DE850672C - Vorrichtung zur Verhinderung des betruegerischen OEffnens des Gehaeuses von Zeitregistriergeraet fuer Brieftaubenwettfluege - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des betruegerischen OEffnens des Gehaeuses von Zeitregistriergeraet fuer Brieftaubenwettfluege

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DE850672C
DE850672C DESCH5442A DESC005442A DE850672C DE 850672 C DE850672 C DE 850672C DE SCH5442 A DESCH5442 A DE SCH5442A DE SC005442 A DESC005442 A DE SC005442A DE 850672 C DE850672 C DE 850672C
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DE
Germany
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housing
bolt
time registration
time
time recorder
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Expired
Application number
DESCH5442A
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English (en)
Inventor
Alfred Eugen Schlenker
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Schlenker Grusen Uhren & App F
Original Assignee
Schlenker Grusen Uhren & App F
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/22Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people in connection with sports or games
    • G07C1/26Pigeon-timing or like equipment

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung des betrügerischen Offnens des Gehäuses von Zeitregistriergerät für Brieftaubenwettflüge Weder Ploml)en@-ersclilüsse noch Deckelmarkierungen bekannter Art bieten vollkommene Sicherheit gegen betrügerisches öffnen des Gehäuses von Zeitregistriergeräten für Brieftaubenwettflüge anläßlich von WettheNverben.
  • Es sind bisher schon Einrichtungen getroffen worden, weldie gestatten, den Nachweis des betrügerischen Öffnens solcher Geräte eindeutig zu führen. Zu diesem Zweck sind jedoch schriftliche Aufzeichnungen notwendig, welche jedoch mitunter als lästig empfunden werden und unter Umständen auch Fehlerquellen sein können.
  • Demgegenüber wird durch den Gegenstand der Erfindung das betrügerische öffnen des Gehäuses von Zeitregistriergerät für Brieftaubenwettflüge an sich verhindert.
  • Gekennzeichnet ist der Erfindungsgegenstand dadurch, daß mit dem Zuklappen der beiden Zeitregistriergerät,ge,liäuseteile ein durch UhrNverk gesteuerter Riegel für eine einstellbare Zeitdauer ein Aufklappen der Zeitregistriergerätge'häuseteile verhindert.
  • Ein -,I#,usfü@hrungsbeispiel ist zeichnerisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Gegenstand der Erfindung in Seitenansicht in Form eines Längsschnittes durch das Zeitregistriergerätgehäuse; Abb. 2 ist eine Teilansicht des Erfindungsgegenstandes im Aufriß; Abb.3 stellt eine Einzelheit des Gegenstandes der Erfindung im Grundriß dar.
  • Im Zeitregistriergerätgehäuseunterteil i ist das Uhrwerk 2, wie bei Zeitregistriergeräten für Brieftautbenwettflüge üblich, durch Schraubverbindung 3, ,4 'befestigt. Mit Odem fest mit dem Federhaus 5 verbundenen Trieb 6 kämmt das auf dem Bolzen 7, welcher in der Pilatine 8 befestigt ist, g°-lagerte Zahnrad g. Mit dem Zahnrad 9 fest verbunden ist das Zahnrad- io. Die Schließe ii hält Zahnrad 9 und, Zahnrad 12 in Reibungsverbindung. Mit dem Zahnraid 12 kämmt das Zahnrad 13, welches fest mit der Tageseinstellwelle 14 verbunden ist. Im Eingriff reit -dsm Zahnrad io ist das Zahnrad 15, dessen Zähnezahl genau derjenigen des Zahnrades 13 entspricht. Auch die Zähnez ,hilen der Zahnräder io und 12 sind gleich groß. Die Blattfeder 16 hält das Zahnrad 15 in Reibungsverbindung mit dem Ansatz 17 der Welle 18, auf welcher das Zahnrad 15 gelagert ist. Fest mit der Welle 18 ist auch d,ie Aufwiokelrolle ig verbunden. An der Außenseite des Flansches 22 der Aufwickelrolle ig befindet sich der Stift 20, welcher in die Ausbohrung 21 in der Platine 8 des Uhrwerks 2 eintaucht. Mit der Platine 8 ist ider Stift 23 vernietet. Der Stift 23 dient dem Stift 20 als Anschlag. Er erlaubt der Aufwickelrolle ig bzw. der Welle 18 eine Drehung um nicht ganz 36o°. Am Umfang der Aufwickelrolle ig ist zwischen den Flanschen 22, 22' ein biegsames Verbindungsglied, das beispielsweise ein Stahlband 24 seinkann, vernietet. Ebenso wieder Federstift 25 sind die Wellen 14, i8 .in den Uhrwerksplatinen 8, 8' gelagert. Auch die Welle 26, welche mit der Leitrolle 27 aus einem Stück besteht, ist in Aden Platinen 8, 8' gelagert. Von der Aufwickelrolle