-
Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absätzen Die
Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere
Absätzen. Diese Maschinen haben zumeist unter anderem eine Rolle, die ein Poliermittel,
beispielsweise flüssiges Wachs, auf die des zu polierenden Absatzes aufträgt, worauf
die mit Wachs eingestrichene Werkstückfläche durch Polierwerkzeuge, beispielsweise
eine Scheibe und eine Bürste, auf Hochglanz poliert wird. Beim Übergang von der
Verwendung eines Wachses von einer bestimmten Farbe auf ein Wachs anderer Farbe
müssen, in bekannten Maschinen die Auftragrolle sowie die Polierwerkzeuge abmontiert
und andere zum Auftragen und Verarbeiten des andersfarbigen Wachses geeignete Werkzeuge
aufmontiert werden, was- mit Zeitverlust verbunden ist, der noch dadurch erhöht
wird, daß die- Auftragrolle gewöhnlich geheizt wird und beim Rollenaustausch eine
gewisse Vorwärmperiode abgewartet werden muß, ehe die Maschine wieder betriebsfertig
ist.
-
Zwecks Verbesserung solcher Poliermaschinen, insbesondere derart,
daß diese Maschinen bei der Verwendung von Wachsen verschiedener Farben und selbst
bei der Verwendung von geheizten Auftragrollen ohne, Zeitverlust jederzeit auf die
Verwendung eines Wachses anderer Farbe umgestellt werden können, hat die erfindungsgemäße
Maschine mehrere, d. h. zum mindesten zwei Auftragrollen,
die je
nach der Farbe des zu verwendenden Wachses in Arbeitslage bewegt werden, wobei jede
Rodle einzeln geheizt wird und jede Heizvorrichtung nach Wunsch auch in, der Ruhelage
der Rolle eingeschaltet werden, kann, um diese Rollei vorzuwärmen, während die andere
Rolle tätig ist. Weiterhin hat die Maschine mehrere Behälter, die Wachse verschiedener
Farben, enthalten und die je nach der gewünschten Farbe des Wachses in Arbeitslage
bewegt werden und dort mit der entsprechenden Auf tragrolle zusammenwirken, d. h.
dieser das Wachs zuführen.
-
Vorzugsweise sind die Auftragrollen teilweise von; einem Gehäuse umgeben.,
und jedes. Gehäuse wird bei der Bewegung der Rolle aus ihrer Ruhelage in, ihre Arbeitslage
verdreht, wobei die Relativlage zwischen Rolle und Rollengehäuses jeweils beibehalten
wird. Weiterhin hat die einer Ausführungsform der Erfindung eine besondere Vorrichtung,
durch die erreicht wird, daß bei der Einstellung einer bestimmten Auftragrolle in
Arbeitslage nur der dieser Rolle entsprechende Wachsbehälter in Arbeitslage bewegt
werden kann.
-
In den Zeichnungen ist Fig. i eine Vorderansicht einer Ausführungsform
der Maschine, Fig. 2 ein Grundriß, dieser Maschine, Fig. 3 eine rechte Seitenansicht
des Hauptteils dieser Maschine, Fig. q. eine rechte Seitenansicht einer anderen
Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 5 eine Vorderansicht eines Teils deir in
Fig. q. dargestellten Vorrichtung.
-
In dem Maschinengestell i der in Fig. i, 2 und 3 dargestelltem. Maschine
ist eine waagerechte Welle 13 (Feg. 3). in Lagern. drehbar. Ein ungefähr dreieckiger
Träger 17 für zwei Wachsauftragrollen ist bei 15 an seiner einen Ecke drehbar gelagert.
Der Träger 17 ist hohl und hat zwei Lager 25 (Feg. i und 2), in die je eine auf
einem Rollengehäuse 29 ausgebildete Muffe 27 eingreift. In jeder Muffe 27 sitzt
eine kurze Welle 33, die auf einem Endes eine das Wachs auftragende Rolle 31 trägt.
Jedes Gehäuse a9 umgibt teilweise die entsprechende Rolle 31 (s.. Fig. 3). Auf dem
anderen Ende jeder Welle 33 ist ein in dem Träger 17 angeordnetes Kettenrad 35 aufgekeilt.
Die Kettenräder sind so auf dem. Wellen 33 aufgekeilt, daß diese Wellen teilweise
aus ihren Lagern herausgezogen werden können, um, die Rollen 31 gegebenenfalls abzumontieren.
