DE85700C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE85700C DE85700C DENDAT85700D DE85700DA DE85700C DE 85700 C DE85700 C DE 85700C DE NDAT85700 D DENDAT85700 D DE NDAT85700D DE 85700D A DE85700D A DE 85700DA DE 85700 C DE85700 C DE 85700C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- shaft
- lathe
- gear
- claw coupling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 26
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 26
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 26
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 14
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- FNYLWPVRPXGIIP-UHFFFAOYSA-N Triamterene Chemical compound NC1=NC2=NC(N)=NC(N)=C2N=C1C1=CC=CC=C1 FNYLWPVRPXGIIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/34—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
- B23Q5/38—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
- B23Q5/40—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Leitspindeldrehbänken wird der selbstthätige Vorschub des den Drehstahl tragenden
Supportes durch eine Schraubenspindel (die Leitspindel) bewirkt, welche parallel zu den
Drehbankwangen gelagert, mit dem Support durch eine Mutter und mit der Arbeitsspindel
(Drehbankspindel) durch Räderwerk verbunden ist. Je nach der Wahl dieses Räderwerkes
wird erreicht, dafs jeder Umdrehung der Arbeitsspindel ein Fortrücken des Supportes
gleich der Ganghöhe der anzufertigenden Schraube entspricht. Die Gewinde, welche
mittelst der Leitspindel geschnitten werden, sind jedoch stets ungenau, weil es unmöglich
ist, die Leitspindel selbst richtig herzustellen. Sie erwärmt sich bei Anfertigung durch die
Bearbeitung, zunehmend mit der Arbeitsdauer, und dehnt sich hierdurch aus. Beim Erkalten
zieht sie: sich zusammen, wodurch die Steigung der einzelnen Gewindegänge geringer und somit
fehlerhaft wird. Es entstehen ferner Fehler durch die Abnutzung des Drehstahles während
der Arbeit, durch ungleichmäfsigesMaterialu. s.w. Auch wegen der Abnutzung, welcher die Leitspindel
im Laufe der Zeit unterworfen ist und welche sich niemals gleichmäisig über die Länge
der Spindel vertheilt, ist es unmöglich, mit Hülfe der Leitspindel ein wirklich genaues Gewinde
zu erzeugen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Leitspindel bei Drehbänken durch einen'
Mechanismus zu ersetzen, welcher im Stande ist, genaueres und fehlerfreieres Gewinde zu
erzeugen, als dies mit Hülfe der bisher zu diesem Zwecke verwendeten Leitspindel möglich
ist.
Der Ersatz wird durch eine Welle A gebildet, welche, wie die Leitspindel, durch
Räderwerk mit der Arbeitsspindel verbunden ist und mit Hülfe eines am Support befestigten
Rädermechanismus den Support an einer am Drehbankbett befindlichen Zahnstange B vorschiebt,
wobei, entsprechend der Wahl des zwischen Welle A und Arbeitsspindel gewählten
Räderverhältnisses, der Vorschub des Supportes gleich der Ganghöhe der anzufertigenden
Schraube ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansicht, Horizontalschnitt und
Querschnitt eine solche Drehbank zum Gewindeschneiden mittelst Supports, dessen selbstthätiger
Vorschub durch eine Welle und Zahnstangengetriebe bewerkstelligt wird, dargestellt. Fig. 4
und 5 zeigen eine Constructionsverschiedenheit.