ig wird das Stahlhand 24 über die Leitrolle 27 auf die Seitenplatine 28 geführt. Am Ende 29 des Stahlbandes 24 ist eine Lasche 30 mittels Nieten 31, 32 befestigt. Durch dlie Bohrung 33 in der Lasche 30 greift die Rändelschraube 34. Die Seitenplatine 28 ist Mittels Schrauben 35, 35' auf den Pfeilern 36, 36' des Uhrwerkes 2 befestigt. Unter einem mit der Seitenplatine 28 verschraubten Führungskolben 37 ist der Riegel 38 in Längsrieftung .leicht beweglich geführt. Eine weitere Führung erhält der Riegel 38i durch eine Ansatzschraube 39, welche in einem in der Seitenplatine 28 befindlichen Schlitz 40, welcher auch ,die Längsbewegung des Riegels 38 (beidseitig begrenzt, gleitet und mit dem Riegel 38 verschraubt ist. Im Führungskloben 37 ist das Pföstchen 41 .und im Riegel 38 das Pföstchen 42 vernietet. Die Wendelfeder 43 ist mit ihren äsen 44, 44 an den Pföstchen 42, 41 eingehängt. Der Riegel 38 besitzt eine lineare Skala 46 mit sieben Gewindelöchern o, 1, 1I, III, IV, V, VI. Auf der Seitenplatine 28 ist eine gleiche Skala46' spiegelbildlich eingraviert. Mittels Rändelschraube 34 wird das Stahlband 24 so weit gegen den Riegel 38 zu ausgezogen, bis der Stift 20 an der Aufwickelrolle ig am Stift 23 in der Platine 8 anliegt. Dann wird der Riegel 38 zurückgeschoben und wahlweise die Rändelschraube 34 in eines der Gewindelöcher o bis VI eingeschraubt. Die Welle 18 macht in sieben Tagen eine Umdrehung, und die Gewindelöcher o bis `'I sind so angeordnet, da.ß der Riege:- 38 nach null, eins, zwei, drei us.f. Tagen mit der Ansatzschraube 39 am hinteren Ende des Schlitzes 4o anschlägt, je nachdem, in welches Gewindeloch o .bis VI die Rändelschraube 34 eingeschraubt worden ist. Ist also beispielsweise die Rändelsdhrauil-#e 34 in das Gewinde-lieb IV eingeschraubt worden, so ist nach Ablauf von vier Tagender Riegel 38 vom Stahlband 24 bis zum Anschlag nach links 7jurückgezogen. Entsprechend der Einstellung der RändelsChrauhe 34 zeigt jeweils die Abschräg@ung 45 am Riegel 38 auf der Skala 46' auf die entsprechende Zahl IV.
  • Am Zeitregistriergerätgelhäuseabertei147 ist das Winkelstück 48 :mit Schrauben 49, 49' befestigt. Das Wlnkelstllck 48 trägt die Klinke 5o, welche auf der Ansatzschraube 57 drehbar gelagert ist und von der Feder 51 gegen den Anschlagstift 52 gezogen wird. Die Klinke 5o hat eine Gleitfläche 53 und eine Sperrfläche 54.
  • Die Wirkungsweise aderbeschriebenen Einrichtung ist nun folgende: Wirddas Zeitregistriergerätgahäuseoberteil 47 um die Scharniere 55, 55' gegen das Zeitregistriergerätgehäuseunterteil i geklappt, nachdem i. :in (bekannter und üblicher Weise das Zeitregistr@iergerät eingestellt ist und 2. das Stahlband 24,mittels Rändelschraube 34 am Riegel 38 in einem der Gmvindelöoher I (bis VI befestigt ist, so berührt zunächst die Gleitfläche 53 die aus (lern Führungskloben 37 hervortretende Nase 56 des Riegels 38. Beim weiteren Zusammenklappen von Zeitregistriergerätgehäuseoberteil 47 rund Zeitre.gistr.iergerätgehäuseunterteil i wird die Klinke 50 um die Ansatzschraube 57 vom Anschlagstift 52 w-eg durch die Wirkunis der schrägen Gleitfläche 53 verschwenkt, bis schließlich die Gleitfläche 53 unter-'halb der Nase 56 des Riegels 38 liegt und demzufolge die Klinke 50 durch die Kraft der Feder 51 wieder an den Anschlagstift 52 zurückschwingen kann. Die Sperrfläche 54 liegt jetzt unter der Nase 56 des Riegels 38. Das Zeitregistriergerätgehäuseoberteil 47 -kann infolgedessen so lange nicht mehr zurückgeklappt werden, his der Riegel 38 die Sperrfläche 54 wieder freigibt. Da .dieser Zeitpunkt nun so gewählt werden kann, daß er erst dann eintritt, wenn der Wettbewerb >bestimmt abgeschlossen ist, sind keinerlei betrügerische Eingriffe im Geräteinnern mehr möglich.
  • Selbstverständlich könnte die Steuerung des Riegels 38 auch von einem gesonderten Antriebsaggregat unabhängig vorn eigentlichen Zeitregistriergeräteuhrwerk 2 aus erfolgen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen. Ebenso könnte (das Stahlband 2-1 durch eine Saite, eine Kette, eine Schnur oder hei Verwendung eines entsprechenden Räderwerkes durch eine Zahnstange ersetzt werden. Außer dem erfindungsgemäß gestalteten Verschluß kann natürlich auch noch ein Ver.schluß der üblichen iundi <bekannten Art zusätzlich am Zeitregistriergerätgehäuse angebracht sein.

