DE875476C - Anordnung einer Vorrichtung zum Trocknen und Vorwaermen von koerniger Masse fuer Press- und Formmaschinen zur Herstellung von Gegenstaenden aus warm formbarem Werkstoff - Google Patents

Anordnung einer Vorrichtung zum Trocknen und Vorwaermen von koerniger Masse fuer Press- und Formmaschinen zur Herstellung von Gegenstaenden aus warm formbarem Werkstoff

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DE875476C
DE875476C DEJ3976A DEJ0003976A DE875476C DE 875476 C DE875476 C DE 875476C DE J3976 A DEJ3976 A DE J3976A DE J0003976 A DEJ0003976 A DE J0003976A DE 875476 C DE875476 C DE 875476C
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Germany
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Application number
DEJ3976A
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English (en)
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August Bjerregaard Jokumsen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/063Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers for drying granular material in bulk, e.g. grain bins or silos with false floor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Anordnung einer Vorrichtung zum Trocknen und Vorwärmen von körniger Masse für Preß- und. Formmaschinen zur Herstellung von Gegenständen aus warm formbarem Werkstoff Die körnige Masse, die zur Herstellung von Gegenständen aus warm formbarem Werkstoff in Preß- und Formmaschinen gegeben wird, soll bei der Einführung in die Maschine eine oberhalb der Raumtemperatur liegende Temperatur aufweisen sowie auch einen geeigneten Trockengehalt haben, weil die Feuchtigkeit der körnigen Masse nicht in die :Maschine eirngefäihrt werden darf.
  • Dieses Trocknen und Vorwärmen ist bisher in besonderen Trockenschränken z. B. mittels infraroter Strahlung vorgenommen worden, und die körnige hasse wird nach: der Behandlung aus den Schränken. herausgenommen und zur Maschine getragen, wo sie in die Einfüllöffnung eingebracht wird. Es ist jedoch ein 'Nachteil, d aß die Masse zunächst in. diesen Schränken behandelt wird und dann von den Schränken zu den Maschinen transportiert werden muß, weil diese Transporte unnötig Arbeitskraft verbrauchen.
  • Weiter ist es ein Nachteil, daß bei dem Transport vom Schranik zur Maschine sowohl. die Temperatur wie auch der Trockengehalt .sich ändern können, so daß diese Eigenschaften., selbst wenn sie genau gemessen «-erden, während die Masse sich in den Schränken befindet, in Wirklicblleit dort, wo si-e Bedeutung haben., d. h. beim Einfüllen in die Maschine, nicht mehr vorliegen.
  • Bei einem etwaigen Stillstand der Maschine wird die darin befindliche Masse schnell unbrauchbar, weilTemperatur undFeuchtigkeitsgrad sich ändern, die dann -unter besonderem Aufwand neu einzustellen sind.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, die zur Trocknung von körnigem Gut geeignet sind. Sie sind mit einer Austrittsöffnung sowie einer neben der Austrittsöffnung angebrachten Lufteinblaseöffnung versehen, welche letztere mit .dem einen Ende eines mit elektrischen Heizkörpern versehenen Raumes verbunden ist, dessen anderes Ende an die Druckseite eines Gebläses angeschlossen ist. -Nach dem Vorschlag der vorliegenden Erfindung wird eine solche -Vorrichtung unmittelbar auf xler Maschine angebracht, so daß das Gut bei Öffnung der Trockenvorrichtung unmittelbar in, den Trichter der Maschine .gelangen kann. Durch diese Art der Anbringung vermeidet man den überflüssigem Transport der Masse, die ummittelbar in den Apparat gefüllt wird und von. hier aus sogleich in die Maschine hineingleitet, und weiter kann,, wie aus dem folgenden ersichtlich, der Zustand der Masse unmittelbar vor dem Eintritt in die Maschine festgestellt werden, wie auch die Eigenschaften der Masse mittels geeigneter Instrumente vorausbestimmt werden können, und sowohl das; Einfüllen wie die Überwachung und die Einstellung können von. demselben- Mann, der die Preß- und Formmaschinebedient, vorgenommen werden.
  • Für.den vorliegenden Zweck sind an der Trockenvorrichtung einige Besonderheiten angebracht, die aus nachstehender Beschreibung mit Hilfe der Zeichnung ersichtlich werden, in der Fig. i einen Schnitt nach der Linie 1-I in Fig. 2 durch den Behälter der Vorrichtung darstellt, Fig.2 einen Schnitt nach- der Linie II-II in Fig. i und ' Fig. 3 einen Schnitt durch den Lufterwärmungsraum nach -der Linie III-III in Fig: 2.