-
Die Kettenräder 35 werden von einer Kette 37 angetrieben,, die über
ein kraftgetriebenes Kettenrad 39 (Feg. 3) läuft. Das Kattenrad 39 ist auf dem Außenende
der Welle i3 befestigt und wird mittels eines ins Langsame übersetzendem Getriebes
von; der Hauptwellei 51 (Feg. 2) aus angetrieben. Somit werden die beiden Auftragrollen
31 dauernd gedreht, solange die Welle 51 gedreht wird.
-
Der Träger 17 der Rollern: 31 wird um seinen Drehbolzen 15 mittels
eines Handgriffs 53 gedreht, und zwar um die eine oder andere der beiden Rollere
31 wahlweise in Arbeitslage auf der Vordersente zu bewegen, wo diese Rolle in einer
Flucht mit der Polierscheibe eigestellt ist. Wenn die untere Rolle 31 in Arbeitslage
eingestellt ist, liegt gegen die eine Seite eines festem. Anschlags 55 (Feg. i)
ein Absatz 57 des entsprechenden Gehäuses 29, und der Träger 17 ist in dieser Lage
durch einen Riegel 59 (Feg. 2) gesperrt, der in lern Maschinengestell geführt wird
und in eine Bohrung 61 (Feg. 3) des Gehäuses 29 eingreift. Zum Einschaltern der
oberen Rolle 31 wird der Riegel 59 aus seiner Sperrlage herausbewegt und der Träger
1 7 entsprechend gedreht, wobei natürlich die untere Rolle gleichzeitig ausgeschaltet
wird. In der Arbeitslage der oberen Rolle liegt gegen die andere Seite des festen
Anschlags 55 ein: Absatz 63 (Feg. i) auf lern Gehäuses 29 der oberen Rolle 31 an,
wobei der Träger 17 in dieser Lage wiederum von dem Riegel 59 festgehalten, wird,
der in eine der Bohrung 61 entsprechende Bohrung in dem Gehäuse 29 der oberen Rolle
eingreift.
-
Das Gewicht des Trägers 17 und der von diesem getragenen Maschinenteile
wird zum mindesten teilweise durch eine Feder 64 (Feg. 2) ausgeglichen, die in einem
Zylinder 67 (Feg. i und 2) sitzt. Der Zylinder ist auf einem waagerechtem. Bolzen
69 drehbar, an dem das Unterende der Feder befestigt ist. Das Oberende dieser Feder
ist auf einem Arm 71 (Feg. 3) des Trägers 17 befestigt.
-
In jedem Gehäusen 29 ist eine Heizvorrichtung 73 (Feg. 3) angeordnet,
die den hinteren Teil und die Seitenteile der entsprechenden Ro11e 31 umgibt. In
die Heizvorrichtung sind elektrische Heizpatronen 75 eingesteckt. Die Heizvorrichtung
73 ist in unmittelbarer Nähe der Rolle 31 angeordhet. Die Temperatur der Rollen
31 wird mittels eines nicht dargestellten Rheostates geregelt. Mit jeder Rolle 31
wirkt eine das Wachs auf dieser Rolle gleichmäßig verteilende Rolle 9@i zusammen.
Jede Rolle 91 ist auf einem exzentrischen Teil einer Welle 93 drehbar, die in dem
Gehäuse 29 gelagert ist. Durch Drehung der Welle 93 wird die Rolle 9i gegenüber
der Auftragrolle 31 verstellt, d. h, in mehr oder weniger festen Eingriff mit dieser
Rolle bewegt, und in dieser Lage wird die Rolle 9i durch einen Sperrbolzen 94 festgelegt,
der in einer Reihe von Löchern 96 in dem Gehäuse 29 eingesetzt werden, kann. Die
Rollen 9i verteilen nicht nur das Wachs auf den Rollen 31, sondern stellen auch
die Form der Rollen 31 wieder her, falls dieses durch den. Druck des Workstücks
verformt worden sind. An jedem Gehäuse 29 ist eine Schale befestigt, in der das
von der Rolle 31 herabtropfende Wachs aufgefangen wird. Jede Verteilrolle 9i wird
mittels einer Heizpatrone 9.5 geheizt, die in den Stromkreis der Heizpatronen 75
eingeschaltet ist. Weiterhin ist jede Rolle 9i von einem Schild 92 (Feg. 3)@ abgedeckt.
