DE863734C - Trag- oder Stuetzvorrichtung - Google Patents

Trag- oder Stuetzvorrichtung

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DE863734C
DE863734C DEG1070D DEG0001070D DE863734C DE 863734 C DE863734 C DE 863734C DE G1070 D DEG1070 D DE G1070D DE G0001070 D DEG0001070 D DE G0001070D DE 863734 C DE863734 C DE 863734C
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DE
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piston
cylinder
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DEG1070D
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English (en)
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Joseph Kaye Wood
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General Spring Corp
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General Spring Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/16Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets with special provision allowing movement of the pipe
    • F16L3/20Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets with special provision allowing movement of the pipe allowing movement in transverse direction
    • F16L3/215Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets with special provision allowing movement of the pipe allowing movement in transverse direction the movement being hydraulically or electrically controlled
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L3/217Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets with special provision allowing movement of the pipe allowing movement in transverse direction the movement being hydraulically or electrically controlled hydraulically

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Trag- oder Stützvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Gehänge, die eine beständige Stützung oder Lagerung aufrechterhalten, aber eine freie Bewegung des gestützten Gegenstandes zulassen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Trag- oder Stützvorrichtung zu schaffen, welche die erwünschten Merkmale der Einfachheit, geringen I"'-osten und Gedrängtheit vereinigt, aber nicht von einer Streckung und Zusammenziehung von Federn abhängig ist, um sich der erforderlichen Bewegung anzupassen, sondern statt dessen diese Streckung oder Zusammenziehung zur Regelung der gewünschten Bewegung zu benutzen vermag.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung und verschiedene Abänderungen derselben. Fig. r zeigt teilweise im Aufriß und teilweise im Schnitt eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung; Fig. a zeigt teilweise im Aufriß und teilweise im Schnitt eine Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung eines Druckmittelmotors; Fig. 3 zeigt teilweise im Schnitt eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung von Unterdruck zur Betätigung; Fig. q. zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch ein besonderes Druckregelventil, welches für die Erfindung besonders brauchbar sein kann; Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung unter Vezwendung eines zusammengedrückten Mediums als Betätigungsmittel.
  • Bei der in Fig. i gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist -das Rohr oder der sonstige gestützte Gegenstand 2 durch ein gewöhnliches Bandgehänge i i über eine auf Kraft ansprechende Vorrichtung; beispielsweise eine kontaktherstellende Federwaage 3, an einem verstellbaren Träger .oder Halter, beispielsweise der Hauptspindel 4, aufgehängt. Diese Spindel wird .mittels der Mutter 5 gehoben oder gesenkt, welche durch einen motorischen Antrieb, beispielsweise den Elektromotor 6, über die die Geschwindigkeit herabsetzende Schnecke und Schneckenrad 7; 8 angetrieben wird. Der Betrieb des Motors wird durch die auf Kraft ansprechende Schalt- oder Regelvorrichtung, beispielsweise -die Kontakte 3, geregelt, die sich bei einer vorbestimmten Vergrößerung der Last an der Feder 9 schließen und den Motor veranlassen, sich in einer solchen Richtung Zu drehen, daß die Schraubspindel gesenkt wird, und die sich bei einer vorbestimmten Verminderung der Last an der Feder 9 ebenfalls schließen und den Motor veranlassen, sich in einer solchen Richtung zu drehen, daß die Spindel gehoben wird. Der Motor selbst ist an dem festen Anker, beispielsweise dem Träger io, verankert. Dadurch; daß man das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Motor und der die Last tragenden Spindel sehr hoch und bzw. oder die Steigung der Spindel klein ausführt, kann erreicht werden, daß der Motor mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Umdrehungen machen muß, um die Last um 2,54 cm anzuheben oder zu senken. Auf diese Weise wird offensichtlich jede Neigung des Trägers oder Halters zum Pendeln, d. h. zum Hinausgehen über das gewünschte Gleichgewicht und zum Schließen der gegenüberliegenden Kontakte, vermieden und die Verwendung eines Motors von sehr geringer Leistung ermöglicht.
