungsnachlaßnockenläufer 770 werden in äußerste Lage nach rechts in Ausrichtung mit dem zum Nachlassen der Warenspannung dienenden Nocken 774 verschoben. Der Umriß des Nockens 774 ist so ausgebildet, daß der Spannungsnachlaßhebel 762 und die auf das Sperrrad 76o wirkende Schaltklinke 758 die Spannung auf die Ware etwas vor dem Zeitpunkt aufhebt, wenn die Doppelrandhaken ihre Rückbewegung über die Nadeln weg und zu der Hakenseite der Nadeln hin beginnen. Die Spannung wird durch die Wirkung von Nocken 774 nur während einer begrenzten Zeit aufgehoben, um die Doppelrandhaken während ihrer Rückwärtsbewegung zu unterstützen. Die Schaltstange 612 (Fig. 8 und 18) wird um eine genügende Strecke nach rechts verschoben, um den Hilfsnockenläufer 596 in Ausrichtung mit dem Übertragungshilfsnocken 6oo zu bringen.
  • Zu Beginn der Doppelrandübertragung hebt der Hilfsübertragungsnocken 6oo den Hilfsnockenhebel 59o in seine äußerste Hochstellung. Die der Doppelrandkupplung zugeordnete Schaltstange 542 wird nach rechts verschoben, wodurch die Feder 544 gespannt wird, so daß die Doppelrandnockenwellenkupplung 492 mit dem getriebenen Kupplungsteil 488 in Eingriff gebracht wird, um die Doppelrandnockenwelle 362 (Fig. 8 und 18) anzutreiben. Nach einer kurzen Zeitverzögerung wird die für den Doppelrandnockenwellenversatz bestimmte Schaltstange 588 in ihre äußerste Rechtsstellung verschoben (Fig. 8 und i), wodurch der Klinkenhebel 576 mit der am weitesten abwärts liegenden Stufenfläche C des Sperrhebels 572 in Eingriff kommt, so daß der Doppelrandnockenwellen-Verschiebeläufer 554 um einen höchsten Betrag nach einwärts in Berührung Mit 'Nockennut 566 gebracht wird, um die Doppelrandnockenwelle 365 nach rechts in ihre Übertragungsstellung zu verschieben.
  • Urn eine Störung mit dem Arbeiten der Doppelrandnocken während der Übertragung zu vermeiden, ist es notwendig, den Sperrhebel 374 (Fig. 2) wieder auszulegen. Zu diesem Zweck wird die Schaltstange 39o nach rechts verschoben, sobald die Kette in dem Lrbertragungsztig schaltet. wodurch die Verschiebegabel 388 und Läufer 382 in eine äußerste rechte Stellung zwecks Eingriffes mit Nocken 386 verschoben werden. Unmittelbar darauf und ehe die Doppelrandhaken ihre Endaufwärtsbewegung beginnen, wird der Sperrhebel 374 im Uhrzeigersinn in die in Fig. a dargestellte äußerste Stellung geführt. Eine Schwingbewegung der Drehwelle 36o und des Klinkenhebels 376 im Uhrzeigersinn bei Bewegung der Doppelrandhaken in ihre Hochstellung bewirkt, daß der Klinkenhebel 376 gegen die Seite von Sperrhebel 374 sich legt, was die in Fig. 2 dargestellte Endruhestellung ist.
  • Das Arbeiten der Wirkwerkzeuge und der damit zusammenarbeitenden Doppelrandhaken während des Wirkens der Doppelrandübertragungsmaschenreihe wird in Verbindung mit den schematischen Ansichten nach Fig. 55 bis 63 beschrieben. Bei diesem Vorgang wird die Doppelrandnockenwelle nach rechts verschoben, so daß der die Aufundabbewegitngbewirkende Nocl:en4oo (Fig. 13) mitLäufer 394 und der die Vor- und Zurückbewegung vertirsachende Dnlaf>elrandiibertragungsnocken.132 mit Läufer A2S in Ausrichtung liegt.
