DE85700C - - Google Patents

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DE85700C
DE85700C DENDAT85700D DE85700DA DE85700C DE 85700 C DE85700 C DE 85700C DE NDAT85700 D DENDAT85700 D DE NDAT85700D DE 85700D A DE85700D A DE 85700DA DE 85700 C DE85700 C DE 85700C
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Germany
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coupling
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claw coupling
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/38Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
    • B23Q5/40Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Leitspindeldrehbänken wird der selbstthätige Vorschub des den Drehstahl tragenden Supportes durch eine Schraubenspindel (die Leitspindel) bewirkt, welche parallel zu den Drehbankwangen gelagert, mit dem Support durch eine Mutter und mit der Arbeitsspindel (Drehbankspindel) durch Räderwerk verbunden ist. Je nach der Wahl dieses Räderwerkes wird erreicht, dafs jeder Umdrehung der Arbeitsspindel ein Fortrücken des Supportes gleich der Ganghöhe der anzufertigenden Schraube entspricht. Die Gewinde, welche mittelst der Leitspindel geschnitten werden, sind jedoch stets ungenau, weil es unmöglich ist, die Leitspindel selbst richtig herzustellen. Sie erwärmt sich bei Anfertigung durch die Bearbeitung, zunehmend mit der Arbeitsdauer, und dehnt sich hierdurch aus. Beim Erkalten zieht sie: sich zusammen, wodurch die Steigung der einzelnen Gewindegänge geringer und somit fehlerhaft wird. Es entstehen ferner Fehler durch die Abnutzung des Drehstahles während der Arbeit, durch ungleichmäfsigesMaterialu. s.w. Auch wegen der Abnutzung, welcher die Leitspindel im Laufe der Zeit unterworfen ist und welche sich niemals gleichmäisig über die Länge der Spindel vertheilt, ist es unmöglich, mit Hülfe der Leitspindel ein wirklich genaues Gewinde zu erzeugen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Leitspindel bei Drehbänken durch einen' Mechanismus zu ersetzen, welcher im Stande ist, genaueres und fehlerfreieres Gewinde zu erzeugen, als dies mit Hülfe der bisher zu diesem Zwecke verwendeten Leitspindel möglich ist.
Der Ersatz wird durch eine Welle A gebildet, welche, wie die Leitspindel, durch Räderwerk mit der Arbeitsspindel verbunden ist und mit Hülfe eines am Support befestigten Rädermechanismus den Support an einer am Drehbankbett befindlichen Zahnstange B vorschiebt, wobei, entsprechend der Wahl des zwischen Welle A und Arbeitsspindel gewählten Räderverhältnisses, der Vorschub des Supportes gleich der Ganghöhe der anzufertigenden Schraube ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansicht, Horizontalschnitt und Querschnitt eine solche Drehbank zum Gewindeschneiden mittelst Supports, dessen selbstthätiger Vorschub durch eine Welle und Zahnstangengetriebe bewerkstelligt wird, dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen eine Constructionsverschiedenheit.
Die Welle A ist in ihrer ganzen Länge mit einer Nuth versehen und treibt das mit Feder in dieser Nuth geführte konische Zahnrad C. Letzteres ist in einer Hülse T gelagert, welche an dem am Support befindlichen U-förmigen Gehäuse U befestigt ist, und treibt das drehbar im Gehäuse U gelagerte konische Rad D. Die auf dem Bolzen E verschiebbar angeordnete Hülse J bildet mit dem Rade D eine Frictionskuppelung, welche mittelst des Knopfes K bethätigt wird. Auf der Hülse J befindet sich, durch Nuth und Feder geführt, das Zahnrad F, welches als Hälfte einer Klauenkuppelung M ausgebildet ist und sich mittelst des Hebels L auf der Hülse J verschieben läfst. Da das konische Rad D an dem der Hülse zugekehrten Ende mit Kuppelungsklauen versehen ist, welche mit der Kuppelungshälfte M correspon-
