DE878009C - Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absaetzen - Google Patents

Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absaetzen

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DE878009C
DE878009C DED6330D DED0006330D DE878009C DE 878009 C DE878009 C DE 878009C DE D6330 D DED6330 D DE D6330D DE D0006330 D DED0006330 D DE D0006330D DE 878009 C DE878009 C DE 878009C
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DE
Germany
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wax
roller
carrier
container
rollers
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Expired
Application number
DED6330D
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English (en)
Inventor
Wilfrid Thomas Minett
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Boston Chemical Products Co
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
Boston Chemical Products Co
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

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  • Coating Apparatus (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absätzen Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absätzen. Diese Maschinen haben zumeist unter anderem eine Rolle, die ein Poliermittel, beispielsweise flüssiges Wachs, auf die des zu polierenden Absatzes aufträgt, worauf die mit Wachs eingestrichene Werkstückfläche durch Polierwerkzeuge, beispielsweise eine Scheibe und eine Bürste, auf Hochglanz poliert wird. Beim Übergang von der Verwendung eines Wachses von einer bestimmten Farbe auf ein Wachs anderer Farbe müssen, in bekannten Maschinen die Auftragrolle sowie die Polierwerkzeuge abmontiert und andere zum Auftragen und Verarbeiten des andersfarbigen Wachses geeignete Werkzeuge aufmontiert werden, was- mit Zeitverlust verbunden ist, der noch dadurch erhöht wird, daß die- Auftragrolle gewöhnlich geheizt wird und beim Rollenaustausch eine gewisse Vorwärmperiode abgewartet werden muß, ehe die Maschine wieder betriebsfertig ist.
  • Zwecks Verbesserung solcher Poliermaschinen, insbesondere derart, daß diese Maschinen bei der Verwendung von Wachsen verschiedener Farben und selbst bei der Verwendung von geheizten Auftragrollen ohne, Zeitverlust jederzeit auf die Verwendung eines Wachses anderer Farbe umgestellt werden können, hat die erfindungsgemäße Maschine mehrere, d. h. zum mindesten zwei Auftragrollen, die je nach der Farbe des zu verwendenden Wachses in Arbeitslage bewegt werden, wobei jede Rodle einzeln geheizt wird und jede Heizvorrichtung nach Wunsch auch in, der Ruhelage der Rolle eingeschaltet werden, kann, um diese Rollei vorzuwärmen, während die andere Rolle tätig ist. Weiterhin hat die Maschine mehrere Behälter, die Wachse verschiedener Farben, enthalten und die je nach der gewünschten Farbe des Wachses in Arbeitslage bewegt werden und dort mit der entsprechenden Auf tragrolle zusammenwirken, d. h. dieser das Wachs zuführen.
  • Vorzugsweise sind die Auftragrollen teilweise von; einem Gehäuse umgeben., und jedes. Gehäuse wird bei der Bewegung der Rolle aus ihrer Ruhelage in, ihre Arbeitslage verdreht, wobei die Relativlage zwischen Rolle und Rollengehäuses jeweils beibehalten wird. Weiterhin hat die einer Ausführungsform der Erfindung eine besondere Vorrichtung, durch die erreicht wird, daß bei der Einstellung einer bestimmten Auftragrolle in Arbeitslage nur der dieser Rolle entsprechende Wachsbehälter in Arbeitslage bewegt werden kann.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Maschine, Fig. 2 ein Grundriß, dieser Maschine, Fig. 3 eine rechte Seitenansicht des Hauptteils dieser Maschine, Fig. q. eine rechte Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 5 eine Vorderansicht eines Teils deir in Fig. q. dargestellten Vorrichtung.
