DE8803973U1 - Führungsvorrichtung für Rolläden zum beweglichen Abschluß für Öffnungen in Gebäuden, wie Fenster, Türen od. dgl. - Google Patents

Führungsvorrichtung für Rolläden zum beweglichen Abschluß für Öffnungen in Gebäuden, wie Fenster, Türen od. dgl.

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DE8803973U1
DE8803973U1 DE8803973U DE8803973U DE8803973U1 DE 8803973 U1 DE8803973 U1 DE 8803973U1 DE 8803973 U DE8803973 U DE 8803973U DE 8803973 U DE8803973 U DE 8803973U DE 8803973 U1 DE8803973 U1 DE 8803973U1
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices
    • E06B9/582Means to increase gliss, light, sound or thermal insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Alfred Menke Kassel, den 10. Februar 1988
Lessingstr. 2 Rx/E. PAGM 802/88
4.788 Warstein
Führungsvorrichtung
für Rolläden zum beweglichen Abschluß für öffnungen in Gebäuden^, wie Fenster, Türen o.dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Führungsvorrichtung für Rolläden, die zum beweglichen Abschluß für öffnungen in Gebäuden, wie Fenster, Türen o.dgl. dieaen. Hierbei ist der Rolladen aus mehreren, miteinander beweglich verbundener, im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckender zu einem Rolladen zusammengefaßter Stäbe, meistens in einem Rolladen, auf einer drehbaren Welle oder lose gelagert, untergebracht. Zum Betätigen, d. h. zum Aufziehen und zum Herablassen des Rolladen wird durch einen Gurt o. dgl. die drehbare Welle mit einer Trommel gefüllt oder die Trommel wird geleert oder im Rolladenkasten wird der Rolladen in mehreren Lagen gespeichert oder wieder entleert. Durch einen Schlitz in dem Rolladenkasten wird der Rolladen nach außen geführt. Hierbei ist eine besondere Führungsvorrichtung gegenüber der Gebäudeöffnung erforderlich, die den Rolladen gegenüber der Gebäudeöffnung (Fenster, Tür) an den Seiten einfädelt und an d^n Seiten führt, wenn er aus dem Schlitz im Rolladenkasten austritt. Neben der Führungsfunktion übernimmt die Vorrichtung auch seitliche Abdichtung.
Die bekannten Führungsvorrichtungen bestehen aus einer U-Schiene aus Metall oder Kunststoff, die mit einem Einlauftrichter versehen sind. Sie haben den Nachteil, daß sie sich zu dem einzubauenden Rolladen in dem Breitemcaß, 1Or allem in der Einhaltung des Abstandes Rolladen, Führungsschiene, Gebäudeöffnung nur minimal variieren lassen.
Die bekannten Schienen werden entweder "in einem Stück" seitlich angeschraubt oder seitlich angeklebt.
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Bei Altbausanierunger» bei denen man den vorhandenen Rolladen verwenden will oder das Rolladenbreitenmaß beibehalten muß, benötigt man gegenüber der Bauöffnung (Fenster, Tür) auch eine größere Toleranz, unter Umständen einseitig verschieden, zum Anbringen der Führungen.
Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Führungsvorrichtung zu schaffen, die diese Nachteile vermeidet und gestattet, die Führungsvorrichtung für den Rolladen variabel zu gestalten und insbesondere gegenüber der lichten Weite und der Tiefe der Bauöffnung einen gewissen Spielraum zu ermöglichen. Es soll ein bestimmtes Maß zum Fenster oder der Tür eingehalten werden können.
Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht aus einer Führungsvorrichtung mit U-förmiger Führungsnut, die die eigentliche Führung des Rolladens an der Seite übernehmen soll und einer besonderen Leiste, die an der Gebäudeöffnung befestigt wird. Gegenüber dieser fest angebrachten Leiste ist die eigentliche Führungsvorrichtung wahlweise in mehrere Positionen, die sich um ein Rastermaß von 0 bis + 15 mm bzw. von 0 bis - 15 mm seitlich versetzen lassen, einrastbar.
Hierzu ist diese Leiste, die in der Fensteröffnung bzw. in der Leibung der Fensteröffnung rechts und linkgs mittels Kleben, A &eegr; schrauben oder sonstwie geeigneter Befestigungsmittel festgelegt wird, mit zwei im Abstand von 2,5 mm nebeneinander liegenden, nach innen weisenden Klemmprofilen ausgerüstet, die wahlweise in entsprechende Gegenprofile» die im Abstand voneinander auf dem eigentlichen U-Schienen-Führungsprofil angeordnet sind, eingerastet werden. Durch die Wahl der entsprechenden Rastermaße ergeben sich fünf verschiedene Positionen der Lagerungsmöglichkeit der Rolladenführung. Die jeweils beiden nach innen zu der Gebäudeöffnung weisenden Klemmprofile, die in Form von zwei Leisten mit pfeilförmigen Köpfen ausgebildet
