DE851994C - Vorrichtung zum Herstellen gefaerbter Spinnmassen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen gefaerbter Spinnmassen

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DE851994C
DE851994C DEP626A DE0000626A DE851994C DE 851994 C DE851994 C DE 851994C DE P626 A DEP626 A DE P626A DE 0000626 A DE0000626 A DE 0000626A DE 851994 C DE851994 C DE 851994C
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DE
Germany
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spinning
pump
line
solution
feed
Prior art date
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Expired
Application number
DEP626A
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English (en)
Inventor
Eugen Dipl-Ing Abele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phrix Werke AG
Original Assignee
Phrix Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE851994C publication Critical patent/DE851994C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head
    • D01D1/065Addition and mixing of substances to the spinning solution or to the melt; Homogenising
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/313Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/313Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit
    • B01F25/3132Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit by using two or more injector devices

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen gefärbter Spinnmassen Zur Herstellung gefärbter Kunstseide ist es bekannt, der Spinnlösung Pigmente vor dem Spinnen einzuverleihen. Es war jedoch in der Praxis bisher kaum möglich, eine wirklich gleichmäßige Verteilung des Pigments in der Spinnlösung zu erzielen. Bei der großen Feinheit der Kunstseidefäden und dem praktisch ununterbrochenen Spinnvorgang machen sich jedoch schon geringe Farbunterschiede in den Fäden unliebsam bemerkbar. Eine Großherstellung gefärbter Viskose ist andererseits praktisch nicht lohnend, da die Anforderungen an die verschiedenen Farbtönungen oft wechseln. Es muß also die gewünschte Färbung mit einem kleinen Mischaggregat erzielbar sein, um nicht bei einem Farbwechsel große Spülverluste durch Reinigen der Mischanlage zu erhalten.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die all diesen Anforderungen entspricht und bei Verarbeitung verhältnismäßig kleiner Viskosemengen eine vollständig gleichmäßige Färbung der erzielten Fäden, auch bei lang andauerndem Spinnvorgang, zu erreichen gestattet. Die Anwendung der Vorrichtung ist natürlich nicht auf Viskose beschränkt, sondern kann ebenso gut bei Kupferseide, Azetatseide oder den neuerdings viel verwendeten vollsynthetischen Spinnmassen angewendet werden. Gemäß der Erfindung. ist in die Leitung für die Spinnflüssigkeit eine Einspritzvorrichtung eingebaut, welche aus mehreren, mit zahlreichen feinen Austrittsöffnungen versehenen Verteilerrohren besteht, denen eine konzentrierte Farblösung, vorteilhaft von mindestens zwei Seiten, zugeführt wird. Außer dieser Einspritzvorrichtung sind vorteilhaft ein oder mehrere durchlochte Prallbleche in die Spinnleitung eingebaut, welche die Spinnlösung in einzelne kleine Ströme unterteilen, die sich hinter dem Prallblech wieder zusammenschließen, wodurch die Mischwirkung vervollständigt wird. Um die Verteilung der Spinnlösung noch zu verbessern, kann in der Mitte des Prallbleches ein Verteilungskegel angeordnet sein, der die strömende Spinnlösung zu weiterer Durchmischung zwingt.
  • U m die Randzonen des Spinnlösungsstromes besonders intensiv mit der Pigmentlösung zu versorgen, kann weiterhin um die Spinnleitung ein Ringrohr angeordnet sein, welches durch kurze Zwischenrohre mit der Spinnleitung verbunden ist, wobei die konzentrierte Farblösung dem Ringrohr, zweckmäßig von mehreren Seiten, zugeführt wird.
  • In einem erweiterten Teil der Spinnleitung kann weiterhin noch ein Flügelmischer eingebaut sein, der die Spinnlösung nochmals in größeren Partien durcheinandermischt. Hinter diesem Mischer können dann noch weitere Prallbleche zur Homogenisierung der Spinnlösung angeordnet sein.
