DE875211C - Selbsttaetige Schaltwerkssteuerung fuer elektrische Fahrzeuge mit Nockenschuetzen fuer Fahrt und Bremsen - Google Patents
Selbsttaetige Schaltwerkssteuerung fuer elektrische Fahrzeuge mit Nockenschuetzen fuer Fahrt und BremsenInfo
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- DE875211C DE875211C DES24150A DES0024150A DE875211C DE 875211 C DE875211 C DE 875211C DE S24150 A DES24150 A DE S24150A DE S0024150 A DES0024150 A DE S0024150A DE 875211 C DE875211 C DE 875211C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/022—Security devices, e.g. correct phase sequencing
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Description
- Selbsttätig fortschreitende Schaltwerkssteuerungen für Bahnfahrzeuge `sind bekannt. Bei diesen wird die Schaltwalze durch einen Motor angetrieben, dessen Bewegung durch den Fahrschalter gesteuert wird. Vor die gesamte Steuerung werden in bekannter Weise Schütze geschaltet, die die Grundschaltungen für Fahr- und Bremsbetrieb vollziehen. Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausbildungsform'derartiger Schütze.
- Bei den bekannten Schaltwerkssteuerungen sind im allgemeinen ein Hauptschütz und ein Bremsschütz mit je einem Steuerungsteil vorgesehen. Da das Einschalten des Hauptschützes unter Strom vollzogen wird, ist die Gefahr des Zusammenschweißens der Kontakte des Hauptschützes gegeben. Bleiben aber die Kontakte hängen, so kehrt in den bekannten Schaltwerkssteuerungen das Schaltwerk nicht in seine Nullage zurück, und die Antriebsmotoren bleiben voll eingeschaltet. Bei der Bremsschaltung tritt dann noch die Gefahr hinzu, daß auch die Bremsung versagt und dadurch leicht Unfälle hervorgerufen werden können.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, bei einer selbsttätigen Schaltwerkssteuerung mit Nockenschützen für Fahrt und Bremsen das Hängenbleiben des Hauptschützes beim Abschalten zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird das Fahrtschütz (Hauptschütz) in zwei mit getrennten Steuerungsteilen versehene, hintereinandergeschaltete Schütze aufgeteilt, die durch eine gemeinsame Magnetspule eingeschaltet und von getrennten Rückführungseinrichtungen, z. B. Federn, ausgeschaltet werden. Durch eine derartige Ausbildung wird erreicht, daß bei Trennung mindestens eines Schützes der Hauptstrom bereits unterbrochen wird. Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung des Hauptschützes, wenn nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens die gemeinsame Magnetspüle mit einem T-förmigen Anker versehen ist, der mit seinem Querschnitt so unter Nasen der Steuerteile greift, daß die beiden Schütze annähernd gleichzeitig öffnen und schließen. Durch dieseAusbildung kann man die Herstellungsungenauigkeiten, die in der Rückführungseinrichtung bedingt sein können (ungleich starke Federn), dadurch ausgleichen, daß die stärkere, d. h. somit die zuerst in Wirkung tretende Feder auch noch die Rückführung des Magnetspulenankers vollziehen muß und somit auch etwas stärker belastet wird. Die beiden Hauptschütze öffnen dann annähernd gleich schnell.
- An Hand der Zeichnung wird schematisch die Wirkungsweise einer Schaltwerkssteuerung nach der Erfindung erläutert. In der Zeichnung ist die Magnetspule i des Fahrtschützes mit einem T-förmigen Anker 2 versehen, der mit seinem Querbalken 3 unter die Nasen 4 und 5 der Steuerungsteile 6 und 7 greift. Zur Rückführung ist am Steuerungsteil 6 die Feder 8, am Steuerungsteil 7 die Feder 9 vorgesehen.
- Zur Bremsschaltung dient die Magnetspule io des Bremsschützes mit dem Steuerungsteil ii und der Rückführungsfeder 12.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Wird der Hauptstrom eingeschaltet, so zieht die Magnetspule i den Anker 2 an, der unter die Nasen q. und 5 der Steuerungsteile 6 und 7 greift und diese in die »Ein«-Stellung führt. Wird der Hauptstrom abgeschaltet, so werden durch die Federn 8 und 9 die Steuerungsteile 6 und 7 zurückgezogen und damit wieder in die »Aus«-Stellung gebracht. Die zuerst anziehende Feder 8 bzw. 9 zieht dabei über ihre Nase .4 bzw. 5 und den Querbalken 3 den Anker :2 aus der Magnetspule i.
- Um bei Bremsschaltungen auf jeden Fall die Trennung des Hauptstromkreises zu erreichen, ist nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens auf, dem Steuerungsteil 6 eine Nase 13, auf dem Bremssteuerungsteil i i eine Nase 14 angeordnet. Wird nun der nicht dargestellte Fahrschalter auf »Bremsen« geschaltet, so fließt durch die Magnetspule io ein Strom, und der Steuerungsteil ii wird auf »Bremsen« geschaltet. Haben sich bis dahin die Fahrtschütze noch nicht getrennt, so wird durch die ineinandergreifenden Nasen 14 und 13 der Steuerungsteil 6 des einen Fahrtschützes mitgenommen und damit der Fahrstrom unterbrochen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Schaltwerkssteuerung für elektrische Fahrzeuge mit Nockenschützen für Fahrt und Bremsen, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrt- (Haupt-) Schütz in zwei mit getrennten Steuerungsteilen versehene, hintereinandergeschaltete Schütze aufgeteilt ist, die durch eine gemeinsame Magnetspule eingeschaltet und. von getrennten Rückführungseinrichtungen, z. B. Federn, ausgeschaltet werden. '
- 2. Schaltwerkssteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Magnetspule mit einem T-förmigen Anker versehen ist, der mit seinem Querstück so unter Nasen der Steuerungsteile greift, daß die- beiden Schütze annähernd gleichzeitig öffnen und schließen.
- 3. Schaltwerkssteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Steuerungsteil eine weitere Nase angeordnet ist, die bei der Bremsschaltung durch eine zugeordnete Nase des Brernsschützsteuerungsteiles derart mitbewegt wird, daß das Fahrtschütz geöffnet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24150A DE875211C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Selbsttaetige Schaltwerkssteuerung fuer elektrische Fahrzeuge mit Nockenschuetzen fuer Fahrt und Bremsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24150A DE875211C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Selbsttaetige Schaltwerkssteuerung fuer elektrische Fahrzeuge mit Nockenschuetzen fuer Fahrt und Bremsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875211C true DE875211C (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=7477717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24150A Expired DE875211C (de) | 1951-07-28 | 1951-07-28 | Selbsttaetige Schaltwerkssteuerung fuer elektrische Fahrzeuge mit Nockenschuetzen fuer Fahrt und Bremsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875211C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1038097B (de) * | 1953-09-12 | 1958-09-04 | Siemens Ag | Sicherheitseinrichtung fuer den Betrieb elektrischer Triebfahrzeuge |
-
1951
- 1951-07-28 DE DES24150A patent/DE875211C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1038097B (de) * | 1953-09-12 | 1958-09-04 | Siemens Ag | Sicherheitseinrichtung fuer den Betrieb elektrischer Triebfahrzeuge |
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