Claims (4)

  1. PATJENTA\SPRCCIIE: i. Vorrichtung zur Verhinderung des 1>etrügerischen Öffners des Gehäuses von Zeitregistriergerät für Brieftau-benwettflüge, dadurch gekennzeichnet, d@aß mit ,dem Zuklappen der beiden Zeitregistriergerätgehäuseteile (1, 47) ein durch Uhrwerk (2) gesteuerter Riegel (38) für eine einstellbare Zeitdauer ein :@tifklaplrett der Zeitregistriergerätgeliäuseteile verhindert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gek ennzeichnet, daß der sch Fieberartig ausgebildete, durch die Kraft der Wendelfeder (43) in Sperrstellung gezogene, auf der mit zwei Uhrwerkslifeilertt (36. 36') verschraubten Seitenplatine (28) gelagerte Riegel (38), welcher in ausgefahrenem Zustande lxi geschlossenem Zeitregistriergerät;gehäuse (1, 47) über der Sperrfläche (54) der am Zeitregistriergerät-geliäuseoberteil (47) befestigten Klinke (5o) liegt, durch ein biegsames Verbindungsglied (24) mit der annähernd um 36o° drehbaren, mit dem Feder-Matt: (;) des am Zeitregistriergerätgehäuseunterteil (i) befestigten Uhrwerkes (2) über Rutschkupplung (16) und Zahngetriebe (6, g, io, 15) kraftschlüssig verbundenen Aufwickelrolle (ig) gekuppelt ist.
  3. 3. Vorriclhtung nach Ansprn oh i und 2, @dadUrch gekennzeichnet, diaß Riegel (38) und Klinke (5o) aus antimagnetischem Werkstoff bestehen. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i his 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß Riegel (38) und Seitenplatine (28) korrespondierende, spiegelbildlich angeordnete Einstellskalen (46,-16') aufweisen.
DESCH5442A 1950-12-12 1950-12-12 Vorrichtung zur Verhinderung des betruegerischen OEffnens des Gehaeuses von Zeitregistriergeraet fuer Brieftaubenwettfluege Expired DE850672C (de)

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