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sind, klemmein sich mit diesen pfeilförmigen Köpfen in entsprechende Kammern (drei Kammern), die an der U-Schiene gebildet sind, ein, indem sie sich mit ihren Außenseiten in die mit einer entsprechenden hammerkopfartigen Verdickung der Stege zwischen den einzelnen Kammern klemmen oder aber je einen der Stege mit ihren pfeilförmigen Köpfen zwischen sich einklemmen. So ergeben sich bei drei Kammern fUnf Variationsmöglichkeiten der Festlegung der U-SchiBne im Rastermaß von 7,5 mm. Das gilt für beide Führungen linke und rechte des Rolladen«= Die drei offenen Kammern wie auch die zur Verstärkung gebildeten hohlen Kammern der U-Schiene werden beim Extrudieren des Führungsprofils ausgearbeitet.
Es besteht auch die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Rolladenführung für Rolläden mit einer anderen Wandstärke anzupassen, um zum Beispiel bei Altbausanierungen Rolläden mit verschiedener Dicke der Stäbe einbauen zu können. In die U-Führung ist eine schwalbenschwanzförmige Ausnehmeung eingearbeitet, in die ein Futterprofil eingelegt werden kann. Ist zum Beispiel der lichte Raum für das Ü-Profil 18 &khgr; 32 mm, so verkleinert er sich auf 10 &khgr; 32 mm durch das Einfügen eines derartigen Kammerprofiles.
Schließlich sind zum Einfädeln des Rolladens in die Rolladenführung noch auf das U-Profil, also die eigentliche Rolladenführung, Rolladentrichter als Einlauftrichter, einsetzbar.
Mit diesen Elementen, wie Klemmprofilleiste, Rolladenführungsschiene, Kammerprofil und Einlauftrichter, ergibt sich eine große Variationsmöglichkeit in der Anpassung an die verschiedenen Maßabweichungen und Ungenauigkeiten.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
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Figur 1 perspektivisch in einem Ausschnitt eine Rolladenführung gemäß der Erfindung in einer Fensteröffnung,
Figur 2 ein Kleramprofil mit zwei Leisten zum Aufklemmen einer Rolladenführung in vergrößertem Maßstab,
Figur 3 ein Klemmprofil gemäß Figur 2 in natürlicher Größe,
Figur 4· einen Schnitt durch das Rolladenführungsprofil in vergrößertem Maßstab,
Figur 5 ein in die U-Schiene des Rolladenführungsprofils einzusetzendes Kammerprofil als Futterprofil,
Figur 6 einen Schnitt durch das extrudierte Rolladenführungsprofil mit einem in die U-Schiene des Rolladenführungsprofils eingeklemmten Kammerprofil gemäß Figur 5,
Figur 7 eine Einzelheit bei X in Figur 6 für die Ausbildung der Klemmstege in den Kammern des Rolladenführungsprofiles in vergrößertem Maßstab,
Einkiemmöglichkeiten in verschiedene Positionen des
Figur
bis
Figur
Figur
8a
8e
Rolladenführungsprofils an dem Klemmprofil,
9 einen Einlauftrichter in der Sicht von oben,
10 einen Einlauftrichter von vorne gesehen gemäß Schnitt A-B in Figur 9.
In den Zeichnungen bedeuten:
1 Rolladen, 2 ü-förmige Rolladenführung, 3 Rolladenführungsprofil mit der Führungsnut 2, U Klemmprofil, das mit Kleber an der Wand (Laibung) 6 befestigt ist. 7 und 8 bedeuten Leisten, 9 und 9' bedeuten pfeilförmige Köpfe an den Leisten 7 und 8. Mit Hilfe dieser pfeilförmigen Köpfe wird das Rolladenführungsprofil 3 über die Stege 10 mit den hammerköpfartigen Verdickungen 11 je nach Bedarf an das Klemmprofü 4 angeklemmt. So ergeben sich drei Kammern und vier Stege mit fünf Variationsmöglichkeiten auf jeder Seite des Rolladens zur Festlegung der U-Schiene im Rastermaß von 7,ö mm.
In Figur 5 ist ein in das Rolladenführungsprofil 3 mittels eines Schwalbenschwanzes einzusetzendes Kammerpipofil 12 dargestellt.
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Dadurch wird die Führungsnut 2 bedarfsweise in ihrer Weite reduziert bzw. verkleinert. 13 bedeutet schwalbenschwanz örmlge Ausbildung des Fußes des Kammerprofiles, 14 söhwalbenschwanzförmige Ausbildung der Aufnahme in der Führungsnut 2 des Rolladenfuhrungsprofiles.
Figur 9 und Figur 10 zeigen einen Einlauftrichter 15, der bedavfsweise rechts- oder linkswendig eingesetzt werden kann.

