DE86549C - - Google Patents

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DE86549C
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pedal lever
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G5/00Devices for producing mechanical power from muscle energy
    • F03G5/06Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type
    • F03G5/062Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans
    • F03G5/063Devices for producing mechanical power from muscle energy other than of endless-walk type driven by humans operated by the leg or foot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Trethebelwerk.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Trethebelwerken, welche dazu dient, während des Betriebes eine Aenderung des Längenverhältnisses von Kraftarm und Lastarm am Trethebel möglichst schnell und ohne Störung des Betriebes vornehmen zu können, so dafs das Hebelwerk durch die einfache Bethätigung eines Stellarmes gemäfs dem Widerstände, welchen die angetriebene Welle zu überwinden hat, mit Bezug auf die zum Antrieb aufzuwendende Kraft eingestellt werden kann.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. 1 der Grundrifs des mit der Stellvorrichtung ausgestatteten Hebelwerkes,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Trethebels,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie x-x der
Fig- ι ;
Fig. 4 zeigt einen weiteren Schnitt nach Linie y-y der Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Hebelwerks, aus welchem der Trethebel herausgenommen ist;
Fig. 6, 7 und 8 veranschaulichen in Auf-, Grund- und Seitenrifs eine Vorrichtung zur vorübergehenden Festlegung des Trethebels in der Horizontallage, in welcher die Längenveränderung der Kraft- und Lastarme, d. h. die Verlegung des Hebeldrehpunktes vorgenommen wird;
Fig. 9 und 10 veranschaulichen die Gesammtanordnung von Hebelwerk und Vorrichtung zur Festlegung des Trethebels zwecks Umstellung.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Trethebelwerk besteht aus einem Gestell, in welchem der rahmenartige Trethebel c gelagert ist. Dieses Gestell wird durch Blechplatten.α, die in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise gebogen sind und von U-förmig gebogenen Flacheisen b gestützt werden, gebildet. In Abständen entsprechend den in den Schienen des Hebels c angeordneten Löchern (Fig. 2) sind Bolzen g federnd in das Gestell eingelagert. Dieselben dienen jeweilig paarweise dem Hebelrahmen c als Drehpunkte. Um die Bolzen g in dem Gestell sicher zu lagern, werden dieselben einerseits in den Blechplatten α und andererseits in den Flacheisen b gleitend angeordnet, zwischen welch letzteren weitere zu diesem Zweck vorgesehene kurze Flacheisentheile b' von innen an die nach unten weisenden Flantschen der Blechplatten α α angesetzt sind.
Auf dem Gestell ist ein Lagerbock e befestigt. Derselbe trägt den Stellarm d, welcher sich nach unten gabelt und mit den beiden einander parallelen Enden das Gestell umfafst (Fig. 3). In der Höhe der federnden Bolzen g erhalten die Gabelenden stumpfwinklig ausgebogene Blechlaschen f. Die über diese Laschen nach unten hervorragenden Enden der Gabel d gleiten über die Kreisschienen h mit den Aussparungen /2', welche jenen Gabelenden jeweilig als Rasten dienen.
Die Blechlaschen ff erhalten, um einem Verkanten derselben vorzubeugen, Führungsschienen r. Um eine Verschiebung der Drehpunkte am Hebel c vorzunehmen, wird der Stellarm d entsprechend dem herzustellenden Kraft- und Lastarmverhältnifs eingestellt. Die Gabelenden werden hierbei aus den Rasten herausgedrückt und diejenigen Bolzen g, welche sich bisher in der nach innen vorgeschobenen Lage befanden, d. h. dem Trethebel als Stützpunkte dienten, gleiten unter den Laschen/ durch die Spannung ihrer Federn in ihre ursprüngliche Lage zurück. In dem Augenblick, in welchem nun diese Bolzen aus dem Hebel
(2. Auflage, ausgegeben am 28. Januar iSgg.J
herauszutreten beginnen, kommt zufolge der Anordnung der schrägen, keilartig wirkenden Flügel an der Lasche/ das nächste Bolzenpaar in Eingriff mit dem Hebel c, so. dafs dieser .auch dann unterstützt ist, wenn der Stellarm d aus einer Endlage in die andere übergelegt wird.
Um diese Aenderung des Verhältnisses der Längen von Kraft- und Lastarm vornehmen zu können, ist es nothwendig, die Hebelbohrungen während der Verstellung genau in der Ebene, in welcher die Bolzen g liegen, festzulegen.