  • Bei etw :i i ho' Umdrehung der Hauptnockenwelle berührt der die \'or- und Zurückbewegung bewirkende Läufer 428 seinen Nocken, und die Doppelrandhaken bewegen sich langsam nach den Nadeln zu. Die Atrf- ttiid Abwärtslage der Doppelrandhaken wird hestirnmt durch den Sperrhebel 374 (Fig.2) bis annähernd 3o7° (_'mdreliung der Hauptnockenwelle, wenn der für senkrechte Bewegung bestimmte Läufer 394 in Berührung mit seinem Nocken 400 kommt. Wie in Fig. 55 gezeigt, nähern sich bei 3070 Umdrehung der Nockenwelle die Wirknadeln einer vor dem Abschlagen von neu gebildeten Maschen entsprechenden Abschlagstellung. Die Platinen werden gerade zurückgezogen. Die Doppelrandhaken bewegen sich nach rückwärts gegen die Presse zu, und zwar auf einer verhältnismäßig tiefen Ebene, sauf der sie noch von den Scheiteln der Nadeln ab-@'tchen, so daß die auf den Doppelrandhaken gehaltctrerr Warenmaschen unter die Nasen der Platinen treten. Bei 3r8° Umdrehung (Fig.56) setzen die Nadeln ihre Abwärts- und Rückwärtsbewegung an dem Abschlag fort, die Platinen werden noch weiter zurückgezogen, und die Doppelrandhaken werden fest gegen die Pressenkante unter dem nachgiebigen Federdruck gedrückt, der durch die nachgiebige Verbindung zwischen dem Nockenhebel 426 und der Schwingwelle 420 geschaffen ist. Die Doppelrandhaken stehen senkrecht in einer verhältnismäßig tiefen Stellung, in der die Anfangsmaschenreihe der Maschen so tief wie möglich auf den Scheiteln der Abschlagkämme in einer Stellung zur Aufnahme der nach aufwärts sich bewegenden Nadeln liegt. Bei 323° Umdrehung (Fig. 57) hat das obere Ende oder der Kopf der Nadel die genutete Vorderfläche des Doppelrandhakens an seinem unteren Ende berührt. Die in der genuteten Vorderfläche des Doppelrandhakens gleitende Nadel bewegt sich aufwärts durch die ausgespreizte Masche hindurch. Wie in den Fig. 58 und 59 dargestellt, setzen die Nadeln ihren Anstieg fort, während die Doppelrandhaken sich noch tiefer zwischen die Abschlagkämme bewegen, um die Übertragung der Maschen auf die Nadeln weiter zu erleichtern. In Fig. 6o haben sich die Doppelrandhaken in ihre äußerste Tiefstellung bewegt, um die Anfangsmaschenreihe der Maschen aus ihren Haken abzuwerfen. Jede zweite Nadel trägt jetzt zwei Fadenschleifen auf ihrem Schaft unterhalb der Spitze des Hakens. Von den Zwischennadeln, die in den schematischen Ansichten nicht besonders dargestellt sind, trägt jede nur die eine neugebildete Masche. Die Fig. 61 bis 63 zeigen die Endstufe der Doppelrandübertragung, in der die der Aufwärtsbewegung der Nadeln folgenden Doppelrandhaken auf der Hakenseite der Nadeln hochsteigen und sich dann nach vorwärts über den Scheitel der Nadeln weg in Außerarbeitsstellung bewegen. Wie besonders aus Fig. 62 erkenntlich, werden die Doppelrandhaken, sobald sie nach aufwärts frei von der Preßkante wegkommen, nach rückwärts von den Nadelhaken weg unter dem Einfluß der Spannung geschnellt, die in der obenerwähnten nachgiebigen Verbindung zwischen dem die Doppelrandbarre vor und zurück bewegenden Nockenhebel .f26 und (°r die Doppelrandbarrenvor- und -zurückbewegung veranlassenden Schwingwelle 420 besteht. Diese Wirkung wurde von besonderem Wert befunden, um eine mögliche unbeabsichtigte Berührung der Doppelrandhaken mit den Nadelhaken und eine mögliche Beschädigung zu verhüten.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Abzug der `'Ware unter der durch die Abzugswelle 6,.o erzeugten Spannung fortgesetzt, bis die Doppelrandhaken die in strichpunktierten Linien in Fig. 25 gezeigte Lage einnehmen, zu welcher, Zeit die weiter vorwärts liegende Querschiene 653 den Klinkenarm 7o8 des Abschirmliebels 704 berührt und verschwingt, um die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 in Eingriff mit dem Sperrad 688 zu bringen, so daß dann eine stufenweise Rückstellbewegung der Doppelrandbarrenhaken 626 und der Ketten 624 erteilt wird. Bei Beendigung des Rückstellvorganges bewegt die über den rückliegenden Abschnitt der Ketten 624 verbundene Querschiene 726 den Arm 724 des Klinkenhebels 718, der seinerseits dem Abschirmhebel 704 ermöglicht, die Rückstellklinke 686 und die Riegelklinke 696 außer Arbeitsstellung zu bewegen.