  • Der Motor ist in der schematischen Schaltung als umsteuerbarer Doppelfeldmotor der Gleichstromtype dargestellt. Dies ist natürlich lediglich ein Beispiel und es könnte auch vorteilhafter sein, einen Motor mit einem ,einzigen Feld zu benutzen und die Feldzuleitungen umzukehren oder einen dreiphasigen Wechselstrommotor zu verwenden und eine Phase umzukehren oder eines der in der Elektrotechnik bekannten Hilfsmittel teilweise zu benutzen. Die Verwendung eines umsteuerbaren zweifeldrigen Motors ist insofern vorteilhaft, als nur einzelne Kontakte vorgesehen zu werden brauchen, um den Motor in der einen und anderen Richtung laufen zu lassen, so daß die Schalteinrichtung auf einem Mindestumfang gehalten wird.
  • Die gesamte freie Bewegung des Halters oder Trägersund demnach desRohres oder der sonstigen Last wird lediglich durch dieLänge derHubspindel und demnach durch die Raumverhältnisse des Ortes begrenzt, an,dem er benutzt werden soll. Da Hubspindeln beliebiger Länge verwendet werden können, kann die freie Bewegung weitestgehend variiert werden, wobei die Trag- oder Stützkraft nur die geringste Änderung erfährt. Wenn es die Raumverhältnisse erfordern, können andere mechanische Vorrichtungen benutzt werden, beispielsweise ein Zahnradsektor und Arm an Stelle der Mutter und Schraubspindel. Erforderlichenfalls kann zur Erzielung einer. zusätzlichen Bewegung oder Tragkraft eine mechanische Übersetzung, z. B. ein Hebelsystem; zwischen dem Gehänge und dem eigentlichen Rohr verwendet werden.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist das vollständige Fehlen jeglicher Reibungserscheinungen. Da die Motorschaltung mit der Last unmittelbar verbunden ist, können -die Kontakte so eingestellt werden, daB sie schon auf wenige Kilogramm ansprechen, oder es können die Kontakte so eingestellt werden, daß sie Grenzen eines beliebigen Tragkraftbereiches im Rahmen der Leistungsfähigkeit der Vorrichtung ergeben. Wenn es beispielsweise gewünscht wird, eine Last von 68o kg l zu stützen, können die Grenzen auf 671 und 689 kg eingestellt werden, so daß, sobald die Tragkraft dieser Werte erreicht ist, der Motor in Tätigkeit tritt, um den Träger oder Halter zu heben oder zu senken, bis die Kraft wiederum innerhalb der Grenzen von 671 und 689 kg liegt, wobei dann zu dieser Zeit der Kontakt geöffnet ist und das System in stabilem Gleichgewicht verbleibt. Es wäre auch möglich, die Grenzen um nur wenige Kilogramm voneinander entfernt, d. h. auf 679 bis 681 kg einzustellen, jedoch könnten dann schon geringe Gewichtsänderungen .infolge zufälliger und vorübergehender äußerer Ursachen, z. B. das Aufliegen des Gewichts eines Werkzeuges usw: auf dem Rohr; zur Folge haben, daß -das Rohr sich in eine neue Lage bewegt, und dieser Umstand könnte unerwünscht sein. Es ist daher vorzuziehen, den Kraftbereich ausreichend groß zu machen, um solche vorübergehenden Abweichungen der , von der Last ausgeübten Kraft zuzulassen.
  • Es versteht sich natürlich von selbst, daß die Differenz der Tragkraft zwischen den Stellungen, an denen ein Kontakt für eine Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des getragenen Gegenstandes stattfindet, einen Bereich darstellt, in dem keine Wirkung eintritt. Dieser Bereich kann klein gehalten werden; wenn er aber zu klein gemacht wird, neigt die-Einstellvorrichtung dazu, zurück und vorwärts zu pendeln.
