DE86319C - - Google Patents

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DE86319C
DE86319C DENDAT86319D DE86319DA DE86319C DE 86319 C DE86319 C DE 86319C DE NDAT86319 D DENDAT86319 D DE NDAT86319D DE 86319D A DE86319D A DE 86319DA DE 86319 C DE86319 C DE 86319C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B59/00Artificial dyes of unknown constitution

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die grofse Reactionsfähigkeit der Salicylmetaphosphorsäure, wie auch ihre Eigenschaft, mit geeigneten Agentien Farbstoffe zu bilden, ist bereits in der Patentschrift Nr. 75830, Klasse 12, betont. Zu den geeigneten Agentien gehören die Aniline und Phenole. Während bei den ersteren eine Farbbase entsteht, welche durch Oxydation in den Farbstoff übergeführt wird, bilden die Phenole die Farbstoffe direct. Erhitzt man Salicylmetaphosphorsäure über den Schmelzpunkt der Salicylsäure für sich allein oder mit Phenol, so resultirt ein rother, in Weingeist und Alkalien löslicher Farbstoff. Derselbe Farbstoff bildet sich, wenn man Phosphorpentoxyd und Salicylsäure sofort bei einer höheren, über dem Schmelzpunkt der Salicylsäure gelegenen Temperatur zusammenschmilzt (vergl. Einleitung zur Patentschrift Nr. 75830). Die Entstehung des Farbstoffes beim Erhitzen über ι 55° ist auf eine Zersetzung der Salicylmetaphosphorsäure bezw. Salicylsäure in Kohlensäure und Phenol zurückzuführen, welches alsdann mit der gebundenen Salicylsäure in Reaction tritt und den Farbstoff bildet. Darum erhält man den rothen Farbstoff (»Phenolsalicyle'in«) in reichlicher Menge, wenn Phenol in Substanz hinzugefügt wird. Wie sich keine Literaturangaben über die Einwirkung von Phosphorpentoxyd auf Salicylsäure allein vorfinden, so fehlen sie auch über die Einwirkung von Phosphorpentoxyd auf Salicylsäure bei sofortigem oder späterem Zusatz eines Phenols. Wird statt des Monoxybenzols ein mehrfaches Hydroxylderivat des Benzols angewendet, so entsteht ein dem Phenolsalicylei'n entsprechendes Salicyle'in, z. B. Pyrogallolsalicyle'in, Resorcinsalicyle'in. Bei Anwendung eines Hydroxylderivates des Naphtalins, z. B. a-Naphtol, entsteht ci-Naphtolsalicyle'in. Pyrogallolsalicylei'n ist im Gegensatz zu dem grünlichgelben Tetraoxybenzophenon, dem ketonartigen Condensationsproduct aus 1 Mol. Pyrogallol und 1 Mol. Salicylsäure, ein metallisch glänzender, intensiv rother Körper.