  • Die Spinnlösung wird der gesamten Mischvorrichtung durch eine Zubringerpumpe zugeführt und von einer am Ende der Mischvorrichtung angeordneten Abgangspumpe abgezogen. Die Geschwindigkeiten der Zubringer- und der Abgangspumpe müssen so aufeinander abgestellt sein, daß die in der Mischvorrichtung der Spinnlösung zugeführte Menge an konzentrierter Farblösung von der strömenden Spinnlösung aufgenommen werden kann, ohne daß sich der Druck in der Leitung erhöht. Die Abgangspumpe muß also ein etwas größeres Fördervermögen als die Zubringerpumpe haben. Zur Kontrolle der Druckverhältnisse in der Mischvorrichtung kann ein Manometer vorgesehen sein. Besonders vorteilhaft ist es, den Antrieb der Zubringerpumpe mit demjenigen der Abgangspumpe zwangsläufig zu koppeln; dabei ist es besonders empfehlenswert, auch die Dosierungspumpe, welche die konzentrierte Farblösung der Mischeinrichtung zuführt, mit dem Antrieb der beiden obenerwähnten Förderpumpen zwangsläufig zu koppeln. Auf diese Weise lädt sich auf Grund einmaliger Einstellung der verschiedenen Fördergeschwindigkeiten der Pumpen zueinander der Druck in der Mischvorrichtung stets konstant halten.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i die gesamte Mischvorrichtung im Schnitt; Fig. 2 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Längsschnitt durch die Einspritzvorrichtung; Fig.3 zeigt die Einspritzvorrichtung im Querschnitt; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch ein Prallblech ; Fig. 5 zeigt das gleiche im Längsschnitt; Fig.6 veranschaulicht den sogenannten Randzonenversorger.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Leitung i, in die zu Beginn die Zubringerpumpe 2 eingebaut ist. Hinter der Zubringerpumpe befindet sich die Einspritzvorrichtung 3, der die konzentrierte Farblösung durch zwei Leitungen 4 und 4a (vgl. Fig. 2) zugeführt wird. Die Einspritzvorrichtung besteht aus einem Kernrohr 5, an dem sich verschiedene Abzweigungen 6, 6° usw. befinden, die mit Löchern 7 versehen sind. Aus diesen tritt die konzentrierte Farbstofflösung in feiner Verteilung in die Spinnlösung ein.
  • Hinter der Einspritzvorrichtung 3 sitzt ein Prallblech 8, welches (vgl. Fig. 4) mit Löchern 9 versehen ist. In der Mitte trägt dieses Prallblech einen Verteilungskegel io (vgl. Fig. 3), dessen Spitze dem Strom der Spinnlösung entgegengerichtet ist.
  • Hinter dem Prallblech 8 befindet sich der sogenannte Randzonenversorger. Dieser besteht (vgl. Fig. 6) aus einem Ringrohr i i, welches durch Verbindungsrohre i2, 12a USW. mit der Leitung i durch Öffnungen 13,13° USW. in Verbindung steht. Dem Ringrohr ii wird die konzentrierte Farblösung, vorteilhaft von mehreren Seiten, durch die Leitungen 14, 14a zugeführt.
  • Die beiden Zuführungsleitungen 4 und 14 für die konzentrierte Farblösung werden über eine gemeinsame Leitung 15 von einer Dosierungspumpe 16 gespeist, die beispielsweise eine einfache Zahnradpumpe sein kann.
  • Nach Zwischenschaltung einesweiteren Prallbleches 8' ist der Leitungsquerschnitt bei 17 erweitert. In diesem erweiterten Teil befindet sich ein Flügelmischer 18, der auch durch eine beliebige andere Misch- oder Rührvorrichtung, beispielsweise eine mit Mischwalzen arbeitende Vorrichtung, ersetzt werden kann.
  • Am Schluß der Leitung befindet sich die Abgangspumpe i9, welche mit etwas größerer Geschwindigkeit als die Zubringerpumpe 2 fördert. Gegebenenfalls können vor und hinter der Abgangspumpe noch weitere Prallbleche 8", 8"' usw. eingeschaltet sein. Der Antrieb der Zubringer-, der Abgangs- und der Dosierungspumpe ist bei der Ausführungsform gemäß der Zeichnung zwangsläufig miteinander gekuppelt, und zwar erfolgt der Antrieb von einer gemeinsamen Welle 2o durch Ketten- oder Riemenantrieb, wobei die Größe der Riemenscheiben oder der Kettenräder entsprechend gewählt ist. Der Antrieb der Welle 2o kann ,in beliebiger Weise über einen Motor mit Vorgelege erfolgen.
  • Der Einfachheit halber kann auch der Antrieb des Mischers 18 von dieser gemeinsamen Welle 2o aus durch eine weitere Ketten- oder Riemenübertragung erfolgen.
