DE8804939U1 - Stahlprofil zur Sanierung von Holzbalkendecken - Google Patents

Stahlprofil zur Sanierung von Holzbalkendecken

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DE8804939U1
DE8804939U1 DE8804939U DE8804939U DE8804939U1 DE 8804939 U1 DE8804939 U1 DE 8804939U1 DE 8804939 U DE8804939 U DE 8804939U DE 8804939 U DE8804939 U DE 8804939U DE 8804939 U1 DE8804939 U1 DE 8804939U1
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    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/12Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with wooden beams
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    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description

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München/ den 14«04«1988 RM 534 G
Die Neuerung bezieht sich auf ev,ne Holzbalkendecke, vorzugsweise für Altbauten, bei der nach Freilegen der tragenden Holzbalken diese mit metallischen Profilen verstärkt und auf dieser ein neuer Fußboden abgestützt ist.
Bei der Sanierung von Altbauten ist es oftmals erforderlich, auch die Geschoßdecken miteinzubeziehen, da nicht nur die Fußböden sanierungsbedürftig sind, sondern auch die Geschoßdecken den Anforderungen an die Tragfähigkeit ,sowie den Ansprüchen an den Schallschutz nicht mehr gerecht werden. Derartige Decken weisen als tragende Elemente laassive Holzbalken auf, die zu beiden Seiten in den aufragenden Gebäudewänden abgestützt sind. Das Ersetzen der tragenden Holzbalken durch Stahlträger oder der Einbau von Stahlbetondecken scheitert aber vielfach an dem unverhältnismäßig hohen Aufwand, der damit verbunden ist.
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&bull; · &diams; * ti··
-2-
Eine bekannte Konstruktion besteht darin/ die Holzbalken, die oft noch in einem guten Zustand sind/ als tragende Elemente in der Decke zu belassen und lediglich durch zusätzliche Maßnähmen die Tragkraft zu erhöhen. Dazu ist es bisher üblich/ seitlich ah die Holzbalken über die Gesamtlänge Stahlprofile anzuschrauben, um damit die ■uftrßtenden &Bgr;&idiagr;&thgr;&sgr;·?&idiagr;&pgr;&ogr;&pgr;!&thgr;&idiagr;!&iacgr;&thgr; lsssser sk>fHncjsii zu kciinsn. Auf us&trade;. in dieser Weise verbesserten Tragsystem wird dann der Heitere Bodenaufbau in konventioneller Weise ausgeführt.
Bin derartiges Anschrauben zusätzlicher Trägerprofile am Holzbalken hat jedoch den Nachteil eines massiven Eingriffes in die Struktur und damit die Festigkeit des Balkens und bringt darüberhinaus keine zusätzlichen bauakustischen Vorteile für das Gesamsystem.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Deckenkonstruktion anzugeben, durch die derartige Holzbalkendecken auf sehr einfache Weise saniert werden/ ohne daß ein Eingriff in die Struktur der Balken erfolgt; verbunden mit einer Verbesserung def Dämmung von Luft- und Köpersehallübertragung&diams;
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß nach dem Entfernen des Deckenaufbaus auf die tragenden Holzbalken jeweils mindestens ein, sich im wesentlichen über die gesamte Länge erstreckendes, nach unten offenes.
· &bgr; · 11 j &igr;
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U-formiges Stahlprofil zwängüngsfrei auf dein Holzbalken vorzusehen, auf dem der weitere Fußbodenaufbau abgestützt wird.
Dabei empfiehlt es sich gemäß einer vorteilhaften Heiterbildung des Erfindungsgedankens zwischen Innenseite &iacgr;&idigr;&bgr;&bgr; U~is2rini':ien Stanl^rGfils und cIsir Hclzi?2lksn sins «lastische Dämmeinlage aus Elastomer oder von Dämmplatten «us beliebigem Material vorzusehen.
Werden aus Fertigkeitsgründen mehrere Stahlprofile übereinander gestülpt, können auch zwischen dämpfenden diese twischenlagen angeordnet werden.
Zwischen den einzelnen die Holzbalken übergreifenden Ütahlprofilen kann dann eine Deckenisolierung angebracht &bull;ein, die gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung unmittelbar an den Stahlprofilen bzw. an dort vorgesehenen Auflager abgestützt ist.
Durch diesen Aufbau Wir*? die auftretende Belastung, und zwar ?or allem die Biegebeanspruchung überwiegend von den Stahlprofilen aufgenommen, während die Holzbalken selbst lediglich im Bereich der eingespannten Enden auf Scherung (Schub) beansprucht werden, dem sie aber wegen ihrer im allgemeinen ausreichenden Dimensionierung sicher standhalten können. Durch die elastische Zwischenlage zwischen Holzbalken und Stabprofil wird darüberhinaus eine bedämpfte Lagerung erreicht, so daß insbesondere Körperschall von dem
&bull; · it * i« 1 i
&bull; · · ···· Ii 93 « 4 4 4 t · 4 «··»«'■ , ,
-Radare-bös·· gsl^tsß fußboden nicht weitergeleitet wird. Üä darüberhinaus kein Eingriff in die Struktur des Holzbalkens durch Schraubbolzen oder ähnliches erfolgt, bleibt die volle
Tragkraft des Balkens erhalten.
Bei einer auf diese Weise sanierten Holzbalkendecke ist somit? 3&thgr;<&idigr;&bgr;£ £2f2i§jeis£ffes Balken von ^:in<issts"s siiisrn U-förmigen, nach unten offenen Stahlprofil über die gesamte Länge überdeckt, wobei auf an den Stählprofilen vorgesehenen Abstützelementen sowohl eine Deckenisolierung zwischen den Holzbalken als auch ein sanierter Fußboden oberhalb der Holzbalken befestigt werden kann.