Die Eigenschaften der Salicyle'ine selbst, sich auf der Seidenfaser mit Bleiacetat, Tannin, Brechweinstein, Oxalsäure niederschlagen zu lassen, Wolle direct zu färben, die Eigenschaft der wasserlöslichen Salze ihrer Sulfosäuren, Seide direct anzufärben, machen die Salicyleine zu Farbstoffen geeignet. Während durch Bleiacetat im Bade des Phenolsalicylei'ns ein rother Farbstoff fixirt wird, wird im Bade des rothvioletten Pyrogallolsalicylems ein blauer Farbstoff niedergeschlagen. Im Brechweinsteinbade dagegen färbt Pyrogallolsalicylei'n Seide rothviolett an. In den Monatsheften für Chemie 1884, S. 221 hat Zulkowsky eine Arbeit über Darstellung von Farbstoffen aus Salicylsäure und einem Phenol veröffentlicht, welche indessen sich sowohl in der angewendeten Methode als auch in den erzielten Resultaten und den hervorgehenden Producten von vorliegendem Verfahren wesentlich unterscheidet. Auf S. 221 äufsert sich Zulkowsky, dafs Salicylsäure, mit Phenol und Schwefelsäure auf 1400 erhitzt, allerdings eine goldgelbe Schmelze giebt, aber die Schmelze bleibe dünnflüssig, ein Zeichen, dafs die Reaction sehr träge verläuft. Man sei aufser Stande, irgend welche greifbare Mengen dieses Farbstoffes zu erhalten und muf& sich damit begnügen, dafs
die Schmelze mit Aetzkali die Farbenreaction des Aurins zeigt. Wird dagegen Salicylmetaphosphorsäure angewendet, so erhält man einen rothen Farbstoff in reichlicher Menge. Das Phenolsalicyle'in giebt nicht sämmtliche charakteristische Reactionen des Aurins. Es scheint mit dem Aurin isomer zu sein. Zur Ergänzung der veröffentlichten Resultate ZuI-kο wsky's wurden weitere Controlversuche nach jener Arbeit angestellt, da Zulkowsky nur den Resorcinfarbstoff mittelst Zinkchlorid dargestellt hat. Wendet man an Stelle von Schwefelsäure bei Phenol Zinkchlorid an, so wird beim Phenol ein gleiches negatives Resultat wie bei Anwendung von Schwefelsäure erhalten. Bei Anwendung des von Zulkowsky ebenfalls vorgeschlagenen Zinnchlorids aber entsteht Salicylphenol (Ber. XIV, S. 657). Die Anwendung von Zinkchlorid bei Pyrogallol läfst einen Farbstoff von schmutziger Farbe entstehen. Er giebt mit Bleiessig einen schmutzig grauschwarzen Niederschlag und färbt Wolle schmutzig braun an. Auch die Resorcinfarbstoffe, nach Zulkowsky und nach dem vorliegenden Verfahren dargestellt, sind wesentlich verschieden sowohl in Farbentönen als auch in übrigen Eigenschaften. Zulkowsky's Farbstoff wird durch verdünnte Essigsäure gefällt und erleidet über 1400 (Monatshefte für Chemie 1884, S. 226) Zersetzung. Das Resorcinsalicylei'n ist löslich in verdünnter Essigsäure und kann bei 1500 getrocknet werden. »Die Salicylsäure«, sagt Zulkowsky S. 227, »liefert eine geringere Ausbeute als die Benzoesäure und ihr Anhydrid, auch ist die Menge der verunreinigenden Stoffe gröfser, woraus gefolgert werden mufs, dafs dieselbe weniger reactionsfähig ist.« Im Gegensatz hierzu beträgt die Ausbeute an Resorcinsalicylei'n aus Salicylphosphorsäure und Resorcin 75 bis 80 pCt. der Theorie. Ueber procentische Zusammensetzung oder Constitution des einen von ihm dargestellten Farbstoffes aus Resorcin und Salicylsäure hat Zulkowsky nichts berichtet. Werden durch die Verfahren Zulkowsky's theils negative Resultate erzielt, so führt die Anwendung von Salicylmetaphosphorsäure durchweg zu positiven Ergebnissen, und zwar werden die Farbstoffe alsdann in einer Beschaffenheit gewonnen, welche durch die Verfahren Zulkowsky's nicht erreicht werden kann, so dafs man zu dem Schlüsse kommen mufs, hier zweifellos andere Körper, als Zulkowsky erhalten konnte, vor sich zu haben.
Beispiel:
Zu 80 kg auf 1500 erhitzter Salicylmetaphosphorsäure fügt man 69 kg Phenol oder 92 kg Pyrogallol oder 80 kg Resorcin oder 103 kg a-Naphtol (d. h. auf 1 Mol. Salicylsäure 2 Mol. des Phenols und schmilzt im OeI- oder Luftbade 8 bis 10 Stunden anfangs bei 2000, dann zwischen 170 und i8o°. Die Salicylmetaphosphorsäure kann auch durch ihre Componenten, ein Gemisch aus 50 kg Salicylsäure und 30 kg Phosphorpentoxyd, ersetzt werden, wobei die Reihenfolge in der Zugabe der Ingredienzien gleichgültig ist. Die Farbstoffe entstehen auch bei kleineren oder gröfseren Mengen des Phenols, ebenso wenn das Gewicht des Phosphorpentoxyds in gewissen Grenzen schwankt. Aenderungen der oben angegebenen Verhältnisse sind auf die Ausbeute von Einflufs.