diren, ergiebt sich ohne Weiteres, dafs das konische Rad D mit dem Stirnrad F auf zweierlei Weise gekuppelt werden kann, erstens durch die Frictionskuppelung J und zweitens, wenn letztere ausgerückt ist, durch die Klauenkuppelung M. Vom Rade F wird die Bewegung .. durch das Vorgelege G und H auf die am Drehbankbett befestigte Zahnstange B übertragen und hierdurch die Fortbewegung des Supportes auf dem Drehbankbett bewirkt. Der vorbeschriebene Mechanismus zur Uebertragung der Bewegung von der Welle A auf die Zahnstange B ist ohne die Anordnung der Klauenkuppelung bei Drehbänken amerikanischen Systems vielfach angewendet zum Zweck des selbsttätigen Supportvorschubes für gewöhnliche Dreharbeit, erst die Anordnung der Klauenkuppelung M gewährt ausschliefslich die Möglichkeit, mit dem vorbeschriebenen Vorschubmechanismus auch Gewinde schneiden zu können, wie aus dem Folgenden hervorgeht. Dafs durch entsprechende Wahl des Räderverhältnisses zwischen Arbeitsspindel und Welle A der Vorschub des Supportes sich so bemessen läfst, dafs derselbe gleich der Ganghöhe der anzufertigenden Schraube ist, ergiebt sich ohne Weiteres; trotzdem kann bei fehlender Kuppelung M kein Gewinde geschnitten werden, weil bei ausschliefslicher Benutzung der Frictionskuppelung J keine Gewähr dafür geleistet ist, dafs der. Drehstahl stets wieder in den vorgeschnittenen Gewindegang eintritt; er kann auch daneben treffen, weil bei Bethätigung der Frictionskuppelung die Mitnahme in jeder beliebigen Stellung der Räder D und F zu einander erfolgen kann. Die Klauenkuppelung M hingegen gestattet bei richtiger Wahl der Anzahl von Klauen immer nur die Mitnahme des Rades F genau in derjenigen Stellung, welche bei Lösung der Kuppelung vorhanden war, wodurch die Gewähr geleistet ist, dafs der Drehstahl stets in den vorgeschnittenen Gewindegang wieder eintritt.
Die Anzahl der Klauen der Kuppelung M ist abhängig von dem Uebersetzungsverhältnifs der konischen Räder C und D. Haben diese beiden Räder das Verhältnifs ι : i, so mufs die Kuppelung einen Zahn haben; ist das Verhältnifs wie 1:2, so kann die Kuppelung einen oder zwei Zähne haben, vortheilhafter zwei Zähne, weil das Einrücken schneller erfolgt, und so fort, d. h. die Anzahl der Zähne der Klauenkuppelung M mufs gleich sein dem Uebersetzungsverhältnifs der konischen' Räder, oder geringer.. Es liegt auf der Hand,1 dafs die Frictionskuppelung / auch fehlen kann; in diesem Falle wird die Klauenkuppelung M statt auf der Hülse J auf dem Bolzen E angeordnet und kann sowohl zum Zweck des Gewindeschneidens als auch zum Aus- und Einrücken des Selbstganges für gewöhnliche Dreharbeit benutzt werden. Für letzteren Zweck wird aber die Frictionskuppelung vortheilhaft beibehalten, damit das Aus- und Einrücken des Selbstganges momentan bewirkt werden kann, während bei Bethätigung der Klauenkuppelung stets ein gewisser Zeitraum verstreicht, bis die Zähne passend zu einander stehen und die Mitnahme erfolgen kann.
Die Klauenkuppelung M braucht nicht nothwendig auf der Hülse J oder dem Bolzen E angebracht zu sein, sondern sie kann auch zwischen der Welle A und dem konischen Rade C angeordnet sein (Fig. 4 und 5). In diesem Falle ist die Kuppelung M durchjNuth und Feder auf der Welle A geführt, während sich das konische Rad C lose auf der Welle A dreht; die Kuppelung darf hierbei nur einen Zahn haben, damit der Drehstahl stets wieder in den vorgeschnittenen Gewindegang eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehbank, deren selbsttätige Supportfortbewegung mittelst einer durch Wechselräder mit der Arbeitsspindel verbundenen, parallel zu den Drehbankwangen gelagerten Welle (A) und eines am Support befindlichen Zahnrädergetriebes, welches in eine am Drehbankbett befindliche Zahnstange (B) eingreift, bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke des Gewindeschneidens eine einzahnige Klauenkuppelung (M1) zwischen Welle (A) und konischem Rade (C), oder eine ein- oder mehrzahnige. Klauenkuppelung (M) zwischen dem konischen Rade (D) und dem Stirnrade (F) angeordnet ist, und dafs die Anzahl der Zähne der Klauenkuppelung (M) gleich dem Uebersetzungsverhältnisse des konischen Räderpaares (C und D) oder kleiner als dieses sein mufs.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE85700C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037230B (de) * 1955-10-06 1958-08-21 Wohlenberg Kommanditgesellscha Vorschubeinrichtung zum Gewindeschneiden an einer Drehbank

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037230B (de) * 1955-10-06 1958-08-21 Wohlenberg Kommanditgesellscha Vorschubeinrichtung zum Gewindeschneiden an einer Drehbank

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