Claims (2)

Schutzans-prüehe
1. Führungsvorrichtung für zum beweglichen Abschluß für Öffnungen in Gebäuden, wie Fenster, Türen o. dgl. dienenden, aus mehreren beweglichen miteinander verbundenen im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckender Stäbe bestehenden Rolläden, die auf einer drehbaren Welle oder lose gelagert sind und über einen Einlauftrichter durch einen Schlitz nach außen auf beiden Seiten geführt werden, 'dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Gebäudeöffnung (6) je ein flaches Klemmprofil U),im wesentlichen senkrecht verlaufend, befestigt ist, das mit zwei in geringem Abstand voneinander parallel laufender elastischer Leisten (7, 8) ausgestattet ist, mit im Quersschnitt pfeilförmigen Köpfen (9) und daß auf diese Klemmleiste U) ein Führungsprofil (3) parallel versetzbar seitlich aufklemmbar ist, das mit einer U-förmigen nach innen weisenden Führungsnut (2) für die beiden Seiten des Rolladens (1) ausgebildet ist und rechtswinklig zu der Führungsnut (2) drei offene Kammern aufweist mit vier Stegen (10) mit hammerkopfartigen Verdickungen (11), mit einem derartigen Abstand voneinander, daß die beiden Leisten (7, 8) mit pf&ilförmigen Köpfen (9) jeweils einan der innen liegenden mittleren Stege (10) mit hammerkopfartigen Verdickungen (11) mittig einklemmen und daß jeweils die beiden Leisten (7, 8) mit pfeilförmigen Köpfen (9) mit ihrer Außenflanke zwischen zwei Stegen (IC) mit hammerkopfartigen Verdickungen (11) der ersten, zweiten oder dritten offenen Kammer spreizend festklemmen.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Führungenut (2) der Führungsvorrichtung (3) ein Kammerprofil (12) einsetzbar ist.
DE8803973U 1988-03-24 1988-03-24 Führungsvorrichtung für Rolläden zum beweglichen Abschluß für Öffnungen in Gebäuden, wie Fenster, Türen od. dgl. Expired DE8803973U1 (de)

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