  • Die dargestellten und beschriebenenAusführungsformen der Erfindung stellen nur Beispiele für die Art und Weise dar, in der die Erfindung benutzt werden kann. Die Kontaktwaage kann beispiels--weise ohne weiteres zwischen dem Gehänge und dem Tragballen angeordnet und das Rohr oder der sonstige getragene Gegenstand unmittelbar an der Schraubspindel aufgehängt werden. An Stelle der Haupttragspindel kann irgendeine mechanische Anordnung, die ein hohes mechanisches Übergewicht ergibt, zwischen der Last und dem Motor angebracht werden, vorzugsweise time solche, die ohne Hilfe des Motors eine gegebene Stellung gegen die Last aufrechterhält. Die Kontakteinrichtung kann vorzugsweise eine Kippwirkung und bzw. oder eine Schnappwirkung besitzen, um ein schnelles Schließen und Unterbrechen zu erzielen und die Kontaktkorrosion zu verringern. Es ist vorteilhaft, Ouecksilberschalter zu benutzen, um eine Funkenbildung an den Kontakten sowie Korrosion zu verhindern, besonders wenn der Halter oder Träger an einem Ort benutzt werden soll,- an dem er entflammbaren Dämpfen ausgesetzt ist, wie z. B. in Ölraffinerien usw., oder an dem offene Kontakte korrodierenden Verbindungen ausgesetzt sein könnten, wie in Fig. z gezeigt ist, wo eingeschlossene Ouecksilberkontakte benutzt werden.
  • An die Stelle von elektrischen Kontakten kann auch eine Fotozellenschaltung gesetzt werden. Bei dieser Schaltung kann die auf Kraft ansprechende Vorrichtung die Unterbrechung eines Lichtstrahles zu einer Fotozelle bewirken, wenn die Kraft über die eingestellten Grenzen hinausgeht. Wenn die Kraft eine obere Grenze übers teigt, wird der Strahl zu einer Fotozelle für die' hohe Grenze unterbrochen, und wenn sie geringer als eine untere Grenze wird, wird der Strahl zu einer Fotozelle für die untere Grenze unterbrochen. Für beide Fotozellen kann die gleiche Lichtquelle benutzt werden, so daß ein Versagen der Lichtquelle keinerlei Bewegung des Motors zur Folge hat. Es ist erwünscht, die auf Kraft ansprechende Vorrichtung an der Verankerung fest anzubringen, wie in Fig. 2 gezeigt, so daß eine Bewegung des Motors das Arbeiten der Schaltung oder Steuerung nicht beeinträchtigt.
  • In der v orstehenden Beschreibung ist ein Elektromotor als die spezielle, zur Betätigung der Einstellvorrichtung benutzte Vorrichtung erwähnt. Es kann sich jedoch ergeben, daß es unter gewissen Umständen zweckmäßiger ist, einen Flüssigkeits-oder Gasdruckmotor oder einen Motor anderer Art zu verwenden, und in diesem Fall können die elektrischen Kontakte durch ein Ventil ersetzt werden.