  • In dem Maschinengestell i der in Fig. i, 2 und 3 dargestelltem. Maschine ist eine waagerechte Welle 13 (Feg. 3). in Lagern. drehbar. Ein ungefähr dreieckiger Träger 17 für zwei Wachsauftragrollen ist bei 15 an seiner einen Ecke drehbar gelagert. Der Träger 17 ist hohl und hat zwei Lager 25 (Feg. i und 2), in die je eine auf einem Rollengehäuse 29 ausgebildete Muffe 27 eingreift. In jeder Muffe 27 sitzt eine kurze Welle 33, die auf einem Endes eine das Wachs auftragende Rolle 31 trägt. Jedes Gehäuse a9 umgibt teilweise die entsprechende Rolle 31 (s.. Fig. 3). Auf dem anderen Ende jeder Welle 33 ist ein in dem Träger 17 angeordnetes Kettenrad 35 aufgekeilt. Die Kettenräder sind so auf dem. Wellen 33 aufgekeilt, daß diese Wellen teilweise aus ihren Lagern herausgezogen werden können, um, die Rollen 31 gegebenenfalls abzumontieren.
  • Die Kettenräder 35 werden von einer Kette 37 angetrieben,, die über ein kraftgetriebenes Kettenrad 39 (Feg. 3) läuft. Das Kattenrad 39 ist auf dem Außenende der Welle i3 befestigt und wird mittels eines ins Langsame übersetzendem Getriebes von; der Hauptwellei 51 (Feg. 2) aus angetrieben. Somit werden die beiden Auftragrollen 31 dauernd gedreht, solange die Welle 51 gedreht wird.
  • Der Träger 17 der Rollern: 31 wird um seinen Drehbolzen 15 mittels eines Handgriffs 53 gedreht, und zwar um die eine oder andere der beiden Rollere 31 wahlweise in Arbeitslage auf der Vordersente zu bewegen, wo diese Rolle in einer Flucht mit der Polierscheibe eigestellt ist. Wenn die untere Rolle 31 in Arbeitslage eingestellt ist, liegt gegen die eine Seite eines festem. Anschlags 55 (Feg. i) ein Absatz 57 des entsprechenden Gehäuses 29, und der Träger 17 ist in dieser Lage durch einen Riegel 59 (Feg. 2) gesperrt, der in lern Maschinengestell geführt wird und in eine Bohrung 61 (Feg. 3) des Gehäuses 29 eingreift. Zum Einschaltern der oberen Rolle 31 wird der Riegel 59 aus seiner Sperrlage herausbewegt und der Träger 1 7 entsprechend gedreht, wobei natürlich die untere Rolle gleichzeitig ausgeschaltet wird. In der Arbeitslage der oberen Rolle liegt gegen die andere Seite des festen Anschlags 55 ein: Absatz 63 (Feg. i) auf lern Gehäuses 29 der oberen Rolle 31 an, wobei der Träger 17 in dieser Lage wiederum von dem Riegel 59 festgehalten, wird, der in eine der Bohrung 61 entsprechende Bohrung in dem Gehäuse 29 der oberen Rolle eingreift.
  • Das Gewicht des Trägers 17 und der von diesem getragenen Maschinenteile wird zum mindesten teilweise durch eine Feder 64 (Feg. 2) ausgeglichen, die in einem Zylinder 67 (Feg. i und 2) sitzt. Der Zylinder ist auf einem waagerechtem. Bolzen 69 drehbar, an dem das Unterende der Feder befestigt ist. Das Oberende dieser Feder ist auf einem Arm 71 (Feg. 3) des Trägers 17 befestigt.
