DE866973C - Heizeinrichtung, insbesondere elektrische Kochplatte - Google Patents
Heizeinrichtung, insbesondere elektrische KochplatteInfo
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- DE866973C DE866973C DES23816A DES0023816A DE866973C DE 866973 C DE866973 C DE 866973C DE S23816 A DES23816 A DE S23816A DE S0023816 A DES0023816 A DE S0023816A DE 866973 C DE866973 C DE 866973C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description
- Heizeinrichtung, insbesondere elektrische Kochplatte Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf elektrische Kochplatten,-mit einer beheizten Heizplatte und einem mit ihr in wärmeleitender Berührung stehenden Kochtopf oder sonstigen Speisengefäß, Darüber hinaus bezieht sich die Erfindung auch, auf beliebige andere Heizeinrichtunggen, mit einer beheizten Heizpl#atte und, einem mit ihr in, wärmeleitender Berührung steheniden Körper. - Der Wirkungsgrad solcher Heizeinrichtungen ist erheblich von der Güte der Wärmeleitung zwischen, den beiden sich berührenden Flächen der Heizplatte einerseits und des zu beheizenden Körpers andererseits, abhängig. Elektrische Kochplatten, beispielsweise werden zur Erzielung einer möglichst guten, Wärmeleitung meist so,rgfältigst, plange schliffen, ebenso die Auf setzflächenf der zugehörigen# Kochtöpfe, Bratpfannen und: sonstigen, Gutbehälter. Im Laufe der Zeit werden aber solche Flächen unvermei41ich rauh, teils durch mechanische- Beschädigung, teils aber, namentlich bei Körpern# aus Stahl, durch Rosten bzw. Korrodieren.
- Erfindungsgemäß kann, hier eine erhebliche Verbesserung dadurch erreicht werden, diaß die Berührungsfläche mindestens einer der beiden miteinander in wärmeleitender Berührung stehenden! Teile mit einem Metallüberzug, insbesondere aus Zinn, versehen, wird, der in an sich bekannter Weise unter der Einwirkung von Schnall- oder Ultraschallschwingungen aufgetragen worden ist.
- Es, ist an slich bekannt, metallische Körper unter der Einwirkung von, Schall- oder Ultraschallschwingungen, zu verzinnen oder mit einem sonistigen# metallischen Überzug zu versehen. Durch die An#wen!dü#rig dieses Verfahrens zum Überziehen von I-lei.zeinrichtungen nach der Erfindung wird aber ein ganz neuartiger, überrasch#nder Vorteil erzielt.
- Würide die Aufsetzfläche einer elektrischen Kochplatte ohne Anwendung mechanisther Schwingungen verzinnt werden, was an sich nicht bekannt, ist, so würden alle offenen Poren der A-uf8etzflä#(fhe Ke-, sclilässen, werden, Es, genügt hierfür bereits ein selir dürmer Überzug, und zwar so dünn, däß glerade noch ein zusammenhängender Zinnfilm eiltsteht. Die K, ochplatte würde hierdurch nicht. nur eine sehr glatte Ebene bekommen, zumal sich der weiche Zintibetag durch den Gebrauch der Koch' - platte stets aufs. neue planschl:,eift und die Poren geschlossen- hält, wodurch selbst gelegentliche Schrammen von selbst wieder verschwinden, sondern sie würde auch, z. B. wenn ihee Aufsetzfläche aus blankem Stahl oder aus Aluminium- besteht, gegen Verrosten bzw. Korrosion geschützt sein. Nun läßt sich aber Stahl und ganz besonders AI-Liminium schwer verzinnen, -und der Zinnüberzug ist trotz größter Sorgfalt bei seiner Herstellung niemals so dauerhaft wie auf Körpern aust Kupfer oder einem anderen gut verzinnbaren Metall. Selbst bei letzter= ist aber mitunter ein Abplatzen des Zinnüberzuges, nicht ausgeschlossen. Die Ursache hierfür und für die erfmdungsgemäß zu erzielende Verbesserung erhellt au& folgender Erkentnis: Beim Veroirfnen eiiies Meta,11,körpers dringt das Zinn in die Poren ein und findet so beim Erstarren seine Verankerung in den Poren. Voraussetzung ist also, daß die Poren offen sind. Schmutzteilchen, kleine Staubteilchen oder selbst Lufteinschlüsse hemmen oder behindern die Verankerung. Körper aus Alutninium untd- anderen schwer verzinnbaren Metallen haben darüber hinaus -gewöhnlich eine Oxydhaut,- die die Verzinnung verhindert, nur schwer zu beseitigen ist und &ich selbst dann noch innerhalb# weniger Sekunden auf s neue bilden kann. Das Zinn bzw. sonstige Überzugmetall verbindet sich daher bei Aluminium uüd Metallen ähnlichen Verhaltens nicht gleichmäßig milb deer zu überziehenden Fläche, sondern, wie bei germuen Untersuchtiegen festgestellt werden kann, nur an einer Vielzahil winzig kleiner Punkte;, insgesamt ist die Verbindung mit_dem zu überziehenden Körper mangelhaft. Wird j#idoch erfindungsgemäß der Überzug unter der Einwirkung von Schall- oder Ultraschallschwingunglen hergestellt so wird, die Oxydhaut durch die Schwingungseinwirkung zertrümmert, so daß sich das Überzuginetall mit dem nuntnehr blanken Metall des zu Übeetiehenden Körpers auf der gesamten Fläche gleichmäßig und zuverlässig verbinden kann.' Die Trübung des Überzugmetalls durch die mit ihm unteftnengten Oxydteilchen ist praktisch bedeutungslos, da die Oxydteilchen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz des ÜberzugmetlaIls-,darstellen.