Dabei kann ebenfalls zwischen den U-förmigen Stahlprofilen \ und den Holzbalken eine elastische Dämmschicht eingefügt
sein.
Zweckmäßigerweise sind auf den Stahlprofilen Stützprofile aufgesetzt, auf denen über in iherer Länge einstellbare ßchraubbolzen quer zu den Holzbalken verlaufende Tragprofile für den eigentlichen Fußboden abgestützt sind. Auch hierbei kann zwischen den Stützprofilen ;nd den Ü-förmigen
Etahlprofilea ©ins weitere elastische Dämmschicht eingelegt sein.
Es ist aber auch möglich, auf die Oberseite deii I* -L einigen Stahlprofile Doppelbodenstützen zur Aufnahme von Fußbodenträgern und/oder Bodenplatten vorzusehen.
Vorzugsweise sind seitlich an den freien Schenkeln der
-5-
U-förmigen Stahlprofile Auflager zur Halterung von die | freie Fläche zwischen zwei Holzbalken überspannenden Zwischenplatten mit der Deckenisolierung vorgesehen.
Diese Auflager können aus an den Stahlprofilen befestigten
j Winkelprofilen bestehen. |
Es ist aber auch möglich, daß die Auflager aus seitlich nach außen ragenden Abkantungen der freien Schenkelenden der U-förmigen Stahlprofile bestehen.
Anhand der anliegenden Zeichnung werden im folgenden Aufbau und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispieles einer Holzbalkendecke nach der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen
Figur 1 einen Querschnitt durch eine sanierte
Holzbalkendecke und
Figuren 2A U.2B zwei Gestaltungsmöglichkeiten für die
Auflager der Deckenisolierung.
Wie man aus der Schnittdarstellung nach Fig. 1 durch einen Teil einer sanierten Holzbalkendecke ersieht, verlaufen in
dem dargestellten Teilquerschnitt zwei parallele Holzbalken |
f 1, an denen die ursprüngliche Unterdecke aus Holzschalung 2 ^ und beispielweise Detiikeniätuck 3 belassen Würden. Lediglich der Räum zwischen den Holzbalkett. ,1 und oberhalb derselben, d.h. der alte Fußboden sind zunächst ausgeräumt.
* ····»· BBlSl
-6-
Zur Sanierung und Versteifung der Holzbalken 1 sind erfindungsgemäß U-förmige, nach unten offene Stahlprofile zwängungsfrei über die Holzbalken 1 gestülpt, wobei sich diese Stahlprofile 4 über die gesamte freie Länge der Holzbalken zwischen den Auflager und Einspannstellen am Ende der Holzbalken erstrecken. Zwischen diese Stahlprofi\e 4 und die Holzbalken 1 sind ferner elastische Dämmschichten 5 eingebracht, die wahlweise den gesamten Zwischenraum zwischen den Stahlprofilen 4 und den Holzbalken 1 ausfüllen oder nur partiell vorhanden sind. Die Stahlprofile 4 sind dabei nicht an den Holzbalken befestigt, sondern lediglich zwängungsfrei schwimmend und nur durch die Dämmschichten verspannt aufgelegt.
Auf die Holzbalken 1 sind dann in entsprechenden Abständen und quer zu diesen Stützprofile 6 aufgelegt, wobei ebenfalls zwischen Stützprofil 6 und Oberseite der Stahlprofile 4 elastische Dämmschichten 7 eingelegt sind. Von den freien Schenkeln der Stützprofile 6 gehen längeneinstellbare Schraubbolzen 8 aus, die mit ihren oberen Enden in sich quer zu den Holzbalken 1 und über die gesamte Raumbreite erstreckenden geschlitzten C-Profile eingreifen. Auf diese eigentlichen Deckenprofile 10 sind dann die entsprechenden Fußbodenplatten oder -balken aufgelegt, die somit den neuen Fußboden bilden.
Seitlich an den freien Schenkeln der Ü-förmigen Stahlprofile 4 sind - wie marl insbesondere aus Fig* 2B ersieht rechtwinklige Auflagerprofile 14 befestigt, auf denen
Zwischenplatten 15 ruhen, die den freien Zwischenraum zwischen jeweils zwei Holzbalken 1 überspannen. Diese Zwischenplatten 15 - zweckmaßigerweise in Form von Spanplatten - tragen auf ihrer Ober- und Unterseite Isolierschichten 16 und 17, beispielsweise aus Mineralwolle, um damit eine zusätzliche Wärme- und Geräuschdämpfung und -isolierung der neuen Decke sicherzustellen.
Anstelle der Winkelprofile 14 ist es aber auch möglich wie man insbesondere aus Fig. 2A ersieht - die Enden der freien Schenkeln der ü-förmigen Stahlprofile 4 mit einer seitlich nach außen ragenden Abkantung 20 zu versehen, auf deren horizontalen Abschnitt dann die entsprechenden Zwischenplatjen 15 aufruhen.
Insgesamt ergibt sich so eine sanierte Holzbalkendecke, bei der die Tragkraft der Holzbalken ohne Eingriff in ihre Struktur erheblich erhöht ist und bei der eine elastische, schwingungs- und körperschallgedämpfte Lagerung eines neuen Fußbodens mit einfachen Mitteln gewährleistet ist.
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-8-
Es sei dabei darauf hingewiesen, daß die im I Ausführungsbeispxel dargestellte Abstützung und Auflagerung
des neuen Fußbodens nur eine von verschiedenen
: Lösungsmöglichkeiten darstellt. So ist beispielsweise auch
; ein Fußbodenaufbau mittels sogenannter Doppelbodenstützen
. und übergelegter Fußbodenträger und/oder Bodenplatten
I möglich. Auf jeden Fall sollte aber eine Höhenjustierbarkeit
&rgr; gegeben sein, um die bei Altbauten häufig auftretenden
' Niveauunterschiede ausgleichen zu können.