  • Die Vorrichtung .besteht aus einem äußeren Behälter i, der sich aus einem Teil mit parallelen Wänden und einem konischen Teil zusammensetzt, wobei der konisch;. Teil derart unt.-rb,al.b@ des anderen Teiils angebracht ist, .daß der Behälter die Form eines Trichters hat. Im Behäfter i befindet sich ein innerer Behälter 2, der kürzer als der Behälter i isst und ebenfalls die Form aine& Trichters hat. Der Behälter. 2 wird vom Behälter i mittels eines Flansches 3 getragen, der mit dem oberen Rand des Behälters i derart verbunden ist, daß eine passende Dichtung erreicht wird, und zugleich derart, daß die Teile bei Reinigung des Apparates leicht auseinandergenommen werden können.
  • Der Behälter 2 ist oben hoffen und mit einem abnehmbaren Deckel 4 versehen. Der Behälter i ist oben mit einer Anzahl Öffnungen 5 versehen, die nach außen führen. Unten ist der Behälter i mit einem Flansch 6 versehen., der eine Öffnung 7 bat, und oberhalb ' des Ffansches 6 befindet sich eine verschiebbare Platte 8 mit einer Öffnung g. Mittels dieser Platte 8 kann die Größe der Öffnung 7 eingestellt bzw. vollständig .abgesperrt werden. Der Behälter i ist weiter mit einem ummittelbar unterhalb der Austrittsöffnung i i des inneren Behälters 2 angebrachten Kontrollfenster To versehen., durch das von außen 'kontrollliert werden kann, ob der untere konische Teil des Behälters i mit Masse angefüllt ist.
  • Neben ,dem Behälter i isst ein Kasten 12 angebracht, in dessen unterem Teil sich eine Öffnung 13 befindet, die sich mit einer Öffnung 14 im Behälter i deckt. Die Öffnung 13 ist durch ein Staubfilter verschlossen, der nicht dargestellt ist und ausgewechselt werden kann, so daß Filter mit einer der -zu verarbeitenden Masse angepaßten Maschenweite eingesetzt werden können. Über dem Kasten 12 ist ein von einem Elektromotor angetriebenes Gebläse 15 angebracht, dessen Druckseite mit einer Öffnung oben im Kasten. 12, verbunden ist. Das Saugrohr 16 --des Gebläses ist mit einer oder mehreren ine Freie führenden Öffnungen 17 versehen. Diese Öffnungen 17 können mittels einer drehbaren Muffe 18 durch einen Hebel i9 eingestellt werden.
  • iDa.s Saugrohr 16 ist ferner durch einige Öffnungen 2o mit dem Innern des Behälters i verbunden. Diese Öffnungen können ebenfalls mittels entsprechender Einstellvorrichtungen eingestellt oder ganz abgesperrt werden.
  • Weiter kann ein verstellbarer Schieber zwischen dem Saugrohr und dem Gebläse angeordnet sein, welcher die durch die körnige Masse gedrückte Luftmenge einzustellen gestattet.
  • Im Kasten 12 befinden sich einige elektrische Heizkörper 2,1. Der Kasten ist mit einer senkrechten Scheidewan4 22 versehen, die den Kasten. in- zwei Räume teilt, von welchen der hintere die Heizkörper sowie die Ein- und Austrittsöffnungen. der Luft enthält, während der vordere Raum Platz für die verschiedenen Instrumente läßt, die zur Einstellung und Überwachung des Apparates nötig sind. In Fig.3 sieht man oben einige Kontrolllampen 23 sowie einen Schalter z4, durch welchen der Apparat angelassen und .abgestellt wird. 25 ist ein Leistungsregler, mittels dessen die Anzahl der in den Stromkreis eingeschalteten, Heizkörper geändert werden kann. 26 ist ein Thermoregler, der auf eine bestimmte Temperatur eingestellt werden kann und durch ein Relais Heizkörper ubschaltet, sobald ,die Temperatur überschritten wird, und dieselben wieder einschaltet, wenn die Temperatur unterschritten wird. 27 ist ein Bimetallth,ermometer, an dem die Temperatur der durch den Kasten i.z geblasenen warmen Luft unmittelbar vor dem Eintritt in den Behälter i abgelesen werden kann.