Die Welle A ist in ihrer ganzen Länge mit einer Nuth versehen und treibt das mit Feder
in dieser Nuth geführte konische Zahnrad C. Letzteres ist in einer Hülse T gelagert, welche
an dem am Support befindlichen U-förmigen Gehäuse U befestigt ist, und treibt das drehbar
im Gehäuse U gelagerte konische Rad D. Die auf dem Bolzen E verschiebbar angeordnete
Hülse J bildet mit dem Rade D eine Frictionskuppelung, welche mittelst des Knopfes K bethätigt
wird. Auf der Hülse J befindet sich, durch Nuth und Feder geführt, das Zahnrad F,
welches als Hälfte einer Klauenkuppelung M ausgebildet ist und sich mittelst des Hebels L
auf der Hülse J verschieben läfst. Da das konische Rad D an dem der Hülse zugekehrten
Ende mit Kuppelungsklauen versehen ist, welche mit der Kuppelungshälfte M correspon-
diren, ergiebt sich ohne Weiteres, dafs das konische Rad D mit dem Stirnrad F auf
zweierlei Weise gekuppelt werden kann, erstens durch die Frictionskuppelung J und zweitens,
wenn letztere ausgerückt ist, durch die Klauenkuppelung M. Vom Rade F wird die Bewegung
.. durch das Vorgelege G und H auf die am Drehbankbett befestigte Zahnstange B
übertragen und hierdurch die Fortbewegung des Supportes auf dem Drehbankbett bewirkt.
Der vorbeschriebene Mechanismus zur Uebertragung der Bewegung von der Welle A auf
die Zahnstange B ist ohne die Anordnung der Klauenkuppelung bei Drehbänken amerikanischen
Systems vielfach angewendet zum Zweck des selbsttätigen Supportvorschubes für gewöhnliche
Dreharbeit, erst die Anordnung der Klauenkuppelung M gewährt ausschliefslich die
Möglichkeit, mit dem vorbeschriebenen Vorschubmechanismus auch Gewinde schneiden zu
können, wie aus dem Folgenden hervorgeht. Dafs durch entsprechende Wahl des Räderverhältnisses
zwischen Arbeitsspindel und Welle A der Vorschub des Supportes sich so bemessen
läfst, dafs derselbe gleich der Ganghöhe der anzufertigenden Schraube ist, ergiebt sich ohne
Weiteres; trotzdem kann bei fehlender Kuppelung M kein Gewinde geschnitten werden, weil
bei ausschliefslicher Benutzung der Frictionskuppelung J keine Gewähr dafür geleistet ist,
dafs der. Drehstahl stets wieder in den vorgeschnittenen Gewindegang eintritt; er kann
auch daneben treffen, weil bei Bethätigung der Frictionskuppelung die Mitnahme in jeder beliebigen
Stellung der Räder D und F zu einander erfolgen kann. Die Klauenkuppelung M
hingegen gestattet bei richtiger Wahl der Anzahl von Klauen immer nur die Mitnahme
des Rades F genau in derjenigen Stellung, welche bei Lösung der Kuppelung vorhanden
war, wodurch die Gewähr geleistet ist, dafs der Drehstahl stets in den vorgeschnittenen
Gewindegang wieder eintritt.
Die Anzahl der Klauen der Kuppelung M ist abhängig von dem Uebersetzungsverhältnifs
der konischen Räder C und D. Haben diese beiden Räder das Verhältnifs ι : i, so mufs
die Kuppelung einen Zahn haben; ist das Verhältnifs wie 1:2, so kann die Kuppelung
einen oder zwei Zähne haben, vortheilhafter zwei Zähne, weil das Einrücken schneller erfolgt,
und so fort, d. h. die Anzahl der Zähne der Klauenkuppelung M mufs gleich sein dem
Uebersetzungsverhältnifs der konischen' Räder, oder geringer.. Es liegt auf der Hand,1 dafs
die Frictionskuppelung / auch fehlen kann; in diesem Falle wird die Klauenkuppelung M
statt auf der Hülse J auf dem Bolzen E angeordnet und kann sowohl zum Zweck des
Gewindeschneidens als auch zum Aus- und Einrücken des Selbstganges für gewöhnliche
Dreharbeit benutzt werden. Für letzteren Zweck wird aber die Frictionskuppelung vortheilhaft
beibehalten, damit das Aus- und Einrücken des Selbstganges momentan bewirkt werden
kann, während bei Bethätigung der Klauenkuppelung stets ein gewisser Zeitraum verstreicht,
bis die Zähne passend zu einander stehen und die Mitnahme erfolgen kann.