  • In jedem Gehäusen 29 ist eine Heizvorrichtung 73 (Feg. 3) angeordnet, die den hinteren Teil und die Seitenteile der entsprechenden Ro11e 31 umgibt. In die Heizvorrichtung sind elektrische Heizpatronen 75 eingesteckt. Die Heizvorrichtung 73 ist in unmittelbarer Nähe der Rolle 31 angeordhet. Die Temperatur der Rollen 31 wird mittels eines nicht dargestellten Rheostates geregelt. Mit jeder Rolle 31 wirkt eine das Wachs auf dieser Rolle gleichmäßig verteilende Rolle 9@i zusammen. Jede Rolle 91 ist auf einem exzentrischen Teil einer Welle 93 drehbar, die in dem Gehäuse 29 gelagert ist. Durch Drehung der Welle 93 wird die Rolle 9i gegenüber der Auftragrolle 31 verstellt, d. h, in mehr oder weniger festen Eingriff mit dieser Rolle bewegt, und in dieser Lage wird die Rolle 9i durch einen Sperrbolzen 94 festgelegt, der in einer Reihe von Löchern 96 in dem Gehäuse 29 eingesetzt werden, kann. Die Rollen 9i verteilen nicht nur das Wachs auf den Rollen 31, sondern stellen auch die Form der Rollen 31 wieder her, falls dieses durch den. Druck des Workstücks verformt worden sind. An jedem Gehäuse 29 ist eine Schale befestigt, in der das von der Rolle 31 herabtropfende Wachs aufgefangen wird. Jede Verteilrolle 9i wird mittels einer Heizpatrone 9.5 geheizt, die in den Stromkreis der Heizpatronen 75 eingeschaltet ist. Weiterhin ist jede Rolle 9i von einem Schild 92 (Feg. 3)@ abgedeckt.
  • Um die in Fig. 3 dargestellte Lage jedes Gehäuses 29 gegenüber seiner Rolle 31 in jeglicher Lage des Trägers 17 beizubehalten, ist auf jedem Gehäuse 29 ein Zahnbogen 97 befestigt, dessen Krümmungsmittelpunkt in der Drehachse der entsprechenden Rolle 31 liegt. Mit jedem Zahnbogen 97 kämmt ein Ritzel 99, das auf einem in dem '.träger 17 sitzenden Bolzen 1o1 frei drehbar, ist. Die Ritzel 99 stehen im Treibeingriff mit einem halbkreisförmigen Zahnbogen 103, der auf dem Maschinengestell befestigt ist. Die Radien der verschiedenen Zahnbögen sind gleich, so daß bei der Drehung des Trägers 17 um seinen Drehbolzen 15 zwecks Einschaltung der einen Rolle 31 jedes Ritzel 99 von dem Zahnbogen 103 gedreht wird, und selbst wieder den entsprechenden Zahnbogen 97 und das Gehäuse 29 dreht, wobei die in Fig. 3 dargestellte Lage des Gehäuses gegenüber der Rolle 31 beibehalten wird.
  • Die. Maschine hat zwei Wachsbehälter 105, und zwar je einen Behälter für ein Wachs bestimmter Farbe, das mit der entsprechenden Auftragrolle 31 zum Auftragen von: Wachs derselben Farbe zusammenwirkt. Die Wachsbehälter sitzen auf einem Träger 107 (Fig. 2), der auf einem festen, senkrechten Drehbolzen 1o9 drehbar ist, so daß die Wachsbehälter 1o5 in Arbeitslage gedreht werden, um mit der entsprechenden Auftragrolle 31 zusammenzuarbeiten, wenn diese Rolle in ihrer Arbeitslage eingestellt ist. Jeder Wachsbehälter wird mittels einer elektrischen Heizvorrichtung 111 geheizt und ist mit einem Thermostat 113 versehen.
