DE867542C - Vorstoss fuer Vakuumfiltration - Google Patents

Vorstoss fuer Vakuumfiltration

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DE867542C
DE867542C DEG437D DEG0000437D DE867542C DE 867542 C DE867542 C DE 867542C DE G437 D DEG437 D DE G437D DE G0000437 D DEG0000437 D DE G0000437D DE 867542 C DE867542 C DE 867542C
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DE
Germany
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advance
vacuum filtration
suction
bottles
filter
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Expired
Application number
DEG437D
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English (en)
Inventor
Paul Dr-Ing Brauer
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Goda Fabrik Chemisch P GmbH
Original Assignee
Goda Fabrik Chemisch P GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/56Labware specially adapted for transferring fluids
    • B01L3/565Seals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorstoß für Vakuumfiltration Gegenstand der Erfindung ist ein namentlich für den Laboratoriumsgebrauch, insbesondere zum Filtrieren unter Vakuum, dienendes Gerät, das trotz Verwendung von Umschließungen mit nur einer Öffnung, wie z. B. gewöhnliche Flaschen, Rundkolben, Kannen, Fässer u. dgl., als AuffanggefäBc für die abigesaugte Flüssigkeit die Beibehaltung einfacher und gebräuchlichster Filtriervorrichtungen leicht ermöglicht.
  • Zur Filtration unter Anwendung von Valcuum ist allgemein geläufig der Gebrauch von Filtriervorrichtungen, wie z. B. Trichtern, Büchnertrichtern, Rutschen mit gesintertem Filterkörper, Membfanfiltervorrichtung und ähnlichen Geräten mit langem Ablaufstutzen, wobei dieser in den Hals von Sangflaschen, also Flaschen mit seitlich angebrachtem Saugrohr, zur Anlegung eines Vakuums eingeführt und z. B. durch Kautschukstopfen luftdicht als geschlossen wird. Dabei wird es in der Praxis immer wieder als nachteilig empfunden, daß die Saugflaschen infolge schon geringfügiger Beschädigungen, sei es namentlich durch schartige oder ahgestoßene Flaschenhalsinnenkanten, wie sie inshesondere leicht Idurch Anstoßen mit dem Al)-lauf stutzen des einzuführenden Filtergerätes hervorgerufen werden, oder sei es auch-durch Beschädigung des seitlichen Saugrohres, für Vakuumfiltrationen schnell unbrauchbar werden.
  • Zwar h.at man schon vorgeschlagen, die Verwendung von Saugflaschen durch den Gebrauch von besonders ausgestalteten Nutschen mit Ablauf stutzen, der von einem mit einem Saugrohr versehenen Mantel umgeben ist, zu umgehen. Für den dadurch geschaf£enen Vorteil der Verwendungsmöglichkeit,einhalsiger Flaschen als Auffanggefäße mußte man aber ein zufolge seines Aufbaues fraglos kompliziertes und ,damit empfindliches und teures Filtergerät in Kauf nehmen.
  • Demgegenüber wird nun die Benutiunggehräuchlicher einfacher Filtergeräte in Verbindung mit gewöhnlichen Flaschen und Kolben jeglicher Form und Größe, auch von sog. Glasballons mit 50 und mehr Liter Inhalt oder anderer Umschließungen mit nur einer Öffnung, wie z. B. Fässern und Kannen, als Sammelbehälter für die abgesaugte Flüssigkeit in überraschend einfacher Weise dadurch ermöglicht, daß man in einen erfindun,gsgemäß ausgestalteten Vorstoß mit seitlichem Saugrohr in bekannter Weiße unter Zuhilfenahme von gebohrten Stopfen, Manschetten oder gelochten Platten, z. B. aus Kautschuk, den Ablaufstutzen des Filtergerätes luftdicht einhängt und das Filtergerät zusammen mit dem Vorstoß in ähnlicher Weise mit dier Flasche luftdicht verbindet. Besonders vorteilhaft können die Verbindungen hi1enbfei mittels mehrerer der b kannten, gegeblenenfalls ineinandergefügten Gummikonus sie bewerkstelligt werden.