Zur Reinigung und Isolirung der Salicylei'ne, insbesondere des Phenolsalicylei'ns, destillirt man überschüssiges Phenol im Dampfstrom ab und kocht den Rückstand wiederholt mit Wasser aus. Man löst den Rückstand in Sodalösung und fällt den Farbstoff daraus mit einer sehr verdünnten Säure oder man reinigt den getrockneten Rückstand mit heifsem Aether und engt seine alkoholische Lösung bis zur Krystallisation ein. Beim Pyrogallolsalicylein, welches auch aus Wasser in Blättchen krystallisirt, kocht man die Reactiönsmasse mit Wasser aus, die dann schon als Handelswaare verwendbar ist, und verarbeitet die stark gefärbten rothen Kochwässer auf die Sulfosäure des Pyrogallolsalicyle'ins.
Die Salicyleine sind unlöslich oder schwer löslich in kaltem Wasser, alkoholfreiem Aether, Chloroform und Benzol, löslich dagegen in heifsem Wasser, verdünnter Essigsäure, Schwefelsäure, Eisessig, Oxalsäure-, Carbonat- und Aetzalkalilösungen, in letzteren mit intensiver Farbe. Behandelt man die saure alkoholische Lösung mit Zinkpulver, so entsteht die entsprechende Leukobase. Mit Bleiessig, Bleiacetat, Bariumchlorid entstehen in wässeriger oder alkoholischer Lösung Niederschläge, von denen der des Pyrogallolsalicylei'ns indigblau ist, während der Farbstoff selbst eine rothe Lösung mit violettem Schimmer ' giebt. Die Salicyle'ine färben Wolle direct, Seide mit Metallbeizen (Oxalsäure, Tannin, Brechweinstein). Bei Anwendung von letzterem färbt Phenolsalicyle'in gelb, Resorcinsalicylem goldgelb, Pyrogallolsalicyle'in rothviolett, a-Naphtolsalicyle'in braun. Mit der Anzahl der Hydroxylgruppen nimmt die Löslichkeit in Wasser und Aether zu.
Da die Salicylei'ne sowohl saure als basische Eigenschaften besitzen, können sie· leicht in die wasserlösliche Form übergeführt werden. Zu diesem technischen Vortheil gesellt sich die vortheilhafte Eigenschaft, entweder säure- oder alkaliecht oder beides zugleich zu sein. Das Verfahren selbst bietet den technischen Vortheil leichter Ausführbarkeit bei theils sehr' guten Ausbeuten.
C 73)48, H 5,o8
Rothbraunes, metal-
Nachstehend sind die wesentlichen Eigenschaften einiger hierher gehöriger Körper angegeben.
Phenolsalicyle'in: Rothbraunes Pulver, löslich in Weingeist und Alkalien mit rother Farbe, mit Wasserdampf nicht flüchtig. Die Lösung in verdünntem Weingeist giebt mit Bleiessig einen rothen Niederschlag.
_ C 74,02, f/5,i9 ρCt.
Gefunden:
Resorcinsalicyle'in:
lisch glänzendes Pulver, löslich in Weingeist mit rothgelber Farbe. Mit Bleiessig entsteht ein rother Niederschlag. Die Lösung in Schwefelsäure ist tief rothgelb mit schwacher Fluorescenz. Die Lösungen in kaltem Wasser oder die rothgelbe Lösung in Soda fluoresciren. Mit Oxalsäure in Wasser gelöst, wird Seide in feurigem Goldgelb angefärbt.
Berechnet für C19 H11 O5: C 70,80, H 4,35 pCt. Gefunden: C 70,32, H 4,23 - .