  • Die Heizvorrichtungen für eine Auftragrolle 13, einschließlich der Heizvorrichtungen 75 und 95, bilden mit der Heizvorrichtung 111 für den entsprechenden Wachsbehälter eine. an ein Stromnetz angeschlossene Gruppe von Heizvorrichtungen, wobei in dieses Stromnetz ebenfalls ein Schalter eingebaut ist. Die Heizvorrichtungen der anderen Auftragrolle 31 und ihres Wachsbehälters bilden zusammen ebenfalls eine Gruppe, die in ähnlicher Weise untereinander verbunden sind und von einem Schalter aus bedient werden. Somit können beide Auftragrollen 31 und ihre entsprechenden. Wachsbehälter dauernd geheizt werden, was insbesondere bei häufigem Wachswechsel und dem damit verbundenen häufigen Umschalten der Rollen 31 und der Wachsbehälter der Fall ist. Andererseits können die Heizvorrichtungen, für die eine Rolle 31 und den entsprechenden Wachsbehälter ausgeschaltet werden, wenn beispielsweise diese auf längere Zeit nicht benötigt werden. Wenn eine Rolle auf längere Zeit ausgeschaltet ist, werden die Heizvorrichtungen für diese und den entsprechenden Wachsbehälter eine gewisse Zeit vor dem Einschalten der Rolle eingeschaltet, so daß beim Einschalten der Rolle diese bereits auf die gewünschte Temperatur vorgewärmt ist.
  • Jeder Wachsbehälter hat einen nach unten zeigenden Ausfluß 121 (Fig. 3), durch den das Wachs auf die entsprechende Auftragrolle nach Wunsch aufgetragen wird, und zwar unter der Steuerung eines federbelasteten Bolzens 125, der gewöhnlich den, Ausfluß 121 verschließt und der gegen den Druck seiner Feder 127 verschoben wird, um den Ausfluß zu öffnen. Der Drehträger 107 der beiden Wachsbehälter 1o5 wird in Arbeitslage durch einen federbelasteten Riegel 129 (Fig. 3) festgelegt, der in Löcher 131 in dem Maschinengestell eingreift. Wie ersichtlich, kann die mit der oben beschriebenen Vorrichtung ausgerüstete Maschine jederzeit schnell auf die Verwendung von einer oder der anderen Wachsfarbe ohne jeglichen Zeitverlust umgestellt werden. Um diesen Vorteil noch weiter auszunutzen, sind die Polierwerkzeuge der Maschine ebenfalls leicht abnehmbar und gegen ähnliche Polierwerkzeuge zum Bearbeiten eines andersfarbigen Wachses auswechselbar. Somit ist die Polierscheibe 141 (Fig. 1 und 2) auf ihrer waagerechten Treibwelle 143 in beliebiger Weise abnehmbar befestigt. Die Maschine hat weiterhin eine in beliebiger Weise abnehmbare Polierbürste 177, die auf einer Welle 183 sitzt. Die Welle 183 steht in einem Winkel zur `Felle 13, von oben gesehen (s. Fig. 2).
  • Beim Betrieb dieser Maschine wird zunächst die gewünschte Auf tragrolle 31 in Arbeitslage bewegt und der entsprechende Wachsbehälter 1o5 in seine Arbeitslage eingestellt. Gleichzeitig werden die entsprechende Polierscheibe 141 und die entsprechende Borste 177 auf ihren Wellen aufgesteckt. Sodann wird der Absatz gegen die Auftragrolle cr halten, wobei diese das Wachs auf den Absatz aufträgt. Darauf wird der Absatz in bekannter Weise durch Anhalten gegen die Polierscheibe 141 und schließlich gegen die Bürste 177 poliert. Gewöhnlich wird dann noch der Absatz zum Roulettieren und Kantenbeidrücken gegen ein Roulettierrädchen angehalten und um dieses herumgeführt.
  • Beim Umstellen auf Verwendung eines Wachses anderer Farbe, das beispielsweise von der oberen Rolle 31 aufgetragen werden soll, dreht der Arbeiter den Träger 1o7 der Wachsbehälter etwas im Zeigersinn (Fig. 2), so da,ß der Ausfluß 121 nicht in der Bewegungsbahn der oberen Rolle 31 eingestellt ist, wenn diese durch die Drehung des Rollenträgers 17 nach Entriegelung des Riegels 59 in ihre Arbeitslage bewegt wird, in welcher dann der Träger 17 abermals durch den Riegel 59 festgelegt wird. Dann dreht der Arbeiter den Träger 107 der Wachsbehälter im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2), wobei der entsprechende Wachsbehälter über der nunmehr in Arbeitslage befindlichen oberen Rolle 31 eingestellt wird.
