DE873368C - Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Textilien, Leuchtfarben usw. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Textilien, Leuchtfarben usw.Info
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- DE873368C DE873368C DEG6020A DEG0006020A DE873368C DE 873368 C DE873368 C DE 873368C DE G6020 A DEG6020 A DE G6020A DE G0006020 A DEG0006020 A DE G0006020A DE 873368 C DE873368 C DE 873368C
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M23/00—Treatment of fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, characterised by the process
- D06M23/02—Processes in which the treating agent is releasably affixed or incorporated into a dispensing means
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Description
- Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Te#xtilien, Leuchtfarben usw. Die photochemische Wirkung von Lichtenergie auf Farbpigmente bewirkt in den meisten Fällen ein Ausbleichen, in einigen Fällen ein Nachdunkeln der Pigmente. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Erscheinung fast ausschließlich auf die Wirkung von Feuchtigkeit und Sauerstoff zurückzuführen ist.
- Nach der vorliegenden Erfindung kann man nun, wenn man die Einwirkung der Feuchtigkeit und des Sauerstoffs ausschaltet, Schriften, Drucke, Reklarneschilder, Textilien, Leuchtfarben usw. erhalten, bei denen die Veränderung der Farbpigmente nahezu ausbleibt.
- Man verhindert die störende Einwirkung der Luftfeuchtigkeit und des Sauerstoffs dadurch, daß man z. B. eine Schrift oder ein Reklameschild durch einen überzug aus Glas oder durchsichtigern, Inftundurchlässigem Kunststoff einhüllt und die noch vorhandene Luftfeuchtigkeit durch Zusatz von Feuchtigkeit absorbierenden Mitteln (Silicagel usw.) entfernt.
- Durch Evakuieren kann im wesentlichen dieselbe Wirkung erzielt werden; aber auch in diesem Fall ist es günstig, ein Feuchtigkeit absorbierendes Mittel zuzugeben, um auch die letzten Reste der Feuchtigkeit zu binden.
- Der störende Sauerstoff kann in irgendeiner bekannten Weise entfernt oder gebunden werden. Das Verfahren eignet sich besonders auch für Leuchtfarben, wie Zinksulfid u. #ä., da bei diesen die zerstörende Wirkung in erster Linie auf die Luftfeuchtigkeit zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Lichtechtheit, b-ezogen auf die Wollskala, beträgt mehrere Stufen.
- B e i s p i e 1 e i. Siegelrot (Toluidinrot, i : 9 mit Titandioxyd abgemischt) bleibt nach vierwöchiger Belichtung im Vakuum unter Zusatz eines die Feuohtigkeit absorbierenden Mittels unverändert. Die gleiche Mischung, unter Zutritt von Luftfeuchtigkeit oder Sauerstoff belichtet, wurde fast vollkommen aus-,-ebleicht.
- 2. Ein Alizarin-Caleium-Lack, i -. 9 mit Titandioxyd abgemischt, bleibt nach vierwöchiger Belichtung im Vakuum unter Zusatz eines die Feuchtigkeit absorbierenden Mittels unverändert. Die gleiche Mischung, unter Zutritt von Luftfeuchtigkeit oder Sauerstoff belichtet, - wurde vollkommen ausgebleicht.
- 3. Textilien, die normalerweise in der Lichtechtheit die unterste Stufe der Wollskala aufweisen, wurden bei Gegen-,vart eines die Luftfeuchtigkeit absorbierenden und/oder den, Sauerstoff bindenden Mittels in ein Vakuum eingeschlossen. Es zeigte sich nach vierwöchiger Belichtung noch keine Veränderung, während dieselben Textilien, an der Luft belichtet, schon nach wenigen Tagen stark ausgebleicht waren. Die angestrebte Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, daß in dem umhüllten Raum statt Luft ein inertes Gas, wie Wasserstoff, Stickstoff od. dgl., eingefüllt wird, insbesondere bei absoluter Trockenheit und Abwesenheit von Sauerstoff.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, --Drucken, Reklameschildern, Text#Iien, Leuchtfarben usw., bei welchem diese in einen überzug aus durchsichtigem, luftdichtem Stoff eingehüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der durch vakuumdichten Stoff zu umhüllende Raum frei von Feuchtigkeit und Sauerstoff gemacht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß . der durch vakuumdichten Stoff umhüllte Raum evakuiert wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den geschlossenen umhüllten Raum Feuchtigkeit absorbierende Mittel eingebracht werden. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem umhüllten Raum ein inertes Gas wie Wasserstoff, Stickstoff od. dgl. eingefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6020A DE873368C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Textilien, Leuchtfarben usw. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6020A DE873368C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Textilien, Leuchtfarben usw. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873368C true DE873368C (de) | 1953-04-13 |
Family
ID=7117944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6020A Expired DE873368C (de) | 1951-05-05 | 1951-05-05 | Verfahren zur Herstellung von lichtechten Schriften, Drucken, Reklameschildern, Textilien, Leuchtfarben usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE873368C (de) |
-
1951
- 1951-05-05 DE DEG6020A patent/DE873368C/de not_active Expired
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