  • Wenn der durch die Doppelrandstab-Abzugshaken 626 geschaffene Doppelrandstababzug beim weiteren Arbeiten des Längen- und Fußteiles nicht weiter benötigt wird, erzeugt das Gewicht der Doppelrandstäbe an sich und das Gewicht der daran hängenden Ware in Verbindung mit der Warenvorstoßwirkung der oben beschriebenen gekehlten Abschlagkämme einen Abzug, der während des Wirkens des übrigen Teiles des Strumpfrohlings genügend groß ist.

Claims (25)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelrandvorrichtung für zur Herstellung formgerechter Strümpfe dienende flache Kulierwirkmaschinen mit einer Doppelrandbarre und Doppelrandhaken, deren mit Haken versehene senkrechte Schäfte in senkrechter und waagerechter Richtung mit Bezug auf die Nadeln beweglich sind, um eine Anfangsmaschenreihe auf die Haken zu bringen, die Anfangsmaschenreihe abzuziehen und auf die Stuhlnadeln wieder aufzustoßen (zu übertragen), und mit einer Doppelrandstababzugsvorrichtung, die die Doppelrandware abzuziehen und eine Falte zu bilden vermag, dadurch gekennzeichnet, daßeine Doppelrandnockenwelle zusätzlich zur Hauptnockenwelle der Maschine unter dem Arbeitstisch liegt, daß die Doppelrandbarre von aufwärts gerichteten Armen getragen wird, die an waagerecht liegenden Hebeln zur Ausführung von Einstell-und Abzugsbewegungen schwingbar sitzen, daß eine Abzugsspannvorrichtung an den Armen und der Doppelrandbarre wirkt, um die Doppelrandbarre in einer vorwärts gerichteten Abzugsrichtung zu -bewegen, und . daß Nocken- und Läufer- (Rollen-) Verbindungen zwischen der Doppelrandnockenwelle und den betreffenden waagerecht liegenden Hebeln und senkrecht angeordneten Armen vorgesehen sind, um Einstellbewegungen auf die Doppelrandbarre zu übertragen. -
  2. 2. Doppelrandvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsbewegung der Doppelrandbarre durch die Aufstellung der aufwärts gerichteten Arme in Rückwärtsrichtung des Tisches begrenzt ist und daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, um zu bewirken, daß automatisch ein Doppelrandstab sich gegen die Doppelrandware legt und eine Falte in der Ware bildet, wobei die Bewegung eine Fortsetzung der Abzugsbewegung der Doppelrandbarre ist.
  3. 3. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerecht gerichteten Hebel in einer vorherbestimmten Stellung während des Abzuges der Ware gehalten werden, und zwar in einer äußerst tiefen Stellung, um die Haken zwischen die. Abschlagkämme während des Arbeitens der Anfangsmaschenreihe zu führen, in einer hohen Stellung, um eine wesentliche Länge der Ware zu arbeiten, und schließlich in einer noch höheren Stellung, um die Doppelrandhaken oberhalb der Warenabzugsebene zu halten.
  4. 4. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bewegung der aufwärts gerichteten Arme und der Doppelrandbarre nach rückwärts besteht aus einer Schwingwelle, aus Läuferhebeln, die diese Arme nach rückwärts verschwingen, und aus Nocken- und Läuferverbindungen zwischen der Schwingwelle und der Doppelrandnockenwelle.
  5. 5. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bewegung der senkrecht gerichteten Arme und der Doppelrandbarre nach rückwärts besteht aus einer Schwingwelle, aus auf der Schwingwelle sitzenden, die Arme berührenden Schubhebeln, aus einem Nocken auf der Doppelrandnockenwelle, aus einem Nockenläufer auf der Schwingwelle und aus einer nachgiebigen Verbindung zwischen dem Nockenhebel und der Schwingwelle, um der Doppelrandbarre diese Rückwärtsbewegung zu erteilen.