  • Gewöhnlich wird die Vorderseite der ausgeschalteten Rolle 31 von einer Decke 196 (Fig. 3) abgedeckt. Diese Decke hat ebenfalls die Aufgabe, beim Vorwärmen der Rolle Wärmeverluste zu vermindern oder beim häufigen Ein- und Ausschalten der Rolle Abkühlen der ausgeschalteten Rollei zu verhindern oder zu verzögern.
  • In Fig. 4 und 5 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Diese Maschine hat ebenfalls eine Polierscheibe, eine Polierbürste und ein Roulettierrädchen, ebenfalls zwei Auftragrollen 2o7, die nach Wunsch in Arbeitslage an der Vorderseite der Maschine bewegt werden, um Wachs bestimmter Farbe auf das Werkstück: aufzutragen.
  • Ein Träger 2o9 (Fig. 4), der ungefähr die Gestalt eines umgekehrten S hat, hat eine Nabe 2.11 (Fig. 5), die auf eine feste Muffe 213 aufgeschoben ist, so däß der Träger um die Achse dieser Muffe :213 gedreht werden kann, um die eine oder andere Rolle 207 in Arbeitslage zu bewegen. Der Träger 2o9 ist hohl und umgibt teilweise die beiden Rollen 2o7, die durch eine Scheidewand 2.o8 (Fig. 4) voneinander getrennt sind. Die Rollen 207 sitzen auf Wellen, 215 (Fig. 5), die in Lagejrn 217 des Trägers 2o9 eingesetzt sind. Auf den Wellen 2i 5 aufgekeilte Kettenräder 2,ig werden, durch Ketten 22.1 von Kettenrädern 22a aus. getrieben, die auf einer in der Muffe 2;z3 gelagerten Welle 21a5 befestigt sind. Dieses Getriebei sitzt in: einem Gehäuse, das sich aus zwei Teilen 227, 229 (Fig. 4) zusammensetzt, wobei diese Teile durch Bolzen miteinander verbunden sind. Die Welle 225 trägt ein Kettenrad 23:7, das durch eine Welle- 239 von einem Kettenrad 224i aus getrieben wird, das auf einer in dem Maschinengestell gelagerten Treibwelle 243 befestigt wird.
  • Der Träger 2o9 wird mittels eines Handgriffs 248 um i8ö° gedreht, wobei die eine oder andere Rolle 2o7 in Arbeitslage eingestellt wird. In der Arbeitslage der einen Rolle 2o7 liegt ein Absatz 249 an dem Trägerlog gegen einen festen Anschlag 25i, und in der Arbeitslage der anderen Rolle liegt ein Absatz 253 (Fig. 4) des Trägers 2o9_ gegen den festen Anschlag 25i. Der Träger Zog wird in der einen oder anderen Arbeitstage durch einen Riegel 255 festgelegt, der dem obenerwähnten Riegel 59 entspricht.
  • Die Auftragrollen 2o7 werden ebenfalls von Heizvorrichtungen 263 geheizt, die die Rollen teilweise umgeben. Diese Heizvorrichtungen sind in dem Trägerlog angeordnet und sind um Bolzen 265 verstellbar, so daß ihr Abstand zu den Rollen 2o7 entsprechend eingestellt werden kann. Die Veistellung dieser Heizvorrichtung erfolgt mittels Klemmschrauben 267, die durch Bogenschlitze l69 des Trägers 209 gesteckt sind und in die Heizvorrichtung 263 eingeschraubt sind..Die Klemmschrauben halten die Heizvorrichtung in der jeweiligen Einstellage fest.
  • Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Maschine hat ebenfalls zwei Wachsbehälter 281, die auf einem Träger 283 sitzen. Der Träger ist ebenfalls auf einem festen, senkrechten Bolzen 284 drehbar, um den einen oder anderen Wachsbehälter in Arbeitslage über der entsprechenden Auftragrölle 207 einzustellen. Der Träger wird in der einen oder anderen Arbeitslage ebenfalls durch einen federbelasteten Bolzen a81 verriegelt, der zu diesem Zweck in Löcher 286 in dem Maschinengestell eingreift.
  • Um zu verhindern, daß bei der Einstellung der einen Auftragrolle 31 der dieser Rolle nicht entsprechende Wachsbehälter versehentlich in Arbeitslage über dieser Rolle eingestellt wird, ist eine besondere Sicherheitsvorrichtung vorgesehen,. Wie ersichtlich, hat der Träger 283 der Wachsbehälter zwei Arme 287, 288, die je unter einem Wachsbehälter angeordnet sind. In der Nähe der- einen Auftragrolle 207 ist auf dem Träger Zog eine Arm . ;und in der Nähe der anderen Auftragrolle ein @Atm 29i befestigt. Die Arme 289 und 291 sind auf dem Träger unsymmetrisch angeordnet (s. Fig.4). Wenn die obere Auftragrolle207 in Arbeitslage eingestellt ist (s. Fig. 4 und 5), ist der Arm 287 hinter dem Arm 289 eingestellt, und eine Bewegung des anderen, d. h. des der oberen Auftragrolle nicht entsprechenden Wachsbehälters, in Arbeitstage ist unmöglich, da eine Verdrehung des Trägers 283 durch die gegeneinanderliegenden Arme 287 und 289 nach dieser Richtung hin verhindert wird. Der Arm 288 liegt gegen die Vorderseite des Armes 289, so daß ebenfalls eine Verdrehung des Trägers 283 der Wachsbehälter nach der anderen Richtung hin unmöglich ist.
  • Wird nun die untere Auftragrolle 207 in Arbeitslage bewegt, indem der Träger 2o9 im Zeigersinn (Fig.4) gedreht wird, so ist der Arne 291 nach Erreichung dieser Arbeitslage hinter dem Arm 289 eingestellt, so daß dar entsprechende Wachsbehälter nunmehr in; Arbeitslage bewegt werden kann., in welcher der Arm 288 unmittelbar vor dem Arm 2g,i eingestellt ist. Eine Bewegung des anderen Wachsbehälters in Arbeitslage ist dadurch unmöglich, daß eine Verdrehung des Trägers 283 nach einer Richtung hin durch die gegeneinan .derliegenden Arme 287 und 291 verhindert wird, während bei einer Verdrehung nach der anderen Richtung hin die beiden Arme 288 und 2gi gegeneinanderstoßen.
