DE858492C - Schaltung zum Betrieb von elektroakustischen Apparaten - Google Patents

Schaltung zum Betrieb von elektroakustischen Apparaten

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DE858492C
DE858492C DEP25785D DEP0025785D DE858492C DE 858492 C DE858492 C DE 858492C DE P25785 D DEP25785 D DE P25785D DE P0025785 D DEP0025785 D DE P0025785D DE 858492 C DE858492 C DE 858492C
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DEP25785D
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English (en)
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Siegfried Mager
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L5/00Automatic control of voltage, current, or power
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H5/00Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators
    • G10H5/10Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators using generation of non-sinusoidal basic tones, e.g. saw-tooth

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Schaltung zum Betrieb von elektroakustischen Apparaten In der Elektroakustik und besonders für elektrische Musikinstrumente ist die Tonkonstanz des elektrischenBetriebsstroms von höchsterBedeutung. In besonders hohem Maße gilt dies für solche elektrischenMusikinstrumente, insbesondereMusikinstrumente mit niederfrequenter Tonerzeugung, die mit mechanischen Musikinstrumenten gekoppelt sind, deren Stimmung also während des Spiels nicht verändert werden kann, z. B. für Elektroorgelpedale, die an einem Klavier angeschlossen sind.
  • Es hat sich gezeigt, daß alle Ursachen von Stimmungsänderungen bei elektrischen Musikinstrumenten praktisch auf Netzspannungsschwankungen zurückgehen. Diese werden im allgemeinen mit ± 25 °/o veranschlagt. Es kommen jedoch in der Praxis häufig auch größere Spannungsschwankungen, z. B. Unterspannungen bis 40'/0, vor. Die Bedeutung solcher Schwankungen ergibt sich, wenn man berücksichtigt, daß etwa 3% Änderungen der Schwingungszahlen des Betriebsstroms bereits Tonschwankungen von der Größe eines Halbtonschrittes verursachen.
  • Man hat zwar bereits Röhrengeneratorschaltungen in Vorschlag gebracht, die bei Schwankungen bis zu ± 15 % der Netzspannung mit konstanter Frequenz musikalisch einwandfrei arbeiten. Indes versagen diese, wenn die Netzschwankungen über das angegebene Grenzmaß von ± 15 % hinausgehen.
  • Man hat ferner auch versucht, die Konstanthaltung der Frequenz und die musikalische Brauchbarkeit der Generatoren auf größere Schwankungsbereiche auszudehnen, indes ist dies bisher nur unter erheblichem Aufwand an Hilfsapparaten möglich gewesen. Da reiner Batteriebetrieb aus wirtschaftlichen Gründen sich praktisch nicht durchführen läßt, speist man in manchen Fällen besonders empfindliche Elemente der tonerzeugenden Apparatur mit Batteriestrom. Bei Wechselstromnetzen kommen ferner Stabilisatoren oder Glättungsröhren für die Gleichhaltung der Netzspannung in Frage. Doch benötigt man infolge der hohen Zündspannung der Stabilisatoren oder Glättungsröhren auch hier einen großen Aufwand an Transformatoren und Kondensatoren mit hoher Betriebsspannung.
  • Bei Verwendung von Gleichstrom können ferner Stabilisatoren oder Glättungsröhren nur unter Zwischenschaltung einer Zerhackeranlage benutzt werden.
  • Bestimmte elektrische Musikinstrumente benötigen ferner bei sehr unruhigen Netzen neben dem Stabilisator noch eine besondere Batterie.
  • Wenn es auch prinzipiell möglich ist, unter Auf-,vand der vorerwähnten Hilfsapparaturen in Kombination mit gewissen Röhrengeneratorschaltungen tonkonstante Röhrengeneratoren zu bauen, so bedeutet dies doch keineswegs eine alle technischen Bedürfnisse befriedigende Lösung der Aufgabe, tonkonstante elektrische Musikinstrumente auszubilden. Als solche elektrischen Musikinstrumente, bei denen Einfachheit des Aufbaus und entsprechende Beschränkung der Kosten die erste Voraussetzung für praktische Verbreitung und Benutzung sind, können die bekannten Mittel der Konstanthaltung der Spannung schon wegen der Komplikation des Aufbaus und des erhöhten Kostenaufwandes nicht verwenden.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Betrieb von elektroakustischen Apparaten, insbesondere elektrischen Musikinstrumenten, um eine Konstanthaltung der Tonbildung und Stimmung unter Fortfall von Netztransformatoren und Siebkondensatoren mit hoher Betriebsspannung bei Wechselstrombetrieb sowie unter Fortfall einer Zerhackeranlage bei Gleichstrombetrieb zu ermöglichen.