  6. 6. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Unterleg- oder Versteifungsteile vorgesehen sind, die sich in eine Stellung hineinbewegen können, in der sie gegen die Doppelrandbarre sich legen und die Rückwärtsbewegung der Doppelrandbarre fest begrenzen, so daß ein einwandfreies Zusammenarbeiten mit den Nadeln stattfindet, 7.
  7. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsteile die Doppelrandhaken halten, um die Nadeln oberhalb der gewöhnlichen Preßstellung zu pressen und um dann die Doppelrandhaken während einer Vorwärts- und Abwärtsbewegung der Haken auf die Schaftseite der Nadeln zu führen, damit die abgeschlagenen Maschen auf die Haken gebracht werden. B.
  8. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsteile aus Versteifungsplatten bestehen, die von aufwärts gerichteten Armen gehalten werden, die auf einer unterhalb des Tisches liegenden Schwingwelle sitzen, wobei ein Nocken auf der Doppelrandnockenwelle und ein Nockenläuferhebel an der Schwingwelle befestigt ist, der die Rückwärtsbewegung der Versteifungsplatten bewegungsschlüssig begrenzt. g.
  9. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis B. dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Antrieh der Doppelrandnockenwelle enthält: Eine Kupplung, eine Vorrichtung zum Verschieben der Doppelrandnockenw-elle auf Doppelrandanschlagstellung und Doppel randübertragungsstellung, einen Hilfsnocken auf der Hauptnockenwelle sowie Nocken- und Läuferverbindungen von dem Hilfsnocken aus, um die Kupplungsvorrichtung und die Nockenwellenverschiebevorrichtung zu betätigen. io.
  10. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis o, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelrandnocken,#velle im wesentlichen die Stellung einnimmt, die für gewöhnlich durch die die vordere Fangschiene (Verteilschiene) anhebende Schwingwelle der Maschine eingenommen wird, und daß die die vordere Fangschiene anhebende Scliw-iiigw-elle nach unterhalb und nach rückwärts der Platinenkopfschiene verlagert ist. i i.
  11. Doppelrandvorrichtung nach den Anspriichen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß eine atisl('>share Verriegelungsvorrichtung zwischen der Doppelrandbarre und jedem Tragarm vorgesehen ist, die ein leicht verlagerbares Element enthält, das ein Herausnehmen der Doppelrandbarre aus dem Tragarm durch den Bedienungsmann ermöglicht.
  12. 12. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Haltevorrichtung zwei seitlich konvergierende Halteflächen und eine quer liegende Verriegelungsfläche auf dem Tragarm aufweist, die entsprechend seitlich konvergierende Seitenflächen und eine Endverriegelungsfläche auf der Doppelrandbarre berühren, und ferner ein keilförmiges Verriegelungselement aufweist, das lediglich auf einem der Tragarme und der Doppelrandbarre sitzt. um sich in Längsrichtung der Doppelrandbarre zu bewegen und die Halte- und Berührungsflächen miteinander zu verkeilen.
  13. 13. Doppelralidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch.gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einstellen der Doppelrandhaken mit Bezug auf die Nadeln in Längsrichtung der Nadelreihe aus einem an dem Mittelteil der Doppelrandbarre befestigten Einstellelement besteht, das mit einem an der Maschine sitzenden Eitistellelenient zusammenarbeitet, wobei Führungselemente angeordnet sind, die miteinander nur bei einer rückliegenden Stellung der Doppelrandbarre hinsichtlich der Nadeln in Eingriff treten.
  14. 14. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Einstellung derDoppelrandbarre in Längsrichtung der Nadelreihe aus einer Flosse, die von der Doppelrandbarre in der Mitte derselben getragen wird, und aus zwei auf Abstand stehenden, auf der Maschine sitzenden Anschlägen besteht, zwischen die die Flosse tritt, um die Doppelrandwerkzeuge relativ zu den Nadeln in Arbeitsstellung zu bringen, i;.
  15. Doppelrandvorrichtung nach den AnsprIlchen i bis 1.4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, um eine Anschlagmaschenreihe aus kleinen Schleifen auf jeder zweiten Nadel zu bilden, wobei die Nadeln so eingestellt werden, daß eine Anschlagmaschenschleife von einer Größe gebildet wird, die @vesentlich kleiner ist, als sie zur Herstellung einer geNvö hnlichen \-l asche erforderlich ist, dann jede zweite Nadelfadenschleife oberhalb der normalen Preßebene abgepreßt wird und dann die abgeworfenen Nadelfadenschleifen auf den Doppelrandhaken gefangen werden.
