DE871075C - Betrachtungsapparat - Google Patents
BetrachtungsapparatInfo
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- DE871075C DE871075C DEW2296A DEW0002296A DE871075C DE 871075 C DE871075 C DE 871075C DE W2296 A DEW2296 A DE W2296A DE W0002296 A DEW0002296 A DE W0002296A DE 871075 C DE871075 C DE 871075C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B21/00—Microscopes
- G02B21/18—Arrangements with more than one light path, e.g. for comparing two specimens
-
- G—PHYSICS
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- G02B21/00—Microscopes
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- G02B21/364—Projection microscopes
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Description
- Betrachtungsapparat Die Erfindung betrifft Verbesserungen für Mikroprojektions- und Betrachtungsapparate derjenigen Gattung, bei welcher ein in eine Kammer projiziertes Bild gleichzeitig von mehreren um diese Kammer verteilten Personen in einem unv erdunkelten Raum betrachtet werden kann.
- Der Erfindungszweck besteht darin, eine Betrachtungskammer zu schaffen, welche eine veränderliche Anzahl von Schauöffnungen besitzt. Die Betrachtungskammer ist daher gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß mehrere Schaurohre abnehmbar an der Kammer befestigt sind und sich mit entsprechenden Öffnungen in der Kammer decken, wobei diese Öffnungen verschließbar sind, wenn die Schaurohre von der Kammer entfernt werden. Wenn daher z. B. ein Apparat, welcher für eine bestimmte Personenzahl gebaut ist, von einer kleineren Anzahl von Personen benutzt wird, so können mehrere Schaurohre leicht von der Kammer entfernt werden, wodurch die kleinere Personengruppe mehr Platz und Bequemlichkeit an dem Tisch hat, auf welchem die Kammer befestigt ist. Gleichzeitig können die Kammeröffungen, von welchen die Schaurohre entfernt worden sind, leicht geschlossen werden, damit durch diese Öffnungen kein Licht aus der Kammer heraus oder in die Kammer eintritt.
- Die erwähnten sowie weitere Erfindungszwecke, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung. In dieser zeigt Fig. -r ein Schaubild des Apparates gemäß der Erfindung, bei welchem ein Schaurohr abgenommen ist@-t@,dä ,mit einem Verschluß für -die Karnmer.=--öffnung und einem Deckel -für das Schaurohr; auf dem Tisch liegt, ' Fig: 2 einen Teilschnitt nach 4-9--e- von Fig.-i. Fig.3 einen senkrechten Schnitt durch den Apparat mit Teilen in Seitenansicht: ' -Gemäß den Zeichnungen ist die Bildbetrachtungskammer zQ auf- einem Tisch i'> neben einem Mikroskop 14 angeordnet, welches von einem Projektor in einem Gehäuse. i8 beleuchtet wird, welches am Tisch ii2 in beliebiger, geeigneter Weise befestietist. Das ;Mikroskop kann von beliebiger Bauart sein. Bei der dargestellten Ausführungsform hat es den üblichen Einstellspiegel 2o, um den Lichtstrahl in die Mikroskopachse zu- lenken #üriCdäs@ Objekt oder den auf dem üblichen Tisch 22 liegenden Objektträger auszuleuchten;- und, den. üblichen-Linsenhalter 24. Aus der Düsb-t44 tritt Kühlluft für den Objektträger aus, die von einem Gebläse im Gehäuse 139 geliefert wird. Der Lichtstrahl der Lichtquelle wird vom Spiegel 2o in das Milerösköp umgelenkt, um das Bild des Objekts auf dem Träger auf die Umlenkspiegel 26 und a8 zu reflektieren, welche in der Reflektionskammer 30 in horizontalen Abständen voneinander angeordnet sind. Das'Bild wird vom Spiegel e6 rechtwinklig zur @Mikroskopachse und vom Spiegel s28 abwärts in der ,Kammer ro auf einen geeigneten Schirm 32 reflektiert, auf welchem das Bild sichtbar ist. 'Mit Ausnahme einer Bodenöffnung 34 ist die Kammer 30 vollständig geschlossen. Die Öffnung 34 deckt sich mit einer Öffnung 36 in der Oberwand 38 der. Kammer ro. Das Bild auf dem Schirm 32 kann gleichzeitig von mehreren Personen durch die Schaurohre 4Q betrachtet werden, welche um die Kammer i o herum angeordnet sind.