Die Klauenkuppelung M braucht nicht nothwendig auf der Hülse J oder dem Bolzen E
angebracht zu sein, sondern sie kann auch zwischen der Welle A und dem konischen
Rade C angeordnet sein (Fig. 4 und 5). In diesem Falle ist die Kuppelung M durchjNuth
und Feder auf der Welle A geführt, während sich das konische Rad C lose auf der Welle A
dreht; die Kuppelung darf hierbei nur einen Zahn haben, damit der Drehstahl stets wieder
in den vorgeschnittenen Gewindegang eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drehbank, deren selbsttätige Supportfortbewegung mittelst einer durch Wechselräder mit der Arbeitsspindel verbundenen, parallel zu den Drehbankwangen gelagerten Welle (A) und eines am Support befindlichen Zahnrädergetriebes, welches in eine am Drehbankbett befindliche Zahnstange (B) eingreift, bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke des Gewindeschneidens eine einzahnige Klauenkuppelung (M1) zwischen Welle (A) und konischem Rade (C), oder eine ein- oder mehrzahnige. Klauenkuppelung (M) zwischen dem konischen Rade (D) und dem Stirnrade (F) angeordnet ist, und dafs die Anzahl der Zähne der Klauenkuppelung (M) gleich dem Uebersetzungsverhältnisse des konischen Räderpaares (C und D) oder kleiner als dieses sein mufs.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85700C true DE85700C (de) |
Family
ID=357813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85700D Active DE85700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85700C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037230B (de) * | 1955-10-06 | 1958-08-21 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Vorschubeinrichtung zum Gewindeschneiden an einer Drehbank |
-
0
- DE DENDAT85700D patent/DE85700C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037230B (de) * | 1955-10-06 | 1958-08-21 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Vorschubeinrichtung zum Gewindeschneiden an einer Drehbank |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE85700C (de) | ||
| DE2111148C3 (de) | Antrieb für Jacquardmaschinen o.dgl. von Webmaschinen | |
| DE845296C (de) | Vorrichtung zur Vorschubbegrenzung fuer den Schlitten einer Werkzeugmaschine od. dgl. | |
| DE536040C (de) | Selbsttaetige Vorrichtung zum Abschneiden von Dachziegeln, Platten u. dgl. von einem Tonstrang | |
| DE632901C (de) | Gewindestrehlvorrichtung mit Leitpatrone | |
| DE521391C (de) | Stemmaschine zur Ausfuehrung von Schlossloechern, Fischbandschlitzen u. dgl. | |
| DE590291C (de) | Lochmaschine | |
| AT61501B (de) | Einrichtung zum Regeln der Supportbewegung an Drehbänken. | |
| DE596997C (de) | Selbsttaetige Abstellvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken zur Verarbeitung von Stangenwerkstoff | |
| DE971536C (de) | Loescheinrichtung fuer Sprossenradrechenmaschinen | |
| DE409661C (de) | Vorrichtung zum absatzweisen Antrieb von Zigarettenmaschinenwellen | |
| DE2024697A1 (de) | Einrichtung zum Vorschub und zur Einstellung des Vorschubs von Formularen in Formularbearbeitungsvorrichtungen | |
| DE1807828A1 (de) | Zeilenschalteinrichtung fuer einen Fernschreiber oder eine aehnliche Druckmaschine | |
| DE904725C (de) | Selbsttaetig arbeitende Fraesmaschine zum Einfrasesen der Zaehne in Zahnstangen und zum Ausfraesen von Nuten quer zum Werkstueck | |
| DE258773C (de) | ||
| DE736162C (de) | Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf | |
| DE846196C (de) | Maschine zum Hobeln von Verzahnungen an Zahnraedern und Zahnstangen mit zahnstangenfoermigem Werkzeug | |
| DE129446C (de) | ||
| DE974088C (de) | Selbstkassierende Parkzeituhr | |
| DE1905700C (de) | Vorrichtung zum Gewindebohren | |
| DE265452C (de) | ||
| DE192231C (de) | ||
| DE251515C (de) | ||
| DE155250C (de) | ||
| DE1105803B (de) | Vorrichtung zum Abstellen des Schlagwerkes von Uhren |