  • Um die obere Rolle 207 wieder in Arbeitslage einzustellen;, muß der Träger 2o9 zunächst wieder im Gegenzeigersinn (Fig.4) zurückgeschwungen werden, da eine fortgesetzte Drehung des Trägers Zog in einer Richtung durch den Anschlag 25z verhindert wird.' Beim Umschalten des Trägers 2o9 bewegt der Arm :289 oder der Arm 29,1 den Arm 287 oder den Arm 288 um eine gewisse Wegstrecke, bis der Arm 289 bzw. 29i sich außer Eingriff mit dem Arm 287 bzw. 288 bewegen kann. Nach dem Umschalten des Trägers Zog wird die dadurch eingeleitete Drehbewegung des Wachsbehälterträgers 283 fortgesetzt, um den, entsprechenden Wachsbehälter in Arbeitslage zu bewegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absätzen, mit Wachsauftrag- und Polierwerkzeugen, gekennzeichnet durch diel Anordnung von zwei oder mehreren. Rollen (31 oder 207) zum Auftragen von v erschiedenfarbigen, Wachsen auf die zu polierenden Werkstücke, welche Rollen nach Wunsch und gemäß der gewünschten Wachsfarbe in ihre Arbeitslage bewegt und dort gesperrt werden, und einen Wachsbehälter (io5 oder 281) für jede Rolle, wobei ein gemeinsamer Träger (io7 oder 283) der Wachsbehälter in der Arbeitslage jedes Behälters gesperrt wird, so daß der Behälter auf seine ihre Arbeitslage einnehmende Rolle Wachs auftragen kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß die kraftgetriebenen Auftragvollen (3I oder 207) auf einem gemeinsamen. Träger (17 oder Zog) sitzen, der von Hand so gedreht wird, daß eine der Auftragrollen in Arbeitslage, und zwar in. Fluchtlinie mit dem einen oder anderen Polierwerkzeug, nämlich einer Polierscheibe und einer Polierbürste, eingestellt wird. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragrollen (31 oder 2o7) von Gehäusen (29 oder 209) umgeben sind, wobei diese Gehäuse Heizvorrichtungen (73 oder 263) tragen, die in der unmittelbaren Nähe der Rollen. angeordnet. sind. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtungen (Z63) an den Gehäusen angelenkt sind und. zwecks Einstellung ihres Abstandes zu dein. Auftrag" rollen (31 oder 2o7) verstellt werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (29) drehbar gelagert sind. und mit einer gemeinsamen Verzahnung (1o3) in Verbindung stehen, so- daß bei Drehung des Rollenträgers (17) die Relativlage jedes Gehäuses gegenüber seiner Rolle beibehalten wird. 6. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei oder mehreren Wachsbehältern (i05 oder 28-1), und zwar je ein Behälter für eine Auftragrolle (31 oder, 2o7), wobei die Wachsbehälter auf einem gemeinsamen Träger (1o7 oder 283) sitzen, der in der Arbeitslage jedes Wachsbehälters gesperrt wird, so daß der Wachsbehälter auf seine entsprechende Auftragrolle (31 oder 207) Wachs auftragen kann, wenn diese Rolle selbst in ihrer Arbeitslage eingestellt ist. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2o9) der Auftragrollen (2o7) Anschläge (Arme 2,89, 291) hat, die mit Armen (287, 288) des Trägers (283) für die: Wachsbehälter (28I) zusammenwirken, um die Einstellung eines nicht entsprechenden Wachsbehälters über einer Auftragrolle zu verhindern. B. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wachsbehälter mit einer Heizvorrichtung (111) versehen, ist, die a,n das Stromnetz der Heizvorrichtung (73 oder 263,) der entsprechenden Auftragrolle (31 oder 207) angeschlossen ist, und daß in dieses Stromnetz ebenfalls ein Schalter eingebaut ist; so, da,ß beide Auftragrollen und beide Wa,chsbehälter dauernd geheizt werden können, wenn die Maschine auf verschiedene Wachsfarben häufig umgestellt wird, oder daß nur eine Auftragrolle und ihr entsprechender Wachsbehälter geheizt. wird, wenn die Umstellung der Maschine weniger häufig erfolgt. g. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (17) der Rollen (31) um die Achse einer gemeinsamen Treibwelle (13) der beiden Auftragrollen (31) verdreht wird. 1o. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Wachsverteilrolle (91) in Verbindung mit jeder Auftragrolle, die der Oberfläche der Auftragrolle angepaßt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 541 203, 177 225; schweizerische Patentschrift Nr. 4887; britische Patentschrift Nr. 179 269.
DED6330D 1939-07-29 1940-06-14 Maschine zum Polieren von Schuhwerkteilen, insbesondere Absaetzen Expired DE878009C (de)

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DE541203C (de) * 1930-07-31 1932-01-08 Geissbuehler E Schuhreinigungsmaschine

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