  16. 16. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Nadelanschlagreihenpreßnocken angeordnet ist, um die Nadeln in eine Preßstellung zti bewegen, die wesentlich oberhalb der normalen Preßkantenberührungsstelle liegt, eine besondere Anschlagreihen-Maschenlängenreglervorrichtung vorgesehen ist, um die Nadeln so einzustellen, daß Anschlagreihenfadenschleifen von einer Größe gebildet werden, die wesentlich kleiner ist, als sie zur Herstellung einer gewöhnlichen Masche erforderlich ist, eine Antriebsvorrichtung für die Doppelrandbarre vorgesehen ist, um die Doppelrandhaken entsprechend einzustellen und jede zweite Nadel oder abwechselnde Nadeln im wesentlichen oberhalb der Preßkante abzupressen und dann die abgeworfenen Nadelmaschenschleifen jeder zweiten Nadel oder abwechselndeit Nadel auf die Doppelrandhaken zu legen, und eine von der Musterkette aus gesteuerte Vorrichtung vorgesehen ist, um die Doppelrandvorrichtung, den besonderen Nadelanschlagreihenpreßnocken und die besondere Anschlagreihen - lfaschenlängenreglervorrichtung zum «Yirken einer Anschlagmaschenreihe einer Doppelrandware einzuschalten.
  17. 17. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, bei der das Ende des Fadens für die Anfangsdoppelmaschenreihe in einer Fadenklemnie gehalten und der Faden den Platinen durch einen Fadenführer zugeführt wird, der aus einer an einem Ende der Nadelreihe befindlichen Ruhestellung heraus bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fadenmesser an jeder Arbeitsstelle der Maschine vorgesehen ist, uni den von der Klemme zur Ware sich erstreckenden Faden durchzutrennen, und daß Vorrichtungen zum gleichzeitigen Betätigen der verschiedenen Fadenmesser vorgesehen sind.
  18. 18. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fadenführung zwischen der Fadenklemme und dem neben dem Ende der Nadelreihe in Ruhestellung stehenden Fadenführer liegt und daß das Fadenmesser zwischen der Führung und der :Nadelreihe sich befindet. ig.
  19. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelrandfadenschneidvorrichtung besteht aus einer drehbar gelagerten Messerklinge, aus einer zum Antrieb des Messers dienenden Federeinrichtung, aus einem Riegel, der für gewöhnlich die Messerklinge in einer zurückgezogenen Stellung gegen den Druck der Feder hält, und aus einer Antriebs- und Neueinstellvorrichtung zum Schließen des Riegels.
  20. 20. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis i9, bei der eine Doppelrandstaliabzngsvorrichtung vorgesehen ist, die vor dem Wirken der Anschlagmaschenreihe in eine Neueitistellstellung bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine rückläufige Bewegung der Doppelrandstababzugsvorrichtung aus der N eueitistellung heraus das Messer schließt und daß die Vorwärtsabzugsbewegung der Doppelrandstababzugsvorrichtung das Messer neu einstellt.
  21. 21. Doppelrandvorrichtung nach den Anspi-iiclien i bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abzug der Ware besteht aus einem Doppelrandstab, aus zwei den Doppelrandstab erfassenden Haken und aus einer Doppelrandstababzugsvorrichtung, um die Haken zu veranlassen, nur einen Teil der herzustellenden Warenlänge abzuziehen, aus einem die gewirkte Ware tragenden Schlitten, der sich allgemein in Vorwärts- und Abwärtsrichtung von den Nadeln erstreckt, und aus gekehlten Abschlagplatinen, die dahin wirken, die jeweils gewirkte Maschenreihe auf die Rückseite der Nadeln zu schieben, und die mit dem Schwerkraftzug auf die Ware und mit dem Doppelrandstab zusammenarbeiten, um den Abzug der Ware weiterhin zu bewirken.