  • Dies ist in Fig. 2 dargestellt, in der die auf Kraft ansprechende Vorrichtung, in diesem Fall ein Ventilmechanismus 36, unmittelbar von der Verankerung ro getragen wird. Zwischen dieser auf Kraft ansprechenden Vorrichtung und dem Träger oder Halter rb für den getragenen Gegenstand 2b befindet sich ein Zylinder 2o mit einem Kolben 21. Der Kolben 21 ist mit der Last 2b über die Kolbenstange 22 verbunden, die durch den Stoffbüchsendeckel 23 und die Packung 2.4 unter luftdichtem Abschluß gegen die Außenluft gehalten wird. Mit dem Zylinder ist ein Rohr 25 verbunden, welches mit den Ventilkanälen der auf Kraft ansprechenden Schalt- oder Steuervorrichtung 26 und 27 unmittelbar in Verbindung steht. Der Ventilkanal 26 wird im Ansprechen auf eine zu leichte Last geöffnet und verbindet die Hauptzuleitung des Druckmittels mit dem Zylinder, so daß der Druck in dem Zylinder ansteigt und der Kolben sowie die Last angehoben -.erden, bis die Kraft genügend gestiegen ist, um die auf Kraft ansprechende Vorrichtung zu veranlassen, das Ventil zu schließen. Umgekehrt spricht der Ventilkanal 27 auf eine Erhöhung der Last über den vorbestimmten Punkt an und öffnet sich nach der Außenluft hin, so daß er den Druck in dem Zylinder abfallen läßt, wodurch sich ein Herabsinken des Kolbens und die Wiederherstellung des Gleichgewichts an der auf Kraft ansprechenden Vorrichtung ergibt. Auf dieseWeise wird der Zylinderdruck und mit ihm die Tragkraft konstant gehalten ohne Rücksicht auf die Lage, in die sich das Rohr innerhalb der Grenzen der Vorrichtung bewegt.
  • Es kann auch erwünscht sein, das einstellbare Glied mindestens von einem Teil des Gewichts der Last zu entlasten. Dies kann dadurch erzielt werden, daß man zu dem einstellbaren Glied eine Feder oder Federvorrichtung parallel schaltet. Die Feder ist in diesem Fall nur zu dem einstellbaren Glied parallel und mit der Last über das auf Kraft ansprechende Glied verbunden.
  • An Stelle eines Ventils und einer Feder zum Schalten oder Steuern .der Kolbenstellung kann die Erfindung auch eine Form annehmen, wie sie in Fg. 3 gezeigt ist.
  • Die hier dargestellte abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung ist für die Benutzung von Unterdruck bestimmt, obwohl die gleichen Grundsätze, wie für die Sachverständigen offensichtlich ist, auch bei überatmosphärischem Druck anwendbar sind.
  • Die Rohrleitung 2o soll von einem Träger oder einer sonstigen Verankerungsvorrichtung roc gehalten oder gestützt werden. Die Stützung oder Halterung wird durch den Druckmittelzylinder 2oe bewirkt, der in .dieser Figur im Schnitt dargestellt ist, um den mit dem Rohr durch die Stange 22c verbundenen Kolben 2rc freizulegen. Das Innere des Zylinders ist durch das Zweigrohr 38 mit einerDruckrohrleitung37 verbunden. DieRohrleitung 37 ist ihrerseits an einen Vorratsbehälter 39 angeschlossen, in welchem durch eine Vakuumpumpe und eine geeignete selbsttätige Druckregeleinrichtung, die nicht dargestellt sind, ein gleichbleibender Druck aufrechterhalten wird. Um den Druck in dem Tragzylinder 2oc ungeachtet eines etwaigen Versagens der Druckleitung 37 aufrechtzuerhalten, ist in der Zweigverbindung 38 ein Ventil q.o vorgesehen.
