DE87450C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE87450C DE87450C DENDAT87450D DE87450DA DE87450C DE 87450 C DE87450 C DE 87450C DE NDAT87450 D DENDAT87450 D DE NDAT87450D DE 87450D A DE87450D A DE 87450DA DE 87450 C DE87450 C DE 87450C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- self
- rod
- goods
- stack
- sale
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
- G07F11/16—Delivery means
- G07F11/24—Rotary or oscillatory members
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
MARTIN HIRSCH in BERLIN.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen selbstkassirenden Verkäufer für in über einander
geschichtete Cartons- verpackte Artikel, vorzugsweise Kravatten, Kragen, Manschetten,
sowie sonstige Wäsche und Gebrauchsgegenstände. Sie bezweckt, bei derartigen Verkaufsvorrichtungen das jeweilig unterste Waarenpäckchen,
während dasselbe unter dem Stapel hervorgezogen wird, von dem Druck der
darüber befindlichen Waarenpäckchen zu entlasten, um auf diese Weise ein leichteres Vorziehen
zu ermöglichen. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs das vorletzte Päckchen von einer Zange erfafst wird, welche während
des Vorschubs des untersten Päckchens angehobep wird und den Waarenstapel mit in die
Höhe nimmt; nach Herausbeförderung des untersten Päckchens öffnet sich die Zange, fällt
nieder und erfafst beim Schliefsen das nächste Päckchen, worauf sich der Vorgang beim
nächsten Geldeinwurf wiederholt.
Die Erfindung wird an der durch die beiliegenden
Zeichnungen dargestellten Vorrichtung veranschaulicht.
Der Apparat wird auf elektrischem Wege in Thätigkeit gesetzt. Im , wesentlichen besteht
derselbe aus einer auf der Welle k gelagerten Trommel α von der Gestalt eines regelmäßigen,
beliebig vieleckigen Prismas, dessen einzelne Seiten so grofs sind, dafs sie der Bodenfläche
der zu verkaufenden Cartons ein bequemes Auflager bieten. An den Seiten ist die Trommel
mit Schutzvorrichtungen i und I versehen, welche ein Abfallen der Cartons von den
Seiten der Trommel beim Bewegen verhindern. Auf der Welle k befindet sich ferner ein Zahnrad
b, dessen Zähnezahl der Zahl der Seiten der Trommel α gleich ist, so dafs beim
. Drehen des Zahnrades um einen Zahn die Trommel sich um eine ihrer Seiten gedreht
hat. In das Zahnrad b greift ein doppelarmiger Hebel, dessen einer Arm e in die
Zahnlücken eingreift, während der andere Arm/ durch die Stange g in Verbindung mit der
von aufsen zu bethätigenden Zugstange ο steht. Die Zugstange 0 befindet sich unter dem Einflüsse
einer Feder r und ist ferner mit einer Stange S verbunden. Die letztere hat an ihrem
oberen Ende einen Zahn S1 erhalten, welcher in die Geldzuführungsrinne η eingreift und
eingeworfene Geldstücke in der Rinne festhält. Kurz oberhalb dieses Zahnes S1 ist die für
die Bethä'tigung des Apparates bedingte Contactstelle
m angeordnet, und zwar führen die Leitungsdrähte im Innern des Apparates zu
einer Magnetspule t, während dieselben nach aufsen in Verbindung mit der Elektricitätsquelle
stehen. Ueber der Magnetspule t befindet sich ein Anker q, der mit einer Sperrklinke u verbunden
ist, welch letztere schwerer als der Anker q ist, infolge dessen also die Sperrklinke
das Bestreben hat, den Anker q stets vom Magneten zu entfernen. Die Sperrklinke u
greift in eine Aussparung ν des Hebelarmes f ein. Der Hebelarm e steht unter dem Drucke
einer Feder n>, welche bestrebt ist, denselben
stets in die Zahnlücken des Zahnrades b zu drücken. Zum Festhalten der zwischen den
