DE87783C - - Google Patents

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DE87783C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/0275Germinating on single or multi-stage floors
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/15Grain or malt turning, charging or discharging apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Malzwender.
Durch die vorliegende Vorrichtung soll das bisher meist mit der Hand bewerkstelligte Umschaufeln des Malzes auf der Tenne durch Maschinenkraft selbstthätig erfolgen.
Zu diesem Zwecke ist in der Malztenne eine Zahnstange α ca. 45 cm vom Boden entfernt angeordnet und ruht mit beiden Händen in den Führungsstücken \> und c, welche einerseits auf den Führungsschienen d und e, andererseits auf den Wellen f und g sitzen. Auf der Zahnstange befinden sich an einem Schlitten die Wurfschaufeln h1 h2 h3 /z4, welche am oberen Stielende mit Zahnrädern versehen sind. Diese letzteren greifen in die Zähne der Zahnstange a ein. Beim Hin- und Herziehen des Schlittens durch die Kette i werden diese Wurfschaufeln in eine rotirende Bewegung versetzt und werfen dadurch das Malz ca. 2 m weit aus einander. Die Schaufel h1 ist etwas höher gestellt als /i2, wodurch die untere Schicht auf die obere Malzschicht geworfen und' das Malz demnach vollständig umgeschaufelt wird. Vor den Schaufeln ist in bekannter Weise ein sogenannter Malzklarmacher k angebracht, welcher das durch die Keime zusammengewachsene Malz aus einander reifsen soll. Die Hin- und Herbewegung des Schaufelschlittens / geschieht durch die Kette z, welche über die Kettenrollen m und η geht. Letztere sitzen auf den Wellen / und g und zwischen den gabelförmigen Führungsstücken b und c und werden durch Drehung der Welle f durch das Vorgelege bewegt.
Durch Drehung der Riemscheibe 1, welche mit der Welle 2 fest verbunden ist, wird durch das Zahnrad 3, welches in das Zahnrad 4 greift, die Welle 5 bewegt. Durch den Ausrücker 5 werden nun abwechselnd die mit Feder und Nuth versehenen Räder 6 und 7, welche auf den Wellen 2 und 5 verschiebbar sind, in das Rad 8 eingerückt, wodurch letzteres entweder rechts oder links herum gedreht wird. Das Rad 8 ist mit der Welle/ fest verbunden, es dreht sich folglich auch diese abwechselnd links oder rechts herum und zieht dadurch die Kette ohne Ende i, welche über die Rollen m und η läuft, mit dem Schlitten I vor und zurück. Aufser diesen beiden Rollen befinden sich noch zwei Rollen 0 und ρ auf den Wellen festgekeilt, über welche ebenfalls eine Kette q läuft. Diese Kette hat den Zweck, die Ausrückstange r und durch diese den Ausrückhebel s umzustellen.
Sind die Schaufeln an einem Ende der Zahnstange angelangt, so wird durch den Ausrücker s das eine Zahnrad 6 aus- und das andere Zahnrad 7 eingerückt; hierdurch erhält die Welle f eine entgegengesetzte Drehung und zieht durch die Kettenscheibe m und Kette i den Schlitten wieder nach dem anderen Ende hin, wo sich der Vorgang wiederholt. Aufser dieser Hin- und Herbewegung der rotirenden Schaufeln werden dieselben noch seitlich um ca. 13 cm vorgerückt. Dies geschieht durch eine Winde t, welche periodisch durch den Ausrückhebel s durch Aus- und Einrücken des Rades u in das Rad 4 in Thätigkeit gesetzt wird. Ist das Rad u durch den Hebel s so weit eingerückt, dafs die Zähne in einander greifen, so wird es durch die in der Radnabe befindliche schräge Nuth 10, in welcher ein auf der Ausrückstange befindlicher Stift 9 gleitet, so schnell weiter geschoben, dafs nach einer
Umdrehung des Rades u dasselbe wieder ausgerückt ist. Hierdurch werden die Windentrommeln um ein bestimmtes Stück gedreht und die Ketten. χ und jr, welche an den Führungsstücken· b und c befestigt sind, abgewickelt und ziehen dadurch die Zahnstange a mit dem Schaufelschlitten um ein bestimmtes Stück vor. Auf der Winde t befindet sich noch eine kleine Trommel ii, welche die Schnur 12 aufwickelt und dadurch gleichzeitig die Haltestange \ mit fortbewegt. Die Zahnstange hat an beiden Enden runde Zapfen, welche in den Führungsstücken b und.c lagern. Der Neigungswinkel der Zahnstange α kann deshalb durch Verlängern oder Verkürzen der Haltestange \ verstellt werden, wodurch wiederum der Wurf der Schaufeln
vergröfsert wird.
Aufser dem periodischen Vorrücken der Zahnstange α um ein bestimmtes Stück durch die Winde t vermittelst Eingreifens des Rades u in das Rad 4 kann die Zahnstange α auch in
verringert oder derselben Weise rückwärts bewegt werden. Dieses geschieht durch eine an der Winde t angebrachte einfache Umschaltvorrichtung, und zwar in der Weise, dafs die hinter der Zahnstange α an beiden Enden angebrachten Ketten beim Vorrücken ab- und bei der Rückwärtsbewegung aufgewickelt werden.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche.'
1. Ein Malzwender, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf einer Zahnstange (a) befindlicher Schlitten /, an welchem sich die Malzschaufeln befinden, durch ein Rädervorgelege nicht allein seitlich hin und her, sondern auch vor- und rückwärts bewegt werden kann.
2. Eine Ausführungsform der ■ unter 1. genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das mehr oder weniger hohe Umwerfen des Malzes durch Aenderurig des Neigungswinkels der Zahnstange sich erreichen läfst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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