  • Der Apparat 'wirkt folgendermaßen: Mittels des Flansches 6 wird der - Apparat auf der Preß- und Formmaschine befestigt, so @daß die Öffnung 7 sich mit der Einfüllöffnung der Maschine deckt. Die körnige Masse wird nach Abneben des. Deckels 4 in den Behälter 2 gefüllt. Die Platte 8 wird in eine solche Stellung gebracht, daß die Öffnung 7 geschlossen ist. Wenn der Motor des Gebläses 15 angelassen wird und die Öffnungen 17 ganz oder teilweise .geöffnet sind, wird ein Luftstrom mach unten durch den Kasten 12 und in den Behälter i gedrückt, in welchem er hochsteigen und den Apparat teils durch die Öffnungen5,teils durch Undichtigkeiten und etwaige Öffnungen im Deckel q. verlassen kann.. Sobald die Heizkörper 2i unter Strom gesetzt werden, wird derLuftstrom erwärmt, und die in den Behältern i und 2 befindliche Masse wird vorgewärmt und getrocknet. Sobald die Masse die richtige Temperatur und den richtigen Trockenheitsgrad erreicht hat, öffnet man die- Öffnung 7, und das Material kann in die Maschine gelangen. Bei Dauerbetrieb wird der Thermoregler 26 auf eine Temperatur eingestellt, die erfahrungsgemäß den vorhandenen Arbeitsverhältnissen und der verwendeten Masse entspricht, und der Apparat kann dann praktisch genommen ohne Wartung arbeiten, indem stets Masse eingefül4t werden rriuß, deren Vorhandensein durch das Kontrollfenster io beobachtet werden kann.
  • In gewissen Fällen wird es vorteilhaft .sein, die warme Luft zirkulieren zu lassen, und die Öffnungen 5 werden deshalb ganz oder teilweise geschlossen, wogegen, -die Öffnungen 2o zwischen dem Innern des Behälters i und dem Saugrohr des Gebläses ,geschlossen werden. Gleichzeitig werden die Löcher 17 abgesperrt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung eines an sich bekannten Trockners für körniges Gut, bestehend aus einem Behälter, der oben mit einer Gutseinfül4-, unten mit einer Gutsaustritts- sowie einer neben der letzteren angebrachten Lufteinblaseöffnung versehen ist, die mit dem einen Ende eines mit elektrischen Heizkörpern versehenen Raumes verbunden ist, dessen anderes Ende an die Druckseite eines Gebläses angeschlossen ist, unmittelbar über der Materialeinfüllöffnung einer ebenfalls bekannten Preß- und Formmaschine zur Herstellung von Gegenständen: aus warm formbaren Werkstoffen.
  2. 2. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugrohr des Gebläses mit einstellbaren, an. die Außenluft führenden Öffnungen versehen: ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugrohr des Gebläses über verstellbare Schieber mit dem oberen Teil des Behälters verbunden. ist. q.. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i oder Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteinblaseöffnurng mit einem" auswechselbaren Staubfilter versehen ist. 5. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung mit Einstellvorrichtungen versehen ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellyorrichtungen aus einer vor der Öffnung angebrachten verschiebbaren Platte besteht. 7. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, ,",-kennzeichnet durch einen im Hauptbehälter angebrachten. zweiten Behälter zur Aufnahme des Gutes. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Behälter unten konisch verengt sind. g. Vorrichtung zu.r Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Behälter mit einem Kontrollfenster versehen sind. io. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptbehälter oben mnit vorzugsweise einstellbaren, an die Außenluft führenden Öffnungen versehen i.st. i i.- Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in. dem die Heizfkörper enthaltenden Raum unmittelbar vor der Öffnung zum Behälter ein Thermometer angebracht ist. 12. Vorrichtung zur Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Heizkörper enthaltenden Raum ein Thermostat angebracht ist, der mit einem Leistungsregler für die Heizkörper verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 291 846, 353 034, 481 282, 566 331.
DEJ3976A 1950-03-31 1951-03-31 Anordnung einer Vorrichtung zum Trocknen und Vorwaermen von koerniger Masse fuer Press- und Formmaschinen zur Herstellung von Gegenstaenden aus warm formbarem Werkstoff Expired DE875476C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE291846C (de) *
DE353034C (de) * 1922-05-10 Julius Fabian Bunker zum Vortrocknen von Brennstoffen
DE481282C (de) * 1926-09-07 1929-08-17 Otto Nordstroem Schachttrockner
DE566331C (de) * 1931-02-27 1932-12-16 Arno Andreas Trockenvorrichtung fuer Schuettgut aller Art

Patent Citations (4)

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