DE85708C - - Google Patents

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DE85708C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • F03B15/10Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow without retroactive action
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Regulirung von Wassermotoren unter Verwendung von Servomotoren (Hülfsmotoren) geschah bisher durch Verwendung des im Gefälle liegenden oder erhältlichen Wasserdruckes. Der in vielen Fällen nur kleine Wasserdruck (bei kleinem Gefälle) gestattet aber nicht immer eine rationelle Verwendung des natürlichen Gefälldruckes für diese erwähnte Regulirung.
Vorliegende Erfindung betrifft nun die Anwendung von künstlichem Druck zur Wassermotorenregulirung bei Benutzung von auf das den Wasserzuflufs absperrende oder öffnende Organ in Verbindung mit Hülfsmotoren. Dabei kann der Druck beliebig nach den Regulirverhältnissen gewählt oder eingestellt werden.
Die Zeichnung zeigt in zum Theil schematischer Weise die Anordnung einer Regulirung an einer Turbinenanlage. Dabei ist a die Turbinenwelle, b die Drosselklappe in der Wasserzuführung, c der Regulircylinder. Der letztere ist nach dem Princip für Differentialkolben gedacht.
Die Drosselklappe ist durch passende Organe, wie vorliegend mittels Zahnradsegments b1 und Zahnstange i>2, mit dem Regulirkolben c1 c'2 verbunden. Die Welle des Regulators d ist durch eine Zwischenwelle e mit der Turbinenwelle α verbunden; der Antrieb des Regulators könnte auch ein beliebig anderer sein. Die Turbinenwelle α treibt gleichzeitig auch eine Pumpe f an, welche zwischen dem Accumulator g und einem Flüssigkeitsgefäfs h liegt.
Die Stellung der Regulatorhülse d1 wird von der Geschwindigkeit der Turbinenwelle beeinflufst bezw. von der Regulatorgeschwindigkeit. Der Regulatorhebel z'1 z'2 ist einerseits, und zwar durch den Arm z'1, mit der Ventilstange n1 des Regulirventils η verbunden, und andererseits durch den Arm z'2 der Stange k und den Winkelhebel k2 mit der die Drosselklappe beeinflussenden Stange des Regulirkolbens. Das Regulirventil η kann ein beliebiges sein, wie auch der Regulircylinder oder das Regulirgestänge.
Wesentlich ist, dafs das Regulirventil einerseits mit der Druckflüssigkeit (gl) des Accumulators g in Verbindung steht, wie dies durch das Rohr n2 angedeutet ist. Die Druckflüssigkeit steht gleichzeitig auch in Verbindung mit der dem Üeberdruck auf Seiten des Regulirventils entgegengesetzten Seite des Druckkolbens, wie Z1 zeigt; die Rohre Z1 «2 sind mit dem Accumulatordruckrohr / verbunden. Das Regulirventil η enthält einen Ablauf in das offene Gefäfs h, welches seinerseits durch das Rohr mit der Pumpe f in Verbindung steht; die Pumpe f wirkt als Saug- und Druckpumpe, wie durch die Lage der Ventile angedeutet. Die Druckseite mündet unter den Druckkolben des Accumulators. Der Accumulator selbst ist als Gewichtsaccumulator dargestellt, wobei der Druck durch die Gewichte regulirt werden kann. Die unter dem Drucke des Accumulators stehende Flüssigkeit wirkt gleich wie Flüssigkeit unter Gefällsdruck.
Wie bereits erwähnt, kommt es bei vorliegender Erfindung auf die Art des Regulirventils nicht an. Nach vorliegend gezeichne-
tem Beispiel ist aber leicht ersichtlich, dafs die Wirkung auf das Regulirventil und die übrigen Organe genau dieselbe sein mufs, ob natürlicher oder künstlicher Druck zur Verwendung gelangt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die erhöhte Motorgeschwindigkeit wird die Ventilstange n1 ausheben; die Druckflüssigkeit wird infolge der Oeffnung des Ventils auf Seite von n2 auf den Kolben c- wirken und der Drosselklappe eine Stellung ertheilen, welche vermindertem Wasserzutritte entspricht. Unmittelbar darauf wird auch durch die vorgeschobene Kolbenstange und das damit in Verbindung stehende Regulatorgestänge die Ventilstange n1 sich entsprechend senken, worauf der Ueberdruck auf den Kolben c- aufhört und der auf c1 wirkende Flüssigkeitsdruck (s. Verbindung Z1) den Kolben c2 wieder zurücktreibt, wobei die Flüssigkeit in das Gefä'fs h austreten kann.
Die Pumpe f fördert das Wasser aus dem Gefäfs h in den Accumulator g g1. Es kommt stets dieselbe Druckflüssigkeit zur Verwendung, d. h. dieselbe läuft nicht ab, sondern die auf den Kolben c1 wirkende Flüssigkeit gelangt nach ihrem Austritt in das Reservoir, in den Accumulator und dann in die Leitung P und neuerdings in den Kolben c2, so dafs (abgesehen · vom Abzweigungsstück Z1) ein beständiger Kreislauf des Wassers zwischen Regulirventil und Accumulator stattfindet.

Claims (2)

  1. Pa te nt-Ansprüche:
    ι . Zur Regulirung von Wassermotoren, deren Wasserzuflufsregulirorgane von Druckkolben oder sogenannten Servomotoren eingestellt werden, die Anwendung von künstlichem Druck.
  2. 2. Eine
    Ausführungsform
    einer
    Einrichtung
    für die Anwendung künstlichen Druckes nach Anspruch i, bestehend aus einem Accumulator (g), welcher einerseits mit seiner Druckleitung (I) und dem Druckkolben in passender Verbindung steht und andererseits behufs Wassererneuerung mit einer j das Wasser aus dem Ablaufgefäfs (h) beziehenden Pumpe ff), welche das vom Accumulator abgepresste Druckwasser demselben wieder zuführt. :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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