DE85251C - - Google Patents

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DE85251C
DE85251C DENDAT85251D DE85251DA DE85251C DE 85251 C DE85251 C DE 85251C DE NDAT85251 D DENDAT85251 D DE NDAT85251D DE 85251D A DE85251D A DE 85251DA DE 85251 C DE85251 C DE 85251C
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door
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DENDAT85251D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M7/00Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Feuerthür.
Die Erfindung betrifft eine Thür für Kesselfeuerungen und andere Feuerherde, welche derart bezüglich ihres Bewegungsmechanismus eingerichtet ist, dafs derselbe durch etwaige Eigenbewegung des Kessels oder Herdes, wie solche bei Schiffsdampfkesseln auftritt, nicht beeinflufst werden kann.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Feuerthür,
Fig. 2 ein Verticalschnitt derselben bei normaler Verschlufslage und
Fig. 3 ebenfalls ein Verticglschnitt, welcher aber die Thür in der Hub- oder Oeffnungslage zeigt.
Die Feuerthür A ist auf der Innenseite mit der gewöhnlichen Schutzplatte J versehen. Auf der Fläche der Thür A wird ein vorspringender Arm B (oder, wenn nöthig, mehrere solche) mit bogenförmigem Schlitz b befestigt. Eine als eine Art Kurbelzapfen zwischen den beiden Kurbelarmen D D gehaltene, somit einer Schwingbewegung fähige Querstange C reicht durch den Schlitz b hindurch; die Schwingzapfen E E der zugleich mit Daumenläufen versehenen Kurbelarme D D werden in den seitlich angeordneten Lagern G G aufgenommen. Auf den Kurbelschwingzapfen, die auch unmittelbar von dem abgekröpften Ende der Stange C gebildet sein können, sind jenseits der Lager Gegengewichte / angeordnet,. um in der ungefähren Winkellage nach Fig. 2 dem Gewicht der Feuerthür A das Gleichgewicht zu halten und jeder unbeabsichtigten Abklappung infolge der Schiffsbewegung entgegenzuwirken.
Legt man die Gegengewichte II nach aufsen um, so erfährt die Stange C eine entsprechende RUckwärtsschwingung um die Kurbelzapfen EE, wodurch diese Stange C an der den Schlitz b oben begrenzenden Führungsfläche anzugreifen veranlafst wird und die Thür zunächst in die bei Fig. 3 punktirt gezeichnete Lage zieht. Hierdurch gelangt die Schutzplatte J aus dem Bereich der Feuerungsöffnung. Bei Weiterdrehung der Arme D D nebst Stange C wird die nunmehr auf dieser hängende Feuerthür A in einem geringen Maafse zunächst vertical gehoben, alsdann in mehr oder weniger elliptischer Bahn emporbewegt, so dafs die Feuerungs- · öffnung unterhalb ■ freigelegt und zur Beschickung zugänglich gemacht wird.
Während der zuletzt angegebenen Bewegung stützt sich die Thür an den convexen Widerlager- oder Daumenflächen der Kurbelarme D D (Fig. 3) und die Endstellung wird dadurch bestimmt, dafs der Innenrand mit den Anschlägen oder Vorsprüngen K am Thürrahmen H in Berührung kommt und so die weitere Ueberkippdrehung ausgeschlossen wird.
In Fällen, wo auf Raumersparnifs Rücksicht genommen werden mufs, kann man einfach gerade Kurbelarme bezw. solche ohne daumenförmig begrenzte Stützflächen anordnen.
Der Schliefsvorgang ist die einfache Umkehrung des beschriebenen Oeffnungsvorganges.
In der Zeichnung ist noch dargestellt, wie an den Kurbelarmen D D oder damit verbundenen Theilen Anschläge L angebracht sein können, welche beim Rande der Büchse
des (oben offenen) Lagers G vorbeigreifen und hierdurch Hülfsmittel sind, um die Zapfen EE in ihrem Sitz zu halten.
Damit die Thürbewegung statt unter Handangriff der Gegengewichte mittelst einer Schaufel oder eines ähnlichen Werkzeuges leicht veranlafst werden kann, wird zweckmäfsig ein Ansatzstück M auf der Thür befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerthür, dadurch gekennzeichnet, dafs sie an einer durch einen Schlitzarm (B) hindurchführenden Querstange (C) aufgehängt ist, welche vermöge ihrer Verbindung mit Kurbelarmen um eine Kurbelachse schwingend bezw. umlegbar angeordnet und mit Gegengewichten versehen ist, so dafs die Thür durch Abklappen von der Feuerungsöffnung und Heben geöffnet bezw. umgekehrt geschlossen werden kann und in jeder Lage unabhängig von'etwaigen Bewegungen verharrt, wobei die convexen Widerlagerflächen der Kurbelarme D D zur Stützung der Thür in den Hublagen dienen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746209C (de) * 1940-11-13 1944-06-05 Demag Elektrostahl G M B H Lichtbogenschmelzofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746209C (de) * 1940-11-13 1944-06-05 Demag Elektrostahl G M B H Lichtbogenschmelzofen

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