  22. 22. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 2i, bei der die Wirkwerkzeuge gekehlte Abschlagkämme aufweisen, die die Ware auf die Rückseiten der Nadeln schieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenabzugsvorrichtung folgende Einzelheiten enthält: Einen Doppelrandstab, eine Warenabzugswelle, den Doppelrandstab erfassende Werkzeuge und biegsame Verbindungen zwischen der Abzugswelle und den den Doppelrandstab erfassenden Werkzeugen, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß nur ein Teil der zu wirkenden Warenlänge in Richtung vorwärts und dann abwärts gezogen wird, und eine Warenabzugsneueinstellvorrichtung. die arbeitet, sobald die Haken eine Grenzstellung erreicht haben, um die biegsamen Verbindungsteile und die den Doppelrandstab erfassenden Werkzeuge in einer entgegengesetzten Richtung in eine Neueinstellstellung während des weiter fortgesetzten Wirkens der Ware zu bringen.
  23. 23. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenabzugsvorrichtung aus folgenden Einzelheiten besteht: Aus einer Warenabzugswelle, aus einer Doppelrandstabausriistung und biegsamen Verbindungen zwischen der Abzugswelle und der den Doppelrandstab erfassenden Einrichtungen, die so ausgebildet sind, daß sie nur einen Teil der zu wirkenden `'Ware in Richtung vorwärts und dann in Richtung abwärts abziehen, aus einem Behälter, dem der Doppelrandstab und die daran hängende Ware durch die Abzugsvorrichtung zugeführt werden, aus einer 1?inrichtung, um ein Spanndrehmoment auf die Abzugswelle in der Abzugsrichtung auszuüben, aus einer Warenabzugs-Neueinstellvorrichtung mit einer gestuften Arbeitsfolge, um die biegsametiVerbindungen,deriiDoppelrandstabunddie den Doppelrandstah erfassenden Einrichtungen in einer entgegengesetzten Richtung zu bewegen, aus einer Riegelvorrichtung, um die biegsamen Verbindungen und die den Doppelrandstab erfassenden Vorrichtungen in eine Neueinstellstellung zu führen, und aus Schließvorrichtungen, die durch weiter fortgesetzte Bewegung der biegsamen Verbindungen und der den Doppelrandstab erfassenden Einrichtungen in der Warenabzugsrichtung zum Arbeiten gebracht werden, um die Warenabzugs-Neueinstellvorrichtung zum Arbeiten zu bringen, und die hei der Rückkehr der Warenabzugsvorrichtung in Neueinstell.@ stellung die Warenabzugs-Neueinstellvorrichtung ausschalten. 2:f.
  24. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 23, bei der die Wirkelemente eine Reihe von Abschlagelementenund eine Abschlageleinentenbarre enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Antriebsvorrichtung für die Abschlagelementenbarre besteht aus einer Federeinrichtung, die die Abschlageleinentenbarre aufwärts drängt, und aus einer Einstellvorrichtung, die bewegbar ist, um die senkrechte Bewegung der Abschlagelementenbarre anschlagschlüssig zu begrenzen, wobei diese Einstellvorrichtung besteht aus Zapfen auf der Abschlagelementenbarre, aus zwei Schwinghebeln, die obere und untere Teillager für jeden Zapfen aufweisen, und aus einer Nockeneinrichtung, um die Stellungen der Schwinghebel zu regeln, so daß ein fester Träger für die Abschlagelementenbarre senkrecht in beiden Richtungen geschaffen ist und andererseits ein federgelagerter Träger für die Abschlagelementenbarre bei Abwärtsbewegung geschaffen ist.
  25. 25. Doppelrandvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung für die Abschlagelementenbarre besteht aus zwei die senkrechte Abschlagbewegung bewirkenden Schwingwellen, aus zwei Schwinghebeln, von denen je einer auf jeder Schwingwelle sitzt und obere und untere zusammenarbeitende Teillager für jeden Zapfen bildet, aus einer die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung bewirkenden Schwingwelle, aus einem von dieser Schwingwelle getragenen, aufwärts gerichteten Arm, der mit der Abschlagelementenbarre in $erührung tritt und deren Vorwärtsbewegung begrenzt, und aus Nocken- und Läuferverbindungen, um alle Schwingwellen anzutreiben, so daß ein fester Träger für die Abschlagelementenbarre in senkrechter Richtung und andererseits ein federgelagerter Träger für die Abschlagelementenbarre in Abwärtsrichtung und ferner ein federgelagerter Träger für die Abschlagelementenbarre in Vorwärtsrichtung geschaffen ist.
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