  • Der erfindungsgemäße Vorstoß, für den sich außer Glas auch andere Werkstoffe, wie keramische Massen, plastische Massen aller Art, z. B. auf der Basis von Natur- oder Kunstkautschuk, Celluloid, Kunstharz u. dgl., oderoMetalle eignen, besteht in seiner einfachsten Form aus einem sich schwach v'erjüngenden, mit seitlichem Saugstutzen versehenen Rohr. Namentlich das verjüngte Ende des Vorstoßes kann mit einem zweckmäßig genormten Kegeischlift ausgestattet sein, um im Bedarfsfall den Vorstoß in Auffanggefäße mit Schliffhals vakuumdicht einsetzen zu können. Für besondere Fälle kann ein lang andauerndes Halten des erzeugten Vakuums in einer unter Verwendung des erfindungsgemäßen Saugstutzens zusammengefügten Vakuumfiltrierapparatur unter Abschalten von der die Luftverdünnung hervorrufenden Vorrichtung erforderlich stein. hierfür wie auch für die Regulierung des Sogs bzw. des Ausgleichs mit dem atmosphärischen Luftdruck hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das seitlich -am erfindungsgemäßen Vorstoß befindliche Saugrohr mit einem Hahn zu versehen, der dann vorteilhafterweise als sog.
  • Schwanzstopfenhahn ausgebildet ist.
  • Statt der Aüsbil'dung des Vorstoßes in Form eines sich stetig verjüngenden Rohres kann dieser auch aus zwei verschieden weiten, parallelwandigen und verkröpft geschweißten Rohren bestehen. In jedem Fall aber muß der Vorstoß hinsichtlich Weite und Länge so bemessen sein, daß einerseits lange Ablaufstutzen von Filtergeräten eingefügt werden können und daß andererseits außerdem die ablaufende Flüssigkeit den freien Abgang des entgegengesetzt strömenden Luftzuges nicht behindert.
  • Die für die Aufnahme des Filtergerätes vor,va,esehene Öffnung des Vorstoßes kann mit einem umgebogenen oder aufgelegten Rand versehen sein. Das für einen Schlauchanschluß mit sog. Oliven versehene Saugrohr kann recht- oder spitzwinklig in den Vorstoß einmünden. Sätze verschieden weiter Saugstutzen wegen unterschiedlicher Weiten ender Öffnungen der Auffanggefäße erleichtern den -schnellen Zusamm'enbau mit den Filtergeräten. Als universell verwendbar hat sich ein der Zeichnung entsprediender Saugstutzen bewährt, den man z. B. für kleine wie auch große Büchnertrichter von beispielsweise 26 cm Filterflächendurchmesser ohne weiteres gebrauchen kann.
  • Der erfindungsgemäß,e Vorstoß bietet zu der durch den Erfindungsgegenstand geschaffenen Möglichkeit, gängige und stets greifbare Laboratoriumsgeräte aller Abmessung,en, wie z. B. Flaschen, Kolben, Ballone, Kannen, Fässer usw., für Vakuumfiltrationszwecke in einfachster Weise einzusetzen, noch den Vorteil, im Bedarfsfall leichter und billiger ersetzbar zu sein als Saugflaschen oder komplizierte Nutschen mit Saugstutzen, ganz besonders, wenn derartige Geräte großes Fassungsvermögen besitzen.
  • Durch den Erfindungsgegenstand werden in der Regel Saugflaschen überhaupt erü1erigt, und außerdem gestattet er in weitesten Grenzen eine bessere Anpassung der Filtratmengen an das Fassungsvermögen der Auf fanggefäße.
  • PATENTANSPRÜcilE: I. Vorstoß, insbesondere aus Glas, für Vakuumfiltration, gekennzeichnet durch ein durchgehend weites, verhältnismäßig nur wenig sich verjüngendes, mit seitlichem Saugstutzen versehenes Rohr zum Einsetzen von Filtergeräten mit langem Ablaufstutzen.

Claims (1)

  1. 2. Vorstoß gemäß Anspruch 1 mit Kegelschliff am verjüngten Rohrende.
    3. Vorstoß gemäß Anspruch I und 2 mit einem Schwanzstopfenhahn am Saugstutzen.
DEG437D 1942-11-03 1942-11-03 Vorstoss fuer Vakuumfiltration Expired DE867542C (de)

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