Pyrogallolsalicylei'n: Roth violette Blättchen vom Schmelzpunkt 1020. Beim Trocknen bei ioo° verlieren die Blättchen 6,78 pCt. Wasser, bei 110 bis 11 5 ° 7,13 pCt. Die krystallwasserfreie Substanz schmilzt scharf bei 145 °. Die wässerige Lösung giebt mit Chlorbarium, Bleiacetat, Bleiessig indigoblaue Niederschläge.
Berechnet für C38U30 O15
0 q
C 58,47, ü/4,6i aq 6,93 pCt.
Gefunden: C 58,47, ii 4,56 aq 6,78 - .
Durch Digestion mit gSproc. Schwefelsäure bei ioo° entsteht eine tiefrothe Lösung einer Sulfosäure (ohne Salicylsäureabspaltung), deren wasserlösliches Kalksalz Seide direct violettblau (beständig gegen Essigsäure) anfärbt.
a-Naphtolsalicyle'in: Rothbraune Paste, unlöslich in Wasser, löslich in Weingeist, Sodalösung, Schwefelsäure, Essigsäure. Es färbt in braunen Tönen.
Die Salicyle'ine sind nach ihrer Entstehung aus ι Mol. Salicylsäure und 2 Mol. Phenol vielleicht als Farbstoffe der Triphenylmethanreihe, und zwar als Oxyphenyl- (x) oxydiphenylcarbinole, entsprechend den Benzei'nen, aufzufassen.
Die folgende Zusammenstellung der Salicyle'ine mit den ketonartigen Producten aus ι Mol. Salicylsäure und 1 Mol. eines Phenols u. s. w. giebt die Unterschiede der verschiedenen Producte an.
Darstellung
aus
Aussehen Nieder
schlag
mit Blei
acetat,
Bleiessig,
Chlor
barium
Lösung
und
Einwirkung
von
Schwefel
säure bei
100°
Schmelz
punkt
Formel In
Alko
hol
Cha
rakter
In Al
kalien
Mit
Wasser
dampf
Pyro-
gallol-
salicyle'in
I
2 Mol. Pyro
gallol und
ι Mol.
Salicylmeta-
phosphor-
säure
rothviolette
Blättchen
indig-
blau
mit allen
3 Rea-
gentien
tiefroth; es
entsteht
ohne Ab
spaltung von
Salicylsäure
eine Sulfo
säure
mit
Krystall-
wasser
bei 102°;
ohne
Krystall-
wasser
bei 145°
C38 -"30^15
+ 3^2O
leicht
löslich
Car-
binol
violette
Lösung
nicht
flüchtig
Tetraoxy-
benzo-
phenon
Ia
ι Mol. Pyro
gallol und
ι Mol.
Salicylsäure
grünlich
gelbe
Blättchen
rothgelb
mit Blei
acetat
oder
Chlor
barium
gelbroth; es
entsteht
unter Ab
spaltung von
Salicylsäure
eine Sulfo
säure
mit
Krystall-
wasser
bei etwa
ioo°;
ohne
Krystall-
wässer
bei 1490
Cj3 H10 O5
+ H, O
Keton gelbe
Lösung
ι·3-Iso-
euxan-
thon
Ib
Salicylsäure
und
Phloroglucol
schwach
gelbliche
Nadeln
2470 C13 Hs O41 schwer
löslich
Keton gelbe
Lösung
ß-Isoeu-
xanthon
(Ann. 254,
S. 300)
Ic
gelbe
Nadeln
über
330°
desgl. leicht
löslich
Keton gelbe
Lösung
Darstellung
aus
Aussehen Nieder
schlag
mit Blei
acetat,
Bleiessig,
Chlor
barium
Lösung
und
Einwirkung
von
Schwefel
säure bei
100°
Schmelz
punkt
Formel In
Alko
hol
Cha
rakter
In Al
kalien
Mit
Wasser
dampf
Resorcin-
salicylem
II
2 Mol.
Resorcin
und ι Mol.