- Die Betrachtungskammer io, welche aus- Holz oder einem anderen geeigneten Material besteht, ist im Grundriß vielkantig oder rund. und hat eine senkrechte Seitenwand 42. Sie ist mit Ausnahme der Öffnung 36 vollkommen geschlossen. Ihr Boden wird von der Platte des Tisches i2 gebildet, auf welchem die Kammer ruht. Die senkrechte Wand 42 hat eine Anzahl Schauöffnungen 44 in ihrem Oberteil. Jeder Öffnung 44 ist ein Schaurohr 40 zugeordnet, welches an der Wand 42 abnehmbar befestigt ist und sich mit je einer Öffnung 4.4 deckt. Die Innenkante 4i6 jedes Schaurohres liegt.in einer Ebene; welche -mit einer Horizontalebene, z. B. :der Ebene des Schirmes 3-1, einen spitzen Winkel bildet, und jedes- Schaürohr-ragt von der Wänd-4z aus schr.ä@g nach oben. ` .. . ' ` ' ` Die -Sclraürähre@ bestehen' ebenfalls vorzugsweise aus Iloiz und-sind abnehmbar an. der Wand 4a'befe-gtigt:-' Zü diesem. Zweck sind an der Wand 412 beiderseits der öffnungen-44 senkrechte- Führungen befestigt. Diese Führungen 48-- (Fig. n) haben .Nuten 5ö' zur Äufnahme -von. Rippen. 52, welche _ auf den. gegehüberliegenderf Seiten 54. der Schaurohre an:, ihrer- Innenkante 46 befestigt sind.' -Eine -horizontale Leiste 56 ist dicht unter @ der Unterkante jeder...Offnurig44'hefestigt und dient als Anschlag für -eine -Leiste 58 - (Fg. 3). an' der Unterwand 6o jedes 5chäurahrsZ-ürld` än der--'- Oberwand,64.--jedes Schaurohrs ist eine Rippe -9 befestigt, welche mit einem Teil 66 (Fig. i) der Wand 42 über der öffnung 44 ikn--Zingriff steht. Durch diese Bauart wird eine lichtdichte Verbiridune zwischen jedem Schaurohr und seiner Schauöffnung 44 in der Kammer io 'geschaffen. Die obere und untere Wand 64 und 6o jedes Schaurohrs konvergieren nach außen, so daß die äußere öffnung des Schaurohrs kleiner ist als die entsprechende Kammeröffnung 44. Ferner ist, wie aus der Zeichnung deutlich ersichtlich, die Bodenwand ,6o des Schaurohrs stärker geneigt als seine Oberwand 64, so daß die Schaurohre sich genügend, weit von der Wand 42 nach außen erstrecken; um- zwischen sich genügend Platz für die Beobachter zu lassen, welche den Apparat benutzen. Gleichzeitig- liegen.. die .äußeren Enden der Schaurohre so hach über-,der Tischplatte des Tisches 12, daß die Beobachter bequem in die Schaurohre hineinblicken können.
