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Vorrichtung zur Verhinderung des betrügerischen Offnens des Gehäuses
von Zeitregistriergerät für Brieftaubenwettflüge Weder Ploml)en@-ersclilüsse noch
Deckelmarkierungen bekannter Art bieten vollkommene Sicherheit gegen betrügerisches
öffnen des Gehäuses von Zeitregistriergeräten für Brieftaubenwettflüge anläßlich
von WettheNverben.
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Es sind bisher schon Einrichtungen getroffen worden, weldie gestatten,
den Nachweis des betrügerischen Öffnens solcher Geräte eindeutig zu führen. Zu diesem
Zweck sind jedoch schriftliche Aufzeichnungen notwendig, welche jedoch mitunter
als lästig empfunden werden und unter Umständen auch Fehlerquellen sein können.
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Demgegenüber wird durch den Gegenstand der Erfindung das betrügerische
öffnen des Gehäuses von Zeitregistriergerät für Brieftaubenwettflüge an sich verhindert.
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Gekennzeichnet ist der Erfindungsgegenstand dadurch, daß mit dem Zuklappen
der beiden Zeitregistriergerät,ge,liäuseteile ein durch UhrNverk gesteuerter Riegel
für eine einstellbare Zeitdauer ein Aufklappen der Zeitregistriergerätge'häuseteile
verhindert.
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Ein -,I#,usfü@hrungsbeispiel ist zeichnerisch dargestellt.
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Abb. i zeigt den Gegenstand der Erfindung in Seitenansicht in Form
eines Längsschnittes durch das Zeitregistriergerätgehäuse; Abb. 2 ist eine Teilansicht
des Erfindungsgegenstandes im Aufriß; Abb.3 stellt eine Einzelheit des Gegenstandes
der Erfindung im Grundriß dar.
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Im Zeitregistriergerätgehäuseunterteil i ist das Uhrwerk 2, wie bei
Zeitregistriergeräten für Brieftautbenwettflüge üblich, durch Schraubverbindung
3, ,4 'befestigt. Mit Odem fest mit dem Federhaus 5 verbundenen Trieb 6 kämmt das
auf dem
Bolzen 7, welcher in der Pilatine 8 befestigt ist, g°-lagerte
Zahnrad g. Mit dem Zahnrad 9 fest verbunden ist das Zahnrad- io. Die Schließe ii
hält Zahnrad 9 und, Zahnrad 12 in Reibungsverbindung. Mit dem Zahnraid 12 kämmt
das Zahnrad 13, welches fest mit der Tageseinstellwelle 14 verbunden ist. Im Eingriff
reit -dsm Zahnrad io ist das Zahnrad 15, dessen Zähnezahl genau derjenigen des Zahnrades
13 entspricht. Auch die Zähnez ,hilen der Zahnräder io und 12 sind gleich groß.
Die Blattfeder 16 hält das Zahnrad 15 in Reibungsverbindung mit dem Ansatz 17 der
Welle 18, auf welcher das Zahnrad 15 gelagert ist. Fest mit der Welle 18 ist auch
d,ie Aufwiokelrolle ig verbunden. An der Außenseite des Flansches 22 der Aufwickelrolle
ig befindet sich der Stift 20, welcher in die Ausbohrung 21 in der Platine 8 des
Uhrwerks 2 eintaucht. Mit der Platine 8 ist ider Stift 23 vernietet. Der Stift 23
dient dem Stift 20 als Anschlag. Er erlaubt der Aufwickelrolle ig bzw. der Welle
18 eine Drehung um nicht ganz 36o°. Am Umfang der Aufwickelrolle ig ist zwischen
den Flanschen 22, 22' ein biegsames Verbindungsglied, das beispielsweise ein Stahlband
24 seinkann, vernietet. Ebenso wieder Federstift 25 sind die Wellen 14, i8 .in den
Uhrwerksplatinen 8, 8' gelagert. Auch die Welle 26, welche mit der Leitrolle 27
aus einem Stück besteht, ist in Aden Platinen 8, 8' gelagert. Von der Aufwickelrolle
ig wird das Stahlhand 24 über die Leitrolle 27 auf die Seitenplatine 28 geführt.
Am Ende 29 des Stahlbandes 24 ist eine Lasche 30 mittels Nieten 31, 32 befestigt.