  • Dieses Ventil ist im einzelnen in Fig. ,¢ dargestellt. Wie dort ersichtlich ist, ist von dem Zweigrohr 38 eine verhältnismäßig enge Verbindung 41 zu dem Zylinder 20e vorgesehen und über dessen Enden ein Tellerventil 42 angeordnet, welches seinerseits mit einem bei 4..4 drehbar gelagerten Winkelhebel 43 verbunden ist. Das gegenüberliegende Ende .dieses Winkelhebels ist über einen Lenker 45 mit dem Balg 46 verbunden. Eine beispielsweise bei .47 dargestellte oder an irgendeiner anderen geeigneten Stelle angeordnete Feder dient dazu, das Ventil in geschlossene Stellung zu drängen, wobei aber ihre Kraft im normalen Betrieb .durch die Druckdifferenz an dem Balg 46 ausgeglichen wird. Sobald dieses Gleichgewicht durch eine Druckänderung in der Leitung zerstört wird, bewegt sich das Ventil 42 in die geschlossene Stellung über dem Kanal 41 und verhindert somit jeden weiteren_Druckverlust aus der Druekmittelmotorvorrichtung: In Fig: 5 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Der Zylinder 2od ist mit einem Kolben :rd ausgestattet, welcher über die Kolbenstange 22d reit dem Träger oder Halternd verbunden ist, der die Last 2d trägt. Die Kolbenstang@,2 22d geht durch eine P.ackung4ß in der Endwandung des Zylinders. Das gleiche Ende des Zylinders ist auch mit einem oder mehreren Kanälen 26d versehen,: die an die Druckleitung 16d angeschlossen sind. Die Druckleitung 16d ist entweder mit dem Hauptvorrätsbehälter 49 unmittelbar verbünden oder, wie in der Abbildung dargestellt, über das Minderventil So und Rückschlagventil 51 an das H auptbehälterröhr 37 angeschlossen. Es ist erwünscht, statt eines unmittelbaren Anschlusses an die Hauptluftzufuhr ein einstellbaresbruckminderventil zu benutzen, weil durch Einstellung des Druckes an dem Minderventil jede beliebige Last innerhalb der Grenze der Vorrichtung und der Druckmittelzufuhr getragen werden kann und ein Zylinder ,gleicher Größe für eine weitgehende Laständerung benutzbar ist, wodurch die Anzahl der zum Decken eines vollständigen Lastbereiches erforderlichen Zylindergrößen herabgesetzt wird.
  • Das Ventil 5o ist so ausgebildet, daß es einen gleichbleibenden Druck an dem Zylinder aufrechterhält und den Druck durch Ablassen in die Außenluft herabsetzt, wenn der Zylinderdruck zu hoch wird, oder den Druck durch Verbindung der Druckzufuhrleitung mit dem Zylinder steigert, wenn der Druck zu niedrig wird. Das Rückschlagventil 51 ist zwischen der Druckquelle und dem Regelventil angeordnet und verhindert einen Druckverlust aus dem Zylinder in die Druckzufuhrleitung, wenn der Druck dieser Leitung aus irgendeinem Grunde ausbleiben sollte.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung wird am besten durch Bezugnahme auf die Abbildung verständlich. Die in dieser Abbildung als Rohrleitung 2d dargestellte Last kann sich infolge Ausdehnung und Zusammenziehung über eine beträchtliche Strecke bewegen. Auf das Rohr muß eine im wesentlichen gleichbleibende Stütz- oder Tragkraft ausgeübt werden, um eine Beschädigung der Paßstücke und Glieder zu verhindern, an denen die Rohrleitung befestigt ist. Wenn die Rohrleitung sich nach oben oder unten bewegt, folgt ihr der Kolben Zrd, und es tritt Gas oder Flüssigkeit bei im wesentlichen- gleichbleibendem Druck in den Zylinder 2od ein oder aus dem Zylinder aus. Infolge des Minder- und Entlastungsventils 5o wird der Druck in dem Zylinder ohne Rücksicht auf das Flüssigkeitsvolumen konstant gehalten, und da die Tragkraft gleich Druck mal Zylinderfläche ist, bleibt sie ohne Rücksicht auf -die Lage des Rohres konstant. Wenn das Rohr sich nach oben auszudehnen sucht, verringert sich die Kraft, die der Kolben ausüben muß, um es in seiner ursprünglichen Lage zu halten, und hinterläßt eine resultierende aufwärtsgerichtete Kraft an dem Zylinder, die den Zylinder veranlaßt, sich aufwärts zu bewegen, bis in einer höheren Stellung wieder Gleichgewicht erreicht ist. Wenn das Rohr sich abwärts zu bewegen sucht, geht die Gesamtkraft über die Kraft von Druck mal Fläche hinaus, und der Kolben wird sich dann abwärts bewegen, bis Gleichgewicht eintritt. Auf diese Weise wird eine gleichbleibende Tragkraft an dem Rohr ohne Rücksicht auf seine Lage aufrechterhalten. Es ist selbstverständlich, daß irgendein Medium benutzt werden kann, wie z. B. öl, Wasser, Druckluft usw., und daB der Kolben unmittelbar mit der Last verbunden sein kann oder über einen Hebel oder eine andere mittelbare Einrichtung, wie ein Getriebe oder Gestänge, mit der Last in Verbindung stehen kann.
  • Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Trag- oder Stützvorrichtung nicht allein oberhalb der Rohrleitung verwendet werden kann, wie es in den Abbildungen dargestellt ist, sondern auch unterbalb der Rohrleitung oder an einer Seite derselben. : Wenn sie an einer Seite angeordnet wird, kann vorteilhaft ein Hebelsystem benutzt werden, um die Kräfte von dem Kolben auf die Rohrleitung zu übertragen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Träg- oder Stützvorrichtung zur Aufrechterhaltung einer im wesentlichen gleichbleibenden Trag- oder Stützkraft an einem getragenen, einer Bewegung unterliegenden Gegenstand, bei welcher anfänglich ein Gleichgewicht zwischen einem festem Träger oder Halter und dem getragenen Gegenstand eingestellt wird, um eine vorbestimmte Trag- oder Stützkraft vorzusehen, gekennzeichnet .durch eine auf Kraft ansprechende, auf das Gleichgewicht wirkende und durch eine Abweichung der Trag- oder Stützkraft von dem anfangs vorbestimmten Wert betätigte Regel- oder Schalteinrichtung zum Zurückführen der Trab oder Stützkraft auf im wesentlichen ihren Anfangswert.
  2. 2. Vorrichtung zum Aufrechterhalten einer im wesentlichen gleichbleibenden Trag- öder Stützkraft nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine elastisch züsammendrückbare oder streckbare Regel- oder Schalteinrichtung zur Betätigung der Einrichtung zur Wiederherstellung der vorbestimmten Trag- oder Stützkraft.
  3. 3. Vorrichtung zum Aufrechterhalten einer im wesentlichen gleichbleibenden Trag- oder Stützkraft nach Anspruch z oder 2, gekennzeichnet durch eine federnde Vorrichtung in der Regel- oder Schalteinrichtung zur Bestimmung einer Abweichung von dem Anfangswert der Trag- oder Stützkraft und zur Betätigung des Gewichtsausgleiches, um die vorbestimmte Trag- oder Stützkraft wiederherzustellen.
  4. 4. Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer im wesentlichen gleichbleibenden Trag- oder Stützkraft nach Anspruch z, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromotor dazu benutzt wird, eine Einstellung des Gewichtsausgleiches herbeizuführen, tun dadurch die Spannung auf den getragenen Gegenstand wiederherzustellen.
  5. 5. Trag- oder Stützvorrichtung nach Anspruch z, zur Verbindung einer Verankerung mit einem beweglichen Gegenstand, gekennzeichnet durch eine gespannte federnde Einrichtung, die dem getragenen Gegenstand die vorbestimmte Trag- oder Stützkraft auferlegt, und eine durch eine beliebige Längenänderung der federnden Einrichtung betätigte Einrichtung zur Regelung der Betätigung des Gewichtsausgleiches, um diese Länge und demnach die Anfangsspannung der federnden Einrichtung wiederherzustellen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch x zum Aufrechterhalten einer gleichbleibenden Trag- oder Stützkraft an einem Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Zylinder, einem in dem Zylinder eingepaßten Kolben und einem Verbindungslenker zwischen dem Kolben und dem zu tragenden Gegenstand besteht, wobei der Raum hinter dem Kolben unter im wesentlichen luftdichtem Abschluß gegen die Außenluft gehalten werden kann und ein im wesentlichen a eichbleibender Druck in dem Raum hinter dem Kolben ohne Rücksicht auf seine Stellung aufrechterhalten wird, um dadurch eine gleichbleibende Trag- oder Stützkraft an dem Gegenstand aufrechtzuerhalten.
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