Salicylmeta-
phosphor-
... säure
rothbraunes
metallisch
glänzendes
Pulver als
Handels-
waare; rein:
rothgelbe
Stäbchen
aus sehr
verdünntem
Weingeist
roth, mit
Bleiessig
tief roth
gelbe
Lösung mit
schwacher
grünlicher
Fluorescenz;
es entsteht
reine, in
Wasser
lösliche
Sulfosäure
2090 C10 H11 O5 leicht
löslich
Car-
binol
roth
gelbe
Lösung
nicht
flüchtig
m-Di-
xanthon
Ha
ι Mol.
Resorcin
und 2 Mol.
Salicylsäure
weifs oder
schwach gelb
gefärbt
farblose
Lösung;
grünliche
Fluorescenz
2560 C Ή Γί
^20 -"1O ^i
schwer
löslich
Keton blut-
rothe
Lösung
i-Oxy-
xanthon
lib
Salicylsäure
und
Resorcin
gelbe
Nadeln
gelbe
Lösung
1460 ^13 "8 ^3 Keton
3-Oxy-
xanthon
lic
Salicylsäure
und
Resorcin
weifse
Nadeln
fast farblose
Lösung;
bläuliche
Fluorescenz
242 ° desgl. Keton
2-Oxy-
xanthon
lld
Salicylsäure
und Hydro
chinon
schwach
gelbe
Nadeln
■. gelbe
Lösung;
grünliche
Fluorescenz
i6i° desgl. Keton
4-Oxy-
xanthon
He
Salicylsäure
und Brenz
catechin
weifse
Nadeln
gelbe
Lösung
2240 desgl. Keton
Trioxy-
benzo-
phenon
(Salicyl-
resorcin)
Hf
Salicylsäure
und
Resorcin
blafsgelbe
Blätter
wird sehr
leicht
zerlegt
133 bis
134°
Ci3 H10 O4 leicht
löslich
Keton löslich
Phenol-,
salicylei'n
III
2 Mol. Phenol
und ι Mol.
Salicylmeta-
phosphor-
säure
braunroth
als Handels-
waare;
oder rein:
rothbraun
roth, mit
Bleiessig
tiefrothe
Lösung; es
entsteht
ohne Ab
spaltung von
Salicylsäure
eine rothe
Sulfosäure
116 bis
1190
leicht
öslich
Car-
binol
mit
Farbe
des
Phenol-
phta-
le'ins
löslich
nicht
flüchtig
Xanthon
Ilia
Salicylsäure weifse
Nadeln
gelbe
Lösung;
hellblaue
Fluorescenz
173 bis
I74 0
Q 3 ""8 ^2 schwer
öslich
Keton un
löslich
flüchtig
Darstellung
aus
Aussehen Nieder
schlag
mit Blei
acetat,
Bleiessig,
Chlor
barium
Lösung
und
Einwirkung
von
Schwefel
säure bei
100°
Schmelz
punkt
Formel In
Alko
hol
Cha
rakter
In Al
kalien
Mit
Wasser
dampf
0-p-
Dioxy-
benzo-
phenon
(Salicyl-
phenol)
HIb
Salicylsäure
und
Phenol
blafsgelbe
Blätter
wird zerlegt
in p-Oxy-
benzoesäure
und Phenol
143 bis
144°
bezw.
1480
Qs Hlt) O3 löslich Keton löslich
a-Dioxy-
benzo-
phenon
HIc
p-Oxy-
benzoesäure
und
Phenol
"weifse
Nadeln
210° desgl. löslich Keton löslich
ß-Dioxy-
benzo-
phenon
HId
weifse
Nadeln
161 bis
1620
desgl. Keton löslich — .

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen aus der durch Patent Nr. 75830 geschützten Salicylmetaphosphorsäure durch Einwirkung eines Phenols oder Naphtols auf dieselbe bei einer über dem Schmelzpunkt der Salicylsäure gelegenen Temperatur.
  2. 2. In Ausübung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens die Darstellung von Phenol-, Resorcin-, Pyrogallol-, ά-Naphtolsalicyle'inen durch Erhitzen von Salicylmetaphosphorsäure oder ihrer Componenten mit Phenol, Resorcin, Pyrogallol, a-Naphtol über den Schmelzpunkt der Salicylsäure.
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