-
Um die in Fig. 3 dargestellte Lage jedes Gehäuses 29 gegenüber seiner
Rolle 31 in jeglicher Lage des Trägers 17 beizubehalten, ist auf jedem Gehäuse 29
ein Zahnbogen 97 befestigt, dessen Krümmungsmittelpunkt in der Drehachse der entsprechenden
Rolle 31 liegt. Mit jedem Zahnbogen 97 kämmt ein Ritzel 99, das auf einem in dem
'.träger
17 sitzenden Bolzen 1o1 frei drehbar, ist. Die Ritzel 99 stehen im Treibeingriff
mit einem halbkreisförmigen Zahnbogen 103, der auf dem Maschinengestell befestigt
ist. Die Radien der verschiedenen Zahnbögen sind gleich, so daß bei der Drehung
des Trägers 17 um seinen Drehbolzen 15 zwecks Einschaltung der einen Rolle 31 jedes
Ritzel 99 von dem Zahnbogen 103 gedreht wird, und selbst wieder den entsprechenden
Zahnbogen 97 und das Gehäuse 29 dreht, wobei die in Fig. 3 dargestellte Lage des
Gehäuses gegenüber der Rolle 31 beibehalten wird.
-
Die. Maschine hat zwei Wachsbehälter 105, und zwar je einen
Behälter für ein Wachs bestimmter Farbe, das mit der entsprechenden Auftragrolle
31 zum Auftragen von: Wachs derselben Farbe zusammenwirkt. Die Wachsbehälter sitzen
auf einem Träger 107 (Fig. 2), der auf einem festen, senkrechten Drehbolzen
1o9 drehbar ist, so daß die Wachsbehälter 1o5 in Arbeitslage gedreht werden, um
mit der entsprechenden Auftragrolle 31 zusammenzuarbeiten, wenn diese Rolle in ihrer
Arbeitslage eingestellt ist. Jeder Wachsbehälter wird mittels einer elektrischen
Heizvorrichtung 111 geheizt und ist mit einem Thermostat 113 versehen.
-
Die Heizvorrichtungen für eine Auftragrolle 13, einschließlich der
Heizvorrichtungen 75 und 95, bilden mit der Heizvorrichtung 111 für den entsprechenden
Wachsbehälter eine. an ein Stromnetz angeschlossene Gruppe von Heizvorrichtungen,
wobei in dieses Stromnetz ebenfalls ein Schalter eingebaut ist. Die Heizvorrichtungen
der anderen Auftragrolle 31 und ihres Wachsbehälters bilden zusammen ebenfalls eine
Gruppe, die in ähnlicher Weise untereinander verbunden sind und von einem Schalter
aus bedient werden. Somit können beide Auftragrollen 31 und ihre entsprechenden.
Wachsbehälter dauernd geheizt werden, was insbesondere bei häufigem Wachswechsel
und dem damit verbundenen häufigen Umschalten der Rollen 31 und der Wachsbehälter
der Fall ist. Andererseits können die Heizvorrichtungen, für die eine Rolle 31 und
den entsprechenden Wachsbehälter ausgeschaltet werden, wenn beispielsweise diese
auf längere Zeit nicht benötigt werden. Wenn eine Rolle auf längere Zeit ausgeschaltet
ist, werden die Heizvorrichtungen für diese und den entsprechenden Wachsbehälter
eine gewisse Zeit vor dem Einschalten der Rolle eingeschaltet, so daß beim Einschalten
der Rolle diese bereits auf die gewünschte Temperatur vorgewärmt ist.
-
Jeder Wachsbehälter hat einen nach unten zeigenden Ausfluß 121 (Fig.
3), durch den das Wachs auf die entsprechende Auftragrolle nach Wunsch aufgetragen
wird, und zwar unter der Steuerung eines federbelasteten Bolzens 125, der gewöhnlich
den, Ausfluß 121 verschließt und der gegen den Druck seiner Feder 127 verschoben
wird, um den Ausfluß zu öffnen. Der Drehträger 107 der beiden Wachsbehälter 1o5
wird in Arbeitslage durch einen federbelasteten Riegel 129 (Fig. 3) festgelegt,
der in Löcher 131 in dem Maschinengestell eingreift. Wie ersichtlich, kann die mit
der oben beschriebenen Vorrichtung ausgerüstete Maschine jederzeit schnell auf die
Verwendung von einer oder der anderen Wachsfarbe ohne jeglichen Zeitverlust umgestellt
werden. Um diesen Vorteil noch weiter auszunutzen, sind die Polierwerkzeuge der
Maschine ebenfalls leicht abnehmbar und gegen ähnliche Polierwerkzeuge zum Bearbeiten
eines andersfarbigen Wachses auswechselbar. Somit ist die Polierscheibe 141 (Fig.
1 und 2) auf ihrer waagerechten Treibwelle 143 in beliebiger Weise abnehmbar befestigt.
Die Maschine hat weiterhin eine in beliebiger Weise abnehmbare Polierbürste 177,
die auf einer Welle 183 sitzt. Die Welle 183 steht in einem Winkel zur `Felle 13,
von oben gesehen (s. Fig. 2).