Durch dlie Bohrung 33 in der Lasche 30 greift die Rändelschraube 34. Die
Seitenplatine 28 ist Mittels Schrauben 35, 35' auf den Pfeilern 36, 36' des Uhrwerkes
2 befestigt. Unter einem mit der Seitenplatine 28 verschraubten Führungskolben 37
ist der Riegel 38 in Längsrieftung .leicht beweglich geführt. Eine weitere Führung
erhält der Riegel 38i durch eine Ansatzschraube 39, welche in einem in der Seitenplatine
28 befindlichen Schlitz 40, welcher auch ,die Längsbewegung des Riegels 38 (beidseitig
begrenzt, gleitet und mit dem Riegel 38 verschraubt ist. Im Führungskloben 37 ist
das Pföstchen 41 .und im Riegel 38 das Pföstchen 42 vernietet. Die Wendelfeder 43
ist mit ihren äsen 44, 44 an den Pföstchen 42, 41 eingehängt. Der Riegel 38 besitzt
eine lineare Skala 46 mit sieben Gewindelöchern o, 1, 1I, III, IV, V, VI. Auf der
Seitenplatine 28 ist eine gleiche Skala46' spiegelbildlich eingraviert. Mittels
Rändelschraube 34 wird das Stahlband 24 so weit gegen den Riegel 38 zu ausgezogen,
bis der Stift 20 an der Aufwickelrolle ig am Stift 23 in der Platine 8 anliegt.
Dann wird der Riegel 38 zurückgeschoben und wahlweise die Rändelschraube 34 in eines
der Gewindelöcher o bis VI eingeschraubt. Die Welle 18 macht in sieben Tagen eine
Umdrehung, und die Gewindelöcher o bis `'I sind so angeordnet, da.ß der Riege:-
38 nach null, eins, zwei, drei us.f. Tagen mit der Ansatzschraube 39 am hinteren
Ende des Schlitzes 4o anschlägt, je nachdem, in welches Gewindeloch o .bis VI die
Rändelschraube 34 eingeschraubt worden ist. Ist also beispielsweise die Rändelsdhrauil-#e
34 in das Gewinde-lieb IV eingeschraubt worden, so ist nach Ablauf von vier
Tagender Riegel 38 vom Stahlband 24 bis zum Anschlag nach links 7jurückgezogen.
Entsprechend der Einstellung der RändelsChrauhe 34 zeigt jeweils die Abschräg@ung
45 am Riegel 38 auf der Skala 46' auf die entsprechende Zahl IV.
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Am Zeitregistriergerätgelhäuseabertei147 ist das Winkelstück 48 :mit
Schrauben 49, 49' befestigt. Das Wlnkelstllck 48 trägt die Klinke 5o, welche auf
der Ansatzschraube 57 drehbar gelagert ist und von der Feder 51 gegen den
Anschlagstift 52 gezogen wird. Die Klinke 5o hat eine Gleitfläche 53 und eine Sperrfläche
54.
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Die Wirkungsweise aderbeschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Wirddas Zeitregistriergerätgahäuseoberteil 47 um die Scharniere 55, 55' gegen das
Zeitregistriergerätgehäuseunterteil i geklappt, nachdem i. :in (bekannter und üblicher
Weise das Zeitregistr@iergerät eingestellt ist und 2. das Stahlband 24,mittels Rändelschraube
34 am Riegel 38 in einem der Gmvindelöoher I (bis VI befestigt ist, so berührt zunächst
die Gleitfläche 53 die aus (lern Führungskloben 37 hervortretende Nase 56 des Riegels
38. Beim weiteren Zusammenklappen von Zeitregistriergerätgehäuseoberteil 47 rund
Zeitre.gistr.iergerätgehäuseunterteil i wird die Klinke 50 um die Ansatzschraube
57 vom Anschlagstift 52 w-eg durch die Wirkunis der schrägen Gleitfläche 53 verschwenkt,
bis schließlich die Gleitfläche 53 unter-'halb der Nase 56 des Riegels 38 liegt
und demzufolge die Klinke 50 durch die Kraft der Feder 51 wieder an den Anschlagstift
52 zurückschwingen kann. Die Sperrfläche 54 liegt jetzt unter der Nase 56 des Riegels
38. Das Zeitregistriergerätgehäuseoberteil 47 -kann infolgedessen so lange nicht
mehr zurückgeklappt werden, his der Riegel 38 die Sperrfläche 54 wieder freigibt.
Da .dieser Zeitpunkt nun so gewählt werden kann, daß er erst dann eintritt, wenn
der Wettbewerb >bestimmt abgeschlossen ist, sind keinerlei betrügerische Eingriffe
im Geräteinnern mehr möglich.
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Selbstverständlich könnte die Steuerung des Riegels 38 auch von einem
gesonderten Antriebsaggregat unabhängig vorn eigentlichen Zeitregistriergeräteuhrwerk
2 aus erfolgen, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen. Ebenso könnte
(das Stahlband 2-1 durch eine Saite, eine Kette, eine Schnur oder hei Verwendung
eines entsprechenden Räderwerkes durch eine Zahnstange ersetzt werden. Außer dem
erfindungsgemäß gestalteten Verschluß kann natürlich auch noch ein Ver.schluß der
üblichen iundi <bekannten Art zusätzlich am Zeitregistriergerätgehäuse angebracht
sein.