  • Wenn die Fördergeschwindigkeit der Abgangspumpe der Fördermenge der Zubringerpumpe und der Dosierungspumpe zusammen entspricht, bleibt der Druck in der Spinnleitung i stets konstant, wie sich aus der Anzeige des an die Leitung i anschließenden Manometers 21 ergibt. Bei der praktischen Anwendung der neuen Vorrichtung wird am einfachsten zunächst in einem kleinen Rührkessel eine konzentrierte Rohmischung einer kleinen Menge Spinnlösung mit der erforderlichen Farbstoffmenge hergestellt. Diese Lösung wird dann durch die Leitung 22 der Dosierungspumpe zugeführt und über die Speiseleitung 15 den Einspritzsystemen zugeführt.
  • Die zu färbende Viskose wird aus der Viskosehauptleitung 23 durch eine Abzweigeleitung 24 über ein Ventil 25 der Mischvorrichtung zugeführt und verläßt diese völlig homogen gefärbt durch die Leitung 26, welche über ein oder mehrere kleine Spinnkessel unmittelbar zur Spinnmaschine führt. Durch die mit Ventil 27 versehene Abzweigung 28 kann die Mischvorrichtung in kürzester Zeit entleert werden. Die neue Vorrichtung ist äußerst handlich und bedarf, praktisch keiner Wartung. Durch eine Veränderung der Drehzahl der Antriebswelle 20 ist man ohne weiteres in der Lage, eine, zwei oder mehrere Spinnmaschinen mit der gefärbten Spinnflüssigkeit zu versorgen. Infolge ihrer handlichen Bauart ist der Verlust an gefärbter Spinnlösung beim Reinigen bzw. Umstellen der Einrichtung auf einen anderen Farbton gering und schnell durchzuführen. Die Farbgleichmäßigkeit der erzielten Produkte ist stets einwandfrei.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen gefärbter Spinnmassen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung für die Spinnflüssigkeit eine Einspritzeinrichtung eingebaut ist, welche aus mehreren, mit zahlreichen feinen Austrittsöffnungen (7) versehenen Verteilerrohren (6) besteht, denen die konzentrierte Farblösung vorteilhaft von mindestens zwei Seiten zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Einspritzvorrichtung ein oder mehrere durchlochte Prallbleche (8) in die Spinnleitung (i) eingebaut sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallblech (8) in der Mitte einen Verteilerkegel (io) für die strömende Spinnlösung trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Einspritzeinrichtung und gegebenenfalls dein oder den Prallblechen ein die Spinnleitung (i) umgebendes Ringrohr (ii) vorgesehen ist, das durch kurze Zwischenrohre (i2) mit der Spinnleitung (i) verbunden ist und dem die Farblösung zweckmäßig von mehreren Seiten zugeführt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zweckmäßig erweiterten Teil (i7) der Spinnleitung weiterhin ein Mischer (i8) eingebaut ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerpumpe (2) für die ungefärbte und die Abgangspumpe (i9) für die gefärbte Spinnlösung zwangsläufig miteinander gekuppelt sind, wobei die Fördergeschwindigkeit der Abgangspumpe (i9) auf die gemeinsame Förderleistung der Zubringerpumpe (2) und der Dosierungspumpe (i6) für die konzentrierte Farblösung eingestellt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antrieb für die Zubringer- und die Abgangspumpe auch der Antrieb der Dosierungspumpe (i6) für den Farbzulauf sowie gegebenenfalls der Antrieb des Mischers (i8) gekuppelt sind.
DEP626A 1950-01-21 1950-01-22 Vorrichtung zum Herstellen gefaerbter Spinnmassen Expired DE851994C (de)

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DE289335X 1950-01-21
DEP626A DE851994C (de) 1950-01-21 1950-01-22 Vorrichtung zum Herstellen gefaerbter Spinnmassen

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DE851994C true DE851994C (de) 1952-10-09

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DEP626A Expired DE851994C (de) 1950-01-21 1950-01-22 Vorrichtung zum Herstellen gefaerbter Spinnmassen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086851B (de) * 1953-04-17 1960-08-11 Algemene Kunstzijde Unie Nv Vorrichtung zum Einverleiben einstellbarer Fluessigkeitsmengen in eine viscose Spinnloesung
DE1279655B (de) * 1964-02-26 1968-10-10 Gewerk Eisenhuette Westfalia Mischgeraet fuer in Hydraulikanlagen verwendete Druckfluessigkeiten
DE1287561B (de) * 1961-06-08 1969-01-23 Fmc Corp Gasfilter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086851B (de) * 1953-04-17 1960-08-11 Algemene Kunstzijde Unie Nv Vorrichtung zum Einverleiben einstellbarer Fluessigkeitsmengen in eine viscose Spinnloesung
DE1287561B (de) * 1961-06-08 1969-01-23 Fmc Corp Gasfilter
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