-
Beim Betrieb dieser Maschine wird zunächst die gewünschte Auf tragrolle
31 in Arbeitslage bewegt und der entsprechende Wachsbehälter 1o5 in seine Arbeitslage
eingestellt. Gleichzeitig werden die entsprechende Polierscheibe 141 und die entsprechende
Borste 177 auf ihren Wellen aufgesteckt. Sodann wird der Absatz gegen die Auftragrolle
cr halten, wobei diese das Wachs auf den Absatz aufträgt. Darauf wird der Absatz
in bekannter Weise durch Anhalten gegen die Polierscheibe 141 und schließlich gegen
die Bürste 177 poliert. Gewöhnlich wird dann noch der Absatz zum Roulettieren und
Kantenbeidrücken gegen ein Roulettierrädchen angehalten und um dieses herumgeführt.
-
Beim Umstellen auf Verwendung eines Wachses anderer Farbe, das beispielsweise
von der oberen Rolle 31 aufgetragen werden soll, dreht der Arbeiter den Träger 1o7
der Wachsbehälter etwas im Zeigersinn (Fig. 2), so da,ß der Ausfluß 121 nicht in
der Bewegungsbahn der oberen Rolle 31 eingestellt ist, wenn diese durch die Drehung
des Rollenträgers 17 nach Entriegelung des Riegels 59 in ihre Arbeitslage bewegt
wird, in welcher dann der Träger 17 abermals durch den Riegel 59 festgelegt wird.
Dann dreht der Arbeiter den Träger 107 der Wachsbehälter im Gegenuhrzeigersinn (Fig.
2), wobei der entsprechende Wachsbehälter über der nunmehr in Arbeitslage befindlichen
oberen Rolle 31 eingestellt wird.
-
Gewöhnlich wird die Vorderseite der ausgeschalteten Rolle 31 von einer
Decke 196 (Fig. 3) abgedeckt. Diese Decke hat ebenfalls die Aufgabe, beim Vorwärmen
der Rolle Wärmeverluste zu vermindern oder beim häufigen Ein- und Ausschalten der
Rolle Abkühlen der ausgeschalteten Rollei zu verhindern oder zu verzögern.
-
In Fig. 4 und 5 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Diese Maschine hat ebenfalls eine Polierscheibe, eine Polierbürste
und ein Roulettierrädchen, ebenfalls zwei Auftragrollen 2o7, die nach Wunsch in
Arbeitslage an der Vorderseite der Maschine bewegt werden, um Wachs bestimmter Farbe
auf das Werkstück: aufzutragen.
-
Ein Träger 2o9 (Fig. 4), der ungefähr die Gestalt eines umgekehrten
S hat, hat eine Nabe 2.11 (Fig. 5), die auf eine feste Muffe 213 aufgeschoben
ist,
so däß der Träger um die Achse dieser Muffe :213 gedreht werden kann, um die eine
oder andere Rolle 207 in Arbeitslage zu bewegen. Der Träger 2o9 ist hohl und umgibt
teilweise die beiden Rollen 2o7, die durch eine Scheidewand 2.o8 (Fig. 4) voneinander
getrennt sind. Die Rollen 207 sitzen auf Wellen, 215 (Fig. 5), die in Lagejrn
217 des Trägers 2o9 eingesetzt sind. Auf den Wellen 2i 5 aufgekeilte Kettenräder
2,ig werden, durch Ketten 22.1 von Kettenrädern 22a aus. getrieben, die auf einer
in der Muffe 2;z3 gelagerten Welle 21a5 befestigt sind. Dieses Getriebei sitzt in:
einem Gehäuse, das sich aus zwei Teilen 227, 229 (Fig. 4) zusammensetzt, wobei diese
Teile durch Bolzen miteinander verbunden sind. Die Welle 225 trägt ein Kettenrad
23:7, das durch eine Welle- 239 von einem Kettenrad 224i aus getrieben wird, das
auf einer in dem Maschinengestell gelagerten Treibwelle 243 befestigt wird.
-
Der Träger 2o9 wird mittels eines Handgriffs 248 um i8ö° gedreht,
wobei die eine oder andere Rolle 2o7 in Arbeitslage eingestellt wird. In der Arbeitslage
der einen Rolle 2o7 liegt ein Absatz 249 an dem Trägerlog gegen einen festen Anschlag
25i, und in der Arbeitslage der anderen Rolle liegt ein Absatz 253 (Fig. 4) des
Trägers 2o9_ gegen den festen Anschlag 25i. Der Träger Zog wird in der einen oder
anderen Arbeitstage durch einen Riegel 255 festgelegt, der dem obenerwähnten Riegel
59 entspricht.