Schienen d aufgespeicherten CartonSiC während der Bewegung der Trommel α ist oberhalb
des Zahnrades b eine Vorrichtung vorgesehen, welche, folgendermafsen ausgebildet ist. Die-
selbe besteht aus einer Zange, deren beide Schenkel \ \l mit Plättchen χ χ1 versehen
sind. Letztere tragen kleine Zähne, .welche ein Eingreifen in die Cartons ermöglichen
und diese zwischen sich festklemmen. Die Zange ist verbunden mit einer zweitheiligen
Stange h, deren oberes Ende h1 im Zapfen h'2
drehbar ist, welches unter dem Einflufs einer Feder y steht, die das Bestreben hat, den
oberen Theil h1 der Stange stets in die senkrechte
Lage zu befördern. Der obere Theil /i1 der Stange h besitzt eine Aussparung z1, in
welche sich der Drehpunkt d1 der Zangenschenkel
^ ^1 legt. In Führungen flf'2 wird
die Stange h geführt, und ist dieselbe ferner mit einem Bund bl versehen. Zwischen
Führung/1 und bl befindet sich eine Feder r1,
welche das Bestreben hat, die Stange h stets nach unten zu drücken. Der untere Theil der
Stange h stützt sich in die oberste Zahnlücke des Zahnrades b. Ein an den Wandungen
des Apparates vorgesehener, mit schräger Fläche versehener Stutzen s2 dient dazu, der Bewegung
der Stange ein Hindernifs zu bieten. Zu diesem Zwecke ist die obere Fläche des Stangentheiles h1 ebenfalls schräg ausgebildet.
Die Function des Apparates ist nun die folgende: Sobald in die Geldeinwurfrinne η ein
Geldstück eingeführt ist, schliefst dieses bei m den Contact, der Anker q wird von der
Magnetspule t angezogen und der Hebelarm / infolge Ausklinkens des Sperrarmes u freigegeben.
Durch Bethätigen der Zugstange ο wird nun das Zahnrad b um einen Zahn gedreht
und mit ihm ebenfalls die Trommel a um eine Seite. Die Stange h, welche in der
Zahnlücke des obersten Zahnes steht, wird während der Drehung von diesem gehoben,
mithin die sämmtlichen Cartons c in den Führungsschienen d infolge Eingreifens der gezahnten
Plättchen χ xl in den zweituntersten Carton. Sobald nun der Zahn sich noch
nicht ganz auf der höchsten Stelle befindet, stöfst die schräge Fläche des Stangentheils h1
gegen die schräge Fläche des Stutzens S2 und arretirt dadurch eine weitere Bewegung des
Stangentheils h1. Beim weiteren Anheben der Stange h durch den Zahn bewegen sich nunmehr
die Zangenschenkel \ ^1 nach aufsen,
lassen mithin die Cartons frei und fallen dieselben im gleichen Momente mit der Zange,
welche in die nächstfolgende Zahnlücke fällt, auf die nächstfolgende Seite der Trommel a.
Zugleich erfassen die Zangenschenkel mit ihren Plättchen beim Herunterfallen wiederum den
zweituntersten Carton. Währenddessen, dafs sich die Cartons in den Führungsschienen
bewegten, gelangte der auf der obersten Seite der Trommel befindliche Carton um eine Seite
weiter, um, wie auf der Zeichnung dargestellt, bei einer nochmaligen Drehung von dieser
Seite auf eine schräge Fläche nach aufsen zu gelangen. Bei der Bewegung der Trommel
verhindern die Schutzvorrichtungen i und / ein Abfallen des Cartons, ehe dieselben an
diejenige Stelle kommen, welche sie nach aufsen befördert.
Durch das Weiterbewegen des Geldstückes wird der elektrische Strom unterbrochen und
die Sperrklinke u legt sich auf den Hebelarm/. Der Hebel/ schnellt nach dem Bethätigen der
Zugstange infolge der Feder r wieder zurück, die Sperrklinke u legt sich in die Aussparung ν
des Hebelarmes / und der unter der Wirkung der Feder w stehende Hebelarm e greift von
neuem in die zunächst liegende Zahnlücke des Zahnrades b.