Claims (8)

S chutzansprüche
1. Stahlprofil zur Sanierung von Holzbalkendecken, insbesondere in Altbauten, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlprofil (4) einen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt zur tfberdeckung eines freigelegten Holzbalkens (1) auf seiner gesamten Länge aufweist und daß das Stahlprofil (4) mit seitlichen Abstützelementen (14;2U) zur Halterung einer Deckenisolierung (15,16,17) sowie mit oberseitigen Abstützelementen (6,8) zur Abstützung eines Fußbodens (11) versehen ist.
2. Stahlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite des Stahlprofils (4) eine Dämmeinlage die Innenseite vollflächig abdeckend angeordnet ist.
3. Stahlprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmeinlage (5) aus Elastomer oder Dämmplatten beliebigen Materials besteht.
4. Stahlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberseitigen Abstütze lemen'ie (6,8) aus seitlich überragenden Stützprofilen (6) bestehen, die mit längeneinstellbaren Schraubbolzen (8) zur Abstützung von quer zu den Stützprofilen (6) verlaufenden Fußboden-Tragprofilen (10) versehen sind.
5. Stahlprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem U-förinigen Stahlprofil (4) und dem Stützprofil (6) eine Weitete elastische Dämmschicht (7) angeordnet ist.
6. Stahlprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß die oberseitigen Abstützelemente aus Doppelbodenstützen für Fußbodenträger und/oder Bodenplatten bestehen.
7. Stahlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abstützelemente aus am Stahlprofil (4) befestigten Winkelprofilen (14) bestehen.
8. Stahlprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Abstützelemente als seitlich nach außen ragende Abkantungen (20) der beiden. Schenkelenden des U-förmiger Stahlprofils (4) ausgebildet sind.
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