DE867390C - Verfahren zur Herstellung von n-Butylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von n-Butylen

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DE867390C
DE867390C DEB7613D DEB0007613D DE867390C DE 867390 C DE867390 C DE 867390C DE B7613 D DEB7613 D DE B7613D DE B0007613 D DEB0007613 D DE B0007613D DE 867390 C DE867390 C DE 867390C
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DE
Germany
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butylene
hydrogen chloride
chloride
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cleavage
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Expired
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DEB7613D
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English (en)
Inventor
Adolf Dr Cantzler
Hellmut Dipl-Ing Giehne
Hans Dr Krekeler
Rudolf Dr Leutner
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00—Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/26—Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only halogen atoms as hetero-atoms
    • C07C1/30—Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon starting from organic compounds containing only halogen atoms as hetero-atoms by splitting-off the elements of hydrogen halide from a single molecule

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von n-Butylen Es ist bekannt, n-Butylen durch Abspaltung von Chlorwasserstoff aus dampfförmigem n-Biitylchlorid bei erhöhter Temperatur, gegebenenfalls in Anwesenheit von Katalysatoren, herzustellen. Zur Abtrennung des n-Butylens aus dem dabei erhaltenen Gemisch hat man bereits vorgeschlagen, das chlorwasserstoffhaltige Umsetzungsgas mit verdünnter Salzsäure zu waschen, wobei sich der Chlorwasserstoff leicht löst. Dieses Aufarbeitungsverfahren bietet die Schwierigkeit, daß man wegen der Gefahr der Korrosion in nicht metallischen säurefesten Werkstoffen arbeiten muß.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die Herstellung von n-Butylen aus n-Butylchlorid besonders vorteilhaft gestaltet, wenn man die Spaltung des dampfförmigen Butylchlorids bei erhöhter Temperatur unter erhöhtem Druck durchführt, das unter Druck stehende Umsetzungsgemisch durch Kühlen verflüssigt und den Chlorwasserstoff durch fraktionierte Destillation unter erhöhtem Druck vom n-Butylen abtrennt. Da auf diese Weise die Trennung des Butylens von Chlorwasserstoff in Abwesenheit von Wasser gelingt, kann das Verfahren vollständig ohne Korrosionsgefahr in Vorrichtungen aus metallischen Werkstoffen ausgeführt werden.
  • In der ersten Stufe des Verfahrens, der Spaltung des n-Butylchlorids, leitet man zweckmäßig die Dämpfe des Ausgangsstoffs durch erhitzte Rohre aus gut wärmeleitendem Werkstoff, z. B. aus Eisen oder Stahlgaß. Man'kann die üblichen chlorwasserstoffabspaltenden Katalysatoren verwenden; das Arbeiten in leeren Rohren ist jedoch einfacher und führt ebenfalls zu guten Umsätzen. Die Temperatur richtet sich nach dem Durchsatz; im allgemeinen arbeitet man zwischen etwa 5oo und 570° und mit einer solchen Strömungsgeschwindigkeit, daß die Hälfte bis zwei Drittel des eingesetzten Butylchlorids umgesetzt werden. Man kann bei entsprechend tieferen Temperaturen und langsamerem Durchsatz und höheren Temperaturen mit schnellerem Durchsatz arbeiten, doch macht sich beim Arbeiten bei höheren Temperaturen. die Bildung unerwünschter Spaltprodukte bemerkbar. Da bei hohen Spalttemperaturen hohe Durchsätze angewandt werden und andererseits große Wärmemengen zugeführt werden müssen, arbeitet man zweckmäßig in Rohren von kleinem Querschnitt, um bei kleinem Reaktionsraum eine- große Oberfläche darzubieten.
  • Den Druck wählt man zweckmäßig so hoch, daß man durch Kühlen mit Wasser oder Sole von nicht zu tiefer Temperatur das Umsetzungsgemisch verflüssigen kann. Dies sind im allgemeinen Drücke zwischen etwa 8 und 2o at. Überraschenderweise beeinträchtigt die Anwendung von erhöhtem Druck die Abspaltung des Chlorwasserstoffs nicht.
  • Das durch Kondensation unter Druck erhaltene flüssige Umsetzungsgemisch wird nun, gegebenenfalls nach dem Entspannen nicht kondensierter Beimengungen, die im wesentlichen aus Spaltgasen, wie Methan oder Wasserstoff, bestehen, fraktioniert unter Druck destilliert, wobei man zunächst den Chlorwasserstoff, dann das n-Butylen und zum Schluß das unveränderte Butylchlorid- erhält. Man kann auch die Kondensation so leiten, daß zunächst nur das nicht umgesetzte Butylchlorid flüssig abgeschieden wird, worauf man durch tiefere Kühlung eine aus n-Butylen und Chlorwasserstoff bestehende Flüssigkeit für sich abscheidet. Die Destillation kann auch im fortlaufenden Betrieb ausgeführt werden.
  • Beispiel Durch ein 2 m langes, 13 mm weites, auf 550° elektrisch beheiztes Rohr aus Siliciumchromstahl leitet man stündlich unter To atü Druck den Dampf von 500 g n-Butylchlorid. Die das Rohr verlassenden Gase werden durch Kühlung auf - 2o° fast vollständig verflüssigt. Es entstehen nur geringe Mengen Krackgase, die von Zeit zu Zeit entspannt werden. Das flüssige Umsetzungsgemisch wird in einer unter To atü stehenden Kolonne fraktioniert. Man erhält dabei 11o g Chlorwasserstoff, 135 g n-Butylen, 230 g Butylchlorid und 2o g eines höhersiedenden Rückstandes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von n-Butylen durch Abspaltung von Chlorwasserstoff aus n-Butylchlorid bei erhöhter Temperatur in der Gasphase, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spaltung unter erhöhtem Druck durchführt, das unter Druck stehende Umsetzungsgemisch durch Kühlen verflüssigt und den Chlorwasserstoff durch fraktionierte Destillation unter erhöhtem Druck vom n-Butylen abtrennt.
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