- Wenn ein Schaurohr entfernt wird, wird die Öffnung 44, durch einen Versehluß oder einen Schieber,68`verschlossen, welcher in den senkrechten F ehrungen 48 gleitet. Wenn ein an der Wand 42 befestigtes Schaurohr nicht benutzt wird, während andere Rohre benutzt werden; wird es an -.seinem.. Außenende durch einen Deckel 70 verschlossen, welcher- sich gegen einen Bund 72 im Außenende des Schaurblirs legt. Der Deckel- -7o hat einen Griff 74.. um sein Einsetzen und Herausnehmen zu erleichtern. Die Kammer io ist, soweit wie irgend möglich, gegen Eintritt oder Austritt. :von Licht geschützt.. abgesehen natürlich von dem Projektionslichtstrahl, welcher aus der Projektionskammer 30 kommt. Ferner -sei erwähnt, daß` die Person, welche ein Schaurohr benutzt, den Austritt oder Eintritt von Licht durch das Schaurohr dadurch verhindert, daß sie ihr Gesicht gegen das Schaurohr legt, während sie das Bild auf dem Schirm.3:? betrachtet.
Claims (1)
-
Außenenden der Schaurohre (4o) genügenden Abstand voneinander haben, so daß die Beobachter nebeneinander Platz haben, um durch die Schaurohre zu sehen. z. Betrachtungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaurohre (40) an der senkrechten Außenwand (42) abnehmbar befestigt sind, zu welchem Zweck an dieser Wand neben den Öffnungen (44) senkrechte und nach oben offene Führungen (48, 5o) angeordnet sind, und die Schaurohre (40) an ihrer Innenkante (46) Gleitleisten (52) für die Führungen besitzen, so daß die Innenenden der Rohre (40) durch diese Führungen dicht schließend gegen die senkrechte wand (42) gehalten werden. 3. Betrachtungsapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Führungen (48, 5o) für die abnehmbaren Schaurohre (4o) derart ausgebildet sind, daß an Stelle der Schaurohre auch ein Verschluß, z. B. ein Schieber (68), eingesetzt werden kann. 4. Betrachtungsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Wand (64 und 6o) jedes Schaurohrs (4.o) nach dessen Außenende konvergieren und daß die untere Wand (6o) in bezug auf die senkrechte Wand (.,2) der Kammer (io) stärker geneigt ist als die obere. 5. Betrachtungsapparat nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswand (q:2) der Kammer (io) aus einer Anzahl von rechteckigen Wandteilen zusammengesetzt ist, in welchen sich je eine Öffnung befindet, die nahezu so breit ist wie der entsprechende Wandteil und daß die inneren offenen Enden der Schaurohre (40) im wesentlichen die gleiche Größe haben wie die Öffnungen (44.) in den Wandteilen. 6. . Betrachtungsapparat nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaulinie vom Außenende des Schaurohrs (40) zum Schirm (32) schräg nach unten gerichtet ist.PA-TENTANSPPL CHE: i. 'Betrachtungsapparat, mit welchem eine Anzahl vorrPersönen gleichzeitig-einpz-ojiziertes optisches Bild, insbesondere ein vergrößertes Bild eines Mikroskoppräparates betrachten können, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Kammer (ro) mit einem Schirm (3i2) besteht, auf welchen..das Bild, voll :der-Außeüsiite der Kammer. her:- projiziert:, wird, .haß ferner die Kammer (io) eine.:-'senkmchte:'AtTPrenivan.d (42) und eine obere Wand (38) hat, wobei die Außen- wand (412) mit einer Anzahl von Öffnungen .(44.) versehen ist, welche oberhalb des Schirines-(3i2) und'unter der theren: Wand (3#) .liegen und auf den Umfärig--der-Außenwand-(4w).verteiit,sind; und daß weiterhin an' dieser- senkrechten- Wg.nd (42) mehrere Schaurohre (4o)- an -ihrer. Außen- seife angeordnet: sind; Zvelche sich. mit den. Off- nu#ngeri (4.4) in der_AuB:enwand (42) .deckaii und schräg nach- oben -und außen - gerichtet- sind, wobei die= -Öffn.zngen-{44) an, der Außenwand (42) und- damit auch die Innenrohre der Schau-7 .rohre (40) . dicht-:riebeneinander-.liegen und die
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|
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-
1950
- 1950-06-03 DE DEW2296A patent/DE871075C/de not_active Expired
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