DE687494C - Kastenkino - Google Patents

Kastenkino

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DE687494C
DE687494C DE1934B0166673 DEB0166673D DE687494C DE 687494 C DE687494 C DE 687494C DE 1934B0166673 DE1934B0166673 DE 1934B0166673 DE B0166673 D DEB0166673 D DE B0166673D DE 687494 C DE687494 C DE 687494C
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DE1934B0166673
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Kastenkino Es ist bekannt, den Strahlengang in optischen Instrumenten im allgemeinen und auch in Kastenkinos zum Zwecke der Raumersparnis einmal oder mehreremal zu knicken und die einzelnen Abschnitte miteinander zu kreuzen. Soweit dies bei Kastenkinos verwirklicht ist, handelt es sich in der Regel um solche, bei denen das Bild auf eine in der Wand des Kastens angeordnete. und von außen zu betrachtende durchscheinende Fläche geworfen wird. Bei einer bekannten Bauart ist zwar der Bildschirm im Innern des Kastens angeordnet und der Strahlengang ebenfalls mehrfach geknickt, jedoch kreuzen sich die einzelnen Abschnitte nicht in der Art, daß ein gedrängter Aufbau erzielt wird. Bei dem bekannten Gerät wird der Betrachtungsspiegel über einen größeren Winkelbereich von außen beobachtet, und es ist eine für unmittelbares Anliegen des Gesichtes des Beobachters bemessene Schauöffnung nicht vorgesehen. Schließlich ist bei dieser bekannten Bauart der Bildschirm nicht an der Innenseite der von der Schauöffnung durchbrochenen Wand in deren unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet, so daß er von einfallendem Störlicht getroffen wird. überdies ist bei dieser Bauart ein Winkelprisma derart unmittelbar vor das Objektiv des Bildwerfers gesetzt, daß der Strahlenweg bis zu der Ablenkfläche dieses Prismas für die Länge des Strahlenganges unwesentlich ist, also zur räumlichen Verteilung des Gesamtstrahlenganges nicht beiträgt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein solches Kästenkin,) mit einer für unmittelbares Anliegen des Gesichtes des Beobachters bemessenen Schauöffnung und mit einem über einen Betrachtungsspiegel sichtbaren Bildschirm im Innern des Kastens, dem das Bild über Ablenkmittel zugeleitet wird. Sie besteht darin, daß bei einem Gerät dieser bekannten Gattung der Bildschirm auf der Innenseite der von der Schauöffnung durchbrochenen Wand in unmittelbarer Nachbarschaft der Schauöffnung und der als Ablenkmittel dienende Spiegel m einem für die Länge des Strahlenganges wesentlichen Abstand von dem Kinoobjektiv angeordnet sind und der Strahlengang zwischen Ablenkspiegel und Bildschirm denjenigen zwischen Betrachtungsbild und Schauöffnung kreuzt. Bei dem Gerät gemäß der Erfindung sind die genannten Nachteile der bekannten Geräte, jedoch unter Benutzeng ihrer Vorteile, beseitigt. Es bietet folgende Vorteile: Wegen der Anordnung des Bildschirmes zwischen dem Ablenkspiegel und dem Betrachtungsspiegel ist der Projektionsstrahlengang bis zum Bildschirm lang genug, um dort ein genügend großes Bild zu entwerfen. Anderseits ist auch der Betrachtungsstrahlengang lang genug, um dieses Bild im ganzen übersehen zu können und um es ruhig erscheinen zu lassen, Vorteile, deretwegen die am weitesten vom Bildschirm entfernten Plätze in den Lichtspieltheatern als die besten gelten. Die Verteilung des Strahlenganges auf verschiedene Richtungen und die Kreuzung der einzelnen Strahlengangsabschnitte in der gemäß der Erfindung vorgeschriebenen Weise ergibt ferner eine Zusammendrängung des Aufbaues der Gesamtanordnung in der Richtung des das Objektiv verlassenden Strahlenbündels und in der hierzu senkrechten Richtung in der durch die erste gelegten lotrechten Ebene. Es ist dabei ohne weiteres möglich, die äußere Gehäuseform dem Strahlengang unmittelbar anzupassen, was eine noch weitergehende Raum- und damit auch Gewichtsersparnis ergibt. Schließlich hat die Anordnung des Bildschirmes auf der Innenseite der von der Schauöffnung durchbrochenen Wand in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Schauöffnung die Wirkung, daß durch die Schauöffnung einfallendes Licht nicht unmittelbar auf den Bildschirm fallen kann. Der Betrachter braucht also 'die Schauöffnung nicht dicht zu verschließen, damit der Bildschirm genügend dunkel ist.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel ein als Selbstkassierer ausgebildetes Kastenkino.
  • Abb. i ist ein Schnitt in der durch den Betrachtungsstrahl gelegten senkrechten Ebene; Abb. 2 ist eine schaubildlich dargestellte Außenansicht des Gerätes.
  • Von dem Objektiv 9 des innerhalb des Kastengerätes angeordneten Laufbildwerfers 3 gelangt das Bildstrahlenbündel auf einen Ablenkspiegel i, der so weit vom Objektiv entfernt angeordnet ist, daß die Ausdehnung des ganzen Gerätes in der Blickrichtung des Objektivs etwa von der Größe der Gesamthöhe wird. Der Ablenkspiegel i wirft die Bildstrahlen auf den Bildschirm q., der auf der Innenseite derjenigen Kastenwand angeordnet ist, in der sich auch die Schauöffnung 5 befindet, und zwar unmittelbar neben dieser. Die Betrachtung des Bildschirmes 4 durch die Schauöffnung 5 ist über einen Betrachtungsspiegel 2 möglich. Der Betrachtungsstrahlengang zwischen der Schauöffnung und dem Betrachtungsspiegel kreuzt den Bildstrahlengang zwischen dem Ablenkspiegel und dem Bildschirm. Das Bild kann also aus einer Entfernung betrachtet werden, die gleich dem Abstand von der Schauöffnung bis zum Spiegel, verlängert um den Abstand vom Spiegel bis zum Bildschirm ist, während die Abbildungsweite gleich der Entfernung vom Objektiv bis zum Ablenkspiegel, vermehrt um die vom Ablenkspiegel bis zum Bild ist. Der Winkel zwischen einfallendem und ausfallendem Strahl beträgt amAblenkspiegel i 45 bis 6o', am Bildschirm 15 bis 25° und am Betrachtungsspiegel 2 15 bis 25°.
  • Der Kasten 6 des Gerätes ist dem Verlauf des Strahlenganges angepaßt, so daß sein Oberteil 8 dachartige Gestalt erhält. Mit ; ist der Geldeinwurf bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kastenkino mit einer für unmittelbares Anliegen des Gesichtes des Beobachters bemessenen Schauöffnung und mit einem über einen Betrachtungsspiegel sichtbaren Bildschirm, dem das Bild über Ablenkmittel zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm (q.) auf der Innenseite der von der Schauöffnung (5) durchbrochenen Wand in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Schauöffnung (5) und der als Ablenkmittel dienende Spiegel (i) in einem für die Länge des Strahlenganges wesentlichen Abstand von dem Kinoobjektiv (9) angeordnet sind und der Strahlengang zwischen Ablenkspiegel (i) und Bildschirm (q.) denjenigen zwischen Betrachtungsspiegel (2) und Schauöffnung (5) kreuzt.
DE1934B0166673 1934-08-30 1934-08-30 Kastenkino Expired DE687494C (de)

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