Dieses Erfordernifs wird durch die folgende Vorrichtung erfüllt: Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen ein Hebelwerk, welches "zwischen und unterhalb der Fufstrittplatten u der beiden Trethebel c auf dem Podest für die gesammte Antriebsvorrichtung befestigt ist. Dasselbe besteht aus einer Bettplatte p, welche in den vertical aufgebogenen Endtheilen der beiden Wellen mm (Fig. 7) trägt. An diese Wellen m sind Trittstangen t mittelst der Kurbeln / angelenkt, welch letztere fest auf die Welle aufgesteckt sind, so dafs durch Niederdrücken der Trittstangen t eine Drehung der Wellen herbeigeführt wird. Die Stangen t werden mit ihren unteren Enden in vierkantigen Löchern der Bettplatte geführt und erhalten Anschläge t' für die Hubbegrenzung der Stangen. Die oberen Stangenenden tragen Trittbleche t%, welche derart gegen die Trittplatten u (Fig. 9) angeordnet sind, dafs sie ohne Weiteres zum Zweck der Bethä'tigung der Feststellvorrichtung dem Bedienungsmanne mit den Absätzen zugänglich sind. Zur Vermeidung des gleichzeitigen Niederdrückens beider Trittstangen if ist das eine Blech t2 in der ersichtlichen Weise aufgebogen.
Auf die vorderen Enden der durch die Trittstangen t anfreibbaren Wellen m m sind mittelst Vierkantes die Winkelhebel k aufgesetzt. Dieselben sind am oberen Ende in der dargestellten Weise gebogen und tragen Stellschrauben s, welche mittelst Gegenmuttern gegen Drehung gesichert werden. Beim Niederdrücken der Trittstangen werden die Winkelhebel, wie dies die Fig. 6 und 7 veranschaulichen, ausgelegt. Die Schraube trifft unter die Mitte des Querbolzens der Trittplatte u und begrenzt deren Hub in der Weise, dafs diese genau in der für die Verstellbarkeit erforderlichen Lage festgehalten wird.
In die Hebel k sind Stifte i eingesetzt, gegen welche sich Federn j stützen, so dafs beim Nachlassen des Druckes gegen die Trittstange der Hebel k und mit ihm die zugehörige Trittstange unter dem Einflufs der Feder j in die Anfangslage zurückkehrt.
Das neue Trethebelwerk eignet sich besonders als Antriebsmittel für Wagen aller Art, bei denen der Wechsel der Steigungsverhältnisse und der Bodenbeschaffenheit eine dem gebotenen Widerstände entsprechende regelbare Kraftaufwendung erheischt. Das Festhalten der Trethebel in der für „die Verstellbarkeit der Gelenkbolzen g erforderlichen Lage kann auch mittelst des Stellarmes d ermöglicht werden, wenn zwischen den Gelenkbolzen g, aber etwas tiefer wie diese, andere analoge Bolzen angeordnet werden, welche bei geringer Verschiebung des Stellarmes durch die Blechlaschen ff unter den Trethebel c geschoben werden, so dafs derselbe sich statt auf die Stellschraube s auf diese Bolzen stützt, bis die Blechlaschen den nächsten Gelenkbolzen eingerückt haben.
Bei der beschriebenen Vorrichtung kann dieser Bedingung durch einen einzigen Handgriff entsprochen werden, der die Aenderung des Kraft- und Lastarmverhältnisses am Trethebel dem Widerstände entsprechend bewirkt, so dafs ein Stehenbleiben des Wagens vor einer auch noch so grofsen Steigung vermieden wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Trethebelwerk, bei welchem eine Aenderung des Kraft- und Lastarmverhältnisses durch Verlegung des Drehpunktes in der Weise bewirkt wird, dafs die durch Federn zurückgezogenen Gelenkbolzen (g) durch ,keilartig wirkende Laschen (f) eines umlegbaren und durch Rasten einer Bogenschiene (h) feststellbaren Stellarmes (d) in Löcher des zweckmäfsig rahmenartig ausgebildeten Trethebels (c) gedrückt werden, sobald der Trethebel in entsprechender Lage festgestellt ist.
2. Ein durch Anspruch 1 gekennzeichnetes Trethebelwerk, gekennzeichnet durch die Vorrichtung zur Feststellung jedes Trethebels in der für die Verlegung des Drehpunktes erforderlichen Lage, bestehend aus drehbar gelagerten Wellen (mj, welche bei ihrer durch Trittstangen (t) und Kurbeln (I) vermittelten Bewegung die Einstellung von auf den Wellen fest angebrachten, unter Wirkung von Federn gesetzten Anschlagarmen (k) derart vollziehen, dafs die Tritte oder andere Theile der Trethebel (c) festgestellt werden, nach Freigabe der Trittstangen (t) aber wieder weiterbewegt werden können, oder bestehend aus analog den Gelenkbolzen (g) durch die Blechlaschen (ff) unter den Trethebel verschiebbaren Bolzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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