Claims (4)
1. Selbstverkäufer für über einander geschichtete Verkaufsgegenstände, dadurch gekennzeichnet,
dafs bei jeder Bethätigung der Vorrichtung der unterste Verkaufsgegenstand während der Dauer seiner Herausbeförderung
aus dem Waarenbehälter durch Anheben des darüber befindlichen Wäarenstapels von dessen Druck entlastet wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Waarenstapel durch
eine Scheere oder Zange angehoben wird, die den vorletzten Verkaufsgegenstand erfafst
und bei jedesmaliger Bethätigung der Ausgabevorrichtung in die Höhe gehoben wird, so dafs der darüber befindliche
Stapel mitgenommen wird, worauf die Zange nach Entnahme des untersten Päckchens
aus dem Behälter sich öffnet, niedersinkt und aufs Neue schliefst. :.
3. Selbstkassirer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zange in
der Verschlufsstellung durch eine Tragstange h angehoben wird, die auf den
Zähnen eines Rades b gleitet, das bei jedesmaliger Bethätigung der Vorrichtung
um einen Zahn weiter geschaltet wird.
4. Selbstverkäufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dafs der den Zangendrehpunkt
umfassende obere Theil der Stange h federnd angeordnet ist und bei der Aufwärtsbewegung
durch einen festen Anschlag (S2J zur Seite gedrängt wird, so dafs
die Stange frei wird und sich durch ihre eigene Schwere zu öffnen vermag.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87450C true DE87450C (de) |
Family
ID=359425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87450D Active DE87450C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87450C (de) |
-
0
- DE DENDAT87450D patent/DE87450C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2138926A1 (de) | Einrichtung zum transportieren und speichern von garntraegern | |
| DE627923C (de) | Spulenwechselvorrichtung fuer Koetzerspulmaschinen | |
| DE2057982A1 (de) | Vorrichtung zum Handhaben von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden | |
| DE2126593A1 (de) | Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von Artikeln mit praktisch gleicher Größe und Form | |
| DE885227C (de) | Vorrichtung zum Verpacken von Karamellen, Pastillen und Artikeln aehnlicher Art | |
| DE421721C (de) | Maschine zum Zaehlen und Buendeln von stabfoermigen Koerpern | |
| CH398455A (de) | Fördereinrichtung zum Befördern von aus zumindest zwei Austrittsstellen von ersten Maschinen austretenden Gegenständen zu einer nachgeschalteten Maschine, insbesondere für Verpackungsmaschinen | |
| DE556299C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Taeschchen zum Verpacken von koernigem oder pulverfoermigem Gut | |
| DE535165C (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren einzelner Draehte eines Stapels, beispielsweise einzelner Stromzufuehrungsdraehte elektrischer Gluehlampen, zu einer Drahtverarbeitungsstaette | |
| DE236470C (de) | ||
| DE122402C (de) | ||
| DE3039495A1 (de) | Verfahren zum automatischen zufuehren von laengsdraehten in gitterschweissmaschinen | |
| AT112752B (de) | Vorrichtung zum Überführen einzelner Drähte eines Stapels zu einer Drahtverarbeitungsstätte. | |
| DE140105C (de) | ||
| AT113468B (de) | Einrichtung zur selbsttätigen Kolbenzuführung für Maschinen zum Einschmelzen der Traggestelle in die Kolben elektrischer Glühlampen. | |
| DE230326C (de) | ||
| DE266224C (de) | ||
| DE243639C (de) | ||
| DE192649C (de) | ||
| DE24673C (de) | Einspähnmaschine für doppelt und einfach breite Stoffstücke, die zum Pressen bestimmt sind | |
| DE469052C (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren einzelner Draehte eines Stapels, beispielsweise einzelner Stromzufuehrungsdraehte elektrischer Gluehlampen, zu einer Drahtverarbeitungsstaette Patent-Treuhand-Gesellschaft fuer elektrische Gluehlampen m. b. H. | |
| DE40180C (de) | Apparat zur Ausgabe von Zündhölzchen | |
| DE68958C (de) | Maschine zur Herstellung von mit Drahthenkel versehenen Papp-Behältern | |
| DE116878C (de) | ||
| DE43241C (de) | Apparat zur selbsttätigen Ausgabe von Cigaretten und anderen Gegenständen gleicher Form |