- Dieses überzugsverfahren, ist nicht an bestimmte Frequenzen der Schwingungen gebunden. Beispielsw#ise können hohe Schall- oder Ultraschallschwingungen verwendet werden, wie sie mit magnetostriktiven Schwingern erzeugt werden können, oder auch niedrigere Frequenzen, von z. B. etwa --5- bis. 250 Hz, wie sie von elektromagnetischen RÜttlern erzeugt werden.
- Die Herstellung des- Überzuges geschieht erfinr dungsgemäß vorteilhaft in folgender Weise: Zunächst wird der züi überziehende Körper bis auf die. Schmelztemperatur des, Zinns erhitzt und in -einer an, sich beliebigen Weise mit einem dünnen Bel#ag aus. Zinn versehen.; beispielsweise kann eine dünne Zinnfolie lose aufgelegt werden, so daß, sie durch die Wärme tdes Körpers schmilzt. Alsdann wird die so belegte Fläche mit einem Schall- oder Ultraschallschiwinger, beispielsweise mit dem Arbeitskopi eines an sich, bekannten, Ultraschallötgerätes, Strich für Strich abgefahren. An allen, von dem Schwinger bestrichenen Flüchenteilen entsteht, so--fort ein gut haftender Überzug. Anschließend wird der Zinnbelag zweckmäßig in noch geschmolzenem Zustand mit einem Lappen o(d. dgl. abgewischt, so daß nur ein hauchdünner, aber lückenloser Überzug übrigbleibt.
- Die Art des zu verwendenden überzugmetalls richtet sich unter anderem nach der Höhe der betriebsmäßig vorkommenden Höchsttemperatur der Einrichtung, wobei der Schmelzpunkt des Überzugmetalls vorteilhaft über dieser Höchsttemperatur liegt. Es ist aber in vielen Fällen durchaus möglich, auch überzugmetalle mit - einem niedrigeren Schmelzpunkt zu 'verwenden, insbesondere dann, wenn die Heizplatte und der zu.beheizende Körper betriebsmäßig dauernd miteinander in Berührung bleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung,. insbesondere elektrische Kochplatte, mit einer beheizten Heizplatte und .einem mit ihr in wärmeleitender Berührung stehenden, zu beheizenden Körper, z. B. einem Kochtopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsfläche mindestens eines dieser beiden Teile, der Heizplatte oder des zu erwärmenden Körpers, mit einemMetallüberzug, insbesondere aus Zinn, versehen ist, der in an sich bekannter Weise 'unter der Einwirkung von Schall- oder Ultraschallschwingungen aufgetragen worden ist,
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES23816A DE866973C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Heizeinrichtung, insbesondere elektrische Kochplatte |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES23816A DE866973C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Heizeinrichtung, insbesondere elektrische Kochplatte |
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| DE866973C true DE866973C (de) | 1953-02-12 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES23816A Expired DE866973C (de) | 1951-07-06 | 1951-07-06 | Heizeinrichtung, insbesondere elektrische Kochplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1951
- 1951-07-06 DE DES23816A patent/DE866973C/de not_active Expired
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