-
Die Auftragrollen 2o7 werden ebenfalls von Heizvorrichtungen 263 geheizt,
die die Rollen teilweise umgeben. Diese Heizvorrichtungen sind in dem Trägerlog
angeordnet und sind um Bolzen 265
verstellbar, so daß ihr Abstand zu den Rollen
2o7 entsprechend eingestellt werden kann. Die Veistellung dieser Heizvorrichtung
erfolgt mittels Klemmschrauben 267, die durch Bogenschlitze l69 des Trägers 209
gesteckt sind und in die Heizvorrichtung 263 eingeschraubt sind..Die Klemmschrauben
halten die Heizvorrichtung in der jeweiligen Einstellage fest.
-
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Maschine hat ebenfalls zwei Wachsbehälter
281, die auf einem Träger 283 sitzen. Der Träger ist ebenfalls auf einem
festen, senkrechten Bolzen 284 drehbar, um den einen oder anderen Wachsbehälter
in Arbeitslage über der entsprechenden Auftragrölle 207 einzustellen. Der
Träger wird in der einen oder anderen Arbeitslage ebenfalls durch einen federbelasteten
Bolzen a81 verriegelt, der zu diesem Zweck in Löcher 286 in dem Maschinengestell
eingreift.
-
Um zu verhindern, daß bei der Einstellung der einen Auftragrolle 31
der dieser Rolle nicht entsprechende Wachsbehälter versehentlich in Arbeitslage
über dieser Rolle eingestellt wird, ist eine besondere Sicherheitsvorrichtung vorgesehen,.
Wie ersichtlich, hat der Träger 283 der Wachsbehälter zwei Arme 287, 288, die je
unter einem Wachsbehälter angeordnet sind. In der Nähe der- einen Auftragrolle
207 ist auf dem Träger Zog eine Arm . ;und in der Nähe der anderen Auftragrolle
ein @Atm 29i befestigt. Die Arme 289 und 291 sind auf dem Träger unsymmetrisch
angeordnet (s. Fig.4). Wenn die obere Auftragrolle207 in Arbeitslage eingestellt
ist (s. Fig. 4 und 5), ist der Arm 287 hinter dem Arm 289 eingestellt, und eine
Bewegung des anderen, d. h. des der oberen Auftragrolle nicht entsprechenden Wachsbehälters,
in Arbeitstage ist unmöglich, da eine Verdrehung des Trägers 283 durch die gegeneinanderliegenden
Arme 287 und 289 nach dieser Richtung hin verhindert wird. Der Arm 288 liegt gegen
die Vorderseite des Armes 289, so daß ebenfalls eine Verdrehung des Trägers
283 der Wachsbehälter nach der anderen Richtung hin unmöglich ist.
-
Wird nun die untere Auftragrolle 207 in Arbeitslage bewegt,
indem der Träger 2o9 im Zeigersinn (Fig.4) gedreht wird, so ist der Arne 291 nach
Erreichung dieser Arbeitslage hinter dem Arm 289 eingestellt, so daß dar entsprechende
Wachsbehälter nunmehr in; Arbeitslage bewegt werden kann., in welcher der Arm 288
unmittelbar vor dem Arm 2g,i eingestellt ist. Eine Bewegung des anderen Wachsbehälters
in Arbeitslage ist dadurch unmöglich, daß eine Verdrehung des Trägers 283 nach einer
Richtung hin durch die gegeneinan .derliegenden Arme 287 und 291 verhindert wird,
während bei einer Verdrehung nach der anderen Richtung hin die beiden Arme 288 und
2gi gegeneinanderstoßen.
-
Um die obere Rolle 207 wieder in Arbeitslage einzustellen;, muß der
Träger 2o9 zunächst wieder im Gegenzeigersinn (Fig.4) zurückgeschwungen werden,
da eine fortgesetzte Drehung des Trägers Zog in einer Richtung durch den Anschlag
25z verhindert wird.' Beim Umschalten des Trägers 2o9 bewegt der Arm :289 oder der
Arm 29,1 den Arm 287 oder den Arm 288 um eine gewisse Wegstrecke, bis der Arm 289
bzw. 29i sich außer Eingriff mit dem Arm 287 bzw. 288 bewegen kann. Nach dem Umschalten
des Trägers Zog wird die dadurch eingeleitete Drehbewegung des Wachsbehälterträgers
283 fortgesetzt, um den, entsprechenden Wachsbehälter in Arbeitslage zu bewegen.