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch eine Schaltung erreicht, bei der sich Röhrengeneratorkonstanz und Spannungskonstanz der Glättungsröhre im Endeffekt addieren und sich automatisch in der Konstanthaltung der Tonschwingungen ablösen. Eine solche Schaltung läßt sich ohne weiteres ohne Verwendung von Batterien oder Hilfsapparaten der vorerwähnten Art an 22o Volt Gleichstrom oder Wechselstrom anschließen. Ein gemäß den Grundgedanken der Erfindung ausgebildeter Tongenerator ist ferner in der Lage, bei allen vorkommenden Netzschwankungen musikalisch rein zu arbeiten.
  • Erfindungsgemäß wird eine derartige Röhren-;eneratorschaltung so ausgebildet, daß der Röhren-;enerator von Zoo Volt bis etwa 16o Volt mit der erforderlichen Tonkonstanz arbeitet. Steigt nun die Netzspannung über Zoo Volt, so hält die Glättungsröhre die Netzspannung und damit die Tonkonstanz mfrecht. Röhrengeneratorschaltung und Glättungs--öhre sind dabei so aufeinander abgestimmt, daß das Verlöschen und Zünden der Glättungsröhre ohne Einfluß auf die Frequenz bleibt.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltungsschema gemäß der Erfindung beispielsweise gezeigt.
  • Der für diese Schaltung verwendete Tongenerator setzt sich aus der Schwingungsröhre i, dem Abstimmungskondensator 2 und dem Schwingtransformator 3 und q. zusammen. Ferner ist mit 5 ein Glättungskondensator, mit 6 die Glättungsröhre (Glimmerröhre) und mit 7 ein Vorschaltwiderstand bezeichnet. Der Wechselstrom des Netzes wird über einen Gleichrichter 8 einem Ladekondensator 9 zugeführt.
  • Die beschriebene Schaltung ist nur ein Ausführungsbeispiel, !das im Rahmen des wesentlichen Erfindungsgedankens # abgeändert und ausgestaltet werden kann.
  • Bei praktischen Versuchen wurde eine musikalisch ausreichende Tonkonstanz erreicht, deren Abweichung unterhalb i 1/o bei einer Netzspannungsschwankung bis hinunter zu 170 Volt blieb.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung läßt sich nicht nur für elektrische Musikinstrumente mit niederfrequenter Tonerzeugung anwenden, sondern auch für andere Zwecke, z. B. zur Einstimmung mechanischer Musikinstrumente, benutzen. Ferner eignet sie sich auch für Meßinstrumente, bei welchen Töne oder allgemein ein konstant zu haltender Schwingungszustand eines mechanischen oder elektrischen Systems auf der Basis niederfrequenter Schwingungen erzeugt werden sollen. Hierunter fallen z. B. Tongeneratoren für Meßzwecke (niederfrequente Summer), ferner Skaleninstrumente, bei denen ein in bestimmter Höhe erzeugter Ton zur Bewegung und Einstellung eines Zeigers benutzt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zum Betrieb von elektroakustischen Apparaten, insbesondere elektrischen Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Röhrengeneratorschaltung mit konstanter Spannung für bestimmte Spannungsbereiche und eine Glättungsröhre (Glimmerröhre) derart zusammengeschaltet sind, daß der Röhrengenerator und die Glättungsröhre automatisch die Konstanthaltung der Tonschwingungen in nebeneinanderliegenden Bereichen abwechselnd übernehmen.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrengeneratorschaltung so ausgebildet ist, daß sie zwischen Zoo und i7o Volt spannungskonstant arbeitet, während die Glättungsröhre die Netzspannung und damit den Ton über Zoo Volt konstant erhält.
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Röhrengeneratorschaltung und die Glättungsröhre so aufeinander abgestimmt sind, daß das Erlöschen und Zünden der Glättungsröhre ohne Einfluß auf die Frequenz bleibt. q..
  4. Schaltung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättungsröhre in Verbindung mit der Röhrengeneratorschaltung ohne Transformation des Netzstroms an das Gleich- oder Wechselstromnetz von z. B. 22o Volt angeschlossen ist.
  5. 5. Anwendung der Schaltung nach den Ansprüchen i bis q. bei Musik- und Meßinstrumenten, Steuerapparaten usw., bei denen ein niederfrequenter Schwingungszustand eines mechanischen oder elektrischen Systems konstant gehalten werden soll.
  6. 6. Anwendung der Schaltung nach den Ansprüchen i bis 3 bei niederfrequenten Summern, bei Zeigerinstrumenten sowie zur Einstimmung von mechanischen Musikinstrumenten.
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